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 Bar - Dashing Venue

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BeitragThema: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 3 EmptySa 22 Jun 2013 - 0:06

das Eingangsposting lautete :

Bar - Dashing Venue - Seite 3 Inside10


Quelle: http://www.panoramafactory.at/panos/th/insider1.jpg
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 3 EmptyMi 16 März 2016 - 9:30

Die Gäste an der Bar waren alle versorgt, so dass die Blondine einen Moment Zeit hatte, ihren kühlen Blick einmal über den gesamten Club gleiten zu lassen und einen beiläufigen Blick auf den Neuling zu werfen, der sich gar nicht mal so schlecht schlug. Vielleicht ein bisschen nervös und unsicher, aber das würde sich mit der Routine sicher geben. Und um die Kleidung musste man sich kümmern, aber das war nicht Ayanas, sondern Vivis Problem, immerhin hatte sie den Dresscode auf die beine gestellt und bestimmte den Stil der Bar, der jedoch Themenabhängig sein konnte. Besonders die burlesquen Abende erfreuten sich größter Beliebtheit, die entsprechende Kleidung allerdings war relativ kostspielig und wurde nicht selten gestellt.

Da tatsächlich alles ruhig war, die große Anzahl an Menschen zufrieden und auch in den Separees kein Lämpchen leuchtete, wandte sie sich dem Küken zu und maß sie einmal abschätzend von oben bis unten. "Wie findest du dich bisher zurecht?" Ihre helle Stimme klang angenehm, und wenn auch nicht unfreundlich, doch auch nicht wirklich freundlich, während ihre schönen Züge nahezu wie in Stein gemeißelt schienen, derart glatt wirkte ihr Mienenspiel. Die Frage war tatsächlich nicht aus Höflichkeit gestellt, so lange die Barbesitzerin nicht anwesend war, lag es in Ayanas Verantwortung, sich um den Neuling zu kümmern. zwar war ihr der Barbereich bereits nach Einstellung gezeigt worden, damit sie sich vertraut machen konnte, ehe die Kundschaft kam, doch erfahrungsgemäß brauchten die meiste Neuen ein paar Abende, ehe sie sich wirklich zurecht fanden. "Gibt es Fragen oder brauchst du Hilfe?"

Dabei war sie leise genug, damit die Personen, welche an der Bar standen, das Gespräch nicht belauschen konnten. Sollte Kim der Arbeit bezüglich Fragen oder Hilfestellungen brauchen, würde Ayana diese ihr so weit wie möglich beantworten. Dass ausnahmsweise einmal eine Frau her gekommen war, kümmerte Ayana dabei wenig. Gerade an den Themenabenden kamen doch gelegentlich mehr Frauen zu Besuch, zumal auch in dem illegal geführten Bordell, von dem das Küken noch nichts wusste, Frauen bedient wurden. Aya selbst gehörte unter anderen zu den Mädchen, die weibliche Kundschaft an nahmen, außerdem zu jenen, die Pärchen bedienten oder im Doppelpack buchbar waren, falls der Kunde einen Dreier wünschte. Das hatte - gerade bei ihr - zwar seinen Preis, aber es gab dennoch genug, die diesen nur zu bereitwillig zahlten.

TBC Zeitsprung: Dallas - Geschäftsviertel - Northpark Center - Shop & Beauty


Zuletzt von Ayana Lachance am Mo 21 März 2016 - 7:36 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 3 EmptyMi 16 März 2016 - 22:44

Dass Yara am heutigen Tag ein wenig eleganter gekleidet war als üblicherweise, war ihm durchaus aufgefallen und er hatte es wohlwollend aufgenommen, allerdings liebte er sie, ganz gleich, was sie trug – und sei es, dass sie ihre Vorliebe für Karohemden auslebte. Genau wegen ihres Charakters und ihrer Eigenheiten, von denen sie eine ganze Menge hatte, liebte er sie schließlich. Als sie meinte, sie hätte ihn durchschaut, lachte er leise auf und hob sich ergebend die Hände. Sowas, da war er also tatsächlich aufgeflogen, wer hätte das gedacht? Ihren Vorschlag mit dem Urlaub ließ er unkommentiert. Auf einen Segeltörn zu gehen, klang verheißungsvoll, allerdings bereitete es ihm Bauchschmerzen, das ohne JJ zu tun, denn Yaras Sohn konnte ihn schließlich genau aus diesem Grund nicht leiden: Weil er Zeit mit ihr alleine verbrachte.

Was den guten Scotch anging, den er gewiss trinken würde, ohne etwas abgeben zu wollen, war er sich mit Yara einig – er mit Eis, sie ohne. Sie sagte es sogar beinahe im selben Augenblick und er schmunzelte amüsiert. Zwei Dumme, ein Gedanke, dachte er erheitert und nickte anschließend der Kellnerin dankbar zu, die ihnen den Scotch entsprechend serviert hatte. „Vielen Dank“, wandte er sich an sich, bevor er wieder zu seiner Freundin schaute und grinste. „Mein Geschmack ist wahrscheinlich tatsächlich sonderbar, immerhin finde ich Gefallen an dir“, entgegnete er frech auf Yaras Gedankengang hin. Was die Show betraf nickte er lächelnd – wenn sie schon hier waren, dann würde sie das natürlich auch mitnehmen – und nachdem sie ihren Scotch in Ruhe getrunken hatten, begaben sie sich in den Showbereich. Danach traten sie den Heimweg an.

tbc ~ Zeitsprung ~ Parkanlage ~ Liegewiese + Yara Howlett
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 3 EmptySo 20 März 2016 - 21:13

CF: Zeitsprung - Geschäftsviertel - Einkaufsmeile "Sapphire Alley" - Starbucks Coffee

Offenbar trugen die gut platzierte Werbung und die Umbaumaßnahmen Früchte. Auch die Motto-Abende schienen nicht nur der Clubbesitzerin und ihren Mädchen Spaß zu machen, auch die Kundschaft hatte offensichtlich Gefallen daran gefunden. Da hatte sie wohl alles goldrichtig gemacht und die richtigen Investitionen zum richtigen Zeitpunkt getroffen. Heute hatte Vivienne sich Zeit gelassen. Es standen keine größeren Veranstaltungen bevor, aufgrund derer sie sich sonderlich abmühen musste und so hatte sie mehr als genügend Zeit gehabt, sich bei einem langen Bad und einem Buch zu entspannen. Auch auf ihre ausreichend ausgewogene Ernährung achtete sie. Es gab schließlich kaum etwas unerotischeres, als das laute Knurren eines hungrigen Magens, wenn sie gerade dabei war, ihre Verfühungskünste an ihrer Kundschaft auszuleben.

Der Abend war noch jung und noch war es sehr übersichtlich im Club - was sich mit Sicherheit wohl noch ändern würde. In geübter Manier schenkte sie den wenigen Gästen an der Bar ein, scherzte und flirtete gekonnt mit den Männern, während sie wachsam den Raum im Blick behielt. Das neue Mädchen stellte sich nicht so schlecht an, auch wenn da durchaus noch Luft nach oben war. Aber sie war erst seit kurzem hier, weshalb die Hexe davon ausging, dass sich das alles noch geben würde.
Als vorerst jeder Durst gestillt war, lehnte sie sich entspannt zurück und verschränkte die Arme vor der Brust. Für ihre Verhältnisse trug die Hexe an diesem Abend auffallend viel, bestehend aus einer bordeauxroten Vollbrust-Corsage, halterlosen Strümpfen mit Spitzenbesatz, einem luftigen langen schwarzen Rock, der an den Seiten bis zur Hüfte geschlitzt war, sodass die weiße, makellose Haut ihrer schlanken Beine bei jedem Schritt, den sie tat, kurz herausblitzte und eher schlichten, schwarzen Highheels. Ihr Haar trug sie offen, sodass es sich über die schmalen Schultern und ihren Rücken ergoss.
Genüsslich nippte sie an ihrem Weinglas und ließ diesen im Glas kreisen, abwartend, welche Überraschungen diese Nacht wohl mit sich bringen mochte.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 3 EmptyDi 29 März 2016 - 13:22

CF: Geschäftsviertel - Hotel - Zimmer 17 - Diego Domingo

Der Weg vom Hotel in die Tabledancebar war doch länger, als er gedacht hatte. Rückblickend war er froh, sich doch ein Taxi gerufen zu haben. Auch wenn er es zugegeben eher deswegen genommen hatte, weil er einfach zu erledigt war, um zu Fuß zu gehen. Ein anständiges Steak und ein paar Desperados würden das schon wieder richten. Vielleicht kippte er dann auch noch ein- zwei Tequila hinterher, wer wusste schon, ob man sich die Huren dort schönsaufen musste? Vorerst freute er sich auf ein Steak - er hatte die Speisekarte des Dashing Venue vorab im Internet gecheckt. Dabei hatte er festgestellt, dass man dort zwar keine sonderlich riesige Auswahl hatte, aber auf jeden Fall alle Grundbedürfnisse eines Mannes zufriedengestellt wurden. - Immer vorausgesetzt, man war kein Veganer oder ähnlicher Spinner. Zudem war er kein Gourmet, sondern einfach nur hungrig. Er würde vermutlich die verdammte Tischdeko essen, wenn sie nicht schnell genug laufen konnte.

Schon als er die Bar betrat war er angenehm überrascht. Die Beleuchtung war stimmig, der Laden wirkte nicht wie eine x-beliebige Tabledancebar sondern wie ein eleganter, luxuriöser VIP-Club. Nicht, dass das etwas an den Leistungen ändern würde, aber er honorierte den gepflegten Eindruck.
Mit einem raschen, routinierten Blick verschaffte er sich eine Übersicht über den Laden und die Gäste, die sich hier aufhielten. Es war nicht überfüllt, sondern eine angenehme Menge an Menschen. Man konnte sich vermutlich sogar unterhalten, wenn man das wollte. Die Musik war so scheisse, wie man es eben erwartete, aber das wollte er dem Laden heute nicht anlasten. Den meisten Besuchern war das Gedudel wahrscheinlich sowieso egal.
Er suchte sich einen Tisch rechts von der Bar aus, von wo er einen Großteil des Raumes gut im Blick hatte. Natürlich war es unmöglich, hier alles zu beobachten - das war schließlich Teil des Raumkonzeptes und sorgte für eine gewisse Anonymität. Aber es reichte ihm schon zu wissen, wer sich in seiner direkten Umgebung aufhielt. Die Schlampe, die eigentlich an der Stange tanzen sollte, kümmerte sich gerade hingebungsvoll um einen Gast. Sah ziemlich heiss aus, die Kleine. Etwas anderes hatte er aber auch nicht erwartet.

Er lehnte sich entspannt zurück und legte die Arme auf die Rückenlehne der Sitzbank, während eine der Angestellten mit wiegenden Hüften auf ihn zukam. Er hatte genug zeit, um sie mit den Blicken ungeniert auszuziehen, während sie auf ihn zukam. - Obwohl es bei diesem Corsagen-teilchen, das sie trug nicht viel auszuziehen gab. Aber diese Heels könnte sie glatt anlassen, wenn er sie vögelte...
Er bestellte ein Bier und ein Steak und ignorierte ihren sichtlichen Unwillen, ihn zu bedienen. Musste an der herablassenden Art liegen, mit der er sie von oben bis unten gemustert hatte, bevor er ihr sagte, was er haben wollte. Wenn sie das nicht vertrug, war sie hier vermutlich falsch. Diego grinste selbstzufrieden, als sie gleich darauf wiederkam und ihm ein Bier hinstellte - sie hielt sich mit Absicht so weit von ihm fern, dass er ihr auf keinen Fall auf den Hintern hauen konnte. Hatte das kleine Biest ihn so schnell durchschaut?
Während er sich wieder zurücksinken ließ und den ersten Schluck von seinem Bier trank wanderte sein Blick zur Bar. Die hübsche Rothaarige war ihm vorher schon aufgefallen. Ob die Farbe echt war? Er war glatt geneigt es herauszufinden, so aufreizend wie die Corsage ihr Dekolltee präsentierte. Sie war sichtlich gelangweilt, und wenn sie seine Angestellte gewesen wäre hätte er sie erstmal mit der Nase gegen die Bar geschubst - damit ihr verging, faul herumzustehen und Wein zu trinken, als gehörte ihr der Laden. Stattdessen musterte er sie ungeniert und absichtlich aufdringlich. Die Senorita war ein Kaliber für sich, stellte er mit einem Blick auf die endlos langen Beine fest.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 3 EmptyDi 29 März 2016 - 21:26

Der aufmerksame Blick ihrer saphirblauen Augen folgte dem Neuankömmling unauffällig, während sie eine kleine belanglose Unterhaltung mit einem der Gäste an der Bar führte. Sie hatte den Kerl noch nie hier gesehen, also war er entweder ein neu Zugezogener oder nur auf der Durchreise. Doch die ganze Körpersprache des Kerls schrie förmlich nach Ärger. Sicherlich war er einer der ganz harten Sorte, ein Macher, ein echter Kerl. Für einen Moment zuckte eine fein geschwungene Braue der Hexe, ehe sie den Blick abwandt und ihre Aufmerksamkeit wieder ihrem Gesprächspartner widmete. Lediglich aus den Augenwinkeln konnte sie sehen, wie machohaft er sich von ihrer Angestellten bedienen ließ und auf das Mädchen herabblickte, als sei sie nichts weiter als wertloser Dreck. Das waren ihr ja die Allerliebsten. Spinner, die sich aufführten, als wären sie Gott und sich wohl auch noch wünschten, dass man dankbar dafür war, dass sie einen mit ihrer Anwesenheit beehrten. Den Zahn würde man ihm hier ganz schnell ziehen. Auch wenn sich die Männer hier gerne wie die Könige der Welt aufspielten, waren sie - allesamt! - wirklich zu dämlich und von ihren Trieben gelenkt, dass sie nicht im Ansatz merkten, wer hier der Puppenspieler war und wer lediglich an den Fäden tanzte.

Der stechende, aufdringliche Blick des Mannes entging ihr keineswegs. Wie sollte er auch? Schließlich fraßen seine Blicke sie schon von weitem förmlich auf. Für einen Moment ignorierte sie ihn völlig - so wie man einen jaulenden Kläffer ignoriert, wenn er zu viel Lärm macht, um ihm zu zeigen, dass man von seinem Rumgejaule eher unbeeindruckt ist. Erst, als sie zuende gesprochen hatte, lehnte sie sich zurück, griff nach ihrem Weinglas und nippte daran, während sie ihren Blick durch den Raum schweifen ließ und ihn schließlich ansah, kühl und berechnend, aus ihren saphirblauen Augen. Während sie gerade noch über die plumpen Scherze des anderen Gastes leise gelacht hatte, hatte ihre Miene nun einen äußerst neutralen Ausdruck angenommen, ein nonverbales Signal dafür, dass er sich dieses Machogehabe gerne sonstwohin stecken konnte. Bei ihr würde er damit auf Granit beißen.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 3 EmptyMi 30 März 2016 - 12:52

Inzwischen hatte er es sich auf der Bank gemütlich gemacht, was in seinem Fall hieß, das er breitbeinig auf seinem Hintern saß und einen Arm auf der Lehne abgelegt hatte. Mit der freien Hand hielt er sein Bier. Kein Desperados, sondern irgend ein durchaus trinkbares Gebräu aus Dallas. Man sollte sich ja auf Reisen auch mal die einheimischen Trinkgewohnheiten zu Gemüte führen. Nachdenklich trank er noch einen Schluck und wischte sich den Schaum mit dem Handrücken von den Lippen, nachdem er das Glas abgestellt hatte.  
Die Rothaarige hatte ihn gesehen, und er versuchte nicht mal, des unverschämte Grinsen zu unterdrücken. Dabei entblößte er makellos weiße Zähne. Natürlich hatte sie ihn gesehen. Vermutlich beobachtete sie ihn schon, seitdem er reingekommen war. Sie wandte den Blick aber schnell ab, als sie mitbekam dass er sie ganz unverhohlen musterte. Hola, mamacita! Doch zu viel Aufmerksamkeit auf einmal? dachte er amüsiert, als die Rothaarige sich so demonstrativ von ihm abgewandt hatte. Damit müsste sie doch umgehen können, wenn sie hier schon als Hure arbeitete. Er nutzte die Gelegenheit, um ihr ausgiebig auf den Hintern zu glotzen. Ein ausgesprochen hübscher Hintern, den definitiv zu viel Stoff verhüllte. Vielleicht ließ sie den Stoff für ein paar Dollar fallen. Oder vielleicht ließ sie ihn sich für ein paar Dollar mehr vom Leib reissen. Er wusste zwar in ungefähr, wie teuer diese Dessous sein konnten, es war ihm aber völlig egal. Dann bezahlte er die Fetzen halt.

Im Moment lagen seine Prioritäten noch beim Essen, das hoffentlich bald kam, aber der heisse Rotschopf war definitiv in der engeren Auswahl für Sonderausgaben. Zuhause in Acapulco fassten die Mädchen einen solchen Blick bereits als Einladung auf und hockten schon im nächsten Moment auf seinem Schoß. Hauptsächlich, um ihn dazu zu bringen, Geldscheine locker zu machen. Man sah ihm nun mal an, dass er es sich leisten konnte, und meistens gab er seine Kohle auch ganz gern und vollkommen ohne Gewissensbisse für diese anschmiegsamen Geschöpfe aus. Es war ihm egal, ob sie ihn mochten oder nur so taten - sie waren nett anzusehen, fühlten sich gut an und machten im Bett alles mit. Dafür wurden sie meistens auch fürstlich entlohnt. In dieser Hinsicht ließ er sich nicht lumpen, schließlich vergalt er üblicherweise fast jedes Lächeln mit einem Geldschein. Diego grinste immer noch, als die Rothaarige ihn wieder ansah. Diese kühle Ablehnung war schließlich auch eine Form von Aufmerksamkeit. Wahrscheinlich hatte sie irgendwo einen Spiegel, über den sie ihn auch dann beobachtete, wenn sie irgendwo anders hin sah. Er hob sein Glas, um ihr mit einem unverschämten Lächeln zuzuprosten.

Na los, zieh mir das Geld aus der Tasche.... dachte er grinsend. Er hatte gelernt, dass so ziemlich alles und jeder käuflich war - es kam immer auf die Summe an. Oder die Währung.
Und verdammt nochmal, dieses zierliche Geschöpf hinter der Bar war schon definitiv aus dem obersten Regal. Die sanften Rundungen ihrer Brüste, die alabasterfarbene Haut und der Hintern, der für seinen Geschmack fast ein wenig zu klein war - aber sich garantiert wahnsinnig gut unter seinen Händen anfühlen würde... Verdammt. Er bekam gleich ein Rohr, wenn er sich vorstellte, was er mit diesem so geschmeidig wirkendem Körper alles tun könnte. Und das würde seine Preisverhandlungen garantiert drücken, wenn sie es mitbekam.
Zum Glück brachte ein Mädchen ihm sein Essen und lenkte ihn damit von der kühlen Sirene hinter der Bar ab. Die Kleine war eine andere als die, die ihn zuvor bedient hatte. Auch hübsch, und ein kleines bisschen zutraulicher als ihre Kollegin, denn ihre Finger strichen sanft über seine Schulter, als sie ging. Mhm. Die Kleine würde sich heute vielleicht auch noch ein Trinkgeld verdienen. Vielleicht hatte er auch einfach auf sie weniger unsymphatisch gewirkt, weil der Duft und der Anblick des Steaks seine Laune direkt nach oben katapultiert hatten. Na also!
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 3 EmptySa 2 Apr 2016 - 22:35

Der Anflug eines leisen, wissenden Lächelns umspielte die roten Lippen der Hexe, während sie den Neuankömmling aufmerksam musterte. Männern wie ihm sah man den Charakter schon weit aus der Ferne an. Dieses arrogante, selbstzufriedene Grinsen in seinem Gesicht verriet im Prinzip schon alles, was sie über ihn wissen musste. Gottkomplex gepaart mit jeder Menge Ärger, stellte sie für sich gedanklich fest und hob kurz ihr eigenes Weinglas, um den Toast über die Entfernung zu erwidern, ehe sie es bedächtig an ihre Lippen führte, wohl wissend, dass er sie wohl mindestens genauso eingehend beobachtete, wie sie ihn - vielleicht auch noch ein wenig genauer.

Der Blickkontakt wurde unterbrochen, als eines ihrer Mädchen ihm die Bestellung an den Tisch brachte und er sich über das Steak hermachte, wie eine Horde ausgehungerter Hyänen. Da war aber jemand hungrig! Banause. So ein edles Stück Fleisch sollte man genießen... Aber es konnte nun schließlich nicht jeder mit derart viel Stil glänzen. Für einen Moment wandte sie sich ab, um weitere Getränkebestellungen entgegenzunehmen und zuzubereiten. Mit geübten Handgriffen, an den denen man ihr die Erfahrung hinter der Theke nur allzu gut ansehen konnte, bereitete sie die Drinks zu, die sie mit ebenjenem leisen, geheimnisvollen Lächeln, das ihre Lippen so häufig zierte, den Kunden an der Bar über den Tresen schob. Zwischendurch ließ sie ihren aufmerksamen Blick durch den Raum schweifen, ließ ihn kurz auf dem einsehbaren Teil der Showbühne ruhen, wo eines der Mädchen sich gerade lasziv an der Polestange räkelte und die gaffende Meute um sich herum förmlich an sich fesselte. Bisher verlief der Abend zu Viviennes vollster Zufriedenheit.

Der Blick der Hexe schweifte weiter und blieb erneut an dem Neuankömmling hängen. Der erste Hunger schien gestillt, zumindest wirkte er für's erste zufriedengestellt. Nicht alle Männer, die hierher kamen, nahmen das... Zusatzangebot wahr. Manche kamen tatsächlich nur her, um ihr sauer verdientes Geld mit vollen Händen für Alkohol und eine gute Show auszugeben. Doch er wirkte zumindest so, als sei er definitiv nicht nur für ein Bier und ein Steak hergekommen. Der kühle Blick der Hexe ruhte eine Spur zu lange auf dem Mann. Na los, chérie, trau dich. Der Fisch hatte doch schon an ihrem Haken gehangen, sobald er den Club betreten und sie gesehen hatte. Als alle Durstigen versorgt waren, lehnte sie sich entspannt zurück, genoss ihren Wein... und wartete. Wie eine Spinne in der Mitte ihres Netzes darauf wartete, dass eine ahnungslose Fliege sich darin verfing und sie zuschlagen konnte.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 3 EmptySo 3 Apr 2016 - 14:29

Sieh an, die Eisprinzessin konnte sogar Lächeln! Und sie erwiederte seinen Toast. Interessant, wie distanziert sie dabei wirkte. Also wollte sie die Unnahbare spielen. Diegos überheblichem Grinsen tat das natürlich keinen Abbruch - er war schließlich nicht zum ersten Mal in einem Puff. Er wusste genau, dass auch dieses scheinbare Desinteresse eine Masche war. Und wenn sie ihn wirklich so abstoßend fand, dass sie nicht einmal sein Geld nehmen würde, dann würde sie garantiert noch nicht einmal zurückprosten. Meistens waren es sogar die Besseren Huren, die so offensichtlich nicht zugänglich wirkten - nämlich die mit einem fixen Kontigent an Stammgästen, die nicht auf die Laufkundschaft angewiesen waren. Das machte sie in seinen Augen schlagartig interessanter als die anderen Mädchen, die ihn immer wieder unmissverständlich anlächelten. Was eigentlich kein Wunder war, Diego sah den gängigen Maßstäben entsprechend ziemlich gut aus. Und es war klar, dass sich jede von dem Mädchen vermutlich lieber an einen durchtrainierten Körper wie seinen schmiegte, als an den schwabbeligen Bauch irgend eines Politikers. Und jetzt, wo er sein Steak erhalten hatte und sich aufs Essen konzentrierte wirkte er auch um einiges umgänglicher als noch zu Beginn, als er den Laden betreten hatte. Selbst ihm war der simple Grundsatz eines Bordells klar - Wer ficken will, muss freundlich sein.


Er nahm aus den Augenwinkeln einen beinahe missbilligenden Blick von der Rothaarigen Schönheit wahr, als er sich über sein Essen her machte. Und wieder konnte er das selbstgefällige Grinsen nicht unterdrücken. Sie tat ja gerade so, als hätte er das Fleisch mit beiden Händen gepackt und würde es wie ein Tier mit den Zähnen zerreissen.
Man konnte ihm ja viel nachsagen, aber seine Mutter hatte sich redlich bemüht, ihm unter anderem Tischmanieren beizubringen. Dass er seine Charakterschwächen hatte hieß nicht, dass man seiner Mutter durchweg eine schlechte Erziehung anlasten konnte. Aber es stimmte, dass er sich relativ wenig zeit mit dem Stück Fleisch ließ, obwohl es wirklich ausgezeichnet schmeckte. Aber er hatte tagelang praktisch nichts gegessen, vorrangig weil ihm die Sache mit seiner Schwester doch mehr im Magen lag, als er zugeben würde.
Nichtsdestotrotz verputzte er die fast 800 Gramm Fleisch samt aller Beilagen in der Geschwindigkeit, in der es ein hungriger Wolf getan hätte. Er war sich sicher, dass dieses Riesensteak selten jemand bestellte, der es auch aufaß. - Ausser natürlich, hier trieben sich auch Werwölfe herum. Die konnten fressen, das war absolut unnormal! Mit Hinblick auf die schiere Größe des Steaks ging er davon aus, dass dem so war, und dass mit dieser Speisekarte vielleicht sogar auf die Bedürfnisse dieser speziellen Gäste eingegangen worden war. Es würde ihn nicht wundern, wenn auch auf die Wünsche anderer Gäste eingegangen würde, und einige der Mädchen mit diesen charakteristischen, kaum sichtbaren Bisstellen auf der Haut herumlaufen würden, die Vampire hinterließen.

Er behielt den Raum im Blick, wie immer mehr aus Gewohnheit denn aus wirklichem Interesse - zumindest solange er aß. Er ging gerne methodisch und gründlich vor, eines nach dem anderen. Erst als er den leeren Teller von sich schob, schien sich sein Interesse wieder auf die leicht bekleideten Huren um ihn herum zu konzetrieren. Es waren wirklich ausgesprochen schöne Mädchen dabei, und Diego war sich nicht ganz sicher, ob sie auch alle menschlich waren. Aber sein Schwanz zeigte eindeutig in Richtung Bar, hinter der die Eisprinzessin mit der Feuermähne immer noch desinteressiert tat. Als hätte sie ihn nicht die ganze zeit über im Blick behalten! Wollte sie etwa wirklich erobert werden? Diego schmunzelte in sein Bier, als er den nächsten Schluck nahm. Natürlich reizte sie ihn damit um einiges mehr als die anderen Mädchen. Bei der Vorstellung, seinen harten Schwanz in die vornüber gebeugte Princessa zu rammen, bis ihr der Hochmut verging zogen sich seine Eier zusammen. Er wollte diese zarte weiße Haut berühren und die Finger in diesem Feuerroten Haarschopf vergraben, um die Frisur zu zerstören und dem Haar seine natürliche Wildheit wiederzugeben.

Die Hure, die seinen Teller abräumte war dieselbe, die ihm vorhin schon über die Schulter gestrichen hatte. Er könnte sie jetzt natürlich auf seinen Schoß ziehen und zu ihr ein wenig freundlich sein. Aber es wäre eine billige Masche, um die Aufmerksamkeit der Eisprinzessin zu erregen. Und er war sich sicher, dass sie das Manöver sofort durchschauen würde. Warum sollte er sich auch mit Krümeln abgeben, wenn er den Keks haben konnte? Also stand er auf, um zur Bar zu kommen. "¡Buenas!", kombiniert mit einem durchaus freundlichem Gesichtsausdruck. Kein dummer Anmachspruch, keine Macho-Allüren. Nur pure, gelassene Selbstsicherheit. Aus der Nähe war sie noch schöner. Funkelnde, saphirblaue Augen, die darauf lauerten, dass er das Falsche sagte. Und verrieten, dass alles, was er sagen konnte, das Falsche sein würde. Seine Mundwinkel zuckten amüsiert, aber er beherrschte sich. "Ich hätte gerne Gesellschaft" sagte er schließlich, in einer dunklen Stimmlage, die ein wenig rauh klang. Als hätte er letzte Nacht zuviel geraucht und getrunken. Und Ablenkung! setzte sein Hirn ungefragt hinterher.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 3 EmptySo 3 Apr 2016 - 16:05

Vivienne hatte ihre Bar durchaus im Griff. Kein Gast musste länger als nötig warten und auch die Bestellungen, die die Mädchen aus den Separees oder vorn aus dem Showbereich zu ihr brachten, waren im Nu abgearbeitet. Den Mädchen, die als Bedienung durch den Club liefen und sich darum kümmerten, dass die Gäste immer mit genügend Alkohol ausgestattet waren, gab sie immer mal wieder die ein oder andere Anweisung, leise und diskret genug, dass es kaum auffiel und eher wirkte, als würden sich die Frauen kurz über irgendetwas unterhalten.
Aus den Augenwinkeln bemerkte sie, dass der Mann auf die Bar zugesteuert kam und für den Bruchteil einer Sekunde huschte so etwas wie ein triumphierendes Lächeln über ihre Lippen. Die Fliege war im Netz gelandet und sie konnte nun in aller Ruhe mit ihrer Beute spielen, sie einspinnen und sich daran gütlich tun. Dass der Kerl doch zu einem freundlichen Lächeln in der Lage war, überraschte die Hexe ein wenig, auch wenn sie sich diese Überraschung nicht anmerken ließ. Und selbst wenn das Lächeln genauso falsch war, wie das, das sie den meisten ihrer Kunden schenkte, weil sie das von ihr erwarteten, so konnte sie gut damit leben. Das bedeutete schließlich nichts anderes, als dass er genau wusste, nach welchen Regeln man hier spielte. Immerhin.

"Guten Abend", erwiderte sie, ihre Stimme ein leises, dunkles Raunen, rauchig und verrucht. Das schmale Lächeln auf ihren Lippen wurde ein wenig breiter. "So?" Kurz zuckte eine schmale, fein geschwungene Braue. "Nun, dies ist eine Tabledancebar. Wenn du hier keine Gesellschaft findest, Schätzchen... Dann machst du irgendwas verkehrt. Oder kannst es dir nicht leisten", fügte sie rasch hinzu. Ein dezenter Hinweis darauf, dass hier nichts umsonst war. "Privatvorstellungen kosten extra. Allerdings sind momentan nicht alle Mädchen verfügbar. Doch ein Separee ist gerade noch frei, solltest du interessiert sein." Fachmännisch erklärte sie ihm, welche Mädchen für Privatvorstellungen in den Separees zur Verfügung standen, mit welchen Kosten er zu rechnen hatte - und erwähnte mit keinem Wort die besonderen Sonderleistungen, die er im Keller erhalten konnte. Interessiert wartete sie ab, ob er danach fragen würde. Schließlich ging man mit dieser pikanten Art von Information nicht hausieren. Auf Ärger mit den Bullen konnte sie geflissentlich verzichten. Bisher hatte sie immer früh genug Wind davon bekommen, wenn eine Razzia geplant war, sodass sie sich entsprechend darauf vorbereiten konnte. Doch das setzte immer eine gewisse Abhängigkeit von ihren Informanden voraus. Und wer konnte schon sagen, wann die Vöglein aufhören würden, zu singen, oder wann man ihre Singstimmchen zum Schweigen brachte.

"Wie ich sehe, hat das Abendessen geschmeckt? Darf es sonst noch was sein, Schätzchen?" Kurz musterte sie ihn, analysierend und darüber nachdenkend, mit welcher Art von Alkohol sie ihn ködern konnte. Wie der klassische abgehobene Geschäftsmann, der nur teuren Scotch oder Wein in sich reinschüttete, wirkte er nicht gerade. Er machte auch nicht unbedingt den Anschein, als sei er ein Genießer-Typ, weshalb sie die guten, edlen Tropfen von vornherein kategorisch ausschloss. Nein, er wirkte eher wie ein Mann, der gleich Nägel mit Köpfen machte, der des Alkohols wegen trank und nicht, um zu genießen. "Tequila zum Verdauen, vielleicht?" Der spanische Akzent war ihr gewiss nicht entgangen, von der Tatsache mal abgesehen, dass er sie auf Spanisch begrüßt hatte. Ohne die Antwort abzuwarten, griff sie in das Eisfach unterhalb des Bartresens und holte eine tiefgekühlte Flasche Don Julio Blanco Tequila aus diesem. Nach einer erneuten kurzen Musterung ersetzte sie das kleine Shot-Glas durch eines mit doppeltem Fassungsvermögen und befüllte dieses. Dass er soeben in Rekordzeit beinahe ein ganzes Kilo Fleisch vertilgt hatte, war wirklich beachtenswert. Sie wollte sich nicht vorstellen, wie sich sein Magen jetzt anfühlen musste. Jeder gewöhnliche Mensch hätte bereits nach der Hälfte wimmernd aufgegeben. Der Geruch, den er verströmte, war anders als der eines normalen Menschen. Auch wenn sie sich auf eine Aura konzentrierte, konnte sie feststellen, dass da etwas... anders war. Doch sie konnte nicht mit Sicherheit sagen, mit welcher Spezies sie es hier zu tun hatte. Ein Mensch war er nicht, so viel stand zumindest schon einmal fest. Sie befüllte ein zweites Glas mit der klaren, kalten Flüssigkeit und hob dieses zum Toast. "Santé."
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 3 EmptySo 3 Apr 2016 - 18:01

Ihre Stimme stand in krassem Gegensatz zu der unterkühlten Art, mit der sie ihm bisher die kalte Schulter gezeigt hatte. Sie klang einladend und verführerisch, trotzem funkelte das Eis immer noch in ihrem Blick. Diese arrogante Art und die überhebliche, schnippische Art hielt er unter normalen Umständen für Unsicherheit, die sie damit überspielte. Aber Unsicherheit bei einer Käuflichen? Vielleicht hielt sie ihn nicht für solvent genug? Nun, dann würde sie wohl spätestens bei der Bezahlung ihr blaues Wunder erleben. Aber vorerst wunderte er sich über die unnatürlich kühle Geschäftsmäßigkeit. Bei ihren nüchternen Worten konnte einem die Lust auf ein bisschen Sex glatt vergehen. Auch in Mexiko gab es Bordelle, sogar regelrechte Edelschuppen, in denen man für eine Frau bis zu fünfhundert Dollar hinlegte. Nicht, dass an diesen Frauen irgendetwas anders war als an den Zwanzigdollar-Nutten, die man auf dem Straßenstrich aufgabeln konnte. Alle waren feucht und hatten 37 Grad, ganz grob auf die Grundeinstellungen heruntergebrochen. Aber eine so beinahe beleidigende Überheblichkeit wie bei dieser Hure war ihm tatsächlich noch nie untergekommen. Dass sie so explizit auf die Kosten hinwies verdarb ihm auch noch die Lust, mit ihr zu flirten.

Wenn sie das hier nur auf die Geschäftsmäßigkeit reduzieren wollte, ohne sich dabei auch begehrt zu fühlen - das konnte sie haben. Natürlich spielte und verführte er gerne, und natürlich war sie sündhaft schön. Aber das hieß nicht, dass er sich nicht aus purem Trotz auch irgendeine Straßennutte mit nach Hause nehmen konnte. Sein Hotelzimmer war schließlich auch verdammt gemütlich, und er hatte schon einen ungefähren Plan, was er mit diesem Riesigen Spiegel im Schlafzimmer anstellen konnte. Das Lächeln, das eben noch der Rothaarigen gegolten hatte, versickerte langsam, während er im Kopf überschlug, ob er genug Kohle dabei hatte, um sich den ganzen Laden zu kaufen. Vermutlich nicht. Aber es reichte garantiert für eine oder zwei Nächte, mit allem Drum und Dran.
"Ich will keinen Lapdance." schnitt er ihre Ausführungen schließlich bestimmt ab. Der spanische Akzent schwang in seiner rauen Stimme, und ließ seine Worte etwas weicher klingen. Er sah ihr in die Augen, zwei blaue Gletscherseen in denen man leicht ertrinken konnte. Es gab kein nervöses Blinzeln, während er ihren Blick einfing. Kein gehetztes sichumsehen, wer einen alles beobachten könnte. Ganz offensichtlich wusste er, was er wollte. "Wieviel für zwei Stunden, all inclusive?" fragte er in genauso nüchternem Tonfall wie sie. All Inclusive hieß normalerweise, dass das Mädchen für zwei Stunden machte was er wollte - ob sie ihn bloß küsste oder ihm einen blies oder ob er sie zwei Stunden lang in den Arsch fickte machte da keinen Unterschied. Aber meistens rechneten die Nutten im Nachhinein noch zusätzliche Leistungen ab, wenn man das nicht vorher klar festlegte.

Ihr Umschwung zum Essen überraschte ihn dann doch ein wenig. Aber er fing sich schnell - sie war ganz offensichtlich darauf aus, ihm mehr Geld aus der Tasche zu ziehen und nicht etwa aus purer Herzlichkeit. Ihm war es gleich, solange er im Endeffekt bekam was er wollte. Also nickte er knapp auf ihre Frage hin. "Tequila ist nie verkehrt." Sein beschleunigter Stoffwechsel als Wandler erlaubte ihm, sowohl den Alkohol als auch sein Essen um so vieles schneller und besser zu verdauuen als ein Mensch, dass Vivienne ihn wohl nicht mit bloß einem Glas betrunken und willig machen könnte. Wobei, willig war er ja schon.
Anerkennend sah er zu, wie sei ein etwas größeres Glas als wohl üblich war mit dem Schnaps befüllte und griff seinerseits nach dem Shot. "Salud, Dinero y Amor!" wünschte er, während er ihr wieder tief in die Augen sah und jedes Wort einzeln betonte, als hätte er den Trinkspruch eben für sie erfunden.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 3 EmptySo 3 Apr 2016 - 19:55

Das Lächeln, das die vollen roten Lippen der Hexe zierte, war selbstsicher und wissend. Schätzchen, ich hab' dich bereits in dem Moment durchschaut, in dem du hier hereinspaziert kamst. Und so, wie er sich gab, machte er zumindest keine Anstalten, sie vom Gegenteil überzeugen zu wollen. Sie beugte sich ein wenig vor und stützte sich mit den Armen auf der Theke ab, womit sie ihm tiefe Einblicke gewährte. "Nun, es kommt darauf an, welches meiner Mädchen dich begleiten soll, Schätzchen." Schließlich kosteten nicht alle Mädchen dasselbe. Aber wenn er schon so direkt fragte, schloss sie daraus, dass er wusste, wovon er redete und dass er sich dieser Kleinen Tatsache durchaus bewusst war. Die Preise des Dashing Venue waren insgesamt alles, außer billig und selbst die günstigsten Stundenpreise ihrer Mädchen trieben so manchem Mann Tränen in die Augen. Doch schien der Amigo hier nicht gerade der Typ Mann zu sein, der sich von den Preisen abschrecken ließ. Er strahlte die Zuversicht und die Selbstsicherheit eines Jägers, eines Raubtiers, aus. Und es war nur allzu offensichtlich, dass er jetzt gerade auf der... Jagd war.

Still musterte sie ihn, als er ihren Trinkspruch erwiderte und den Tequila herunterkippte. Insgeheim fragte sie sich, mit welchen Kriminellen er so zusammenarbeitete. Nach einem Mann, der einer ehrlichen Arbeit nachging, sah er nicht aus. Die braun-grünen Augen waren für einen einfachen Mann zu aufmerksam. Einen einfachen Mann interessierte nicht, was in seiner Umgebung so vor sich ging, der wollte lediglich sein Bier trinken und schöne Frauen dabei betrachten, wie sie die Hüllen fallen ließen - und vielleicht auch eines der Mädchen mit in eines der Separees nehmen. Außerdem stanken einfache Männer nicht nach Ärger, wenn sie den Club betraten. Nicht so sehr, wie er. "Meine Mädchen haben alle ihre Prinzipien. Es gibt Dinge, die von vornherein kategorisch ausgeschlossen werden und für die 'All Inclusive' nicht zählt. Solltest du dich nicht an die Spielregeln halten...", sie machte eine kurze Sprechpause, während sie ihm tief in die Augen sah und lange, rot gefärbte Fingernägel die markante Linie seines Kiefers zu seinem Kinn entlangfuhren, "...bekommen wir zwei Ärger. Und ich kann dir versichern, Herzchen, du möchtest keinen Ärger." Ohne den Blick zu lösen, erhob sie sich wieder und griff nach dem Weinglas, das sie sich bedächtig an die Lippen führte und leerte. "Aber um eventuellen Ärger im Keim zu ersticken, könntest du mir sagen, wonach dir der Sinn steht und ich kann dir sagen, welches Mädchen dir diesen Wunsch zu deiner vollsten Zufriedenheit erfüllen können wird."

Sie selbst stand solventer Kundschaft zwar auch zur Verfügung, doch hielt sie sich mit derart offenen Anpreisungen meist zurück. Die meisten Kunden konnten sich ja nicht einmal eine halbe Stunde mit ihr leisten und waren für die Hexe somit nicht im geringsten von Interesse. So hatte es sich in den letzten Jahren herauskristallisiert, dass sie nur einem bestimmten Kreis ihres Klientels zur Verfügung stand. Und wie einer dieser gut betuchten Geschäftsleute sah der Amigo nun wirklich nicht unbedingt aus. Weitaus besser, als diese Managertypen mit Pomadenfrisur und schmierigem Grinsen, aber ein wenig bezweifelte sie doch, dass er er derart liquide war.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 3 EmptySo 3 Apr 2016 - 21:07

Bisher hatte sie sich so kultiviert gegeben, dass er ihr beinahe geglaubt hätte, dass sie keine Nutte war, sondern vielleicht nur hinter der Bar arbeitete. Bei dem mehr als subtilen Hauch von Arroganz, den sie verströmte, könnte ihr vielleicht sogar der Laden gehören. Diego war schließlich kein kompletter Idiot, und er hatte beobachtet, wie sie mit den verschiedensten Leuten an der Bar sprach. Von denen einige nur für einen kurzen Wortwechsel mit ihr hergekomen waren. Was hieß, dass sie an der Bar entweder Befehle gaben oder empfingen. Und nach dem dritten, viel zu kurzen "Gespräch" der Rothaarigen war er sich fast sicher, dass es auf keinen Fall sie war, die die Befehle empfing. Der dunkelhaarige Mexikaner war nicht übel darin, Zusammenhänge zu erkennen.
Und trotzdem lehnte die Princesa sich nun über die Bar, als wollte sie ihre Titten präsentieren, genau wie alle anderen. Das hatte sie nicht nötig, die offenherzige Kleidung ließ auch so kaum Wünsche offen. Trotzdem tat er ihr den Gefallen und warf einen ausgiebigen Blick in ihr Dekolltee, der fast liebkosend über die alabasterfarbene Haut glitt. Die Frau hielt sich garantiert so gut wie nie in der Sonne auf. Seine braungebrannte Haut würde sicher einen interessanten Kontrast zu ihrer geben.

Er hob den Blick wieder in ihre Augen, und ein unanständiges Grinsen stahl sich in seine Züge. "Ich habe mich noch nicht entschieden, Pelirroja. Es gibt so viele schöne Frauen hier." Das war eine Tatsache, aber die Eisprinzessin war leider die einzige, die im Moment seinem Geschmack entsprach.
Über die Preise machte er sich tatsächlich am allerwenigsten Sorgen - seine kurze Recherche auf TripAdvisor hatte ihm bereits im Voraus verraten, dass er es hier mit einem hochpreisigem Etablissement zu tun hatte. Und auch das langbeinige Geschöpf ihm gegenüber wirkte wie etwas, auf das ein durchschnittlicher Mann lange zeit sparen musste. Schön langsam wurde es zu einer Challenge, sie zu bekommen. Zuvor war es nur darum gegangen, eine halbe Stunde lang eine Nutte zu vögeln um Druck abzubauen und in diesen dreißig Minuten nicht an das zu denken, was er in zwei Tagen zu tun hatte. Aber diese spezielle Nutte könnte es vielleicht sogar schaffen, dass er etwas länger auf etwas anderes konzentriert war. Die schlanke Linie ihres Halses verleitete geradezu, sanft mit den Zähnen daran zu knabbern und die leichte Gänsehaut unter den Fingern zu spüren, die das normalerweise verursachte. Vorausgesetzt, sie war im Bett nicht der Eisblock, als den sie sich im Moment präsentierte.

Innerlich verdrehte er die Augen, als sie von Prinzipien redete. Natürlich, alle hatten sie Prinzipien. Bis sie allein, mit einem gutaussehenden Mann in einem Raum waren und wussten, dass niemals jemand erfahren würde, was sie mit ihm erlebten. Diego akzeptierte zwar ein Nein, aber das hieß meistens, dass das betreffende Mädchen sofort zu verschwinden hatte. Es gab genug Huren, die alles mitmachten. Und er kannte auch sehr genau den feinen Unterschied zwischen einem "Nein." und einem unsicher hingehauchtem "Nein...", das man mit ein wenig Einfühlsamkeit in ein gestöhntes "Ja!" verwandeln konnte. Ihre Fingernägel erinnerten ihn an die Messerspitze eines Drogenhändlers, der geglaubt hatte, er könnte ihn einschüchtern. Ungefähr an der Stelle, an der sie entlangfuhr, hatte die Klinge seine Haut geritzt. Und er konnte nicht bestreiten, dass er das Gefühl in dieser Situation um einiges mehr genoss. Der Drogenhändler war inzwischen tot, was mit der Rothaarigen passierte würde sich zeigen.
Die grünbraunen Augen funkelten, als er antwortete. "Ich habe ständig Ärger, Chica. Inzwischen kann ich damit umgehen." Sein Blick war herausfordernd, während er sich hütete, die Frau seinerseits zu berühren. Er sah ihr zu, wie sie sich zurückzog und ihren Wein austrank.
"Ich will jemanden, der gut ist. Eine Frau, die mir das Gefühl geben kann, dass sie es genießt, berührt zu werden. Jemanden, der mich zwei Stunden lang vergessen lässt, wer ich bin." Er löste den Blickkontakt nicht und blieb weiterhin völlig entspannt an die Bar gelehnt. "Ich will nichts, was über das Standardrepertoire hinausgeht - Küssen, Ficken, Blowjobs, Lecken, ...vielleicht will ich ihr bloß einen Klaps auf den Hintern geben, vielleicht will ich meinen Schwanz in ihren Hintern stecken... das kommt darauf an, wie sich die Situation entwickelt. Der Preis spielt in dem Fall keine Rolle."
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 3 EmptySo 3 Apr 2016 - 22:27

"Da gebe ich dir vollkommen Recht, chérie", stimmte sie dem Mann, dessen Herkunft sie zumindest auf Südamerika beschränken konnte, zu und lächelte. Diesmal ein echtes Lächeln, das ihre kühlen Gesichtszüge ein wenig aufwärmte und ihren saphirblauen Augen einen besonderen Schimmer verlieh. Schließlich konnte sie mit Fug und Recht stolz auf die Auswahl sein, die das Dashing Venue seinen Kunden bot. Die vielen Jahre harter Arbeit hatten sich durchaus bezahlt gemacht. Bei seiner Antwort lachte sie leise und dunkel. Als ob sie sich das nicht schon vorher gedacht hätte. Doch immerhin bestätigte er damit lediglich das Bild, das sie sich von ihm gemacht hatte. So schlecht konnte es also gar nicht um ihre Menschenkenntnis bestellt sein, auch wenn sie zugegebenermaßen ein wenig daran zu knabbern gehabt hatte, dass es ihr nicht gelungen war, Damien von Beginn an so zu durchschauen, wie den Amigo hier oder jeden anderen x-beliebigen Kerl, der es wagte, sich im Netz der Schwarzen Witwe zu verfangen und zu glauben, heil aus der Sache wieder rauszukommen.

Als er seine Ausführungen beendet hatte, dachte Vivienne einen Moment lang nach. Schauspielerinnen waren sie alle. Und sie waren alle verflucht gut in ihren Rollen. Die einzige Ausnahme hier war wohl Aya, doch die bediente ohnehin nur ein ausgewähltes Klientel und er machte nicht gerade den Anschein, als könnte er mit einem... besonderen Mädchen wie Aya etwas anfangen. Also fiel die schonmal aus der Auswahl. In einer beiläufigen Geste strich sie sich eine Strähne aus dem Gesicht und steckte sie hinter's Ohr. Lediglich ein Samtband in dessen Mitte ein dunkelroter Diamant glänzte, zierte ihren schlanken Hals. "Nun, dann ist dir die Wahl ziemlich freigestellt", gab sie nüchtern zu. Letzten Endes würde die Optik den letzten Schliff ergeben. Sicher waren alle Mädchen im Club schön, doch am Ende lag Schönheit immer im Auge des Betrachters, sodass jeder Mann das eine Mädchen als mehr, das andere als weniger schön empfanden. Sie machte eine ausladende Geste, die den Raum umfasste. "Sieh' dich in Ruhe um, chérie und sag mir, welches meiner Mädchen, dir am ehesten zusagt." Sie deutete auf ein paar der Mädchen, die im Raum unterwegs waren und Getränke verteilten. "Bis auf die. Das sind nur Kellnerinnen." Es gab auch einige Mädchen, die lediglich tanzten, aber kein Interesse daran hatten, mehr mit den Kunden anzufangen und die ebenfalls nicht zur Verfügung standen. Aber die Mädchen waren ohnehin gerade im hinteren, für Gäste nicht zugänglichen Bereich, um sich für ihre Shows fertig zu machen, sodass es gerade äußerst unsinnig gewesen wäre, ihn darauf hinzuweisen. Und im Zweifelsfall hatten ihre Mädchen allesamt Münder, auf die keine von ihnen gefallen war und konnten klipp und klar sagen, wofür sie zur Verfügung standen und wofür nicht.

"Gut sind sie alle, das kann ich dir versichern." Sie erwiderte den herausfordernden Blick souverän. Eines musste man ihm lassen. Er wusste, was er wollte. Da hatte sie hier auch schon andere Dinge erlebt. Männer, die wussten, was sie wollen und vor allem auch, wie sie es wollten, hatten gleich eine ganz andere Ausstrahlung, als diese Weicheier, die alles mit sich machen ließen und denen man erzählen konnte was man wollte, am Ende glaubten sie stets, ihre glorreichen Ideen wären ihrem eigenen armen Geist entsprungen. "Gute Einstellung, Schätzchen. Ich weiß Männer mit Geschmack, die wissen, was sie wollen, durchaus zu schätzen. Ich brauche keine schlappschwänzigen Jammerlappen. Ich habe bereits eine Vagina, da brauche ich keine zweite." Die saphirblauen Augen funkelten, in ihrem Anflug von Humor, wobei es ihr relativ egal war, ob er ihre derbe, zynische Art von Humor teilte oder nicht.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 3 EmptySo 3 Apr 2016 - 23:29

Sie wirkte verändert, wenn sie lächelte. Wirklich lächelte, nicht der geschäftsmäßige Gesichtsausdruck, der Freundlichkeit vermitteln sollte. Sie wirkte jünger, und ein wenig Unschuldiger. Nicht ganz so unnahbar, auch wenn das dem Zauber, der sie umgab, keinen Abbruch tat. Frauen wie sie waren der Grund, warum Diego sich in Bordellen herumtrieb - diese Art Frauen mit Klasse fand man eben nicht auf der Straße. Auch ihr Lachen festigte den Eindruck, dass sie nicht so unsymphatisch war, wie sie auf den ersten Blick wirkte. Diegos Instinkte hatten ihn also nicht getrogen. Dass sie ihn ebenfalls durchschaute war ihm klar - er machte allerdings auch nicht wirklich einen Hehl daraus, wer und was er war. Er musste sich ausserhalb von Mexiko nicht besonders viele Sorgen um den Ärger machen, der ihm immer wieder mal zufiel. Und innerhalb von Mexiko hatten die Kleinkriminellen ausreichend Angst vor ihm - oder zumindest vor dem Kartell in seinem Rücken - dass sie ihn in Ruhe ließen. Wer sich seinen Ruf als knallharter Headhunter über so viele Jahre erarbeitet hatte, konnte es sich leisten, sich privat genau so zu geben wie er war. Und dass er bald seine Schwester töten würde, würde seiner Legende nur ein zusätzliches, unheimliches Puzzlestück hinzufügen. Niemand würde je erfahren, wie sehr er in diesem speziellem Fall mit seinem Gewissen kämpfte, von dem er schon gar nicht mehr geglaubt hatte, dass er eines besaß.

Er drehte sein Shotglas auf der Bar um, eher aus Gewohnheit als dass er tatsächlich noch etwas zu trinken haben wollte. Eigentlich wollte er bloß von dieser rothaarigen Eisprinzessin ins nächstbeste Zimmer mit einem Bett geführt werden. Oder einem Tisch, oder seinetwegen auch völlig ohne Mobiliar. Diese halbbewusste Bewegung, mit dem sie ihr Haar zurückstrich wirkte elegant und geschmeidig. Und genauso natürlich wie das Lächeln vorhin.
Sie musste ihn gar nicht mehr auf die Wahlmöglichkeit hinweisen, er hatte sie bereits getroffen. Mit ihren nächsten Worten lieferte sie ihm dann noch den endgültigen Beweis, dass ihr der Laden gehörte - oder sie wenigstens für die Frauen verantwortlich war. "Meine Mädchen", hatte sie gesagt. Das stützte seine Theorie von vorhin. Diego sagte nichts dazu. Er neigte sowieso dazu, sein Wissen für sich zu behalten. Und mit dieser Information konnte er im Augenblick auch nichts weiter tun, als sie zu haben. Vermutlich wäre er mit ein paar Minuten Internetrecherche genauso weit gekommen, aber so machte es eben doch ein wenig mehr Spaß. "Ich habe mich bereits umgesehen." Was er getan hatte, bevor er an die Bar gekommen war. Seit er hier stand, hatte er den Blick nicht ein einziges Mal von ihr gelöst. Die Zielstrebigkeit, die er damit bewies, erinnerte einmal mehr an ein Raubtier. Und es oblag ihr, ob sie sich dadurch begehrt oder belästigt fühlte.

Die grünbraunen Augen wurden ein wenig schmaler, als sie ihm versicherte, dass die Frauen alle gut waren. Davon ging er aus, vor allem in einer Preisklasse wie dieser. Es ging also bloß um die Optik, und die entschied die Barfrau nun mal mit Abstand für sich. Zumindest in seinen Augen.
"Du hast dich nicht ausgenommen, Pelirroja." stellte er nüchtern fest. Auf den Scherz mit der Vagina ging er nicht ein - er hatte selbst in seinem "Beruf" genug mit Leuten zu tun, die im Angesicht der Konsequenzen für ihre Vergehen zu genau dem mutierten, was die Rothaarige beschrieben hatte. Sie hatte niemanden verdient, der unbeholfen an diesem perfekten Körper herumfummelte, auf der Suche nach dem Knopf der sie zum Stöhnen brachte. Obwohl sie, wenn sie so gut war wie sie sagte, auch stöhnen würde wenn der arme Idiot den Knopf eben nicht fand...  - was dachte er da überhaupt? Schließlich ging es hauptsächlich darum, dass ER befriedigt wurde. Aber selbst er konnte der Vorstellung nicht widerstehen, der Eisprinzessin ein lustvolles Stöhnen zu entlocken.
"Wieviel muss ich hinlegen, um dich zu bekommen?" Der Gedanke, wie diese verführerisch geschwungenen Lippen um seinen Schwanz lagen, von dieser kühlen Schönheit einen geblasen zu bekommen, ließ seine Hose enger werden.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 3 EmptyMo 4 Apr 2016 - 21:41

Aufmerksam folgte ihr Blick den Bewegungen, die das Glas unter seinen Fingern auf dem dunklen Holz des Tresens machte und für einen Moment war sie versucht, ihm einen weiteren Drink anzubieten. Doch wirklich durstig wirkte er im Moment nicht. Eher... nachdenklich. Doch noch würde sie die Tequilaflasche nicht zurück an ihren Platz im Eisfach legen. "So?", lautete ihre eher einsilbige Antwort auf den Hinweis, dass er sich bereits umgesehen hatte. Sie ahnte bereits, weshalb er dann immer noch hier stand und sich nicht bereits an eines ihrer Mädchen ran machte. Kurz zuckte eine Braue ein Stück nach oben, während sie ihn mit einem süffisanten Lächeln bedachte. "Dann nehme ich an, dass du dich auch bereits für einen... Nachtisch entschieden hast", stellte sie eher nüchtern fest, während ihre Augen amüsiert funkelten.

Erneut ließ sie jenes leise, dunkle Lachen verlauten. Er war aufmerksamer, als sie vermutet hatte. Womit sie mit ihrem ursprünglichen Gedanken an ein Raubtier auf der Jagd wohl gar nicht so daneben gelegen hatte. Denn an ein ebensolches erinnerte er sie abermals. Ein wildes Raubtier auf der Pirsch, voll dunklem Hunger. "Sehr gut erkannt, Schätzchen", bestätigte sie seine Beobachtung und beugte sich erneut zu ihm vor. Sichergehend, dass nur er sie würde verstehen können, raunte sie ihm mit einem lasziven Blick ihren Stundensatz entgegen, hoffend, dass er nicht vorhatte, zu feilschen. Schließlich waren sie hier nicht auf einem türkischen Basar. Entweder er war bereit, ihren Preis zu zahlen oder er durfte gerne ein anderes, günstigeres Mädchen nach unten begleiten.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 3 EmptyDi 5 Apr 2016 - 0:04

Ihre ganze Haltung drückte diese unterkühlte Arroganz aus, als würde sie immer noch versuchen, ihn auf Distanz zu halten. Natürlich reizte sie ihn damit umso mehr. Aber sie wäre ihm auch aufgefallen, wenn sie zutraulicher gewesen wäre - es lag wohl daran, dass sie ihn seit er hereingekommen war beobachtet hatte. Wer ihm so viel Aufmerksamkeit schenkte erregte zwangsläufig sein Interesse. Diego war klar, dass jeder mit etwas feineren Sinnen sofort spürte, dass er Ärger machen konnte. Und wenn sie tatsächlich die Chefin hier war - wovon er inzwischen fast überzeugt war - dann hatte sie diese feinen Sinne garantiert, weil es um ihren Laden ging. Es machte ihn immer eine Spur nervös, und er hatte ein gutes Gespür dafür, wann er beobachtet wurde. Die gesteigerte Wahrnehmung hatte er seinem Job zu verdanken, und an diesem Abend führte sie ausnahmsweise zu keiner Schlägerei.
Sondern zu einem Nachtisch der besonderen Art. Für sie würde er heute glatt noch auf sämtlichen Ärger verzichten, schließlich fand er, dass er an diesem Tag schon mehr als genug davon gehabt hatte. Es war definitiv zeit für ein bisschen Entspannung.

Er verzog die Lippen zu einem angedeuteten Grinsen. Für den Fall, dass sie nicht verfügbar gewesen wäre, hätte er sich vielleicht eine andere Rothaarige gesucht, sie von hinten genommen und sich nur vorgestellt, es wäre die Eisprinzessin. Aber so wie es aussah, war gerade der Idealfall eingetreten. Diego kam ihr kein Stück entgegen, als sie sich zu ihm lehnte und taxierte erneut ihr Dekolletee, wie etwas, das er zu kaufen gedachte. - Was im Prinzip ja auch der Fall war. Sie würde für eine genau bemessene Zeit nur ihm gehören, und das war es, was zählte. Immer noch hatte er keinen Versuch gemacht, sie zu berühren, obwohl sie ihm so nahe war, dass er ihren Atem an seiner Ohrmuschel fühlen konnte.
Ihr Stundensatz war tatsächlich sogar ein wenig höher, als er erwartet hatte. Aber nichts, was er sich nicht leisten konnte. "Exorbitant." kommentierte er trocken. Das war definitiv einer der Vorteile, wenn man in seinem Metier erfolgreich war - selbst die Mädels aus dem obersten Regal lagen in seiner Preisklasse.

Er drehte das Glas noch einmal, diesmal so, dass es auf der Öffnung zu stehen kam. Die Bewegung wirkte endgültig, abschließend.
Diego fing ihren Blick wieder ein, nachdem er sie gründlich von oben bis unten gemustert und den geschmeidigen Körper mit seinem Blick fast verschlungen hatte. "Ich bin soweit." Er war gespannt, wie gut sie wirklich war - und wie sie diesen stolzen Preis rechtfertigen würde.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 3 EmptyDi 5 Apr 2016 - 21:22

"Möglich", gab sie nüchtern zurück und lächelte überlegen. "Aber jeden Cent wert." Ihre Stimme war kaum mehr, als ein dunkles, verführerisches Raunen, sündhaft süße Versprechungen, vereint in einem einzigen Wimpernschlag und einem Lächeln. Außer der nicht unbedingt spitzen Bemerkung, was Viviennes Stundensatz anging, schien er sich nicht wirklich daran zu stören - was sie guthieß. Denn kaum etwas war enervierender, als Geizkragen, die immer und immer wieder aufs Neue versuchten, mit ihr zu feilschen und ihren Preis zu drücken. In aller Regel bekamen solche Typen auch immer das, was sie verdienten - die Rechnung des Abends. Sollten die doch mit den billigen dreckigen Straßennutten feilschen.

"Sehr schön." Das war es in der Tat. Männer, die wussten, was sie wollten, waren ihr die liebsten. Man konnte zwar nicht für alle sprechen, aber ein Großteil dieses Klientels wusste zumindest, wie man eine Frau anfasste. Und so wie ihr neugewonnener Kunde sie ansah - sie förmlich mit seinen Blicken auffraß - hatte er wohl auch schon ziemlich konkrete Pläne, was er mit ihr anstellen wollte. Blieb nur zu hoffen, dass er nicht zu der Sorte Mann gehörte, die nur auf den eigenen Spaß aus war. Zwar standen Vivienne und ihre Mädchen mit ihren Dienstleistungen zur Verfügung, doch der Job machte letzten Endes einfach mehr Spaß, wenn beide Seiten etwas davon hatten. Es würde sich zeigen, was sie erwartete. Sie pfiff eines ihrer Mädchen, das gerade an der Bar vorbeikam, zu sich und raunte ihr ein paar Befehle zu - schließlich würde sich während ihrer eigenen Abwesenheit jemand um die Bar kümmern müssen - und wandte sich schließlich wieder ihrem Kunden zu. "Wenn du mir folgen würdest, chérie." Sie kam hinter der Bar hervor und stolzierte mit traumtänzerischer Sicherheit auf den mörderischen Highheels vor ihm her, stets darauf bedacht, ein paar Schritte vor ihm zu gehen, sodass sie sich ihm bereits beim Heruntersteigen der Kellertreppe bestmöglich präsentieren konnte. Sie führte ihn in einen der freien Kellerräume und blieb an der offenen Tür stehen, während sie in das Zimmer deutete. "Nach dir, chérie."

TBC: Nightlife - Tabledance Bar 'Dashing Venue' - Bordell im Keller (+Diego Domingo)
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 3 EmptyDo 21 Apr 2016 - 20:34

CF Zeitsprung: Dallas - Nightlife - Tabledance Bar 'Dashing Venue' - Separee-Bereich

Ein letztes Mal glitt Sashas prüfender Blick über den Barbereich, den sie zusammen mit zwei anderen Mädchen komplett geputzt hatten. Abgesehen davon, dass das Alkoholregal deutlich geleert war und es noch immer streng nach Alkohol roch, merkte man kaum einen Unterschied. Tatsächlich fühlte es sich für Sasha noch immer vollkommen unwirklich an, das sie noch kurz zuvor hier gestanden und Blut, Scherben und Alkohol aufgewischt hatte. Innerlich war sie vollkommen verstört von dem Gewaltausbruch, den sie kaum wirklich miterlebt hatte - sie hatte nur noch gesehen, wie das blonde Mädchen, Sasha wusste ihren Namen nicht mehr, davon gerauscht war. Zurück gelassen hatte sie Scherben und Blut - und ein verletztes Mädchen, die weinend und schluchzend dagesessen hatte. Sie alle waren vollkommen verstört, irgendwer hatte versucht, Vivi zu erreichen, doch es war zwecklos gewesen. Also hatte irgendwer das verletzte Mädchen weg gebracht, um sich um ihre Schnittwunden zu kümmern und sie zu trösten - und sie, wenn nötig, ins Krankenhaus zu bringen, während Sasha sich dazu bereit erklärt hatte, zu putzen - immerhin konnte sie das gut.

Jetzt sah alles wieder manierlich aus, und während rege Beschäftigung ausgebrochen war, weil das Dashing Venue bald öffnen würde, doch Sasha... fühlte sich nur unendlich müde und innerlich noch immer vollkommen gelähmt. Wie konnte Jemand nur so sein, und einem anderen Mädchen absichtlich weh tun? Sie in Scherben schubsen? Eine Waffe an ihren Kopf halten? Bei dem Gedanken wurde ihr noch immer schlecht. Sie hörte noch immer das schrille, ängstliche, schmerzgeplagte Weinen des Mädchen.. und das Klicken der Waffe, das so brutal für Stille gesorgt hatte, während alle erstarrt waren. Sasha schluckte... und weil sie nicht wusste, was sie tun sollte, ging sie hinaus... frische Luft schnappen, durchatmen und weiter machen. In ein paar Stunden würde Vivi zurück kommen und dann würde alles gut werden.

TBC: Dallas - Nightlife - Tabledance Bar 'Dashing Venue' - Gasse hinter dem Dashing Venue
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 3 EmptyMi 15 Jun 2016 - 20:23

CF: Dallas - Geschäftsviertel - Northpark Center - Bubble Tea & Frozen Yoghurt

Luke hatte sie nach Hause gebracht. Tatsächlich hatten sie gerade noch so einen Bus erwischt und nur ein kurzes Stück laufen müssen, bis sie wieder an der Hintergasse angekommen waren. Dort hatte Sasha sich schweren Herzens von ihm verabschiedet, noch immer mit dem stillen Bedürfnis, dass sie jemand fest im Arm hielt und ihr erklärte, dass alles gut werden würde - aber nichts würde einfach so gut werden. Außer, sie tat auch etwas dafür. Und da dieser Abend ohnehin bereits eine absolute Katastrophe war, hatte sie ja auch nicht mehr viel zu verlieren. Entsprechend hatte sie sich, nachdem sie Luke einen flüchtigen Abschiedskuss auf die Wange gegeben hatte, ein Herz gefasst und war in die Bar gegangen - und hatte begonnen, nach der kühlen Blondine zu suchen, deren namen sie inzwischen längst wieder vergessen hatte. Hatte sie ihn überhaupt je gewusst?

Tatsächlich fand sie das Mädchen bald darauf. Ihr Gesicht war kalt und abweisend, ihr Blick zu scharf, dass sie damit einem Mann sicherlich den Hoden versengen konnte und erneut verspürte die Russin einen Anflug von Feigheit, den sie jedoch nieder kämpfte. Sie würde mit ihr reden und ihr sagen, dass man so nicht mit Menschen umging. Einfach, weil sie Gewalt verabscheute und sie Niemand sein wollte, der nur ohnmächtig zusah, sich aber rumschubsen liess, nur, weil andere größer, stärker oder mächtiger waren. Also straffte sie die Schultern und ging auf sie zu. "Hallo. Sasha wollen mit dir reden. Wegen Geschehen heute Abend." Wenn ihr doch nur einfallen würde, wie ihr Name war! Ihr Herz klopfte Sasha bis zum Hals und sie hatte rote Hitzeflecken im Gesicht, während ihr Bauch vor Nervosität kribbelte, aber sie hielt den Kopf und Blick erhoben, ihre Haltung aufrecht. Sie würde sich nicht einschüchtern lassen. Oh nein!
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 3 EmptyDo 16 Jun 2016 - 10:50

SMS an Sasha Pajari
Ich nehme an, das alles in Ordnung ist. Bei dir und bei mir. Was hältst du von einem Treffen die nächsten Tage? Ich kenne einen Ort, der dir gefallen könnte. - xo A.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 3 EmptyDo 16 Jun 2016 - 15:59

CF: Dallas - Geschäftsviertel - Liquor Store - Barbereich

Nachdem sie mit ihrem Einkauf fertig war, war Ayana so schnell wie möglich zum Dashing Venue zurück gekehrt und hatte sich dort eine Hand der Mädchen geschnappt, die ihr beim Einräumen der Regale helfen sollten. tatsächlich waren sie gerade so rechtzeitig fertig geworden, so dass Ayana sich umziehen gegangen war. An diesem Abend würde sie nur kurz tanzen, jedoch keine Freier nehmen, um die Mädchen im Blick zu haben, während Vivi nicht da war. Üblicherweise musste man sich keine Sorgen, die Mädchen kamen auch eine Weile allein zurecht. nach dem Disaster jedoch war ihre Toleranzgrenze in diesem Bereich aufgebraucht.

Es war bereits später Abend und Ayana hoffte eigentlich darauf, dass Vivi bald zurückkehren würde, als sie von der Seite angesprochen wurde. Ihre Augen verengten sich, während sie die Russin kühl musterte. Sasha. Vivi hatte das Mädchen in einem Anflug von Mitleid aufgenommen. Ayana selbst hatte sich seitdem nicht mehr wirklich mit ihr beschäftigt - sie arbeitete mit, war fleissig, tat, was man ihr sagte und ging ihr üblicherweise vor allen Dingen nicht auf die nerven. Bis jetzt. In diesem Augenblick nervte sie bereits die anstrengende, falsche Grammatik. Sie war wirklich bemüht, aber es nervte sie trotzdem. genauso, wie es sie nervte, dass jeder andere die falsche Grammatik eher süß zu finden schien und Niemand es für notwendig befand, sie zu korrigieren. "Es heißt: Ich möchte mit dir reden, wegen dem, was heute Nacht geschehen ist", korrigierte Ayana sie. "Sag, was du zu sagen hast, aber halt dich kurz. Meine Toleranzgrenze für diesen Abend ist längst erreicht und du möchtest nicht erleben, was geschieht, wenn sie erneut überstrapaziert wird." Was wie eine Drohung hätte klinge können, so beherrscht und kühl wie sie sprach, war tatsächlich eine ernst gemeinte Warnung, von der sie hoffte, sie nicht wiederholen zu müssen, weil sie nicht begriff, was Aya sagte. Jemanden ein zu stellen, der kein Wort Englisch sprach! Sie fragte sich noch immer, was sich Vivi dabei gedacht hatte. Es war garantiert Mitleid gewesen.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 3 EmptyDo 16 Jun 2016 - 17:24

Der Blick, mit dem die andere sie betrachtete, sorgte dafür, dass es Sasha eiskalt den Rücken hinab rieselte. Allerdings schluckte sie, versprach sich selbst, sich nicht einschüchtern zu lassen und erwartete eigentlich schon fast Gemeinheiten - als die andere sie erst einmal verbesserte. Etwas irritiert sah Sasha sie an. Sie war es nicht gewohnt, dass man sie korrigierte. Meistens nahm man ihre Grammatik und schlechte Aussprache einfach hin und half ihr nur auf die Sprünge, wenn ihr gerade ein Wort gerade nicht einfiel. Aber sie nickte artig. "Ich möchte mir dir reden wegen.. was heute geschehen ist", wiederholte sie artig, wobei sie sich Mühe gab, die Worte richtig aus zu sprechen. Der Anfang.. war nicht schlecht. Okay, die Blonde hatte schlechte Laune und Sasha wollte wirklich nicht herausfinden, was passierte, wenn sie erneut irgendeine Grenze überschritt - aber sie wollte es trotzdem nicht so stehen lassen. Also nahm sie allen ihren Mut zusammen und hob den Kopf, während sie sich kurz vor Unsicherheit auf die Unterlippe biss und man ihr nur zu deutlich ansah, wie unsicher sie sich trotzdem fühlte und wie schwer es ihr, fiel, ihren Mut zusammen zu kratzen - und gleichzeitig war er doch da, der Ausdruck in ihren meergrünen Augen, der davon kündete, dass sie sich nicht kleinkriegen lassen würde.

Also atmete Sasha tief durch. "Sasha.. nicht finden in Ordnung Verhalten von vorher. Jeder machen Fehler und wenn okay zu sein wütend, nicht okay tun anderen weh. Dich waren sehr grausam und gemein. Sasha nicht können verstehen wie man sein kann nur so hässlich zu andere Menschen!" Sie schluckte und atmete tief durch, während ihre Unterlippe, aber auch ihre Hände leicht zitterten, vor Wut über das unfassbar ekelhafte Verhalten der Anderen, aber auch, weil sie sich zumindest etwas vor der anderen Frau fürchtete. Trotzdem, jetzt hatte sie angefangen und würde das auch durchziehen. "Sie haben nicht gemacht mit Absicht kaputt Regal und Trinken. Aber dir ganz absichtlich weh getan andere Mädchen. Und viel mehr schlimm, richten Waffe auf sie. Nicht gut richten Waffe auf Menschen. Das grausam und hässlich. Sie hatten Angst und Schmerz und dich scheinbar egal, nur wichtig Alkohol. Sasha nicht finden gut. Und finden wichtig zu sagen, weil nicht einschüchtern lassen. Nicht von hässliches Verhalten und nicht von Waffe." Sie atmete tief durch, während sie ihre Hände fest zu Fäusten geballt hatte, damit sie nicht zu sehr zitterten, ihre Miene beinahe trotzig, während sie sich innerlich schon darauf vorbereitete, dass die Blondine ihr weh tun würde - und sich verbot, Angst davor zu haben. Sie würde keine Angst zeigen, sicher nicht! Und trotzdem wünschte sie sich, Luke wäre da. oder Vivi. Oder Alexej. Irgendjemand, der auf sie aufpasste. Aber es war Niemand da, nicht einmal in der Nähe, nur sie und das blonde Mädchen mit der Waffe.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 3 EmptyDo 16 Jun 2016 - 18:19

Bereits der erste Satz reichte aus, damit Aya bereits genervt war. Noch genervter, als ohnehin schon. "Ich habe begriffen, was du willst. Sag endlich, was du zu sagen hast", erklärte sie zunehmend gereizt und fiel der Russin dabei halb ins Wort, als sie wie ein ausländischer Papagai wiederholte, was Ayana ihr gesagt hatte. Und das nicht einmal richtig. Ob es wohl unangebracht war, ihr zu sagen, dass sie verdammt nochmal erst vernünftig Englisch lernen sollte, ehe sie Aya das nächste Mal ansprach? Dieses gebrochene Englisch konnte man sich ja nicht antun. Zumal Ayana ernsthaft Probleme damit hatte, überhaupt zu verstehen, was Sasha wollte, so wenig Ähnlichkeit hatte manches von dem, was sie sagte, mit den eigentlichen Worten.

Allerdings reichte das, was Aya sich mühsam aus den gebrochenen Worten zusammen reimte aus, um zu begreifen, was Sasha wollte, während sie innerlich Grammatik und Aussprache korrigierte, aber davon absah, es ihr zu sagen, da es vermutlich das gesamte Gespräch unnötig in die Länge ziehen würde. Und sie wollte sich ohnehin nur beschweren, weil Ayana ja so grausam und hässlich gewesen war. Süße Dunkelheit. Die Aggressionen wuchsen mit jedem falsch ausgesprochenen Wort und jedem verkrüppeltem Satz , während sie die Beschwerde beinahe lächerlich fand. Oh, sie war also gemein gewesen? Wie furchtbar. In ihren Augen hatte sie bloß etwas deutlich gemacht, ein Exempel statuiert, das hoffentlich jedes der Mädchen begreifen würde. Sogar ein derart hoffnungsvoll verblödetes Individuum wie Kandy - oder  Jemand wie Sasha, deren Sprachkenntnisse alleine schon ausreichten, damit Aya sie am liebsten schlagen wollte, bis sie endlich ihren Mund hielt.

"Mir ist es egal, wie grausam, hässlich und gemein du es findest." Ayanas Worte waren kühl und abweisend, während sie die letzten Worte der Russin unterbrach und einfach abbügelte. "Ich habe verstanden, was du von mir willst. Es interessiert mich nicht. Die Alkoholika sind bedeutend mehr wert, als ihr kümmerliches Leben. Sie wird ihre Schulden niemals bezahlen können. Gibt es noch etwas, oder bist du fertig? Ich kann deine Aussprache nicht mehr ertragen." Sie hoffte, dass damit alles geklärt war, ihre Geduld war restlos aufgebraucht. Es wurde Zeit, dass Vivi zurück kam, damit Aya ihr einen Bericht abgeben und endlich in ihre Wohnung konnte. An diesem Abend war absolut nichts mehr in ihrer gewohnten Struktur gewesen, und alleine dieser Umstand reichte üblicherweise aus, damit ihre Laune ins bodenlose sank.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 3 EmptyDo 16 Jun 2016 - 19:09

Ihr ist es egal. Wie kann einem so etwas nur egal sein?! Ohne, dass sie es wollte, füllten sich Sashas Augen mit Tränen vor Wut und Frustration, während ihr Mund ganz schmal wurde und sie sich nur eben so nicht wieder auf die Unterlippe biss. Sie war so gemein! Wie konnte man nur sagen, dass Alkohol mehr wert war, als ein Menschenleben?! Wie konnte man nur so gemeine Dinge sagen - und sie am Ende auch noch ernst meinen? Da war es ihr sogar egal, dass das andere Mädchen auch zu ihr gemein wurde. "Nein, Sasha nicht fertig!", rief sie aus, wobei ihre Emotionen nicht nur in ihren Zügen, sondern auch in ihrer Stimme lagen. "Dich sein so hässlicher, ekelhafter Mensch! Wie können sagen, Alkohol mehr wertvoll als Leben?! Wie können sagen solche Dinge und meinen ernst?!" Sasha verabscheute Gewalt und Grausamkeit, was mit einer der Gründe dafür war, weshalb sie hier vor der anderen Frau stand - weil sie schon immer gegen die Willkür der Stärkeren aufbegehrt hatte, und sich dadurch nicht selten in Schwierigkeiten gebracht. Aber selbst wenn sie wusste, dass es besser wäre, den Kopf zu senken, klein bei zu geben und sich zu beugen - sie wollte nicht. Und dabei war es ihr gerade auch total egal, dass ihr vor Wut Tränen die Wangen herunter liefen und sie die Stimme erhob, während man sie nun noch schlechter verstehen konnte - ihr russischer Azent durch ihre aufgewühlten Emotionen noch stärker, als ohnehin.

Ohne darüber nach zu denken trat sie einen Schritt auf die Blonde Frau zu und schubste sie nur leicht, einfach, weil sie gar nicht wusste, wohin mit ihrer Wut. es war nicht einmal ein richtiges Schubsen - eher ein Berühren ihres Körper mit ihren Händen mit mehr Druck, aber doch war die Intention dahinter erkennbar. "Wie können sein nur so böse! Dir nichts besser als alle andere Mädchen hier! Nichts wertvoller, nichts wichtiger! Nicht können einfach umgehen so mit anderen Menschen! Du sollten schämen! T'fu! " Das letzte Wort war das russische Equivalent zu Ausdrücken wie 'pfui!' und klang aus ihrem Mund tatsächlich beinahe abfällig.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 3 EmptyDo 16 Jun 2016 - 19:34

Sie war noch nicht fertig. Toll. Ayas Mund verzog sich zu einem schmalen Strich, während ihre Miene noch kälter und abweisender wurde. Sie wollte das Gespräch nicht. Sie hatte Sashas Punkt verstanden uns in ihren Augen gab es nichts weiter zu klären. Eigentlich hatte es niemals etwas zu klären gegeben, da sie die Meinung der Russin überhaupt nicht interessierte und jegliche Diskussion darüber vollkommene Zeitverschwendung war. Und jetzt begann das dumme Ding auch noch zu weinen. Innerlich stöhnte sie auf. Warum das denn jetzt? Und dann wurde sie auch nicht müde, nur immer wieder zu betonen, was für ein ekelhafter Mensch Aya doch war. Herzlichen Dank, als hätte sie das in ihrem Leben nicht schon oft genug gehört. Du bist. Wie kann man nur sagen. Wie kann man nur so böse sein, korrigierte sie in Gedanken weiter die grausame Grammatik und Aussprache der anderen Frau.

Ayana wollte gerade einfach umdrehen und gehen und sie stehen lassen, da es sie tatsächlich nicht interessierte, was sie vor sich hin blubberte und sie von der anstrengenden Sprechweise und der falschen Grammatik Kopfschmerzen bekam, als Sasha sie einfach anfasste. Sie fasste sie einfach an. Aya erstarrte, alles an ihr versteifte sich, während ihre eisblauen Augen gefährlich schmal wurden und sie zischend Luft einsog - und einfach nach Sashas Handgelenk griff und es so schmerzhaft verdrehte, dass das Mädchen wimmernd in die Knie ging und nun vielleicht einen tatsächlichen Grund zum Weinen hatte. Sie drehte das Handgelenk noch ein bisschen weiter, bis Sasha einen weiteren wimmernden Schmerzenslaut von sich gab. Dann beugte sie sich hinab, gerade so weit, dass ihr warmer Atem auf Sashas Haut fast einer Liebkosung glich. "Fass mich nie wieder unaufgefordert an. Ich möchte nicht angefasst werden. N-i-c-h-t - a-n-f-a-s-s-e-n. Verstanden?" Ihre Stimme war kalt und emotionslos, von einer Nüchternheit geprägt, die in krassem Gegensatz zu der Grausamkeit standen, mit der sie die Hand des Mädchens verdrehte - fest genug, dass es brechen konnte, wenn sie sich falsch bewegte. Dabei betonte ihre Stimme, die süß klingen könnte, die Worte noch einmal gesondert, was ihrer ohnehin monotonen Stimme noch einmal einen zusätzlichen pedantischen Klang verlieh.

Sollte Sasha nicht antworten - irgendeinen laut der Zustimmung von sich geben, würde Ayana das gelenk noch etwas weiter drehen und noch einmal freundlich nachfragen, ob Sasha verstanden hatte - und sie erst dann wieder los lassen. Anschließend richtete sie sich in einer fließenden Bewegung wieder auf, ihr vollkommen gleichgültig, ob Sasha weinte, wimmerte oder auf dem Boden sitzen blieb. Nur einen versuchten Angriff würde sie abwehren - spielend, da sie eindeutig in der stärkeren Position war. Allerdings glaubte sie ohnehin nicht, dass das Mädchen sich behaupten könnte. vermutlich würde sie jeden Dolch wie ein Brotmesser halten. "Und bevor du mich das nächste mal ansprichst, lerne Englisch. Deine Ausdrucksweise ist eine Zumutung." Mit diesen Worten wandte Ayana sich um. Sie würde sich eine ruhige Ecke suchen und auf Vivi warten - von den Mädchen hatte sie für den Abend genug. Noch eine einzige dumme Bemerkung, und sie würde vermutlich tatsächlich einen Mord begehen.
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