Dallas bei Nacht
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 Gasse hinter dem Dashing Venue

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BeitragThema: Gasse hinter dem Dashing Venue   Gasse hinter dem Dashing Venue EmptySo 1 Dez 2013 - 10:57

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BeitragThema: Re: Gasse hinter dem Dashing Venue   Gasse hinter dem Dashing Venue EmptySo 1 Dez 2013 - 11:03

Cf > Nightlife > Tabledance Bar 'Dashing Venue'

Boar immer diese Typen, die nicht verstanden, wenns besser für sie war den Schwanz einzuziehen und abzuzischen – nein, jetzt artete die kleine Reiberei dich tatsächlich noch in ner Schlägerei aus … Man, wie kindisch! Dass man immer direkt von 0 auf 180 fahren musste, zum Glück war Jarem da anders … Und weil der Pyro da komplett gegensätzlich gestrickt war, ließ er sich auch brav von dem Fremden aus der Spielunke manövrieren, ohne groß zu lamentieren. Nicht etwa, weil er selbst die Schnauze voll hatte und dem Typen die Abreibung verpassen wollte, die er wohl nötig hatte, nein! Er wollte mit seinem Verhalten lediglich dafür sorgen, dass es doch noch zu einer friedvollen Einigung kam – so war Jarem eben!
Das sein Kopf angeschlagen war und der unfreiwillige Abgang, durch Wegtreten seines Stuhls (was dann das Kopfaua zur Folge hatte) und die damit verbundene Blamage war natürlich ebenfalls kein Grund für den ausgeglichenen Jungpyro an die Decke zu gehen …

„Ich bring dich um du Missgeburt!“ erklang schließlich Jarems Beitrag zur Friedenswahrung, jedoch noch nicht genug der Rede:“Was fällt dir ein du hässlicher Freak, du weißt nicht, mit dem du dich da angelegt hast!“ mittlerweile hatte er sich aus dem Griff des Kontrahenten befreit (oder war freigelassen wurde?) - jedenfalls hatte er nun keine ekligen Freakhände mehr auf seiner Haut und war ein paar Schritte zurückgewichen – Sicherheitsabstand., außerdem fielen ein so viel mehr Schimpfwörter ein, wenn man das Arschgesicht im Ganzen sah …
Sie befanden sich auf irgendeiner ziemlich verlassenen Straße – sah nen Bisschen nach Industriegebiet aus, kein Wunder, beachtete man dass der nächst gelegene nennenswerte Ort zum Venues der Friedhof oder der Park war – das pulsierende Leben an diesem Ort zu suchen, war also vergeudete Liebesmüh, auch wenn die Mädels im Club zweifelsohne einiges zum Pulsieren brachten … Aber anderes Thema!
Das war also die Rückseite des Venues, dreckig, verlassen, Industriereich …

Mit einem Zischlaut kehrte der Pyro dem Freak den Rücken und entfernte sich schnellen Fußes von dem Gebäude, nach wenigen Metern wandte er sich allerdings noch einmal um „Was ist, Angst gekriegt?“ Jarem war sauer! Aber nicht so sauer, dass es ihm möglich war den Umstand zu ignorieren, dass er unmittelbar am Venues dran viele Menschenleben gefährden würde. Von daher war er wenig mehr Sicherheitsabstand zur normalen Bevölkerung durchaus angebracht. Er hatte zwar nicht vor, hier großartig seine Kräfte einzusetzen, aber man konnte nie wissen und mit 18 Jahren, und davon gerade einmal fünf im Vollbesitz seiner Kräfte, hatte er das mit der Kontrolle noch nicht ganz raus. Also besser Vorkehrungen treffen, solange er dazu noch in der Lage war ...



[Hab das mal beantragt, kannst du in deinem Post davor nen Tbc setzen und mich mitnehmen? ;D]
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BeitragThema: Re: Gasse hinter dem Dashing Venue   Gasse hinter dem Dashing Venue EmptyDi 3 Dez 2013 - 11:37

Cf: Nightlife - Tabledance Bar "Dashing Venue"


Wie zu erwarten löste sich der Youngster aus Toms schraubstockartigem Griff und machte seinem kindlichen Unmut mit ein paar Beschimpfungen Luft.
Statt dass der Ghul jedoch sofort über den Asiaten herfiel, prüfte er unauffällig, ob er - wie immer - seine Pistole dabei hatte, nur für den Fall, dass es ihm all zu blöd werden sollte. Schließlich brauchte er wegen so einem nicht gleich wie King Kong mit Mülltonnen um sich zu werfen und auf seiner Brust herum zu trommeln.
Kaum hatte er sich jedoch daran machen wollen, dem kleinen seine wohl-verdiente Abreibung zu verpassen und sich danach von Destiny "feiern" zu lassen, war dieser auch schon fleißig dabei, sich aus dem Staub zu machen, allerdings nicht ohne den Ghul mit einer weiteren, kindlichen Provokation hinter sich her zu locken.

Wenn du's nicht anders willst, dann gehen wir mal auf die Jagd... So dachte sich der Untote, ehe er sich nocheinmal in der Gasse umsah und einen Müllcontainer erblickte, der geradezu perfekt gewesen wäre, um dem Jüngling als Ruhestätte zu dienen.
Kurz darauf Eilte Tom dem Feigling hinterher, konnte glücklicherweise dem penetranten Geruch folgen, den dieser absonderte - es hatte wirklich Vorteile, ein Ghul zu sein - und schafte es so, Jarem in einigem Abstand auf den Versen zu bleiben und sich - von den Schatten verborgen - an den Pyro heran zu pirschen...
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BeitragThema: Re: Gasse hinter dem Dashing Venue   Gasse hinter dem Dashing Venue EmptyMi 4 Dez 2013 - 12:35

Von wegen Feigling! Wenn dieser Bastard von Gegner es riskierte das da Unschuldige mit reingezogen wurde, war das sein Prob – dann würde es die Feuermähne aber auch treffen, denn zielgerichtete Ausrutscher seiner Fähigkeiten hatte er nicht drauf, so nach dem Motto: alle wern getroffen bis auf die, die und die da hinten.
Glücklicherweise wusste Jarem nicht, wie der Fremde ihm im Geiste titulierte, andernfalls hätte er wohl sofort kehrt gemacht, auf den Sicherheitsabstand gepfiffen und dem Typen sofort eine verpasst. Feigling, Pah!
Nachdem der Pyro befunden hatte, dass da genug Abstand zum nächsten lebenden Objekt (oder auch Objekten) bestand, drehte er sich wieder zu dem Kerl um, der ihm artig gefolgt war.
„Ich habs nicht so gern, wenn man mich nervt, irgendwo rausschleifen machts auch nicht besser“ Schmiss er seinem Gegenüber an den Kopf – immer noch stinksauer (so ein paar Meter Fußweg reichten da nicht aus um den Pyro wieder runter kommen zu lassen, eigentlich war sein Zorn nur noch gewachsen, da er die Szenerie immer und immer wieder durchgegangen war). Nun wusste er aber, dass er seine Kräfte nicht wahllos gegen alles und jeden einsetzen konnte, was ihm gegen die Strich ging – gut, wenn er Nero damit regelmäßig aufmischte war das kein Problem, der konnte das ab. Aber bei normalen Menschen sollte man sich, der Fairness halber, doch etwas zurücknehmen.
Machte aber nix. Jarem konnte auch ohne seine Feuertricks eines austeilen und für den Typen reichte es allemal …
Jarem grinste böse „Alter vor Schönheit“ dabei machte er eine ausladende Geste, also wolle er sein Gegenüber zu irgendeinem Raum den Vortritt lassen. Anschließend ließ er die Knöchel seiner Handgelenke unheilverkündend knacken.
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BeitragThema: Re: Gasse hinter dem Dashing Venue   Gasse hinter dem Dashing Venue EmptyDo 5 Dez 2013 - 12:24

Voller innerer Anspannung war der Ghul dem Pyrokinetiker nachgegangen und wunderte sich darüber, dass dieser sich so weit vom Dashing Venue entfernte, zumal der Junge sich zuvor ganz schön profiliert und den dicken Max markiert hatte.
Er schob Jarems Verhalten wurde inzwischen auf das gute, alte "keinen-Arsch-in-der-Hose-haben" geschoben, was Tom zusehends verstimmte, da er eigentlich vorgehabt hatte, sich zurück zu Destiny aufzumachen und sich mit ihr ein bisschen Gras zu teilen. Sie hatte mehr als genug Drogen auf ihrem Zimmer, was nur wenige wussten, diejenigen, die es wussten, allerdings durchaus schätzten.
Daraus würde nun wohl nichts werden, Mist.

Nach einer gefühlten Ewigkeit des Nachstellens schien der Bursche plötzlich aufgegeben zu haben, oder den Ort, an dem sie sich nun befanden, für angemessen zu erachten. Ein ziemlich schmuddeliger Platz nahe einem dieser Slum-Gemeindezentren, die mit sportlicher Betätigung im Verein versuchte, die Kids von der Straße zu holen. Eine Erfolgsgeschichte, die in etwa so prägnant war wie Fischgeruch in einem drittklassigen, vietnamesischen Restaurant.
In diesem Fall handelte es sich um ein umgittertes Basketballfeld, sowie ein paar Bahnen, auf denen man Softball spielen, bzw. am Schlagmal üben konnte, etwas, dass er oft mit seinem Vater getan hatte, wenn dieser denn mal zuhause gewesen war.

„Alter vor Schönheit“ So tönte ihm das unverschämte Bürschchen entgegen, ehe es demonstrativ seine Knöchel zum Knacken brachte, eine Tätigkeit, die Tom weder Angst machte, noch irgendwie beeindruckte. Viele mit denen sich der Ghul bereits geprügelt hatte, hatten solche Unarten gepflegt und sie hatten allesamt zwei Dinge gemeinsam gehabt: Sie waren Schwachköpfe gewesen und waren mit einem zu Matsch geprügeltem Gesicht aufgewacht.
Wölfisch grinsend legte Tom in aller Ruhe seine Jacke ab und hängte diese über einen metallischen Zaunpfahl, seine üppigen Tätowierungen waren dank der kurzen T-Shirt-Ärmel gut zu erkennen. Man sah Tom an, dass er ein sportlicher Typ sein musste, kein Bodybuilder, aber immerhin. Schließlich musste man in Form bleiben, wenn man dem Großteil der Vampirwelt kein guter Freund war.

"Dann wollen wir dir mal Manieren beibringen, Bürschchen." In guter, alter Boxermanier nach Tom die Fäuste nach oben und näherte sich Jarem an, achtete dabei bereits auf seine Deckung und war bereit, wenn nötig den Kopf einzuziehen und zurück zu weichen.
Es dauerte auch nicht lange, ehe nach kurzem Antäuschen der erste Schwinger unterwegs gen Jarems Oberkörper war.
Der Ghul wollte es sanft angehen lassen und nicht gleich übertreiben, weswegen er lediglich menschliche Durchschnittskraft in den Schlag legte. Es hatte ihn viel Arbeit und Disziplin gekostet, seine Stärke so einteilen zu können, sich allerdings ebenso oft bezahlt gemacht.
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BeitragThema: Re: Gasse hinter dem Dashing Venue   Gasse hinter dem Dashing Venue EmptyFr 6 Dez 2013 - 12:53

Ein sportlicher Typ? In Jarems auch stand da vor ihm ein ebenso drahtiges Wesen wie er selbst eines darstellte. Ob dieser sich nun überschätzte oder hier eine deutliche Unterschätzung Seitens Jarems vorlag stand noch in den Sternen. Wäre dem Pyro auch piep egal gewesen, wenn da Bud Spencer oder Arnold Schwarzenegger höchst persönlich vor ihm gestanden- und die Jacke abgelegt hätte. Je mehr Kraft ein Gegner hatte, desto leichter war es diese umzulenken, da musste man selbst keine Oberarme wie Abflussrohre haben, um den Sieg für sich zu verbuchen … war also egal wie der Typ gebaut war und auch die bunten Arme waren nichts, was Jarem nun mit sonderlich viel Respekt oder Ehrfurcht bestückte. Er hatte auch nen Tattoo und seines war sogar eigens vom Brüderchen gestochen – und versaut wurden … dem Alkohol sei dank!

Jarem machte sich bereit als die Worte des Kontrahenten ertönten. Manieren? Nicht doch – ging viele Jahre auch ohne, sogar richtig gut. Ein siegessicheres Grinsen lag auf dem Gesicht des Pyros, als sich der Gegner ihm mit erhobenen Fäusten näherte.
Jarem ging in eine etwas gebücktere Haltung, wobei er seine Beine weiter auseinander stellte, zwar sicheren Stand hatte aber dennoch, je nach Belieben, leicht hin- und her federn konnte.
Schließlich folgte erst ein Fake – und dann ein richtiger Schlag. Dem Fakeschlag wäre er ausgewichen, wärs kein Fake gewesen, beim Richtigen drehte er sich noch zur Seite, konnte einen 'Streifschuss' aber nicht ganz verhindern, trotz das Jarems Hand die des Gegners umfasst hatte und den Schlag so noch etwas aus der Bahn lenkte.
Aber war nicht weiter tragisch, Durchschnittskraft möchte man meinen und da der Schlag nicht komplett ins Schwarze getroffen hatte, ja nochmal schwächer. Seine Nieren konnte das ab!
Nun jedoch nutzte Jarem den Moment, als der Typ – als Folge des Schlages – nahe an ihm dran war und weniger Deckung zur Verfügung hatte, um seinerseits einen Treffer zu landen. Ziel: Ellenbogen in Face! (Viel Kaputt machen konnte man dort ja nicht und die Behaarung würde vielleicht sogar noch ein wenig Federung geben ...)
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BeitragThema: Re: Gasse hinter dem Dashing Venue   Gasse hinter dem Dashing Venue EmptySo 15 Dez 2013 - 18:43

Es war Toms eigene Dummheit, die verschuldete, dass Jarem - kurz nachdem er Toms Attacke teilweise umgelenkt hatte - einen unangenehmen Treffer im Gesicht des Ghuls landen konnte. Nur durch pures Glück hatte der Asiate dabei weder Nasenbein noch Auge getroffen, sondern Toms Kiefer erwischt, als dieser versuchte, sich wegzugucken, daran allerdings scheiterte.
Der Untote bekam den Satz zu spüren, den Muskulatur und Knochen in seinem Gesicht machten, fast hätte er sich auf die Zunge gebissen, Schmerzen blieben auf Grund seiner körperlichen Verfassung allerdings nahezu aus.
Dennoch verzog der Ghul das Gesicht, denn es galt noch einen gewissen Schein zu wahren, auch wenn er nicht vorhatte, diese Prügelei zu verlieren!
"Du kleine, schlitzäugige Ratte!"
Wütend spuckte Tom aus und stürzte sich erneut auf Jarem, erneut mit erhobenen Fäusten, diesmal allerdings im Bestreben, den Pyro aus der Reserve zu locken, so viel wie möglich abzufangen, bis er nahe genug war, um sich den Jungen zu greifen und ihm ein paar kräftige Nierenhaken zu verpassen, ehe es daran ging, diesen Wichtigtuer dorthin zu befördern, wo er hin gehörte: In den Dreck zu Toms Füßen.
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BeitragThema: Re: Gasse hinter dem Dashing Venue   Gasse hinter dem Dashing Venue EmptySo 15 Dez 2013 - 21:34

Bingo, Schachmatt und Royal Flash. So mochte er seine Angriffe am liebsten - wenn sie glückten ...
Das siegessichere Grinsen ging ihm bis über beide Ohren, nach dem sein Gegner die Lobpreisung um seine Person gesprochen hatte. Nun hätte Jarem ja den Hut gezogen, um zu verdeutlichen, dass er sich mit seinem neuen Nick durchaus anfreunden konnte und wollte, aber ne - lass mal. Er sollte schließlich nicht gleich übermütig werden. Auch wenn er hier zweifelsohne die Oberhand hatte ...

Als der Alte wieder auf ihn zugestürmt kam, brachte Jarem sich erneut in Verteidigungspose. Schon ziemlich ungewohnt, normalerweise nämlich nicht nötig mit einem Ferro im Nacken in die Defensive wechseln zu müssen, aber Nero war nicht hier - trieb sich gerade wohl wieder in irgend einer Bar oder Ähnlichem herum, wo Alkohol in Massen floss - und so musste Jarem sich ganz allein um den halbwegs schadfreien Zustand seines Körpers kümmern.
Den meisten Angriffen des Kontrahenten konnte er auch ausweichen und nachdem er sich auf den Rhythmus des anderen eingespielt hatte war es dann schließlich auch an ihm wieder aktiv zu werden und das Einstecken sein zu lassen. Nachdem er zwei weitere Fausthiebe geblockt, bzw. umgeleitet hatte, holte er seinerseits aus und schlug mit seiner Rechten zu, zielsicher auf den Bauch des Alten.
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BeitragThema: Re: Gasse hinter dem Dashing Venue   Gasse hinter dem Dashing Venue EmptyMi 18 Dez 2013 - 18:19

Nun würde es bald mit den Spielchen zünde sein, denn Tom merkte mit jedem abgeblockten Angriff mehr und mehr, dass Jarem nicht so leicht zu vermöbeln war, wie die meisten Leute, die ihm vor die Flinte liefen.
Er war beiseite niemand, der mit unterlegenen Gegnern spielt, um sich zu amüsieren, alles hatte seinen pragmatischen Zweck, der Pyro jedoch strapazierte Toms Geduld mit jeder seiner Bewegungen aufs Gröbste. Sicher würde er diese Scharade wesentlich länger durchhalten als das Bürschchen hier, da war der Untote sich inzwischen vollkommen sicher, doch dafür hatte er nicht mehr die Geduld. Dieser Junge hatte etwas an sich, dass einem die Lust am Kämpfen fast sofort zu nehmen vermochte.
Technisch gesehen konnte der Ghul machen, was er wollte, um sich das Leben leichter zu machen, immerhin waren sie hier völlig allein. Ein neuerlicher Angriff des Jungen lieferte dazu mehr als eine nur günstige Chance, die Schrauben mal ein bisschen anzuziehen.

Seiner Widerstandskraft völlig sicher ließ Tom Jarems Schlag durch seine Deckung durch, nutzte diesen freigewordenen Augenblick nun, um selbst in die Offensive zu gehen, da der Pyro nicht Angreifen und zeitgleich blocken konnte. Sicher würde er es zu spüren bekommen, wenn die Faust des Jungen gegen seine Bauchdecke brandete, doch mit derlei Kinkerlitzchen umzugehen, gehörte zu Toms Alltag. Normale Menschen waren schwach und richteten mit ihren bloßen Fäusten nicht viel gegen seinesgleichen aus und Tom wusste das auch. Er hingegen konnte damit Scheiben einschlagen und Karosserien zerbeulen.

Ein kräftiger Haken gegen den Kiefer des Jungen würde ihn schon zur Vernunft bringen, da war Tom sich sicher.
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BeitragThema: Re: Gasse hinter dem Dashing Venue   Gasse hinter dem Dashing Venue EmptyMi 18 Dez 2013 - 18:45

Genervt waren sie wohl beide voneinander. Tom weil Jarem nicht so leicht aus den Latschen kippte und sich doch ganz geschickt im Zweikampf anstellte und Jarem, weil all seine Zuversicht bei Schlägen, die ihm doch eigentlich den Sieg einbringen sollten, wieder nicht das gewünschte Ziel erreichten – geplatzte Illusionen waren gar nicht schön und der nervende Auslöser stand immer noch. Trotz des Volltreffers in den Magen. Wtf, hatte der keinen Schmerzrezeptoren? Jarem jedenfalls besaß eben jene und das wurde kurz darauf auch deutlich, als er mit voller Breitseite einen kräftigen Schlag am Kiefer kassierte, durch dessen Kraft der Pyro an Bodenhaftung verlor und zurückgeworfen wurde.
Das deutliche Ansteigen des Flüssigkeitspegels in seinem Mund verriet ihm die Entstehung einer Wunde irgendwo in dem Bereich. Das hinderte den – nun wieder rasen vor Wit gewordenen – Pyrokinetiker nicht, den eben noch im im Nacken gehaltenen Kopf auf den Angreifer zu richten und sich  gleichsam aufzusetzen. Nun wäre ein “Fick dich Arschgesicht!“ gefolgt, wenn ihm nicht in dem Augenblick, als er den Mund zum Sprechen bewegen wollte ein Schmerz durch Mark und Bein ging, der weit ab von Gut und Böse angesiedelt war. Verfluchter Dreck hatte dieses Sackgesicht ihm den Kiefer gebrochen?
Da er nun nicht mehr sprechen konnte und damit ein Ventil für all den Zorn fehlte, indem er Tom nämlich aufs Massivste beleidigt hätte und zudem die Tatsache, dass er immer genervter von der Situation an sich wurde – immerhin hätte er nicht mehr derart viel Widerstand gerechnet und besonders nicht damit, dass er derjenige sein würde, der zuerst im Dreck lag – verlor der Pyro die Kontrolle über seine Fähigkeiten (zugegeben, in Anbetracht der Ereignisse gab er sich nun auch nicht mehr allzu große Mühe dabei) und ließ einer Feuerfontäne hinter dem Bärtigen auflodern.
Jarems Augen färbten sich in diesem Augenblick in ein tiefes violett, unter Schmerzen hustete er überschüssiges Blut aus, erhob sich etwas ungelenk und hoffte das die Feuersbrunst diesem Penner etwas Respekt einflößen lassen würde. Seine Körperteile setzte er jedoch noch nicht in Flammen. Vielleicht erübrigte sich das alles nun, er wollte nicht zu voreilig mit offenen Karten spielen, besonders das doch recht unfair war, wenn so nen Normalo auf nen Marvel -Held – Verschnitt traf … Nun, da er nämlich durch die Nutzung seiner Kräfte Druck hatte abbauen können, wurde sein Verstand wieder klarer. Feuerwand aufrecht erhalten: ja, mehr: Nein.
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BeitragThema: Re: Gasse hinter dem Dashing Venue   Gasse hinter dem Dashing Venue EmptyMi 18 Dez 2013 - 19:36

DAS war schon viel eher nach Toms Geschmack, denn seine Strategie war aufgegangen und darin geendet, dass der kleine Wichtigtuer nun vor ihm im Dreck lag und sichtlich mit sich zu ringen hatte. Es hatte wirklich etwas befriedigendes, ihn am Boden zu sehen und zu wissen, dass er ihn aus der Fassung gebracht haben musste. Allerdings sah er davon ab, sich wie ein Geier auf den am Boden liegenden zu stürzen, sondern zu warten, wie dieser sich nach dem Hieb aufrappelte, sich daran einfach noch ein wenig zu weiden.

Plötzlich geschah es: Wie aus dem Nichts schoss hinter Tom ein Flammenstoß aus dem Boden, grade so weit entfernt, dass Haare und Kleidung nichts abbekamen, jedoch nah genug, dass er die plötzliche Hitze spürte und merklich überrascht wurde.
Den Ereignishorizont innerhalb des Stripclubs zusammentüfftelnd, starrte Tom kurz in das Feuer, als wollte er dessen tiefe, spirituelle Natur ergründen, ehe er sich dem Asiaten zuband, der sich unterdes mühselig auf die Beine hievte. "DAS erklärt einiges."
Statt jedoch vor Angst zu zittern, zückte Tom eine Schachtel aus seiner Jacke, entnahm dieser eine Zigarette und gönnte sich die Dreistigkeit, den Glimmstängel an Jarems künstlichem Feuer anzuzünden, völlig ignorant der Tatsache gegenüber, dass der Junge erst dadurch hier gelandet war, dass er eine ausgedrückte Zigarette hatte in Flammen aufgehen lassen. Betont unbeeindruckt sog Tom den Qualm der Zigarette ein und ging ein paar Schritte auf den Pyro zu, der sich wieder einigermaßen zu fangen schien.
"Geht's wieder, Kleiner?" Dabei pustete Tom den Rauch in die Umgebung und trat den Rest der Zigarette am Boden aus. Der Untote liebte es einfach, solche Momente auszukosten, dennoch war er schnell wieder bereit, mit der Abreibung fortzufahren, um die Jarem ja nahezu zu betteln schien.
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BeitragThema: Re: Gasse hinter dem Dashing Venue   Gasse hinter dem Dashing Venue EmptyMi 18 Dez 2013 - 20:13

Wenn es nicht so erbärmlich weh getan hätte, dann wäre Jarem jetzt die Kinnlade heruntergeklappt, vor Unglauben verstand sich. Tickte der Typ eigentlich noch sauber? Hm nein, Moment … Jarem ging da ein Licht auf. Kein normaler Mensch würde so locker mit der Tatsache eine kleine Feuerwand hinter sich zu haben so locker umgehen – kein normaler Mensch, doch das da vor ihm war sicher keiner! Nicht nach der Art und Weise seiner Reaktion auf die recht außergewöhnlichen Ereignisse. Das Jarems Feuerwand einiges erklären würde, sagte schließlich alles. Dieser Ssatz des Kontrahenten nämlich sagte Jarem alles. Da ers hier also nicht mit nem Menschen zu tun hatte, musste er sich nun auch nicht weiter zurückhalten. Nero und Jarem trugen Sorge darum, dass niemand der Unschuldig war wegen ihnen ins Gras biss – der Typ war in Jarems Augen aber nicht unschuldig, seinem Mangel an Respekt musste man Abhilfe schaffen und da es sich da sehr wahrscheinlich um keinen einfachen Menschen handelte, sprach nichts dagegen von nun an weniger Rücksicht zu nehmen. Jarem würde ihn ja auch nicht gleich töten – nur schwer verletzten, wenn ders nicht anders wollte. Bino der schiens wirklich nicht anders zu wollen, so viel Ignoranz wie er der unheilvollen Feuerwand hinter sich entgegen brachte.
Okay, Mistkerl, dann spielen wir jetzt ein wenig auf ner etwas anderen Stufe
Wenn doch das verfluchte Bewegen der Kauleiste nicht so verdammt weh tun würde, hätte er jetzt nen prima Spruch auf den Lippen für dieses dämliche "Geht's wieder, Kleiner?" – vor allem 'Kleiner' … - Alter, der Typ konnte was erleben!
Vor den Augen des sehr wahrscheinlich Nicht – Menschen, aka a: Arschgesicht, loderten Flammen auf Jarems kompletten Armen und Füßen auf. Unter der zerstörerischen Kraft des Feuers verbrannten die Ärmel des Hemdes – da er eh kein Fan von dem Teil war, setzte er kurz seinen kompletten Oberkörper, mittels einer Stichflamme, dem Feuer aus. Die Schuhe – trotz des qualitativ hochwertigem Echtleders, hielten der Hitze ebenfalls nicht lange Stand und unter unangenehmer Duftentwicklung, fraß sich das Feuer allmählich durch das Material, bis nur noch ein paar wenige Klumpen undefinierbarer Masse zurückblieben.
Somit stand da nun ein, an allen Extremitäten brennender und nur noch mit einer Hose bekleideter, Typ vor Tom, dem das Lachen seit geraumer Zeit vergangen war.
Die Feuerwand hinter Tom erlosch, sie verbrauchte zu viel Energie, um sie als andauerndes Accessoire bestehen zu lassen …
Noch einmal wischte der Pyro sich den roten Blutsabber von den Mundwinkeln, ehe er einen weiteren Versuch startete den Kerl vor sich in die Knie zu zwingen, und brennend wie er war, auf diesen zustürmte. Bevor er jedoch gänzlich bei seinem Ziel angekommen war, formte er in seiner Linken einen Feuerball, den er direkt auf den Hals des Mannes fliegen ließ, anschließend folgte der eigentliche Angriff, mittels flammender Faust, zielgerichtet aufs Gesicht.
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BeitragThema: Re: Gasse hinter dem Dashing Venue   Gasse hinter dem Dashing Venue EmptyDo 19 Dez 2013 - 16:46

Tom hatte es tatsächlich geschafft, Jarem aus der Fassung zu bringen, zumindest sprach dessen plötzliche Selbstentzündung dafür. Offen gestanden verstörte es den Ghul, dass er es nun mit etwas zu tun hatte, das ihn an einen Marvel-Comichelden erinnerte. Gott, wie er die Comics hasste.
Wohl möglich sollte er sich jetzt etwas überlegen, denn es könnte unter Umständen brenzlich für ihn werden, sollte er das Pech haben Feuer zu fangen. Dennoch blieb der Untote vergleichsweise ruhig, eine der vielen Eigenschaften, die er sich in Süd-Ost-Asien hatte aneignen müssen, um nicht komplett wahnsinnig zu werden: Abstumpfung von Körper UND Seele.
Am Ende des Abends würde er sich mit Sicherheit noch ein paar Bier gönnen, oder etwas Gras rauchen, um sich hiervon zu erholen, um - anders als sein Gegenüber - ein wenig runter zu kommen, denn Jarem hatte einen Fehler gemacht: Dadurch, dass der Junge nun seine Fähigkeiten einsetzte und offensichtlich in Rage geraten war, war es wahrscheinlich, dass er sich verschätzte und seine Konzentration nachließ. Etwas, dass der Ghul nur all zu gut auszunutzen wusste. Dennoch musste er aufpassen, was er jetzt tat.

Tatsächlich wurde Jarems Ansturm zu einem Problem für Tom, denn er war zwar schnell und wendig, hatte sich jedoch stets darauf verlassen können, dass sein widerstandsfähiger Körper den Rest besorgte, das war jetzt nicht mehr so, denn Verbrennungen waren auch für jemanden wie ihn überaus lästig. Davon ab, dass er nicht scharf darauf war, in Zukunft kahl durch die Welt zu irren.
Zum Glück hatte Tom heute wieder die Lederjacke an, die er vor ein paar Wochen irgendsoeinem Kerl abgezwackt hatte. Die paar Blutspritzer, die sie damals abbekommen hatte, vielen zum Glück nicht weiter auf, doch das war jetzt auch nicht von Belang. Wichtig war einzig und allein, dass er mit ihrer Hilfe den Feuerball abfangen konnte, den Jarem ihm entgegenschleuderte.
Anders, als bei den verschmorten Schuhen des Pyrokinetikers, waren Hitze und Einwirkungsdauer in diesem Fall wesentlich geringer und daher gut für das Material zu verkraften, auch wenn er es nicht übertreiben wollte, das Material übermäßig zu strapazieren.
Es war mehr als nur knapp, als er es auch schaffte, den ersten paar Schlägen des Jungen auszuweichen, unsportlicherweise auf Toms Kopf ausgerichtet, auch wenn es das einfacher machte, sich unter den Schlägen hinweg zu ducken, stellte sich schnell die Paranoia ein, neben dem Verbrennungsgestank des Pyros - der immens war - auch noch den Geruch verbrannter Haare wahr zu nehmen.

Doch plötzlich tat sich ihm eine Chance auf: Kurz nachdem der Untote einen Angriff des Jungen hatte abwehren können und längst die Hitze, die Jarem umgab, zu spüren bekommen hatte, eröffnete sich Tom eine Gelegenheit: Rabiat und unsportlich, wie er gern spielte, versetzte Tom Jarem einen gezielten Faustschlag in Unterbauch und Genitalien, was - außer dessen Gesicht - wohl einer der wenigen Punkte war, an denen er sich nicht zwangsläufig verbrennen würde.
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BeitragThema: Re: Gasse hinter dem Dashing Venue   Gasse hinter dem Dashing Venue EmptyDo 19 Dez 2013 - 22:28

Jarem kam sich gerade unglaublich blöd vor. Nicht weil er erneut von dem alten Sack getroffen wurde, und das obwohl er seine tollen super Skills angewandt hatte, nein Jarem kam sich so dämlich vor, weil er vorhin angenommen hatte, sein Kiefer würde Schmerzen bereiten. Im Vergleich zu dem Sturm der nun nämlich durch seinen Körper Jagte, war das kleine Leiden, seines Kiefers, das reinste Zuckerschlecken.
Nur damit das hier richtig verstanden wurde: DAS war Schmerz, SCHMERZ … S – C – H – M – E – R – Z!!!
Augenblicklich erstarben die Flammen an Füße und Armen, binnen weniger Sekunde, nach eintreffen des Schlages, sackte der Pyro in sich zusammen und ging auf die Knie. Zum zweiten Mal an diesem Abend lag er im Dreck und zu den Füßen seines Gegners – ätzend!
Doch das alles kümmerte Jarem jetzt recht wenig. Er hatte verflucht nochmal einen beschissenen Schlag in seine Weichteile zu verdauen. Das auch zu Teilen sein Bauch getroffen wurde, ging im quälenden Pochen, der nur sehr langsam abklingenden Nachwirkungen, vollkommen unter. Alter! Wie er diesen Typen doch verabscheute!
Eine weitere Ladung Blutspucke landete auf dem Asphalt und langsam begann der Pyro sich wieder aufzurappeln. Das Pochen war immer noch unerträglich, und seine Wut reichte bis ins unermessliche. Lange her, dass ihn jemand derart in Rage gebracht hatte, Glückwunsch …
Am liebsten würde er den Typen, als Akt der Vergeltung für dessen sprichwörtlichen Schlag unter die Gürtellinie, kastrieren! Aber prinzipiell war die Stelle egal, Hauptsache der Typ musste leiden. Höllenqualen sollte er erleben!
Jarem atmete tief ein, wenns möglich wäre würde er nun die Zähne ganz fest zusammenbeißen, doch er war noch nie ein Freund des Masochismus gewesen, von daher unterließ er diese Geste, entflammte wieder die gleichen Körperteile wie zuvor und stürzte auf den Mistkerl zu.
Da dieser nicht sehr weit entfernt stand, konnte Jarem den Überraschungsmoment für sich verbuchen und sein Angriff glückte. Noch während Jarems Körper komplett in der Luft war, steuerten beide Torso Richtung Boden, während sein Kontrahent allerdings mit dem Rücken auf eben jenem aufschlagen würde und Jarem sich schließlich über ihm befinden würde. Allerdings ließ der Pyro die Flammen an den Händen erlöschen, sodass nur noch Füße und Arme eine feurige Macht bildeten.
Wenn der Typ glaubte, Jarem würde ihn einen schnellen Tod durch Verbrennung verschaffen hatte er sich geirrt. Das leben eines Krüppels wäre genau das Richtige!
So Schlug der Pyro auf seinen Gegner ein, blind vor Wut und eigentlich vollkommen gleichgültig, wo seine Schläge landeten. Der wollte endlich das scheiß Blut dieses abgefuckten Arschgesichts sehen!

[Ich hoffe es ist so in Ordnung, wenn du vorher noch intervenieren möchtest, gib ein Zeichen :D]
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BeitragThema: Re: Gasse hinter dem Dashing Venue   Gasse hinter dem Dashing Venue EmptySo 22 Dez 2013 - 1:08

Der Schlag hatte gesessen, das war Jarem mehr als deutlich anzusehen. Dass sämtliches Feuer an seinem Körper verloschen war, war dabei weniger ausschlaggebend, als der gequälte, jämmerliche Gesichtsausdruck des jungen Mannes und der Umstand, dass er sich neuerlich im Dreck krümmte.
Tom unterdessen ließ, nach dem er sich die Hand an der Hose abgewischt hatte, den Blick durch seine Umgebung schweifen und Ausschau nach etwaigen Fluchtwegen oder potenziellen Zeugen halten, denn dazu hatte er noch überhaupt keine Zeit gehabt. Es war unglaublich, obwohl sich der Ghul schon eine Weile in diesem Teil der Stadt herumtrieb, fand er immer noch Seitenstraßen, die ihm gänzlich unbekannt waren.
Wirklich niemand war hier, die wenigen Häuser, deren Fronten ihnen nahe kamen, waren erfüllt von schwarzen, leeren Fenstern. Fast hatten sie etwas von riesigen Schädeln, beinahe mochte man die unbemannten Öffnungen für Augenhöhlen halten. Neben dem Röcheln und Keuchen des Pyros, war auch nichts verdächtiges zu hören. Das Rauschen entfernter Autos mischte sich mit dem Lärm von Sirenen, die sich allerdings zu entfernen schienen.
Die Luft war erfüllt von Abgasen und dem Gestank jeder nur denkbaren Art menschlichen Abfalls. Da fiel Tom ein: Was machte der Junge eigentlich?!

Diese Frage sollte sich nur all zu schnell selbst beantworten, denn kaum hatte Tom sich wieder zu Jarem umgedreht, wurde er eben von jenem quasi über den Haufen gerannt und zu Boden gerungen. Zu allem Überfluss fiel Tom dabei auf den Rücken und damit auch auf die Pistole, die er inzwischen aus Gewohnheit immer mit sich herumtrug und die sich nun unangenehm in seinen unteren Rückbereich drängte. Glücklicherweise war Tom es ebenfalls gewohnt, die Waffe zu sichern, wenn er nicht vorhatte, innerhalb der nächsten paar Minuten damit herum zu ballern, weswegen sie nicht los ging.
Der Asiate hatte unterdes auf dem Untoten Platz genommen und leuchtete diesem erneut wie eine menschliche Fackel entgegen. Überraschenderweise jedoch spürte Tom keine Flammen an seinem Körper und roch auch keine verbrannten Haare, obwohl der Junge wutentbrannt auf ihn ein prügelte. Tom fühlte deutlich, wie unkoordiniert die Schläge des Pyros waren und ihn gar nicht mal immer hart trafen, dennoch musste er einen Weg finden, sich diese Nervensäge vom Pelz zu halten, ehe er ihm auf den Kehlkopf schlug oder etwas derartiges. Ersticken war nun wirklich etwas, auf dass er getrost verzichten konnte.

So wand sich der Ex-Soldat unter Jarem und versuchte, sich gegen das Gewicht des jungen Mannes an zu stemmen, damit er ihn abschütteln konnte, doch die Kräfte der Physik arbeiteten eifrig gegen den Untoten, dem das "mädchenhafte Geprügel" Jarems langsam aber sicher schon merkliche Schmerzen bereitete.
Zunehmend eilig wühlten Toms Hände auf dem Boden herum, einer der Arme suchte den Boden ab, mit dem anderen versuchte Tom, Jarem irgendwie von sich herunter zu bugsieren.
Plötzlich war das etwas! Tom spürte etwas glattes, schmales nahe seinen Fingern, die Hektik des Augenblickes machte es ihm schwer, sich vorsichtig daran heran zu tasten, damit es nicht fortrollte. Einen Wimpernschlag später jedoch hatte sich das alles erledigt, denn Tom hatte tatsächlich den Hals einer Glasflasche in der Hand, welche er nun mit voller Gewalt in Richtung von Jarems Kopf drosch. Er wusste in dem Moment nicht, wie und wo er den Pyromanen getroffen hatte, denn Tom hatte unter den Prügeln die Augen zusammen gepresst, jedoch musste der Treffer mehr oder minder gesessen haben, denn es war dem Ghul möglich, sich seinen Angreifer vom Hals zu schaffen und sich aufzurappeln.

Ächzend hechtete er ein paar Meter weg von dem Jungen, um jetzt kurz den Kopf wieder zu ordnen. Das alles hatte ihn dann doch hinreichend durcheinander gebracht, als dass Tom wirklich kurz Luft holen und sondieren musste, ehe noch irgendetwas zu machen wäre.
Ächzend lehnte der Ghul an einer der hohen Wände und tatsächlich: In einem plötzlichen Schwall von Kreislaufindizierter Übelkeit, erbrach Tom sich auf den Asphaltboden zu seinen Füßen, eine mehr oder minder klare Brühe verteilte sich über den Boden und roch nach anvertrautem Bier. Nur ein paar körnige Überreste zeugten von dem, was noch vor ein paar Stunden ein Hot Dog gewesen war.
Hustend wischte Tom sich mit dem Ärmel der Jacke den Mund ab und entdeckte, dass er bluten musste. Tatsächlich tropfte dickes, schwarz-rotes Blut auf den kalten, nassen und inzwischen stinkenden Boden und färbte das Erbrochene leicht an.

Von dem Gesicht, das der Ghul dabei machte, hatte Jarem allerdings nicht viel, da Tom mit dem Rücken zu ihm stand. Er konnte lediglich sehen, wie er sich aus irgendwelchen Gründen im Gesicht rumtastete, ehe ein fleischiger, knackender Laut zu vernehmen war, der von einem erzürnten Stöhnen des Ghuls begleitet wurde. Offenbar hatte Jarem ihm die Nase gebrochen.
Jedoch sollte er bald wieder etwas zu sehen bekommen, denn nur all zu schnell fiel Tom wieder ein, warum er eigentlich hier war und warum er jetzt aus der Nase blutete. Nur langsam, weil sein Blut ziemlich dick war, aber immerhin.
Der Blick, den Tom seinem Gegenspieler zuwarf, hätte als waffenfähig bezeichnet werden können, so voller Hass und Wut war er. Das Gesicht des Ghuls war auf Grund der Prügel und Anspannung gerötet, im Bart klebte etwas Blut und obwohl Tom sie gerichtet hatte, sah man, dass seine Nase tatsächlich zumindest etwas abgekriegt zu haben schien.
Die Flasche hatte der Ghul unterdes mit sich geführt, hielt sie immer noch in der Hand, als der Glasbehälter plötzlich unter dem Druck der Finger des Gaules zersprang und die Scherben klirrend zu Boden fielen.

Runde Drei.
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BeitragThema: Re: Gasse hinter dem Dashing Venue   Gasse hinter dem Dashing Venue EmptySo 22 Dez 2013 - 18:24

Das Letzte, was Jarem spürte, in seinem Anflug aus Raserei, war der stechende Schmerz am Kopf, ehe sich die Welt um ihn herum drehte und folgend komplett schwärzte. Lange blieb der Pyro dann allerdings nicht ausgeknockt – jedoch lange genug, um den Gegner eine Verschnaufpause zu gönnen, wie er jetzt feststellen musste. Er selbst fühlte sich nun wie durch eine Schrottpresse gezogen. Die Sicht verschwommen, zudem mehr oder weniger rot eingefärbt (Ursache hierfür: Der Schlag mit der Flasche, welcher eine Platzwunde an der Schläfe des Pyrokinetikers verursacht hatte und als Folge dessen nun das austretende Blut über Gesicht und Augen floss), immer noch Schmerzen im unteren Teil des Körpers und ebenfalls eher kontraproduktiv für den weiteren Verlauf des Kampfes – seine Hand – Bein – Koordination ließ nun sehr zu wünschen übrig. Wahrscheinlich eine der Folgen des Schlags am Kopf.
War nun nicht so, dass er sich noch nie in einem solch lädierten Zustand befunden hatte, doch so langsam sollte die Sache hier ein Ende finden, ehe irreparable Schäden entstanden oder noch Schlimmeres geschah. War nämlich nicht zu fassen, dass der Typ immer noch stand, nach der Armada an Schlägen, die er hatte einstecken müssen. Wenigstens konnte der Pyro es für sich verbuchen, dass sein Gegner nun ebenfalls blutete. Wenn es bluten konnte, konnte es auch sterben, was den Sieg für den Gegner bedeutet, ein Hoffnungsschimmer, der sich da für Jarem auftat.
Was ihn selbst da überhaupt noch auf den wackligen zwei Beinen hielt, wusste der Teufel. Wahrscheinlich der energiegeladene Cocktail aus Adrenalin, Zorn, Überlebenswillen, Stur – und Verbissenheit und sein Dickkopf, der ihm verbot das Handtuch zu werfen und es gut sein zu lassen. Jarem wollte siegen – hier ging es schon lange nicht mehr um den verpatzten Aben, das hier war so ne Grundsatzsache!
Jarem hoffte inständig, dass es seinem Kontrahenten nun ähnlich ging wie ihm selbst, denn er hatte nun bereits den Großteil seiner Kraftressourcen verbraucht und würde wohl nur noch einen richtigen Angriff – unter Hinzunahme seiner Kräfte – schaffen. Dieser sollte also sitzen, was in Anbetracht seiner visuellen Leistungsfähigkeit gegenwärtig, gar nicht so leicht war.

So positionierte der Pyro sich etwas um, brachte die Füße in eine Position, die ihm einen sichereren Stand gewährte, wenn man bei regelmäßiger Relaxation der Beinmuskulatur überhaupt von „sicher“ sprechen konnte und ließ erneut Flammen am kompletten Oberkörper auflodern (Dieses Mal sogar Kopf, Brust und Rücken). Nur eine Sekunde ließ er verstreichen, in der er nochmals jeden Rest an Energie zusammengekratzt hatte, ehe er ein weiteres Mal auf den bärtigen Alten zustürmte.
Hinter seinem Gegenüber stieg zum zweiten Mal eine dichte Feuerwand empor, vor ihm formte Jarem Feuerbälle, die auf ihn zuflogen, an den Seiten bildeten sich weitere Feuersäulen, die ein Ausweichen erschwerten. Für zwei weitere massive Wände, wie hinter dem Gegner reichten die Kräfte nicht mehr. Es würde aber hoffentlich auch so reichen und seinem Zweck dienlich sein.
Als er in Schlagweite des anderen war, holte er mit der rechten Hand aus, die nun zu einer Faust geformt war und ließ diese nach vorn – wieder auf den Kopf des Gegners gerichtet – zufliegen. Dieser Angriff musste glücken, aus einem weiteren Schlag wie eben würde er definitiv nicht Stehend hervorgehen.
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BeitragThema: Re: Gasse hinter dem Dashing Venue   Gasse hinter dem Dashing Venue EmptySo 22 Dez 2013 - 21:23

Wieder griff der Junge an, doch diesmal war Tom nicht mehr in der Stimmung für irgendwelche Spielchen, es war Zeit, die ganze Aktion hier irgendwie zünde zu bringen und als um ihn herum erneut Flammen aus der Umgebung empor schossen, sah er für sich nur noch eine Lösung.
Erneut wurden dem Ghul Flammen entgegen geschleudert, die er mehr schlecht als recht von sich ablenkte, was sich durch den mangelnden Raum zusehends schwierig gestaltete. Um jetzt seine Pistole hervor zu holen und Jarem ins Bein zu schießen oder etwas derartiges war es einfach zu eng und zu knapp, weshalb der Ghul wohl in den sauren Apfel beißen und sich mit Händen und Füße zur Wehr setzen musste. Der Schlag in die Genitalien hatte mehr als deutlich gezeigt, dass ein kräftiger Treffer dem ganzen Budenzauber erneut ein Ende zu setzen vermochte, denn allmählich wurde es ihm hier zu heiß. Längst stand der Entschluss fest, solchen Leuten in Zukunft ihre Abreibung auf Distanz oder aus dem Hinterhalt zu verpassen, um sich all diesen Ärger von vornherein zu sparen.

Der Pyromane konnte wirklich nicht mehr in Hochform sein, zumindest wirkte es so, als würde er nicht mehr lange durchhalten.
Für langes Nachgrübeln war keine Zeit mehr, denn da kam er auch schon angestürmt und versuchte, Tom die brennende Faust direkt ins Gesicht zu rammen. Kalter Schweiß rann dem Untoten über die Stirn als er instinktiv die Fäuste hochriss und den Schlag abdrängte. Wäre Jarem in diesem Moment fiter gewesen, hätte Tom es mit Sicherheit schwerer gehabt, doch dem war jetzt nicht so. Stattdessen konnte - und musste - der Ghul jetzt kontern, wenn er nicht trotz des erfolgreichen Blocks schwere Verbrennungen durch die Nähe des Jungen erleiden wollte, weswegen er zu einem schnellen Nierenhaken ansetzte und seine Faust mit voller Kraft im Torso des Pyros vergrub.
Dabei spürte Tom deutlich, dass er sich dabei aufs Empfindlichste an der Hand verletzte, doch das musste er jetzt durchstehen, die Zähne zusammenbeißen und es zu Ende bringen. Als der Schlag platziert war, versuchte Tom, sich unter Jarem weg zu ducken um aus der eventuell noch übrigen Schussbahn zu verschwinden, nur um sicher zu gehen.
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BeitragThema: Re: Gasse hinter dem Dashing Venue   Gasse hinter dem Dashing Venue EmptySo 22 Dez 2013 - 22:24

Eines musste man Jarem lassen, der Junge hielt seine Versprechen und war ziemlich realitätsnah mit seinen Vermutungen und Veranschlagungen … Stehen konnte der 18 jährige nämlich in der Tat nicht mehr. Nachdem sein Angriff mal wieder abgeschmettert wurde und nur wenig bis gar nichts beim Gegner bewirkt hatte (genau konnte er das nicht sagen, er war gerade zu sehr damit beschäftigt am Arsch zu sein), folgte die Antwort auf seinen Angriff, die unmissverständlich klar machte, was der Bärtige von Jarem und dessen Verletzungsversuchen hielt.
Wenig spektakulär endete der Kampf mit dem Fall des Pyros. Wenig spektakulär im Vergleich zu den teils wirklich formidablen special Effects Seitens Jarems. Nicht oft bekam man während eines Zweikampfes nebenher eine Feuershow geliefert – zumindest nicht, wenn der Gegner nicht zufällig Pyrokinetiker war. Doch mit prometheusischen Expertisen war es jetzt aus, der Pyro am Ende seiner Kräfte und somit würde – so wahr Gott helfe, wie es so schön hieß – die nächste Zeit keine Wärme spendende Flamme mehr aus dem Nichts erscheinen. Hoffentlich wirklich nur die nächste Zeit - eine Hoffnung zwar, die der Pyro selbst nicht hatte, da dazu das Vorhandensein eines bewussten Zustands nötig war – denn wie der Guhl nun mit dem Wehrlosen weiter verfahren würde, stand in den Sternen bzw. lag es im Ermessen des Älteren.
Der Vorteil an Jarems gegenwärtigem Zustand war, dass er es weder mitbekommen würde, was der andere noch mit ihm anstellen konnte und würde, noch spürte er irgendeinen Schmerz – besser also als jedes Analgetikum … Jedoch war der immense Nachteil an der ganzen Situation, dass er sein Schicksal nun nicht mehr in Händen hielt und gegen seinen eventuellen Tod präventiv vorgehen konnte …

Einigen mochten sagen, Jarem habe mehr Glück als Verstand, andere wären sicher der Meinung, das Unausweichliche war, doch allmählich hörte man aus der Ferne den dröhnenden Klang der Krankenwagensirenen, die sich im rasanten Tempo dem Kampfplatz näherten. Ob nun Glück oder unausweichlich, bei einem Kampf der als nicht unerhebliche Elemente zerspringende Glasflaschen und meterhohe Feuerwände beinhaltete, das Eintreffen der Sanitäter und damit der Öffentlichkeit, konnten Jarems Leben retten ...
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BeitragThema: Re: Gasse hinter dem Dashing Venue   Gasse hinter dem Dashing Venue EmptySa 4 Jan 2014 - 20:27

Es war vorbei!

Tom hatte den längeren Atem von beiden bewiesen und den jungen Pyromanten in guter, alter Kneipenschläger-Manier mit einem gezielten Schlag auf die Bretter geschickt. An ein zufriedenes Grinsen war dennoch nicht zu denken, denn Fragen hatten sich aufgewühlt, die beantwortet werden wollten. Denn zwar hatte Tom von diesen Leuten gehört, war ihnen allerdings nie zuvor begegnet und konnte daher kaum einschätzen, ob sich mit dieser Konfrontation nicht noch eine wahre Flut von Problemen anbahnen würde.
Fast bedauerte der Ghul, dass sein Gegenüber nun in Ohnmacht gefallen war, denn er hätte ihm gerne noch die eine oder andere Frage gestellt, bevor er dessen Schädel zu Matsch machte. Eine ziemlich rohe Tötungsmethode, die sich allerdings in der Anwendung gegen so ziemlich jeden bereits bewehrt hatte. Zerstörte man das Gehirn, brauchte man sich keine Sorgen mehr wegen regenerativer Fähigkeiten zu machen, so einfach war das. Dennoch wäre es nett gewesen, den Asiaten noch ein wenig zu piesacken und auszuquetschen, ehe es ans Eingemachte ging.
So musste sich der Untote auf althergebrachte Methoden einlassen und durchwühlte eilig Jarems Taschen nach einer Geldbörse. Immerhin hatte er es in Toms Lieblingslokal geschafft, da musste er auch etwas Bargeld dabei haben, sowie einen Personalausweis und dergleichen. Tatsächlich fand Tom eine Geldbörse und sogar ein Mobiltelefon, da der Pyro diese in näherer Zeit sicher nicht brauchen würde, nahm Tom beides an sich, man konnte ja nie wissen, ob solche Dinge nicht irgendwann von Nutzen sein konnten.
"Shit happens, Kleiner. Hättest nicht versuchen sollen, bei den großen Jungs mitzuspielen."
Siegessicher brummte Tom seinem regungslosen Gegenüber zu und besah sich dabei dessen geschundenes Gesicht. Vom frechen Grinsen war nicht mehr viel zu erkennen, dass hatte Tom ihm gründlich aus dem Gesicht geputzt, insgesamt ähnelte er nicht mehr sonderlich der Person, die sich auf seinem Passfoto befand, so stark war das Gesicht bereits geschwollen.
Grade als Tom jedoch der ganzen Scharade ein Ende setzen wollte, hörte er das Heulen von Sirenen. Irgendein Anwohner schien den Helden in sich entdeckt und auf das kleine Schauspiel reagiert zu haben, das man hier abgehalten hatte, was Tom nun vor ganz neue Probleme stellte, denn das bedeutete, dass es bereits potenzielle Zeugen gab, die Jarems kleine Feuershow mitverfolgt haben mussten, selbst außer Gefecht machte dieser Junge immer noch mehr Ärger, als sein Leben der Welt wert war.
Unter normalen Umständen hätte Tom jetzt nicht mit der Wimper gezuckt und es zünde gebracht, doch dafür blieb keine Zeit, er musste sich so schnell wie möglich davon machen!
Leise fluchend packte Tom die Beute zusammen und machte sich eiligen Schrittes davon. Dabei kletterte er über einem Zaun, der den Schauplatz von einer dunklen Seitengasse abtrennte, in welcher der Ghul binnen weniger Augenschläge verschwand. Als er die Gasse verließ, sah er grade noch, wie der Krankenwagen, vor dem er sich in Sicherheit gebracht hatte, offenbar mit Last an Bord, gen Krankenhaus raste. Tom hatte gewonnen, war aber trotzdem unzufrieden mit dem Ergebnis, denn es war nicht sichergestellt, dass der Junge für immer schweigen würde. Zu Jarems Glück war es Tom trotz seiner Fähigkeiten nicht möglich, ihm ins Krankenhaus zu folgen und es dort zu beenden, denn zu groß war dort die Gefahr, geschnappt zu werden. Nein, jetzt blieb ihm nichts anderes übrig, als abzuwarten, seine Ausbeute zu mustern und darauf zu spekulieren, dass Jarem klüger war, als er vermutete und seine Lektion gelernt hatte.

Wenn nicht, würde Tom bereit sein.
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BeitragThema: Re: Gasse hinter dem Dashing Venue   Gasse hinter dem Dashing Venue EmptySo 5 Jan 2014 - 19:51

Das Handy und Portemonnaie nun einen neuen Besitzer gefunden hatten, er dem Tod nur um ein Haar von der Schippe gesprungen- und mittlerweile schon auf dem Weg ins Krankenhaus war, merkte der junge Pyrokinetiker im derzeitigen Zustand natürlich nicht mehr.
Auch war er lange Zeit nach den notwendigen operativen Eingriffen noch ohne Bewusstsein und befand sich mittlerweile in einem der Aufwachzimmer.
Die Bilanz  des kleinen nächtlichen Disputs lautete wie folgt:
Eine in Folge großer Krafteinwirkung intakte Niere, die ihm entfernt wurde. Gebrochene Rippen, sowieso Nase , Hämatome am ganzen Körper und ein leichtes Schädel – Hirn – Trauma (die Perforation der Kopfhaut an der Stelle, wo die Glasflasche Jarem getroffen hatte musste genäht werden).


Tbc > Zeitsprung > Krankenzimmer 3 (+ Tim Bishop - Nightlife - Tabledance Bar 'Dashing Venue' - Bar)
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BeitragThema: Re: Gasse hinter dem Dashing Venue   Gasse hinter dem Dashing Venue EmptySo 14 Jun 2015 - 21:20

Hurrikan FRED zieht über Dallas!

Der Hurrikan hat hier eine der großen Mülltonnen umgeworfen. Der Abfall liegt überall in der Gasse verteilt und klebt zum Teil auch an den Hauswänden. Aus dem Kanalisationsschacht drückt sich das Wasser hoch und breitet sich zunehmend aus.

___________________
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― Linda Daly


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BeitragThema: Re: Gasse hinter dem Dashing Venue   Gasse hinter dem Dashing Venue EmptyDo 21 Apr 2016 - 20:53

TBC: Dallas - Nightlife - Tabledance Bar 'Dashing Venue' - Bar

Die Luft draußen war noch relativ warm, aber angenehm frisch und einen Moment schloss sie die Augen, froh darum, dem Geruch nach Alkohol entkommen zu sein, während ihr einfaches Sommerkleid im Wind leicht verwehte. Sasha hatte eigentlich frei, aber sie konnte ja schlecht einfach gehen, wenn eines der Mädchen ausgefallen war, womöglich würde sie also später im Showbereich einspringen müssen. Dennoch wollte sie nichts lieber, als weg - vielleicht spazieren, einen klaren Kopf bekommen, oder sich mit einem Buch in ihrem Bett verkriechen. Spazieren fiel aber aus, Vivi hatte so sehr mit ihr geschimpft, als sie das letzte Mal nachts weg gewesen war, dass sie das unmöglich wieder tun konnte. Davon abgesehen war ihr Englisch noch immer eher ausbaufähig.

Seufzend holte sie ihr Handy heraus und drückte auf den Tasten herum, bis sie bei einer bestimmten Nummer angekommen war. Langsam begann sie zu tippen - auch wenn sie das englische Handy vor ziemliche Herausforderungen stellte, während sie versuchte, die russischen Worte zu tippen.

Hey aljosha, mein abend war total verrückt bisher. Ich bin ganz durcheinander und einsam. Wie geht es dir? Xoxo sasha

Sie starrte die Worte an und seufzte, während sie alles wieder weg löschte und inne hielt, wobei sie sich unsicher auf die Unterlippe biss. Nein, so ging das ziemlich überhaupt nicht. Zumal sie ihn nicht nerven wollte oder sowas. Sie... naja, wollte vielleicht einfach ein nettes Wort. Ein Lächeln. Etwas, das sie aufmunterte, damit sie gleich wieder hinein gehen, sich umziehen und lächeln, lachen und strahlen konnte. Sie war nicht wieder die anderen Mädchen, sie konnte sich nicht so gut verstellen - man sah es ihr einfach immer sofort an. Und welcher Mann sah schon gerne einer Frau beim Ausziehen zu, die aussah, als hätte Jemand ihren Kuchen gegessen?

Hey aljosha! Ich habe ja versprochen, mich zu melden. Dieses mal wirklich! Ich hoffe, dir geht es gut. Mein abend war total verrückt. Zwei der mädchen haben sich gestritten und weh getan, vivi ist nicht da und nicht zu erreichen und hier ist noch immer alles total chaotisch. Zum glück bin ich nicht schuld. Vivi wird uns trotzdem alle schimpfen. Aber ich bin froh, wenn sie später wieder kommt. Ganz komisch, sie ist sonst immer zu erreichen, aber heute gar nicht. Nichtmal ihr handy ist an. Ich hoffe, dein abend ist weniger chaotisch! Xoxo sasha <3

Sie las es ein paar Mal und nach einem weiteren Zögern schickte sie ab. Mehr, als dass er es nicht las, konnte ja auch nicht passieren, oder? Seufzend lehnte sie sich gegen die Hauswand und schloss wieder die Augen. Was für ein verrückter Tag. Und es war so dunkel. Mondfinsternis. Vielleicht würde sie einfach draußen bleiben und sich die Mondfinsternis ansehen...
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BeitragThema: Re: Gasse hinter dem Dashing Venue   Gasse hinter dem Dashing Venue EmptyMo 25 Apr 2016 - 20:27

SMS an Sasha Pajari
Es wird sicher seine Gründe haben. Pass auf dich auf, nicht dass doch noch etwas passiert. Falls doch etwas passieren sollte - ruf mich an. Und dieses mal wirklich! A.
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BeitragThema: Re: Gasse hinter dem Dashing Venue   Gasse hinter dem Dashing Venue EmptyMo 25 Apr 2016 - 23:00

CF: Zeitsprung :: Geschäftsviertel // Greenefield Solutions Inc. // Loft Fenneke von Rochow // Wohnbereich

Die letzten paar Wochen waren turbolent gewesen, und die Normalität kehrte nur langsam wieder ein. Luke hatte sich inzwischen schon fast daran gewöhnt, dass er jetzt quasi un-tot war. Trotzdem hatte ihm irgendetwas gesagt, dass er dieses Geheimnis für sich behalten sollte. Nachdem er am Tag nach seiner Verwandlung bei Fenneke von Rochow gewesen war, hatte er sich bewusst von dem Firmengelände der Greenefield Solution und vor allem von ihr ferngehalten. Die Begegnung mit der Vampirin hatte ihn genauso verstört wie die Tatsache, dass sein Leben als normaler Mensch einfach vorbei war. Klar war es cool, unglaublich stark und vermutlich fast unsterblich zu sein, wenn man den Einträgen im Internet Glauben schenkte. Aber Luke hatte sich noch nicht dazu überwinden können, wirklich Leichen zu essen. Das war schon nochmal ein Ding für sich, das er hinausschieben würde, solange es ging. Er versuchte, sich dafür mit so viel Fleisch vollzustopfen wie möglich. Schließlich waren das im Endeffekt ja auch Tierleichen, oder nicht? Noch lief das ganz gut, aber ihm war klar, dass das keine Dauerlösung sein konnte.  Abgesehen davon, dass er sich nicht vorstellen konnte, herzhaft in einen toten Menschen zu beissen... hatte er auch keine Ahnung, wie er an eine Leiche herankommen sollte.

Mit einem leisen Seufzen fuhr er sich durch die wuscheligen Haare, die an den Seiten wieder kurz geschoren waren. Und das Essen war auch nur ein Problem von vielen. Er wohnte wieder bei seiner Mom. Das war ihm anfangs noch als gute Idee erschienen, wo er doch wieder fit war und sie in nächster zeit nicht mit seinem qualvollen Ableben belästigen musste. Aber etwas hatte sich verändert, in den paar Wochen, in denen er sich einfach nicht gemeldet hatte. Als hätte er mit seinem beharrlichen Schweigen etwas kaputt gemacht, von dem er nicht einmal gewusst hatte, dass es da war. Viele kleine, subtile Veränderungen, die im Gesamten ein Zusammenleben fast unmöglich machten. Sie war immer noch seine Mom, und sie liebte ihn immer noch, daran bestand kein Zweifel. Aber sie waren keine Kumpels mehr. Keine Verbündeten im Kampf gegen die Welt. Weil er sie verraten hatte.
Sie hatte nicht gefragt wo er gewesen war, sie hatte ihn bloß in die Arme geschlossen und vor Freude geheult. Er hatte geglaubt, mit ihrem erleichterten Schluchzen und seiner Entschuldigung wäre alles zwischen ihnen wieder ok. War es aber nicht.

Luke fischte eine Zigarettenschachtel aus der schwarzen Kapuzenjacke und zog mit den Lippen eine Zigarette heraus. Danach ließ er die Schachtel wieder in den Untiefen der Jackentasche verschwinden, um in der gleichen Bewegung ein Feuerzeug hervorzuholen. Einen Moment lang erhellte der Schein der Flamme sein Gesicht, als er stehenblieb und gierig an der Zigarette zog. Was würde er darum geben, wenn irgendeine Droge noch etwas in seinem Körper bewirken würde! Er jobbte inzwischen auf dem Bau und genoss die körperliche Arbeit sogar, obwohl er viel lieber wieder tätowieren würde. Sein Körper schien wie geschaffen für die Arbeit auf den Baustellen, er wurde praktisch nie müde und kam mit zwei oder drei Stunden Schlaf aus. Und solange ihn niemand anfasste würde auch niemand bemerken, dass seine Haut auch bei der schweißtreibendsten Arbeit bestenfalls Umgebungstemperatur hatte. Mit etwas Glück und einem guten Finanzierungsplan konnte er es in ein paar Jahren noch einmal mit dem Tattoostudio versuchen.
Was ihm natürlich überhaupt nicht passte - lieber hätte er sich sein Geld mit dem verdient, was er liebte. Aber er sah im Moment keine andere Möglichkeit. Er musste seine Träume hinten anstellen, um seine Schulden abbezahlen zu können. Und er schob so viele Sonderschichten wie möglich, hauptsächlich um nur die nötigste Zeit zuhause verbringen zu müssen. Wo er so schuldbewusst mit seiner Mom umging, dass eine normale Unterhaltung fast undenkbar war. Deswegen war er auch jetzt noch unterwegs und stromerte ziellos durch die Straßen, obwohl er wusste, dass Anne Ward zuhause auf dem Sofa saß und so tat als würde sie fernsehen, während sie auf ihn wartete.

Der ganze Mist war heillos verkorkst. Er bekam keinen Kredit, weil er bereits Schulden hatte und als ehemaliger Krebspatient eine Risikogruppe war, die sich niemand gern aufhalste. Und dass er Untot war, und die Kohle in den nächsten ...gut und gerne tausend Jahren schon auftreiben würde, war in dem Fall wohl auch kein glaubhaftes Argument für normale Menschen. Die würden ihn in eine hübsche, weiße Jacke ohne Ärmel stecken und wegsperren. Wieder fuhr er sich durch die Haare und kickte gegen eine leere Coladose auf dem Boden. Sein Leben war ein verdammter Scherbenhaufen, und ein Ghul zu sein hatte bisher nichts daran geändert.
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BeitragThema: Re: Gasse hinter dem Dashing Venue   Gasse hinter dem Dashing Venue EmptyMi 27 Apr 2016 - 21:34

Sie lehnte noch immer an der Hauswand, den Kopf in den Nacken gelehnt, als das Handy in ihrer Hand wieder vibrierte. Mit einem tiefen Atemzug richtete sie sich wieder auf und drückte auf die Tasten, ehe sie die kurze SMS las und konnte ein sanftes Lächeln nicht verhindern. Ständig sagten ihr alle, sie solle auf sich aufpassen, aber sie passte doch auf sich auf. Gut, einmal hatte sie sich in Dallas mit dem Fahrrad verlaufen, aber auch da war ja nicht wirklich etwas passiert. Die einzigen Dinge, die mir passiert sind, sind die, an die ich mich ohnehin nicht mehr erinnern kann. Wie der Überfall... Unfall. Was auch immer es gewesen war, das dafür gesorgt hatte, dass sie halb erfroren im Schnee gelegen hatte. Die meiste Zeit vermied sie es inzwischen darüber nach zu denken - über die Dinge, die sie nach Dallas gebracht hatten und die Amnesie. Und die Dinge, die sie vergessen hatte, bei denen ihr noch immer klamm ums Herz und schlecht wurde. Dass ich ein Kind verloren habe. Und nicht mehr weiß, ob ich einfach nicht wusste, dass ich schwanger war.... oder es wie alles andere auch einfach vergessen habe. Sie schon den Gedanken von sich und begann stattdessen die knappe Antwort zu tippen.

Ich pass auf mich auf, versprochen. Und wenn doch was ist, werde ich mich melden. Und pass auch gut auf dich auf! Und wenn ich dir helfen kann, dann meldest du dich bei mir. Xoxo sasha <3

Denn sie war sicherlich nicht die einzige Person, die auf sich aufpassen musste. Aljosha auch. Alleine wegen seinem Geschlecht! Jungs waren immer leichtsinnig! Und Männer waren ja auch nichts anderes, als große Jungen. Außerdem hatte er ja noch immer etwas gut bei ihr - dafür, dass er ihr das Leben gerettet hatte. Und sich um sie gekümmert hatte. Und auch jetzt noch für sie da war. Ein wenig lächelte sie versonnen und verträumt in sich hinein, während ihre Gedanken wieder spazieren gingen und sie die Außenwelt vollkommen um sich herum vergas, wie sie es so häufig tat.

Ein lautes, metallisches Geräusch liess sie zusammenfahren, während sie einen erstickten Laut von sich gab - und sich nervös nach allen Seiten umwandte, nur um fest zu stellen, dass da einfach jemand eine Coladose gekickt hatte. Schock und Überraschung wichen von ihren Zügen, während sich nun eindeutig Erleichterung zeigte. Wie so oft zeigte ihr offenes Gesicht jede ihrer Gefühlsregungen so deutlich, dass sie ihre Gedanken beinahe genauso gut hätte auf der Stirn geschrieben haben können - Segen und Fluch zugleich. Immerhin machte ihre ausdrucksstarke Mimik und Gestik einen Großteil der Übersetzungen überflüssig - zumindest für ihren gegenüber. Mit Händen und Füßen verständigen klappte richtig gut - und inzwischen wurde auch ihr Englisch langsam passabel, selbst wenn ihr Akzent so dick war, dass man ihn quasi in Scheiben schneiden konnte.
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