Dallas bei Nacht
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BeitragThema: Tattoostudio 'Twentyseven'   Tattoostudio 'Twentyseven' EmptyDi 18 Nov 2014 - 13:24



Zuletzt von Bauamt am Mo 17 Okt 2016 - 12:33 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Tattoostudio 'Twentyseven'   Tattoostudio 'Twentyseven' EmptyMi 17 Dez 2014 - 20:30

CF ~ Zeitsprung ~ Geschäftsviertel ~ Hotel ~ Rezeption

Die Nacht war wirklich erholsam für sie beide gewesen, daher hatte Robin beschlossen, heute noch mehr von Dallas zu erkunden. Im kleinen Badezimmer hatte sie eine Blue Jeans als Röhre angezogen, dazu ein Shirt und ihre Stiefel, welche wirklich bequem waren. Ihr Haar ließ sie offen, zog noch ihre etwas dickere Jacke an, da sie als Wolf nicht schnell fror, zog sie dann aber doch an, sonst würden die Leute bei dem Wetter noch doof schauen, dass wollte sie und auch ihr Wolf nicht. Sie hatte dann auch bald ihr Zimmer verlassen und ließ den Schlüssel im Hotel. An der Rezeption hatte sie wieder an die Szene gedacht, am Abend zuvor, als sie den Mann gesehen hatte, doch wusste sie, sie hatte sich vertan, und auf eine Disskusion mit ihrem Wolf hatte sie heute keine Lust.

Nachdem sie das Hotel dann in Richtung Sapphire Alley verlassen hatte, schlenderte die Blonde durch die Straßen und sah wieder, dass noch sehr viele Menschen unterwegs waren. Als sie vor einem Schaufenster anhalten musste, da vor ihr eine Frau abrupt mit ihrem Kinderwagen angehalten hatte, sah sie in das Fenster des Tattoo Studio´s. Mhhh ob die auch Piercings machen? / Nicht dein ernst oder? Doch warum nicht? / Robin, schonmal ein Wolf mit einem Klunker im Bauch gesehen? / Nein, dann wären wir die ersten, die das haben. / Oh man. Sie grinste sich einen und betrat dann das Ladenlokal und sah sich um, da im vorderen Bereich niemand war, wohl durch die Klingel an der Tür erfahren würde, dass Kundschaft da wäre. Robin sah sich im Laden um, ein freudiges Kribbeln überkam sie dann auch schon.
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BeitragThema: Re: Tattoostudio 'Twentyseven'   Tattoostudio 'Twentyseven' EmptyDo 18 Dez 2014 - 21:11

CF – Zeitsprung - Geschäftsviertel – Northpark Center – Bar 'Moody's Eye'

Nach dem Interessanten, wenn auch einseitigem treffen in der Bar war Queeny nach Hause und schnell im Bett gelandet. Am Morgen hatte sie sich nur schwer aufraffen können, es aber dennoch geschafft rechtzeitig und pünktlich in ihrem Studio zu sein. Sie hatte einiges zu tun. Da waren einige Vorlagen zu bearbeiten, dann musste sie noch ein ganzes Motiv für einen Ärmel entwerfen oh und nebenbei koordinieren das alles rund lief bei dem regen Betrieb der Tags über herrschte. Erst gegen Abend wurde es ruhiger und als der vor erst letzte Kunde raus war setzte Queeny sich hinten an den Lichtisch da sie noch ein Portrai für den nächsten Tag vorbereiten musste

Während sie eine ganze Zeit so da saß hörte sie irgendwann vorne die Klingel gehen. Wir haben wohl doch noch einen Kunden Nanuk. - Bin gespannt was betreffende Person will. - Bestimmt nichts großes und wenn doch gibt es einen Termin. - Aber wie ich dich kenne wirst du gleich alles besprechen. - Ja wenn überhaupt nötig. Den inneren Dialog erst einmal beendend ging Queeny vor. Sie trug heute einmal etwas nicht ganz so aufreizendes, jedoch war es wie immer auch nicht gerade normal. So trug sie hohe Schuhe – welche sie beim Tätowieren eh auszog- eine schwarze Lederhose so wie ein blaues Kleid und eine Lederjacke. Man konnte recht gut erahnen wie viele Tattoo's ihren Körper schmückten. „Hai schönen Abend. Wie kann ich dir helfen?“, fragte sie. In solch einem Laden siezte man so gut wie nie. Zumindest kannte Queeny das nicht anders als gleich zu dutzen.


Zuletzt von Queeny Seaton am So 21 Dez 2014 - 17:01 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Tattoostudio 'Twentyseven'   Tattoostudio 'Twentyseven' EmptySo 21 Dez 2014 - 15:41

CF: Zeitsprung - Geschäftsviertel - Sapphire Alley - Starbucks

Natürlich hatte Ash sich diese Unternehmung wirklich genau überlegt. Stundenlang hatte sie am Vormittag recherchiert, um auch wirklich genau die richte Person dafür zu finden und so stand sie jetzt vor dem Tattoo-Laden. Auch hatte sie nach Samantha gesucht gehabt und tatsächlich auch noch einen Treffer erzielt. Da würde sie dann später noch einmal vorbei sehen, in der Hoffnung, die junge Frau vom 4. Juli auch wirklich anzutreffen. Das Internet war doch wirklich eine gute Erfindung.

Die junge Frau blickte durch das Glas der Eingangstür und sah dort zwei Frauen, einmal wohl die Besitzerin und eine Kundin. Ash trat ein, es klingelte einmal kurz, das typische Zeichen um anzukündigen, dass jemand den Laden betreten hatte. Da sie eh noch nicht dran war, blieb sie etwas von den beiden entfernt stehen und nutzte die Zeit um sich umzusehen. Die Einrichtung gefiel ihr sehr und sie konnte nicht anders, als sich irgendwo auch wohl zu fühlen. Natürlich änderte dies nichts an ihrem Grundsatz, sich niemals ein Tattoo stehen zu lassen (auch wenn ihre Definition von Schmerz inzwischen wirklich eine andere war), aber sie hatte auch gar keine Idee, warum sie sich eins stechen lassen sollte. Weil sie es geschafft hatte, trotz Amputation mit anderthalb Beinen wieder ins Leben zurück geschafft zu haben? Musste sie ja nicht jedem zeigen. Außerdem hatte sie es ja noch nicht ganz geschafft. In ein Auto als Fahrerin traute sie sich selbst jetzt noch nicht wieder...
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BeitragThema: Re: Tattoostudio 'Twentyseven'   Tattoostudio 'Twentyseven' EmptyMo 22 Dez 2014 - 17:17

Die Blonde sah sich im Laden noch um, als eine weibliche Stimme an ihr Ohr drang und drehte sich zu dieser herum. Sie sah eine junge Frau, welche einige Tattoo´s hatte, dabei doch wirklich schön aussah. Okay es gab ja immer solche und solche, doch bei ihr, der Besitzerin des Ladens, schien es eindeutig positiv zu sein. Robin lächelte sie an, ihren Wolf unterdrückte sie, da sie das wirklich vorhatte, da auch nicht mit ihm Diskutieren würde. " Hey, ja ich sah den Laden und da ich schon länger ein Piercing möchte, dachte ich, ich frage mal. Ich bin Robin." Sie lächelte, denn Vorstellen tat sie sich immer gleich und die Blonde hatte auch keinerlei Probleme damit, gedutzt zu werden, sie fand es einfacher und machte das selbst auch lieber. Robin sie an und da ging wieder die Tür. Robin sah eine weitere junge Frau eintreten, welcher sie auch ein lächeln schenkte, ehe sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf die Besitzerin richtete. " Na ich dachte an ein Piercing am Bauchnabel. Klar das hat jeder, aber ich habe mal einen Stab gesehen, den ich mir bei mir gut vorstellen kann. Aber ich hab auch eine Idee für eine Tattoo Vorstellung, so ist das ja nicht." Sie grinste die dunkelhaarige dabei freundlich an, denn das hatte sie, das Unendlichkeitszeichen am Handgelenk, dies stellte sie sich schon sehr lange auch vor. Ihr Wolf regte sich wieder. Riechst du das, Robin? Eine wie wir. / Ja habe ich gerade auch bemerkt. Und nun sei still. / Ja ja du wieder, machst eh, was du willst. Sie sah die andere Frau an, welche sich im kleinen Ladenbereich umsah und wartete auf eine Positive Antwort.
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BeitragThema: Re: Tattoostudio 'Twentyseven'   Tattoostudio 'Twentyseven' EmptyDi 23 Dez 2014 - 13:10

Noch während Queeny sich an die blonde Dame gewandt hatte betrat eine zweite, brünette den Laden. Ein kurzer schweifender blick und dann wand sie sich erst einmal der blonden Frau wieder zu. Kurz und leicht rieb sie sich an der Nase in einer Art Wicki Geste. Alex riechst du das? - Ja Nanuk. Sie ist wie wir. - Denkst du sie ist eine Gefahr? - Das bezweifle ich mein lieber sie ist als Kundin hier und nicht um ärger zu machen noch dazu zeigt auch ihre Körperhaltung keiner leih Revier verhalten an. Queeny konnte Nanuk nur zu gut verstehen. Immerhin kam es nicht oft vor das sich ein Werwolf in ihren Laden verwirrte. Aber das war ihr egal. Hier im Laden tolerierte sie jedes Wesen. Selbst einen Vampir würde sie hier akzeptieren und genau so freundlich behandeln wie einen Menschen. Es waren eben Kunden und da konnte man es sich nicht leisten Unterschiede zu machen. Innerlich musste Queeny doch sehr Schmunzeln. Ein Werwolf mit Bauchnabelpiercing? Na gut warum denn nicht sie selbst war ja auch ziemlich zu tätowiert.
„Erst mal ja wir stechen Percings jedoch macht das mein Kollege Rob und der ist heute leider nicht mehr da. Aber er ist morgen ab neun Uhr Vormittags wieder da. Da kann man dir dann auch das Bauchnabelpiercing stechen. Trag dann am besten eine Hose die möglichst nicht über den Bereich schrubbt. Den Rest mit der Pflege und allem erklärt er dir dann morgen.“, lächelte sie und ja sie fühlte sich hier einfach Pudel wohl. „Wenn du mir einen Moment gibst frag ich nur eben als die zweite Dame will und dann kannst du mir ja gerne mal von der Tattoo Idee erzählen.“, schlug Queeny vor und bot Robin einen Platz im Wartebreich an. „Ich bin übrigens Queeny.“, lächelte sie noch ehe sie sich der brünetten zu wand. „Hi schönen Abend. Wie kann man dir helfen?“, fragte sie wie schon zu vor die Wölfin. Das die brünette einiges in ihrem leben schon durch hatte sah und merkte Queeny auf den ersten Blick natürlich nicht. Sie war niemand der einem auf die Beine starte. Nein für sie war Augenkontakt das wichtigste.
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BeitragThema: Re: Tattoostudio 'Twentyseven'   Tattoostudio 'Twentyseven' EmptyMo 29 Dez 2014 - 13:51

Ein Piercing wollte die andere Kundin sich also stechen lassen. Bauchnabel. Automatisch blickte Ash an sich selbst herunter. Nee, das würde sie nie machen lassen. Dazu hatte sie dann doch etwas zu viel Bauch, als dass sie es persönlich gut finden würde. Die Blonde da drüben schien hingegen die perfekte Figur dafür zu haben. Piercing kam aber genauso wenig wie Tattoo in Frage, und doch stand sie hier. Der Piercer schien sowieso gerade nicht im Haus zu sein, denn die Schwarzhaarige kam zu ihr herüber. So konnte sie genauer sehen, was da so öffentlich eigentlich auf der Haut der Besitzerin zu sehen war. Zugegeben, dass Sternentattoo im Gesicht war schon der Oberhammer und Ash muss sich wirklich zusammenreißen, um nicht in Gedanken abzuschweifen und die andere anzustarren.

"Ähm…" Für einen kurzen Moment doch aus der Bahn, musste sie sich sammeln, um eine richtige Antwort zu geben. "Sorry, ich fang nochmal von vorne an: Hi. Ich hab da ne kleine Frage, nämlich ob ihr Tattoo-Kunstwerke auch außerhalb der Haut macht." Die Diplomatentochter hatte eine größere Tasche dabei, drin eine Standardprothese für den Unterschenkel.
"Das Kunstwerk… oder eher die Kunstwerke hätte ich gerne auf ein solches Bein, da ich ein richtiger Schisser bin, was Schmerzen angeht. Aber Tattoos sind halt nun mal echt cool, wenn's gut gemacht ist und ich glaube, das hier wäre ein guter Kompromiss für mich.", blubberte es nur so aus der Brünetten heraus. Zu viel Input in zu kurzer Zeit und vermutlich nicht gerade ausreichend genug. "Muss nicht jetzt sein, ich kann auch in ein paar Tagen wieder kommen."
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BeitragThema: Re: Tattoostudio 'Twentyseven'   Tattoostudio 'Twentyseven' EmptyMo 29 Dez 2014 - 21:12

Mit den freundlichen Worten der jungen Frau, scheinbar wohl der Besitzerin des Ladens, fühlte Robin sich hier wirklich gut aufgehoben, wenn es darum ging, sich das Piercing oder auch das Tattoo stechen zu lassen. Sie nickte, denn Kundenbedienung war einfach wichtig. " Ja mach ruhig." Kam es freundlich über ihre Lippen. Das es mit dem Tattoo heute nicht klappen würde, fand sie nicht schlimm, schließlich war es wirklich sehr spontan von ihr gewesen, als sie auf dem Weg in die Stadt war. Sie sah zu den beiden Frauen herüber und ein lächeln machte sich auf ihren Lippen breit. Du willst das wirklich machen oder? / Ja warum nicht? Ist doch wirklich schick. / Ja schon klar schick. Du verunstaltest uns nur. / Es ist meine Entscheidung. Mal wieder hatte ihr Wolf etwas dagegen und sie wollte da auch nicht weiter mit ihm streiten. Sie würde das machen lassen und fertig. Kurz dachte sie an ihre Freunde in Houston. Ihre Mädels wären bestimmt baff, dass sie das doch machen würde. Was die Männer anging, da war sie sich nicht ganz sicher. Ob sie das jemals sehen werden? Dachte sie und sah wieder zu den beiden Frauen herüber, nahm an der Seite Platz, denn zu ihrem Tattoo brauchte sie nicht lange überlegen, es stand schon fest, was es werden sollte. Aufmerksam war nun wieder ihr Blick zu den Frauen gerichtet, und doch schlich sich immer wieder die Heimat in ihre Gedanken. Ob ich Clay, Amy und ja Jayden mal wieder sehen würde? Würden die mich hier mal besuchen kommen? / Ich glaube nicht, Süße. / Ach halt die Klappe. Ging ihr Streit schon wieder los im Kopf und seufzte, da schob sie die Gedanken schon wieder zur Seite.
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BeitragThema: Re: Tattoostudio 'Twentyseven'   Tattoostudio 'Twentyseven' EmptySo 4 Jan 2015 - 18:42

Queeny mute leicht schmunzeln als sie sah wie die Frau vor ihr wohl doch einen Moment abgelenkt gewesen sein musste. Als gefragt wurde ob man diese Kunstwerke auch außerhalb der Haut machen konnte stuzte Queeny einen Moment. „Wie ein Gemälde?“, fragte sie daher kurz. Die Idee der kleinen ist cool. - Sehe ich genau so Nanuk. - Wobei du wirklich weniger Tattoo's haben könntest. - Nanuk das ist mein Körper ja ich mache damit was ich will. Verstanden? - Ja trotzdem ist es etwas viel. Queeny versuchte die Konversation mit Nanuk zu unterbinden in dem sie ihn einfach mal vollkommen ignorierte. Sie hoffte das dies reichen würde um den Wolf ruhig zu bekommen.

Queeny hörte aufmerksam der Frau zu und sah dann auf die Prothese welche sie gezeigt bekam. Erst jetzt bemerkte sie richtig das de Frau vor ihr an einem Bein eine Prothese trug. „Also mit den richtigen Vorgaben kann ich sicher etwas zeichnen. Wie man das dann an der Prothese befestigt so das es gut aussieht und nicht abgeht darüber muss ich mich erst noch informieren. Aber ich denke im großen und ganzen ist es ein schöner Kompromiss.“, lächelnd sah Queeny die brünette an. „Wir bekommen das schon irgend wie hin ja? Kommst du vielleicht kurz mit zum Tresen und gibst mir deine Nummer? Und vielleicht schon ein paar Informationen vorab was auf die Kunstwerke soll.“, bat sie und ging zu dem Tresen an dem sie immer ihre Kunden im Empfang nahm. Kurz sah sie zu Robin. „Einen kleinen Moment noch ja?“, bat sie. Warum hast du heute schon alle Heim geschickt? - Weil der Tag heute allgemein sehr ruhig war. So nahm sie hinter dem Tresen platz und zog sich einen Zettel so wie einen Stift heraus. "Also dann erzähl erst mal von den Motiven oder dem Motiv."
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BeitragThema: Re: Tattoostudio 'Twentyseven'   Tattoostudio 'Twentyseven' EmptyMo 5 Jan 2015 - 11:00

Ashs Gesicht fing an zu strahlen. Es war also möglich! Im Prinzip. Sie hatten zwar beide noch keine Ahnung von der genauen Umsetzung, aber vielleicht mit Airbrush und Lackierung? Sicher gab es dort Methoden, um das Ganze auf so einer Prothese zu verewigen.
"Also, ich habe da eigentlich drei Idee: Das eine wäre von der Technik her ein Watercolor – bunt, muss nicht unbedingt eine Form haben, also auch rein stilistisch sein. Das zweite, was ich mir wünsche würde wäre klassisch. So ein die Wade hinaufschlängelnder Kirschblütenzweig zum Beispiel. Und als letztes etwas in Richtung Steampunk. Dass es vielleicht so ausschaut, als könnte man in das Bein hinein sehen und man meint, es würde mechanisch laufen?", erzählte Ash der Tattookünstlerin. Sie versicherte Queeny, dass die Kosten wirklich überhaupt gar kein  Problem wären und sie die notwendigen Prothesen auch herbeischaffen würde. Die, die die Brünette mitgebracht hatte, könnte sie gerne als Schablone benutzen, schließlich wäre es auch das Modell, wo die Kunstwerke nachher aufgebracht werden sollten. Dann schrieb sie der Besitzerin noch ihre Nummer auf.
"Lass dir ruhig Zeit, ich kann in ein, zwei Wochen gerne noch einmal vorbei schauen. Ruf einfach an, wenn du erste Entwürfe fertig hast." Damit wäre von ihrer Seite aus eigentlich alles geklärt.

Ash verabschiedete sich von den beiden Frauen und verließ mit einem Grinsen den Laden. Zeit also, sich zu ihrem zweiten Ziel heute Abend zu begeben.

TBC: Geschäftsviertel – Northpark Center – Dr. Samantha Nikolay's Praxis
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BeitragThema: Re: Tattoostudio 'Twentyseven'   Tattoostudio 'Twentyseven' EmptyMo 5 Jan 2015 - 15:29

Die Blonde versuchte keinen Streit mehr mit ihrem Wolf zu haben. Sie hörte nun die dunkelhaarige, wie sie ihre Wünsche vortrug und schmunzelte ein wenig. Ich finde es klasse, dass sie damit, mit der Prothese so offen umgeht. / Ja das finde ich auch. Mutig. / Ja du sagst es, vielen ist das ja peinlich. Da war sie mit ihrem Wolf einer Meinung und lächelte als sie sich kurze Zeit später auch verabschiedete. Sie sah ihr nach und musste wirklich für sich sagen, sie zollte der Frau ihren Respekt. Da sie nun wohl wieder an der Reihe war, überlegte Robin einen Moment. Ich glaube, ich schlafe dann doch nochmal eine Nacht darüber. / So finde ich das gut. / Ja das war mir schon klar das dir das gefällt. / Ja ist es auch, mir gefällt es. Sie sah Queeny nun wieder mit offenem Blick an und blickte auf ihre Uhr. Leicht räusperte sie sich dabei. " Ich glaube, da du ja sagtest, dass dein Kollege heute nicht mehr da ist, dass ich zuhause mit einer Zeichnung anfange, welche ich gerne als Tattoo möchte. Damit komme ich dann in den nächsten Tagen wieder. Aber ich danke dir schon mal für deine Mühe. Mit dem Piercing komme ich dann auch rein." Sie lächelte dabei und wandte sich auch zur Tür. " Ich war so frei und habe mir deine Karte mit der Telefon Nummer mitgenommen, dann rufe ich durch. Dann wünsche ich dir noch einen schönen Abend." Sie sah Queeny dabei lächelnd an und ging zur Tür, um durch diese hinaus zu gelangen. Sie würde, sobald sie im Hotel war mit einer Zeichnung beginnen, mit der sie in den nächsten Tagen nochmals ins Tattoo Studio gehen würde. Doch brauchte sie nun noch etwas, daher entschied sich Robin, nebst Wolf noch einen Coffee to go zu holen und machte sich auf den Weg.

TBC ~ Geschäftsviertel ~ Einkaufsmeile "Sapphire Alley" ~ Starbucks Coffee
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BeitragThema: Re: Tattoostudio 'Twentyseven'   Tattoostudio 'Twentyseven' EmptySo 14 Jun 2015 - 21:25

Hurrikan FRED zieht über Dallas!

Die Fenster sind zersplittert. Interieur und Mobiliar wird beschädigt. Der Strom ist ausgefallen.

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“Storytellers are individuals who enjoy creating a holiday for the mind.”
― Linda Daly


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BeitragThema: Re: Tattoostudio 'Twentyseven'   Tattoostudio 'Twentyseven' EmptyMo 17 Okt 2016 - 13:48

CF: ZEITSPRUNG :: Geschäftsviertel :: Industriegebiet :: Workshop District :: Mechanics Paradise :: Büro im OG

Alles Meins! Luke ließ die Eingangstür hinter sich ins Schloss fallen und lehnte sich dagegen. Der Blick des Ghuls glitt stolz über die Einrichtung in dem kleinen Laden. Sie hatten echt das Beste daraus gemacht, fand er. Die dunkelroten Tapeten des ehemaligen Ladens hatten sie abgerissen, und Luke hatte der Beton darunter so gefallen, dass er ihn bloß abschleifen und versiegeln hatte lassen. Ein paar seiner früheren Werke hingen als Drucke an der Wand - er hatte sie noch vor seiner Krebserkrankung gestochen. Inzwischen arbeitete er mit einer anderen Maschine, die er vor ein paar Tagen erst an Sid ausprobiert hatte. Sid und er waren gleichermaßen begeistert von der Präzision und der Laufruhe. Die Alte Tätowiermaschine hatte er damals verkaufen müssen, obwohl er sehr daran gehangen hatte. Hätte er gewusst, was alles auf ihn zukommen würde, dann hätte er sie garantiert behalten.
Aber das neue Teil war auch verdammt cool - eine Cheyenne Hawk Thunder, zufällig in demselben Türkis, in dem er den kleinen Raum unter der Treppe gestrichen hatte. Dort stand der zweite Stuhl und falls der Laden gut lief würde er irgendwann einen zweiten Tätowierer einstellen. Oder jemanden, der Piercings stach. Das hatte Luke nämlich nicht im Repertoire.

Die Treppe führte zu einer gemütlichen Ledercouch und einem riesigen Getränkekühlschrank, die er dort hingestellt hatte, weil er nicht genau wusste, was er mit der kleinen Fläche anstellen sollte. Der frühere Besitzer hatte dort oben noch einen dritten Tätowierstuhl stehen gehabt, aber Luke hatte es zu optimistisch gefunden, noch einen zu kaufen. Klar musste der begrenzte Raum in der Alley optimal genutzt werden, aber Luke hatte das Geld lieber in die Tätowiermaschinen und die Farben gesteckt. Sogar eine Airbrush-Pen hatte er sich angeschafft - er wusste zwar noch nicht genau, was er damit machen würde, aber er hatte sie. Vermutlich würde er die Wände nach und nach damit verzieren. Luke wusste, dass er noch über eine halbe Stunde zeit hatte, und entsprechend entspannt schaltete er die unsichtbar verbauten Bluetooth-Lautsprecher ein. Auf seinem Handy stöberte er kurz durch die Playlist, dann hatte er gefunden, was er gesucht hatte. Nur einen Moment später schallte "Peace is Free" von Black Stone Cherry durch den Raum und beruhigte ihn. Auf dem Konzert war er mit Sid und Müsli gewesen.

Trotzdem die Eröffnung schon sein "zweites Mal" war, war er nervös. Mit zufriedenem Kopfnicken kontrollierte er alle Anschlüsse, ob die Maschinen funktionierten und ob die Nadeln noch alle eingeschweißt waren. Er hatte allen seinen ehemaligen Kunden Bescheid gegeben, und einige hatten zugesagt. Luke war gespannt, wie viele sich in seiner neuen Kundenkartei wieder finden würden.
Mit dem Songtext auf den Lippen wandte er sich dann den deckenhohen Fenstern zu, die noch mit weißen Papierbahnen verklebt waren, damit niemand in den Laden sehen konnte. Von aussen war wochenlang während der Renovierungsarbeiten zu lesen gewesen, dass heute die Eröffnung war. Jetzt zog er das Papier schwungvoll ab, und fühlte sich dabei als würde er irgend etwas Bedeutsames enthüllen. Umso erschrockener war er, als er zwei Gestalten vor dem Schaufenster entdeckte. Er riss die Tür auf.
"Seid ihr nicht ganz dicht?! Ihr habt mich grade zu Tode erschreckt!" grinste er Sid und seine Mom an. Anne überreichte ihm ein riesiges Paket und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. "Dafür bist du sehr lebendig, Kind" spöttelte seine Mutter milde. "Da drin sind die Häppchen, damit ihr nicht verhungern müsst." sagte sie und tippte auf den Karton, den Luke in den Händen balancierte. Sie schob sich bereits an ihm vorbei und linste neugierig in den Raum. Dabei war sie gestern bereits hier gewesen, als sie die letzen Sachen in seine Einraumwohnung hochgebracht hatten. Sid spitzte die Lippen. "Krieg ich auch ein Küsschen, Anne?" erkundigte er sich kichernd. Luke versuchte, nach ihm zu treten, ohne den Karton fallen zu lassen. "Finger weg von meiner Mom!" versuchte er so ernsthaft wie möglich zu klingen, während er den Karton auf die Theke stellte. Selbst ihm war klar, dass Sid das nicht ernst meinte. Seine Mom war cool mit seinen Freunden. Und Sid und sie verstanden sich überraschend gut, dafür dass sie seine Band als "Katzenjammer" und Schlimmeres bezeichnete.


Zuletzt von Luke Ward am Do 20 Okt 2016 - 21:58 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Tattoostudio 'Twentyseven'   Tattoostudio 'Twentyseven' EmptyDo 20 Okt 2016 - 19:17

Cf: Zeitsprung - Geschäftsviertel - Northpark Center - Passerelle

Etwas eilig lief Leah im Geschäftsviertel entlang, sie war ein wenig spät dran, da sie kurz noch Cupcakes für Lukes Eröffnung besorgen wollte. Den Rat hatte sie sich bei ihrem Bruder geholt, der ihr danach die Adresse des Ladens noch gegeben hatte. Auch wenn Jona ihr mit einem Blick zu verstehen gegeben hatte, das er wohl nicht sehr begeistert wäre, wenn sie mit einem Tattoo wieder nach Hause kommen würde. Die Überlegung aber, würde sie ein wenig reizen. Vielleicht ein Tier, weil sie eine Wandlerin war. Oder ein Zeichen als Erinnerung an Marie? Sie wusste es nicht so genau. Jedenfalls war sie wirklich ein wenig aufgeregt und nervös. Sie hatte sich bei Luke nicht angemeldet, eigentlich wollte sie ihn so überraschen. Bei seinen Whats App Nachrichten, hatte er sein Tattoostudio schliesslich nebenbei erwähnt und das er es bald eröffnen würde.

So in Eile wie sie war, rannte sie auch fast die erste Person beim Eingang des Tattoostudios um. "Tut mir so unendlich Leid!" Erfreut und Überrascht blickte sie schliesslich in Lukes Gesicht. "Hey! Ich hoffe es wird zur Gewohnheit, dass ich dich immer über den Haufen renne." gab sie belustigt von sich, während sie ihm die Schachtel mit den Cupcakes in die Hand drückte. "Alles Gute zur Eröffnung. Ich wollte dich überraschen." sie zwinkerte ihm zu, ehe sie sich den beiden anderen Anwesden. "Leah Corbett, freut mich sehr sie kennen zu lernen." Wie immer stellte sie sich sehr förmlich vor, eine Angewohnheit die sie von ihrem Bruder und von ihren Eltern gelernt hatte. Neugierig sah sie sich um und staunte nicht schlecht. Das gehörte nun alles Luke und in seinem Gesicht konnte sie erkennen das er sehr glücklich darüber war. Dies brachte auch sie selbst zum strahlen.
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BeitragThema: Re: Tattoostudio 'Twentyseven'   Tattoostudio 'Twentyseven' EmptyDo 20 Okt 2016 - 21:53

Sid schnaubte eine dumme Bemerkung, die Luke glücklicherweise nicht verstand - aber seine Mom lächelte. Gespielt misstrauisch sah er zwischen den beiden hin und her. "Hey, läuft da irgendetwas, von dem ich wissen müsste?" Sid und seine Mom sahen sich in perfekter Syncronität an und brachen in Gelächter aus.
"Mom, Nein!" rief Luke und deutete anklagend auf Sid. "Doch nicht Sid! Der hat seit Freitag eine Hello Kitty aufm Arsch!" Das Gelächter der beiden wurde nur noch ausgelassener. Luke wandte sich demonstrativ dem Karton zu, der auf dem Tresen neben der Eingangstür stand und fing an, die Häppchen auszupacken, während die beiden sich miteinander amüsierten. Luke war ehrlich erleichtert, dass das Verhältnis mit seiner Mom wieder halbwegs okay war. Der Bruch war immer noch spürbar. Vielleicht bildete er sich das auch nur ein, aber schließlich war er auch schuld daran. Sich wochenlang nicht zu melden, scheinbar aus heiterem Himmel, hatte ihre Beziehung mehr belastet, als Luke geglaubt hätte. Rückblickend würde er das auf jeden fall anders machen.

Er dekorierte die Häppchen auf den Platten auf dem Tresen und wollte gerade nach einem greifen, als wie aus dem Nichts seine Mom neben ihm erschien und ihm auf die Finger klopfte. "Luke!" Ihr vorwurfsvoller Ton hätte ihn auch so erstarren lassen. Grinsend hob er den Kopf. "Die sind doch für die Gäste!" Luke warf einen sehnsüchtigen Blick auf die Teilchen. "Mom!" Du lässt deinen einzigen Sohn vor nem vollen Teller verhungern?" beschwerte er sich mit perfektem armes-Kind - Augenaufschlag.
"Kein Ding Luke, ich teste die für dich!" meldete Sid sich zu Wort und griff sich eins der Brötchen. Gleich darauf war es am Stück in seinem Mund verschwunden. "Echt jetzt?" kiekste Luke, als Anne keine Anstalten machte, Sid auch auf die Finger zu hauen. "Er ist dein Gast." kommentierte sie ungerührt und Sid grinste ihn mit vollem Mund unverschämt an. Luke versuchte unauffällig, ihm auf den Hintern zu schlagen - direkt an die Stelle, an der er vor einigen Tagen tatsächlich eine etwa zehn Zentimeter große Hello Kitty tätowiert hatte.

Gleich darauf prallte allerdings etwas gegen ihn, und er vergaß die Häppchen für einen Moment. Zum Glück hatte er die Platte nicht festgehalten, sonst wäre der Boden jetzt hübsch mit belegten Brötchen dekoriert. "Heh-..." machte er überrascht. Dann machte sich ein erfreutes Grinsen auf seinem Gesicht breit. "Leah!" Er ließ sich die nächste Schachtel in die Hände drücken - sah dem bunten Aufdruck nach nach etwas Süßem aus. "Danke!" Er konnte die "WER-IST-DAS?" - Blicke seiner Mom und Sid regelrecht spüren, während er die Schachtel in einer Hand hielt und Leah kurz an sich drückte. Leah übernahm ihre Vorstellung zum Glück aber gleich selber, und Sid kam ihm zuvor. Als wäre das sein Stichwort gewesen schob er Luke mit der Schulter zur Seite, als Leah sich vorstellte, und streckte ihr die Hand hin. "Hi Leah! Ich bin Sid und das ist Anne... willst du meine Hello Kitty sehen?" Ganz offensichtlich war Sid heute ausgesprochen gut drauf, wo er doch sonst so ein Misanthrop sein konnte. Luke grinste und bedeutete Leah heimlich, das Angebot auszuschlagen.
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BeitragThema: Re: Tattoostudio 'Twentyseven'   Tattoostudio 'Twentyseven' EmptyDo 20 Okt 2016 - 22:21

CF: Geschäftsviertel - Tattoostudio "Twentyseven" - Tattoostudio "Twentyseven" (+ Sanne Zimmermann)

Unterwegs zum Studio fiel es Rob nicht leicht, die Augen von Sannes Outfit zu nehmen, auch wenn er es nicht zum ersten Mal zu Gesicht bekam. Aber dieser düstere postapokalyptische Look sah einfach umwerfend an ihr aus, als wäre der Stil eigens für sie entworfen worden. Die 'Endzeit-Amazone' nannte er sie gerne, auch wenn sie keine Waffen bei sich trug.... von den Waffen einer Frau einmal abgesehen. Er wiederum saß lässig hinterm Steuer und manövrierte den klapprigen VW Bus einhändig durch den Stadtverkehr, während er den anderen Arm am Fenster abstützte. Im Radio lief ein Hit von Bob Marley, den Rob ohne Stimme mitsang, wobei er mit der freien Hand im Takt der Musik klopfte. Als das Lied endete, drehte er den Ton leiser.

"Hab mir überlegt, dass wir theoretisch auch im Bus pennen können, wenn wir heute so richtig feiern wollen. Genug Kissen und Decken sind da", sagte er, während er den VW Bus geschickt in der Nähe des Studios parkte. Gemeinsam stiegen sie aus und gingen zum Eingang, wobei kein Außenstehender auf die Idee gekommen wäre, dass die beiden auf sehr eindeutige Art und Weise die Nacht miteinander verbracht haben. Was Rob anging war das gut so, denn wenn er ehrlich war, hatte er keinen Bock auf dämliche Bemerkungen von den anderen diesbezüglich. Es war schließlich keine große Sache und obwohl die anderen längst Bescheid wussten, befand Rob, dass es sie nichts anging. Aber warum machte er sich eigentlich was vor? Frotzeleien hagelte es trotzdem jedes Mal, egal wie normal sie sich gaben.

Als sie beide den Laden betraten, wobei Rob ganz der Gentleman die Tür aufhielt, bekamen sie gerade mit wie Sid in betonter Zweideutigkeit eine hübsche Frau fragte, ob er sein Hello Kitty zeigen sollte. "Hello Kitty? Dabei war ich mir so sicher, dass Sid die rosa-Häschen-Phase der Pubertät schon hinter sich gelassen hat", kommentierte er das Geschehen mit einem breiten Grinsen. Dann ging er geradewegs auf Luke zu und begrüßte ihn herzlich, indem sie einander an den Handgelenken packten und er ihm kräftig auf die Schulter klopfte. "Hey, man... schön zu sehen, dass die Bude noch steht"

Dann begrüßte er Sid auf ähnliche Weise, wobei sie ziemlich schnell dazu über gingen einander in den Schwitzkasten zu nehmen. Anne bekam von ihm zur Begrüßung einen freundschaftlichen Wangenkuss und ein Kompliment zu ihrer Kleidung, ehe er sich an die andere Frau wandte. "Ein Gefühl sagt mir, dass ich dich kennen müsste", sagte er mit einem nachdenklichen Stirnrunzeln, bevor er die Frau lächelnd in die Arme schloss, als wären sie alte Bekannte. "Ich bin jedenfalls Rob. Der einzig normale in diesem Haufen durchgeknallter Irrer" Er zwinkerte ihr zu.
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BeitragThema: Re: Tattoostudio 'Twentyseven'   Tattoostudio 'Twentyseven' EmptyFr 21 Okt 2016 - 10:26

Auch Sanne mochte ihre Kleidung, schließlich würde sie diese sonst ja auch nicht tragen. Sie hatte sogar das Glück, schwarze Kleidung tragen zu können ohne direkt leichenblass zu wirken. Dagegen konnte sie das Pastellzeug, dass die meisten in ihrem Beruf tragen, absolut nicht anziehen. Sie sah dann aus wie ein verkleidetes Bonbon. Nein, da war sie lieber eine 'Endzeit-Amazone', wie Rob auch in diesem Moment wieder einmal feststellte. Der Begriff gefiel Sanne.

'Ich habe mir überlegt...' Sanne drehte den Kopf, um festzustellen, ob das Müsli sprach oder dachte. Sicher, die Musik war leiser geworden, aber das konnte ja verschiedene Gründe haben. Doch nein, da sprach jemand und sie sollte wohl besser zuhören. Bevor sie dann eine Antwort gab, sah sie sich nach hinten um, um die Aussagen noch einmal optisch zu überprüfen, ehe sie mit den Schultern zuckte.
"Meinetwegen. Ob du mich heute Nacht oder morgen früh zurück bringst, ist auch egal. Ich mache die nächsten Tage sowieso nur Schmalspurtraining.", erklärte sie, während sie aus dem Bus ausstiegen und den Weg zu Lukes neuem Studio überbrückten. Rob hielt ihr die Tür auf und schon waren die mittendrin in einer Eröffnung. Anne und Sid waren schon da, dazu ein Mädchen, dass minimal größer war als sie selbst, ihr jedoch unbekannt war. Auch sah sie aus, als würde sie nicht wirklich hierher gehören. Nun, auch sie würde ihre Daseinsberechtigung haben und ihre Crew war noch nie so gewesen, dass sie Fremde per se ausschloss.
"Ach, du warst dir sicher, dass er sie hinter sich gelassen hatte? Ich dachte, er holt sie gerade nach." Ganz in ihrer üblichen Manier, hatte sie sich schon um Sids Hals geworfen und wuschtelte ihm durch die Haare. Auf den Rücken springen war ja nun nicht mehr so möglich, der Überraschungseffekt war einfach weg. So konnte sie auch die Fremde das erste Mal richtig in Anschein nehmen. Lange Haare, leicht gewellt, ein hellerer Hautton als sie selbst, der jetzt durch den Sommer noch einmal einen Ticken dunkler war als im Winter... und trotz ihres offenen Gesichtes strahlte sie eine leichte Traurigkeit aus. "Hi, ich bin Sanne.", stellte sich die Tänzerin kurz vor und grinste breit.

Sanne ließ schließlich den Musiker los, um sich der Begrüßung von Anne zu widmen. Lukes Mom war ihre Mom, ihrer aller Mom. Irgendwann hatte die alleinerziehende Mutter sie alle adoptiert und es war mehr als nur einmal vorgekommen, dass sie bei den Wards gesessen und alle ein kollektives 'Mom!' gestöhnt hatte, weil Anne ihnen irgendetwas verboten hatte.
"Annie-Mom!", meinte sie also mit einem Grinsen und schloss die Frau in ihre Arme, um sie ordentlich zu drücken. "Hat er es endlich einmal wieder geschafft? Hat er schon angerufen, dass er Hunger hätte und wann es Mittagessen gäbe?" Die Tänzerin streckte ihrem Freund die Zunge entgegen nach diesem Kommentar, ehe sie zum ersten Mal die Häppchen sah und dafür auch glatt Luke stehen ließ. Essen...!, und das erste Brötchen wanderte in gierig in ihren Mund. Es wäre ja nicht so, als hätten sie gerade eben erst gefrühstückt.
"Ach Luke! Du auch hier?" Die Stimme troff nur so vor Sarkasmus, ein breites Grinsen auf dem Gesicht, ehe sie ihm um den Hals fiel und dabei ihre Beine wie ein kleiner Klammeraffe um seine Mitte schlang. Eine Bewegung, die aussah, als hätte sie keine Kraft gekostet hätte, geschuldet dem jahrelangen Training. Sanne drückte sich fest an ihn. "Herzlichen Glückwunsch zur Eröffnung.", sagte sie ihm leise ins Ohr, ehe sie mit dem Oberkörper ein wenig Abstand von ihm nahm, sich allerdings immer noch an ihn klammerte. Rob hatte derweil auch die Neue begrüßt.
"Glaub ihm kein Wort. Er ist noch der irrste von uns!", warnte sie die Neue, deren Namen sie noch nicht so ganz mitbekommen hatte. Sanne wandte sich Luke wieder zu. "Bereit, wenn du es bist."
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BeitragThema: Re: Tattoostudio 'Twentyseven'   Tattoostudio 'Twentyseven' EmptyFr 21 Okt 2016 - 12:45

Luke Ward - Rob Kingsley - Sanne Zimmermann - Leah Corbett

Nachdem sie sich vorgestellt hatte, schob sich plötzlich einer von Lukes Freunden, so hoffte sie jedenfalls, vor sie und stellte sich und die etwas ältere Dame vor. Und plötzlich hatte sie das Gefühl in einem riesigen durcheinander gelandet zu sein. Da war die Frage von Sid ob sie sein Hello Kitty sehen wollte, nach Lukes Blick nach zu urteilen, sollte sie diese am Besten ablehnen. "Ähm, nein danke." stotterte sie etwas verlegen, ehe sie schon 2 neue Stimmen von hinten hörte und die Wandlerin sich überrascht umdrehte um zu sehen wer jetzt gekommen war. Die weibliche Person stellte sich kurz als Sanne vor, während die Männliche Person, nachdem er die anderen zuerst freundschaftlich begrüsst hatte, sie in seine Arme zog und herzlich umarmte. Dessen Name war Rob. "Hallo, Leah Corbett, freut mich sehr." stammelte sie etwas überfordert während sie Luke einen mehr als nur hilflosen Blick schenkte. Wo war sie hier bloss gelandet?

Aber irgendwie konnte sie nicht anders als breit zu Lächeln, während sie sich langsam von Rob löste um sich am besten in Lukes Nähe in Sicherheit zu bringen. Ganz genau wusste sie noch nicht, welche Rolle Anne in dieser ganzen Gruppe hatte, aber nach Sannes Worten nach zu urteilen war sie vielleicht Lukes Mutter. Bei Luke angekommen, stellte sie sich schutzsuchend hinter den Ghul, während sie erstmal die ganze Situation auf sich wirken liess. Wenn sie sich ein wenig eingewöhnt hatte, würde sie es wahrscheinlich auch wagen sich mit den anderen offener zu unterhalten. Oder man musste sie einfach zu sich nehmen, damit sie keine andere Wahl hatte als mit zur Gruppe zu gehören. Aber sie war doch ein wenig erfreut Lukes Freunde kennen lernen zu dürfen.

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BeitragThema: Re: Tattoostudio 'Twentyseven'   Tattoostudio 'Twentyseven' EmptyFr 21 Okt 2016 - 12:57

Rob Kingsley - Sanne Zimmermann - Leah Corbett - Luke Ward

Es schien, als hätten sich jetzt alle verabredet, um auf einmal aufzutauchen. Er wollte gerade Sid wieder von Leah lösen, als die Tür erneut aufging und Müsli in allerschönster Valentinstags-Manier die Tür für Sanne aufhielt. Der Ghul grinste von einem Ohr zum anderen. Sanne brachte seit kurzem echt die besten Manieren in seinem Kumpel zum Vorschein. Dabei war Luke vermutlich der letzte, der mitbekommen hatte, dass da irgendetwas gelaufen sein musste, das über bloße Freundschaft hinausging. Ausgerechnet seine Mom mit ihren feinen Antennen hatte das mitgeschnitten. - Und ihn für sein dummes Gesicht ausgelacht, weil Luke das natürlich in hundert Jahren nicht aufgefallen wäre. Er war eben ein Kerl. Und Sanne gehörte schon so lange zu ihnen, dass es manchmal ganz aus seinem Bewusstsein verschwand, dass sie ein "Mädchen" war. Ausserdem war sie es gewesen, die Rob den lustigen Spitznamen verpasst hatte, den sie anfangs alle nicht richtig aussprechen hatten können, und der vermutlich genau deshalb so hartnäckig hängen geblieben war.

"Optimisten." kommentierte er ihre Bemerkungen zu Sid trocken, und erwiederte Müslis Armschlag grinsend, während Sanne sich an Sid hängte. "Ich bin mir nicht sicher, wie lange sie noch steht, wenn ihr hier öfter auftaucht!" lachte er. Die Jungs waren schließlich dafür bekannt, wirklich ALLES als Turngeräte zu benutzen, wenn ihnen danach war. Sid versuchte, wie immer erfolglos, Sanne von seinem Hals zu pflücken, bevor er sie ebenfalls fest umarmte. "Sanne! Geh weg, ich versuch gerade bei Leah zu landen!" kicherte er ausgelassen, und mit einem Unterton, der verriet, dass er nur Spaß machte. Erst als Rob ihn begrüsste, ließ die Tänzerin von ihm ab, und Sid war heimlich froh, dass das Tattoo bereits nicht mehr weh tat. Die Stelle war wirklich nicht seine schlauste Idee gewesen, aber die Hello Kitty war einfach saucool! Zu Schade, dass Leah sie nicht sehen wollte. "Bist du sicher? Die hat Luke gestochen, und sie ist echt superschön geworden!" versuchte er Leah doch noch zu locken. Anne sah sich ein bisschen überfordert mit so vielen von Lukes Freunden auf einmal, wie immer wenn der ganze Haufen auf einmal auftauchte und ihre kleine Wohnung in ein Chaos verwandelte. Bloß dass es dieses Mal Lukes Studio war. Nur Sam fehlte noch, dafür war das Mädchen mit den langen Haaren neu. Lukes Mom war sich sicher, sie noch nie gesehen zu haben, und fragte sich, wie sie wohl in diesen verrückten Haufen passte. Schon die förmliche Vorstellung verriet, dass sie nicht viel Zeit mit der Crew verbrachte. Aber sie begrüßte sie mit einem warmen Lächeln und einem "Hallo, Leah", ehe Rob ihr ein Küsschen auf die Wange drückte und ihr Komplimente machte. "Robin!" grüsste sie schmunzelnd und zupfte an einer seiner Dreadlocks. "Kannst du dir immer noch keinen Friseur leisten, Kind?" frotzelte sie gutmütig. Alle von Lukes Freunden mit ihren richtigen Namen oder "Kind" anzusprechen war ein Tick von ihr, den ihr niemand so richtig austreiben konnte. Gleich darauf schloss Sanne sie in die Arme, und Anne fühlte sich wieder mal, als hätte sie sechs Kinder und nicht bloß eines. "Hi, Susanne! Nein, hat er nicht. Schon drei Tage! Ich hatte schon Angst, dass ihm was passiert sein könnte!" gab sie zurück. Dass immer mal wieder eines der Kinder ihren Kühlschrank plünderte oder zum Essen blieb war nichts Neues, und sie hoffte, dass das auch so bleiben würde, auch wenn Luke jetzt seine eigene Wohnung hatte.

Luke versuchte währenddessen halbherzig, Sanne auf die Finger zu klopfen, die sich an den Häppchen bediente. "He, die sind für die Gäste!" versuchte er den Tonfall seiner Mom zu imitieren, die bloß milde grinste.
Als hätte er Sanne damit erst richtig auf sich aufmerksam gemacht hing sie einen Augenblick später an ihm, und er schloss automatisch die Arme um sie, um sie lange und fest an sich zu drücken.  
"Ich bin scheissnervös!" flüsterte er genauso leise zurück. "Aber erzähls keinem, ja?" grinsend drehte er sich einmal um sich selbst, Sanne an sich gedrückt. Müsli hatte sich derweil ebenfalls an Leah rangeschmissen, was ihm einen missbilligenden Blick von Sid einbrachte. "Alles gut!" rief er Leah zu, die vor den Beiden auf der Flucht zu sein schien. "Die tun nur so, eigentlich sind sie ganz in Ordnung!" versuchte er Leah zu beruhigen, während er Sanne wieder auf die Füsse stellte.
Aufmerksam sah er die Tänzerin dann an. "Okay, was hast du für einen Plan? Von mir aus kannst du dich gleich ausziehen und hinlegen, dann unterhalten wir uns darüber!" grinste er und deutete auf den Stuhl im Schaufenster. Sie hatten bloß lose ausgemacht, dass Sanne ein Tattoo zur Eröffnung bekam, aber noch keine Details besprochen. Während Leah offenbar versuchte, sich hinter ihm unsichtbar zu machen. Es tat ihm gerade ein bisschen leid, dass sie ausgerechnet am Eröffnungstag hier aufgeschlagen war. Das hieß, dass er nur wenig zeit für sie haben würde, vor allem wenn er tätowierte. Aber er verließ sich da ganz auf seine Freunde. "Herzlichen Dank, du hast mir grade die Tour versaut!" beschwerte Sid sich währenddessen bei Müsli, laut genug, dass auch Leah es mitbekam.
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BeitragThema: Re: Tattoostudio 'Twentyseven'   Tattoostudio 'Twentyseven' EmptyFr 21 Okt 2016 - 18:51

Sanne Zimmermann - Leah Corbett - Luke Ward - Rob Kingsley

Die Wiedersehensfreude im Studio schien grenzenlos und obwohl unmöglich schon alle da sein konnten, herrschte schon ein kleines Chaos von Leuten, die sich gegenseitig begrüßten, kennen lernten und einander durch den Kakao zogen. Gerade grinste Rob in Anbetracht von Lukes Zweifeln, ob die Bude noch lange stehen bleibt, wenn sie öfters hier auftauchten. Da war sicherlich was dran, denn wenn die Crew nichts zu tun hatte, waren weder Mensch noch Tier noch Gegenstände vor ihnen sicher. Dass die Bude Luke gehörte, wäre in dem Fall weniger Hindernis als Anreiz.

Nachdem er auch Sid begrüßt hatte, wandte er sich an Lukes Mum. Eine Frau, die für ihn mehr Mutter war als seine eigene, was vor allem ihrer Herzlichkeit geschuldet war. Von Mama Ward konnte sich seine Mutter gerne mehrere Scheiben abschneiden, so viel stand fest. Und vermutlich war er gerade deswegen Lukes Mum gegenüber immer sehr höflich und respektvoll, im Vergleich zu den anderen fast schon ein wenig zu viel. Das wusste er, doch es ließ sich nicht abstellen. An eine Begrüßung knüpfte er daher meistens ein Kompliment, das zwar ernst gemeint war, aber doch irgendwie der Gewohnheit entsprang.

Jetzt lächelte er sie an und rieb verlegen sein Kinn an der Schulter, als sie an seinen Dreads zupfte und ihn liebevoll wegen seiner Frisur tadelte. "Ich fürchte 'Nein', Ma'am. Die wollen mir alle eine 08/15 Frisur verpassen, damit ich wie irgendwelche Promis aussehe" Auch das war so eine kleine Eigenart von ihm. In ihrer Abwesenheit hatte er kein Problem sie 'Anne' oder 'Annie' zu nennen und ihm gingen diese Bezeichnungen auch leicht von den Lippen, aber in ihrer Gegenwart -so albern das auch klang - traute er sich das nicht. Es war bescheuert und nicht selten der Anlass für ein paar spöttische Bemerkungen gewesen, aber... er arbeitete dran

Dann lernte er Leah kennen, die irgendwie ein wenig überfordert wirkte und nach Worten suchten. Um die Stimmung bei ihr zu lockern, machte er eine scherzhafte Bemerkung dazu, dass er von allen Typen hier der normalste war und setzte ein Augenzwinkern hinterher. Wahrscheinlich wäre er glaubhafter gewesen, wenn Sanne ihm nicht mit ihrem Kommentar einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. "Alles, was ich tue ist, mich auf meine Sinne zu verlassen: Blödsinn, Wahnsinn und ja... vermutlich auch Irrsinn", konterte er daraufhin lachend.

Daraufhin glaubte Sid sich beschweren zu müssen, dass ihm durch Rob die Tour vermasselt wurde. Rob verdrehte die Augen, stellte sich hinter Leah und legte ihr die Hände auf die Schultern. Dabei sprach er im Tonfall des weisen Lehrers mit Sid, wobei er Leahs Arme währenddessen tätschelte. "Schau sie dir an. Sieht so eine Frau aus, die in Leidenschaft entbrannt ist? NÄ! Lass den Exhibitionismus mal stecken, mein Lieber, und versuch's mal mit ein paar Versen. Ob du's glaubst oder nicht, Leah, der Kerl kann auch außerhalb der Dusche singen " Rob lachte in sich hinein, als sich Empörung auf Sids Gesicht ausbreitete und er versuchte, Rob zu verdrängen, um Leahs Aufmerksamkeit für sich zu beanspruchen. Die Gelegenheit nutzte Rob, um sich eines der verlockend aussehenden Häppchen zu ergatten, die er sich genussvoll einverleibte. Ein Hoch auf Mama Ward!
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BeitragThema: Re: Tattoostudio 'Twentyseven'   Tattoostudio 'Twentyseven' EmptyFr 21 Okt 2016 - 21:34

CF: Dallas/Apartments 3/Faith Mason

Sanne Zimmermann - Leah Corbett - Luke Ward - Rob Kingsley- Faith Mason


Sie fand einfach keine Ruhe. Gott, wie dumm war sie eigentlich? Ein solches Angebot abzulehnen, nur weil irgendein sturer Teil ihrer selbst sagte, dass sie keine Hilfe brauchte. Schon gar nicht von einem Geschäftsmann mit unklaren Absichten. Faith wusste einfach nicht, welche Art von kleinem Wahnsinn es war, der sie immer wieder so handeln ließ. Andererseits: Ein Mann mit ein bisschen Feingefühl hätte mit so einer Nachricht doch zumindest einen Tag warten können. Wusste er denn gar nicht, wie aufgepeitscht ihre Gefühle gerade waren?

Komm schon, Faith, du hast schon selten heftige Gefühlswallungen. Außerdem lag die Betonung eben einfach auf Mann, noch dazu Geschäftsmann. Wenn hinter all dem wirklich auch nur ein Hauch professionellen Interesses steckte, dann konnte sie seine Versicherungen vielleicht sogar nüchtern nachvollziehen. Anderen potenziellen Interessenten zuvor kommen wollen, warum nicht? War das denn so unüblich? Na toll, darüber hätte sie vielleicht vorher nachdenken sollen.

Hätte sie es getan, dann würde sie sich nicht – noch dazu mit der Mail in ihrer Handtasche, quasi als Mahnmal ihrer eigenen Dummheit – mitten in der Nacht auf der Straße befinden. Schon wieder. So ruhelos und gehetzt. So ziellos. In ihrem nächtlichen Elend nach einem 'ein-bisschen-zu viel'-Tag, welches die rastlose Suche nach --- Dem Unfassbaren, Unbegreiflichen, nach sich zog.  

Faith sah die Geschäfte kaum, an denen sie vorbei kam. Sie war ganz in ihre persönlichen Angelegenheiten verstrickt.
"Haben Sie keine Augen im Kopf, Miss?", wurde Faith rüde angefahren, als sie gegen einen Mann rempelte.
"Bitte entschuldigen Sie."
Der Mann schnaubte nur und lief dann weiter. In der jungen Frau aber hatte selbst diese simple Sache eine Menge bewirkt. Es war so symbolisch. Sie stieß sich heute an allem, war sich selbst in allem so unbequem. Sie zog ihr Wickeljäckchen enger um den Körper, das wärmere Model, das ihre Mitbewohnerin Nora für sie genäht hatte. Heute hatte sie nichts zuzusetzen und ihr Körper auch nicht. Eine Jeans wäre besser gewesen als der Rock, aber es war das erste, was ihr in ihrem Kleiderschrank in die Hände gefallen war. Also war es gut genug.

Eher beiläufig nahm sie die Lichter von einem weiteren Gebäude wahr. Ein Tattoostudio? Mmm, da drin schien ja etwas los zu sein, der vollen Beleuchtung nach zu schließen. Aber Faith hatte die Leidenschaft der Menschen für diese Art Körperschmuck nie so ganz verstanden. Sich etwas auf die Haut stechen lassen, das einem womöglich zwei Jahre später nicht mehr gefiel oder später unter alternder Haut in andere Sphären wanderte. Noch dazu womöglich mit Infektionsrisiko bei der Prozedur, weil der Tattoowierer die Hygieneregeln nicht beachtet hatte. Nein, definitiv kein Grund, um stehen zu bleiben. Allerdings musste Faith dann doch stehen bleiben. Zumindest bis die Ampel direkt vor dem Geschäft grün für die Fußgänger anzeigte.
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BeitragThema: Re: Tattoostudio 'Twentyseven'   Tattoostudio 'Twentyseven' EmptyFr 21 Okt 2016 - 23:47

Leah Corbett - Luke Ward - Rob Kingsley - Faith Mason - Sanne Zimmermann

"Das war die schlechteste Imitation deiner Mom ever.", hatte Sanne geantwortet, als Luke sie davon abhalten wollte, die für 'Gäste' reservierten Häppchen zu mampfen. Sie war Gast, schließlich wohnte sie hier ja nicht! Und schweigen konnte sie wie ein Grab, sagte ihr Blick. Selbst wenn Luke in diesem Moment noch nervös war, so war sie sich sicher, dass sich das legte, sobald er die Maschine wieder in seiner Hand lag und er die ersten Linien auf ihren Körper zauberte. Wenn er endlich zu dem zurückkehrte, was er gut konnte und was ihm Spaß machte. Was für sie das Tanzen war, war für Luke eben das Tätowieren. Sie brauchten es wie Luft zum atmen.

Rob durfte sich erneut den Frisuren-Vortrag anhören, Sid war enttäuscht, dass Leah nicht so wirklich auf seinen Vorschlag mit der Hello Kitty einging (sie konnte sich recht gut vorstellen, was es damit auf sich hatte), und es war alles einfach ein großes, buntes Durcheinander und man konnte eigentlich nicht anders, als sich wohlfühlen. Zumindest aus ihrer Sicht heraus, die Neue schien das jedoch noch nicht so ganz zu sehen. Das würde sich im Laufe des Abends bestimmt auch noch ändern. Sanne wurde von Luke wieder auf ihre Füße gestellt, als das Müsli etwas sagte, dass sie zum Lachen brachte. "Na, das trifft es doch eher.", kommentierte sie noch, ehe sie einen Arm um Leahs Taille legte, während Rob seine auf ihren Schultern liegen hatte.
"Und wenn sich hier einer auszieht, bin ich das! Zumindest noch im nüchternen Zustand. Heute bin ich dran, Ende der Diskussion." Sid schien nicht wirklich davon überzeugt zu sein und versuchte, Leah wieder näher zu kommen, woraufhin Sanne ihm nur ein perfekt gestrecktes Bein entgegen hielt. Das schien ihn zu stoppen, zumindest vorerst. "Keine Sorge, wir wirken zwar wie der verrückteste Haufen, aber ich kann dir garantieren, dass du keine korrekteren Leute in ganz Dallas treffen wirst. Die sehen nur so aus, als ob sie beißen würden.", flüsterte die Tänzerin der jungen Frau ins Ohr und grinste sie schließlich breit an. Sie löste sich von Leah und wandte sich Luke wieder zu.

Ausziehen, als hätte sie es eben nicht schon mal gesagt. Der Überwurf wurde abgestreift, das Oberteil über den Kopf gezogen, sodass sie obenrum nur noch ein schlichtes Bikinioberteil anhatte, mit recht dünnen Schnüren, damit später auch ja nicht zu viel Fläche auf das Tattoo drückte. Keine große Sache, auch nicht vor Anne und erst recht nicht vor den Jungs. Schließlich hatte sie ja noch ein Oberteil an!
"Meine Vorstellung ist hier." Sanne hob den rechten Arm und fuhr mit den Fingern ihrer linken Hand neben der Brust entlang. "Ein Viertelkreis oder so. Ein Mandala, was mit Spitzenmuster, in Richtung Traumfänger gehend. Ich hab was auf dem Handy, dass so in die Richtung geht. Und natürlich nur schwarz!" Damit würde Luke schon arbeiten können, sie hatte nicht die geringsten Zweifel. Und während dieser überlegte, ging ihr Blick nach draußen, hin zu einer Figur, die ihr recht vertraut vorkam. Eine Person, die sie schon seit längerem nicht mehr gesehen hatte.
"Bin gleich wieder da!", und weg war sie, tauchte unter und war schneller aus dem Laden als man gucken konnte. Ein Glück, die Ampel hatte die junge Frau aufgehalten und ihr selbst ein wenig Zeit verschafft. "Faith!", rief Sanne schließlich, um auf sich aufmerksam zu machen. Dass sie immer noch nur das Bikinioberteil, die Jeggins und die Stiefel anhatte, störte sie nicht im geringsten, schließlich war es ja auch warm genug. Naja, vielleicht ein bisschen grenzwertig, wenn sie Faith so ansah, die noch ein Wickeljäckchen trug. "Ich wusste gar nicht, dass du wieder in Dallas bist! Das ist ja eine Überraschung." Woher auch? Die Zeitung hatte sie nicht abonniert, sämtliche News-App hatte sie, um Platz zu sparen, von ihrem Handy geworfen und auch ansonsten interessierte sie das Weltgeschehen nicht sonderlich.
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BeitragThema: Re: Tattoostudio 'Twentyseven'   Tattoostudio 'Twentyseven' EmptyMo 24 Okt 2016 - 12:45

Luke Ward - Rob Kingsley - Faith Mason - Sanne Zimmermann - Leah Corbett

Lukes Mutter war so ein typisches Mutterbild, welches sie selbst gerne gehabt hätte. Ihre Mutter war zwar auch lieb und freundlich gewesen, doch hatte sie meist im Schatten ihres Mannes gestanden und sich nicht durchsetzen gewagt. Lukes Mutter schien irgendwie alle adoptiert zu haben, jedenfalls wurde sie von allen sehr geliebt. Sie selbst schenkte ihr ein warmes Lächeln, als diese sie begrüsste. Sid machte inzwischen weiter und wollte sie immer noch dafür gewinnen, das er ihr das Hello Kitty zeigen durfte. "Vielleicht später.."  Noch immer lehnte sie sein Angebot ab, als sie auch schon von Rob und Sanne begrüsst wurde.

Natürlich hatte sie keine Chance gehabt, sich irgendwo unsichtbar zu machen. Sobald sie beinahe in Lukes Reichweite gewesen wäre, legten sich zwei starke Arme auf ihre Schulter und eine legte sich um ihre Taile. Etwas unsicher blickte sie in die Gesichter von Rob und Sanne, ehe sie sich langsam entspannte. Luke hatte ihr zugerufen das alles okey war und auch Sanne flüsterte leise, das sie zwar manchmal verrückt waren, doch sie nirgendswo korrektere Leute finden würde. Bevor Sanne verschwand beugte sie sich zu ihr. "Und ihr nehmt mich einfach so bei euch auf? Gibt es nicht irgendein komplexes Aufnahmeritual dem ich beiwohnen muss?" leichte Unsicherheit war in ihrer Stimme zu hören, doch sie liess langsam locker und seufzte leise. Als Rob schliesslich noch erzählte das Sid wunderbar singen konnte, war es um sie geschehen. "Oh wirklich? Ich will unbedingt etwas hören!" wieso nicht mitspielen? Sie hatte nichts zu verlieren, sondern neue Freunde zu gewinnen. Ihr Blick glitt in das Gesicht von Rob, ehe sie ihn anlächelte und leicht nickte.

Kurz darauf huschte Sanne an der Gruppe vorbei und stürzte Halbnackt auf die Strasse, etwas verdattert blickte Leah ihr noch hinterher, ehe sie anfing ausgelassen zu kichern. Hier hatte sie die Freunde gefunden, die sie sich schon immer gewünscht hatte. Freunde die mit einem durch Dick und Dünn gingen und einen so nahmen wie man war. "Ich hab noch Cupcakes mitgebracht, falls ihr welche wollt. Aber lasst Luke auch ein paar übrig." Sie zwinkerte der Gruppe zu, ehe sie ihre Aufmerksamkeit Sid schenkte und gespannt war welches Lied er ihr spielen würde.
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BeitragThema: Re: Tattoostudio 'Twentyseven'   Tattoostudio 'Twentyseven' EmptyMo 24 Okt 2016 - 12:56

Rob Kingsley - Faith Mason - Sanne Zimmermann - Leah Corbett - Luke Ward

Anne amüsierte sich wie immer still über Robs Zurückhaltung. Der sonst so lockere Kerl mit den Dreadlocks benahm sich ihr gegenüber immer ein wenig so, als hätte er irgendetwas angestellt. Schmunzelnd klopfte sie ihm auf die Schulter. "Dir muss es gefallen" lächelte sie gutmütig. Eigentlich fand sie die Dreads ganz hübsch, aber seit ihre Friseurin ihr wilde Geschichten darüber erzählt hatte, wie ungepflegt so etwas sein konnte, machte sie sich ein bisschen Gedanken. Dabei war Rob kein bisschen ungepflegt. Auch jetzt roch er schwach nach Duschgel, obwohl er sie im Gegensatz zu Sanne nicht umarmt hatte. Anne hatte den Verdacht, dass ihre Friseurin einfach ein bisschen Rückständig war in dieser Hinsicht.
Sid zog währenddessen ein beleidigtes Gesicht, als Rob sich so vehement zwischen ihn und sein neuestes Opfer stellte. "Du tust ja grade so, als hätte ich mich direkt ausgezogen! Dabei ist das Sannes Part!" anklagend deutete der bunt tätowierte Sänger auf die zierliche Tänzerin, die gerade von Luke herumgewirbelt wurde. Dabei versucht er ernsthaft, das dumme Grinsen zu unterdrücken. Immerhin schob Müsli doch noch ein verstecktes Kompliment nach - jedenfalls fasste Sid das so auf. Dafür hatte er auf einmal ein ausgestrecktes Bein, ziemlich lang, schlank und muskulös vor der Brust. Sanne stoppte seinen Enthusiasmus allerdings kaum. "Tatsache! Ich kann total singen!" bekräftigte er nochmal, ehe Leah sich endlich dafür entschieden hatte, dass sie ihn singen hören wollte. Zuerst wirkte er selbst ein bisschen überrascht davon, dass sie auf sein Angebot eingegangen war, nachdem sie die Hello Kitty so vehement abgelehnt hatte.

"Okay, warte, das ging ein bisschen schnell... gib mir ne Sekunde! Sid tat, als müsste er überlegen, während Leah auf ihre Cupcakes hinwies. Er grinste nachlässig. Vergiss es. Luke kriegt nix, der ist zum arbeiten hier!" Er räusperte sich, stellte sich in Pose und wünschte sich seine Gitarre. Natürlich hatte er die nicht mitgenommen, die wäre jetzt klasse. Aber es ging garantiert auch so.
I would give you the Stars and the Sky, but they´re too far awaaaaaay..." intonierte er mit tatsächlich wunderschöner, klangvoller und einnehmender Stimme den Klassiker von Steel Panther. Irgendwer würde ihm schon den Mund zuhalten, bevor er zum unanständigen Teil des Songs kam und Mama Anne - und Leah vielleicht auch - rot werden musste.

Luke hatte sich währenddessen ganz auf Sannes Wünsche konzentriert und grinste übermütig, als sie schon wieder vom Ausziehen redete. Wenn es hier jemanden gab, der exhibitionistische Züge hatte, dann ja wohl Sanne. Die Jungs hatten sich zwar inzwischen daran gewöhnt, dass ihre Freundin absolut kein Problem damit hatte, ihren Körper zu zeigen - aber hingucken taten sie natürlich trotzdem immer gerne. War ja hübsch anzusehen. "Apros pos nüchterner Zustand - das Bier und anderes Getränkezeug ist im Kühlschrank die Treppe rauf!" warf Luke in den Raum und deutete vage auf die Treppe. "Und wer immer jetzt raufgeht, bringt dem Maestro eine Coke mit!" verfügte er grinsend.
Während Sanne ihren Worten gleich Taten folgen ließ und ihre Klamotten an Ort und Stelle abstreifte, schubste er Leah kurz an und zwinkerte verschwörerisch. "Und Sid hat nur ne große Klappe." ...wie er gerade eindrucksvoll unter Beweis stellte. Luke machte keine Anstalten, ihm den Mund zu verbieten - er mochte den Song schließlich, und Sids Version klang wirklich großartig. Aber aus Trotz öffnete er währenddessen die Schachtel mit den Cupcakes und suchte sich einen mit rosa Topping und bunten Streuseln drauf. Demonstrativ genussvoll biss er hinein, während Sid sein Ständchen gab. "...if you were a hooker, you'd know - I'd be happy to pay..." sang der ungerührt weiter, und spätestens jetzt müsste klar sein, in welche Richtung die Nummer ging.

Sanne fuhr mit den Fingerspitzen über ihre Haut, und Luke bemühte sich, ihr dabei nicht auf die Brüste zu glotzen. Nicht, dass es da bei Sannes sehnigem Körperbau besonders viel zu sehen gab. Aber Brüste waren Brüste, und Luke war ein Kerl. Aber er schaffte es, halbwegs professionell zu bleiben. "Okay..." murmelte er und starrte nachdenklich auf seine lebende Leinwand, während er dem Cupcake mit wenigen Bissen den Garaus machte. "Ich hab einen ungefähren Plan, aber da brauch ich ein paar Striche auf dem Papier. Freihand auf der Haut wird bei geraden Linien meistens eine Katastrophe. Warte kurz, ich hab das gleich..." Er griff sich das bereitliegende Pauspapier, um mit flinken Fingern ein paar Striche aufzuzeichnen und eine Art Spinnennetz zu entwerfen. Glücklicherweise hatten sie bereits vorab per Whatsapp ein paar Ideen ausgetauscht. Deshalb winkte er auch nur ab, als Sanne ihr "gleich wieder da" raushaute, bereits sehr konzentriert am Zeichnen. Es sah leicht aus, wie er filigrane Linien auf das Papier warf und zu etwas verband, das ein bisschen an eine Mischung aus Spinnweben und Mandalas erinnerte.
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BeitragThema: Re: Tattoostudio 'Twentyseven'   Tattoostudio 'Twentyseven' EmptyMo 24 Okt 2016 - 22:53

Faith Mason - Sanne Zimmermann - Leah Corbett - Luke Ward - Luke Kingsley


Auf Robs Gesicht zeichnete sich ein breites und zugleich lüsternes Grinsen ab, als Sid darauf verwies, dass das Ausziehen Sannes Part war und sie das auch noch zusätzlich bestätigte. Sie hatten beide so recht, aber Rob würde sich deswegen nicht beschweren. Wer einen Körper wie den von Sanne besaß, dem konnte man es schlecht verübeln, wenn er gewisse Hüllen fallen ließ. Und Rob bildete sich insgeheim tatsächlich etwas darauf ein, dass er ihren kleidungslosen Körper in der vergangenen Nacht eingehend hatte betrachten und berühren dürfen. Sanne verschwand schließlich in Lukes Richtung und machte dem Thema somit ein Ende, wohl um endlich an ihr heiß ersehntes Tattoo zu kommen. Rob kannte Lukes Arbeiten und wusste, dass hinterher nichts als Perfektion übrig bleiben würde. Das dachte er total unvoreingenommen und natürlich absolut wertneutral.

Er widmete sich wieder Sid vor, dessen Gesang er mit neckendem Unterton in die Höhe lobte. Er war überzeugt davon, dass er Leah damit eher beeindrucken konnte als mit diesem bescheuerten Hello-Kitty-Tattoo auf dem Arsch. Außerdem wollte er, dass Sid endlich mal ein wenig zum Flirten kam, jetzt, wo sein Gemüt so unverhofft fröhlich war. Doch Rob kannte ihn auch anders und freute sich daher umso mehr über jedes Lachen, das der Spinner ausstieß.  Sids eifrige Zustimmung entlockte ihm ein ausgelassenes Lachen. Er wirkte, als wolle er vor Leah einen besonders guten Eindruck machen, was offenbar der Fall war, denn Leah verlangte enthusiastisch danach, ihn singen zu hören. Rob nahm in der Zwischenzeit seine Hände von Leahs Schultern, probierte etwas von Annes Häppchen und verschränkte abwartend die Arme vor der Brust, wodurch sich sein enges Tshirt über seine Muskeln spannte.

Während Sid eine künstlerische Denkpause einlegte, verwies Leah auf ihre mitgebrachten Cupcakes. Rob fing an zu strahlen wie ein kleines Kind an Weihnachten. Ihrem Angebot folgend, schnappte er sich einen der kleinen Küchlein und zupfte vorsichtig am Papier. Er hatte den Mund schon aufgesperrt um rein zu beißen, überlegte es sich aber dann anders und schloss ihn wieder. Stattdessen hab er den Cupcake auf der flachend Hand balancierend auf Augenhöhe und betrachtete ihn kritisch von allen Seiten. "Kannst du mir zufällig sagen, welche Kakaosorte verwendet wurde? Ich hoffe stark, es war kein Nestquick.", erkundigte er sich wie in Trance. "Fairtrade kostet vielleicht mehr, aber ist wesentlich ökologischer. Und außerdem ist-...." Er hätte gerne noch mehr gesagt, doch Sid brachte ihn auf kreative Art und Weise zum schweigen, um endlich seine Performance vorführen zu können. Obwohl nicht ganz überzeugt, biss er trotzdem von dem Muffin ab und kaute mit sichtlichem Genuss.

Dann tätschelte er Leahs Scheitel, damit sie nicht fälschlicher Weise annahm,das sich seine Skepsis von eben persönlich gegen sie richtete. Sid fing schließlich an, einen Klassiker von Steel Panther zu singen, was Rob dazu veranlasste die Augen zu verdrehen. Absolut nicht sein Geschmack, vor allem, was den Text betraf. Aber wenigstens schaffte es Sid mit seiner gefühlvollen Stimme den Song nicht vollends zu vermasseln, allerdings erinnerte er sich plötzlich an gewisse Passagen des Textes, die am besten nicht laut gesung-... Rob erhob die Stimme und schlang Sid einen Arm um den Hals, damit er ihn während seiner inbrünstigen Performance abwürgen konnte. "Okay, okay, okay. Ich bin mir sicher, dass Leah schon eindrucksvoll erkennen konnte, was für ein unglaublich toller Hecht du doch bist. Wirklich großartig, ne echte Inspiration...", rief er, bevor er im mahnenden Tonfall und einem eindringlichen Blick hinzu fügte: "... wenn auch nicht unbedingt in der Wahl seiner Texte, hm? Orange Blue hätte es auch getan, mein Bester." Ein kleiner Kniff in den Nacken folgte, der ihn daran erinnern sollte, sich ordentlich zu benehmen und zwar nicht nur vor Leah, sondern vor allem auch vor Annie.

Er ließ Sid schließlich los und fuhr fort "Komm schon, Sid. Machen wir uns nützlich und holen den Ladies und Sanne was zu trinken" Letzeren warf er ein freches Augenzwinkern zu, wohl wissend was seine Worten implizierten, bevor er Sid mit dem Argument überzeugen konnte, dass Leah ihm sicherlich seeeehr dankbar sein würde. "Dann schießt mal los:Was können wir euch bringen? Bier? Cola?" Gut möglich, dass nichts anderes da war, aber das Risiko ging er ein. Nachdem nicht nur Leah, sondern auch Annie ihm eine Antwort gegeben hatten, marschierten die beiden Lukes Anweisungen von eben folgend die Treppe hoch. Was Sanne wollte, wusste Rob ziemlich genau. Oben angekommen fand er außer dem Kühlschrank noch mehrere Gläser, die Sid daraufhin mit Softgetränken füllte,  während Rob sich mehrere Flaschenhälse zwischen die Finger klemmte. Außerdem steckte er noch einen Flaschenöffner ein, bevor noch jemand auf die Idee kam sein Handy zu benutzen, für dessen Gehäuse Bäume sterben mussten.

Als sie die Treppe hinunter gingen, sah er von Weitem wie eine halbnackte Sanne mit einer weiteren Frau hereinkam. Sie fiel vor allem durch ihren geschmeidigen Gang auf, der sie als Tänzerin entlarvte und Rob vermutete, dass sie irgendwie mit Sanne bekannt war. Nachdem er seinen Blick lange genug von Sannes spärlicher Bekleidung nehmen konnte, um nicht über die letzte Stufe zu stolpern, verteilten Sid und er die Getränke. Bei den beiden Frauen angekommen, schloss er Sannes Bekannte übergangslos in die Arme "Hey, ich bin Rob. Und was immer Sanne dir über mich erzählt hat: Es ist bestimmt untertrieben.... Hey, wir haben gerade Getränke geholt. Kann ich dir auch was holen?"


Zuletzt von Rob Kingsley am Do 27 Okt 2016 - 15:56 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Tattoostudio 'Twentyseven'
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