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 Verlassene Lagerhalle

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BeitragThema: Verlassene Lagerhalle   Mi 5 Nov 2014 - 20:15

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BeitragThema: Re: Verlassene Lagerhalle   Mi 5 Nov 2014 - 20:34

CF :: Passerelle (+ Alexej Kalinin)

Valerie war in der Passerelle mehr als erstaunt, als die Blonde Frau doch wieder vor ihr stand. Wo kommt die denn plötzlich her? Hatte sie sich nur gedacht. Ihre Frage, wegen dem ungeschickt sein, beantwortete die dunkelhaarige nicht gleich, da die nächsten Worte sie nun skeptisch drein schauen ließen. Was hat die denn nun mit Ian zu tun? Ich will mit dem nichts mehr zu tun haben, dank ihm wurde ich entführt, als wäre das noch nicht schlimm genug. Da die Passerelle kein geeigneter Ort für solch ein Gespräch war, willigte sie ein, mit der Frau zu gehen.

Nachdem sie dann ein Taxi genommen hatten, kamen sie im Industriegebiet an. Valerie sah sich fragend um, blickte dann die Blonde wieder an. " Was das mit dem Missgeschick auf sich hat, ich habe keine Ahnung, dass passiert mir, seit ich befreit wurde. So und nun Ian Thompson wieder. Aber warum klären wir das nicht auf der Wache? Wenn sie vom FBI sind, wäre das doch kein Problem oder?" Valerie war skeptisch, da sie mit einer Person, die sie holen sollte, was sie bei Alexej auch vermutete ins Büro gefahren. Also seit wann führt das FBI Befragungen in einer Lagerhalle durch? Sie stand mit verschränkten Armen vor ihr, blickte sie direkt an, in ihre Augen. " Also ich höre nun. Was wollen sie fragen?" Sie sprach ruhig, auch wenn sie es nicht wirklich war, was auch ihre Haltung zeigte. Valerie war seit der Entführung auf der Hut.
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BeitragThema: Re: Verlassene Lagerhalle   Mi 5 Nov 2014 - 20:50

Kaum dass sie aus der Passerelle hinaus und in einem Taxi waren, konnte Alexej sein Glück nicht glauben und traute diesem auch noch nicht so ganz. Auf einmal war es wesentlich einfacher, als er es sich gedacht hatte. Sie kam ja sogar anstandslos mit! Sie fragte nicht einmal, warum sie sich mit einem Mal in einer verlassenen Lagerhalle befanden.

"Nun, die Wache erschien mir ein wenig... unpraktisch für mein Vorhaben. Zu viele neugierige Augen und Ohren, verstehst du? Ich ziehe etwas... privateres vor.", säuselte Alexej und zog Handschellen hervor. Die nächsten Schritte erfolgten routiniert. Klack, Handschellen angelegt, den Dome-Zauber* gesprochen, sodass Valerie komplett von allen Außengeräuschen abgeschnitten war und erst einmal in Ruhe sich die Seele aus dem Hals schreien konnte. Dann zog er ihr den Boden unter den Füßen weg, indem er ihr mit einem Fuß ihre eigenen nach vorne drückte und sie gleichzeitig an den Schultern nach hinten schubste, sodass sie auf dem Boden landete. Kaum, dass sie lag, legte er ihr auch noch Fußfesseln an, eine Flucht war dadurch unmöglich.


*Dome-Zauber:
 
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BeitragThema: Re: Verlassene Lagerhalle   Mi 5 Nov 2014 - 21:02

Valerie sah Alexej weiterhin misstrauisch an. Als sie dann ihre Worte hörte, hob sie eine Augenbraue und musste sich ihre Teil denken. Ich stehe nicht auf Frauen für Sexspielchen. Dachte sie sich. " Sorry ich stehe eindeutig auf Männer, Schätzchen. Also was willst du wegen Thompson?" Zischte sie ihr zu und ließ sie nicht aus den Augen, als sie plötzlich die Handschellen in der Hand der Blonden sah. Doch ehe sie noch etwas sagen konnte, hatte sie ihre Handgelenke in Handschellen liegen. " Hey was soll der Scheiß??? Mach mich sofort wieder los." Sie hörte einzig ihre Stimme, sonst nichts mehr, keine Geräusche von der Außenwelt. Leichte Panik stieg in ihr auf, als sie dann schon mehr als unsanft auf dem Rücken lag. Sie zerrte an den Handschellen und ja nun schrie sie. " Mach mich auf. Das wird dir noch leid tun. Mach_mich_auf!" Doch wieder war es so für sie, als würde sie in eine tiefe Schlucht rufen und keine Antwort bekommen. Was für ein Miststück bist du nur? " Du kleine Bitch, dass wird dir noch Leid tun. Das schwöre ich dir." Valerie verstand es nicht, warum sie keine Geräusche von außen mehr hören konnte. Sie sah Alexej an, langsam stieg die Wut in ihr mehr und mehr auf.
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BeitragThema: Re: Verlassene Lagerhalle   Sa 8 Nov 2014 - 19:56

Madame Polizistin musste definitiv ihre Horizont was sexuelle Ausrichtungen anging erweitern. Aber gut, jedem das seine, richtig? Auf jeden Fall arbeitete ihr Mundwerk weiter, während sie unter dem Dome-Zauber stand, weshalb Alexej einfach nur mit verschränkten Armen über ihr stand und darauf wartete, dass entweder Sascha kam oder Valerie aufhörte zu schreien und ihm ein Zeichen (irgendwie) zur Kooperation gab. Solange stand die Kleine auf 'mute'.

Er sah, dass in ihren Augen die Wut glitzerte, es entlockte ihm dagegen nur ein überheblichen Lächeln. Er machte sich nicht einmal die Mühe, irgendetwas zu sagen, schließlich würde sie es ja eh nicht hören. Und das einzige, was er von ihren Lippen lesen konnte, war 'Bitch'. Schon irgendwie treffen und die Frau würde sich sicherlich auch für ein paar Minuten selbst beschäftigen, also ging Alexej hinüber zu den Fenster um sicher zu stellen, dass ihnen auch niemand gefolgt war, der hier nicht sein sollte. Schien bis jetzt nicht der Fall zu sein.
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BeitragThema: Re: Verlassene Lagerhalle   Sa 8 Nov 2014 - 21:40

Die Blonde reagierte nicht auf ihre Hasstriaden, und so wurde Valerie nach einiger Zeit ruhig. Sie hört mich nicht. Verdammt. Auch wenn sie noch nie in einem Tonstudio war, kam sie sich so vor, hörte einfach nur ihre eigenen Worte, bekam keine Reaktion von außen. Nur wie macht sie....ob sie eine Hexe ist? Quatsch Val, sowas gibt es doch nicht. Dachte sie angestrengter nach und sah die Blonde weiterhin an. Doch dann ging die Frau zu einem Fenster. Valerie atmete tief ein und aus und sammelte sich wieder ein wenig, da sie selbst langsam bemerkte, gefangen zu sein. Sie sah zu ihr und hob ihren Daumen, zum Zeichen ruhig zu sein. Mit Entführern muss man kooperieren, sonst hat man eh keine Chance. Da sie nur noch wusste, der NAme Ian Thopson gefallen war, dass sie mit einem Anliegen wegen dem Kerl hierher gekommen war, wollte sie nun mehr erfahren und das würde nur so klappen. Zusätzlich klopfte sie auf den Hallenboden um auf sich aufmerksam zu machen. Und wenn sie doch eine ist? Sie kam von ihren Gedanken nicht weg, würde das wenn überhaupt nur erfahren, wenn sie ruhiger blieb. Ihr Herzschlag verlangsamte sich zunehmend und sie wurde ruhiger in der Haltung auf dem Boden.
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BeitragThema: Re: Verlassene Lagerhalle   Di 11 Nov 2014 - 14:40

Es schien ihnen keiner gefolgt zu sein, der Taxifahrer hatte auch nichts nach einem großzügigen Trinkgeld gesagt und war wieder seiner Wege gefahren. Ein weiterer Pluspunkt war, dass Alexej jetzt sogar wieder Luft bekam. Weniger gut in diesem Zusammenhang war dann wieder der muffige Geruch der Lagerhalle. Aber was tat man nicht alles zur Vertuschung. Sascha war noch nicht in Sehweite, was auch immer ihn aufgehalten hatte. Trotzdem war der Blick nach draußen irgendwie interessanter, bis er schließlich ein Klopfen hörte.

Der Hexenmeister drehte sich, die Polizisten war ruhig geworden, soviel konnte er sehen. Na, dann könnten sie doch einmal mit der Befragung beginnen. Er sprach leise erneut die Formel des Dome-Zaubers, berührte sich dieses Mal aber selbst am Handgelenk.
"Sind sie endlich zur Vernunft gekommen?", fragte er eher rhetorisch, ansonsten hätte sie sicherlich nicht um seine Aufmerksamkeit gebeten. Nach außen hin würde man von ihrem Gespräch nichts hören und wenn die Kleine wieder auf Terror machen würde, war es ganz einfach, den Zauber von seiner Seite aus wieder zu beenden.
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BeitragThema: Re: Verlassene Lagerhalle   Di 11 Nov 2014 - 22:05

Mit ihren Augen verfolgte Valerie die Blonde, welche sich noch umsah, und schließlich zu ihr kam. Hören konnte sie nichts, sah nur die Bewegung ihrer Lippen und dann stand sie bei ihr, ihre Worte drangen nun an Valerie´s Ohr. Sie schluckte und sah sie direkt an, da sie selbst wusste, rumschreien brachte nichts. " Ja bin ich." Sie machte eine Pause, fixierte Alexej mit ihren Augen. "Und nun möchte ich wissen, was sie wegen Thompson haben und noch besser, was ich damit zu tun habe." Brachte sie es auch gleich auf den Punkt, denn schließlich waren sie nicht zum Kaffee Klatsch hier und sie wollte selbst auch wissen, was dieser Kerl mit der Entführung zu tun hatte. Ich schwöre, wenn er da mit involviert ist und die Blonde das in seinem Auftrag getan hat, ist er ein toter Mann. Dachte sie sich, da sie nach ihrer Entführung durch Ian immer auf der hut war, könnte dies passen, dass er der Kerl sein, der die Strippen in der Hand hielt. Da sie sich soweit beruhigt hatte, sah sie nun auch keinen Drang darin, lauter zu werden und so hatte sie in ruhigem, neutralem Tom zu der Frau gesprochen und ließ sie nun nicht aus den Augen.
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BeitragThema: Re: Verlassene Lagerhalle   Sa 15 Nov 2014 - 22:26

Langsam fing der Zauber an, an seiner Energie zu kratzen. Es war noch nicht unangenehm, schließlich hatte er ausgeschlafen, aber es wurde spürbar. Noch dazu musste er die Zeit im Auge behalten. Der Trank hielt gerade einmal 24 Stunden, noch dazu kam der Morgen immer näher und Alexej war nicht wirklich scharf darauf, um diese Jahreszeit noch einen Sonnenbrand zu bekommen.
 
Auf Valeries Gerede hin schlich sich wieder ein Grinsen auf die roten Lippen. "Sie sollten wirklich mehr darauf achten, mit wem sie ins Bett steigen. Oder wo sie sich mit dieser Person herumtreiben. Man könnte sie… beobachten.", antwortete Alexej mit ruhiger Stimme. Doch er war nicht hier, um ihr zu erklären, wie zum Geier er auf sie aufmerksam geworden war. Ihm war es egal, wer die Frau hier war, das einzige, was zählte, waren mutmaßliche Informationen über seinen Erzfeind.

"Was wissen sie über Thompson? Und damit meine ich nicht das offizielle, was die Zeitung immer verlauten lässt oder was in den offiziellen Polizeiberichten steht. Wir wissen beide, dass er ein Talent dazu hat, sich aus der Schlinge zu ziehen. Sich und seine Gefolgsleute. Ich will wissen, was SIE über ihn wissen. Was sie über ihn in dieser gemeinsamen Nacht herausgefunden haben." Warum sonst hätte Thompson sie entführen sollen? Außer der Tatsache, dass er vermutlich irgendwie spitz gekriegt hatte, dass sie vom DPD war. Für Undercoveraktionen schien sie wohl eher weniger geeignet.
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BeitragThema: Re: Verlassene Lagerhalle   So 16 Nov 2014 - 11:27

Cf: Dallas: Geschäftsviertel :: Northpark Center :: Bubbletea & Frozen Yoghurt

Ungestört und im eigenen Wagen machte es sogar ziemlich Spaß, einem blinkenden Punkt dabei zuzusehen wie er über das Handydisplay wanderte und immer weiter fort vom Stadtkern führte, wie vorgesehen also. Unvorhergesehene Zwischenstops schien Alexej nicht zu machen, also schien es glatt zu laufen, dennoch sah Sascha zu dass er es hinterher schaffte, dafür brauchte es nicht mal einen triftigen Grund. Die Sonne würde bald aufgehen.
Es dauerte dennoch ein ganzes Weilchen, bis der silberne Infiniti mit auf Kies knirschenden Reifen bei der Lagerhalle hielt, ihm egal wie lange das hier dauerte, zumindest da drin war es schttig und die Scheiben des Wagens getönt, er würde Aljoscha schon am Stück und ungetoastet nach Hause kriegen. In dieser Angelegenheit durften sie sich keine Schlamperei erlauben und dennoch würde da Sascha einfach reingehen. Zwar könnte man ihn, der er keinen solchen Trank eingenommen hatte, durchaus erkennen als derjenige, der er war, und damit auch  mit Alexej Kalinin in Verbindung bringen, aber er hatte seine Umhängetasche nicht zum Spaß dabei. Viele Probleme ließen sich lösen wenn die Beteiligten sie einfach vergaßen.

Entsprechend ungeniert auch sein Eintreten in die Verlassene Halle, wo Aljoscha bereits ganze Arbeit geleistet hatte - die gefesselte Gestalt wurde von ihm aber sowieso erst mal ignoriert, ebenso das offenbar laufende Gespräch.
"Hast du vergessen.", meinte der Russe und drückte der Blonden die am Morgen vergessene Tablette in die Hand, nur für den Fall dass sie sie noch wollte. Waren rezeptpflichtige Medikamente und vermutlich besser als die vorhin abgegriffenen, aber wenn es ging, dann umso besser. Die OCD bestand nur darauf dass Alexej sich das zu Gemüte führte, man wollte ja nicht unvollständig ins Verhör gehen, welches bereits angefangen hatte. Sein Auftauchen jedenfalls war kein Grund es zu unterbrechen.
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BeitragThema: Re: Verlassene Lagerhalle   So 16 Nov 2014 - 12:25

Ihre Wut, welche sie immer mehr unterdrückte, ließen sie nun klarer denken und auch zuhören. Als die Blonde dann anfing, ihr Fragen zu stellen, hörte sie aufmerksam zu und dann fiel ein Name, welchen sie selbst liebend gerne bei seite schaffen würde. Ian Thompson, ein Arsch von Mann. War ihr Gedanke, als ihr der Abend noch durch den Kopf schoss, als sie ihn in der Bar getroffen hatte, letztlich mit ihm im Bett gelandet war. Bei ihren ersten Worten musste sich sich wirklich zurück halten, einzig an den geballten Fäusten sah man, das sie es hasste, was die Frau da sagte. " Nun als Cop ist das leider, Berufsrisiko." Gab sie nur kurz zurück. Doch dann wurde es interessanter. Doch die letzte Frage der Blonden, ließ Valerie nur lachen, und das nicht leise. " Was ich heraus gefunden habe? Das er eine Bombe im Bett ist? Der Sex Hammer war? Sorry, das steht bestimmt in keiner Zeitung oder einem Polizeibericht." Sie musste wirklich lachen. Die Nacht war bis zu einem gewissen Punkt wirklich Hammer, dass konnten wohl nur die Frauen sagen, die dort mit Thompson zusammen waren.

Als sie sich wieder beruhigt hatte, sah Valerie einen weiteren Mann zu ihnen in die Lagerhalle kommen, gehört hatte sie soweit nichts wirklich, lag vielleicht daran, dass sie sich über die erste Frage gut amüsiert hatte. " Du sagtest, er zieht seinen Kopf immer geschickt aus der Schlinge. Das stimmt. Selbst das DPD bekommt ihn nicht wirklich zu fassen. Daher, als ich hörte in der Bar, wer er ist, habe ich ihm meine Undercover Identität genannt, da ich mehr über ihn erfahren wollte. Doch dieses Arsch hat meine Sachen durchsucht, als ich morgens Duschen war. Dabei, da ich abends zuvor von der Arbeit kam, meine Marke entdeckt. Thompson ist kein einfacher Mensch, er beherrscht das Metall und so hat er mich gefangen halten können, bis einer seiner Handlanger in das Hotelzimmer kam, welches er beim Sex zerlegt hatte." Valerie erzählte das nun so, da der Kerl wohl mehr auf dem Kerbholz hatte, als das gesamte DPD wusste, also war die Frau, evtl noch der Mann der nun bei ihnen hier war ebenfalls Gegner Thompson´s. " Er hat mich mit dem Kerl weggeschickt, ergo ich wurde entführt. In Houston, wo ich hingebracht wurde, konnte ich dem Handlanger entkommen. Meine Leute haben mich geholt, nachdem ich einen Notruf gab. Ich schätze, Thompson wollte mich töten. Ich hab den Kerl und noch einen dort reden gehört, dass sie noch ich glaube was verkaufen sollten. Ehrlich gesagt war ich in Houston eher damit beschäftigt, meinen Hals zu retten." Valerie sah von der Blonden zu dem Kerl und wieder zurück. Ihre Arme hatte sie locker vor der Brust verschränkt, keine Abwehrhaltung, es wurde für sie nun ein wenig interessanter. " So und nun sag du oder ihr mir, was ihr mit diesen Informationen wollt? Was ihr mit Thompson am Hut habt, denn glaubt mir ich will ihn im Gefängnis sehen bis an sein Lebensende." Dies meinte sie mit einem Ton, der sagte, sie meinte es mehr als ernst. Das auch Ian daran beteildigt war, dass sie seit dem Tag, als sie wieder zuhause war, eine Hexe zu ihr geschickt hatte, dies wusste sie nicht.
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BeitragThema: Re: Verlassene Lagerhalle   Do 20 Nov 2014 - 18:43

Alexej verdrehte die Augen über diese typisch weibliche Antwort. Es wunderte ihn nicht, dass sie in seinem Bett gelandet war (er hatte Augen im Kopf, natürlich war Thompson gut anzusehen), doch es interessierte einfach nicht und er hatte danach auch nicht gefragt. Also wartete er einfach auf wirklich neue Informationen, als Sascha endlich zu ihnen stieß und ihm noch eine Allergietablette in die Hand drückte. Danke, dass hatte er dank dem Hund auch gemerkt. Trotzdem nahm der Hexer die vergessene brav und ohne zu murren, es würden eh nur Nebenwirkungen verstärkt werden, und dazu sicherlich noch die, die Sascha am besten gefiel - müde machen. Man würde sehen.

Madame schien aber noch mehr einzufallen und dieses Mal war wirklich was interessantes dabei. Thompson war ein Ferrokinetiker! Da ergaben sich ja völlig neue Möglichkeiten. Allerdings aber auch die, dass man ihn nicht einfach mit einem Trank um die Ecke bringen konnte, also würde er sich da noch etwas neues einfallen lassen müssen. Der Rest war eher uninteressant und unerheblich. Nur ihr letzter Satz ließ ihn schließlich herzhaft lachen, hoch und hell mit seiner Frauenstimme.
"Du sagst mir gerade, dass er ein Ferrokinetiker ist und du willst ihn in ein Gefängnis sperren?!" Nein, dieser Gedankengang war einfach zu lustig. Einmal abgesehen davon, dass diese dummen Polizisten es wirklich tun würden und Thompson dann innerhalb weniger Stunden eh wieder ausgebrochen war. Er musste immer noch lachen, das war wirklich eine Idee, auf die nur unwissende kommen konnten.

"Er hat mir ein Geschäft ruiniert, jetzt ruiniere ich seins. Stück für Stück.", erwiderte er nur ruhig, aber daran würde sie sich demnächst eh nicht mehr erinnern. Er hatte eine neue Information bekommen und mehr würde man sicherlich nicht aus ihr heraus bekommen, da sie dann doch weniger wusste, als sie gemeint hatte. "Sascha, ich glaube, wir können sie löschen. Mehr wird sie nicht wissen." Ich sollte mir wirklich einen Vampir für so etwas anschaffen...
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BeitragThema: Re: Verlassene Lagerhalle   Mo 24 Nov 2014 - 20:41

Mal davon abgesehen, dass Sascha die zumindest optische Anerkennung Thompsons anders als die beiden Weiber eher anders sehen würde, beteiligte er sich nicht am Gespräch. Aljoscha hatte brav die Tablette nachgeholt und nach dem Trank sowie der ganzen Zauberei würde der auch schlafen wie ein Stein, und wenn Sascha höchstpersönlich nachhelfen oder wieder als Wärmekissen würde herhalten müssen, egal wie unsinnig das in Texas manchmal war. Als nähme er Alexej die gelegentlichen Anfälle von Aufmerksamkeitsbedarf übel, im Gegenteil, was schöneres könnte er für die OCD nicht tun. Auch nach sechs Jahren war nie der Wunsch laut geworden, in sein altes Leben zurückzukehren, fernab von Waffen und Illegalem, entsprechend wenig berührte ihn sachdienliches Kidnapping.

Sascha blickte abwechselnd zu Alexej und der Politesse, ersterer schien sich zumindest prächtig zu amüsieren und wandte sich dann wieder seiner etwas unbeteiligt herumstehenden rechten Hand zu, die das angesprochen werden kurz nicht beantwortete, sondern eher gleichgültig dreinschaute. Dann deutete er auf sein Ohr und zuckte die Schultern. Was auch immer sie besprochen hatten, Sascha hatte nichts davon gehört, wie denn auch wenn der Dome-Zauber noch angeknipst war. Alexej würde ihm alles noch mal sagen müssen, vorab aber reichte es zu wiederholen, der Kleinen die Erinnerung zu nehmen. Gern doch, Tränke hatte Sascha genug dabei und der hier schmeckte nicht mal schlecht. Jetzt musste er nur austesten, ob die Polizistin von allein trank oder ob er es ihr aufzwingen musste, es würde etwas dauern bis Oblivion wirkte und bis dahin sollten sie die Kleine woanders hinbringen. Irgendwo, wo man nicht gleich vom Schlimmsten ausging, wenn man desorientiert wieder zu sich kam.
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BeitragThema: Re: Verlassene Lagerhalle   Mi 26 Nov 2014 - 15:53

Auf die Bemerkung der Blonden, Thompson nicht in ein Gefängnis sperren zu können, ging sie erstmal nicht weiter ein, da es nicht relevant für sie war, wie die hiesige Polizei mit solchen Menschen verfahren würde. Sie musste es ihn schließlich nicht auf die Nase binden. Valerie hörte ihr nun weiter zu. " Ach ja? Und deswegen werde ich entführt. Ich glaube kaum, dass es Thompson interessieren würde. Er war ja nicht besser, als er mich nach Houston geschafft hatte. Ich würde ja schon fast vorschlagen, gemeinsame Sache zu machen mit dir." Schlug sie vor. Viel darüber nachgedacht hatte sie nicht, doch wollte sie ebenfalls, dass Ian leiden musste. " Ich könnte für dich oder euch." Dabei sah sie zu dem anderen Mann. " Ein Köder sein. Da ich nicht glaube, Thompson hat es gut aufgefasst, nachdem ich geflohen bin." Sie sah von einem zum anderen. Innerlich hoffte sie allerdings, die beiden würde nichts machen, was ihr schaden würde, da die Worte der Blonden im ersten Moment schon so klangen. Der Mann war recht schweigsam, was sie nicht als schlimm empfand. Abwartend, was sie sagen würde, blickte Valerie in das Gesicht der Frau. Doch die Gedanken, welche nun zu ihr drangen, ließen Valerie leicht schaudern. Vampir anschaffen? Was ist sie nur? Oh Gott, was sind die nur, wenn die sich einen Vampir...gibt es solche? Nein...das kann nicht sein, oder? Valerie sah die Blonde an. " Was in aller Welt bist du??? Und lüg mich nun nicht an. Du willst Ian seine Geschäfte versauen, also denke an meinen Vorschlag. " Valerie wusste nicht recht, in was sie hier geraten war, doch die Neugier war sehr groß um mehr zu erfahren.
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BeitragThema: Re: Verlassene Lagerhalle   Sa 29 Nov 2014 - 13:23

Der Hexer sah hinüber zu Sascha, welcher nur auf sein Ohr deutete. Für einen kurzen Moment wusste er nicht, was der andere damit meinte, ehe ihm dann doch wieder einfiel, das da ja noch ein Zauber am Wirken war. Ein paar Worte später war dieser gelöst und seine rechte Hand würde ab jetzt alles mithören.
"Schätzchen, mir ist relativ egal, was Thompson interessiert und was nicht, solange es nicht meine eigenen Geschäfte berührt. Ich habe eine Information bekommen, die mir sehr nützlich sein wird. Dafür meinen Dank." Alexej deutete einen lächerlichen Knicks an. Im Gegensatz zu Thompson hatte er nicht die Intention, noch Kosten und Mühen zu scheuen, um die Polizistin irgendwo hinzuschaffen. Zwei Entführungen innerhalb weniger Tage waren dann doch etwas zu auffällig. Da würde es einfach sein, in ihre Wohnung einzubrechen oder sie eine Bar zu schmuggeln - unter Einwirkung von Saschas Oblivion natürlich. Problem schnell und effizient gelöst.
"Außerdem glaube ich kaum, dass Thompson zweimal auf den selben Köder anspringen wird. So dumm ist er nun auch wieder nicht." Regel Nummer 1: Unterschätze nie deinen Gegner. "Wir werden sehen, ob deine Hilfe noch einmal benötigt wird. Dann würden wir uns noch einmal mit dir in Verbindung setzen."

Alexej trat von der Brünette weg, der Tag kroch immer sichtbarer den Himmel hinauf. Auch stellte sich langsam ein Jucken am ganzen Körper ein, ein Zeichen, dass bald der Trank seine Wirkung verlieren würde und er wieder zum Mann wurde. Er drehte sich ein letztes Mal um und fixierte Valerie.
"Ich bin ein Geschäftsmann. Genau wie Thompson habe ich meine Interessen zu wahren.", sprach er mit kühler Stimme. Hatte sie es etwa immer noch nicht verstanden, dass er unter Umständen aus dem selben illegalen Gewerbe kam wie ihr erster Entführer? Alexej konnte ja nicht ahnen, dass sie auf seine Wesensart ansprach, genauso wenig wie er wusste, dass sie eine Telepathin war.
"Nun, Frau Baker. Ich wünsche einen schönen Tag." Der Waffenhändler, trat zu seiner rechten Hand, flüsterte ihm nochmals die Worte, die eben nur Valerie gehört hatte bezüglich der Löschung ins Ohr, ehe er sich zum Auto begab. Gerade noch rechtzeitig, denn der Trank verlor seine Wirkung.


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BeitragThema: Re: Verlassene Lagerhalle   So 30 Nov 2014 - 0:57

Ah, na endlich bekam er auch wieder etwas von dem ja durchaus relevanten Thema mit, auch wenn das Gespräch vorerst beendet schien – eine kurze Berührung und Sascha war mit einbezogen, was auch hieß dass Alexej heute gut schlafen würde – auch dürfte der Trank nicht mehr allzu lange halten. Die Rede war von einer sehr wichtigen (für die beiden Hexer eher nachteiligen) Information, aber er müsste später ohnehin nachhaken was genau besprochen worden war, um entsprechend agieren zu können. Lustig zu wissen dass man Thompson mit einem normalen kleinen Seed of Corruption-Fluch vielleicht in die Luft sprengen könnte?
Aljoscha dankte ihr, was wohl hieß sie am Leben zu lassen, kurz darauf kam auch die Bestätigung die Politesse dann mit Oblivion füttern zu dürfen. Er verdrehte mit einem Schmunzeln die Augen, es wirkte komisch in Form von Dasha von sich als Geschäftsmann zu sprechen (insbesondere in dem Aufzug), und kaum dass dieser sich abwandte trat Sascha zu ihr, Oblivion im etwas größeren Flakon bereits aus der Tasche gekramt habend.
Trinken Sie das.“, kommandierte er in ruhigem Tonfall und sah auf die Uhr, um in etwa zu dosieren welche Menge an Trank er ihr geben müsste, um auch ja alles zu löschen, was irgendwie mit ihnen zu tun hatte, ein paar Stunden sollten also genügen, „Keine Bange, das schmeckt nur nach Kräutern.
Er mischte auch immer noch Minze unter, das schmeckte einfach besser auch wenn es am Rezept und der Wirkung keinerlei Veränderung bewirkte. Würde die Polizistin es nicht freiwillig trinken wollen, nun, es war nicht das erste Mal dass er einem Zeugen unfreiwillig das trübe, graue Zeug einflößte, bei ihr würde es nicht anders sein. In etwa Minuten dann wäre sie bewusstlos, ungefähr so lange hätten sie dann auch Zeit sie fortzubringen. Sascha wäre für die Wohnung, konnte schließlich doch noch sonstwas mit einer desorientierten Frau in einer Bar passieren und vor allem … müsste Aljoscha so noch einmal zaubern und sich dann brav ins Bett bringen lassen. Seine Belustigung über Alexej in Kleid und Bluse wäre aber mal wieder groß, nachdem er die Polizistin im Kofferraum verstaut hatte und dann vorschriftsmäßig nach Hause fuhr, Tür auf, die Bewusstlose entfesseln und ins Bettchen bringen, dann weiterfahren und dieselbe Prozedur mit einem ungefesselten Kerl, der vom ganzen Gezauber aber ebenfalls mitgenommen sein dürfte. Mal sehen ob er noch ein Abendessen in den reinkriegte, ehe er ihn in die Federn stopfte und – sofern gewünscht – wohl auch wieder bleiben würde. Er müsste ihn eh noch ausfragen, was genau bei der Unterhaltung herumgekommen war.

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BeitragThema: Re: Verlassene Lagerhalle   So 30 Nov 2014 - 19:54

Nach wie vor neugierig sah Valerie die Blonde und den Mann an, der bei ihnen war. Was sie über Thompson sagte, sie speicherte diese Dinge für sich ab, denn irgendwann würde der Tag kommen, wo eben solche nützlich sein würden. Sie hörte sich jedes seiner Worte aufmerksam an, da es schon auch interessant war, dass es noch mehr Leute gab, welche Thompson an den Kragen wollten. Diese Informationen würde sie gut gebrauchen können, wenn das DPD sich wieder dieser Person annehmen würde. Als sie ihre Worte bezüglich ihres Vorschlags hörte sah sie sie direkt an. " Naja Thompson ist auch nur ein Mann und mal ehrlich, ich glaube nicht, dass er schreiend vor mir weg rennen würde, schließlich bin ich entkommen." Sie sah dabei auch kurz zu dem Mann, ehe ihr Blick bei den Worten zurück zur Blonden ging. Ach ja? Meint die wirklich ich mache das hier nochmal mit und bekomme nur die Krümel vom Kuchen? Falsch ich will auch ein Stück abhaben.

Valerie ließ sie nicht aus den Augen und bekam abermals ein leichtes unwohl sein der Blonden mit, wie es ähnlich schon im Center gewesen war. Was hat sie denn nun? Da stimmt doch ganz gewaltig was nicht. Doch dann trat der Mann näher zu ihr und sie sah ihn an, da sie auch ihm nicht wirklich traute, so war sie schon immer gewesen. Als sie dann ein kleines Fläschchen in seiner Hand sah, hob sie eine Augenbraue. " Und warum sollte ich DAS trinken?" Nun war ihr unbehagen wieder zurück, welches sie am Anfang schon hatte. Nur nach Kräutern? Ich bin doch kein Kind, welches man bestechen kann. Doch der Blick des Mannes und auch der Blonden sagten ihr, es zu nehmen, auch wenn sie nicht wollte, doch wollte sie hier weg, also nahm sie das Fläschchen und sah sie beide an. " Lassen Sie mich wissen, wenn es etwas gibt, wobei ich helfen kann." Sie trank dann die Flüssigkeit leer und sah die beiden an, doch dann verschwamm alles um sie herum und sie wurde Bewusstlos. Was dann geschah, bekam sie nicht mehr mit. Die leere und schwärze hielten sie gefangen.

TBC Zeitsprung :: Wohnung Valerie :: Wohn und Schlafzimmer
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BeitragThema: Re: Verlassene Lagerhalle   So 14 Jun 2015 - 21:29

Hurrikan FRED zieht über Dallas!

Die marode, baufällige Lagerhalle ist durch den Sturm fast vollständig abgetragen worden. Einzelne Pfeiler stehen noch.

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Quellen:Hintergrundbild: www.wallpaperswide.com & wallpapermade.com


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BeitragThema: Re: Verlassene Lagerhalle   Mi 4 Mai 2016 - 23:53

CF: Parkanlage | Spielplatz (inkl. Diego Domingo)

Der Plan war eindeutig nach hinten los gegangen und Jade verfluchte sich dafür. Vielleicht hätte Diego von Cas abgelassen, wenn Jade ihm mit dem Wolfsrudel gedroht hätte, das ganz sicher sehr bald nach dem Vermissten suchen würde. Dass das "Rudel" in diesem Fall aber lediglich aus Caspar und Ava bestand, hätte sie ihm natürlich nicht unter die Nase gerieben. Aber für derartige Ausflüchte war es zu spät. Spätestens jetzt hätte Diego Lunte gerochen. Im Gegensatz zu ihren übrigen Brüdern war der nämlich kein vollkommener Idiot, der nur Grütze im Kopf hatte - leider. Sie presste die Kiefer fest aufeinander, als Diego seelenruhig weitersprach und wagte es kaum zu atmen. Als er die Waffe hob, machte ihr Herz einen kurzen Aussetzer und als er schließlich den Abzug betätigte und ein dritter Schuss die Stille der Nacht zerriss, hatte sie das Gefühl, die Kugel hätte tatsächlich ihren eigenen Körper durchbohrt, anstelle des regungslosen Körpers, der dort vor ihr im Sand lag. Der Schock über diese eiskalte Abgeklärtheit, die ihr Bruder an den Tag legte - jetzt, da sie den besten cazador des Großen Bosses zum ersten Mal hautnah bei der Arbeit erlebte - jagte ihr einen Schauer über durch den Körper, der ihr eiskalt den Rücken hinabrann. So sehr sie innerlich schrie und tobte und wütete, so erschreckend still saß sie da, die jadegrünen Augen vor Schreck weit aufgerissen.

Nein, dieser Mann war nicht länger ihr Bruder. Er mochte zwar wie Diego aussehen, aber er hatte nichts mit dem derben caprón gemein, den sie als junges Mädchen immer ganz stolz der Welt präsentiert hatte. Diese Erkenntnis traf sie mit derselben Wucht, wie der Tritt in ihre Rippen, der ihr kurzzeitig wortwörtlich den Atem raubte. "Es... gibt... nichts zu... beichten", keuchte sie und biss die Zähne fest zusammen. Etwas in ihrem Innern fragte sich, was er mit dem Psychospielchen bezweckte. Sie war gerade außerstande, sich zu wehren, Cas war tot - warum machte er es nicht einfach kurz und schmerzlos und jagte ihr nicht auch eine Kugel durch den Schädel? Jetzt, da die Gedanken sich in Worte fassen ließen, die ihr unausgesprochen durch den Kopf waberten, wie eine dicke Nebelsuppe, schmeckten sie unfassbar bitter auf ihrer eigenen Zunge. Als Diego sich zu ihr herunter beugte und sie filzte, eher er ihre Fesseln löste, war sie kurz versucht, ihre spitzen kleinen Zähne in seine Schulter oder seinen Hals zu rammen oder ihm ins Ohr zu beißen, einfach nur, damit er sich daran erinnerte, dass noch immer das gleiche Blut durch ihre Adern floss und dass Jade sich von nichts und niemandem je unterbuttern lassen würde - auch nicht von ihrem eigenen großen Bruder. Doch in genau dem Moment, in dem ihr der Gedanke kam, und sich in ihrem Kopf festzusetzen drohte, holte der stechende Schmerz in ihrer Seite - offenbar war wohl doch die ein oder andere Rippe hin - und in ihrem Bein sie wieder zurück ins Hier uns Jetzt. Verdammt!

Während er sie quer über den Spielplatz schleifte, versuchte sie, einen Blick auf den leblosen Körper des Werwolfs zu erhaschen. Er konnte nicht tot sein. Er durfte nicht tot sein! Warum zum Teufel war er nach dem Schuss nicht wieder aufgesprungen und hatte sich knurrend zur Wehr gesetzt? Was war heute Nacht nur los? Kurz gelang es ihr sogar, einen letzten Blick auf Cas zu werfen, der sich jedoch absolut nicht rührte, ehe Diego sie außer Sichtweite in eine verlassene Lagerhalle im Industriegebiet schleppte. Die Gegend kam ihr zumindest bekannt vor und ein unterbewusster Teil von ihr war sich ziemlich sicher, dass sie sich hier schon mal verlaufen hatte. Was sollen wir hier? Warum zum Teufel machte Diego so einen Aufriss? Wollte der Boss per Videochat live dabei sein, wie er ihr das Hirn aus dem Schädel pustete oder was? Oder warum hatte er sich nicht auch einfach erschossen, so wie er es mit Cas getan hatte? Widerwillig, allerdings ohne allzugrossen Widerstand ließ Jade sich von Diego in ein kleines Zimmer in der Halle bugsieren. Ihr Atem ging schwer, stoßweise keuchend, während sie ihn unter den langen schwarzen Wimpern hindurch anfunkelte. "Und was jetzt? Auf wen warten wir hier?" Oder auf was?
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BeitragThema: Re: Verlassene Lagerhalle   Mo 9 Mai 2016 - 19:50

CF: Parkanlage // Spielplatz

Sie machte sich absichtlich schwer, das war ihm bewusst. Aber das hieß nicht, dass er nicht trotzdem spielend mit seiner Schwester fertig würde - dazu war sie einfach zu zierlich. Selbst optisch waren die beiden ein so krasser Gegensatz, dass niemand auf den ersten Blick sie für Geschwister halten würde. Während Jade immer ein bisschen zu blass wirkte, und diesen Eindruck mit dem dunklen Augen-Makeup noch verstärkte, war Diego stets leicht gebräunt. Ihre schwarzrot gefärbten Haare verbargen, dass ihre Naturfarbe fast derselbe sanfte Braunton wie Diegos war. Nur wer genau hinsah entdeckte da und dort Kleinigkeiten im Mienenspiel, die sie gemeinsam hatten, die allerdings auch Zufall sein konnten. Der Wandler verzichtete darauf, Jade allzu genau anzusehen, während er sie unsanft durch die Straßen zerrte. Nur hin und wieder streifte er sich aus dem Augenwinkel mit einem Blick, weil sie so still war. Er überlegte, ob das normal war und ihm fiel auf, dass er es nicht wusste. Er hatte Jade zuletzt als kleines Mädchen verwirrt und verstört erlebt, als der Fuchs überfahren worden war, den sie so liebevoll gesundgepflegt hatte. Und damals war ausgerechnet er es gewesen, dem sie sich heulend in die Arme geworfen hatte.

Der Gedanke brachte ihn dazu, mit den Zähnen zu knirschen. Seine angespannte Kiefermuskulatur verriet deutlich, dass er diese Erinnerung gerade überhaupt nicht brauchen konnte. Sein Gesichtsausdruck wurde noch eine Spur düsterer, und sein Griff um Jades Oberkörper verstärkte sich grob und schmerzhaft, ohne die lädierten Rippen der jungen Frau zu berücksichtigen. Er sollte das alles schnellstmöglich hinter sich bringen und keine Verzögerungen mehr zulassen.
Aber es gab einen Plan, und nachdem bisher alles nach diesem verlaufen war, würde er sich auch weiterhin daran halten. Das entsprach seiner Arbeitsweise, das war eines seiner Markenzeichen und ein weiterer Grund für seine tödliche Effizienz. Selbst der Weg bis zur Lagerhalle lag in seinem Zeitplan - er hatte sogar weniger Zeit gebraucht als die veranschlagte Stunde. Er hatte - wie sonst üblich - mit dem Gewicht eines ausgewachsenen Mannes gerechnet, und nicht mit den nur etwa sechzig Kilo seiner Schwester. Und mit mehr Gegenwehr. Der vermeintliche Tod des Werwolfes schien sie ein wenig ihrer Kratzbürstigkeit beraubt zu haben. Aber Diego war sich sicher, dass sie wie eine Furie auf ihn losgehen würde, wenn sie nur irgend eine Chance sehen würde, gegen ihn zu gewinnen.

Diego überprüfte das Schloss, das er an der Tür angbracht hatte rasch, aber gewissenhaft. Selbst wenn hier seit Jahren niemand mehr gewesen war, er ging lieber auf Nummer Sicher. Die anderen beiden Eingänge hatte er nicht verbarrikadiert, sondern mit einem selbstgebastelten Auslöser versehen. Es war erschreckend einfach, selbst Splittergranaten herzustellen, wenn man wusste wie es ging. Die Dinger würden zwar nur im Idealfall jemanden töten, aber sie machten Lärm und spuckten erstmal genug Nägel und Scherben, um Diego zu alarmieren und ihm Zeit zu verschaffen. Wenn er allein arbeitete sicherte er sich gerne ab. Aber er glaubte inzwischen nicht mehr, dass Jade besonders viele Kontakte hier in Dallas hatte. Noch nicht jedenfalls - er wusste wie leicht die quirlige junge Frau Freundschaften schloss.
Mit einer unwirschen Bewegung schob er sie in die Lagerhalle und aktivierte den Zünder - in dem Fall eine Schnur, die er über die Klinke schob - mit der freien Hand. Nur ein paar Meter weiter stieß er sie in den ehemaligen Aufsichtsraum, von dem aus er praktisch alle Seiten überblicken konnte. Mit ein Grund, warum die Lagerhalle perfekt war.

Er sah ein paar Augenblicke lang kalt auf sie herab, während sie nach Atem rang. Der großgewachsene Wandler hatte sich wieder im Griff und funktionierte wieder genau so, wie er es vorgehabt hatte. Seine gesamt Aura strahlte Gleichgültigkeit aus, und eine gewisse distanzierte Zielstrebigkeit. "Wir warten hier auf deine Freunde. Falls es ausser Cas noch welche gibt. Ich finde es übrigens ziemlich egoistisch von dir, wie schnell du ihn hast sterben lassen. Dürfte kein besonders guter Freund von dir gewesen sein, eh?"
Diego lächelte humorlos, während er den Streifschuss an ihrem Oberschenkel kurz musterte. "Und in weniger als elf Stunden werde ich dir eine Kugel in den Kopf jagen. Seitlich, durch die Schläfe. Mit dem kleineren Kaliber." Er tippte sich mit zwei Fingern sanft an seine eigene Schläfe, um ihr die Stelle zu zeigen. "Mama wünscht sich garantiert einen offenen Sarg." setzte er erklärend hinzu, in völlig nüchternem Tonfall. Da war keine Spur Überheblichkeit oder Arroganz in seiner Stimme. Er bückte sich zu Jade, um sie hochzuzerren und schlang ihr ein dünnes Seil ums Handgelenk. Der komplizierte Knoten rutschte überraschend leicht zusammen und würde sich enger ziehen, je mehr sie sich wehrte - oder sich fester um ihre Pfoten schlingen, falls sie auf die Idee kommen sollte, sich zu verwandeln. Mit groben, routiniert wirkenden Bewegungen fesselte er die andere Hand ebenfalls hinter ihrem Rücken und zog dann an dem Seil, das er über den Deckenbalken geschlungen hatte. Er zog ihre gefesselten Arme hoch, bis sie sich fast auf die Zehenspitzen stellen und leicht nach vorne lehnen musste, wenn sie nicht wollte dass ihre Schultern ausgekegelt wurden. Dadurch war sie instabil genug, dass er keine weiteren Fesseln brauchte. Diese Art der Fixierung hatte schon gestandene Kerle nach ein paar Stunden zum Winseln gebracht. Irgendwann erlahmten die Muskeln, und der Körper kippte nach vorne. So weit würde er es vielleicht nicht kommen lassen, wenn sie kooperativ war. Die Zeit arbeitete auf jeden Fall für ihn.
"Du kannst mir die Zeit vertreiben, indem du mir etwas erzählst. Zum Beispiel, wie du es geschafft hast, einen unserer größten Abnehmer zu töten und mit dem Geld zu verschwinden, Carnala."
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BeitragThema: Re: Verlassene Lagerhalle   So 15 Mai 2016 - 13:26

Die Routine und diese Gleichgültigkeit, die Diego an den Tag legte, verrieten Jade mehr über ihren Bruder, als sie eigentlich wissen wollte. Natürlich wusste sie, in welcher Funktion er für den Boss tätig war. Und sie wusste auch, wie verdammt erfolgreich er war. Doch es waren eben zwei völlig unterschiedliche Dinge, etwas nur zu wissen oder es am eigenen Leib zu erfahren. Abgesehen davon, waren die meisten der Typen, die Diego liquidierte, ohnehin namenlose bastardos, die es vermutlich nicht anders verdient hatten. Darüber, dass diese Männer wohl auch Familien hatten, die sie zu ernähren hatten und dass sie vielleicht nur aus einem dummen Zufall oder eines blöden Fehlers in diese Bredouille gerutscht waren - so wie sie selbst nun - daran hatte sie bis jetzt nie auch nur einen Gedanken verschwendet. Immer wieder streiften sich ihre Blicke - fast zufällig. Aufmerksame jadegrüne Augen trafen auf dunkelbraune, in denen das gleiche Jadegrün schimmerte. Sie redete tatsächlich auffallend wenig, was untypisch für sie war. Dass Jade normalerweise plapperte, wie ein Wasserfall, war eine Eigenart, die sie schon als Kind besessen und nie abgelegt hatte. Und selbst, wenn sie wieder etwas ausgefressen und sich in dumme Schwierigkeiten gebracht hatte, hatte ihr bislang nie etwas die Sprache verschlagen und ihre spitze Zunge immer einen Weg gefunden, etwas äußerst Unpassendes zur jeweiligen Situation beizutragen.

Diego hatte wirklich an alles gedacht. Prüfend zog Jade an den Fesseln, die Diego ihr umgelegt und festgezurrt hatte und spürte, wie spielend leicht der Knoten sich enger um ihre schlanken Handgelenke zog. Mist. Jetzt wäre es wirklich praktisch gewesen, zu wissen, wie man sich in etwas wesentlich kleineres verwandelte - einen Käfer oder so. Es hätte vielleicht auch schon ausgereicht, wenn sie das Fliegen mehr geübt hätte, dann hätte sie es zumindest versuchen und sich in einen Sperling verwandeln können. Andererseits besaß dieser Raum eine einzige, verdammte Tür. Und die war fest verschlossen. Die Fenster ebenfalls. Flucht schien unmöglich. Sie stieß ein heiseres Keuchen aus, als er die gefesselten Hände eher unsanft hochzog und sie somit zwang, sich aufzustellen und anzupassen. Die lädierten Rippen machten ihr mehr zu schaffen, als sie bereit war, zuzugeben. Doch sie würde sich nicht weichkochen lassen. Sie hob den Kopf ein wenig, um Diego herausfordernd anzufunkeln. Ihr Blick strotzte nur so vor Sturheit und Kampfeswille. Mit aller Kraft versuchte sie nicht daran zu denken, was Diego Cas angetan hatte, um diesen widerlichen Klumpen in ihrem Magen nicht noch schwerer werden zu lassen. Das hier war der falsche Zeitpunkt für Trauer.

Als Diego von sich aus anfing, über Cas zu sprechen, biss Jade sich lediglich auf die Zunge. So sehr, dass es schmerzte und sie glaubte, ihr eigenes Blut schmecken zu können. Gedanklich warf sie ihm jede wüste Beschimpfung an den Kopf, die ihr spontan in den Sinn kam. "Mamá würde sich für keines ihrer Kinder den Tod wünschen", entgegnete sie hinter zusammengebissenen Zähnen hervor und knurrte. "Willst du ihr wirklich das Herz brechen, Diego? Ist dir deine eigene Familie so wenig wert?" Sie wusste, dass Diego eigentlich ein Familienmensch war. Er hatte zwar schon früher immer den harten Kerl raushängen lassen, um vor den anderen Kids als "der Coole" dastehen zu können, aber er hatte sich immer rührend um die Familie gekümmert. Jade wusste, dass er seine Familie liebte. Zumindest hatte es der Diego getan, den sie in Erinnerung hatte. Doch allein die Tatsache, dass sie nun hier gefesselt vor ihm... hing..., sprach wohl eine sehr deutliche, eigene Sprache. Auf seine Frage hin knurrte sie erneut leise. "Und welchen Zweck sollte es haben? Der Boss will mich so oder so tot sehen, eh?" Und wer würde ihr schon glauben? Auch wenn sie insgeheim hoffte, dass Diego ihr Glauben schenken und sie verschonen würde. Vielleicht konnten sie gemeinsam untertauchen. Das wäre immerhin ein doppelt so bitterer Schlag gegen den Boss. Er hätte dadurch nicht nur einen Goldesel verloren, sondern auch seinen besten Mann fürs Grobe. "Interessiert dich wirklich, wie ich ihn umgelegt habe?" Sie hob eine Braue und wagte ein freches, schief sitzendes Grinsen. "Bien. El mandamás hat mich mit einer Lieferung zu ihm geschickt. So wie er es schon hundertmal zuvor auch gemacht hat." Da es ihr in ihrer Position unmöglich war, mit den Schultern zu zucken, bewegte sie den Kopf ein paar Mal hin und her. "Das Übliche eben. Wusstest du, dass dieser gonorrea den Boss nach Strich und Faden über den Tisch gezogen hat, eh? Ich bis zu dem Tag auch nicht. Leider hat er meine feinen Ohren unterschätzt. Ich hab' ihn zur Rede gestellt und das Geld, das er unterschlagen hat, eingefordert. Dann hat er den Fehler gemacht, mich nur für eine kleine, billige puta zu halten." Sie spie die Worte förmlich aus, sie rannen ihr aus dem Mund wie Gift. "Und da ich nicht scharf drauf war, von ihm gefickt oder abgeknallt zu werden, hab' ich ihm ein Messer in den Bauch gerammt", fuhr sie fast tonlos fort, während sie ihrem Bruder in die Augen schaute. "Und weißt du was, hermano? Ich würde es wieder tun." Sie suchte in den dunklen Augen ihres Bruders nach irgendeiner Gefühlsregung, einem Zeichen, einem Hinweis darauf, dass er ihr glaubte und sie endlich von ihren Fesseln befreien würde. Seltsamerweise verspürte sie keine Angst. Sie hatte keine Angst vor dem Tod, sie wollte nur noch nicht sterben. Sie war einfach noch zu jung, um ihrem Schöpfer zu begegnen. Also war ihr jedes Mittel recht, das ihr bevorstehendes Ableben verzögern würde.
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BeitragThema: Re: Verlassene Lagerhalle   Mo 23 Mai 2016 - 13:52

Diego ließ sich scheinbar ruhig auf dem Schreibtisch nieder, der eines der wenigen übriggebliebenen Einrichtungsstücke bildete. Dahinter lehnten nur noch ein paar windschiefe Regale an der Wand, die sich aneinanderlehnten und gegenseitig zu stützen schienen, damit sie nicht endgültig zusammenkrachten. Ein paar helle Flecken an der Wand verrieten, dass dort einmal Bilder gehangen hatten. Oder in diesem Fall wohl eher Auszeichnungen oder Diplome. Diego fragte sich unwillkürlich, was in dieser Halle wohl gelagert worden war. Der leergefegte Raum ließ keinerlei Rückschlüsse darauf zu, genausowenig wie die leere Lagerhalle.  Der Bürosessel, der hier im Aufsichtsraum einmal gestanden haben musste war genauso verschwunden wie alle Monitore, Telefone oder Kabel. Ein paar Kabel standen noch nackt aus den Wänden und der Decke, offensichtlich hatte niemand sich die Mühe gemacht, die Buchsen ordenlich zu verschließen. Es war egal, schließlich gab es sowieso keinen Strom mehr. Aber der Verkäufer in dem Baumarkt hatte ihm versichert, dass der Akku des kleinen Scheinwerfers für mindestens 12 Stunden Betriebszeit ausgelegt war. Also mehr als lange genug für seinen Zeitplan.  

Mit routinierten Bewegungen fischte er seine Zigaretten aus der Jackentasche und zündete einen der Glimmstängel an. Nachdenklich musterte er seine Schwester, während er inhalierte und den Rauch dann langsam aus seinen Lungen entließ. Ob sie inzwischen andere Gestalten drauf hatte als die, die er kannte? Er glaubte es nicht. Sie war zwar verdammt anpassungsfähig, aber im Grunde ein Gewohnheitstier, im wahrsten Sinn des Wortes. Auch wenn man das Muster nicht immer gleich erkannte.
Und ein Fuchs würde sich genauso wenig wie ein Mensch aus den Schlingen befreien können. Vermutlich kugelte sie sich in ihrer Tiergestalt nur schneller die Schultergelenke aus.
Wenn Blicke töten könnten wäre er auf der Stelle tot umgefallen, so giftig funkelte Jade ihn an. Er konnte nicht umhin, ein wenig Stolz zu fühlen. Wahrscheinlich hatte sie sich auf dem Weg hierher aufmerksam umgesehen und so ziemlich alle Ausgänge gecheckt. Sie wusste, dass sie in einer ausweglosen Lage war - und trotzdem gab sie nicht klein bei oder versuchte zu betteln. Sie würde hocherhobenen Hauptes sterben. Ein Pluspunkt.

Als sein Blick endlich ihrem begegnete war er leer und kalt. Als würde sie einem völlig Fremden gegenüberstehen, der niemals irgendwelche Gefühle für sie gehabt hatte.
"Nein, würde sie nicht. Wahrscheinlich würde sie sich mit Freuden umbringen lassen, nur damit du in Sicherheit bist." Diego starrte sie unverwandt an.  Hatte Jade wirklich nie in Betracht gezogen, dass ihr Fehler nicht nur sie allein betraf?
"Aber lieber habe ich sie mit gebrochenem Herzen als tot." setzte er ungerührt hinterher. Sie würde schließlich nie erfahren, dass es Diego gewesen war, der ihre Tochter getötet hatte. Dieses Mal blitzte etwas in seinen Augen auf, eine Ahnung davon, dass der Auftrag für ihn keine einfache Entscheidung gewesen war. Er blinzelte hastig und zog erneut an der Zigarette.
Er zuckte mit den Schultern. Es war im Grunde egal, was sie erzählte. Ihr Todesurteil war beschlossen. Und das war ihr von Anfang an klar gewesen - in Mexico wurde seit jeher erst geschossen und dann erst wurden Fragen gestellt. Er hörte ihr zwar zu, aber es würde nichts ändern. Seine Professionalität war sein Schutzschild. Also reagierte er auch nicht auf das trotzige Lächeln, dass ihn in jeder anderen Situation weichgekocht hätte. Ihre Worte rauschten an ihm vorbei, und an dem kalten Blick mit dem er sie musterte änderte sich nichts. Nur die Kiefermuskelstränge traten deutlicher hervor, als er die Zähne zusammenbiss.
Die Sache war, dass er geneigt war, ihr zu glauben. Alles was sie erzählte, könnte wahr sein. Es konnte aber auch alles gelogen sein. Sie war schlau wie ein Fuchs, und Diego wusste wie gut Jade darin war, ihn und alle anderen um den kleinen Finger zu wickeln. Dieses Mal ging es allerdings um mehr als um ein Bier, ein Eis oder einen Shot, um den sie ihn brachte wenn er ihr glaubte.
"Und statt dich an mich zu wenden bist du einfach abgehauen, eh?" erkundigte er sich mit einem unbestimmten, grollenden Unterton. Ihr Verhältnis zueinander war nie so schlecht gewesen. Und wenn sie ihm keinen Raum für eigene Spekulationen und die Einflüsterungen der Anderen gelassen hätte, dann sähe die ganze Sache jetzt anders aus. Diego hätte vermutlich eine Lösung gefunden. Er löste den Blickkontakt, damit er sich nicht eingestehen musste, dass es ihn verletzte, dass sie ihm nicht zugetraut hatte, sie da herauszuhauen. Und jetzt war die komplette Sache so im Arsch, dass einer von ihnen beiden auf keinen Fall lebend aus der Sache herauskam. Er wollte eigentlich nicht zu viel mit ihr reden. Er wollte ihr auf keinen Fall zeigen, wie sehr ihn dieser verdammte Auftrag jetzt schon zu schaffen machte. Und wie sehr es ihm noch zu schaffen machen würde, wenn sie erst tot war.
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BeitragThema: Re: Verlassene Lagerhalle   Fr 27 Mai 2016 - 18:03

Forschend sah Jade ihrem Bruder in die Augen, suchte weiter nach irgendeinem Hinweis darauf, dass er ihr glaubte, doch seine kaltschnäuzige Antwort und der kühle Blick, mit dem er sie bedachte, sprachen Bände. Sicherlich war ihr nicht entgangen, dass sich seine Gesichtsmuskulatur angespannt hatte, als er kaum merklich die Kiefer immer fester aufeinandergepresst hatte. Doch die Furche, die sich zwischen seinen Augenbrauen gebildet hatte, verriet ihr, dass es ihn mehr belastete, als er bereit war, zuzugeben. Vielleicht steckte ja doch noch etwas von ihrem Bruder in diesem kaltblütigen Killer. Und vielleicht schaffte sie es ja, ihn zu überzeugen. Als ob ich eine andere Wahl hätte... Sie presste die Kiefer ebenfalls fest aufeinander. Nein, in dem Moment, in dem sie beschlossen hatte, Acapulco, dem Boss und ihrer Familie den Rücken zu kehren, hatte sie keinen Gedanken daran verschwendet, welche Folgen es für ihre Familie hätte haben können. In den vergangenen Jahren hatten die Narcos gut auf Jades Familie geachtet, doch mit ihrem Untertauchen waren jegliche Ansprüche auf irgendeine Form von Schutz hinfällig geworden. "Ich weiß nicht, was davon wohl schlimmer für sie ist", murmelte sie, während ihr die Bilder des Albtraums letzte Nacht wieder im Kopf umherschwirrten.

"Du glaubst mir jetzt nicht. Was sagt mir, dass du mir damals geglaubt hättest? Der Boss hat mich nur toleriert, weil ich deine carnala bin, Diego. Meine Fähigkeiten hat er geschätzt, aber nie mich. Er hätte mir so oder so eine Kugel durch den Kopf gejagt", antwortete sie bissig und ließ den Blick gen Boden sinken. Als sie wieder aufschaute, lag ein ungewohnt ernster Ausdruck in den grünen Augen. Dunkle Schatten hatten sich in ihnen gebildet, die verrieten, mit welcher innerlichen Zerrissenheit sie gerade zu hadern hatte. "Ich bin noch nicht bereit, zu sterben." Die Worte kamen fast tonlos über ihre Lippen, nachdem sie eine längere Zeit geschwiegen hatte. Und sie entsprachen der Wahrheit. Sie wollte noch nicht sterben. Nicht so. Nicht hier und nicht heute oder morgen. "Du hättest einfach nicht herkommen sollen, Diego. Es wäre besser gewesen, du wärst zuhause geblieben, um auf Mamá aufzupassen..." ...und mich zu vergessen. Diese letzten Worte schwebten unausgesprochen zwischen ihnen. "Im Gegensatz zu den übrigen Gorillas des Bosses bist du kein völliger Vollidiot. Du hättest das Talent und die Möglichkeiten dazu gehabt, ihn zu überzeugen. Und ich bin mir sicher, du könntest es auch jetzt noch." Sie würde nicht aufgeben, um keinen Preis! Diego hatte eine verdammt harte Schale, doch sie wusste, dass auch er irgendwann an seine Grenzen stieß und sich weichkochen ließ. Alles, was sie benötigte, waren Ausdauer und Zeit und sie hoffte inständig, dass ihr die nächsten zwölf Stunden ausreichen würden. Denn ansonsten würde Diego seine Ankündigung in die Tat umsetzen. Er war noch nie der Typ für hohle Phrasen gewesen. Wenn er jemandem angedroht hatte, ihn windelweich zu prügeln, wenn er noch einmal etwas sagte oder tat, was ihm nicht passte, dann machte er das auch. Leere Drohungen hätten ihn andernfalls nie in die Position gebracht, in der er sich befand.
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BeitragThema: Re: Verlassene Lagerhalle   Di 31 Mai 2016 - 20:11

Er kannte sie genauso gut wie sie ihn. Es war Fluch und Segen zugleich, dass die Geschwister einander so leicht durchschauen konnten. Der angespannte Zug, der plötzlich um ihre Lippen erschien verriet ihm, dass sie tatsächlich nicht viel daran gedacht hatte, was ihr Verschwinden für den Rest ihrer Familie bedeutete. Oder es einfach sehr erfolgreich verdrängt hatte. Selbst bei ihren Kurierdiensten, die sich eher in der Peripherie der organisierten Kriminalität abspielten musste sie gemerkt haben, dass dieser Respekt und die Angst vor den Narcos nicht von irgendwoher kamen. Sie hatte verdammt nochmal gewusst, womit Diego sein Geld verdiente, und sie hatte es genauso stur ignoriert wie die Tatsache, dass jeder Fehler ihr Letzter sein konnte. Sie kannte die grausamen Methoden der Kartelle, Verräter zu strafen nicht nur aus Erzählungen. Sie wusste, dass fast immer die Familie einfach mit einbezogen wurde. Gerade in ihrem Fall war es ein besonders perfider Schachzug, ausgerechnet Diego auf seine Schwester anzusetzen. Aber es war nicht wirklich ungewöhnlich. Das Kartell war wie eine Familie, solange man funktionierte. Jede andere verwandtschaftliche Beziehung, die die Loyalität untergraben könnte, musste in Fällen wie diesen vernichtet werden.

Ihre Worte ließ er unkommentiert. Sie hatte recht. Ihre Mutter würde nie wieder die Selbe sein, wenn eines ihrer Kinder von den Verbrechern verschlungen wurde, mit denen sie sich abgaben. Und Adriana Domingo lebte sowieso ständig mit der Angst, dass einer von ihnen in ein Leichentuch gehüllt zurück nach Hause kam. Sie wusste zwar nicht genau, was ihre Kinder machten - aber dass es nicht legal war, war ihr klar. Diego schnaubte verhalten. Wenn es nach ihm gegangen wäre, dann wäre wenigstens Jade auf keinen Fall in die Nähe des Kartells geraten. Aber je mehr er es ihr hatte verbieten wollen, desto mehr schien sie sich dafür zu interessieren. Weil sie ihrem großen Bruder nachgeeifert hatte. Das machten ihre Worte erneut klar. Nur seinetwegen hatte sie von Anfang an einen etwas besseren Status als die Nutten gehabt, die sich im Dunstkreis des Kartells herumtrieben. Und nur wegen ihm war der große Boss überhaupt erst auf sie aufmerksam geworden. Diego konnte gerade noch verhindern, mit den Zähnen zu knirschen als er daran dachte, dass es vielleicht besser gewesen wäre, sie nicht zu schützen. Vielleicht wäre es besser gewesen, er hätte nicht von Anfang an klar gemacht, dass niemand seine Schwester anrührte. Dann hätte jemand sich früher oder später an ihr vergriffen, sie hätte sich endgültig aus diesem Haufen Scheisse zurückgezogen, Diego hätte den Betreffenden erst kastriert und dann ermordet und alles wäre gut gewesen. Aber er hätte den Gedanken nicht ertragen können, dass jemand seiner Schwester zu nahe kam. Oder sie so behandelte, wie er die billigen Straßennutten behandelte.

Und dann war man darauf aufmerksam geworden, dass sie nicht nur ein hübsches Gesicht, sondern auch ein helles Köpfchen hatte, und schnell hatte Jade sich etabliert. Und Diego war dumm genug gewesen zu glauben, dass sie damit ausser Gefahr war.
"Du hast es noch nicht einmal versucht, Puta! Du hast alle in dem Glauben gelassen, du hättest es getan, als du verschwunden bist! Warum sonst solltest du das Geld nehmen und abhauen, wenn du unschuldig bist? Traust du mir so wenig zu?" fuhr er sie zornig an. Es verletzte seinen Stolz und sein Ego, dass sie nicht zu ihm gekommen war. Selbst wenn sie den Idioten getötet hätte, hätte er einen besseren Stand gehabt, wenn sie von Anfang an zu zweit eine Front gebildet hätten. Ihm lag schließlich nichts an diesm Trottel, und ihm etwas in die Schuhe zu schieben wäre leicht gewesen, bevor das Blut getrocknet und Jades Schuld zementiert war.  
Am schlimmsten nagte an Diego, dass sie ihm einfach nicht zugetraut hatte, dass er die Sache hinbekommen hätte - ihm! In den grünbraunen Augen funkelte es zornig, als er sich vor ihr aufbaute und die Hände zu Fäusten ballte. Sie schaffte es immer noch, ihn exlodieren zu lassen.
"Du bist doch sonst nicht so dämlich, Jade!" stieß er rau hervor. "Es steht dein Leben gegen sieben andere!" Er fragte sich, ob sie die volle Tragweite dessen begriff, was er gesagt hatte.
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BeitragThema: Re: Verlassene Lagerhalle   Mi 1 Jun 2016 - 21:48

Jade erwiderte die zornigen Blicke ihres Bruders mit ihrem eigenen, nahezu kindlichen Trotz in den Augen. Eine Weile schwieg sie, presste die Kiefer fest zusammen, biss sich auf die Zunge und wartete ab, bis sie sich halbwegs sicher war, dass sie ihn nicht sofort anschreien würde. Außer gemeinen Halsschmerzen und weiterem Zorn seinerseits, hätte es ja sowieso keinen Zweck gehabt. Sie waren hier irgendwo im Nirgendwo und entsprechend unwahrscheinlich war es, dass gerade jetzt, mitten in der Nacht 'ganz zufällig' jemand an diesem Ort am Arsch der Welt vorbeikam und ihre Schreie hören würde. Das waren Dinge, die nur im Film passierte. Dieser verfluchte Haufen Scheiße war das echte Leben und gerade im Moment stank der wirklich bis zum Himmel. "Verdammt, es war eine Kurzschlussreaktion!", knurrte sie hinter noch immer fest zusammengebissenen Zähnen hervor. Im Gegensatz zu Diego hatte Jade zuvor noch nie einem Menschen das Leben genommen. "Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Der bastardo war tot und alles, woran ich denken konnte, war el mandamás' Knarre an meinem Kopf." Kurzum: Sie hatte sehr wohl Angst gehabt, auch wenn sie es nach wie vor bestritt. Doch in diesem Moment vor ein paar Monaten hatte sie Angst gehabt. Panische, nackte Angst. Ihr hätte der Boss kein Wort geglaubt und sie hätte schneller eine Kugel sitzen gehabt, als sie "Amen" sagen konnte. Doch am meisten hatte sie sich davor gefürchtet, dass Diego, ihr Bruder, ihr Idol, sich von ihr hätte abwenden können, weil sie Schwäche zugelassen und den Auftrag gehörig vergeigt hatte.

"Außerdem", fügte sie hinzu, diesmal ein wenig ruhiger, auch wenn man ihr die Anspannung nach wie vor deutlich ansah, "wusste ich nicht einmal, wo du steckst." Es war in den vergangenen Jahren immer mal wieder vorgekommen, dass sie sich eine ganze Weile nicht gesehen hatten, weil sie schlicht in völlig anderen Gegenden eingesetzt wurden. Auf die Beziehung zwischen den Geschwistern, die ungleicher kaum sein konnten, hatte dies allerdings nie einen nennenswerten Einfluss gehabt. Wenn sie gekonnt hätte, hätte sie sich am liebsten abwehrend und bockig von ihm weggedreht. Stattdessen senkte sie den Blick wieder gen Boden und drehte den Kopf ein wenig von Diego weg. Die billige Ausrede, die sie als Vorwand verwendete, schmeckte ihr selbst nicht.
"Es war meine Chance, dieses dreckige Rattenloch endlich zu verlassen." War sie sonst immer frech, laut und aufgedreht, sprach sie nun so leise, dass einem Menschen schwer fallen konnte, sie zu verstehen. Bei Diego machte sie sich da allerdings keine Sorgen - es sei denn, er litt spontan unter Taubheit. Dass Jade schon in jungen Jahren davon geträumt hatte, irgendwann eine große Karriere als... wasauchimmer... im Land der unbegrenzten Möglichkeiten hinzulegen, war kein Geheimnis gewesen. Und so hatte sie in all ihrer Verzweiflung versucht, das beste aus der Situation zu machen, das Geld eingesackt und hatte sich abgesetzt. Dass die Narcos sie jagen würden, hatte sie zwar durchaus bedacht, aber das Risiko in Kauf genommen. Sie war arrogant genug gewesen, zu glauben, dass sie ihre Spuren gut genug verwischt hatte. Auf die Idee, dass der Boss ihr ihren eigenen Bruder auf den Hals hetzen könnte und dass es Diego um Längen leichter fiel, sie ausfindig zu machen, als den übrigen Gorillas, war sie dummerweise nicht gekommen.

Diegos letzten Worte ließen sie erneut innehalten und zu ihm aufschauen. "Scheiße." Sie meinten es also wirklich ernst. Sie war ein großes Mädchen und konnte auf sich aufpassen. Sie hatte sich in Acapulco gut geschlagen, hatte Mexico überlebt und da würde alles weitere, alles kommende ein Spaziergang werden. Oft genug - zu oft - schloss Jade von sich automatisch auf andere. Und das, selbst wenn sie es eigentlich besser wusste. Wie zum Beispiel, dass ihre Mutter das Leben, das sie führte, niemals ausgehalten hätte. Adriana war nicht schwach - im Gegenteil war sie sogar eine sehr resolute Frau, doch im Gegensatz zu Jade war sie äußerst rechtschaffen und religiös. Sie konnte furchterregend sein, wenn sie wütend war, doch genauso groß war das Herz ihrer Mutter. Der Gedanke daran, dass einzig sie allein die Schuld am Tod ihrer Mutter - und nicht nur ihren, sondern auch den ihres Vaters, ihrer Brüder... Ihren kleinen Cousins und Cousinen - trug, schnürte ihr förmlich die Kehle zu. "Scheiße", wiederholte sie. "Und warum bist du hier, bei mir, anstatt dafür zu sorgen, dass ihnen nichts passiert?"
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