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 Bar - Dashing Venue

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BeitragThema: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 4 EmptySa 22 Jun 2013 - 0:06

das Eingangsposting lautete :

Bar - Dashing Venue - Seite 4 Inside10


Quelle: http://www.panoramafactory.at/panos/th/insider1.jpg
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 4 EmptyDo 16 Jun 2016 - 19:57

Weit kam Sasha nicht mit ihrer Standpauke, denn nur einen Moment später fand sie sich am Boden wieder, während Schmerz in ihrem Arm explodierte. Sie konnte nicht verhindern, dass ihr ein hilfloses Wimmern über die Lippen kroch, als sich der Schmerz in ihrem verdrehten Arm verstärkte und sie versuchte, sich so zu drehen, dass es Zug von dem Gelenk nahm - ohne wirklichen Erfolg. Der Griff der blonden Frau war erbarmungslos, fest und sicher - und mit voller Absicht so brutal, da war sie sich sicher.  Trotzig biss sie sich auf die Unterlippe. Sie würde nicht weinen! Sie würde dem Mädchen nicht die Genugtuung verschaffen, dass sie zu weinen und zu wimmern begann, und sie würde ganz bestimmt nicht bitten, auf zu hören und den Griff zu lockern! So viel Stolz hatte sie dann doch.

Tatsächlich gingen die Worte in den Schmerzen fast unter, und es brauchte die zweite Aufforderung, bis Sasha doch wieder sprach, und nicht verhindern konnte, dass sie erneut ein Wimmern von sich gab. "Ja! Nicht anfassen. Sasha haben verstanden!" Es war fast erleichternd, als sich der Griff löste, allerdings kam es doch so plötzlich, dass sie das Gleichgewicht verlor und schmerzhaft auf dem Boden landete. Die andere ging. Einfach so. Und liess Sasha zurück, die sich trotzig die Tränen abwischte und über ihr schmerzendes Handgelenk rieb, auf dem man die Abdrücke der Finger erahnen konnte. Innerlich fühlte sie sich... hohl. So hatte sie sich das nicht vorgestellt. Doch was hatte sie eigentlich erwartet?

Es dauerte etwas, bis Sasha ihren Füßen wieder genug traute, um stehen zu können. Ein letztes Mal wischte sie sich über das Gesicht, ehe sie ihre Tasche aufsammelte und nur eher aus Gewohnheit einen Blick auf das Handy warf - und tatsächlich eine SMS von Alexej fand. Ein trauriges Lächeln umspielte ihre Lippen, während sie ihm schrieb, dass bei ihr auch alles gut war und sie einen Bekannten getroffen hatte - und die Tage sicherlich zeit hatte, sie könnten ja telefonieren, dann würde sie ihm ihre freien Zeiten nennen. Wie gut, dass er mich nicht sehen kann. Sie wusste, sie konnte nicht lügen, man sah ihr jede Lüge an der Nasenspitze an, hörte es an ihrer Stimme. Doch SMS? Da konnte sie durchaus die Wahrheit ein wenig biegen. Er musste ja nicht wissen, was geschehen war. Sie würde einfach so tun, als hätte sie die SMS gelesen und beantwortet, ehe sie zu Aya gegangen war.

nachdem sie sich das Gesicht gewaschen hatte, sah man kaum noch etwas von den Tränen, und so wartete sie auf Vivi - und passte sie tatsächlich als Erste ab. Sie sah zwar aus, als wäre ihr Tag ohnehin nicht so toll gewesen, aber das war Sasha wirklich wichtig. "Sasha müssen reden mit Vivi. Über blondes Mädchen." Sie wartete, bis die Barbesitzerin zustimmte und sich die zeit nehmen konnte, dann erzählte Sasha ihr von dem Vorfall am Mittag in der Bar, und davon, dass sie es nicht okay fand, dass man so mit anderen Leuten umging. Davon, dass Ayana ihr selbst auch weh getan hatte, erzählte sie nichts. Insgesamt war Sasha auch ruhiger, als zuvor - das Gespräch mit Aya hatte ihr einen Dämpfer verpasst und sie hatte keine Ahnung, was sie nur von ihr halten sollte. letztendlich versprach Vivi mit einem Seufzen, mit Aya zu reden. Und so nickte Sasha und zog sich in ihre Räume zurück. Sie hatte das zwingende Bedürfnis, zu lesen, bis es ihr besser ging. Vielleicht half es ja - nach drei oder vier Kapiteln sah die Welt gleich schon ganz anders aus.

TBC Zeitsprung: Dallas - Geschäftsviertel - Einkaufsmeile "Sapphire Alley" - Cupcake-Paradies
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 4 EmptyFr 17 Jun 2016 - 22:40

Das Warten auf die Barbesitzerin lohnte sich ernorm. In ihrer knappen, präzisen Ausdrucksweise setzte sie die Rothaarige über die Ereignisse des Abends in Kenntnis, die geschätzten Verluste und die tatsächlich Kosten durch die Neubeschaffung. Statt jedoch nur über das geschäftliche zu sprechen, griff Vivienne das Thema auf, welches Sasha zuvor schon angesprochen hatte - mit dem winzigen Unterschied, dass sie sich aus Vivis Meinung tatsächlich etwas machte. Vivi konnte Ayas Zorn verstehen, sie war selbst alles andere als erfreut über Kandys Unvermögen, erklärte jedoch im selben Augenblick streng, wenn auch geduldig, dass ihre Reaktionsweise unangebracht gewesen war und sie eine Wiederholung nicht dulden würde, da sie noch immer Vivis Mädchen waren und in gewisser Weise unter ihrem Schutz standen.

Ayana nickte die Kritikpunkte ab und machte sich keine wirkliche Mühe, ihren Standpunkt zu erklären, sich wohl bewusst, dass es wohl einfach eines jener Dinge war, an welchen sie ohnehin nichts ändern konnte und es am besten war, es einfach hin zu nehmen und zu versuchen, sich daran zu halten - auch wenn es für sie alles als einfach war, sich in gängige Konventionen ein zu fügen.

Entsprechend froh war sie, als sie endlich in ihre eigene Wohnung gehen konnte und ihre Ruhe hatte.

TBC Zeitsprung: Nightlife - Tabledancebar 'Dashing Venue' - Privaträume Vivienne Labeth - Wohnzimmer
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 4 EmptyMo 22 Aug 2016 - 12:08

CF: Geschäftsviertel - Hotel - Zimmer 47 - Diego Domingo

Beinahe hätte es beim Herrenausstatter einen Polizeieinsatz gegeben. Erst hatte der dumme Kerl ihn nicht bedienen wollen, weil er - zugegeben ziemlich penetrant - nach Schnaps roch. Dieses Problem hatte Diego noch mit einem wortlosen Wink mit dem Geldbündel lösen können. Aber als ihm die Beretta in der Umkleide vom Hocker gerutscht war, war der Besitzer des Ladens hektisch geworden. Kein Wunder - ein riesiger, nach Alkohol stinkender Mexikaner, der aussah als hätte er eine verdammt kurze Geduldsspanne und eine Schusswaffe bei sich trug... Diego hatte dem Arschloch ganz kurz und knapp erklärt, was er wollte und war schließlich doch neu eingekleidet worden. Die Waffe hatte die Diskussion deutlich verkürzt. So viel zu unauffällig und unter dem Radar bleiben. Aber immerhin hatte er ihm nicht das Gesicht eingeschlagen und die Sache halbwegs friedlich geregelt. Was für ein verfluchter criajo!
Er hätte gleich in irgend einem Billigladen neue Klamotten kaufen sollen, aber ihm widerstrebte schon das Gefühl von billigem Stoff auf der Haut. So betrunken konnte er gar nicht sein, dass ihn das nicht ärgern würde. Und noch mehr Ärger als er schon hatte konnte er nicht gebrauchen. Ausserdem mochte er es, sich keine Gedanken darum machen zu müssen, was er anzog. Er verließ sich darauf, dass ihn der jeweilige Trottel hinter der Kasse schon in irgendetwas steckte, des gut an ihm aussah. Bekleidet mit einer neuen, für seinen Geschmack fast etwas zu hellen Jeans mit absichtlich aufgerissenen Stellen und einem schlichten, dunkelgrauen T-Shirt verließ er den Laden schließlich. Es war einfach zu heiß, um sich komplett in schwarze Klamotten zu hüllen. Leider. Die Beretta hatte er in den Schaft es rechten Bikerstiefels geschoben, wo sie bei jedem Schritt unangenehm gegen seinen Knöchel drückte, aber wenigstens nicht gleich alles und jeden in Panik versetzte.

Diegos Weg führte ihn fast von selbst direkt zum Dashing Venue. In Gedanken war er bereits bei der Rothaarigen, die ihn beim letzten Mal ziemlich gut von seinen aktuellen Problemen abgelenkt hatte. Inzwischen waren die Probleme noch deutlich angewachsen. Vielleicht sollte er sich noch ein zweites Mädchen zusätzlich zu seiner Pelirroja aussuchen. Allerdings hatte sich in den letzten, beinahe schlaflosen Tagen eine dumpfe Erschöpfung in ihm ausgebreitet. Er war nicht sicher, ob er sich wieder dieses gezierte Hin- und Her mit der Eisprinzessin liefern wollte wie beim letzten Mal.
Genau wie beim letzten Mal empfing ihn im Dashing Venue wieder das angenehm weich gedimmte Licht und die diffuse Atmosphäre von kleinen und großen Geheimnissen, kaum dass er es betreten hatte. Er überlegte kurz, ob er in den letzten paar Tagen eigentlich etwas gegessen hatte, als ihm der Duft von Essen in die Nase stieg. Der Wandler sah dem Mädchen kurz nach, das gerade einen Teller an ihm vorbeigetragen hatte und sein Blick blieb an ihrem wiegendem, kaum bedeckten Hintern hängen. Essen war nicht so wichtig, stellte er fest.

Relativ zielstrebig steuerte er die Bar an, allerdings nicht, ohne sich kurz und gründlich umzusehen. Er konnte eben nicht aus seiner Haut, weswegen er sich auch einen Platz suchte, an dem er das Geschehen gut im Blick hatte. Er hatte bereits gesehen, dass dieses Mal ein anderes Mädchen die Getränke ausgab - nicht seine rothaarige Eisprinzessin von letztem Mal. Vielleicht hatte sie noch einen Kunden. Der Gedanke ließ beinahe ein dumpfes Grollen in seiner Kehle aufsteigen. Er wollte sie nicht gebraucht ficken, nachdem gerade ein Anderer seinen Schwanz in ihre Fotze geschoben hatte. Andererseits könnte er sie dann erstmal ...saubermachen. Der Gedanke hatte seinen Reiz.
Diego ließ sich geschmeidiger auf dem Hocker an der Bar nieder als es die Menge an Alkohol vermuten ließ, die er intus hatte. Hätte er nicht so deutlich danach gerochen, hätte an seinem Verhalten und seinen Bewegungen niemand vermutet, dass er betrunken war.
"Tequila. Die Flasche." bestellte er mit rauer Stimme und fuhr suchend in die Hosentaschen. Verflucht. Offensichtlich hatte er seine Zigaretten in der anderen Hose gelassen, die jetzt im Müll lag. "Und Luckies."
Er rieb sich mit der flachen Hand übers Gesicht, als könnte er damit die bohrenden Kopfschmerzen vertreiben. Sein Gestaltwandlerstoffwechsel baute den Alkohol viel zu schnell ab. Dauerhaft betrunken zu sein war eine Kunst. "Wo ist die Rothaarige?" kam er ohne Umschweife zum Punkt.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 4 EmptyMo 22 Aug 2016 - 13:17

CF: Dallas - Wohngebiet - Apartments 3 - Ayana Lachance - Wohnzimmer

Ayana war zufrieden. der Abend verlief bisher ganz anch Plan, ohne unangenehme Zwischenfälle. Die Kunden waren zufrieden, die Mädchen machten ihren Job und Ayana hielt sich die meiste Zeit an der Bar auf, da sie von dort alles im Blick hatte. Am Anfang des Abends hatte sie einmal getanzt, und gegen Ende der Nacht würde sie erneut an den Stangen stehen, bis dahin war sie hinter der Bar - außer es meldete sich Kundschaft. Von ihren Stammkunden war bisher jedoch Niemand zu sehen. The Lily of the Valley, wie sie hier im Club hieß, trug an diesem Abend ein schwarzes Corsagenkleid, das kaum verbarg, wie schlank die Blondine war - es liess sie beinahe zierlich wirken, allerdings täuschte der Eindruck, unter ihrer blassen Haut lagen sehnige Muskeln. Dazu trug sie schwarze Pumps mit mörderischen Absätzen, in welchen sie sich trotzdem elegant bewegen konnte. Zumindest nach jahrelangem Training, sie hatte hart an ihrem Gangbild, ihrem Gleichgewichtssinn und ihrer Körperhaltung arbeiten müssen und noch immer wirkte sie in neuen Bewegungsabläufen unbeholfen und schlacksig - was der Grund dafür war, dass sie jeden Bewegunsgablauf stundenlang einstudierte. Zumindest während ihrer Arbeit war jeder Schritt und jede noch so kleine Bewegung eingeübt, angefangen bei den Handgriffen hinter der Bar, aufgehört bei den Choreographien an der Tanzstange. Wenn man sie heute sah, würde Niemand darauf kommen, dass sie in ihrer Kindheit wegen ihrer unbeholfenen Bewegunsgabläufe und ihrer schlaffen Körperhaltung gehänselt wurde.

Ein neuer Kunde kam und Ayana schenkte ihm nur einen beiläufigen, kühlen Blick, während sie nach Flasche und Glas griff, die Flasche öffnete und ihm in das Glas einschenkte, um ihm beides zu reichen, ehe sie inne hielt und den Mann, der selbst auf die Entfernung unangenehm nach Schnaps roch, einen befremdlichen Blick, aus dem sich nichts lesen liess. Luckies? Ihr Blick glitt über die Menge. In dieser Bar war derzeit jeder Kunde zufrieden und entsprechend glücklich. Oder hatten sie neue Mädchen, deren Spitznamen sie noch nicht kannte? Allerdings fragte er im nächsten Moment bereits nach Vivienne. Natürlich, sie hatten noch andere rothaarige Frauen, Männer mochten diese Haarfarbe, wenn allerdings nach der Rothaarigen gefragt wurde, meinten sie immer Vivienne. "Solltest du die Schwarze Witwe meinen, sie hat heute frei." Und war auch definitiv nicht erreichbar. Nicht heute. Es musste schon einiges schief gehen, damit Ayana sie an diesem Tag belästigte.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 4 EmptyMo 22 Aug 2016 - 15:31

Erst, als das Mädchen ihm seinen Tequila auf den Tisch stellte, sah er sie richtig an. Bisher hatte er bloß blondes Haar und schwarze Kleidung gesehen. Und sie automatisch desinteressiert aussortiert. Blond war nicht sein Typ.
Dass sie seine Bestellung nicht kommentierte machte sie ihm allerdings symphatisch. Schneller, effizienter Service. Kein verlegenes Räuspern, kein "meinst du nicht, du hast schon genug?" in allen möglichen Varianten und Formulierungen. Endlich eine Frau die begriff, dass es sie einen Scheiß anging, wieviel er soff.
Ihr Körper sah aus, als würde sie genauso viel Zeit darin investieren, ihn so zu formen wie sie ihn haben wollte. Genau wie Diego, wenn er nicht gerade damit beschäftigt war, die Erinnerung an die letzten Wochen mit Alkohol aus seinem Gedächtnis zu schwemmen. Er konnte sportliche Frauen gut von einfach nur dünnen Frauen unterscheiden. Und zog ersteres vor, weil diese Sorte im Bett nicht so schnell schlapp machte und sich ihres eigenen Körpers viel bewusster waren. Selbst die kleinen Möpse passten überraschend gut zu ihrer Figur.

Blöderweise ruinierte sie seine gute Meinung gleich wieder, als sie seine Bestellung mit den Zigaretten ignorierte. Erst starrte sie ihn an, dann ließ sie den Blick über die anderen Gäste schweifen. Eisblaue Augen, die desinteressiert an ihm vorbei blickten. Jeder andere hätte ihr Verhalten bestimmt unheimlich gefunden. Diego hielt sie bloß für zugedröhnt. Koks vielleicht, so kühl und arrogant wie sie wirkte.
Wieso zum Teufel geriet er in dieser Bar immer an die Eisblöcke? Vor allem dann, wenn er gerade eines dieser warmen, weichen, anschmiegsamen Geschöpfe nötig hatte, das ihm die Eier lutschte und ihn auf andere Gedanken brachte?! Diego kippte sein Glas in sich hinein als wäre es Wasser, um sich davon abzuhalten sie zu fragen, ob sie ein bisschen blöd war. Er konnte sich noch gut erinnern, wie ungehalten seine Pelirroja reagiert hatte, als es um ihre Mädchen ging.

Die Antwort der Blonden auf seine Frage ließ seine Laune noch weiter sinken. Also noch nicht mal seine Lieblingshure war hier - was für eine verschissene Nacht! "Joder!" fluchte er ungehalten und schloss die Faust so fest um das dickwandige Glas, dass es gefährlich knirschte.
"Was soll das heissen, sie hat frei? Dass sie nicht hier ist oder das sie nur für eine entsprechende Summe zu haben ist?" knurrte er die junge Frau an. Er kannte die Spielchen und Preistreibereien, die in den Puffs üblicherweise abgezogen wurden. Und er hatte heute auf keinen Fall Lust darauf. Mit mühsam unterdrückter Wut zog er das Geld aus der Tasche und klatschte ein paar Scheine auf den Tresen. Es war wenig mehr als das doppelte, das er beim letzten Mal für die Rothaarige bezahlt hatte. Der seltsame Spitzname hatte in seinem benebelten Hirn einen Moment lang die Hoffnung ausgelöst, dass die Blonde von jemand anderem Sprach. Aber er hatte beim letzten Mal schon keine andere Rothaarige gesehen - jedenfalls keine, die ihm aufgefallen wäre. Aus blutunterlaufenen Augen starrte er das Barmädchen an.
"Ich will sie haben." verdeutlichte er seinen Wunsch, nur für den Fall, dass die Blonde ihn nicht verstanden hatte. Was zum Teufel war das hier für ein Service? Das Dashing Venue warb schließlich dafür, dass es alle Wünsche erfüllte!
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 4 EmptyMi 24 Aug 2016 - 10:46

Der Typ fluchte und verschüttete dabei fast seinen kostbaren Alkohol, während das Glas gefährlich knirschte. Als er mit drohendem Ton fort fuhr, sie sogar anknurrte, lehnte Aya sich weit genug über den Bartresen, dass er ihren sachten Duft wahrnehmen konnte, zart, verführerisch und überraschend sauber für einen Ort wie diesen. Sie achtete dabei sorgfältig darauf, die Geld nicht berührte und ihr stand sicher genug war, sich wehren zu können, sollte das besoffene Arschloch sie angreifen. "Sie ist nicht hier. Du kannst so viel Geld auf den Tisch legen, wie du willst. Sie wird nicht kommen. Nicht heute Abend. Solltest du aus Wut das Inventar zerstören, musst du es auch bezahlen. Solltest du dich verletzen und blutest, wischst du dein Blut selbst auf. Sonst noch etwas?" Der Blick aus ihren Augen war kühl und eisblau, ihre Gesichtszüge kühl, fast abweisend und nicht im geringsten beeindruckt von seinem wütenden Gehabe. Ihre Stimme hätte sanft klingen können, angenehm - wäre sie nicht so schrecklich monoton. Es war dieser monotone, kühle Tonfall, ihre unbewegte Miene, welche viele Männer - oder viele Menschen - abschreckte. Abweisend, kühl, distanziert, unheimlich, befremdlich. Es war jedoch auch genau das, was ihre Stammkundschaft anzog.

Nebenbei musterte Ayana das Gesicht des Mannes aufmerksam, nicht etwa auf der Suche nach Gefühlsregungen, das war hoffnungslos - Ayana war nicht oder kaum dazu in der Lage, eine Mimik oder einen Blick zu deuten, so wenig wie Tonfälle. Viel mehr prägte sie sich sein Gesicht ein, weil er Ärger bedeutete. Weil er gefährlich war. Und sie konnte es nicht leiden, wenn Jemand Ärger machte - besonders, wenn sie verantwortlich war. Sie konnte sich daran erinnern, sein Gesicht bereits einmal gesehen zu haben. Aber sie wusste auch, dass es nicht sehr viel häufiger gewesen war. Keine Stammkundschaft also. Zumindest noch nicht. Dafür hatte er allerdings bereits eine enorme Anspruchshaltung - Die Schwarze Witwe war begehrt und nicht viele Männer konnten es sich leisten, sich auf sie ein zu lassen. Nicht nur finanziell gesehen - ihr Spitzname kam immerhin nicht von ungefähr. So wenig taten es ihre eigenen.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 4 EmptyMi 24 Aug 2016 - 12:39

Die Blonde ließ sich von seiner unterdrückten Wut ganz offensichtlich nicht beeindrucken. Sie kam sogar näher, und Diego schnaubte geringschätzig, als er ihr Parfum roch. Es machte ihm nur noch deutlicher, wie sehr er selbst nach Alkohol stank, selbst nach der ausgiebigen Dusche und in den brandneuen Klamotten. Sein Körper baute den Alkohol viel schneller ab als ein normaler Mensch, und nutzte dazu alle Wege, um das Gift nach draussen zu befördern - was in diesem Fall eben auch die Haut war. Aber solange er Kopfschmerzen hatte und im besten Fall auch noch ein bisschen benebelt war kam er klar. Er wusste, dass er sich der Tatsache irgendwann stellen musste, dass bis auf zwei Personen seine ganze Familie ausgelöscht worden war. Aber dieser Tag sollte nicht heute sein. Heute war noch betrunken sein, ficken und Hirn ausschalten angesagt. Vielleicht änderte sich das morgen, falls Jade sich meldete. Er hatte den Pager absichtlich im Hotel gelassen, auf dem sie ihn erreichen konnte.

Die Stimme der Blonden war auffallend monoton. Das fiel ihm erst jetzt auf, denn vorhin war bloß angekommen, was sie gesagt hatte - nicht wie sie es gesagt hatte. Wie ein Roboter, dem man sprechen beigebracht hatte. Sie verzichtete fast völlig auf Mimik und Gestik. Und war, was das Schlimmste war, völlig unbeeindruckt.
"Bist du high oder was?!" fuhr er sie an, ihr Gesicht nur Zentimeter von seinem entfernt. Der leere Ausdruck in ihrem Gesicht machte ihn noch wütender. Und vielleicht ein bisschen an. Er wusste es nicht genau, seine Gefühle gerieten im Moment durcheinander. Um irgendein Ventil zu finden schleuderte er das leere Schnapsglas in seiner Hand auf den Boden, wo es sich durch die Wucht wie ein glitzernder Regenschauer um den Hocker herum verteilte, auf dem er saß. Dann bezahlte er das verschissene Glas eben! Die Kohle lag sowieso auf dem Tisch, sie musste sich die Scheine nur nehmen. Auffordernd schob er den kleinen Stapel in ihre Richtung, um deutlich zu machen dass er nicht vorhatte, seine Schulden nicht zu begleichen.
Sie starrte ihn weiterhin nur an, als würde sie sich eine neue Spezies ansehen, die sie gerade entdeckt hatte. Da war keine Spur Angst in ihrem Gesicht.
Immerhin hatte er begriffen, dass seine Pelirroja tatsächlich nicht hier war. Merde! Sein Blick glitt zu dem Geldstapel.
"Wer vertritt sie heute? Ich will eine gleichwertige Nutte haben." Diego hatte das Gefühl, dass ein guter Blowjob seine Laune schon heben könnte. Dummerweise beeinträchtigte der Alkohol seine Libido nie - wie schon einige Nutten gehofft hatten.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 4 EmptyMi 24 Aug 2016 - 14:03

Der Mensch fuhr sie an, allerdings störte sie nur das laute Geräusch. Da sie sich allerdings kurz nach ihrer Bekanntschaft mit der taubstummen Frau speziellen Gehörschutz hatte anfertigen lassen, störte es sie deutlich weniger, als es das zuvor getan hatte. Seitdem machte sie die laute Clubmusik auch weniger aggressiv, und Gesprächen konnte sie zumindest nicht schlechter folgen, als vorher. "Ich nehme keine Drogen." Eine simple, nüchterne Feststellung. Sie hatte lange Jahre alle möglichen netten Pillen nehmen dürfen, und damit aufgehört, sobald sie draußen gewesen war. Ob es nun gut oder schlecht war, dass die kühle blonde keine Psychopharmaka mehr nahm, war dabei wohl Ansichtssache. Ihr war es zumindest lieber - die Medikamente hatten sie dumm gemacht, ihren Verstand in Watte gesteckt und dafür gesorgt, dass sich die Welt anfühlte, als wäre sie beständig unter Wasser. Manchmal war es nett gewesen. die Welt nicht so deutlich wahr nehmen zu müssen. Sie war zu laut. Zu voll. Zu chaotisch. Aber wenn es bedeutete, dass sie wie ein dressierter Zombie brav auf dem Sofa saß, war es ihr so doch lieber.

Sie nahm keine Drogen. Er wohl schon. Das Glas landete auf dem Boden und zersprang, was ihr zumindest eine kurze Regung entlockte - ihre Augen wurden gefährlich schmal, ihr sinnlicher Mund ebenfalls. Schmal vor Missfallen. Das würde sie wegräumen lassen müssen, ehe sich noch Jemand verletzte. Er schob ihr das Geld zu, scheinbar wollte er zumindest bezahlen. "In Belangen der Organisation und als Anprechpartner bei Problemen bin ich als Stellvertreter an zu sehen. Abgesehen von den Tänzen, der Bedienung und der Bar existiert in diesem Haus keine weitere Vertretung." Ihr kühler Blick war direkt auf ihn gerichtet, ihr Gesicht noch immer regungslos, allerdings neigte sie ihren Kopf ein wenig zur Seite, wodurch ihr weiches, blondes Haar etwas anders fiel und ihren schlanken Hals entblößte. "Nach ihr bin ich die teuerste Gesellschaft. Man könnte es also als 'gleichwertig' definieren. Die restlichen Gesellschafterinnen bieten bedeutend weniger." Sie hob ihre schlanke Hand und legte sie leicht an sein Gesicht, eine Geste, die verführerisch wirken konnte - oder bedrohlich, während sie sich weiter zu ihm lehnte, dicht genug, damit ihr Atem weich über seine Haut strich. "Wenn du eine Nutte willst, solltest du vielleicht am Bahnhof suchen. Im Dashing Venue gibt es keine 'Nutten' - und sofern du wert darauf legst, sämtliche Extremitäten zu behalten, solltest du diesen Begriff besser nicht in der Nähe der Schwarzen Witwe verwenden." Sie nahm wieder Abstand, ihr kühler Blick auf ihn gerichtet - bereit, einen Angriff zu erkennen, sollte er meinen, Spielchen spielen zu müssen.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 4 EmptyMi 24 Aug 2016 - 14:48

Dios mio, dieses Mädchen stand so dermassen auf dem Schlauch, dass es noch nicht einmal Spaß machte, sie zu beleidigen! Normalerweise erhielt er auf sein Verhalten die Reaktion, die er sich wünschte - ein Aufflammen von Wut, eine patzige Antwort, wenigstens ein zorniges Aufblitzen in den eisblauen Augen, das ihn selbst weiter anstachelte. Aber die Blonde tat, als wäre er nichts weiter als lästig. "Nein, natürlich nicht. Du bist naturstoned, was?" murmelte er, ohne auf eine Antwort zu warten. Erst als das Glas zersprang zeigte sie eine deutliche Reaktion - Missfallen. Gefällt dir nicht, eh Chica?
Allerdings wäre es eine blöde Idee, die Einrichtung zu zerdeppern, nur um ihr eine Reaktion zu entlocken. Im gleichen Moment, in dem ihm bewusst wurde was er da gedacht hatte setzte er die Schnapsflasche an die Lippen und ließ sich den brennend scharfen Tequila wie Wasser in den Hals laufen. Klar denken war heute nicht angesagt, schon vergessen? Dabei ging praktischerweise auch gleich unter, dass er eine Reaktion von der blonden Eiskönigin haben hatte wollen.

Er sah zu, wie sich ihre Lippen bewegten, als sie sprach. Weiche, sinnliche Lippen, die sie aus irgend einem Grund nicht mit Lippenstift verklebt hatte. Was interessierte ihn die verfluchte Organisation? Er war aus ganz anderen Gründen hier! Ein humorloses Grinsen glitt über sein Gesicht. So. Sie war also die nächste Option? Wie kaputt musste man denn sein, um sich einen Roboter ins Bett zu holen?
Diego war andere Frauen gewohnt, feurige Latinas, die im Schlafzimmer zu flüssigem Feuer wurden und ihm jeden Wunsch erfüllten, bevor er ihm selbst bewusst war - vorausgesetzt man bezahlte die Biester gut, ansonsten konnte es durchaus sein, dass man in den Lauf einer geladenen Waffe blickte. Ihre Hand auf seiner erhitzten Haut fühlte sich kühl an. Überraschend weich für einen Roboter. Er machte keine Anstalten, sie seinerseits anzufassen oder ihre Hand festzuhalten, obwohl es ihn jetzt brennend interessierte, wie ihre Haut sich unter seinen Fingern anfühlte.
"So. Ich darf der Obernutte also nicht sagen, dass sie eine Nutte ist und  Nutten beschäftigt." nickte er bedächtig. Suchend sah er sich um, zeigte mit dem Daumen halb über die Schulter auf eines der Mädchen, das gerade aus dem Separee-Bereich kam, in dem er letztes Mal mit der Rothaarigen Barchefin verschwunden war. Er setzte in verschwörerischem Tonfall nach "Und das da, das ist auch keine Nutte? Was denn dann? Eine Vaginalfachverkäuferin?" Sicherheitshalber nahm er noch einen Schluck aus der Flasche, bevor sie auf die Idee kommen könnte, sie ihm wegzunehmen.
Die dunklen Augen lagen forschend in dem Gesicht der Blonden. "Und wenn ich jetzt sage, ich bezahle den vollen Preis für dich und will, das du sofort mit mir gehst und mir den Schwanz lutscht, mi ángel de hielo frío... zu was macht es dich dann?" erkundigte er sich gedehnt.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 4 EmptyMi 24 Aug 2016 - 15:45

Ayana verfolgte seine kleine Demonstration ungerührt. Sie verstand durchaus, worauf er hinaus wollte, allerdings gab es in diesem Etablissement gewisse Regeln und Standards, und die Schwarze Witwe damit zu beleidigen, dass man sie als einfache Nutte sah, wurde weder ihr noch ihrem Club gerecht. Der letzte Satz brachte Ayana tatsächlich dazu, dass sich ihre Mundwinkel zu einem eisigen, gleichzeitig sinnlichem Lächeln verzogen, während sie sich wieder zu ihm beugte. Zu was es sie machen würde, wenn er ihr Geld gab, damit sie ihm jede seiner schmutzigen, kleinen sexuellen Phantasien erfüllte? "Zu der Erfüllung deiner erotischen Phantasien und der exquisitesten Gesellschaft, die du heute Nacht bekommen wirst." Oder deinem schlimmsten Alptraum. Das hängt davon ab, wie du mich behandelst. Wenn sie seinen Gedanken gekannt hätte, womöglich hätte es sie amüsiert - denn Ayana gehörte definitiv zu den menschen, die nicht zögern würden, ihn in den Lauf einer geladenen Waffe blicken zu lassen, wenn er sie schlecht behandelte. Ihre Toleranzgrenze, was Frustration und Provokation im Allgemeinen und Arschlöcher im Speziellen betraf, war derzeit noch niedriger, als üblicherweise.

Sie richtete sich wieder auf und schob in einer eleganten Geste, die beinahe beiläufig wirkte, es jedoch nicht war, ihre blonden Haare zurück hinter ihr linkes Ohr. "Darüber hinaus steht es dir natürlich frei, die Schwarze Witwe als Nutte zu bezeichnen. Ich rate dir nur davon ab, da sie ausgesprochen empfindlich darauf reagieren könnte. Es ist keine gute Idee, sie zu verärgern." Und dann würde Vivienne womöglich Dinge tun, die er sich in seinen kühnsten Träumen nicht würde ausmalen können - nur würden diese Dinge sicherlich nicht angenehm sein. Außer man war Masochist, bei diesem Exemplar bezweifelte sie dies jedoch stark. Sie kannte seinen Typ. Er war nicht nur irgendein besoffener Draufgänger, er war wirklich gefährlich. Ein Krimineller, vermutlich schwer bewaffnet, zumindest hielt er sich für derart gefährlich, dass er sich gleichsam für unantastbar hielt. Sollte er jedoch zeigen, dass er eine Gefahr für eines der Mädchen darstellte, würde Ayana ihn sehr schnell davon überzeugen, dass er nicht die einzige gefährliche Person in diesem Club war.

Er wäre nicht der erste Kunde, der durch ihre Hand sterben würde.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 4 EmptyMi 24 Aug 2016 - 16:41

Es war dumm und infantil, aber es machte ihm tatsächlich Spaß, das Wort "Nutte" so oft wie möglich zu verwenden. Vor allem jetzt, wie sie es im quasi verboten hatte. Und sein dummes Gelaber brachte ihm doch noch eine Reaktion von der Eiskönigin ein - allerdings nicht die, die er erwartet hatte.
Das maskenhafte Gesicht, das seiner Meinung nach im Wörterbuch unter "Resting Bitch Face" abgedruckt werden sollte, verzog sich zu einem Lächeln. Und was für eines. Es erreichte die Augen nicht ganz und wirkte seltsam einstudiert, aber sein Schwanz zuckte aufgeregt, als sie sich näherbeugte wie ein gefährliches Raubtier. Selbst die monotone Aussprache, die Art wie sie die Worte so sorgfältig formulierte als würde sie eine Fremdsprache lernen und gerade abgeprüft werden, passte stimmig in das Bild. Irritiert starrte er nach unten, in den Schritt seiner Jeans. He Amigo, was stimmt mit dir nicht? Die ist ein verdammter Roboter! Es musste am Alkohol liegen. Misstrauisch beäugte er die Flasche, um sie gleich darauf an die Lippen zu setzen. Er war entweder zu betrunken, oder nicht betrunken genug. Wie schnell ruinierte sein Stoffwechsel gerade seinen Wohlfühl-Betrunkenheitsgrad?

Erst nach einem kräftigen Schluck Tequila gab er ihr eine Antwort.
"Das ist heute pure Verschwendung." Wie sie deutlich sehen - oder vielmehr riechen - konnte. Und sie selbst hatte ziemlich sicher keinen Spaß daran, obwohl der Wandler es normalerweise genoss, seine Gegenspielerin so lange zu reizen bis sie ihre Professionalität verlor. Aber andererseits, wenn sein Körper fand, dass die Blonde scharf war und er sich mit ihr ablenken konnte - wieso nicht. Es ging schließlich um ihn. Als Gestaltwandler hatte er gelernt, in jeder Situation auf seinen Körper zu hören und sich darauf zu verlassen. Und er musste sie ja währenddessen nicht unbedingt ansehen, richtig? Er konnte sich vorstellen, dass es die Lippen seiner rothaarigen Lieblingshure waren, die ihm die Eier lutschte.
"Aber gut, wenn du so überzeugt von dir bist, dann kannst dus mir wohl am besten mit einem Blowjob beweisen." Das Geld lag immer noch auf dem Tresen, ohne dass sie auch nur einen weiteren Blick darauf geworfen hatte. Normalerweise wurden die Huren freundlicher, wenn sie Geld rochen. Diese hier war immer noch ein Eisklotz. Und belehrte ihn schon wieder.
"Sie ist nicht hier, oder? Also ist es scheißegal, wie ich sie nenne." Abgesehen davon war er zu seiner Pelirroja deutlich freundlicher als zu allen anderen bisher gewesen. Wie man in den Wald hineinrief und so weiter und so fort.
"Also, was ist?" wollte er wissen ob sie ihrer großkotzigen Ankündigung auch Taten folgen ließ.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 4 EmptyMi 24 Aug 2016 - 19:00

Mir ist es nicht egal, wenn du sie beleidigst. Allerdings merkte man ihr diesen Gedanken nicht an - allerdings würde er ihren Unmut durchaus zu spüren bekommen, sollte er nicht zeitnah davon absehen. Das Machogehabe des Trinkers gab ihrer Einschätzung vorläufig Recht, und da er sich anscheinend für sie entschieden hatte, liess sie einen Blick über die Menge schweifen. Alles war in Ordnung, es gab keinen Grund, an der Bar zu bleiben, wenn sie doch so überaus willige Kundschaft hatte, die in ihren Genuss kommen wollte. Sie wagte zu bezweifeln, dass er wusste, worauf er sich einliess - oder dass er Stammkundschaft werden würde. Ihre Freier suchten sie sich üblicherweise nicht aus einer Laune heraus aus.

"Ich komme gleich." Sie nahm das Geld, welches er auf den Thresen gelegt hatte, und legte die Scheine in einen ordentlichen Stapel aufeinander, ehe sie eines der dienstälteren Mädchen an die Bar pfiff, damit sie sich um die durstige Kundschaft kümmerte, den Laden im Blick behielt und ihr Bescheid gab, sollte es Probleme geben. Glücklicherweise wussten die Mädchen gut genug, welcher Art das Problem sein musste, um sie oder Vivienne von einem Kunden weg zu rufen. Sie ging um den Barbereich herum, nachdem sie das Geld abgezählt und in einer Kasse verstaut hatte, und trat auf den Mann zu, dessen Namen sie noch nicht kannte. Allerdings interessierte sie sein Name auch nicht. Vermutlich wäre er ohnehin nicht sein richtiger Name - so wenig, wie Lily der ihre war. "Komm mit." Sie warf ihm einen Blick über die Schulter zu, ehe sie sich auf den Weg in den keller machte, dort, wo die speziell ausgestatteten Räume warteten.

TBC: Dallas - Nightlife - Tabledance Bar 'Dashing Venue' - Bordell im Keller
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 4 EmptyMi 24 Aug 2016 - 19:49

Wieder dieser Blick, als sie den Kopf drehte und die Bar kurz, aber gründlich mit den Blicken abtastete, als wäre er gar nicht da. Hochkonzentriert, als würde sie sich jedes einzelne Gesicht einprägen, bevor sie ihren Platz hinter der Bar verließ. Er beobachtete wie akribisch sie die Geldscheine Kante auf Kante legte. Feingliedrige Hände mit überraschend kurzgeschnittenen, gepflegten Fingernägeln. Keine langen Gelkrallen, die in diesem Metier sonst eher an der Tagesordnung waren. Er stand auf und fühlte den vertrauten, dumpfen Druck im Hinterkopf, als würde sein benebeltes Hirn träge durch den Schädel schwappen. Äusserlich würde immer noch niemand vermuten, wie betrunken er wirklich war. Da war kein Ausfallschritt, keine überflüssige Bewegung. Nur ein kurzes Zusammenkneifen der Augen, als seine Sicht einen Moment lang verschwamm.
Mit teilnahmslosem Gesichtsausdruck beobachtete er, wie sie ein anderes Mädchen hinter die Bar stellte und setzte die Flasche wieder an die Lippen, während er wartete bis sie alles übergeben hatte. Prüfend schwenkte er die Tequilaflasche anschließend und hielt sie gegen das Licht, um zu sehen wie viel noch darin war. Etwas mehr als halb voll. Das musste reichen.

Ihre Bewegungen wirkten geschmeidig und zielgerichtet, aber irgendwie konnte er sie nicht mit der Vorstellung vereinen, wie sie sich stöhnend und verschwitzt völlig gehen ließ. Weil sie eine Maschine war, und so etwas wie Ekstase oder Lust gar nicht kannte.
Aus irgendeinem Grund schien sein Körper in diesem Fall nicht seiner Meinung zu sein, denn sein Unterleib zog sich kurz lustvoll zusammen, als sie ihm einen fast desinteressierten Blick über die Schulter zuwarf. Was, zur Hölle, war an diesem Stück Fleisch so besonders? Er würde es herausfinden. Vor allem würde er herausfinden, was genau den exorbitanten Preis der Blonden rechtfertigte. Er hatte noch nicht einmal einen guten Spitznamen für sie. Während er hinter ihr herlief ließ er den Blick ungeniert über ihren Körper gleiten, die schmalen Schultern, der muskulös wirkende Rücken, der feste kleine Arsch und die sehnigen Unterschenkel, deren Muskelspiel ihn faszinierte während sie in akkuraten, gleichmäßigen Schritten vor ihm herlief. Er achtete kaum auf den Weg, - weshalb sollte er auch, er kannte ihn bereits. Sie führte ihn allerdings zu einem anderen Zimmer als dem, in dem er letztes mal gewesen war. Vielleicht hatte jede von ihnen ihr eigenes Zimmer? Es war ihm gleich. Sie würde ihm einen blasen, im besten Fall spritzte er ihr in den Mund - wenn sie nicht allzu ungeschickt an ihm herumlutschte - und dann würde er sich mit seiner Flasche wieder an die Bar setzen. Der unwahrscheinlichste Fall war, dass er sie nach dem Blowjob tatsächlich noch ficken wollte - die Blonde war so überhaupt nicht sein Typ. Aber ihre Lippen waren zu verlockend. Er stellte sie sich kühl und samtweich vor. Ideal um seinen Schwanz dazwischenzudrücken. Oder einen Knebel.

GT: Nightlife - Tabledance Bar 'Dashing Venue' - Bordell im Keller
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 4 EmptyMi 19 Okt 2016 - 20:48

CF Zeitsprung: Dallas, Industriegebiet; Workshop District; Mechanics Paradise, Büro im Obergeschoss

Zwei Tage harter Arbeit lagen hinter von Rhodenwald, zwei Tage in denen er wieder einmal die Werkstatt hatte leiten müssen ohne einen Cent Lohnerhöhung dafür zu sehen. Mrs. Baxter war ja scheinbar verschollen. Sie hatte nicht einmal ihre Nase auf den Parkplatz, geschweigen denn in den Laden bewegt. Daher hatte er sich entschlossen den besten French Daiquiri von Dallas zu trinken. Und den gab es nun einmal im Dashing Venue. Zum Glück war die Bar nicht im Keller, denn von Rhodenwald konnte es auf den Tod nicht ausstehen von Nutten angequatscht zu werden. Ernsthaft? Sah er so aus als müsse er für Sex bezahlen?

Davon abgesehen mochte er es nicht eine überlegene Position auszunutzen, oder deutlich gezeigt bekommen das seine Partnerin lediglich an seinen Kohlen interessiert war. Warum die meisten Typen das nicht merkten war für ihn ein Rätsel, denn es war offensichtlich, egal wie viel das Mädel herumstöhnte. Gerade dieses übertriebene gehabe machte die ganze Sache ja so – öde - ja das war das richtige Wort. Er betrat die Table Dance bar und ließ seine Augen kurz durch den Raum schweifen. Er war schon fast erleichtert keine bekannten Gesichter zu sehen, er mochte es nicht von Kumpels dazu genötigt zu werden sich auch eine Dame zu besorgen – ok seine Kumpels würde eine Hure niemals Dame nennen ; er schon.

Schließlich war dieses Gewerbe ziemlich beschissen, da musste man den Mädels diesen Fakt nicht noch mal extra ins Gesicht reiben. Die Tänzerinnen sahen jedenfalls ziemlich heiß aus, soviel stand fest. Aber das war bei diesem Laden ja auch Einstellungsvoraussetzung. Er begab sich direkt in Richtung Bar und ließ sich auf einem der bequemen Hocker nieder. Da der Laden gerade erst geöffnet hatte war natürlich noch nicht viel los. Es war schließlich unter der Woche und die Yuppies von der Börse waren noch fleißig am schaffen, oder mit ihren Sekretärinnen zu gange. Er wartete bis die Bedienung zu ihm kam und fragte was er wünschte. Sie war ebenfalls eine schöne junge Frau die mehr Haut als Kleidung zeigte.

Er bestellte sich seinen Daiquiri und versuchte zum x-ten Mal herauszufinden welchen Cognac sie hier dafür benutzten. Aber wieder war es eine blöde Metallflasche! Die Musik tönte leise durch den Raum, leider war sie nicht gerade das was von Rhodenwald liebte, aber das Dashing Venue war sowieso ein Laden in den sich Typen wie er nicht verirrten. Er hatte dem Türsteher sogar sein Geld zeigen müssen um eingelassen zu werden, das alles nur weil er Cargopants, Tanktop und abgewetzte Arbeitsschuhe trug. Dabei war er sauberer als jeder dieser Verschwitzten Schlipsträger.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 4 EmptySa 22 Okt 2016 - 17:30

CF: Wohngebiet - Bezirk Dallas - Tristan Ryder - Schlafzimmer

Tristan betrat das Dashing Venue mit dem merkwürdigen Gefühl zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Wenn er die Männer betrachtete, die scharenweise darauf warteten ihr persönliches Vergnügen in dieser Art Etablissement zu finden, dann kam er sich vor wie ein Heuchler. Dabei machte er weder sich noch Außenstehenden was seine Motive für seinen Besuch betraf, etwas vor. Er war bestimmt nicht hergekommen um einen der speziellen Dienste in Anspruch zu nehmen oder sich an der Vorführung von optischen Verlockungen zu bereichern. Nein, er war als Sammler hier. Als jemand, der ein Puzzlestück suchte, um ein Gesamtbild zu vervollständigen.

Nachdem er von den Türstehern hereingelassen wurde, sah er sich um und beschloss instinktiv den Massen zu folgen, die ihn gefühlt einmal durch die ganze Bar schleppten. Er sah eine Menge Räume, die eine Menge Dinge für eine Menge unterschiedlicher Männer und Frauen ermöglichten. Ihm begegneten Frauen in Kleidern, die aussahen als kämen sie aus der Sprühdose oder die Kleidchen in der Länge von Oberteilen trugen. Überall sah er halbnackte weibliche Körper und einladende Blicke, die angesichts der vielen Besucher wohl an alle und niemanden gerichtet waren. Wen er nicht zu Gesicht bekam, war die Frau von gestern. Lily of the Valley. Das Maiglöckchen.

Nach seinen ersten erfolglosen Rundgängen hatte er zumindest einen Eindruck davon bekommen, wo sie arbeitete. Die Frage war nur als was, denn an der Stange oder in einem dieser aufreizenden Outfits konnte er sie sich nicht vorstellen. Andererseits wäre es auch nicht das erste Mal, dass sie ihn über die Maßen überraschte, erstaunte und verblüffte. Und das meistens in dieser Reihenfolge.
Er entschloss sich irgendwann zu, sich einen Drink an der Bar zu bestellen und weitere Eindrücke in seine Sammlung mitaufzunehmen. Sollte er eine Tabledance Bar tatsächlich mit in seine Romanhandlung aufnehmen, wollte er die Wahrnehmung seiner Protagonisten so detailliert wie möglich beschreiben können.

Ein schneller Blick zeigte ihm, dass die letzten guten Plätze belegt wurden und direkt neben einer Gruppe Halbwüchsiger zu sitzen, die zum ersten Mal sahen was eine Frau unter ihrer Kleidung trug - daran hatte er kein Interesse. Doch er hatte Glück, denn direkt neben ihm wurde ein Platz frei, weil der Mann offenbar Beute gewittert hatte und aufgestanden war. Er glitt auf einen Barhocker, der sich neben einem sehr bärtigen Mann saß, der sich allein schon von seiner Kleidung her aus der Masse hervorhob. Hinzu kam eine Ausstrahlung, die den gaffenden und sabbernden, auf die männlichen Urinstinkte reduzierten Männern definitiv fehlte.

"So schnell kann's gehen", murmelte Tristan vor sich hin, froh über den freien Platz an der Bar, die ein einigermaßen neutrales Terrain zu sein schien. Bei der Barkeeperin bestellte er einen klassischen Chianti, den er standardmäßig an jeder Bar bestellte. Was nicht oft vorkam, denn er lebte ein recht zurückgezogenes Leben und suchte Bars eher selten auf.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 4 EmptySo 23 Okt 2016 - 16:46

Was zur Hölle, gabs hier heute flatrate Ficken oder was? Von Rhodenwald war halbwegs durch seinen Cocktail durch und browste durch die Gebrauchtwagenanzeigen im Netz. Er war auf der Suche nach einem alten Pickup zum Aufbauen. Er brauchte langsam wirklich ein Auto mit dem man größere Gegenstände transportieren konnte, außerdem liebte er es sich Autos anzuschauen. Mit diesen sich Mut antrinkenden Büroschlappschwänzen wollte er echt nix zu tun haben. Gaben Geld für Sex aus und mussten sich dann noch besaufen damit sie sich trauten…Der Typ neben ihm war dicklich und wirkte als ob das rebellischste was er in seinem Leben getan hatte darin bestand bei Rot über eine Ampel zu fahren.

Das so viele Leute hier hereinströmten verwirrte ihn ein wenig. Es war ihm ein kleiner Triumph zu sehen das auch eine ältere Geschäftsfrau lüstern auf die Tänzerinnen starrte – jaja Männer sind Schweine, er grinst süffisant. Schließlich stürzte ein junger Typ geradezu auf den Hocker neben ihm. Von Rhodenwald stieß belustigt die Luft aus als er eine Gruppe Teenager betrachtete die sich einen Lapdance gönnten. Ja – so hatte er auch mal angefangen.

Leider war dieser herrliche Daiquiri schon bald leer. Der junge Mann neben ihm schien nicht sonderlich interessiert an dem zu sein was um ihn herum vorging, es wirkte fast als warte er hier auf jemanden. Er bestellte sich einen Chianti. Von Rhodenwald kräuselte seine Nase in Ablehnung, als ein recht interessanter Satz sein Ohr streifte. So schnell kanns gehen – was war das denn für eine Aussage? Der Typ erinnerte ihn irgendwie an diesen einen Werwolf aus Sashas dunkelbunter Liebesserie – er und Tyler waren einmal dumm genug gewesen SIE den DVD Abend organisieren zu lassen.

Ein FATALER Fehler, von Rhodenwald hatte Rotz und Wasser gelacht, während Sasha ihn ausgeschimpft und Tylers Oberarm misshandelt hatte. Der Typ nippte an seinem Chianti herum und saß einfach nur da, er unterhielt sich weder mit der Bardame noch quatschte er eine der Damen an. Die hatten ihn schon ins Auge gefasst, sozusagen als den Gutaussehenden Stern in der Menge der halbglatzenen Bierbauchträger. Von Rhodenwald hatte nur Glück das Rocker nicht mehr so in waren wie noch vor zehn Jahren.

Sonst hätte er auch schon drei in einen Hauch von Nichts gekleidete Ladies am Geldbeutel kleben. Auf wen auch immer der Mann wartete, er schien nicht zu kommen. „Na, versetzt worden?“ fragte von Rhodenwald nach einer ganzen Weile des entspannten browsens. Er hatte inzwischen vier interessante Chevrolet Chevelle 327 Pickups in den Zuständen 3-4 gefunden. Alle von 1950 und innerhalb von 200 Meilen rund um Dallas.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 4 EmptySo 23 Okt 2016 - 21:26

Tristan spürte die bohrenden Blicke der Frauen in seiner Umgebung, die ihn von Kopf bis Fuß musterten, als wollten sie seine Kleidergröße schätzen. Dabei waren es nicht nur die Angestellten, sondern auch diverse Besucherinnen, denen er wohl aufgefallen war. Vermutlich, weil er sich ziemlich von der Masse abhob. Nicht nur was seine Erscheinung betraf, sondern auch sein Verhalten. Er saß da, trank in gemächlichen Zügen seinen Chianti und ließ sein Blick mit höflichem Desinteresse über die Menschen in seiner Umgebung wandern, während er nach einem bekannten Gesicht Ausschau hielt.

Und unter all der gebündelten Aufmerksamkeit fühlte er auch die des bärtigen Mannes zu seiner Rechten. Er schien ebenso deplatziert wie er selbst, wenn auch auf andere Art und Weise. Der Kerl wirkte, als gehöre er eigentlich auf eine Bühne, wo er vor Publikum seine Gitarre an einem Lautsprecher zerschmetterte und gröhlend seine Arme in die Luft riss. Doch er ließ sich nicht anmerken, dass er die taxierenden Blicke bemerkt hatte. Als der Kerl ihn jedoch unvermittelt ansprach, richtete er seine schwarz wirkenden Augen auf ihn ohne zu Blinzeln. "Nein, dazu bräuchte ich eine Verabredung und die habe ich nicht.", entgegnete er mit einem schmalen Lächeln. Sein Tonfall war frei von jedweder Reue oder Bedauern, sondern so nüchtern wie der Wetterbericht. Dann hob er das Kinn und deutete auf auf den Mann bzw. das Smartphone in seinen Händen.

"Sie wohl ebenso wenig. Sie sind interessiert, aber nicht an den Frauen... oder den Männer hier. Vielmehr widmen Sie sich in erster Linie Ihrem Smartphone, suchen vermutlich etwas, aber es ist keine Gesellschaft. Wenn Sie den Blick heben, dann nur um verächtliche Blicke auf Ihre Mitmenschen zu richten, die sich an den Dienstleistungen dieses Etablissements erfreuen. Nicht aber, als erwarten Sie jemanden", fuhr er unaufgefordert vor. Es war seine Art zu signalisierenden, dass nicht nur er selbst beobachtet wurde und mehr von dem Geschehen um ihn herum registrierte, als er sich anmerken ließ. "Ich frage mich, was es ist, das Sie hierher verschlägt. Und zwar etwas, das Sie woanders nicht zu erhalten glauben"

Nun drehte er leicht den Oberkörper und wandte sich dem Mann zu. Das widersprüchliche Verhalten hielt seine Neugier aufrecht, allerdings rechnete er nicht damit, dass ihm Gerede über sein Verhalten und welche Schlüsse sich daraus ziehen lassen willkommen waren. Viel wahrscheinlicher war, dass er über die Art und Weise, wie Tristan zu ihm sprach -ruhig, entspannt und gewählt- innerlich nur die Augen verdrehte. Zweifellos war er einen raueren Umgangston gewohnt, das zumindest schlussfolgerte er aus der äußerlichen Erscheinung des Mannes, die zwar nicht ungepflegt, aber auch nicht fein herausgeputzt war.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 4 EmptyMi 26 Okt 2016 - 19:28

Der junge Mann verneinte, er hatte keine Verabredung. Er tat dies in einem derartig ruhigen und gestochenen Tonfall das von Rhodenwald das Bedürfnis verspührte wiehernd zu lachen. Er tat es jedoch nicht, da er sich ja nicht mit Gewalt den Abend verderben musste. Dieser Typ klang wie ein realitätsferner Geisteswissenschaftler, vielleicht ein Philosoph. Diese Typen waren im allgemeinen sogar Alex zu schräg, und das nicht nur weil sie meist mehr Fremdwörter um sich warfen als ein Wörterbuch.

Er verstand nicht wie man sich so in bloße Fantasiekonstrukte hineinsteigern konnte, dass sie zu etwas wichtigerem wurden als reale Erlebnisse. Und prompt fing der Kerl an ihn zu analysieren, wie damals der Schulpsychologe. Anders als vor knapp dreißig Jahren würde Alexander allerdings nicht aufspringen dem Kerl die Nase brechen und ihn abschließend mit seinem eigenen Gürtel windelweich prügeln. Jedenfalls war er nicht sonderlich weit von der Wahrheit entfernt, Alex interessierte sich in der Tat recht wenig für die Mädchen, für eventuell hier arbeitende Männer hatte er erst recht nichts übrig.

Auch musste er sich nicht zwangsläufig ansehen wie hier gerammelt wurde das sich die Balken bogen, schließlich könnte er das ja auch im Schutz seiner vier Wände online tun. Allerdings hatte von Rhodenwald keine voyeuristischen Neigungen. „Aha…Und was zum Geier machst du dann hier? Ich meine ich genieße hier sehr wohl eine Dienstleistung dieses Ladens, namentlich den geilsten French Daiquiri von Dallas. Ne schande das die Besitzerin dieses Schuppens nicht noch ne normale Bar eröffnet, wenn du mich fragst.“ Erklärte er mit ungesenkter Stimme. „Außerdem such ich nach ner Grundlage zum Aufbauen, Pickups aus den 50ern. Du kennst nicht zufällig jemanden der jemanden kennt huh?“ fragte er den Hemdträger.

„Und du machst hier irgendwelche soziologischen Studien oder was? Ich meine so als ob du hier gleich abspritzen willst siehst du echt nicht aus – davon abgesehen das du bei mir so ziemlich an der schlechtesten Adresse im Laden wärst.“ Warnte von Rhodenwald vorsichtshalber vor. Man konnte ja nie wissen, in den USA gabs immer noch mehr verkappte Schwuchteln als man annehmen würde.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 4 EmptyMi 26 Okt 2016 - 19:49

CF: Nightlife - Tabledance Bar 'Dashing Venue' - Showbereich

Während sich die Horde an testosterongesteuerten Individuen im Showbereich versammelte, um Sasha beim Tanzen zu begaffen, schob sie ihren zierlichen Körper geschickt und geschmeidig den Männern vorbei, in Richtung der Bar, wo sich zwar immer noch eine ordentliche Anzahl an Trinklustigen befand, jedoch war es zumindest für den Moment etwas ruhiger. Trotz der mörderisch hohen Absätze der schwarzen High Heels bewegte sich die Hexe mit traumtänzerischer Sicherheit durch den Raum, liess ihre Hüften mit jedem Schritt ebenso sanft wie verlockend hin und her wiegen und strich sich das Haar zurecht, ehe sie hinter der Bartheke verschwand, um dem sichtbar erleichterten Mädchen zur Hand zu gehen. Kurz musterte sie die Männer an der Bar abschätzend, ehe sie sich eine Flasche Wein öffnete und sich ein Glas einschenkte. Erst als der eigene Durst für den Moment gestillt war, beugte sie sich ein wenig über den Tresen zu den beiden Männern, die sich gerade über irgendwelches für sie völlig irrelevantes Zeug unterhielten. "Guten Abend die Herren", schnurrte sie ihnen in bester Marnier entgegen und setzte ihr übliches selbstzufriedene, schmale Lächeln auf. "Darf's noch was sein?" Leere Gläser waren ein absolutes No Go! Mit leeren Gäsern liess sich kein Geld verdienen. Und selbst wenn ein Gast eigentlich nichts mehr wollte, bestand die Kunst darin, ihm weiszumachen, dass er sehr wohl noch durstig und die nächste Bestellung ganz alleine seine Idee gewesen war.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 4 EmptyDo 27 Okt 2016 - 20:08

Tristan registrierte die Skepsis im Gesicht des Mannes, der wohl wenig von seiner spontanen Psychoanalyse hielt. Das taten die wenigstens und eigentlich nahm sich Tristan jedes Mal auf Neue vor, das nicht mehr ungefragt zu machen. In fast jedem Fall stieß er auf Gegenwind, was er demjenigen nicht mal übel nehmen konnte, denn er selbst wurde auch nicht gerne analysiert. Allerdings schwirrten ihm noch genug Aspekte seines abgebrochenen Psychologie-Studiums im Kopf herum und waren durch seine Romane ungewollt präsent. Die Motive eines Menschen und das nach außen gerichtete Verhalten waren sein täglich Brot, der Dreh- und Angelpunkt seiner Arbeit. Ein Mechaniker hörte schließlich auch nicht von jetzt auf gleich auf, die Modelle diverser Autos auf den Straßen unter die Lupe zu nehmen. Ähnlich verhielt es sich mit ihm, mit dem Unterschied, dass sein Job sozial weniger verträglich war.

Tristan wurde gefragt, was er hier mache und tatsächlich zögerte er eine Antwort hinaus. Erstens wusste er nicht, wie offen er sprechen konnte und zweitens wusste er selbst nicht so genau, was sein Hauptgrund war. Zweifellos drehte es sich um die Frau auf dem Friedhof aus der letzten Nacht, doch wenn dem so war, dann würde er das lieber für sich behalten. Zu gestehen, dass man hierher kam um die Frau oder zumindest ihren Arbeitsplatz zu sehen, konnte zu falschen Schlüssen führen, für deren Aufklärung er zu unmotiviert war.

"Ich war noch nie in einer Tabledance Bar und habe spontan beschlossen, dieses Versäumnis nachzuholen", gestand er freimütig. Es war eine sichere Information, die für seinen Gegenüber nicht überraschend sein dürfte. Tristan bezweifelte, dass er wie einer der üblichen Besucher aussah, geschweige denn wie ein Mitglied der Stammgäste. Als der Mann ihn fragte, ob er jemanden kenne, der Pick Ups verkaufte, schüttelte er sogleich den Kopf. Da musste er nicht lange überlegen. "Ich fürchte nein, tut mir leid. Für Autos bin ich der falsche Ansprechpartner. Aber falls du darüber einen Roman schreiben willst, können wir uns gerne unterhalten." Sein Tonfall ließ deutlich werden, dass er genau damit nicht rechnete und lediglich einen - zugegeben- lahmen Scherz machen wollte. Und da der Mann ihn duzte, entschied sich Tristan dazu, diese Anrede zu erwidern.

Tristan trank gemächlich von seinem Chianti und musste absurderweise an Hannibal Lecter denken, der nach eigener Aussage die Leber eines Mannes mit Chianti und Fava-Bohnen genossen hatte. 'Das Schweigen der Lämmer' hatte er geliebt, nicht unbedingt wegen der Kriminalgeschichte, obwohl die grandios aufgezogen war, sondern mehr der männlichen Hautperson wegen. Er lächelte schwach, als der Mann ihm soziologische Studien unterstellte und ihn nicht als jemanden einschätzte der "gleich abspritzen will". Eine sehr interessante Formulierung, die im gegenwärtigen Milieu vermutlich angemessen war.

"Auch wenn es naheliegend ist, muss ich wieder verneinen. Ich führe keine Studie durch. Ansonsten sähest du mich mit Notizblock und Stift hier sitzen... oder in einer verbalen Auseinandersetzung mit dem Sicherheitspersonal, weil ich die falschen Fragen stelle ", fügte er trocken hinzu und trank noch mehr Chianti. Es war besser an dieser Stelle nicht zu sehr ins Detail zu gehen, denn manche seiner Fragen, hatten seine vergangenen Interviewpartner dazu veranlasst, ihn äußerst schief von der Seite anzugucken. Das unterhaltsamste Gesicht war das eines Bauern gewesen, den er gefragt hatte, ob Schweine den ganzen Menschen essen oder bestimmte Bestandteilen verschmähen würden.... zwecks Leichenentsorgung, aber das hatte er damals verschwiegen.

Tristan zwang sich in die Gegenwart zurück und stieß ein amüsiertes Schnauben aus, als der Mann mehr oder weniger deutlich machte, dass er an Männern kein Interesse hatte. Homophob kam er ihm nicht vor, allerdings schon sehr vehement was seine Prinzipien betraf.
"Vor mir hast du nichts zu befürchten. Ich mach's nicht mit Männern und ganz bestimmt nicht in der Öffentlichkeit. An den besonderen Dienstleistungen hier bin ich nicht interessiert, viel mehr an...allem hier. Wie gesagt, ich war noch nie in einer Tabledance Bar"

Nach und nach wurde es an der Bar etwas leere, sodass einige freie Barhocker wie aus dem Nichts auftauchten. Vermutlich lag es daran, dass die Männer sich inzwischen genug Mut angetrunken hatten, um von sich aus auf Frauen zu zugehen und sie anzusprechen. Während er weiter am Chainti nippte, nahm er plötzlich Bewegungen an der Bar war. Dort gab es wohl eine Art Schichtwechsel, denn eine atemberaubende Rothaarige in einem eleganten Kleid aus blutrotem Stoff und schwarzer Spitze löste die Barkeeperin ab. Sie füllte sich ein Weinglas und kam daraufhin geradewegs auf die beiden zu. Mit sachlichem Interesse, das hier völlig  unangebracht war, beobachtete Tristan wie sie sich fortbewegte. So als gehöre der Laden ihr und sei die Chefin, der man besser keine Widerworte gab.

An der Art und Weise, wie sie sich lasziv über den Tresen beugte, wurde deutlich, dass sie sehr genau wusste, wie sie ihren schlanken, kurvenreichen Körper perfekt zur Geltung brachte. Ihr gelang, was viele Frauen nie erreichten, nämlich die Art von natürlichem Sex-Appeal, die nicht geschauspielert wirkte. Tristan bezweifelte nicht, dass ihr Körper für sie wie ein Werkzeug war, einzig geschmiedet zu dem Zweck, Männer um den Verstand zu bringen, sodass sie ihren eigenen Namen vergaßen. Selbst jemanden wie ihn, der sonst ein Muster an Selbstbeherrschung war. Als sie sprach, war ihre Stimme dunkel und rau und Tristan hatte Mühe, sie nicht hemmungslos von Kopf bis zum Po zu begaffen.

Nach einem Moment des Zögerns gewann er seine Contenance wieder und schob ihr sein inzwischen leeres Glas herüber. Er hatte ihre Frage nicht vergessen, sondern war sich nur unschlüssig, welche Antwort er geben sollte. Also antwortete er intuitiv. "Überraschen Sie mich. Sie scheinen zu wissen, was Ihre Gäste wollen ", sagte er mit beabsichtigter Mehrdeutigkeit.
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Dorinda Jones
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 4 EmptySa 15 Jul 2017 - 19:59

Einstiegspost

Dorinda saß mit einem String der Klasse Stars & Stripes bekleidet an der Bar auf einem Barhocker. Die Beine gespreizt und die Hände züchtig auf dem Sitzleder dazwischen abgestützt um den Herren der Schöpfung möglichst viel Raum für die eigene Fantasie zu überlassen. Die Nippel ihrer runden Brüste waren mit goldenen Sternen abgedeckt.
"Und jetzt bitte den Kopf nach hinten werfen... ja genau so...."
Ein Werbeshooting für nicht jugendfreie Magazine. Sie glaubte nicht, dass es ihr zum Ruhm verhelfen würde, aber vielleicht dieses Lokal bekannter und damit würde dann ja auch Kundschaft kommen und die Bezahlung steigen. Viele Wenn  und Abers allerdings würde es wohl kaum schaden auch hier alles zu geben. Wieder klickte es ein paar Mal.
"Danke. Das wars. Einpacken."
Dorinda rutschte von dem Barhocker herunter. Langsam wurde es auch kalt. "Mmmh, ich habe meinen Arbeitsplan gar nicht im Kopf." murmelte sie und ging hinter die Theke um nachsehen zu können, ob sich das Anziehen überhaupt lohnen würde. Sie hatte Pech. Natürlich. "Schade." Dorinda schlug das Buch wieder zu und wackelte mit ihrem schokobraunen Hintern wieder vor die Bar. "Möchte sich vielleicht jemand entspannen?" fragte sie und leckte sich lasziv über ihre vollen Lippen "Harte Arbeit sollte belohnt werden und ein Freundschaftspreis ist sicher drin." nicht, dass hier irgendwelcher Raum für Missverständnisse geschaffen wurde.
Tatsächlich fanden sich zwei. "Wie teuer wirds denn?" fragte einer der beiden "Oder ist gleichzeitig billiger?" warf der andere ein.
"Also Gangbang kostet definitiv den vollen Preis, wenn sich nicht noch mehr von Euch anschließen um die 250 Dollar." antwortete sie und hob ihre Brüste den beiden entgegen. Solche Ficks waren kein Spaß, sie waren harte Arbeit und sie hoffte, dass wenn es bei den beiden bleiben würde und sich nicht noch mehr anschlossen. Noch lieber wäre ihr allerdings einzeln. Leider schien der Preis abzuschrecken. "Kommt schon Jungs... ich würde so gerne von Euch gefickt werden." versuchte sie es mit bittender fast schon bettelnder Stimme. "Ich werd ganz nass, wenn ich an Eure geilen Schwänze denke." BÄM der Blonde biss an. Sofort schmiegte sie ihren Körper an ihn und teilte ihm mit, wie durstig sie nach der Arbeit sei und sie doch erst an der Bar etwas trinken könnten. Auf seine Kosten natürlich. Ganz Gentlemanlike. So konnte die Schicht ruhig öfter anfangen...
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 4 EmptyMi 6 Sep 2017 - 9:31

CF: Dark Temptation

Es waren ein paar wenige Tage vergangen und ohne das es Roy merkte, übernahm sein neues Ich (später EGO genannte) immer mehr die Kontrolle, wenn es so gar nicht passte. Darum hatte sich Roy, der es auf eine Art Grippe schob, da auch seine Fähigkeiten nicht mehr fuktionierten, frei genommen.
Am Abend, wollte er einen Spaziergang machen, damit sein Kopf wieder frei wurde und er wieder einen klaren Gedanken fassen konnte. Doch sein Ego schien ihm wieder andere Pläne auf zu zwängen.

Vor einer Bar blieb er stehen, hatte sogleich das Gefühl, dass er hier mehr Abwechslung finden würde und trat ein.
Auch wenn Roy nicht viel von diesen Läden hielt, trat er ein und ging zur Bar, wo eine Frau sich an einen Blondschopf ran machte. Sein Ego war natürlich sofort eifersüchtig und übernahm deswegen immer mehr den Körper und ließ Roy glauben, es wäre er selbst, der so reagierte.
Dass er unter einem Fluch stand und nun ein Werwolf war, würde er sicher so nie erfahren.
Er bestellte einen Drink und sah immer wieder zu der Frau, die mit ihrem schokobraunen Körper den Mann anmachte.
Roy ließ den Blick schweifen. Es war fast leer und so blickte er den Blondschopf an. Sein Blick war stechend und einschüchternd und vielleicht könnte er ihn ja so aus der Bar jagen und den ganzen Schokokuchen für sich haben.
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Dorinda Jones
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 4 EmptyMi 6 Sep 2017 - 12:50

Dorinda schnalzte bewundernd mit der Zunge und machte ihrem "Opfer" ein Kompliment nach dem anderen. Er sollte sich wohlfühlen, denn dafür würde er ja später auch ordentlich was zahlen. An der Bar überredete sie ihn zu der teureren Variante Sekt, damit ER morgen keinen Schädel haben würde und war verzückt, dass sie von derselben Sorte ein Glas abbekam. Lief hervorragend und eigentlich hatte sie geplant ihn nach dem zweiten Glas mit aufs Zimmer zu nehmen und "zum Schuss" kommen zu lassen, aber wie so oft im Leben kam manchmal alles anders.

Sie fühlte sich beobachtet. Nicht, dass sie das gestört hätte, aber dies war ganz genau die Art von Beobachtung bei der man sich selbst unwohl fühlte. Egal welchen Job man hatte. Denn es gab einen Unterschied zwischen Begaffen und Beobachten. Etwas irritiert legte sie dem Mann vor sich ihren schlanken braunen Finger, den ein blutroter Fingernagel krönte über die Lippen damit er einen Moment schwieg kurz bevor sie ihm gestattete daran zu lutschen und so weiter antörnte. Sie unterstrich ihren Willen mit ihm zu verschwinden noch mit einem tiefen Blick, kurz bevor das Gefühl zurück kam. Irgendwas stimmte hier nicht und es machte sie nervös. Ich sollte mich nicht so aus der Ruhe bringen lassen, von etwas unsichtbarem! versuchte sie sich zur Ordnung und zur Konzentration auf ihren Kunden zurückzurufen. Ihre Hände fuhren von der Hüfte des Mannes vor ihr zu seinem Schritt. "Mmmhhhmm.... es wird wohl Zeit aufs Zimmer zu gehen..." sagte sie mit heiserer Stimme zu ihm und drehte sich um. Genau in diesem Moment traf ihr Blick auf den Mann der da noch am Tresen stand und zu dem sie mit dem Rücke gestanden hatte. Sein bohrender Blick jagte ihr einen echten Schrecken ein. Darauf, dass sie gar nicht gemeint war, sondern ihr kleiner geiler Kunde, den sie an der Hand hielt kam sie gar nicht. Schnell konzentrierte sie sich wieder auf das wesentliche. Jetzt wo sie wusste woher das Gefühl kam war es einfacher es zu ignorieren. Mit einem Augenzwinkern und Kussmund in Richtung des braunhaarigen an der Theke setzte sie ihren Weg fort.

Ca. eine halbe Stunde später kehrte sie in den Barraum zurück. Allein. Jetzt trug sie nicht mehr Stoff, aber die Farben der amerikanischen Flagge waren gegen weiße Dessous getauscht worden, die auf ihrer braunen Haut funkelten und nicht mehr verdeckten als die vorherige Kleidung. Unten rum hatte sie sich schnell etwas frisch gemacht damit der nächste genau so viel Spaß haben würde wie der Blonde, der bereits abgespritzt hatte bevor er richtig drin gewesen war.

Der Gast mit dem bösen Blick stand noch an der Bar und so näherte sich Dorinda von hinten und legte ihre Hände auf dessen Schultern während sie gleichzeitig ihren Mund neben dessen rechtes Ohr brachte. Ihre Hände strichen jetzt den Rücken hinab und legten sich um seine Mitte während sie flüsterte "So gut aussehend und so allein... Lust auf Gesellschaft?" am Ende des Satzes ließ sie ihre Zunge kurz über den äußeren Rand seines Ohres wandern bevor sie ihn los ließ und umrundete damit er sie ansehen konnte.


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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 4 EmptyDo 7 Sep 2017 - 9:46

Die Blicke, die er dem Mann zuwarf, wurde schnell von der Frau verdeckt und somit traf er mehr oder weniger sie, was sie wohl nervös machte. Roy konnte es deutlich spüren, wie es ihr durch den Körper ging.

Auch wenn die beiden Verschwunden waren, spürte er mit seinen neuen übermenschlichen Sinneswahrnemungen, was da so vor sich ging. Er war ein Versager, der einer "Prostituierten" zum Opfer fiel. Er fickte sie ja nicht mal richtig. Und nach wenigen Augenblicken war er auch schon fertig, ohne dass er überhaupt etwas gemacht hatte. Für das Ego war dieser Mensch ein Waschlappen. Für's Wichsen zahlen.

Nach einigen weiteren Minuten, in der sich die Frau umgezogen und frisch gemacht hatte, kam sie heraus. Roy hatte seinen Drink, der schon halb leer getrunken war.
Dass sie nun auf ihn zukam war ihm bewusst, weswegen er kaum Regungen zeigte.
Als sie in sein Ohr hauchte und ihn umschmiegte, blieb er ruhig. Auch als sie sein Ohr ableckte. War sie ein Hund?? Doch dem Ego gefiel es und er wandte sich leicht der Frau zu, die ihn umrundete, um ihn zu sehen.

"Wer weiß. Vielleicht brauchst aber auch nur du Gesellschaft, wenn du dich schon so an mich ran machst", sagte er leicht frech und sah ihr tief in die scharzen Augen. Sie war ein reinrassiger Mensch, dass roch er.
Sanft legte er seine Hand an ihre Wange uns strich ihr eine Haarstähne aus dem Gesicht. Sein Blick fiel tief in ihre Augen, als könnte er ihre Seele lesen uns sie hypnotisieren. Sein Wolf war ein Künstler seine Opfer zu beeinflussen und seinen Willen auf zu drücken.
"Sag mir, wieso ich?? Nur wegen des Geldes oder der Spaß??", fragte er hauchend und ließ ihre Augen nicht aus den seinen, als würde er lesen können, ob sie lügen würde.

Roy selbst hätte sowas nie getan, aber er war in diesem Moment nicht Roy. Aber seine Fähigkeiten schien sich der Wolf zu nutzen zu machen.
"Du hattest ein hartes Leben", begann er mit seiner Analyse, wobei seine Hand mitfühlend an ihren Oberarm wanderte. Seine Stimme und Ausstrahlung waren einfühlend, als könnte er sie verstehen und könnte sich mit ihr identifizieren. Sie sollte ihn als Spiegel sehen, der ihr Inneres zu verstehen wusste und ihr das gab, was keiner zuvor konnte und keiner danach tun können würde.
Jede Bewegung verriet ihm mehr, als sie zu glauben schien. Roy hatte schon hunderte, tausende Menschen analysiert und so manipulierte der Wolf mit Roys Wissen die schokobraune Frau.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 4 EmptySa 9 Sep 2017 - 13:19

"Mmmh... ich brauche also Gesellschaft?" sie sah sich kurz um "Es sind doch genug Menschen da..." sagte sie, zog einen kleinen Schmollmund und zog mit der Spitze ihres Zeigefingers eine Linie aus der Mitte seiner Schlüsselbeine bis zur Mitte seiner männlichen Brust während sie die ganze Zeit den intensiven Blickkontakt zu ihm aufrecht erhielt.
Sie fühlte sich von seinem fast schon animalischen Auftreten echt angezogen. Da war überhaupt kein schauspielerisches Talent gefragt. Er wollte wissen warum er. "Die Wahrheit wäre, weil es mein Job ist." sagte sie. "So eine Frage stellt man hier nicht." versuchte sie ihn aufzuklären und ihre wenig charmante Antwort damit zu erklären. Seine angeraute Stimme verursachte Gänsehaut. Das ist echt mal was anderes. stellte sie positiv überrascht für sich fest.

Dorinda stutzte. Was wird das hier?! "Das geht Dich etwas an?" fragte sie überrascht. So recht wusste sie nicht was sie damit anfangen sollte, dass dieser Mann ganz offensichtlich über sie sprechen wollte bzw. das Leben, welches sie führte. Schließlich zuckte Dorinda mit den Schultern "Nicht härter als das anderer..." bis jetzt hatte sie sich auch keine Gedanken darüber gemacht, sondern es einfach so hingenommen und das beste daraus gemacht.
Der Typ ist echt seltsam... wieder beschlich sie dieses Gefühl, dass sie bereits Eingangs gehabt hatte... bei ihm.

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