Dallas bei Nacht
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 Das gestohlene Lachen

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BeitragThema: Das gestohlene Lachen   Das gestohlene Lachen EmptyMi 11 Feb 2015 - 17:01

Geschichte eines Charakters aus "Dallas bei Nacht"?: Nein


Falls ja, um welchen Charakter dreht es sich?: Keinen


Ort des Geschehens: Keine Erwähnung

Kuzgeschichte oder mehrere Kapitel?: Kurzgeschichte

Das gestohlene Lachen

Vor langer Zeit lebte ein Mädchen. Es war klein und lebte mit ihrer Mutter allein. Doch so blieb es nicht für lange. Denn dann kam der Mann, der ihrer Mutter das Herz stahl. Der Mann wurde zum Vater aus Papier. Geliebt von dem Mädchen wie ihr Kuscheltier. Das kleine Mädchen hing wirklich sehr an ihm. Mit der Zeit änderte sie jedoch alles. Das kleine mädchen wurde zur großen Schwester aller. Doch das war lange nicht alles. Das lange bewahrte helle Kindliche lachen wich Tränen, bitter wie die leeren Taschen. Das Lächeln fort gewischt, wie die Mutter die anwesend war ohne anwesend zu sein. Das Mädchen wurde vollkommen alleine gelassen. Der Rückzug trat ein, und mit ihm ein neues Heim. Laptop und Internet. Virtuelle Freunde, niemand den sie kannte, das wurde ihr neues ein und alles. Mehr und mehr wand sie sich ab von der Realität. Dazu getrieben von der eigenen Familie.
Das Mädchen das wusste, das ihr Vater aus Papier nicht ihr Vater wollte wieder Lachen.
Beharrliches fragen, und nicht weg schieben lassen, war es das sie in die Arme des Mann im Nebel trieben. Über den großen Bruder, endgültig abgewandt von denen die sie lieben, lernte sie den Mann im Nebel kennen. Blind für die Tatsache das sie nicht alleine da gestanden hatte. Nach und nach kam ihr lächeln, und nach und nach kam auch ihr Lachen.
Der man im Nebel gab ihr viele Versprechen. „Ein Heim hast du immer bei mir.“, war seine erstes gebrochenes Versprechen. „Willkommen bist du immer bei mir.“, war sein zweites gebrochenes Versprechen. „Verlieren dürfen wir uns nie mehr.“, war sein letztes gebrochenes Versprechen. Nie hatte der Man im Nebel vor auch nur eines der Versprechen zu halten. Er trieb das kleine Mädchen fort, mit Feuer und Wort. Er trieb sie fort, ohne auch nur ein genutztes Wort.
Das kleine Mädchen wand sich wieder ab und lief erneut fort. Allein gelassen, schon wieder. Doch viel schlimmer, enttäuscht schon wieder. Man sagte doch das Daddy's kleine Prinzessin ihren Vater stolz machen sollte und ihren Vater nie enttäuschen durfte. Doch hier tauschten das kleine Mädchen und der Mann im Nebel die Rollen.
Doch der Mann im Nebel trieb es noch weiter. Nahm ihr mehr Dinge die ihr etwas bedeuteten. Familie, die er ihr mit dem kennenlernen schenkte, durfte nicht mehr mit ihr sprechen. Der Bruder, einst das erste Teil des Puzzle, sprach nicht mehr mit ihr und ließ das kleine Mädchen daran bitterlich zerbrechen. Er, der Mann im Nebel nahm ihr einfach alles. Lächeln, Familie, Lachen.
Oft träumte das kleine Mädchen danach von zufälligen treffen. Von Tränen ohne Worte. Doch das Glück und das Lachen blieb fort. Der Mann im Nebel hatte es ihr gegeben und gestohlen.
Abgewandt, wieder einmal, zog das Mädchen ihr Leben voran. Sie begann sich neues zu erbauen. Solide, nicht ein zu reißen. Liebe die kam und ging, doch sie fand eine Freundschaft die mehr Wert trug als alles das der Mann im Nebel ihr angetan hatte. Schule, Ausbildung, Leben. Alles meisterte sie ohne das der Mann im Nebel der bereits alles verpasst hatte etwas davon mit bekam.
Doch es kam der Tag, der Tag an dem alles aufwirbelte. Das Mädchen hatte ihr Lächeln gerade gefunden, das Glück schien sie endlich wieder gefunden zu haben. Die Nachricht die sie dann ereilte wischte das Lächeln fort. Die Mutter des Mann im Nebel, ihre Großmutter war gestorben. Bittere Tränen schüttelten Tage lang das Mädchen. Flüche die sie gegenüber des Mann im Nebel ausstieß. Die Trauer lag tief, der Hass überwog. Doch das kleine Mädchen war längst nicht mehr klein. Sie war Erwachsen und sah ein, das es nichts brachte dem Mann im Nebel hinterher zu trauern. Sie konnte ihm die Schuld an allem geben doch hatte sie längst verstanden ihr Vater war der Mann aus Papier. Er war es dem ihr erstes „Papa“ galt. Er der Mann aus Papier war es der ihre Hand bei ihren ersten Schritten hielt. Sie schrieb die letzten Worte nieder. Erwachsen war sie und damit war es an der Zeit das alles zu einem Schauermärchen werden zu lassen. Mit dem letzten Wort, dem letzten Punkt legte sie den Stift nieder. Sie stand auf und wandte sich ein letztes mal ab. Wand sich dem zu das ihr gut tat. Wand sich dem zu was sie erst erkennen musste, für was sie sich öffnen musste. Der Mann im Nebel verblasste. Zu vor gut erkennbar wurde er nun zu einer durchsichtigen nicht zu erkennenden Siluette. Er wurde vergessen. Und so wie das Mädchen da stand legte sich ein paar Hände auf ihre Schultern. Sie waren dünn wie Papier und faltig wie Leder. Vertrauensvoll Blickten kalte und doch zu gleich warme blaue Augen auf sie nieder. Ein sanftmütiges Lächeln zierte die Lippen der Gestalt. Es war die Mutter des Mann in Nebel die ihren eigenen Sohn verfluchte für das was er ihrer Enkeltochter angetan hatte. Sie war stolz auf ihr kleines Mädchen. Das Mädchen begann voran zu gehen, ein Lächeln auf ihren Lippen und weinende Augen. Die Großmutter immer hinter ihr, immer an ihrer Seite. Und leise flüsterte sie in das Ohr des ehemals kleinen Mädchens. „Gut gemacht mein kleiner Engel. Dein Lächeln hast du dir zurück erkämpft mach es nicht von jemandem abhängig. Gib der Trauer in die Zeit und du wirst sehen dein Lachen kommt wie von allein.“
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