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 Bordell im Keller

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BeitragThema: Bordell im Keller   Bordell im Keller - Seite 3 EmptySa 22 Jun 2013 - 0:13

das Eingangsposting lautete :




Bordell im Keller - Seite 3 714cc410

Illegal geführtes Mittelklasse-Etablissement; für jeden Geschmack etwas dabei.

Quelle: londonnightguide.com


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Keith Belshaw
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BeitragThema: Re: Bordell im Keller   Bordell im Keller - Seite 3 EmptySo 24 Jan 2016 - 18:03

Oh ja, sie hatte es wirklich drauf. Keith verfolgte jede Bewegung von ihr minimalistisch mit seinen Augen. Ihre Bewegungen, so perfekt, dass jeder aufhören würde an Zufälligkeiten oder Instinkte zu glauben! Sie beherrschte das Spiel von gucken, aber nicht anfassen, bis zu dorthinaus. Wie eine Biene, die nicht erst fliegen lernen musste, einfach aus dem Grunde, dass es ihr angeboren war. Allerdings war es wenig schmeichelhaft für die Frau sie mit einem Insekt zu vergleichen. Glücklicherweise wusste sie nicht von seinen Gedanken. Bei der Vorstellung was wäre wenn war Keith gezwungen das Zucken seiner Mundwinkel zu unterdrücken in dem er seinen Kopf nach hinten überstreckte und seine Augen schloss als er ihr Gewicht auf seinem Schoß spürte. Erneut war jede Ablenkung wie fortgewischt als er spürte wie sein Hemd vor seiner breiten Brust nicht mehr spannte. Ein unterdrücktes Stöhnen entkam ihm ehe er seinen Kopf wieder anhob und sie ansah. "Es wird...." entgegnete er auf ihr Flüstern in einem ähnlichen Tonfall allerdings einige Oktaven tiefer. Eine glatte Untertreibung, er war froh, dass sieh ihr Gesicht an seiner Halsbeuge verbarg und er dem Glühen für einen Moment nachgeben konnte. Augenblicklich leuchteten seine Augen in der Farbe des Feuers kobaltblau auf. Die Fingerspitzen seiner Hände die er, nachdem sie sie ihm von seinen Oberschenkeln geschoben, wohlweislich hinter der Stuhllehne ineinander verschränkt hatte, begannen zu glühen und ein leises knistern war zu hören. Erneut musste er stöhnen aufgrund ihrer Bewegung auf seniem Schoß und es schien tief aus seiner Brust zu kommen. Keith schloss seine Augen und genoss den zunehmenden Grad seiner Erregung. Als er sie das nächste Mal öffnete, war von dem Pyrokinetiker nichts mehr zu sehen. Seine Augen waren wieder braun-grün, wenngleich sie nicht minderes Verlangen nach ihr spiegelten. Seine Männlichkeit presste sich hart gegen die Knopleiste seiner Lederhose und seine Hände waren nicht mehr ineinander verschränkt sondern lagen auf ihren Hüften und zogen sie bestimmend näher an sich heran.

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BeitragThema: Re: Bordell im Keller   Bordell im Keller - Seite 3 EmptySo 24 Jan 2016 - 19:46

Ein wohliges Schnurren entrang sich ihrer Kehle, als sie die Hände des Mannes auf ihren Hüften spürte, die sie festhielten und sie enger an ihn heranzogen. In aller Seelenruhe machte sie sich daran, seinen Körper zu erkunden - mit ihren Fingern, ihren Lippen, ihrer Zunge. Erforschte die glühende Haut, die unter ihren federleichten Berührungen noch heisser zu werden schien. Oder bildete sie sich das nur ein? Herausfordernd blickte ihm ein paar Saphire entgegen, während ihre Hüften sich erneut an ihm rieben und das Lächeln, das auf ihren Lippen lag, konnte man fast schon als teuflisch bezeichnen.
Anschliessend rutschte sie wieder ein kleines Stück zurück, um sich ein wenig Platz zu schaffen, damit ihre Hände leichteres Spiel beim Öffnen der Lederhose hatten. Natürlich war ihr seine Erregung nicht entgangen. Nicht, nachdem sie sich derart an ihn gepresst hatte. Während die Spitze ihrer Zunge weiter von ihm kostete und ihren Weg von seinem Hals zu seinem Schlüsselbein fand, wanderten ihre Finger von seinen Schultern über seine Brust, hinab zum Bauch und ruhten schliesslich für einen Moment am Hosenbund. Fast schien es so, als würde sie überlegen, was sie als nächstens tun sollte. Ohne das Spiel ihrer Zunge und ihrer Zähne zu unterbrechen, griff sie mit ihrer Rechten beherzt zwischen seine Beine. Nein, noch war es zu früh, ihn zu befreien und zu erlösen. Vivienne genoss das Spiel, das sie spielte, sichtlich. Und so schnell würde sie damit mit Sicherheit nicht aufhören, immerhin kam sie jetzt erst in Fahrt!
Während eine Hand in seinem Schoss ruhte und die harte Männlichkeit neckte, die sich deutlich gegen das Leder drückte, fuhr die andere wieder nach oben und legte sich in den Nacken des Mannes, wo sich die langen, gut manikürten Nägel in seine Haut gruben. Die Hexe lehnte sich ein wenig zurück und betrachtete ihn, während sie sich provokativ über die Lippen leckte. Während sie sich gegen den kräftigen Griff um ihre Hüften stemmte, wanderte nun auch ihre Linke wieder den gleichen Weg nach unten, doch diesmal machte sie sich wirklich an der Knopfleiste der Hose zu schaffen und öffnete die Hose - Knopf für Knopf, quälend langsam, während ihr Blick den seinen suchte. Gar nicht mal übel, stellte sie für sich fest. Die Ausstattung konnte sich durchaus sehen lassen. Wenn er auch noch damit umzugehen wusste, würde sich dieser Abend in jeglicher Hinsicht für sie lohnen.
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Keith Belshaw
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BeitragThema: Re: Bordell im Keller   Bordell im Keller - Seite 3 EmptySo 24 Jan 2016 - 20:06

Es macht ihn wahnsinnig, schier verrückt. Dieses Knabbern, das Saugen diese wohl dosierten Berührungen.  Am Liebsten und dazu gehörte jetzt wirklich schon mehr als nur Beherrschung wollte er sie hoch heben, auf das Bett legen und sie sich einfach nehmen, aber sie hatte ihn in seinen Bann geschlagen an derartige Aktionen war einfach nicht mehr zu denken. Jetzt wollte er wissen was sie noch alles konnte und zu seiner eigenen Überraschung war er gewillt alles was damit zusammenhängen sollte um diese seine Neugier zu befriedigen, über sich ergehen zu lassen.

Keith gab mit dieser Erkenntnis ein undefinierbares Geräusch von sich. Er begann damit sich gegen jede ihrer Berührungen zu lehnen um sie so zu zwingen mehr Kontakt oder einfach festeren herzustellen. Dieser federleicht-Krams war ja ganz nett, aber dann doch nicht so sehr seine Welt, dass der dem keinen Einhalt gebieten wollte. Später vermochte er gar nicht mehr zu sagen, wann der Zeitpunkt gekommen war. Vielleicht als sie dabei war seine Hose zu öffnen oder als sie sein bestes Stück in Augenschein nahm. Seine ursprüngliche Müdigkeit schlug in einer heftigen Welle zurück. Wohl bevorteilt durch die Anstrengung, die eigene Kontrolle aufrecht zu halten, oder die Konzentration sich nicht einfach gehen zu lassen und das hier alles entschieden abzukürzen. Keith schlief ein. Sein Kopf sackte zur Seite auf seine Schulter. Selbst als er noch mal versucht die Augen zu öffnen, waren selbige bereits schwer wie Blei und es blieb lediglich bei dem halbherzigen Versuch. Keith war eingeschlafen.

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BeitragThema: Re: Bordell im Keller   Bordell im Keller - Seite 3 EmptySo 24 Jan 2016 - 21:12

Wieder ertönte ihr leises, dunkles Lachen, als er anfing, sich ihr entgegenzustemmen und die Begierde förmlich in seinen Augen brannte. Jetzt hatte sie ihn! Das heisere Geräusch, das er von sich gab, trug sein Übriges dazu bei. Jetzt konnten sie zum nächsten Schritt übergehen. Immerhin befand sich immernoch viel zu viel Stoff und Leder zwischen ihren Körpern. Und falls er kein Interesse daran haben sollte, die süsse Versuchung, die sie ihm bis jetzt vorenthalten hatte, selbst auszupacken, konnte sie sich ihrer Kleidung immer noch selbst entledigen.
"Wie willst...", begann sie, verschluckte sich aber an ihren eigenen Worten, als sie beinahe von seinem Schoss fiel, weil der Halt, den seine Arme ihr gegeben hatten, plötzlich schwand und sie somit um ein Haar rücklings von ihm stürzte. "Was zur...!?" Ihr verwunderter Blick wanderte nach oben und gerade, als sie anfangen wollte, sich zu beschweren, stellte sie fest, dass der Kopf des Mannes auf dessen Schulter gesackt war und sich an ihm so gar nichts mehr rührte. Im ersten Moment kam ihr der Gedanke, dass er womöglich schwer krank gewesen war - was die unfassbar hohe Körpertemperatur erklärte. Scheisse, was wenn er tot ist?, schoss es ihr durch den Kopf, doch seine Aura blieb unverändert. Kein Flackern, kein Erlöschen. Die Augen zu schmalen Schlitzen verengt, beugte sie sich über ihn und konnte seine ebenmässigen Atemzüge hören. Das war doch jetzt ein Schlechter Scherz. Es musste ein schlechter Scherz sein! Beim Feuer der Hölle, er war verdammt noch mal eingeschlafen!? Fassungslos stieg sie von seinem Schoss, stemmte die Hände in die Hüften und betrachtete kopfschüttelnd den schlafenden Mann. Fassungslos tigerte sie in dem Zimmer auf und ab. Der Mann liess sich ganz offensichtlich nicht bei seinem Nickerchen stören und auch die ihrer Ansicht nacht unbequeme Haltung schien ihn keinesfalls zu stören.
"Okay, Herzchen", setzte sie an und sprach betont laut und deutlich, "Schlafen kannst du zuhause. Das hier ist kein Hotel." Die Entrüstung stand ihr deutlich ins Gesicht geschrieben. Das war ihr noch nie passiert. Gut, es war durchaus üblich, dass ihre Kunden einschliefen, kaum dass sie ihre verschwitzten Körper von ihr gerollt hatten. Wenn sie halbwegs zufrieden war, gönnte sie ihnen ein wenig Ruhe, ehe sie die Herrschaften freundlich aber bestimmend raus warf. Seufzend setzte sie sich auf die Bettkante, überschlug die Beine und verzog das Gesicht zu einer Schmollmiene. So ungern sie es sich eingestand: sie war verstimmt. Anderen wäre sie dafür womöglich sogar noch dankbar gewesen. Im Grunde war es ihr einerlei, wofür sie ihre Zeit opferte, solange sie anschliessend dafür angemessen entlohnt wurde. Immerhin gingen die Grundtarife nach Zeit. Nur würde der Bonus für die Sonderleistungen wohl ausfallen. Schläft der Mistkerl einfach ein... Und dabei war er noch nicht einmal gekommen. Wenigstens dann hätte sie ein wenig Verständnis aufbringen können. Seufzend lehnte sie sich nach hinten und stützte sich mit den Armen am Bett ab. Jetzt, wo es anfing, interessant zu werden. Jetzt, wo sie selbst angefangen hatte, in Fahrt zu kommen. Dafür würde sie ihn bluten lassen, so viel stand fest. Zumindest sein Geldbeutel sollte bluten für diese Schmach!
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BeitragThema: Re: Bordell im Keller   Bordell im Keller - Seite 3 EmptyMo 25 Jan 2016 - 13:47

Von ihrer Empörung bekam Keith gar nichts mit. Weder von dem ersten entrüsteten Aufschrei, noch von der Ansprache, dass er zu Hause schlafen könne. Zu diesem Zeitpunkt befand Keith sich bereits in der REM-Phase wo ein einfaches Schimpfen nicht mehr ausreichte um ihn zu wecken. Es wäre schon eher eine explodierende Dynamit-Stange notwendig um den erschöpften Mann wieder auf die Beine zu bekommen.
Mit Voranschreiten der Zeit rutschte Keith immer tiefer auf dem Stuhl bzw. nach vorne in Richtung Erde. Seine Träume waren wenig bewegt und nicht so fesselnd, dass er sich enorm bewegte und einen Sturz vom Stuhl provozierte. Keith träumte von Urlaub, einem weißen Strand und der dunkelblauen See, ohne irgendwelche Wesensarten die er grillen musste und die nichts anderes als Stress und Alpträume hervorriefen. In so einem Traum hielt man sich natürlich gerne auf, und so auch Keith.

Als er dann doch letztendlich vom Stuhl kippte und infolgedessen aufwachte waren ohne weiteres 2 Stunden vergangen. Teuers Geld wie ihm nach dem ersten Blinzeln auch prompt bewusst wurde. Am Boden sitzend entdeckte er seine Ware auf dem Bett sitzend. "Ups. Das hätte nicht passieren sollen." eröffnete Keith. "Wie teuer kommt mich mein Mittagsschläfchen hier?" brachte er die wirtschaftliche Seite ebenfalls sofort auf den Punkt. Schließlich war es das Einzige womit er vielleicht ein bisschen wieder gut machen konnte, dass sie hier unten nun ihre Zeit vertendelt hatte, bis er wieder aufgewacht war. Die Lust an der Lust war jedenfalls begraben. Keith wollte nur zu gern den Boden gegen sein Bett eintauschen, so richtig fit fühlte er sich nämlich noch immer nicht.

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BeitragThema: Re: Bordell im Keller   Bordell im Keller - Seite 3 EmptyMo 25 Jan 2016 - 21:36

Es war einfach unglaublich! Wie um alles in der Welt schafften Männer es nur immer und immer wieder, die unmöglichsten Dinge möglich zu machen? Bislang hatte Vivienne es zumindest für ein Ding der Unmöglichkeit gehalten in diesem Stadium der Erregung einfach so einzuschlafen. Doch dieser Mann, der dort in aller Seelenruhe auf dem Stuhl sass und vor sich hin schlummerte, war der lebende Beweis dafür, dass es eben doch ging. Den Kopf ungläubig schüttelnd, beobachtete sie ihn eine Weile und wartete auf ein Zeichen des Erwachens - ein Murren, ein Grummeln, irgendwas! Doch er blieb still, regte sich so gut wie nicht. Wovon auch immer er träumen mochte, offenbar träumte er gut, das verriet zumindest seine entspannte Körperhaltung. Ein wenig neugierig war sie ja schon, was er wohl getrieben haben mochte, bevor er ihren Laden betreten hatte, dass er derart fertig war, dass er nicht einmal mehr dazu in der Lage war, der Lust zu frönen.

Da ihr Kunde ganz offensichtlich keinerlei Anstalten machte, so schnell wieder aufzuwachen, beschloss Vivi, die Sache abzublasen. Es hatte ja doch keinen Sinn. Seufzend erhob sie sich und betrachtete den Mann. Es war wirklich ein Jammer. Doch ganz alleine auf sich würde sie diese Sache nicht sitzen lassen, so viel stand schon einmal fest. Ihrem Charme und ihrem Können hatte bis jetzt noch kein Mann widerstehen können - bis jetzt. Genau das war der Knackpunkt. Vivienne hatte zwar in ihrer Vergangenheit einiges an unschönen Rückschlägen einstecken müssen, doch aus ihrer Sicht waren eben diese Dinge notwendig gewesen, um aus ihr die Frau zu machen, die sie nun war - ehrgeizig, stolz - und verwöhnt. Die letzten Jahre über hatte sie sich derart an ihren eigenen Erfolg gewöhnt, dass dieser Rückschlag eine verdammt bittere Pille war, die es nun zu schlucken galt. Und das alles wegen diesem Mistkerl! Mit einem abfälligen Schnauben sammelte sie den Rock vom Boden auf und verschwand in das an das Zimmer angrenzende kleine Badezimmer, um sich wieder herzurichten und ein wenig frisch zu machen. Wenn der Kerl schon ein Nickerchen hielt, konnte sie sich wenigstens ein bisschen um sich selbst kümmern - vielleicht würde das ihren gekränkten Stolz ein wenig herrichten.

Als sie zurück ins Zimmer kam, schlief er noch immer. Allerdings war er doch gefährlich weit im Stuhl nach vorn gerutscht, sodass es nur eine Frage der Zeit war, bis er ganz auf den Boden segelte. Oh nein, den Anblick würde sie sich gewiss nicht entgehen lassen! Sie machte es sich wieder auf dem Bett gemütlich und in just diesem Moment fiel der schlaffe Körper des Mannes polternd zu Boden. Mit einem äusserst amüsierten Funkeln in den grau-blauen Augen bedachte Vivienne den Mann mit einem fast schon diabolischen Lächeln. "Gut geschlafen, Dornröschen?" begrüsste sie den frisch Erwachten in fast schon schnippischem Tonfall. Ups... UPS!? Mehr fiel ihm dazu nicht ein? Na aber immerhin war er sich darüber im Klaren, dass sie ihm die vergeudete Zeit dennoch in Rechnung stellen würde. Sie war schliesslich nicht die Wohlfahrt. Und ihre Zeit war äusserst wertvoll. Zu verschenken hatte in dieser Welt schliesslich niemand etwas, schon gar nicht in ihrer Branche. Diese Einsicht seinerseits stimmte die Hexe dann doch fast schon versöhnlich. Fast. Sie warf einen Blick auf die Uhr, die über der Tür hing. "Nun... Ich würde sagen, das waren die teuersten zwei Stunden Mittagsschläfchen, die du jemals in deinem Leben gemacht hast", säuselte sie.
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BeitragThema: Re: Bordell im Keller   Bordell im Keller - Seite 3 EmptyDi 26 Jan 2016 - 21:07

"Das ist keine Antwort auf meine Frage." entgegnete er direkt ihrem Blick standhaltend. "In Dollar?" spezifizierte er es daher etwas genauer. Der glitzernde Ausdruck in seien Augen strafte den ernsten Unterton, welchen er angeschlagen hatte, eine glatte Lüge.
Keith berappelte sich und stand vom Boden auf. "Ja, danke der Nachfrage. Das war wirklich erholsam." hätte man noch mehr auf diese prikäre Situation an Spott drauf setzen können? Sicherlich nicht. Trotz seines sonst oft fehlenden Humors, war er hier in der Lage sich und das was passiert war auf die Schippe zu nehmen. Ich bin selber fassungslos. stellte er für sich fest und begann damit die Knopfleiste seines schwarzen Hemdes wieder zu schließen bevor er es in die Hose steckte und auch diese wieder verschloss. Jetzt waren alle Spuren des ursprünglichen Vorhabens endgültig beseitigt. Sein Blick wanderte von sich selbst zurück zu Vivienne. "Soll ich hier unten zahlen oder oben?" erkundigte er sich während er seine Hände in seine Hüften stemmte. Das war ihm noch nie passiert und es war erschreckend! Wirklich erschreckend. Keith sah sie abwartend an. Vielleicht war das heute doch ein bisschen viel für ihn gewesen. Vielleicht wurde er alt und vielleicht war er an dem Punkt angelangt, an dem man sich immer nur noch auf eine Sache konzentrieren konnte...

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BeitragThema: Re: Bordell im Keller   Bordell im Keller - Seite 3 EmptyDi 26 Jan 2016 - 21:59

"Ach nein?", schnurrte sie ihm ihre Antwort fast schon entgegen. Sie rollte sich auf die Seite und stützte ihren Kopf auf dem angewinkelten Arm ab, sodass ihre rote Mähne sich über ihre Schulter ergoss. Wachsam beobachtete sie jede seiner Bewegungen und vernahm auch das fast schon belustigte Funkeln in den Augen des Mannes. Sie selbst machte zunächst keinerlei Anstalten, aufzustehen. Offenbar nahm er diesen Fauxpas gelassener, als sie es tat. Oder aber er war ein verdammt guter Schauspieler. Wie gerne hätte sie jetzt in seinen Kopf geschaut, um zu sehen, ob er die Sache tatsächlich mit Humor nahm oder ob ihm das kleine Malheur doch unangenehmer war, als er ihr weismachen wollte. Aus irgendeinem Grund interessierte sie das doch brennend. Nicht weiter drüber nachdenken, Süsse. Du wirst es nie erfahren. Schade eigentlich. Aber eigentlich wollte sie damit ohnehin nur ihr eigenes angekratztes Ego aufpolieren. Auch wenn sie eigentlich keinen eigenen Nutzen aus dieser Erkenntnis ziehen würde - ihrem gekränkten Stolz ginge es runter wie Öl.

Relativ nüchtern fragte er sie nach dem zu zahlenden Preis. Immerhin, dachte sie und ein etwas distanzierteres, kühleres Lächeln umspielte ihre roten Lippen. Kurz blitzte etwas in ihren Augen auf und sie erhob sich gemächlich von dem Bett, um sich schlussendlich vor dem Mann aufzubauen. Dank der hohen Stiefel musste sie wenigstens nicht allzuweit nach oben sehen. Da war sie nun also, die fast schon berechnende Geschäftsfrau. Und ebendiese präsentierte ihm letztlich den Preis, den er zu zahlen hatte, in dem sie ihm - so fair war sie dann doch - laut vorrechnete. Hinzu zählte sie die beiden Scotch, den Tequila - immerhin war sie so gnädig, ihre eigenen Drinks nicht auf seine Rechnung zu setzen - und ihren Stundensatz. Schliesslich schenkte sie ihm wieder ihr kokettes, verführerisches Lächeln, während sie ihre Hand fordernd vor ihm ausstreckte.
"Na dann hoffe ich doch, dass du wenigstens angenehme Träume hattest."
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BeitragThema: Re: Bordell im Keller   Bordell im Keller - Seite 3 EmptyDo 28 Jan 2016 - 20:24

"Ich nehme an die zwei Getränke bedeuten, dass mir die Ehre zu teil wird, dass Du für Dich selber zahlst?" entwischte es ihm in einem derartigen Ironie getränkten Ton, dass er sich statt noch etwas zu sagen lieber daran machte seinen Geldbeutel aus seiner Gesäßtasche zu holen.
Er griff ins Leere. "Verdammt!" Keith wurde augenblicklich bleich und sah sich suchend auf dem Boden um. "Heilige Scheiße! Mutter Maria." aus seiner Position war es ihm völlig unmöglich zu sehen, dass er seinen Geldbeutel beim Aufstehen unter das Bett getreten hatte.
Seine Stimme wurde regelrecht kratzig als er Vivienne ansah. "Ich muss mal ganz kurz telefonieren." gesagt getan wandte er sich von der Prostituierten ab und zog sein Mobiltelefon aus der Hosentasche um gleich darauf die Nummer von Lauren Cooper zu wählen. Bitte geh ran. Los. BITTE! Und vor allen Dingen: sei in der Stadt! egal wie oft er auch auflegte und die Nummer erneut drückte es ergab immer wieder dasselbe Ergebnis. Freizeichen, aber niemand nahm ab. Keith bekam einen verdammten Kloß im Hals als er sie das nächste Mal ansah. "Wenn ich Dir jetzt sagte, dass ich das Geld zu Hause habe oder dort ausreichendes um all das hier" er macht mit seinen Händen eine allumfassende Geste "wirst Du mir das wahrcheinlich nicht glauben, oder?"

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BeitragThema: Re: Bordell im Keller   Bordell im Keller - Seite 3 EmptyDo 28 Jan 2016 - 21:09

Bei der trockenen Bemerkung wanderte lediglich eine Braue der Hexe nach oben. "Schätzchen, ich kann hier tun und lassen, was immer ich verdammt noch mal will." Dabei umspielte wieder dieses leise Lächeln ihre Lippen, das sie gerne präsentierte. Übellaunig, wie sie gerade war, hätte sie ihm ihre Drinks furchtbar gerne mit auf die Rechnung gesetzt. Aber die Vernunft hatte sich irgendwo tief in ihrem Innern geregt und sie dazu angehalten, einen kleinen... 'Rabatt' zu gewähren. Immerhin waren die letzten Stunden nicht so verlaufen, wie sie beide sich das vorgestellt hatten. Ein Handel bestand immer aus einem Geben und Nehmen. Und offenbar schien er ein zahlungskräftiger Kunde zu sein, solche Kunden vergraulte man einfach nicht - erst recht nicht, wenn es um Kleinigkeiten wie ein paar kleine Drinks ging. Es würde sie definitiv mehr kosten, zahlungskräftige Kundschaft zu verlieren. Und irgendwie musste man diese ja schliesslich bei der Stange halten. Noch immer hielt sie ihre Hand offen fordernd auf, wartete darauf, dass das Geld seinen Besitzer wechseln würde.

Als ihr Gegenüber plötzlich kreidebleich wurde und leise, aber heftig fluchte, verengten sich ihre Augen zu schmalen Schlitzen und schimmerten in der Farbe von kaltem Eisen. Vivienne verschränkte die Arme vor der Brust und trommelte ungeduldig mit den Fingern auf ihren Oberarm, während sie darauf wartete, dass er sein Telefonat endlich beendete. "Gibt es ein Problem?", fragte sie eine Spur zu sanft, doch ihre Frage beantwortete sich just in diesem Moment wie von selbst und sie musste sich wirklich zusammenreissen, nicht einem sofortigen Gefühlsausbruch zu erliegen. Einen Moment lang schwieg sie, dachte kurz nach. "Ich dachte, meine Warnung oben wäre klar und deutlich gewesen", zischte sie schliesslich gereizt und fragte sich, ob er sie überhaupt ernst genommen hatte. Nur, weil er sie gut um einen halben Kopf überragte, bedeutete das noch lange nicht, dass die junge Hexe wehrlos war. Die Jahre auf den Strassen New Yorks und anderen Städten hatten sie durchaus zu einer äusserst wehrhaften Frau gemacht. Wer keine Ellbogen besass und nicht wusste, wie er sie einzusetzen hatte, ging unter. Auf der Strasse zählte stets das Recht des Stärkeren. Fressen oder gefressen werden - und bislang hatte sie stets vorzüglich gespeist. Das gleiche Prinzip galt auch in ihrer Branche. Es war schwierig gewesen, ein Etablissement wie das ihre auf die Beine zu stellen, war sie doch anderen kleinkriminellen Zuhältern und Dealern durchaus ein verdammt grosser Dorn im Auge. Aber bis jetzt erfreute sie sich bester Gesundheit - die Tatsache allein sprach wohl eher für sie. "Ich gebe dir zehn Minuten. Bis dahin ist dir hoffentlich eine Lösung für dein... Problem... eingefallen." Sie spie ihm die Worte förmlich ins Gesicht, kalt und unbarmherzig, während die perfekt manikürten, langen roten Fingernägel ihrer linken Hand federleicht über seine Wange strichen. "Die Uhr tickt." Mit diesen Worten brachte sie wieder ein wenig Distanz zwischen sich und ihrem Kunden, indem sie sich vor der Tür postierte und die Arme vor der Brust verschränkte. Eine kleine Vorsichtsmassnahme.
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BeitragThema: Re: Bordell im Keller   Bordell im Keller - Seite 3 EmptyDo 28 Jan 2016 - 22:08

Keith wurde abwechselnd heiß und kalt und schlecht. Dieser Abend konnte gut und gerne als ein einziges Desaster bezeichnet werden. Die Berührung seines Gesichtes zog völlig an ihm vorbei, das hatte er einfach ausgeblendet. "Ich weiß sehr wohl was Du gesagt hast!" zischte er fieberhaft nach einer Lösung suchend. "... und was ich gesagt habe." auch diese Worte standen ihm klar in seiner Erinnerung.
Wenngleich die Tropfen gleich wieder von seiner Haut verdampft wurden, merkte er doch, wie er zu schwitzen begann und nach außen bestimmt schon einen im wahrsten Sinne des Wortes dampfenden Kopf hatte.
Der Pyrokinetiker suchte ihren Blick und hielt ihm stand "Ich bin kein Nuttenpreller. Überhaupt habe ich noch nie irgendwas geprellt und in diesem Etablissement gehe ich sowas von lange ein und aus...." Keith schnaubte ".... wenn ich lügen WÜRDE, wäre das wohl schon sehr viel eher aufgefallen." echauffierte er sich sehr wohl in dem Bewusstsein, dass er mit dem Kopf quasi auf dem Block lag und die Guillotine personifiziert vor ihm stand.
Ein neuerlicher Schauer packte Keith und er ging nervös auf und ab. Immer wieder versuchte er die Nummer von Lauren. Immer wieder mit demselben Ergebnis. Abrupt blieb er stehen. "Und wenn Du einfach mitkommst? Dann kann ich auch nicht einfach abhauen, wenn es Dich denn beruhigt oder Du mir absolut gar nicht glauben willst." seine Stimme vibrierte beim Sprechen, was der Tatsache geschuldet, dass er wirklich fieberhaft nach einer Lösung suchte. Leider schien sich für ihn in diesem Moment noch keine abzuzeichnen. "Es war wirklich nicht meine Absicht! Den Eintritt habe ich doch auch gezahlt!.... es muss mir geklaut worden sein!" das war immerhin ein Strohhalm. "Der Laden wird doch bestimmt videoüberwacht und so könntest Du sehen, dass ich am Eingang mein Geld definitiv noch hatte." Keith mühte sich den Eifer aus seiner Stimme zu halten, damit diese nicht noch am Ende überschlagen würde. Aber das war eine Lösung, eine verdammt echt Lösung!

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BeitragThema: Re: Bordell im Keller   Bordell im Keller - Seite 3 EmptySa 30 Jan 2016 - 21:12

"Vorsicht." Ihre Stimme war kaum mehr als ein Flüstern in der Dunkelheit, eine bittersüsse Warnung. Der Ton, den er in seiner Verzweiflung anschlug, gefiel ihr ganz und gar nicht. Es war nicht einfach, abzuschätzen, wie die nächsten Minuten ablaufen würden. Jemand, der sich in die Ecke gedrängt fühlte, konnte in Sekundenschnelle die Fassung verlieren, die Erfahrung hatte sie bereits mehrfach machen müssen. Und dass dieser Mann gefährlich war, gefährlicher, als die gewöhnliche Kundschaft, mit der sie sonst so zu tun hatte, liessen sie nur wachsamer und vorsichtiger sein. Nachgeben war definitiv keine Option - davon mal abgesehen, dass sie es ohnehin zutiefst verabscheute, einem Fremden überhaupt irgendeine Form von Schwäche zu zeigen. Sie taxierte ihn, wie eine Schlange, die gerade erfolgreich eine Maus gefangen hatte und fixierte, ehe sie dazu überging, sie mit Haut und Haar zu verschlingen. "Falls es dir nicht aufgefallen ist, Herzchen, hat nach dir niemand mehr den Club betreten, bis wir uns hierher zurückgezogen haben. Und du solltest es besser nicht wagen, eines meiner Mädchen des Diebstahls zu bezichtigen", entgegnete sie eine Spur zu gelassen. Das würde sie mit Sicherheit nicht auf sich sitzen lassen, oh nein!
Sie konnte beobachten, wie ihm der Schweiss von der Stirn perlte, ehe dieser augenblicklich verdunstete. Himmel, bei einer derartigen Körpertemperatur war ein Mensch doch kaum mehr zu irgendetwas in der Lage! Wie schaffte er es nur, noch hier zu stehen? Oder befand er sich in irgendeiner Art Fiebertraum? Für einen Moment huschte ein irritierter Ausdruck über ihr Gesicht, ehe sie ihre Fassung wieder gewann und ihre Miene einen neutralen, fast schon gelangweilten Ausdruck annahm. Vermutlich war er ohnehin zu sehr damit beschäftigt, fieberhaft nach einem Ausweg aus seiner eher unvorteilhaften Situation zu finden, als dass es ihm aufgefallen war, aber sicher war sicher.

Der Vorschlag, den er letzten Endes machte, war eigentlich kein allzu schlechter, doch sie blieb vorsichtig. Eine Braue erhoben, bedachte sie den Mann mit einem belustigten Ausdruck in den Augen und einem fast schon spöttischen Lächeln auf den Lippen. "Ist das eine neue Masche, eine Frau abzuschleppen?" Aber welche Wahl blieb ihr schon? Vertrauen war zwar gut - allerdings fehlte dieses hier ganz und gar - Kontrolle war besser. Wer sagte ihr, dass er je wieder kommen würde, wenn sie ihn jetzt alleine gehen liess? Dass er hier ein und ausging, als sei er hier zuhause, tat für sie in diesem Moment schlicht nichts zur Sache. Behauptungen anstellen konnte schliesslich jeder. Sie konnte schliesslich nicht in seinen Kopf sehen, um herauszufinden, ob er wirklich die Wahrheit sagte oder ob er tatsächlich so ein hervorragender Lügner war. Nachdem sie einen Moment über den Vorschlag nachgedacht hatte, nickte sie schliesslich bedächtig. "Gut. Ein bisschen frische Luft heute Abend wäre ohnehin nicht verkehrt." Allerdings war es verflucht kalt draussen, also war wärmere Kleidung als die Corsage und der Rock es waren, durchaus ratsam. "Ich zieh' mir nur was über", entschuldigte sie sich und verschwand kurz im angrenzenden Badezimmer, um ihre Dienstkleidung gegen eine schwarze Langarmbluse und einen schlichten schwarzen langen Rock zu tauschen. Die Stiefel behielt sie allerdings an. Ihren schwarzen Wintermantel hatte sie sich über den Arm geworfen, als sie wieder zurück ins Zimmer kam.

TBC: Wohngebiet - Bezirk Dallas - Keith Belshaw - Trainingsraum im Keller (+ Keith Belshaw)
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BeitragThema: Re: Bordell im Keller   Bordell im Keller - Seite 3 EmptyMi 6 Apr 2016 - 19:26

CF: Tabledance Bar 'Dashing Venue' - Bar (+ Vivienne Labeth)

Er beobachtete, wie sie jemanden organisierte, der sie an der Bar vertreten konnte. Das ordinäre Pfeifen, mit dem sie die Kleine auf sich aufmerksam machte und zu sich rief sagte eigentlich alles, was er über sie wissen musste. Diego versuchte erst gar nicht das Grinsen zu unterdrücken, das sich auf seinem Gesicht ausbreitete. Er war sich sicher, dass diese Frau die Kontrolle gar nicht abgeben konnte, selbst wenn sie wollte. Aber er war wirklich gespannt, was sie so aus der Trickkiste kramen würde. Vielleicht war einer dabei, den er noch nicht kannte. Wortlos folgte er ihr in den Keller, wobei er mehr auf ihren Hintern glotzte als auf den Weg zu achten. Selbst auf den Heels bewegte sie sich mit einer natürlichen Eleganz - aber das sanfte, aufreizende Wiegen ihres Hinterns war Absicht. Garantiert.
Nicht, dass es ausser ihr irgendetwas Interessantes zu sehen gab. Sie führte ihn durch einen hübsch dekorierten Vorraum, von dem einige Türen abgingen - vermutlich in die Zimmer. Die Wände und Türen hier unten mussten gut gedämmt sein, denn er konnte die penetrante Musik von vorhin nicht mehr hören. Selbst die leisen Geräusche, die aus einem der Zimmer drangen waren für die feinen Gestaltwandlerohren kaum wahrnehmbar, und Diego verzichtete auch gerne darauf, sich darauf zu konzentrieren.

Er blieb neben ihr stehen, als sie die Tür öffnete und in das Zimmer deutete. Einen Hauch näher als üblich war, ein Abstand den man bei fremden Menschen normalerweise als unangenehm empfand. Mit den HighHeels war sie fast genauso groß wie er. Diego nutzte die Gelegenheit, ihr noch einmal einen Herzschlag zu lange in die Augen zu blicken, als würde ihn nicht interessieren, wo sie ihn hinbrachte.  Seine feinen Sinne hatten ihm bereits verraten, dass sie allein waren, auch ohne dass er hinsehen musste. Ein kurzer Blick reichte ihm, um sich einen Überblick zu verschaffen. Ein großes Bett, eine Spiegelfront vor eben diesem Bett, eine Poledance-Stange und ein Whirlpool. Ausgezeichnet. Prinzipiell brauchte er nichts davon, aber wenn es schon hier war, würde er es auch nutzen... früher oder später. Das Licht war gedimmt und schuf eine intimere Atmosphäre als draussen. Anerkennend nickte er. "Wo fängst du normalerweise an, Pelirroja?" erkundigte er sich in fast geschäftsmäßigem Tonfall, obwohl seine Stimme einen Hauch dunkler geworden war. Er wartete nicht wirklich auf eine Antwort, sondern schlang einen Arm um die Taille der Eisprinzessin, die sich durch das Korsett unnatürlich steif und hart anfühlte. Er zog sie mit sanfter, aber unwiderstehlicher Gewalt mit sich in den Raum und schloss die Tür hinter ihr. Die geschmeidige Bewegung, die Schrittfolge wirkte, als würde er mit ihr tanzen. Mit seinem Körper drückte er gleich darauf Ihren gegen das schallgedämmte Holz der Tür und ließ sie spüren, dass er im Prinzip jederzeit loslegen könnte.
"Hier?" fragte er nach, die Lippen fast an ihrer Ohrmuschel. Er legte eine Hand auf ihre Wange, berührte sie zum ersten mal wirklich und genoss das Gefühl ihrer weichen Haut in seiner rauen Handfläche. Mit dem Daumen fuhr er grob über ihre Lippen, als wollte er testen wie fest ihr Lippenstift hielt. Ihre Haut roch nach frischen Kräutern und Gräsern. Seine Lippen schwebten über der empfindliche Stelle zwischen Hals und Schlüsselbein, während er dem Geruch unauffällig nachspürte, um ihn zuzuordnen. Hexe, vielleicht? O-ha. Er löste sich von ihr und machte einen Schritt zurück, um sie von oben bis unten zu betrachten. Er streckte die Hand aus, wie um sie zum Tanzen aufzufordern, um sie von der Tür weg und vor den Spiegel zu ziehen. Wie sehr sie wohl an diesem sinnlosem Stück Stoff über ihrem Hintern hing?
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BeitragThema: Re: Bordell im Keller   Bordell im Keller - Seite 3 EmptySa 9 Apr 2016 - 15:24

Dem arroganten Grinsen und dem ebensolchen Ausdruck in den Augen des Mannes begegnete die Hexe mit einem süffisanten Lächeln. Von einem Mann wie ihm würde sie sich gewiss nicht einschüchtern lassen. Für einen kurzen Moment funkelte ein herausfordernder Ausdruck in den saphirblauen Augen. Wortlos ließ sie sich von ihm in den Raum ziehen, gespannt darauf, was er wohl gleich mit ihr anstellen wollte. Zwei Stunden konnten eine lange Zeit sein. Doch genauso gut konnten sie auch lediglich einen Herzschlag andauern. Es würde sich zeigen, welche dieser beiden Varianten wohl eher zutreffen würde. "Ich bin sehr flexibel", antwortete sie leise auf die wohl eher rhetorische Frage und ließ ihn gewähren. Seine Finger fühlten sich rau an, auf ihrer empfindlichen Haut. "Es kommt darauf an, was du dir wünschst, chérie." Ihre Stimme war kaum mehr, als ein leises, dunkles Flüstern, während ihre Augen aufmerksam auf ihm ruhten und sie ihn still beobachtete. Zum ersten Mal kam er ihr wirklich nahe, nah genug, dass sie seinen heißen Atem auf ihrer Haut spüren konnte und... für einen Moment wirkte er... irritiert?

Ein amüsierter Ausdruck breitete sich auf den glatten, ebenmäßigen Gesichtszügen aus. Ob er wohl gerade gewittert hatte, was sie war? In seinen braun-grünen Augen zeichnete sich ein Ausdruck von Hunger ab, der eindeutig nichts mit Essen zu tun hatte. Und einmal mehr erinnerte er an ein wildes Raubtier. Wie eine stumme Aufforderung zum Tanz reichte er ihr seine Hand, die sie ergriff und sich, als würden sie tanzen, von ihm durch den Raum vor die große Spiegelfront führen zu lassen. Diese Art der Eleganz hatte sie ihm nicht wirklich zugetraut, das musste sie sich in der Tat eingestehen. Doch sie hatte ganz gewiss nichts dagegen einzuwenden. Sanft legte sie ihre Hände an seine breite Brust und streifte das schwere schwarze Leder von seinen Schultern, ehe die schlanken Finger in zarten Bewegungen und Berührungen über seine Brust strichen und in ihrer Ausgangsposition verharrten. "Die brauchst du jetzt nicht", raunte sie ihm ins Ohr, als sie die geringe Distanz, die zwischen ihnen herrschte, überbrückte und ihren Körper an seinen schmiegte. "Verrat' mir deine Wünsche." Dunkles, verführerisches Raunen, das mit dem geschäftsmäßigen Tonfall, mit dem sie oben noch mit ihm gesprochen hatte, nichts mehr gemeinsam hatte.
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BeitragThema: Re: Bordell im Keller   Bordell im Keller - Seite 3 EmptyMo 11 Apr 2016 - 15:15

Schon wieder dieses wissende Grinsen, als hätte sie ihm gegenüber einen Informationsvorsprung. Er war sich noch nicht sicher, ob ihm das gefiel. Wovon er sich allerdings ganz sicher war war, dass sie definitiv eine der zurückhaltendsten Huren war, die er jemals gehabt hatte. Wobei ihm diese kühle Eleganz gefiel, mit der sie seiner Aufforderung folgte, wie eine Tänzerin die jeden Schritt zelebrierte. Andererseits war sie auch eine Preisklasse über den Standardnutten, was wusste er schon, was ihre Masche war. Eigentlich mochte er es, wenn er die Kontrolle abgeben konnte und die Frau die Initiative übernahm - schließlich hatte er den ganzen Tag über mehr als genug Kontrolle über andere Leben. Da fand er es schon deutlich entspannender, nicht mehr viel denken zu müssen oder kreativ zu werden, wenn es um Sex ging.
Aber schließlich hatte er sich die Rothaarige ausgesucht, und es war eigentlich auch zuvor schon im Bereich des Möglichen gelegen, dass sie die spröde Art beibehielt.
Er ließ sich die Jacke ausziehen, die mit dem typischen, dumpfen Geräusch zu Boden glitt. Ihre Hände waren immer noch über dem Pullover, aber durch den dünnen Stoff musste sie bereits die harten Muskeln spüren können. Und gleich darauf zeigte sie sich anschmiegsamer, als er erwartet hatte.

Wäre sein Schwanz nicht bereits in diesem Moment hart gewesen, er wäre es spätestens geworden, als er ihren Körper an seinem fühlte. Der leichte Kräuterduft, der von ihrer Haut aufstieg erregte ihn zusätzlich. Diego schloss die Arme um sie, strich mit einer Hand über ihren Rücken nach unten, um die langen, kräftigen Finger in ihren Hintern zu graben und ihr Becken fester gegen seines zu drücken. Die andere grub er in den roten Haarschopf, um ihren Kopf ein wenig nach hinten zu ziehen.
Er wurde noch einmal nach seinen Wünschen gefragt, als hätte sie selbst keine Fantasie oder als wäre sie es, die verführt werden sollte. Schließlich hatte Diego für eine Leistung bezahlt, die von ihr ausging. Und was er wollte hatte er an sich vorhin schon klar gemacht - obwohl er keine bestimmte Reihenfolge festgelegt hatte.
"Eine Stunde ohne Nachdenken, Pelirroja. Überrasch mich."
Bevor sie eine Antwort geben konnte hatte er die Lippen fest auf ihre gedrückt. Er küsste sie rauh, beinahe verzweifelt, als würde er tatsächlich erwarten, dass sie ihn vergessen lassen könnte.

Als er den Kuss löste drehte er sie vor dem Spiegel um wie eine Puppe, so dass sie mit dem Rücken zu ihm stand und sich selbst betrachten konnte. Er zog sie enger an sich, um sie seinen harten Schwanz fühlen zu lassen. Natürlich könnte er sie einfach auf das Bett stoßen und ficken - aber dann wäre die Zeit mit diesem schönen Geschöpf womöglich viel zu schnell vorbei. Genießerisch ließ die Finger über ihre Brüste gleiten, fuhr den Ausschnitt des Korsetts nach und legte ihr die Hand um den Hals, um ihren Kopf ein wenig nach hinten zu zwingen. Er setzte die Lippen auf ihren Hals, widerstand der Versuchung in die zarte Haut zu beissen. "Sieh dir das an... so viel störender Stoff..." Die freie Hand war über ihren Bauch geglitten, hart und steif durch die Corsage. Er fand den Bund des Rocks, zog daran und öffnete den Verschluss in einer so geschmeidigen Bewegung, dass der Stoff scheinbar von selbst zu Boden glitt. Lange, schlanke Beine, durch die HighHeels beinahe endlos, kamen zum Vorschein. Und ein neckischer String, der fast mehr zeigte als er verhüllte. Mit geschickten Fingern streichelte er über den Stoff zwischen ihren Beinen und fing ihren Blick im Spiegel ein. "Ich bin mir noch nicht sicher, ob du dein Korsett nicht vorerst anlassen sollst..." murmelte er, die Lippen in ihre Halsbeuge gedrückt. Er schob den Stoff des Strings beiseite, strich mit den Fingern über den glatten Spalt und sah sich selbst im Spiegel zu, wie er vorerst einen Finger in sie tauchte. Lange würde er nicht mit ihr spielen, aber der Spiegel war gerade zu verlockend, um ihre Reaktion zu sehen.
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BeitragThema: Re: Bordell im Keller   Bordell im Keller - Seite 3 EmptyMo 11 Apr 2016 - 22:22

Die Antwort, die er ihr gab, überraschte sie nur wenig. Männer hatten die verschiedensten Gründe, warum sie sich eine Hure mit aufs Zimmer nahmen. Einsamkeit war einer der häufigsten. Der nächste war Stressbewältigung oder das Ausleben bestimmter Neigungen, mit denen ein Partner womöglich nichts anfangen konnte. Es gab viele Gründe. Seine Worte klangen rau in ihren Ohren, ebenso wie sich seine Finger rau auf ihrer weichen, empfindlichen Haut anfühlten - ein Kontrast sondersgleichen. Welche Dämonen auch immer ihn jagten und quälten - sie war sich sicher, dass sie diese zumindest für eine Weile verscheuchen und ihn sie vergessen machen konnte. Sie wollte gar nicht wissen, welche Dinge es waren, die eine derartige... war es Verzweiflung?... in ihm auslösten. Es ging sie einerseits nichts an und andererseits würde sie daran sowieso nichts ändern können. Das einzige in ihrer Macht stehende war, ihn seine Sorgen für einen Moment vergessen zu lassen.

Seinen rauen Worten folgte ein ebenso intensiver, fast verzweifelter Kuss, der die Hexe in ihren Gedanken lediglich bestätigte. Ein Lächeln, warm, dunkel und verführerisch, umspielte die roten Lippen, als er sie an sich drückte und sie spüren ließ, was er wollte - und dass er jederzeit bereit dazu war. Die Augen halb geschlossen, blickte sie unter langen Wimpern zu ihm auf, während sie sich neckend über die Lippen leckte und ließ sich von ihm drehen, sodass sie nun ihm den Rücken zuwandte und sie sich beide im Spiegel betrachten konnten. sie neigte den Kopf zur Seite, als er seine Finger ihren Hals entlangwandern ließ und ihr wortlos und mit sanfter Gewalt deutete, wie er sie haben wollte und entblößte damit eine Seite ihres langen, schlanken Halses und eine Schulter, während das Haar weich über die andere Schulter fiel. Den Kommentar bezüglich des störenden Stoffes quittierte sie lediglich mit einem leisen, dunklen Lachen, während sie die Arme hob und die Hände in seinen Nacken legte und in seinem dichten Haar vergrub. Manchmal war es eben auch nicht allzu verkehrt, wenn ein Mann sie nicht um mehr als einen Kopf überragte. Aufmerksam beobachtete sie das Spiel der geschickten, zielstrebigen Finger, fing den wilden, hungrigen Ausdruck in seinen Augen, der ihr aus dem Spiegel entgegenblickte, auf. "Ganz wie du willst", schnurrte sie letzlich und machte ein paar neckende Bewegungen mit der Hüfte. Ihr war es einerlei, ob er sie nehmen wollte, wie sie gerade war, oder ob er sich die Zeit nehmen wollte, das Geschenk, das er sich gerade selbst gekauft hatte, auch auszupacken. Als seine Finger das kaum nennenswerte Stück Stoff zwischen ihren Beinen beiseite schoben und sie kurz neckten, ehe er einen Finger in sie tauchte, sog sie kurz die Luft scharf ein und legte den Kopf in den Nacken. Sie vergrub die langen, schlanken Finger in seinem dichten Haar, ehe die langen, perfekt manikürten Fingernägel leichte Male auf der Haut in seinem Nacken hinterließen.

Sie mochte das Gefühl der geballten Männlichkeit in ihrem Rücken. Ein breiter, muskulöser Brustkorb, muskulöse Arme, die sie gefangen hielten... Und eindeutig zu viel Stoff zwischen ihnen.
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BeitragThema: Re: Bordell im Keller   Bordell im Keller - Seite 3 EmptyDi 12 Apr 2016 - 13:35

Hätte die Hexe gewusst, von welchem Vorhaben ihr Kunde sich da gerade ablenken wollte dann wäre sie vielleicht weniger anschmiegsam gewesen. Glücklicherweise war Diego noch nie besonders redselig gewesen, wenn es um seine Geschäfte ging. Und in diesem Fall galt sowieso der Klassiker "Frag nicht, dann bekommst du keine Lügen zu hören." Es würde noch schwer genug sein, seiner Schwester gegenüber zu stehen und sie zu erschießen. Aber Diego war in dem Fall in einer seltsamen Mischung aus christlichem Glauben und mexikanischem Aberglauben gefangen. Er wollte, dass seine Schwester sah und begriff, wer sie tötete und warum - damit sie nicht als Geist wiederkehren musste. Er hatte zwar noch nie einen Geist gesehen, aber die Überzeugung dass es sie gab war ebenso tief in ihm verwurzelt wie das Wissen, dass er selbst ein Gestaltwandler war. Es war das erste Mal, dass er sich um so etwas Gedanken machte - aber bisher hatte er ja auch noch nie ein Familienmitglied töten müssen, sondern bloß Menschen, die ihm völlig egal waren. Bei denen scherte es ihn nicht, ob sie für immer als Verdammte in der Zwischenwelt gefangen waren.

Der aufreizende Hüftschwung, mit dem sie sich an ihm rieb vertrieb die düsteren Gedanken. Ihre Reaktion auf seine Berührungen verriet ihm, dass sie wirklich eine gute Schauspielerin war. - Im schlechtesten Fall. Dieses mal konnte er nicht widerstehen, als sie den Kopf nach hinten bog, ihn fast auf seine Schulter legte, und ihren Hals präsentierte. Er grub die Zähne in die zarte weiße Haut, ersetzte sie mit den Lippen und legte eine zufällig wirkende Spur dieser rauen Liebkosungen von ihrem Hals zur Schulter, ohne sie loszulassen. Einen Arm um sie geschlungen, die Finger über der Brust gespannt, hielt er sie an sich gedrückt. Die andere Hand hatte er inzwischen in den String geschoben, und einen zweiten Finger in die feuchte Spalte geschoben. Für eine Nutte war sie überraschend eng - vermutlich trainierte sie mit irgendwelchem Spielzeug. Ihre Fingernägel in seinem Nacken entlockten ihm ein zufriedenes, zustimmendes Geräusch. Okay.

Übergangslos ließ er sie los und rückte ein wenig von ihr ab. Er umfasste mit beiden Händen ihren Hintern, drückte die perfekt gerundeten Halbkugeln ein wenig zu grob und zog an dem Stoff, bis er sich genau dort spannte, wo er sie eben noch berührt hatte.  "Zieh den Fetzen aus" kommandierte er dann in rauem Tonfall, während er in einer flüssigen, geschmeidigen Bewegung seinen eigenen Pullover über den Kopf zog. Zum Vorschein kam ein Körper, der auf den ersten Blick verriet, dass Diego viel Zeit damit verbrachte, seine Muskeln auszudefinieren. Falls sie die Narben störten ließ sie sich nichts anmerken. "Und dann legst du die Hände an den Spiegel."
Er öffnete seine Hose, ließ sie samt den Shorts zu Boden gleiten und legte die Hand um seinen Schwanz. Mit der anderen strich er ihre Wirbelsäule über dem Korsett entlang nach unten, über ihren Hintern, an der Hüfte nach vorne, bis er sie auf ihrem Unterleib liegen ließ. "Beine auseinander!" schnurrte er in ihren Nacken, und verlieh der Forderung Nachdruck, indem er ihre Beine mit leichtem Druck seiner Knie auseinanderzwang. Er drückte gegen ihren Unterleib, damit sie den Hintern weiter nach hinten streckte, dann setzte er seinen Schwanz an ihrer Fotze an. Ohne Vorwarnung stieß er in sie, hielt einen Moment inne und zog sich wieder heraus. "Genau das will ich machen, seit ich dich gesehen habe, Pelirroja." murmelte er, die Lippen dicht an ihrer Ohrmuschel, bevor er wieder tief in sie stieß, erst noch langsam und genießerisch, dann immer schneller und härter.
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BeitragThema: Re: Bordell im Keller   Bordell im Keller - Seite 3 EmptyDi 12 Apr 2016 - 21:05

So viel dazu, dass er von ihr überrascht werden wollte... Vivienne war sich ziemlich sicher, dass er es wohl kaum so lange ausgehalten hätte, sich von ihr... überraschen zu lassen. Die deutliche Ausbeulung seiner Hose und der Hunger, mit dem er sich ihrem Körper widmete, sprachen da ein sehr eindeutig ausfallendes Urteil. Ein selbstgefälliges schmales Lächeln zierte ihre Lippen, während er seinen Kopf in der Mulde zwischen ihrem Schwanenhals und ihrer Schulter vergrub. Der leichte Schmerzreiz, den seine Zähne auf ihrer Haut verursachten, sorgte für eine wohliges Gänsehaut auf ihren Armen und für wohlige Schauer, die durch ihren Körper zu ihrer Mitte hin zuckten, wo seine geschickten Finger bereits zugange waren und sich in ihr bewegten.

Sie wandte den Blick nicht von ihrer beider Spiegelbild ab, als er von ihr abließ und ein wenig auf Abstand ging. Der "Fetzen", wie er das kaum nennenswerte Stück Stoff zwischen ihren Beinen nannte, hatte ein Vermögen gekostet! Doch noch ehe er auf irgendeine dumme Idee kam, tat sie, wie geheißen. In langsamen, katzenartig geschmeidigen Bewegungen entledigte sie sich des ohnehin überflüssigen Stoffes und beobachtete, wie er sich selbst auszog. Was darunter hervorkam, konnte sich durchaus sehen lassen, fand sie. Vielleicht ein wenig zu viel Muskelmasse, aber man konnte schließlich nicht alles haben. Und anziehender als das übliche Klientel, das sich eine Frau ihrer Preisklasse leisten konnte, war er allemal. Für den Bruchteil einer Sekunde blieb ihr Blick an den Narben auf seiner Brust hängen. Und kurz fragte sie sich, wie er wohl zu diesen gekommen war - oder viel mehr wer aus welchem Grund versucht hatte, ihn abzuknallen. Narben übten eine gewisse Faszination auf sie auf. Hinter jeder Narbe steckte eine Geschichte, die erzählt werden wollte. Jede Narbe erzählte eine eigene Geschichte und machte ihren Träger zu etwas Besonderem, zu dem der er eben war.

Wie eine Puppe ließ sie sich von ihm dirigieren und positionieren, bis er sie so hatte, wie er es sich vorgestellt und... gewünscht... hatte - die Hände abstützend an den Spiegel gelegt, die Beine gespreizt und vornübergebeugt. Es gab sicherlich angenehmere Positionen, aber auch weitaus unangenehmere. Sie stemmte sich ihm entgegen, als er fast schon brutal in sie stieß und sie seinen heißen Atem an ihrem Ohr spürte und seine raue Stimme ihr leise zu raunte. "Ich weiß", antwortete sie gelassen und war sich ziemlich sicher, dass er ihr Lächeln hören konnte, selbst wenn er gerade nicht in den Spiegel sah, um es zu sehen. Der nächste Stoß entlockte ihr sogar ein leises Stöhnen, kaum mehr als ein wohliges Seufzen, das sich seinen schneller und härter werdenden Stößen anpasste. Ein dunkles Raunen, das aus ihrem Hals drang und die Stille des Raumes durchbrach und sich mit dem keuchenden Atem ihres Kunden vermengte.
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BeitragThema: Re: Bordell im Keller   Bordell im Keller - Seite 3 EmptyDi 12 Apr 2016 - 23:29

Und wenn das verdammte Stück Stoff genauso viel gekostet hätte wie die rothaarige Schönheit die es trug - er hätte es ihr vom Leib gerissen, wenn sie nicht schnell genug reagiert hätte. Natürlich machte sie eine Show daraus, und es wäre gelogen, wenn er diese nicht genossen hätte. Genauso wie er ihre Blicke genoss, die forschend über seinen Körper glitten. Er ließ es bleiben, sie danach zu fragen ob ihr gefiel was sie sah. Das war eine Frage für kleine Jungs, die Bestätigung wollten. Oder glaubten, dass sie damit Dominanz ausstrahlten. Fragen musste nur, wer sich seiner Sache nicht sicher war. Und Diego war arrogant genug, um sich sicher zu sein.
Er hatte eine ungefähre Vorstellung davon, wie der durchschnittliche Kunde hier aussah -und gegen diese Vorstellung war er nun mal in jeder Hinsicht die bessere Wahl, schon allein optisch. Und das trotz der Einschusslöcher in der Brust und der langen, gezackten Narbe an der Seite, wo ein Dealer versucht hatte, ihn wie einen Fisch aufzuschlitzen.

Die Position, die er sie einnehmen lassen hatte war nur ein Anfang... irgendwo musste man immer anfangen. Aber ihm gefiel, wie bereitwillig sie sich auf seine Forderungen einließ. Er fragte sich, ob das Korsett in dieser Stellung unbequem war, oder ob es vielleicht sogar eine zusätzliche Steigerung ihrer Empfindungen brachte, wenn er ihr seinen Schwanz in die Fotze schob.
Der erste Stoß war Wahnsinn. Die Nutte fühlte sich verboten gut an, und selbst ihr selbstgefälliges Lächeln tat dem keinen Abbruch. Grinsend erwiderte er ihren Blick im Spiegel, während er seinen Rhythmus wieder etwas verlangsamte, um seinen Atem zu beruhigen. Er hatte nicht vor, das hier zu einem Quickie verkommen zu lassen.
"Du hast mich also beobachtet" stellte er fest, einen lauernden Unterton in der Stimme. Als hätte er das nicht selbst schon bemerkt. Diego erwartete nicht wirklich eine Antwort - falls sie auf Dirty Talk stand war er wohl nicht der erste Ansprechpartner. Sein Atem ging inzwischen etwas schneller, und er musste zugeben dass ihre Haltung ihn zusätzlich anmachte. Abrupt hielt er inne, als sie erneut stöhnte. Quälend langsam zog er seinen Schwanz heraus und legte beide Hände auf ihre Hüften, um sie weiter vom Spiegel wegzuziehen. Er grub die Finger in ihr feuerrotes Haar, das sich bereits aus der kunstvollen Frisur zu lösen begann. Sehr gut. Er wollte sie mit gelöstem Haar und verschwitzter Haut, stöhnend und sich windend...

Grob drückte er ihren Kopf nach unten und zwang sie so, sich noch weiter nach vorne zu beugen, bis sie einen rechten Winkel vor dem Spiegel bildete. "Lass die Hände am Spiegel!" wies er sie an. Jetzt war ihre Haltung definitiv unbequem, aber dafür fühlte sie sich noch enger an - und spürte garantiert jeden einzelnen Zentimeter. Er hielt die Finger in ihrem Haar vergraben und fixierte sie so wie sie war. Selbst wenn sie wollte hatte sie ihm in dieser Position nichts entgegenzusetzen. Diego zwang sie, ihre Beine noch weiter zu spreizen und ließ sich dann ganz langsam gegen sie sinken, jeden Zentimeter auskostend, den er sich in ihr versenkte. Ein leises, kehliges Stöhnen verriet, dass er es genoss. Wieder wurde er nach einigen Stößen schneller, fickte sie schließlich so hart, dass er ihre Haare festhalten musste, damit sie nicht mit dem Gesicht gegen den Spiegel prallte. Irgendwann zog er sie hoch, drehte sie um und drückte sie mit dem Rücken gegen die Spiegelwand. Wortlos hob er ihren Oberschenkel, um gleich darauf seinen Schwanz mit aller Kraft in ihre Fotze zu rammen, dieses Mal von vorne. In den grünbraunen Augen funkelte es, als wären gerade alle seine Wünsche wahr geworden, und für diesen Abend stimmte das ja auch. Er fing ihren Blick ein, sah ihr direkt in die Augen, während er sie fickte und grub die Finger in die zarte, weiche Haut als er nach ein paar Minuten kam. Er vergrub das Gesicht an ihrem Hals und stieß ein erleichtertes Seufzen aus. Es dauerte ein paar Sekunden, in denen er nach Atem rang. Aber sobald sich seine Atmung ein wenig beruhigt hatte schien es, als wäre sein Hunger auf sie noch längst nicht gestillt.

Noch während er in ihr steckte und den Kopf auf ihrer Schulter fing er an, die Schnüre des Korsetts zu lösen. Mit sanftem Hüftschwung sorgte er dafür, dass er gleich da weitermachen konnte, wo er aufgehört hatte, sobald er sie aus dieser Corsage ausgepackt hatte. Als das verstärkte Kleidungsstück endlich fiel löste er sich kurz von ihr,  um ihre Brüste in beide Hände nehmen zu können. Sie waren genau so perfekt, wie er sie sich vorgestellt hatte. Nach den eher rauen Berührungen bisher war er nun überraschend sanft und schloss die Lippen erst um die eine, dann um die andere Brustwarze. Damit keine sich vernachlässigt fühlte stimulierte er die eine leicht mit dem Daumen, während er sanft an der anderen knabberte. Er spürte, wie er wieder hart wurde, in dem Maß wie ihre Nippel steif wurden. Zeit, noch eine Fantasie wahr werden zu lassen, der er vorhin anheim gefallen war. Er küsste sie, zum ersten mal seit dem fast verzweifelten Kuss, als sie ins Zimmer gekommen waren. Dieses mal war er sanfter, nahm sich ein wenig mehr zeit und schob ihr forschend die Zunge in den Mund. Gleich darauf schlang er wieder den Arm um sie und zog sie mit sich zum Bett. Breitbeinig ließ er sich darauf nieder und nahm seinen Schwanz in die Hand, damit der nicht auf die Idee kam, die Party wäre vorbei. "Du hast mir noch keinen geblasen, Pelirroja." Allein bei dem Gedanken dieser wunderschön geschwungen Lippen auf seinem Schwanz glitt ein Lächeln über seine Züge.
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BeitragThema: Re: Bordell im Keller   Bordell im Keller - Seite 3 EmptyMi 13 Apr 2016 - 21:57

Als wäre seine nüchterne Feststellung die Feststellung des Tages. So sehr, wie dieser Kerl nach Gefahr und Ärger stank, war Vivienne sich sogar sehr sicher, dass ihm von Anfang an bewusst gewesen war, dass er unter Beobachtung stand, sobald er auch nur einen Fuß in den Club gesetzt hatte. Auf eine gewisse Weise ähnelten sie sich, wie die Hexe ein wenig amüsiert feststellen musste. Zumindest in der Rolle des Jägers, mit dem kleinen Unterschied, dass sie mehr einer Spinne glich, die geduldig darauf wartete, dass sich ihr Opfer in ihrem Netz verfing, sodass sie zuschlagen konnte, während er mehr den Anschein eines aktiven Jägers erweckte, eines Raubtiers.

Die kräftigen, immer härter, immer schneller werdenden Stöße in ihre Mitte, die bereitwillig jeden Zentimenter in sich aufnahm, entlockten ihr weitere, leise Seufzer. Lustlaute, die tatsächlich nicht jeder ihrer Kunden zu hören bekam - zumindest was das nicht gespielte Stöhnen betraf. Seine Bewegungen waren gezielt und zeugten davon, dass er ganz genau wusste, was er wollte... wie er es wollte und so hatte er sie schneller umgedreht, als sie irgendeinen Einwand erheben konnte, weshalb er so abrupt aufhörte. Ihre Brust hob und senkte sich schneller und sie atmete deutlich unruhiger, hielt seinem Blick jedoch stand. Sie schlang die Arme um seinen Hals, während sie sich an ihn drückte, ihm entgegenkam, um ihn immer tiefer in sich aufnehmen zu können. Als er sie aus der engen Schnürung der Corsage befreite, atmete sie ein paar Mal tief durch, ein Luxus, den sie sich wohl eindeutig zu selten gönnte, wenn sie arbeitete. Jetzt, da der erste, verzweifelte Hunger gestillt war, wirkte er doch schon wesentlich zutraulicher. Sie genoss es sichtlich, wie er sie berührte, seine Lippen um ihre harten Brustwarzen schloss und daran sog und knabberte. Blitze durchzuckten ihre Nervenbahnen bis zu ihrer feuchten Mitte und entlockten ihr ein genießerisches Schnurren. Die Arme noch immer um seinen Hals geschlungen, schloss sie die Augen und erwiderte den leidenschaftlichen Kuss. Bereitwillig ließ sie sich von ihm zum Bett ziehen, blieb allerdings kurz vor ihm stehen, präsentierte sich, aalte sich in den hungrigen Blicken, die er ihr zuwarf.

Die Art, wie er seine... Bitte äußerte, ließ sie leise lachen, doch eine Antwort blieb sie ihm schuldig. Stattdessen ließ sie sich rittlings auf seinem Schoß nieder und sah ihm dabei tief in die Augen. Der Ausdruck auf ihrem Gesicht verriet ziemlich eindeutig, dass sie nun dran war. In neckenden, quälenden, federleichten Berührungen ließ sie ihre schlanken Finger über seinen Körper tanzen, seine breiten Schultern, seinen Brustkorb, über den gut definierten Sixpack, folgten ihre Finger dem Glückspfad von seinem Bauchnabel bis zu seiner harten Männlichkeit. Es war erstaunlich, wie standhaft er war. Die meisten - nein, eigentlich alle - ihrer Kunden benötigten wesentlich länger, um sich zu regenerieren und eine zweite Runde starten zu können. Nach einem weiteren intensiven und innigen Kuss folgten auch ihre Lippen dem Weg, den ihre Hände zuvor beschritten hatten. Mit ihren Lippen, ihrer Zunge und ihren Zähnen erkundete sie den muskelgestählten Körper unter sich. Doch zunächst machte sie keine Anstalten, seinem Wunsch Folge zu leisten. Zuerst wollte sie ihn noch ein wenig necken, rieb sich an ihm, während ihre Hände sich geschickt um die pralle Männlichkeit schlossen. Irgendwann ließ sie ihn los, legte die Hände erneut an seine Brust und drückte ihn rücklings ins Bett. "Entspann' dich und genieß' es", raunte sie ihm dunkel zu und schenkte ihm ein ebenso arrogantes wie wildes Lächeln, ehe ihre Lippen erneut ihren Weg seinen Körper hinab bahnten und sich letzen Endes heiß und weich um seine Eichel schlossen. Geschickt stimulierte sie ihn mit der Zunge, leckte, saugte, quälend langsam zunächst, während sie ihn unter ihren langen Wimpern hervor herausfordernd anfunkelte. Gleichzeitig legte sie eine Hand um seinen Schaft, um ihn weiter zu bearbeiten.
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BeitragThema: Re: Bordell im Keller   Bordell im Keller - Seite 3 EmptyDo 14 Apr 2016 - 10:45

Sie war wirklich eine ausgezeichnete Lügnerin, selbst für eine Hure. Diego machte sich nichts vor, was ihre Reaktionen betraf. Egal ob sie es genoss oder nicht, sie würde in jedem Fall so tun als ob. Nutten waren es gewohnt, für alles benutzt zu werden was sich klein-Otto zuhause nicht traute. Einmal den Überlegenen raushängen lassen, einmal so tun als wäre man derjenige, der den Ton angab. Und mit jedem Stöhnen wurde man bestätigt.
Deswegen bevorzugte er es normalerweise, Frauen zu verführen und nicht zu kaufen, wenn er Bestätigung wollte. In der Hinsicht konnte er sich wenigstens halbwegs sicher sein, dass nur etwa die Hälfte gespielt war. Weiber logen eben, sobald sie den Mund aufmachten. Aber er wusste die Bereitwilligkeit von Huren definitiv zu schätzen, wenn es um seine eigenen Bedürfnisse ging. Da gab es kein Zusammenzucken, wenn er grob war. Kein verschämtes Ausweichen, kein Gewinsel, man musste sie zu nichts überreden. Er konnte auf alle Schmeicheleien und Zärtlichkeiten verzichten. Nicht, dass er das nicht auch virtuos beherrschte - er wusste schon sehr genau, wie er bekam was er wollte. Aber die Hexe war in diesem Fall selbst dafür zuständig, dass sie auf ihre Kosten kam.

Er ließ sich die Show gefallen, als sie vorerst stehen blieb und sich präsentierte. Das Korsett hatte leichte Abdrücke in der zarten Haut hinterlassen, so dass es aussah als trüge sie es immer noch. Unter ihrer alabasterfarbenen Haut zeichneten sich die Muskeln ab - bei weitem nicht so definiert wie bei ihm, aber sie verrieten ihm, dass die Hexe ebenfalls viel Zeit damit verbrachte, ihren Körper so zu formen wie sie ihn haben wollte. Diego bewegte die Hand in gleichmäßigen Bewegungen an seinem Schwanz auf und ab, während er sie mit unverhohlener Gier betrachtete. Sie war genauso schön, wie es die Kleidung schon erahnen hatte lassen. Und jetzt, wo sie nur noch die Highheels trug, mit teilweise gelöster Frisur und funkelnden Augen, der glitzernd feuchten Fotze, war sie ein wahrgewordener feuchter Traum. Er umfasste ihren nackten Hintern mit beiden Händen, als sie sich auf seinem Schoß nieder ließ und grub die Finger in die runden Backen. Diego erwiederte den Blick mit einem unergründlichen Funkeln in den Augen - wollte sie ihn etwa doch noch verführen und aus ihrer Safezone herauskommen?

Er ließ sich ihre Berührungen gefallen, als sie seinen Körper erkundete. War klar, dass sie nicht widerstehen hatte können. Frauen mussten immer an einem herumstreicheln, und Diego nahm es hin. Es gehörte dazu, so wie er die Finger nicht von ihr lassen würde solange sie ihm gehörte. Auch den Kuss ließ er sich gefallen, obwohl er sich einen Moment lang wunderte, dass die Hure ihn von sich aus küsste. Musste zum Gesamtpaket gehören. Lieber wäre ihm ihre Zunge gerade auf seiner Eichel als irgendwo sonst. Sie ließ sich Zeit, und Diego kümmerte sich währenddessen um ihre Brüste, streichelte und massierte sie wie empfindliche Stressbälle. Ungeduldig ragte sein Schwanz zwischen ihnen hoch und zuckte jedesmal, wenn sie mit Lippen und Zähnen eine besonders empfindsame Stelle traf. Er schob wieder einen Finger in sie, ließ gleich darauf einen zweiten Folgen und rieb mit dem Daumen sanft über den Kitzler, um die Schmuserei ein wenig abzukürzen. Als sie ihn nach hinten drückte ließ er sie los und verschränkte die Arme unter dem Kopf. Na endlich.
Ihre Lippen schlossen sich um die Eichel, und Diegos Eier zogen sich zusammen. Die Frau wusste definitiv, was sie tat. Ihre geschickten Berührungen entlockten ihm ein tiefes, dunkes Stöhnen, und sein Becken bog sich ihr reflexhaft entgegen. Er hielt still, solange er es aushielt, dann griff er wieder in ihr Haar, um ihren Kopf nach unten zu drücken und ihren Rhythmus so anzupassen, wie er ihn haben wollte. Dieses kleine, halb unterdrückte Würgegeräusch, das die meisten Frauen von sich gaben wenn er ihnen den Schwanz bis zum Anschlag in den Rachen rammte machte ihn zusätzlich an. Sie war Profi. Also kümmerte es ihn auch nicht, als er tief in ihrem Hals abspritzte und ihren Kopf dabei eisern festhielt.
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BeitragThema: Re: Bordell im Keller   Bordell im Keller - Seite 3 EmptyDo 14 Apr 2016 - 21:16

Das gewohnt süffisante Lächeln tauchte wieder auf den Lippen der Hexe auf, als sie schlussendlich von ihm abließ und herausfordernd zu ihm aufschaute. Provokativ leckte sie sich über die Lippen, kletterte zurück auf seinen Schoß und beugte sich über ihn. Insgeheim fragte sie sich, ob es das jetzt wohl schon gewesen war. Auch wenn er bisher einiges an Standfestigkeit bewiesen hatte, war es doch fraglich, ob er jetzt noch zu einer finalen Runde bereit war. Vielleicht hätte sie den Blowjob ans Ende der Vorstellung verschieben sollen... Denn gerade das war ihre selbsternannte Königsdisziplin. Andere Frauen mochten sich vor Oralsex ekeln oder viel mehr davor, dass es eben auch mal passieren konnte, dass Frau eine Ladung Ejakulat ins Gesicht oder eben in den Rachen bekam. Sie machte sich nichts draus.

"Die Party ist doch wohl nicht schon vorbei..."
, schnurrte sie ihm ins Ohr, während sie sich weiter an ihm rieb und eine Hand an ihrem eigenen Körper hinabgleiten ließ, um sich ihrem eigenen Lustzentrum zu widmen. Sie musste zugeben, dass sich der muskelgestählte, sonnengebräunte Körper unter ihr gut anfühlte. Es gefiel ihr, ihn zu berühren und machte ihn in der Tat zu einer willkommenen Abwechslung. Während sie sich auf ihm räkelte und wand, ließ sie ihren Blick fast beiläufig über die Uhr huschen, die über der Tür hing. Zwei Stunden hatte er gesagt - noch hatten sie Zeit. Und wenn er es sich eben doch anders überlegte und sie die ganze Nacht wollte, wäre sie sicherlich die letzte, die ablehnen würde.
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BeitragThema: Re: Bordell im Keller   Bordell im Keller - Seite 3 EmptyFr 15 Apr 2016 - 0:05

Volltreffer. Sie stand auch noch drauf. Diego erwiederte das Lächeln mit einer trägen Selbstzufriedenheit, als hätte er gerade irgendetwas beigetragen ausser sich verwöhnen zu lassen.
Ein dünner Schweißfilm glänzte auf seiner Haut, als sie sich wie eine Katze auf seinen Schoß und an ihn schmiegte. Eigentlich hätte er gerne etwas wie "Die Party hat gerade erst angefangen" zur Antwort gegeben. Aber sein Blick blieb an der Uhr hängen. Verdammt. Jade war zwar ein Morgenmuffel, aber es konnte trotzdem gut sein, dass sie früh aufstand. Zwar konnte er sie jederzeit und fast überall über ihr Handy orten, aber er mochte doch die altmodische Art der Beschattung lieber. Alle im Kartell gingen davon aus, dass ihr jemand geholfen hatte. Jemand, der jetzt im Besitz von einem Haufen Geld war und den es aufzuspüren galt. Diego kannte seine Schwester gut genug um zu wissen, dass sie nichts erzählen würde. Das hatte sie schließlich in der Hauptsache für ihre Tätigkeiten qualifiziert. Aber er glaubte auch nicht, dass sie allein in der Lage gewesen war, ein solches Ding zu drehen - schließlich war sie nur eine Frau. Darauf, dass Jade von den Ereignissen genauso überrascht gewesen sein könnte wie sie alle, darauf kam er praktischerweise gar nicht erst.

Die aufreizenden Bewegungen seiner Eisprinzessin, die inzwischen eher nach einem verdammt heissen Feuerdämon aussah, lenkten ihn ab. Ihre Haut an seiner war ein verflucht angenehmes Gefühl, und dass sie sich dann auch noch selbst anfasste hätte vermutlich allein schon gereicht, seinen Schwanz wieder völlig steif zu kriegen. Der Trick am Durchhalten war, einfach die Reize nicht abreissen zu lassen und sich ein kleines bisschen zu konzentrieren. Und die Hexe hatte den Teil mit den Reizen verflucht gut drauf. "Scheint, als würdest du mich für die Party gar nicht brauchen...." murmelte er amüsiert, ohne den Blick von ihren flinken Fingern zu nehmen. Er dirigierte sie so, dass sie mit dem Rücken auf seiner Brust lag und legte eine Hand auf ihren Unterleib, um sie festzuhalten. Mit der anderen strich er ihren Arm entlang nach unten, drückte ihre eigenen Finger tiefer in sie und kam ihr mit seinen zu Hilfe, bis ihr Stöhnen ein wenig unkontrollierter klang. Sein Schwanz drückte sich zwischen ihre festen Pobacken, zuerst ohne einzudringen. Er genoss, wie sie sich auf ihm wand und die köstliche Reibung, die dadurch entstand. Erst nach ein paar Minuten drückte er seinen Schwanz langsam in ihren Arsch. Er dirigierte sie mit den Händen, bis er selbst wieder schwerer atmete. "Vielleicht organisieren wir fürs nächste Mal ein paar Spielsachen für dich.. und ich steck sie dir, wohin du willst." Seine Stimme war ein tiefes Raunen in ihrer Halsbeuge, die er mit Lippen und Zähnen mehr oder weniger sanft bearbeitete.

Wenn er wenigstens noch ein paar Stunden Schlaf bekommen wollte, dann musste er ihre kleine Party demnächst beenden. Er hätte nichts dagegen gehabt, noch ein paar Stunden an die beiden versprochenen anzuhängen - aber ihm war klar, dass die letzten paar Nächte und der viele Alkohol ihren Tribut fordern würden. Wahrscheinlich würde er im Hotelzimmer ins Bett fallen und durchschlafen wie ein Stein, wenn er ankam. Jammerschade, denn er hätte zu gerne diesen Whirlpool noch ausprobiert - warum war das Ding nicht voll? Hätte er sich nicht so auf seine Begleitung konzentriert hätte er daran denken können, das Wasser anzustellen. Jetzt ärgerte er sich darüber.
Als ein Zittern durch ihren Körper lief ließ er von ihrer nassen Fotze ab und fuhr mit den Händen über ihren Bauch zu den weichen Brüsten, um sie kurz zu kneten. Gleich darauf stieß er sie von sich herunter, drehte sie auf den Rücken und spreizte mit den Knien ihre Schenkel. "Letzte Runde, Pelirroja. Dann muss ich los."
Seiner Stimme hörte man das Bedauern deutlich an, als er eine der schlanken Fesseln umfasste. Er strich die Wade entlang bis zur Kniekehle und hob ihr Bein an, um es sich auf die Schulter zu legen. Nur einen Augenblick später stieß er so hemmungslos in sie, dass er ihren zierlichen Körper durchs ganze Bett geschoben hätte, wenn er sie nicht festgehalten hätte.
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BeitragThema: Re: Bordell im Keller   Bordell im Keller - Seite 3 EmptyFr 15 Apr 2016 - 23:08

Auf die amüsierte Feststellung, dass die Hexe wohl auch durchaus dazu in der Lage war, die Party alleine zu feiern, musste sie sich doch stark zurücknehmen, um ihm nicht ein trockenes "Stimmt" entgegenzuschnurren. Das gehörte zu den Dingen, die kein Mann im Bett hören wollte. Auch wenn das seinem aufgepumpten Ego sicherlich einen netten Dämpfer verpassen würde. Doch sie behielt den spitzen Kommentar für sich. Fürs Reden bezahlte er sie schließlich nicht. Und die Situation kaputtmachen wollte sie auch nicht. Sie lehnte sich mit dem Rücken gegen seinen Oberkörper, den Kopf auf seiner Schulter abgelegt, die Augen geschlossen - und genoss. Ihr Atem wurde flacher, unregelmäßiger, das leise Stöhnen unkontrollierter. "Gerne", gab sie lediglich kurz und bündig zur Antwort und fragte sich kurz, warum sie nicht vorher auf die Idee gekommen waren. Aber gut, für's nächste Mal hatte sie es sich gemerkt und hatte da auch schon spontan ein paar Ideen, was sie so alles anstellen konnten.

Kurz bevor sie sich selbst Erlösung verschaffen konnte, brach der Mistkerl ab und stieß sie von sich runter. Am liebsten wollte sie ihn dafür erwürgen, doch sie hielt sich zurück. Immerhin wurde sie schon kurz darauf mehr als genug entschädigt. Ihre Finger glitten über das Bett, nach Halt suchend, als er ihre Beine anhob und in sie stieß. Schließlich krallte sie sich in das Bettlaken und begrüßte jeden weiteren, tiefen Stoß in ihre heiße, feuchte Mitte mit einem Stöhnen, das sich dem schneller werdenden Rhythmus anpasste, und letzten Endes in einem langgezogenen, lauteren Seufzen gipfelte, als die Wogen ihres eigenen Orgasmusses über sie hinwegfegten, ihr die ersehnte Erlösung verschafften und sich ihre Muskeln sich unkontrolliert um ihn zusammenzogen.

Noch immer ein wenig schwer atmend lag sie da, das rote Haar wie ein Fächer über ihrem Kopf ausgebreitet, die Arme über ihren Kopf nach oben gestreckt, die Beine angewinkelt und beobachtete ihren Kunden, der damit beschäftigt war, wieder in seine Kleidung zu schlüpfen. Sie drehte sich schließlich auf den Bauch und stützte sich auf ihre Unterarme, ehe sie kurz darauf ebenfalls aufstand und auf ihn zuging, eine Hand fordernd ausgestreckt. Diesen Raum würde er nicht verlassen, ohne sie für ihre Dienste zu entlohnen! "Bis zum nächsten Mal", schnurrte sie ihm entgegen und rollte das Bündel Geldscheine ordentlich zusammen. Als er schließlich verschwunden war, verschwand Vivienne im angrenzenden kleinen Badezimmer, um zu duschen und sich frische Kleidung anzuziehen.

TBC: Zeitsprung - Waldgebiet - Hexentanzplatz
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BeitragThema: Re: Bordell im Keller   Bordell im Keller - Seite 3 EmptyMo 18 Apr 2016 - 20:04

Er hatte das leise Aufblitzen von Zorn in den saphirblauen Augen genau gesehen, als er ihren sicher geglaubten Orgasmus so abrupt bremste. Er spielte das Spiel schließlich auch nicht erst seit gestern. Aber so, wie sie sich gleich darauf unter ihm wand war der Zorn wohl schneller verraucht als gedacht. Er hatte jede Zurückhaltung aufgegeben und vögelte die Hure hemmungslos. Und so wie es aussah, genoss sie die harten Stöße genauso wie er. Ihr Stöhnen trieb ihn an und bald keuchte er genauso atemlos wie sie. Aber erst ihr Orgasmus löste seinen aus, die Muskelkontraktinen mit denen sie sich um seinen Schwanz zusammenzog gaben ihm den Rest. Seine Eier zogen sich zusammen und der Orgasmus kroch seine Wirbelsäule hoch und bohrte sich wie ein Nagel in sein Hirn, als er seine Ladung scheinbar endlos in sie abspritzte. Mit einem unartikulierten Laut ließ er sich auf sie sinken. Ihre nackte Haut war genauso erhitzt und schweißbedeckt wie seine, und er genoss das seltsam angenehme Gefühl, während er nach Atem rang. Die verdammte Hure war wirklich gut - und jeden einzelnen Cent wert.

Nach einer Weile stemmte er sich hoch und fing an, sich anzuziehen. Immer wieder huschte sein Blick dabei zu der Rothaarigen, die wie hingemalt auf dem Bett lag. Frisch durchgevögelt. Genau so hatte er es sich vorgestellt, und genau so wollte er das Bild in Erinnerung behalten. Man wusste nie, wann man eine gute Wichsvorlage brauchen konnte, und die Hure war definitiv eine der Besseren in letzter zeit. Das anzügliche Grinsen ließ sich nicht aus seinem Gesicht wischen, als er seine Hose zuknöpfte. Als sie sich auf den Bauch drehte konnte er nicht widerstehen, und schlug ihr mit der flachen Hand auf den perfekt geformten Hintern. Es klatschte vernehmlich, und die Arschbacken wippten sanft nach. Mit den Fingerspitzen zeichnete er die runde Grundform nach und glitt mit der Hand wieder zwischen ihre Beine, wo es inzwischen richtig nass war. Er musste wirklich aufhören, sie anzufassen. Sonst würde er vielleicht noch ein wenig länger mit ihr spielen wollen...
Als er sich abwandte und den dünnen Pullover über den Kopf zog stand sie auf und streckte ihm anschließend fordernd die Hand hin. Diego kramte eine dicke Rolle Geldscheine aus der Jeans, von der er beiläufig ihr Honorar abzählte. Das übriggebliebene Bündel verriet, dass ihn der Preis nicht sonderlich schmerzte - jedenfalls nicht an diesem Abend. Er drückte ihr das Geld wortlos in die Hand.

Insgeheim fragte er sich, ob sie Hausbesuche machte, oder ob er sich für sein Hotelzimmer jemand anders mitnehmen sollte. Bis zum nächsten Mal, hatte sie gesagt, als wäre sie sich sicher, dass er wiederkam. "Nächstes Mal?" echote er kühl, und bedachte sie mit einem Blick von oben bis unten, als müsste er sich das erst noch überlegen. Er würde in der nächsten Nacht vermutlich das nächste Bordell inspizieren. Wenn sich im Lauf des Tages herausstellte, wer Jades ominöser Helfer war, dann konnte er sie morgen schon erschießen. Und dann brauchte er vermutlich ein paar Liter Schnaps und jemanden, der mindestens genauso gut war wie die rothaarige Hure, um damit klarzukommen.  Oder zwei von ihrer Sorte. Der plötzliche Gedanke an seine Schwester drückte eine kühle Abweisung in sein Gesicht, die er so nicht beabsichtigt hatte. Diego wandte sich um, und warf ihr über die Schulter ein unbestimmtes "Bis dann" hin, als er das Separee verließ. Nur wenig später verließ er das Dashing Venue und zündete sich eine Zigarette für den Heimweg an. Das Trinkgeld, das die Nutte finden würde wenn sie die Geldscheine sorgfältig abzählte, sprach eine deutliche Sprache.

GT: ZEITSPRUNG // Geschäftsviertel - Hotel - Zimmer 47 - Diego Domingo
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