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 "Holy Cow" Indian Food Restaurant

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Chiron Jung
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BeitragThema: "Holy Cow" Indian Food Restaurant   Fr 24 Mai 2013 - 15:43


___________________
Quellen: Personenbilder - worldbigeastcassiopeia.com Schriften - Corbel

~ Fox on the run ~
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BeitragThema: Re: "Holy Cow" Indian Food Restaurant   Do 18 Jun 2015 - 23:01

Yara lachte auf. "Ja vermutlich" Sie grinste, sie war inzwischen wirklich über den Verlust hinweg, ihren Neffen (auch wenn der Junge das eigentlich nicht gewesen war) hatte sie vollkommen vergessen, war ihm ja auch sozusagen nie wirklich begegnet. Wieso also daran denken?
Yara wollte etwas erwidern doch das Wetter schien schlimmer zu werden "Oh.. Das sieht nicht gut aus" mit diesen Worten fiel der Strom aus, die Fenster gingen kaputt und sie konnte Rauch riechen. "Na super... Lust zu Grillen?" Sie blieb ruhig, wieso in Panik ausbrechen? Das war eben nur ein kleiner Sturm, nichts weltbewegendes, auch wenn das von draußen sicherlich anders aussah. Yara hätte wohl doch besser mal einen Blick in die Zeitung werfen sollen, doch irgendwie hatte sie das vergessen und Zeit hatte sie eh nicht gehabt. "Oh ich will nicht wissen wie der Laden aussieht" Seufzte sie. Hoffentlich hatte ihr Vater wenigstens daran gedacht den ganz teuren Alkohol wegzuschließen. Wollte eigentlich jemand da oben ihr alle Dates versauen. "Also noch einmal, Lust zu grillen?" Wiederholte sie ihre Frage. Mit Indisch essen war das ja wohl wirklich nichts. "Wenn das so weiter geht brennt hier eh am Ende alles." Sie grinste "Sollen wir das beschleunigen?" Sie lies für einen Moment eine Flamme aufleuchten, die sofort verschwand als der Wind durchs kaputte Fenster wehte.
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BeitragThema: Re: "Holy Cow" Indian Food Restaurant   Di 23 Jun 2015 - 21:22

Es machte den Anschein, als hätte er seine Begleitung durchaus passend eingeschätzt, denn Yara lachte auf seinen lapidaren Kommentar hin, dass sie ihre Cousine womöglich in der Hölle treffen würden. Dass Yara derart unverkrampft mit diesem Thema umzugehen vermochte, gefiel ihm und es weckte den Wunsch in ihm, ihr zu erzählen, was damals in Swansea geschehen war, wie sein Vater zu Tode gekommen war und welch entscheidende Rolle er dabei gespielt hatte. Doch das hatte Zeit. Er war nach ein paar Stunden, die sie miteinander verbracht hatte, noch lange nicht gewillt, ihr dermaßen viel von sich selbst preiszugeben und er gestand ihr zu, dass sie es ebenso handhabte. Deswegen las er weder ihre Gedanken noch ihre Erinnerungen mehr und sah davon ab, in sie zu dringen, obgleich bestimmte Themen wie ihre Verbindung zu dem wölfischen Pfaffen für ihn von gesteigertem Interesse waren.

Sie sollten allerdings vorerst keine Gelegenheit zur Konversation bekommen, denn mit der Zunahme des Unwetters, das draußen tobte, fiel im Restaurant das Licht aus. Ein Klirren kündete zudem davon, dass zumindest eine Fensterscheibe zu Bruch gegangen sein musste. Der stürmische Wind drang herein und mit ihm Dreck und Äste. Durchaus unangenehm und nichtsdestotrotz ertragbar. Was jedoch schwieriger zu handhaben war, war der Umgang mit den Gedanken und Empfindungen der anderen Anwesenden. Ihre Panik spürte er deutlich und es war schwer, sich gegen die fremden Gedankengänge abzuschirmen, die stärker auf ihn eindrangen je furchtsamer die Menschen um sie herum wurden. Er bemerkte bereits ein Ziehen hinter der Stirn, Vorbote eines allzu bald einsetzenden Kopfschmerzes, der sich wie ein glühender Nagel in seinen Kopf bohrte.

Er legte die Hände an die Schläfen, schüttelte stumm den Kopf. Nein, ein Feuer in dem Restaurant dürfte die Panik nur noch mehr befeuern und ob er dann seine Barriere aufrecht erhalten können würde, war fraglich. Es stand jedoch ebenso in Frage, ob er fortfahren sollte, sich gegen die fremden Gedanken zu verwehren. Dass die meisten Menschen voller Angst waren, war offensichtlich und sollte ihn nicht dermaßen stark beeinflussen können, dass er abgelenkt vom Wesentlichen wäre und das war weiterhin Yara. „Wenn ich es recht bedenke, könnte ein kleines Grillfest amüsanter sein als die Leute mit ihrer Panik“, revidierte er seine vorherige mittels Geste vermittelte Meinung und lächelte schwach. Das mentale Schild hatte er inzwischen aufgegeben und der Kopfschmerz ließ ein bisschen nach, wofür die Furcht der sie umgebenden Mitmenschen auf ihn überschwappte.
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BeitragThema: Re: "Holy Cow" Indian Food Restaurant   So 5 Jul 2015 - 1:04

Yara sah den anderen musternd an. "Das hier scheint für heute nicht der richtige Ort zu sein. Du siehst angespannt aus" stellte sie fest. Sie hatte ein recht gutes Gespürr entwickelt im Laufe der Zeit. Yara beugte sich ein wenig vor und griff nach der Hand des anderen. "Ich weis es wäre ein dumme Idee jetzt raus zu gehen bei dem Sturm, aber willst du hier weg?" Sie grinste Taranis an "Oder sollen wir das kleine Grillfest hier veranstalten?" Wenn sie es sich recht überlegte musste da noch eine angefangene Tüte Marshmallows in ihrer Handtasch sein. Von Telepaten hatte sie eben nicht sonderlich viel Ahnung, das was Logan ihr erzählt hatte war nicht sonderlich umfassend hatte sie das Gefühl, dafür war sie gut darin Dinge einfach auszublenden. Auf dem Tisch stand ein Brotkorb, ein Wunder das der überhaupt noch stand, immerhin war um sie herum das pure Chaos. Gelassen probierte sie von dem Brot "Is eigentlich ganz lecker. Du solltest probieren" stellte sie fest. Ob sie das Feuer in der Küche wohl beseitigen sollte? Aber nein das bekamen die Leute da auch alleine hin und sie hatte keine Lust dazu. Das Wetter da draußen kam ihr heute wirklich ungelegen. Einfach schade das es keine Wetterhexen gab die das ändern konnten.
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BeitragThema: Re: "Holy Cow" Indian Food Restaurant   Fr 10 Jul 2015 - 21:14

Selbstverständlich entging es seiner aufmerksamen Begleitung nicht, dass er zu kämpfen hatte, wenngleich sie vielleicht nicht wusste, weswegen dem so war. Er war sich Yaras musternden Blicks bewusst und als sie das Offensichtliche aussprach, lächelte er müde. „Eigentlich war ich noch nie so entspannt“, meinte er mit einer Prise Galgenhumor und das stünde jedem im Hinblick auf die zerstörerisch wütende Naturkatastrophe gut zu Gesicht, schließlich war Panik, wie die meisten Anwesenden sie empfanden, hinderlich. Es war ihr daher äußerst positiv anzurechnen, dass Yara einen kühlen Kopf bewahrte – womit sie ihn ebenfalls beruhigte, denn nachdem er seinen mentalen Schutzschild aufgegeben hatte, um die Schmerzen zu vermeiden, die das Abblocken der fremden Gedanken derzeit verursachte, und die Furcht der anderen Menschen auf ihn übergriff, fiel es ihm unerwartet schwer, nicht selbst in besinnungslose Angst zu verfallen.

Yaras Hand war wie ein fester Anker in diesem tosenden Sturm und er richtete den Blick auf ihre miteinander verschlungenen Hände. „Ich möchte hier weg, aber das ist wirklich eine dumme Idee“, entgegnete er dem Vorschlag der jungen Dame und musste trotz allem grinsen. Diese Frau kam auf die unglaublichsten Ideen! Ein Grund mehr, sie zu schätzen und zu mögen. „Einigen wir uns auf: Das Grillfest lassen wir doch lieber und essen dafür das Brot“, meinte er anschließend und kam nicht umhin, noch etwas hinzuzufügen. „Das heißt, wenn du mir etwas übrig lässt.“ Er wollte sie ein bisschen necken, was ihm einerseits tatsächlich ein Bedürfnis gewesen war, weil sie eine schöne Vorlage mit ihrer Begeisterung für das Brot geliefert hatte, und andererseits war es eine willkommene Ablenkung von all dem Chaos rings um sie herum. Doch natürlich hatte Yara nicht alles alleine aufgegessen und er nahm sich von dem Brot, probierte ebenfalls. „Schmeckt wirklich gut“, stimmte er seiner Begleitung dann nach einem Bissen zu, bevor er weiteraß. Je mehr er sich darauf einließ, desto weniger belasteten ihn die panischen Gedanken ihrer Mitmenschen und seine Atmung beruhigte sich merklich.
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BeitragThema: Re: "Holy Cow" Indian Food Restaurant   Do 16 Jul 2015 - 21:05

Sie grinste ihn an "Natürlich, die entspannung steht dir gerade zu ins Gesicht geschrieben, wie mir das nur entgehen konnte" Yara war mit menschlichen Naturkatastrophen aufgewachsen, so was hier lies sie also kalt. Größtenteils. Sie hoffte nur das zu Hause noch alles stand, nun gut Jarem hatte ja die Einrichtung verkauft, nichts was kaputt gehen könnte und ansonsten, sie war ja versichert.
Sie lachte auf "Und ob das eine dumme Idee ist" grinste sie. Dumme Ideen waren manchmal aber gar nicht so schlecht. "Ich fragte mich ob es nicht auch Menschen gibt die den Wind beherrschen können" immerhin gab es Leute die das Feuer beherrschten, wieso nicht auch so etwas? Selbst Metall manipulieren ging. Sie zog eine Augenbraue hoch und zog den Brotkorb zu sich hin. "Nein, alles meins!" sie lachte und schob den Korb wieder dahin. "Nimm dir". In ihrer Hand erschien nun eine Flamme "Grillen geht immer noch... ich mein das Brot" sie lachte leise. Es achtete keiner auf sie und somit war es egal was sie hier tat, die Leute waren mit ihrer eigenen Panik und ihrer Angst beschäftigt. Sie konnte sehen wie der andere fast zu entspannen schien und das bei dem Chaos das um sie herum herrschte. Das war beeindruckend, sowieso das er noch nicht in panik ausgebrochen war und herumrannte wie ein aufgescheuchter Pinguin. Das alles zeigte ihr das sie wohl die richtige Begleitung ausgesucht hatte. "Wenn das vorbei ist sollten wir bei zukünftigen Treffen jede mögliche Naturkatastrpohe mit einrechnen oder direkt in einem Atombunker picknicken"
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BeitragThema: Re: "Holy Cow" Indian Food Restaurant   Fr 17 Jul 2015 - 20:10

Eine bessere Gesellschaft hätte er sich für eine Naturkatastrophe dieses Ausmaßes nicht wünschen können, denn Yaras lapidare Entgegnung, ihm würde die Entspannung ins Gesicht geschrieben stehen, beruhigte ihn und sogar ein bisschen amüsiert war er inzwischen. Dass das Verlassen des Restaurants eine dumme Idee war, bestätigte seine Begleitung ihm und dennoch schien der Vorschlag noch nicht gänzlich vom Tisch. Zumindest würde er liebend gern mit Yara die Lokalität verlassen, sobald der Hurrikan ein wenig nachgelassen hätte. Momentan sah es danach allerdings noch nicht aus und so war es dann das folgende Nachsinnen der jungen Dame, dem seine Aufmerksamkeit galt.

„Gut möglich, dass es Menschen gibt, die dazu in der Lage sind“, pflichtete er ihr bei, denn es gab wahrlich mehr zwischen Himmel und Erde, als ein normaler Mensch sich vorzustellen zu vermochte. Ebenso unvorstellbar war es für ihn bis vor Kurzem noch gewesen, dass es Pyrokinetiker wie Yara gab und deren Vorführung ihrer Kräfte imponierte ihm erneut, als sie von ihren Fähigkeiten Gebrauch machte, um das Brot zu rösten. Vielleicht waren es nur ihre Augen, die richtiggehend feurig wurden, wenn sie Flammen wie die, die sich in ihrer Hand befand, beschwor, doch letztendlich war das gleichgültig. Das Resultat war entscheidend: Er war fasziniert.

Dass die Situation im Restaurant im ernsthafteren Sinne noch hitzig werden sollte, bekam sie nicht gänzlich mit. Als der Sturm sich zu legen begann, hatte sich der Schwelbrand in der Küche zwar bereits durch den einhergehenden, unangenehmen Geruch bemerkbar gemacht und schließlich hatten erste Flammen den Weg ins Innere des Gastraumes gefunden, doch waren sie ohnehin zügig aufgebrochen, zumal ihn die nun verschärfte Panik wegen der Feuers zusätzlich belastete. Yara hatte, vermutlich ihm zuliebe, den Brand noch ein wenig eingedämmt, jedoch brach dieser wieder in seiner vollen Kraft aus, nachdem sie das Lokal verlassen hatten.



Yara Howlett: tbc ~ großer Zeitsprung ~ Parkanlage ~ Baumallee

tbc ~ großer Zeitsprung ~ Wohngebiet ~ Bezirk Dallas ~ Villa Haru Hatsumomo ~ Küche
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BeitragThema: Re: "Holy Cow" Indian Food Restaurant   Mi 18 Nov 2015 - 14:02

cf - zeitsprung - detektei "silver fox" - arbeitszimmer

Alexej hatte sich für diese Nacht zu einem Spontanflug nach Mütterchen Rußland abgemeldet. Sollte ihm Recht sein, hatte er tatsächlich mal Zeit für sich. Für sich ganz alleine. Bevor er Alexej allerdings zum Flieger gebracht hatte, war ihm noch eingefallen im Handy seines Brötchengebers diverse Erinenrungen für den Tag "ohne ihn" abzuspeichern.
Was er von dieser Kate Benett und dem kurzen Bericht dazu halten sollte... er würde wohl eigen Recherchen anstellen müssen um voll im Bilde zu sein, aber nicht jetzt - später. Im Gegensatz zu seinem Boss preferierte Christian regelmäßige Nahrungseinnahmen.

Indisch sollte es sein. Es war einfach mal was anderes als dieses widerliche takeaway-food, dass es an jeder Ecke gab und für homecooked fehlte Christian einfach die Zeit. Glücklicherweise ergatterte er den letzten freien Tisch und nahm dort auch direkt Platz. Das "Reservierungsschild" ließ er auf der Bank zwischen sich und der Rückenlehne verschwinden. Nicht sein Problem, wenn die Gäste hier auftauchen würden und keine reservierten Platz vorfanden.

Einmal kurz in die Karte geguckt, entschied er sich für ein indisches Currygericht. Köstlich. Ein entsprechender Kellner wurde direkt über die geistige Zange heranbefohlen und jetzt hieß es nur noch auf das Essen warten.
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BeitragThema: Re: "Holy Cow" Indian Food Restaurant   Mi 18 Nov 2015 - 22:30

CF ::Zeitsprung :: Parkanlage :: See im Wald

Endlich hatte Valerie ihr normales Leben wieder zurück und das freute sie einfach. Keine Peinlichkeiten mehr, die noch von dem Fluch kamen, kein Stolpern, wenn nichts im Weg lag, nein es fühlte sich so gut an. Und so hatte sie heute auch wieder ihren Dienst angetreten, zwar nur im Büro gewesen, aber das machte ihr auch nichts. Vik, ihrer Freundin schrieb sie, als sie Feierabend gemacht hatte noch eben eine Sms.

Sms an Viktoria

Hey meine Süße,
Wie war dein Tag? Ich bin noch in der Stadt einiges einkaufen und bin dann später auch zuhause.
Freue mich auf dich Süße

xxx Val


Sie schickte ab und sah sich kurz um, sah dass sie vor dem Indischen Restaurant stand und entschloss sich, eine Kleinigkeit nach dem langen Tag zu essen.
Valerie betrat den Laden und schaute sich um, kein einziger Platz war noch frei und sie überlegte einen Moment. Gehen oder bleiben? Naja eigentlich habe ich echt Hunger. Ach ich frag einfach ob ich mich zu jemandem setzen kann. Entschied sie sich und steuerte den Tisch an, wo ein Mann alleine saß und blieb neben ihm stehen. " Hallo. Ziemlich voll. Haben sie was dagegen, wenn ich mich zu ihnen setze?" Fragte sie den Fremden, welcher schon sehr freundlich aussah, doch wusste sie selbst, heutzutage konnte man sich bei niemandem sicher sein, der Schein trügte oftmals, jedoch hoffte sie dass ihr Bauchgefühl hier sie nicht enttäuschen würde.
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BeitragThema: Re: "Holy Cow" Indian Food Restaurant   Do 19 Nov 2015 - 7:43

Christian ging nicht davon aus, dass er gemeint war, weshalb er auch vorerst nicht aus der Zeitschrift hochsah, in der er blätterte um seine Wartezeit auf das Essen, und nicht etwa Gesellschaft, zu überbrücken. Allerdings hielt ihn das nicht davon ab, seine mentalen Tentakeln nach der sprechenden, augenscheinlich weiblichen - jetzt wo er ihr einen Blick zuwarf -, Person auszustrecken.
"Auch schau an." sagte er. "Bitte nehmen Sie doch Platz!" was ihn dazu bewogen hatte? Ganz offensichtlich hatte er es hier ebenfalls mit einer Telepathin zu tun. Kräftemessen. Genau das womit man sich den Abend vertreiben konnte. Ihre Mauer durchbrechen wollte er nicht, gleichwohl es eine Leichtigkeit gewesen wäre. Sie schien ihre Spezialitäten auf anderen Gebieten der Telepathie zu haben - Christian war gespannt wo die wohl liegen würden. Sofern sich die eine odere andere Gelegenheit zur Zuschaustellung bieten würde.
Glücklicherweise hatte er, bedingt durch die verspätete Aufmerksamkeit zu ihrer Person und der halb fest stehen inneren Verteidigung der Telepathin, keine Ahnung davon, dass sie ihn für "nett" hielt. Schicksal? Der Verlauf des Abends würde abzuwarten bleiben. Vorerst schob Christian ihr seine Ex-Speisekarte zu und blätterte dann weiter in seiner Zeitschrift, obeflächlich. Stetig und ständig kontollierte er seine Abwehr und die Gefühle, die seine Verteidigung sendete - er war mehr als gespannt ob sie ihn antasten würde.
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BeitragThema: Re: "Holy Cow" Indian Food Restaurant   Sa 21 Nov 2015 - 0:09

Kurz hob Valerie ihre Augenbraue, als sie die Worte des Mannes hörte. Doch nahm sie dann platz, als er das Okay gegeben hatte. Valerie zog dann noch ihre Jacke aus und schaute den Mann an. Sie versuchte in seinem Kopf zu hören, doch da kam nichts, eher stieß sie gegen eine Barriere, was sie leicht die Mundwinkel zucken ließ. " Danke nochmal. Ich bin Valerie." Brachte sie freundlich über die Lippen und griff nach der Karte und sah sich das Angebot an, welches sie hier hatten. Indisch, ewig nicht gegessen. Dachte sie nur und schaute kurz auf. " Können sie vielleicht was empfehlen?" Fragte sie den Mann und lächelte leicht, jedoch war sie bei ihm gerade nur auf der hut, da sie anhand der Barriere merkte, dass er wie sie war, jedenfalls machte sie sowas auch schnell, wenn sie abschalten wollte, doch verhindern wollte, dass man in ihren Kopf reinhören konnte, was nicht oft vorkam aber sicher war sicher. Nun ich glaube ich weiß, was du bist. Dachte sie nun offen in ihrem Kopf, da es in den letzten Jahren nicht vorgekommen ist, einen ihrer Art getroffen zu haben und nur so, konnte sie nun heraus finden, ob er in ihren Kopf eindrang, daher verschloss sie ihre Gedanken auch nicht. Eine Bedienung kam an den Tisch und schaute Valerie genervt an. Man hab ich Bock heute, ist echt scheiße, wie voll das ist. " Was darf es sein?" Valerie schaute sie an. " Eine Cola und einmal Karte die Nr 36 und dazu 67 Bitte." Bestellte sie sich und schaute ihren Tischnachbarn an, ob er was bestellen würde, oder es schon zuvor getan hatte, dies wusste sie ja nicht und noch immer versuchte sie, etwas in seinem Kopf zu hören.
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BeitragThema: Re: "Holy Cow" Indian Food Restaurant   Mo 23 Nov 2015 - 13:49

Wo auf seiner Stirn stand geschrieben, dass er eine Unterhaltung führen wollte? Er überging die Vorstellung einfach in dem er nicht mit seinem Namen antwortete und die Frage nach einer Empfehlung quasi ungehört verhallen ließ. Was er nicht ignorierte war das Tasten an seiner mentalen Verteidigung. "So zaghaft kann man natürlich keinen Blumentopf gewinnen, wenn man etwas wissen will." kommentierte er trocken den Versuch der Telepathin. "Es sei denn natürlich, dass bisschen war alles was man in Erfahrung bringen wollte." das wiederum war natürlich etwas was man dem anderen gerne zustehen konnte, wenn es auch ziemlich viel darüber aussagte, was die neue Sitznachbarin für eine Neugier besaß. Als katzenhaft konnte man sie jedenfalls nicht bezeichnen, seine hingegegen schon. Es blieb also nicht verborgen, dass die anfängliche natürliche Abwehr verschwunden war und stattdessen die Gedanken wie ein Buch offen vor ihm lagen. "Und glauben, ist nicht wissen. Was wollen Sie mit Ihrem neugewonnenen Wissen nun anfangen?" das interressierte ihn. Sie "glaubte" zu wissen er sei ein Telepaht, mittlerweile wusste sie und wie ging es für sie jetzt weiter? Christian war gespannt. Die Bedienung winkte er nebenbei fort. Schließlich wartete er nur noch drauf, dass seines endlich mal kam und würde das nicht bald der Fall sein, würde er definitiv dem Koch etwas nachhelfen.
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BeitragThema: Re: "Holy Cow" Indian Food Restaurant   Mo 7 Dez 2015 - 21:32

SMS Viktoria an Valerie

”Hi Val. Hab heut ein neues Kleid gefunden, das einfach traumhaft ausschaut. Und du darfst zusammen mit mir träumen. Freu dich also auf später.”
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BeitragThema: Re: "Holy Cow" Indian Food Restaurant   Di 15 Dez 2015 - 22:00

Valerie schaute den Fremden an und rollte innerlich nur mit den Augen, als sie seine Worte hörte. " Also nur mal zur Info, wenn ich wirklich was aus deinem Kopf holen wollen würde, hätte ich das schon längst getan." Sprach sie in ihren Gedanken in seinem Kopf und sah ihn einfach nur an. Der Kerl ist einfach komisch. Dachte sie nur und hörte ihr Handy und zog es aus der Tasche und las die Sms von ihrer Freundin, was sie gleich wieder lächeln ließ. Doch die Aura des Kerls ließ sie nicht ganz ruhig bleiben. Irgendwie war sie nicht so rein und klar, wie es bei anderen hier im Raum der Fall war und sie schaute ihn herausfordernd an. " Nun da Sie scheinbar meinen auf Böser Kerl zu machen, von Freundlichkeit kam ja noch nichts von ihnen, kann ich mir nur vorstellen, dass sie etwas zu verbergen haben." Mutmaßte sie, nicht wissend, ob sie recht oder unrecht hatte, doch nur so konnte sie ein wenig mehr über ihn in Erfahrung bringen, ein Name wäre jedenfalls schon mal ein Anfang. Valerie wusste nicht recht, ob das gerade eine gute Idee war, aber sie mochte es nicht, wenn man nicht mal die Tageszeit kannte, wenn man freundlich etwas gefragt wurde und von einem anderen Telephaten ließ sie sich noch lange nichts sagen.

Valerie machte sich auf den Weg nach Hause und wollte einfach nur noch abschalten.

TBC // Zeitsprung // Wohnung Valerie Baker


Zuletzt von Valerie Baker am Di 12 Jan 2016 - 0:00 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: "Holy Cow" Indian Food Restaurant   Mi 16 Dez 2015 - 16:56

Christian fing an zu lachen. Für Außenstehende musste das ein seltsamer Anblick sein. Scheinbar ohne Grund, denn die Frau ihm gegenüber hatte hörbar nichts gesagt. Er mühte sich wieder Fassung zu gewinnen und schüttelte seinen Kopf "Ich fürchte Du gehörst mal ordentlich flach gelegt." anders war der Anflug von Größenwahn in den Gedanken von Ms Baker nicht zu erklären. Nicht für ihn.

Das Thema auf sich beruhend lassend bahnte sich schon der nächste Lacher an. "Sie überraschen mich." sagte er mit dem wohl breitesten Grinsen seit er das erste Mal vor Jahren erfolgreich manipuliert hatte. "...auf bösen Kerl machen..." echote Christian in ihrem Tonfall. "Mr. Nice Guy ist aus - tut mir leid." erwiderte er und bekam dicke Backen um nicht los zu lachen. Nicht laut los zu machen. Unterdrückt hörte es sich an, wie eine Kuh die durch Matsch stapfte, was nicht wirklich besser war. "Oh verflucht. Das ist gut. Wirklich." er schüttelte seinen Kopf und sah mit amüsiert funkelnden Augen in ihr Gesicht. "Ich lad Sie ein! Was darf es zu trinken sein? Vorausgesetzt, Sie vermuten im Getränk kein Arsen vom Bad Guy" gut, dass die Ohren ein Grinsen im Kreis verhinderten.

Wie so oft im Leben, wenn etwas wirklich Spaß machte oder eher ihm mal ungeplant Spaß machte, rief die Arbeit. Christians Handy vibrierte. Der Telepath stand auf, ohne sich zu entschuldigen und bezahlte am Tresen des Restaurants ein Essen, dass er noch nicht mal zu sehen bekommen hatte. Manchmal lief es wirklich nicht nur stückchenweise sondern ganz aus dem Ruder.


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BeitragThema: Re: "Holy Cow" Indian Food Restaurant   Sa 1 Okt 2016 - 11:34

CF: Geschäftsviertel - Vanguard Fonds - Büro Damien Delacroix + Damien Delacroix

Mehr oder weniger geduldig hatte Don noch gewartet, bis Damien fertig war, ehe es endlich los ging. Die anderen hatten alle schon Pause gemacht, so dass sie nur zu zweit gingen, aber daran störte Don sich eigentlich nicht, da er sich mit Damien ja gut verstand und sie auch so schon irgendetwas finden würden, worüber sie reden konnten. Und seiner Worte zum Trotz hoffte er, dass es nicht nur um die Arbeit ging, dafür hatten sie später im Meeting ja noch genug Zeit, eigentlich. Gemeinsam schlenderten sie durch das Sapphire Alley zu dem Indischen Restaurant, das wirklich gutes Essen hatte. Don wusste ja schon, was er wollte, daher brauchte er die Karte nicht, sobald sich Damien auch entschieden hatte, bestellten sie. Don machte es sich wieder gemütlich, während er den Franzosen musterte, er sah echt nicht so gut aus. Blass, übernächtigt und einfach noch immer krank. Die letzten Tage waren sie kaum zum Reden gekommen, eigentlich nur über geschäftliches. Damien hatte sich nach New York nur auf den neusten Stand bringen lassen, aber wie es sonst bei seiner Familie gewesen war, darüber schwieg er sich aus. Bisher. Zeit das zu ändern.

"Wie war es eigentlich bei deiner Familie gewesen? Wie gehts deinem Bruder?" Don war sich nicht sicher, was er von Damiens Familie halten sollte. Was er so mitbekommen hatte war irgendwie nicht ganz so toll. Internat, während die Eltern in einem komplett anderen Land lebten, und die Anspruchshaltung, die Damiens Vater während dem Studium an seinen Sohn hatte, war echt nicht normal gewesen - dabei war Damien schon echt gut. Und das gesamte Verhältnis war Don bei den wenigen malen, die er dessen Familie gesehen hatte, schon extrem distanziert vorgekommen. Da konnte er selbst sich eigentlich glücklich schätzen, klar, mit den Vaterfiguren hatte er vielleicht etwas Pech gehabt, aber wenigstens wusste Don, dass seine Ma ihn über alles liebte und mit seinen Geschwistern kam er eigentlich gut zurecht - meistens jedenfalls. Besonders mit Jenna und Connor.
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BeitragThema: Re: "Holy Cow" Indian Food Restaurant   Sa 1 Okt 2016 - 14:00

Das Restaurant sah eigentlich ganz vernünftig aus dafür, dass es auch als Schnellimbiss im Internet zu finden war. Es wirkte zumindest sauber und gemütlich. Das aufwendige Ambiente passte zum Thema, insgesamt war es relativ stimmig. Nachdem sie einen netten Tisch für zwei Personen hatten, studierte Damien zuerst die Speisekarte, entschied sich dann allerdings für das Tagesmenü, ohne den anderen Gerichten groß Beachtung zu schenken - was war bloße Zeitverschwendung, immerhin hatte er von indischem Essen ohnehin recht wenig Ahnung und war grundsätzlich nicht sonderlich wählerisch, obwohl er aufgrund seiner Erziehung durchaus Ahnung von hochwertigen Speisen hatte.

Nachdem sie bestellt hatten, rieb Damien sich über die Nasenwurzel, um die allmählich aufkommende Müdigkeit zu vertreiben. Nun gut, womöglich hatte er in den letzten tagen insgesamt etwas wenig Schlaf ab bekommen. Die letzte Nacht richtig durch geschlafen hatte er, als Ash bei ihm gewesen war, und das war in diesem Fall hauptsächlich den starken Medikamenten geschuldet gewesen, die er aufgrund der Heftigkeit seiner Migräne genommen hatte. Was ihn daran erinnerte, dass er einerseits versprochen hatte, sich mit Ash zu treffen und andererseits noch einen Arzttermin für neue Medikamente ausmachen musste. Allerdings hatte er keine Zeit für solche Banalitäten. Am Ende wurde er noch an einen Neurologen verwiesen, weil der neue Hausarzt sich weigerte, ihm die richtigen Medikamente 'einfach so' zu verschreiben.

Bei Dons eher beiläufigen Frage versteifte Damien sich ein wenig und warf Don einen kurzen, scharfen Blick zu, ehe er sich aufrecht hin setzte und die Fingerspitzen seiner Hände aneinander legte, während er die Arme lose auf dem Tisch ablegte. "Die Geschäfte liefen außerordentlich erfolgreich, auch wenn Vater mir nahe legte, meine derzeitigen Prioritäten zu überdenken. Ich war etwas nachlässig in der Erfüllung meiner Pflichten, welche aufgrund meiner anderen Positionen in den Firmen meines Vaters ebenfalls in meinen Aufgabenbereich fallen. Ich gedenke, dieses Defizit auf zu arbeiten. Caleb geht es gut, allerdings hatten wir wenig Zeit, da er ebenfalls wichtige Termine hatte. Wir sahen uns lediglich zu den Mahlzeiten. Insgesamt verlief in New York alles nach Plan." Die Worte waren nüchtern, kalkuliert und klangen noch unpersönlicher und emotionsloser, als ohnehin meist bei ihm der Fall war, während seine grauen Augen keine einzige Gefühlsregung verrieten. Allerdings lag etwas in seinem Tonfall, das relativ deutlich signalisierte, dass dieses Thema für ihn beendet war. Es gab nichts über New York, was eines Gespräches wert wäre, da diese Geschäfts nichts mit Vanguard Fonds zu tun hatten - und damit für Don keinerlei Relevanz besaßen.
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BeitragThema: Re: "Holy Cow" Indian Food Restaurant   Sa 1 Okt 2016 - 15:03

Whoah. Der Blick und die Haltung, die von dem Franzosen nach der Frage kamen, ließen es Don eiskalt den Rücken runter laufen und am liebsten hätte er ergebend die Hände gehoben und eingelenkt, allerdings biss er sich auf die Zunge und hörte stattdessen zu. Alles, was Damien sagte war irgendwie falsch und machte ihm echt Magenschmerzen - und Sorgen. Alles nach Plan? Defizite aufarbeiten? Er hörte zwar den Tonfall, aber der war Don echt ziemlich egal. "¡Joder! Fuck! ¡Está loco! ¡Estás loco!" Er fluchte noch relativ milde auf Spanisch, wobei er erst Damiens Vater und dann ihn für verrückt erklärte. "Wie viel willst du bitte noch arbeiten? Sorry, ich sehe dich nur noch arbeitend, du bist der erste, der Morgens kommt und der letzte, der geht. Manchmal bin ich mir nicht einmal sicher, ob du überhaupt nach Hause gehst zwischendurch! Du arbeitest hart und viel für deine eigenen Ziele, wenn er nicht zufrieden mit dem ist, was du tust, soll er sich halt wen suchen, der das besser kann oder seine scheiß Arbeit alleine machen!" Don knirschte mit den Zähnen, während es ihm gerade echt schwer fiel, nicht total aus der Haut zu fahren, so sauer machte es ihn. Gott, am liebsten würde er Damien einfach an seinem perfekt maßgeschneiderten teuren Hemd packen und schütteln, bis vielleicht ein halbwegs vernünftiger Gedanke seinen Kopf kreuzte!

"Du machst so viel, verdammt, kann dieses beschissene Arschloch nicht wenigstens einmal wert schätzen, was du leistest, statt immer und immer mehr von dir zu verlangen? Du bist erwachsen, man! Du hast deine eigene Firma gegründet, du bist dein eigenes Boss, du baust dir gerade dein eigenes verdammtes Leben auf, du bist doch nicht sein.. sein.. ach was weiß ich! Spinnt der? Tickt er noch ganz richtig?!" Leute blickten zu ihrem Tisch, aber ihm war es egal, er gab sich ja schon Mühe, Damien nicht in voller Lautstärke an zu brüllen, weil es irgendwie nicht wirklich passend war. So viel zum entspannten Mittagessen. Man! Gott, konnte das einem den Tag versauen. Vor New York hatte er sich noch für Damien gefreut, weil er naja fast glücklich gewirkt hatte zwischenzeitlich, und auch als Don heute rein gekommen war, hatte Damien eigentlich nicht unzufrieden gewirkt - und jetzt wieder diese Leier. Was war nur mit dem Mann kaputt?! Es gab doch mehr im Leben, als nur zu arbeiten!
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BeitragThema: Re: "Holy Cow" Indian Food Restaurant   Sa 1 Okt 2016 - 16:18

Als Don zu fluchen begann, wurden Damiens graue Augen gefährlich schmal, während er ihn scharf anblickte - aus Augen kalt und grau wie ein Wintersturm. Er liess ihn reden, ohne ihn zu unterbrechen, und ohne auch nur das geringste Anzeichen für Emotionen . abgesehen von der Kälte und Distanz in seiner Mimik. "Mister Leighton, halte dich zurück. Niemand spricht in diesem Ton über meinen Vater - oder in einer solchen Wortwahl. Besonders nicht in meiner Gegenwart. Verstanden?" In seinem Tonfall lag eine nahezu natürliche Autorität, unterstrichen von der Kälte und Distanz seines Tonfalls. Doch zeigte er lediglich eine deutliche Grenze auf, da war kein Zorn, keine Wut. Da dieses Thema geklärt war - er glaubte nicht, dass Don es wagen würde, zu widersprechen, veränderte er seine Position erneut etwas.

"Ich bin mein eigener Boss und Leiter meiner eigenen Firma, das ist richtig, allerdings habe ich in den Unternehmen meines Vaters auch für mich wichtige Positionen. ich erhalte finanzielle Unterstützung, welche ich derzeit durchaus noch benötigen könnte, insbesondere, wenn wir tatsächlich einmal Verluste machen sollten. Darüber hinaus bieten mir die Positionen Kontakt zu potentiellen Geschäftspartnern, Kontakte, welche mir ohne diese Stellungen verwehrt blieben. Und zuletzt weiß ich deine Besorgnis zu schätzen, allerdings versichere ich dir, dass ich meine Grenzen sehr gut abschätzen kann und Niemanden in meinem Umfeld benötige, der mir sagt, was ich zu tun oder zu lassen habe. Nicht mein Vater. Nicht meine Familie. Nicht meine Mitarbeiter, und auch nicht meine Freunde."

Damit machte er seinen Standpunkt, wie er hoffte, deutlich. Es trug nicht unbedingt zu seiner Stimmung bei, dass Don ihm in der Öffentlichkeit eine derartige Szene machte und es dabei auch noch wagte, seinen Vater zu beleidigen, allerdings gehörte mehr dazu, um ihn aus der Ruhe zu bringen. In einem privaten rahmen wäre der Tadel vermutlich deutlich weniger grob ausgefallen, allerdings konnte Damien es sich gerade zum derzeitigen Zeitpunkt nicht leisten, sein Gesicht zu verlieren. Zumal es Don tatsächlich auch einfach nichts anging, was er in seiner Freizeit tat. Er hielt Don auch keine Vorträge darüber, wie er sein leben zu leben hatte. Das war, bei aller Freundschaft, ein Eingriff ins eine Privatsphäre, den er nicht ohne weiteres tolerieren würde, auch wenn er die Absichten und die Sorge dahinter zu schätzen wusste.

"Möchtest du mit mir nun über angenehmere Themen reden oder ziehst du es vor, die Mittagspause im Streit zu verbringen, Don?" Er fragte ruhig nach, da er selbst durchaus Interesse an einer entspannten Mittagspause hatte. Wenn Don ihn schon dazu nötigte, seine Arbeit zu unterbrechen, wollte er immerhin nicht mit dem Gefühl zurück gehen, dass es vollkommene Zeitverschwendung gewesen war. Zumal sich ein eigentlich privater Konflikt dieser Art womöglich negativ auf das kommende Meeting auswirken würde. Don war immerhin bekannt für sein gelegentlich etwas hitziges Temperament.
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BeitragThema: Re: "Holy Cow" Indian Food Restaurant   So 2 Okt 2016 - 11:10

Bei dem Blick, den Damien ihm zuwarf, wusste Don schon, dass er womöglich ein bisschen zu weit gegangen war. Aber verdammt, er war noch immer sauer. Weil er Damien mochte. Und weil der Unsinn, den dieser Kerl gerade von sich gab, einfach total falsch war. Sich total falsch anfühlte. Klar, Damien war ein Workaholic, schon immer gewesen, aber man konnte es auch echt übertreiben. Und auch wenn er nichts mehr dazu sagte, insgeheim schimpfte er noch immer auf Damiens Vater, das verdammte Arschloch. So ging man doch nicht mit seinem Kind um. Damien war ja nicht nur irgendein verdammter Angestellter - er war sein Sohn!
Erneut knirschte Don mit den Zähnen. Ja, natürlich, der Herr kannte seine Grenzen. Er war sich da echt nicht so sicher. (Und das auch aus gutem Grund!) Irgendwann würde da unweigerlich ein Zusammenbruch kommen, weil so viel Arbeit und all das, das konnte einfach nicht gesund sein. Allerdings biss er sich auf die Zunge, denn es war wirklich nicht der richtige Zeitpunkt zum streiten. Er fragte sich einfach nur, was in New York passiert war, dass Damien plötzlich so drauf war. Er hatte schon vorher viel gearbeitet, aber das jetzt war ein total neues Level. Und er verwettete seine Iron-Man-Boxershorts darauf, dass es etwas mit Damiens Vater zu tun hatte.

"Nein. Frieden." Er brummte die Worte zwar, schüttelte aber den Kopf. "Mit dir kann man ohnehin nicht vernünftig streiten." Dafür blieb er zurück. Dabei würde es ihm sicher mal gut tun, rum zu brüllen oder sich zu prügeln, statt immer so beherrscht zu sein. Im nächsten Moment kam dann zumindest schonmal Naanbrot mit Kräuterbutter und irgendwelchen anderen Aufstrichen und Getränke und beinahe aus Trotz griff er nach dem Brot, schmierte großzügig die Butter darauf und begann zu essen, damit er nicht doch noch etwas dummes sagte und sein Mund mit etwas anderem beschäftigt war, und kurz darauf brachte man ihnen dann auch schon das richtige Essen.
"Was hältst du eigentlich von Casual Friday? Ich finde, das könnte man ruhig in der Firma einführen." Er hatte das ohnehin ansprechen wollen, und ehe sie sich die gesamte Mittagspause anschwiegen, warf er das lieber in den Raum. "Viele große Firmen machen das. Dann zieht man statt einem kompletten Anzug vielleicht weniger förmliche Hemden ohne Krawatte an, einen Rollkragenpulli unter den Sakko oder sowas. Und da wir Freitags ohnehin häufig früher Schluss machen, würde das gut passen, denke ich. Und Tony fand die Idee auch nicht so schlecht."
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BeitragThema: Re: "Holy Cow" Indian Food Restaurant   Mo 3 Okt 2016 - 10:36

Mit ihm konnte man nicht streiten? Damiens Augenbraue zuckte bei der Aussage nach oben, allerdings beschloss er, dass es besser war, diese Aussage nicht weiter zu erörtern, sondern es dabei bewenden zu lassen, ehe sie doch noch tatsächlich einen Streit begannen. Immerhin konnte er durchaus respektieren, dass Don die Dinge vielleicht etwas anders sah und nahm es ihm daher nicht übel, dass er sich nicht für die Dinge entschuldigte, die er gesagt hatte. So lange er in Zukunft davon absah, seinen Vater zu beleidigen, war es ihm gleich. Immerhin kam Damien selbst nicht immer gut mit ihm aus, allerdings respektierte und liebte er ihn dennoch nicht weniger. Und er war sich sicher, dass er ebenso geliebt wurde, dass seine Eltern, besonders sein Vater, nur einfach nicht gut darin waren, es zu zeigen. Wie er selbst ebenfalls nicht gut darin war, solche Gefühle zu zeigen.

Stille breitete sich zwischen ihnen aus, nicht das angenehme, einvernehmliche Schweigen, sondern eher jene Art von Stille, die das Gefühl dutzend ungesagter Worte hinterliess. Entsprechend dankbar war er, als die Bedienung die Getränke und Naanbrot brachte, mit welchem sie die Stille füllen konnten. Damien wollte es sich nicht eingestehen, aber er war verstimmt. Er war es Leid, dass ständig Jemand Anstoß daran nahm, wie viel er arbeitete - oder zornig wurde, weil sein Vater ihn dazu anspornte, sein Potential weiter aus zu schöpfen und mehr zu leisten. Damit war, zumindest für den Moment, auch die entspannte, gute Stimmung dahin, für welche die Nacht mit Vivienne gesorgt hatte. Allerdings war es durchaus möglich, dass er vielleicht tatsächlich etwas wenig geschlafen hatte in den letzten Tagen und deswegen etwas überreizt war. Wenn er fertig war mit seinen Aufgaben, beschloss Damien, würde er direkt nach Hause fahren und die Nacht durchschlafen. Und sich dann am nächsten Tag weiter um die Arbeit kümmern, die noch auf ihn wartete.

Damien bedankte sich höflich bei der Bedienung, als ihnen die Hauptspeise gebracht wurde, und beschäftigte sich erst einmal damit. Nachdem er etwas gegessen hatte, fühlte er sich bereits wieder besser, und auch Don schien erneut besserer Stimmung zu sein. Zumindest sprach er ein gänzlich anderes Thema an - das eigentlich nur von ihm kommen konnte. "Das Konzept ist mir durchaus bekannt, danke." Tatsächlich war es zwischenzeitlich sogar ausgesprochen weit verbreitet gewesen, inzwischen ging die Popularität jedoch wieder zurück, so dass man in immer mehr Unternehmen erneut durchgehend den Dresscode ein hielt. "Ich werde es bei dem Meeting ansprechen. Sollte es eine Mehrheit geben, welche dafür stimmt, werde ich dennoch weiterhin angebrachte Kleidung erwarten. Keine Jeans. Und erst recht keine T-Shirts." Er warf Don einen kurzen Blick zu, der vielleicht warnend hätte wirken können, wäre nicht das verräterische Zucken um Damiens Mundwinkel. Er selbst besaß eigentlich beinahe überwiegend entsprechend geeignete Kleidung, bei Don war er sich da weniger sicher.
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BeitragThema: Re: "Holy Cow" Indian Food Restaurant   Mi 5 Okt 2016 - 11:22

"Als würde ich in Jeans und T-Shirt zur Arbeit kommen!", beschwerte sich Don, sah jedoch das Zucken um Damiens Mundwinkel. "Nur vielleicht mit Marvel-Krawatte... oder Batman!" Don lachte und setzte sich wieder entspannter hin. "Ich habe viele großartige Krawatten, die ich tragen könnte, sogar mit passenden Manchettenknöpfen!" Zugegeben, ein paar davon hatte auch schon getragen. Er hatte zum Beispiel eine elegante, schwarze Krawatte... mit dem Batman-Logo ganz unten, gut versteckt durch sein Jackett. Oder eine rote Krawatte, voller kleiner Arc-Reactoren. Von weitem sah es aus, wie ein hübsches Muster.... Einmal hatte er auch mal seine Hufflepuff-Krawatte getragen, auch hier war das Wappen nicht sichtbar gewesen, und kein Schwein hatte es bemerkt. Allerdings zog er es vor, Damien das besser nicht zu sagen. Weil Don die Reaktionen nicht wirklich einschätzen konnte. Vielleicht wäre er amüsiert. Vielleicht sauer. Vielleicht, oder vielleicht sogar wahrscheinlich, wäre er 'Was ist ein Hufflepuff' und es gab auch so schon genug Bildungslücken zu schließen.

Aber immerhin, Damien schien nicht ganz abgeneigt, was schon eine gute Sache war. "Wie gesagt, ich fände es gut, den Casual Friday bei uns ein zu führen, und Tony war auch dafür. Je nachdem, was wir beim Meeting heute alles auf der Agenda stehen haben, bietet sich das ja zwischendurch oder am Ende an, um die Stimmung auf zu lockern. Wie liefen eigentlich die Gespräche?" Immerhin hatte er ja angeboten, dass Damien darüber reden konnte, damit sie ein wenig länger Pause machen konnten, oder eher, damit Damien überhaupt Pause machte. Er selbst merkte, wie nötig die Pause gewesen war, jetzt fühlte er sich schon wieder deutlich besser und entspannter, allerdings wurde er nicht bloß zur Diva, wenn er hungrig wurde - wenn Don so richtig unterzuckerte, wurde er auch schonmal zum Hulk.
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BeitragThema: Re: "Holy Cow" Indian Food Restaurant   Mo 10 Okt 2016 - 5:59

"Batman." Damiens Tonfall war noch trockener, als sonst, während man ihm seine nicht vorhandene Begeisterung nur zu deutlich ansehen konnte - und mit einem Seufzen fuhr sich der Geschäftsmann über den Nasenrücken. nein, darüber machte er sich jetzt einfach keine weiteren Gedanken. Er wollte wirklich nicht heraus finden, mit welchen Krawatten Don zur Arbeit käme - leider kannte er ihn gut genug, um eine grobe Ahnung davon zu haben, was ihn erwarten könnte. Letztendlich gab es allerdings auch noch genug Mitarbeiter, die sich dagegen aussprechen könnten, selbst wenn er es für unwahrscheinlich hielt. Er würde es später entsprechend ansprechen, dann würde sich ja zeigen, wie die anderen dieser Idee gegenüber eingestellt waren.

Bei der Frage nach den Gesprächen wurde Damien erneut ernster, auch wenn er zufriedener wirkte. Die Gespräche waren vielversprechend verlaufen, die Verträge unterzeichnet, entsprechend gut war seine Stimmung dahingehend, während er Don in kurzen, prägnanten Worten von den wichtigsten Inhalten in Kenntnis setzte - und dabei erneut vollkommen in seinem Gebiet war. Sorgen, dass Don ihm nicht folgen konnte, musste Damien sich ebenfalls keine machen. Auch wenn Don nicht so wirkte, konnte es mindestens so professionell sein, wie Damien. Letztendlich war auch Don ein erfolgreicher Harvard Absolvent, selbst wenn er es einem manchmal schon ziemlich schwer machte, das zu glauben.

Nachdem Damien fertig war, blickte er beiläufig auf seine schlichte, elegante Armbanduhr, ehe er die Hand hob, ob schon einmal die Bedienung auf sich aufmerksam zu machen. Sie waren beide fertig mit essen und hatten ihre Pause genug überzogen - vor dem Meeting musste er zumindest noch ein, zwei Dinge erledigt bekommen. "Ich denke, wir haben lange genug gesessen, und ich habe noch ein wenig Arbeit vor mir, die ich vor dem Meeting beenden möchte." Immerhin musste er so nichts mehr zu Essen mit ins Meeting nehmen, sondern sich erst um sein Abendessen wieder Gedanken machen. Allerdings würde das vermutlich spät werden, an diesem Abend wollte er sich keine weiteren Ablenkungen erlauben und die Ruhe später dazu nutzen, die liegen gebliebenen Arbeiten auf zu arbeiten, da er zeitnah mit ihnen fertig werden sollte, zumal es auch noch immer genug für seine Positionen in den Firmen seines Vaters zu tun gab - Verpflichtungen, welche er in der Vergangenheit ein wenig vernachlässigt hatte. Ein Umstand, den er zu ändern gedachte, damit sein Vater bei den nächsten Treffen keinen Grund mehr dazu hatte, an seiner Arbeitshaltung Anstoß zu nehmen und ihm womöglich die Unterstützung zu entziehen.
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BeitragThema: Re: "Holy Cow" Indian Food Restaurant   Mo 10 Okt 2016 - 17:42

Dons Grinsen wurde bei Damiens Tonfall noch breiter, während Schalk in seinen Augen funkelte. "Jop, Batman! Und Marvel." Und Harry Potter und Turtles und Star Wars... Don lehnte sich dann allerdings zurück, während seine Miene ernst und geschäftsmäßiger wurde, während er Damiens Bericht lauschte. Das klang alles eigentlich ausgesprochen zufriedenstellend, allerdings würde es Don eher wundern, wenn es anders wäre. Stattdessen beobachtete er die subtile Veränderung bei Damien, wie dieser sich wieder entspannte, wieder zufriedener wirkte und auch weniger müde und krank. Der Mann schien wirklich für seine Arbeit zu leben und Don konnte darüber nur den Kopf schütteln. Also es war okay - er arbeitete gerne bei Vanguards und hatte mit dieser Veränderung definitiv die richtige Entscheidung getroffen, dennoch war es nur ein Job. Wenn Don am Abend nach hause ging, dann gab es noch dutzende andere Dinge in seinem Leben, die deutlich mehr Bedeutung hatten, als irgendwelche Geschäftspartner, und auch Papierberge auf seinem Schreibtisch verfolgten ihn jetzt nicht wirklich bis nach Hause. Klar, es gab Zeiten, da war es auch bei ihm stressiger und er machte Überstunden oder musste auch mal ein Wochenende arbeiten, aber wenn er Feierabend hatte, hatte er trotzdem Feierabend.

Als Damien dann mit einem Blick auf die Uhr die pause beendete, seufzte Don und fuhr sich über das Gesicht. "Man, gibt es noch irgendetwas anderes in deinem Leben, als die Arbeit?" Hatte er jetzt nicht eine neue Freundin oder so? Zumindest hatten das die Zeitungen behauptet, samt Bildern, und Damien hatte es zumindest nicht abgestritten. Bestätigt allerdings auch nicht. Das konnte alles oder auch gar nichts bedeuten, er würde also warten müssen, bis Damien es irgendwann öffentlich bestätigte oder dementierte. So oder so, Damien konnte es echt vertragen, mal wieder raus zu kommen. "Ich wollte die Tage ins Casino und gehe momentan wieder häufiger klettern. Vielleicht magst du dich ja mal anschließen? Wir können gemeinsam Feierabend machen und zusammen gehen. Wie klingt das?" Das mit der Skylounge hatte ja offensichtlich auch prima geklappt, einen Versuch war es zumindest wert.
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BeitragThema: Re: "Holy Cow" Indian Food Restaurant   Do 13 Okt 2016 - 7:07

Bei dem Kommentar bezüglich der Arbeit erntete Don einen weiteren scharfen Blick. Nein, Damien hatte wirklich kein Interesse mehr, über dieses Thema zu diskutieren, zumal er nicht begriff, was so verwerflich daran sein sollte, wenn er seine Zeit mit Arbeit verbrachte - es war seine Zeit, und er konnte frei darüber verfügen. Allerdings hatte der Geschäftsmann weder Interesse daran, weiter zu diskutieren, noch zu streiten, zumal er das Angebot, welches folgte, durchaus zu schätzen wusste - auch wenn er dennoch ablehnen würde. "Momentan habe ich noch zu viel zu tun und keine Zeit dafür. Sobald ich jedoch wieder etwas mehr Zeit habe, komme ich gerne darauf zurück. Aktuell jedoch hat meine Arbeit klare Priorität, und es ist kein Thema, über welches ich in irgendeiner Art und Weise weiter diskutieren werde." Eine weitere Grenze, und die Hoffnung, dass Don diese Grenze respektieren würde. Besonders, da es sich um eine Mischung von Privatleben und Geschäftsleben handelte, welche von Damien nicht gewünscht war.

Die Bedienung kam und die beiden Männer zahlten, ehe sie sich langsam auf den Rückweg zum Büro machten - dort wartete noch genug Arbeit und Damien hatte vor, zumindest noch einen kleinen Teil zu schaffen, ehe es in das Meeting ging, in welchem sie noch einmal den Verlauf der Zeit nachsprechen würden, während welcher Damien in New York war. Das Unternehmen war noch immer jung und viele Mitarbeiter auch erst in den vergangenen Monaten eingestellt worden. Es gab an vielen Stellen noch deutlichen Optimierungsbedarf, selbst, wenn im Großen und Ganzen alles rund lief. Damien wollte dennoch über potentielle Probleme informiert sein, ehe sie tatsächlich zu Komplikationen führten, und gerade das Management, während er selbst vielleicht einen Zeitraum nicht verfügbar war, war ausgesprochen wichtig. Immerhin würde Damien im Verlauf der nächsten zwölf Monate mindestens einmal für eine gewisse Zeit nach Paris reisen. Auch wenn er, trotz aller Eigenarten des Amerikaners, keine wirkliche Zweifel an Dons Arbeit hatte.

TBC Zeitsprung: Geschäftsviertel - Vanguard Fonds - Büro Damien Delacroix
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BeitragThema: Re: "Holy Cow" Indian Food Restaurant   Do 13 Okt 2016 - 18:04

Okay, diese Grenze war deutlich. Don hatte zwar geahnt, dass Damien nicht zusagen würde, aber trotzdem klang es schon irgendwie hart. Nope, der Typ benahm sich, als gäbe es in seinem Leben wirklich nichts anderes mehr, als die Arbeit, was schon irgendwie bitter war. Dabei war er vor New York noch so gut drauf gewesen. Und Don fragte sich echt, was da schief gelaufen war, dass Damien plötzlich wieder so drauf war. Wirklich neu war es nicht, er kannte solche Phasen von Damien, und letztendlich war er auch immer ein bisschen so, aber gerade war es schon auffällig extrem. So vollkommen unverständlich. Aber da Damien ganz offensichtlich weder darüber reden, noch etwas daran ändern wollte, seufzte Don nur. "Okay... ich nehme dich beim Wort, sobald du mehr Zeit hast, machen wir was zusammen." Immerhin konnte er darauf hoffen, dass es besser wurde und Damien tatsächlich darauf einging... letztendlich hatte er ihn ja auch schon zu anderen Sachen überredet bekommen.

Auch Don zahlte, ehe er sich einmal streckte. Jetzt wieder arbeiten, das Meeting und dann kurz nach Hause, ehe es zum Klettern ging, das klang eigentlich nach einem guten Plan - und je nachdem entweder abends nochmal ins Casino oder den Abend bei ein paar Folgen Serie ausklingen lassen. Da bald der neue Ghostbusters-Film rauskommen würde, hing er aktuell an der The Real Ghostbusters Zeichentrickserie (die hatte immerhin auch 137 Folgen, plus ein Spin-Off!) Auch wenn es gerade generell schon ein bisschen was zu tun gab, musste Don zumindest nicht all zu sehr um seinen pünktlichen Feierabend fürchten, sondern konnte seinen Abend ganz entspannt planen.

TBC Zeitsprung: Geschäftsviertel - Einkaufsmeile "Sapphire Alley" - Starbucks Coffee
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