Dallas bei Nacht
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 Bar - Dashing Venue

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BeitragThema: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 6 EmptySa 22 Jun 2013 - 0:06

das Eingangsposting lautete :

Bar - Dashing Venue - Seite 6 Inside10


Quelle: http://www.panoramafactory.at/panos/th/insider1.jpg
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 6 EmptyFr 3 Nov 2017 - 15:46

[Einstiegspost]

Seit ungefähr einer Woche trieb Minjoon nun in Dallas sein Unwesen, die Nächte waren seither immer kälter geworden, denn der Herbst kündigte sich inzwischen nicht nur an, sondern war ständiger Begleiter geworden. Auch in dieser Nacht tanzte kühle Luft um die Einwohner Dallas herum und Minjoon würde lügen, wenn er sagen würde, dass es ihn störe. Sein heutiges Ziel war die Tabledance Bar Dashing Venue – ein prachtvolles Unternehmen, wenn man sich die Einrichtung ansah. Der Boden erhellte in edlem rot, so auch die Stühle, die um die Bar gereiht standen. Mehrere Sitzgelegenheiten waren im Raum verteilt, doch Minjoon verschwendete keinen Blick an diese. Stattdessen schlenderte er geradewegs an die Bartheke und setzte sich auf einen der Hocker. Mit einem lauten Knacksen kippte er den Kopf zur Seite und rieb sich die angespannten Schultern. Die Praxis eingerichtet zu kriegen hatte lange gedauert und obwohl er so gut wie gar nicht dabei geholfen hatte – anderen dabei zuzusehen seine teure Gerätschaft umher zu tragen war stressig gewesen.

Manipuliert oder nicht manipuliert, Menschen machen Fehler. Wäre irgendetwas passiert, hätte ich wohl den ein oder anderen Köpfen müssen. Gut für alle beteiligten, dass das nicht passiert ist. Außer vielleicht für mich - dann hätte ich wenigstens eine spaßige Erinnerung daran gehabt.

Die Gedanken daran vertreibend bestellte er sich einen Bourbon und tippte während dem warten nebensächlich den Zeigefinger gegen die Theke. Tatsächlich war heute sein erstes Mal hier. Wie er es geschafft hatte, diesem Laden so lange aus dem Weg zu gehen, war ihm selbst ein Rätsel. Jetzt wo er das Innere aber kannte, würde er sicher öfter kommen. Genug zu besichtigen gab es ja – neugierig fragte er sich wie viele Mädchen hier arbeiteten und wie viel Service diese wirklich gaben. Der Bourbon wurde wenig später vor ihm abgestellt. Minjoon nahm das breite Glas zwischen die Finger und beobachte einen Moment lang, wie die Eiswürfel darin wackelten. Dann nahm er einen Schluck und lies den Blick aufmerksam durch die Gegend schweifen. Einen wirklichen Plan für heute Abend hatte er nicht – das erste Ziel war es gewesen, hier anzukommen. Und nun? Nun war ihm langweilig. Das realisierte er relativ schnell mit einem enttäuschten Seufzer. Ablenkung musste her. Am besten sofort. Geduldig sah Minjoon sich weiter um und wartete auf eine interessante Person. Ob es nun jemand war, der sich leicht aufregte, oder eine der Angestellten, die wie ein leichtes Opfer aussah - das Schicksal durfte entscheiden.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 6 EmptySa 4 Nov 2017 - 2:12

cf: Barraum des Dark Temptation

Die Nachricht die ihm aus seinem Club erreicht hatte, war Luther wirklich sehr gelegen gekommen um den äußert merkwürdigen Gespann aus der Dark Temptation das ihn umzingelt hatte, zu entkommen. Der Junge hatte nach zwei Winks immer noch nicht verstanden dass Luther nicht der Typ war um über Gefühle zu reden. Vielleicht hätte er den Knaben einfach abfüllen sollen, damit er die klappe gehalten hätte. Aber das Rothaarige Weibstück war die Krönung gewesen. Wäre sie eines seiner Mädchen gewesen, dann hätte er ihr schon gezeigt was er von ihrer Wortwahl gehalten hatte. Aber nein. Luther war scheiße freundlich gewesen und hatte das gesagt, was man gern gehört hatte. Bei dem beschissenen Lächeln das Melanie darauf hin bekam, hätte er am liebsten die Augen verdreht und eine Hand an ihre Kehle gelegt, um ordentlich zuzudrücken.

Zum Glück befand er sich wieder in einer Umgebung in dem er nicht so tun musste als wäre er ein netter Kerl und konnte den Huren Beine machen wenn sie ihn nervten. Als erstes kümmerte er sich um das, was in seiner Nachricht gestanden hatte. Es hatte ein Feuer gegeben in seinem Club und Luther ließ sich die Stelle zeigen und sich auf den neusten Stand bringen. Anscheinend konnten die Flammen schnell gelöscht werden und es gab keine Verletzten. Trotzdem sah der verkohlte Teil im Boden alles andere als gut aus und es stank auch verbrannt. „Macht das sauber.“, ordnete Luther seinem Personal an, „Und seht zu das wir nicht noch neuen Boden verlegen müssen.” Auf diese ungeplante Ausgabe konnte er gut verzichten.

Nachdem das in seinen Augen geregelt war, suchte Luther die Bar auf. Einer, wo er sicher sein konnte nicht von der Seite von irgendwelchen Halbstarken angequatscht zu werden, die sich wie seine hysterische Cousine anhörten. An der Theke klopfte er mit einem Finger auf das Holz und fing sich mit der Geste die Aufmerksamkeit der Barfrau ein. „Ein Glas und lass gleich die Flasche stehen.“, gab er Anweisung. Seine geforderten Dinge standen auch ziemlich sofort vor ihm und sogar noch mehr. Die Frau die für ihn arbeitete, stellte auch gleich einen Aschenbecher und seine Zigaretten daneben. „Vielen Dank, sehr aufmerksam von dir.“, erteilte er ein ernst gemeintes Lob und nahm sich vor, beim nächsten Mal wenn sie was verkehrt machte, nicht gleich so streng zu sein. Luther zündete sich eine der Zigaretten an und drehte sich mit dem Rücken zur Bar, so dass er durch den Club sehen konnte. Als er seine kontrollierende Runde beendet hatte, fiel ihm ein Mann an der Bar auf der noch viel zu einsam wirkte. „Hey, verrate mir eines. Wo zum Teufel sind die ganzen Huren?“, knurrte er die Barkeeperin an, die nur unschuldig mit den Schultern zuckte, „Wohl alle am Arbeiten.“, sagte diese und verließ die Bar mit einem Tablett voll mit Bieren die sie im Club verteilen wollte.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 6 EmptySa 4 Nov 2017 - 11:55

Die Zeit verstrich – mit ihr Minjoons Geduld, die von Anfang an schon niedrig war. Er spielte gerade mit dem wenig ironischen Gedanken irgendetwas umzureißen, damit wenigstens etwas geschah, verwarf dieses Vorhaben aber wieder. Diese Orte hatten normalerweise ziemliche gute Security und obwohl ihn das wenig einschüchterte, für heute Abend war er nicht dazu in der Laune sich mit einem anzulegen. Musste er aber auch nicht. Zumindest noch nicht. Die Nacht war relativ jung, wer wusste schon was in den nächsten Minuten alles passieren konnte. Seltsam optimistisch streckte er die Arme durch und widmete sich dann seinem vierten Glas. War es das vierte? Was auch immer. Fast schon schmollend sah er den Bourbon an – als könne er ihm irgendwelche Tipps geben – das aber nicht lange genug um das neue Gesicht im Raum zu verpassen. Ein Mann, ungefähr so groß wie Minjoon selbst, wenn nicht sogar größer, näherte sich der Bar und erlangte mit Leichtigkeit die Aufmerksamkeit der Barkeeperin. In Akkordzeit richtete sie, wonach er gefragt hatte und legte sogar noch einen Aschenbecher und Zigaretten dazu. Entweder war dieser Mann ein Stammkunde oder der Inhaber. Anhand der dominanten Aura die er von sich gab tippte Minjoon auf letzteres. Im Gegensatz zu allen anderen, die er diese Nacht gesehen hatte, schien dieser Kerl interessant genug um etwas wagen. Bei weitem kein einfaches Ziel, aber wer wollte schon einfach? Wahrscheinlich die Männer, die hier Geld für die Mädchen ausgaben, doch das war eine andere Sache. Fürs erste entschied Minjoon sich zu lauschen, was sollte er auch anderes tun. Er saß nah genug um noch nicht einmal den Kopf recken zu müssen, es passte einfach zu perfekt.
„Hey, verrate mir eines. Wo zum Teufel sind die ganzen Huren?“ knurrte der Mann und die Barkeeperin zuckte mit den Schultern. Okay, nun war er sich sicher – definitiv der Inhaber. Und wo er schon davon sprach – wo waren die ganzen Huren in der Tat? Wie viele waren überhaupt angestellt? Allzu viele konnten es ja nicht sein.

„Um nicht unhöflich zu sein...“ begann Minjoon, mehr um die Aufmerksamkeit des Inhabers zu erlangen, als das er tatsächlich nicht vorhatte unhöflich zu sein. „aber im Prinzip bedeutet das, ich gebe mein Geld umsonst aus und bekomme noch nicht einmal eine der Käuflichen zu Gesicht? Wow... sichert der Laden so sein Einkommen?“ Ein kleines Grinsen breitete sich während seinen Worten auf seinen Lippen aus und er spielte nebensächlich mit dem Glas in seinen Händen. Als ob er bemerken würde, was er da gesagt hatte – und es nicht schon wusste – hielt er inne. Das Grinsen schwand und er setzte einen mild geschockten Ausdruck auf.
„Warte, habe ich gerade etwas provokatives gesagt? Ich hoffe Sie entschuldigen das, immerhin hatte ich bereits einige Drinks...“
Nun wieder grinsend folgte er mit den Augen der Barkeeperin, die mit einem Tablett in Händen vor die Theke trat um Biere auszuteilen. Zu Minjoons Verteidigung – er hatte wirklich nicht vorgehabt irgendetwas zu tun, doch sie lief direkt in seine Richtung, musste wohl an ihm vorbei und kam einfach so nah, dass er sich nicht zurück halten konnte. Außerdem wollte er sehen, wie Mister Inhaber darauf reagierte. Nur deshalb stellte er ihr also das Bein – all das geschah in weniger als einer Sekunde und man bekam nur zu sehen, wie sein Knie leicht zuckte. Seine Tat sendete sie samt des Tabletts gen Boden. Die Bierflaschen brachen nicht, verteilten ihren Inhalt aber fleißig auf dem roten Teppichboden und Minjoon hätte gelacht, würde er nicht gerade so tun, als erschrecke ihn dieser Patzer.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 6 EmptySa 4 Nov 2017 - 21:05

Luther hatte Gefallen daran grimmig in seinen Gedanken zu sein. Alle Huren am Arbeiten? Etwas das ihn Erfreuen sollte zu hören, aber so ganz wollte er es nicht glauben. Trotzdem nahm er es hin wie ihm erzählt wurde. Bis er von der Seite eine Stimme vernahm und registrierte das der Gast mit ihm zu sprechen begann. „Im Prinzip heißt das, dass sie warten müssen bis sie an der Reihe sind, mein Freund.“, konterte Luther bestimmt, aber ruhig. Keine der Huren verbrachte den ganzen Abend mit nur einem Freier. „Und so lange wie sie warten müssen, empfiehlt es sich der Show dort vorne an der Stange zuzusehen. Die Frauen haben die Angewohnheit das spärliche was sie anhaben auch noch auszuziehen und mit ihren Titten in dem Gesicht herum zu wackeln, welches den größten Schein in der Hand hält.“, klärte er außerdem noch auf. Geschäftsgespräche die er jeden Abend führen musste. Oder Nachhilfe, wie es in einer solchen Lokalität abzulaufen hatte. Luther ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, aber dieses falsche Grinsen auf dem Gesicht des Gastes gefiel ihm gar nicht. Abschätzend zog er mit einem Atemzug an seiner Zigarette und pustete ohne Hast den grau-bläulichen Rauch wieder aus. Und wie recht er mit dem dreckigen Grinsen gehabt hatte, als dieser schmierige Typ mit voller Absicht seiner Kellnerin ein Bein stellte.

Die Arme befand sich noch im Schockzustand was ihr passiert war und mit unsicherem, ängstlichen Blick schaute sie so gleich auch zu Luther, als erwartete sie das er sie nun zur Schnecke machte. Aber dieser hatte gerade anderes zu tun. Die Zigarette fest im Mundwinkel stecken, packte er den Gast direkt am Hals. Die Standardbehandlung schoss ihm durch dem Kopf, doch als bemerkte wie das Silber seines Ringes, welchen er an der Hand trug mit der er gerade dieses Arschloch gepackt hatte, anfing zu brutzeln und an der Stelle die Haut verbrannte – wusste Luther mit was er es hier zu tun hatte. Auch noch ein scheiß Vampir. Luther verschärfte sein Vorgehen. Er nutzte das klägliche bisschen Magie über das er verfügte und wandte seinen einzigen und zugleich Lieblingsspruch an. Er druckte mit unsichtbarer Hand den Hals des Vampirs weiter zu und seine Atemwege verengten sich fast vollständig. In ein paar Sekunden würde er wie ein Fisch auf dem Trockenem nach Luft schnappen, weil Luther ihm auf magische Weise die Kehle zerdrückte. Dann drehte er den Vampir so hin, dass er ihm den Kopf wirksam hart auf den Tresen knallen konnte. Dabei wirkte Luther völlig ruhig und konzentiert. Ganz so, als mache er so etwas häufiger.


Und jetzt hatte er auch genügend Zeit weitere Maßnahmen zu ergreifen und er suchte kurz mit den Augen in der Bar nach etwas und fand es auch.  Kurz streckte er eine Hand danach aus und laut scheppernd bewegte sich eine Kette von ihrem einstigen Platz von selbst zu ihm hin. Kaum angekommen ließ Luther das Metall sich um den Hals des Vampirs schlingen. Zwei- bis dreimal reichte es herum und das Silber, aus dem die Kette für genau solche Vorfälle bestand, fing bei Hautkontakt sofort an die Allergische Reaktion bei  Vampiren hervor zu rufen. Außerdem bewirkte Luther dass sich die Kette langsam immer weiter zuzog. Sie saß also stramm fest und es würde ihn mehr als nur wundern wenn der Vampir in der Lage wäre sie mit den Händen zu zerreißen. Vor allem nicht wenn er gerade unter Atemnot und Erstickungsgefahr litt. Denn auch diese verfluchten Kreaturen der Nacht mussten Atmen – zu ihrem Nachteil wie man sah.

Und weil Luther auch noch schlecht gelaunt war, setzte dieser noch eines Obendrauf um dem Vampir zu zeigen, wer in seinem Club hier das sagen hatte. Aus einer anderen Ecke der Bar rutschte ein silberner Brieföffner über die Theke, weil Luther ihn durch seine Fähigkeiten zu sich zog. Mit der freien Hand packte er das kühle Metall und rammte es dem Vampir durch den Oberarm. Bohrte sich durch Muskeln und mit der Spitze ins Holz der Theke.  Erst dann löste Luther die Hand von der Kehle des Vampires und schwächte auch seinen magischen Griff etwas ab, so dass der arme Hund nach Luft ringen konnte, bevor dieser ganz blau anlief. Luther ließ seinen rechten Arm schwer in dessen Kreuz ließen, als Hinweis dafür das er sich am besten nicht bewegte bis das hier geklärt war. Mit der anderen Hand, der linken, nahm er nun seine Zigarette zwischen zwei Finger und stieß den Rauch aus, als er sich leicht zum Vampir beugte. „Keine Ahnung aus welcher Gruft du gerade gekrochen kommst, aber in meinem Club hast du dich zu benehmen. Und jetzt schlag Mal was vor wie wir hier weiter machen. Ich habe nämlich kein Problem damit dir diesen hübschen silbernen Brieföffner in dein beschissenes Herz zu stoßen und zu schauen, ob dich das umbringt.“
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 6 EmptySa 4 Nov 2017 - 23:45

Sollte Minjoon vorher kein Interesse gehabt haben, dann änderte sich das jetzt. Er beobachtete mit freudiger Genugtuung wie das Gesicht der Barkeeperin sich vor Schock verzog. Ein Blick zur Seite und er bemerkte auch wie der Inhaber aufsprang und direkt in seine Richtung hastete. Vorerst wenig beeindruckt wartete er ab und bekam prompt die Finger um den Hals geschlungen. Nun gut, dann hatte dieser Mann also gesehen was er getan hatte, wenn es auch nicht genau sein konnte aber letztendlich war alles, was ihm das sagte, dass er kein Vollidiot war. Oder ein normaler Mensch. Und obwohl man sich darüber streiten durfte inwiefern ein Würgeangriff originell war – manchmal musste er das gar nicht sein. Manchmal, wie Minjoon herausfinden durfte, reichte ein simpler Ring um etwas Drohung in eine Tat zu packen. Um genau zu sein handelte es sich dabei um einen Silberring, der ihm dreist die Haut zum brutzeln brachte. Der Schmerz kam augenblicklich, mit ihm ein abgedrücktes Lachen welches kaum weniger amüsiert klang, als der Funken in seinen Augen es verriet. Der Silberring war also eine Sache – die tatsächliche Kraft eines Menschen enttäuschenderweise auch, aber da durfte ja noch etwas kommen. Und recht hatte Minjoon, denn plötzlich bekam er wirklich keine Luft mehr – es war als hätte sich die Kraft des Mannes um einiges vervielfacht. Oder aber, und bei dem Gedanken hätte er fast wieder aufgelacht, es handelte sich hierbei um Magie. Was wäre die Menschheit nur ohne diesen Hokuspokus. Wie dem aber sein mag, Tatsache war, dass sein Schädel erst einmal hart die Theke treffen durfte. Der Aufprall war genug um mehr als unangenehm zu sein und das wäre normalerweise ein Problem. Hieß man normalerweise nicht Minjoon und hatte kein Problem damit den eigenen Schmerz zu genießen. Mit einem provokanten Blick – weil es sich unter Atemnot schlecht reden ließ – forderte er also um mehr heraus. Der Inhaber schien vorbereitet genug eine Metallkette her zu schleppen, während er selbst kläglich nach Atem rang. Das Silber wurde ihm mehrmals um den Hals geschlungen und der erstickte Schrei, der ihm dabei aus dem Mund kam wurde hauptsächlich von dem Zischen seiner Haut verschluckt. Inzwischen hatte er eine ziemlich gute Idee was für eine Art Typ dieser Inhaber war, demnach überraschte es ihn kaum, als er noch einen drauf setzte. In Form eines Bieröffners in seinem Oberarm, verstand sich. Konnte man es als gutes Glück bezeichnen, dass Minjoon Arzt war? Seiner Meinung nach ja, ansonsten wäre das hier ziemlich blöde. Er beschwerte sich jedenfalls nicht, als sich die Hand um seine Kehle entfernte und auch der Druck an dieser schwächer wurde. Minjoon rang deshalb heftig nach Luft und brachte sogar ein schmerzverzerrtes Lachen über die Lippen. Obwohl es sich zugegeben mehr wie ein Gurgeln anhörte, als alles andere. Der Inhaber pustete den Rauch seiner Zigarette aus dem Mund und beugte sich leicht in seine Richtung, bevor er sprach. Die an ihn gerichteten Worte rangen ihm ein schiefes Grinsen auf, während er angestrengt die Augenbrauen krümmte.
„Das wäre eher schlecht.“ zwang er hervor und gab das beste Schulterzucken, dass ein Vampir mit Silber in eben dieser zu Stande bringen konnte. „Aber da du mir die Chance gibst mich zu erklären – plus einer Ausrede die nächste Zeit nicht arbeiten zu müssen – sollte ich nicht enttäuschen.“
Stelle man Minjoon an dieser Stelle die Frage, was ein Vampir in dieser Situation überhaupt anstellen konnte, dann war seine Antwort 'kaum etwas'. Was aber nicht 'nichts' hieß und das war auch der springende Punkt. Obgleich er in diesem Zustand zu nichts waghalsigem fähig war, sprich tiefgreifende Manipulation und Körpereinsatz sowieso nicht, es musste auch nicht immer etwas waghalsiges sein. Man durfte ruhig auch auf Nummer sicher gehen. Es kostete all seine Willenskraft um die Mundwinkeln nicht nach unten zu ziehen, als er den Kopf zur Seite kippte – sich so, zugegebener Weise, provokant gegen den Arm lehnte, dessen Hand drohend auf seinem Kreuz lag – und sich auf den Inhaber vor sich konzentrierte.
Du wirst mir das Silber ablegen. Zu mehr war er nicht imstande. Mehr musste es auch nicht sein. Er wartete also geduldig, bis der Inhaber nicht anders konnte, als ihm die Metallkette vom Hals zu schlingen – seine Haut füllte den Raum dabei mit einem zischenden Geräusch – und den Bieröffner aus dem Oberarm zu ziehen. Die ganze Sache dauerte deutlich länger als normal, wegen eben diesem Silber.
„Nun...“ seufzte Minjoon, während er sich ein Stück Stoff vom Hemdärmel riss und um die blutende Wunde band. Danach richtete er sich schwerfällig auf und nahm erneut auf einen der Höcker platz. „Nicht nur hast du Adleraugen, du bist auch schlecht im Umgang mit Kunden... nichts für ungut. Ich sollte deine Barkeeperin köpfen, aber glaub es oder nicht – ich bin zum trinken hier. Hauptsächlich. Und für die Frauen an der Stange – danke für den offensichtlichen Tipp.“ Für einen kurzen Moment schnaubte er. „... natürlich bist du Ferrokinetiker. Dieser Stadt mangelt es an nichts.“
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 6 EmptyMi 8 Nov 2017 - 0:53

Scheiß Vampire. Luther war es lieber wenn sie sich aristokratisch und zivilisiert benahmen und Gefallen an Politik und Wirtschaft hatten. Diese reinen Blut trinkenden Exemplare die sich den lieben langen Tag langweilten waren ihm zu tiefst zu wieder. Die machten nur Probleme. Sein Verstand arbeitete hart gegen die Bezirzung an, doch ließ es sich nicht verhindern das die Silberkette die um den Hals des Vampirs geschlungen war an Spannung verlor und rasselnd fiel diese auf die Holzplatte der Theke. Wiederwillig packte der Clubbesitzer den Griff des Brieföffners, der in dem Oberarm des Vampirs steckte und zog diesen mit einem Ruck heraus. Dann trat er einige Schritte zurück, an seiner Seite ruhte in der geballten Faust das Silberne Stück, von dessen stumpfer Klinge langsam einige Tropfen Blut rannen. Griesgrämig musterte Luther die Gestalt an seiner Bar. „Zu welchen meiner Gäste ich freundlich und zuvorkommend bin, entscheide immer noch ich. Und Vampire die sich nicht benehmen können zählen nicht dazu.“, sagte er, warf den Brieföffner leicht in die Luft, ließ ihn einmal sich selbst überschlagen und fing ihn wieder auf. „Das Bier das ihnen zugestanden hätte, haben sie leider verschüttet und ich bin nicht gewillt ihnen weiteres zu verkaufen. Nicht so lange sie sich wie ein Gott verdammtes Arschloch benehmen.“ Mit dem Vampir hatte Luther gedanklich schon abgeschlossen, blieb nur noch fest zu stellen ob es nötig war weiter aktiv zu werden, oder ob man sich nun an die Benimmregeln halten wollte.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 6 EmptyMi 8 Nov 2017 - 16:11

Wenn man einer Barkeeperin das Bein stellte und aktiv nach Streit suchte war man ein Arschloch? Ja, das machte Sinn. War an sich auch nichts neues, solche Beleidigungen warf man ihm oft an den Kopf und würden sie Minjoon etwas ausmachen, dann hätte er seine Art und Weise Dinge anzugehen schon längst geändert. Genug Zeit war in den letzten fast zweihundert Jahren da gewesen, nur fand er Gefallen an alledem – besonders wenn sich jemand so aufregte wie sein Gegenüber hier. Obwohl aufregen vielleicht das falsche Wort war. Es war anders als leidenschaftliche Wut, die hervor blubberte und alles mit sich riss, dass sie greifen konnte. Blind war sie schon gar nicht. Nein, diese Wut war kalt und abrechnend, wenn nicht sogar geübt. Ein breites Grinsen umspielte Minjoons Lippen, ganz gleich wie es mit seinen Wunden aussah, die würden eh heilen und morgen früh, spätestens am nächsten Abend, würde davon kaum mehr etwas zu sehen sein. Ja, er war sich sicher – solche Abende waren nötig. Wenn er sich schon bei der Arbeit ohne Ausnahmen vorbildlich benahm, musste er sich irgendwo auch wieder ausleben können. Umso besser, dass der Ladeninhaber sich und sein Geschäft verteidigen konnte. Obwohl hilflose Opfer auch sehr unterhaltsam waren. Naivität war etwas, zu dem er sich hingezogen fühlte. Etwas, dass er verderben wollte. So eine Option wurde ihm heute nicht gegeben, aber das war auch in Ordnung. Wobei er sich so ein Verhalten morgen Nacht vorerst nicht mehr leisten konnte – Werbung für seine Praxis machte sich nicht von alleine und ein Poster in die Öffentlichkeit hängen konnte er auch nicht. Es hieß also – Augen aufbehalten und nach passenden Situationen suchen um sich zu vermarkten.

"Wenn das so ist, dann bin ich fertig mich wie ein verdammtes Arschloch zu benehmen." meinte Minjoon, um auf die jetzigen Umstände zurück zu kommen. "Ihr Laden – Ihre Regeln." führte er hinfort und adressierte den Ladeninhaber dabei wieder mit der vorher weggelassen respektvollen Anrede. Auch weil der gefährliche Funken in dessen Augen mehr als deutlich machte, dass er sich nicht davor scheute wieder aktiv zu werden. Fürs erste hatte Minjoon jedoch seinen Spaß gehabt. "Ich bezahle für das vergossene Bier. Und ein Neues. Nächte wie diese sind immerhin zum trinken da. Mister Ladeninhaber, dessen Namen ich sicher nicht erfahren werde."
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 6 EmptyMi 8 Nov 2017 - 21:08

Luthers Geduld rieselte innerlich wie Sand durch eine Sanduhr. War der obere Teil leer und alles in den unteren Teil gelaufen, so war es dann auch mit seiner Geduld vorbei. Er konnte es schwer einschätzen ob sein ganzes Handeln Eindruck gemacht hatte oder der Kerl einfach nur keinen weiteren Streit riskieren wollte. „Ich sagte, Gott verdammtes Arschloch.“, korrigierte er, weil ihm danach war, „Aber schön zuhören das sie dieses Problem überwunden haben und sich zivilisiert verhalten wollen.“ Während Luther dies sagte, fuchtelte er mit dem blutverschmierten Brieföffner in der Luft herum und deutete damit auf den Vampir und sein Problem. Nach dieser Geste ließ er den Arm wieder sinken. Das Friedensangebot hörte sich ganz manierlich an und wenn der Vampir es wirklich einhalten wollte, dann war Luther gewillt die Sache auf sich beruhen zu lassen. Aus den Augen würde dieser Typ jedoch nicht gelassen werden. Dafür vertraute der Clubbesitzer ihm nicht ein Stück über den Weg. „Luther Morgan.“, stellte er sich knapp vor, „für heute Nacht können sie meinetwegen mein Gast sein.“, willigte er also ein, „Und falls sie sich heute eine der Huren aussuchen, würde ich ihnen raten die Fangzähne drinnen zu lassen. Mein Angebot bleibt also bestehen, zu prüfen ob Silber in ihrem Herzen sie umbringen kann.“ Er hoffte dass die Warnung an keinem seiner Mädchen zu knabbern oder sie umzubringen, angekommen war. Weil dann wurde Luther wirklich ungemütlich. Verängstigte Huren, die nicht arbeiten wollten weil eine dabei umgebracht wurde, konnte er nicht gebrauchen.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 6 EmptyDo 9 Nov 2017 - 18:07

Minjoon musste wegen der Wortwahl – oder eben Erläuterung, wenn man es so wollte – des Inhabers grinsen. Ob er jetzt aber ein Gott verdammtes Arschloch oder ein normales war, er gab sich mit beidem zufrieden. Es war ja nicht gelogen und unbegründet ihn so zu nennen. Das lag aber auch daran, dass er schlechten Ruf lieber hatte, als guten. Wäre doch langweilig, wenn nicht. Er tat also nichts, um sich ins 'Reine' zu waschen – ohnehin gab es an ihm nichts dergleichen – und nickte lediglich zustimmend mit dem Kopf. Dabei beobachtete er, wie der Inhaber mit dem Bieröffner herumfuchtelte. Man sah deutlich, wie aufmerksam er vorhatte für den Rest seines Besuches hier zu sein. Aus gutem Grund, denn gab es anfangs auch nur ein bisschen Vertrauen, dann war dieses inzwischen zu Staub zertreten. Minjoons Angebot schien ihn trotz alledem in irgendeiner Weise ins fast Neutrale gezogen zu haben – einen weiteren Angriff hatte er zumindest nicht zu erwarten. Für heute. Wer wusste schon, wie die Dinge Wochen später aussahen. Dieser Mann war durchaus dazu imstande Minjoons Erwartungen zu übertreffen. Nicht nur das, er nannte sogar seinen Namen. Luther Morgan, also. Fürs erste würde er sich diesen Namen merken. Auch, weil man ihm tatsächlich erlaubte zu bleiben. Nicht, dass er vorhatte sich laut darüber zu äußern, so wie er Luther einschätzte, konnte sich diese Meinung schnell ändern. Er sprach im übrigen auch gleich die nächste Warnung aus – seine Mädchen durften nicht angezapft waren. Verängstigt arbeitete niemand gut, obwohl Minjoon sie auch einfach manipulieren könnte, alles zu vergessen. Nicht, dass er überhaupt vorhatte von irgendjemandem hier drinnen zu trinken. Schon gar nicht nach all dem vorher geschehenen. In seiner Praxis lagen genug Blutbeutel herum um niemanden anfallen zu müssen. Wobei müssen auch ein witziges Wort war, fiel er doch hauptsächlich Leute an weil es Spaß machte und nicht weil er dringend Blut zu sich zu nehmen hatte.

„Ist angekommen.“ versicherte Minjoon also mit einem breiten Lächeln. „Ob Silber im Herzen einen wie mich tötet – ich bezweifle es, aber als Folter ist es sicher die wirksamste Methode... hmm... sollte man wirklich mal ausprobieren... nur eben nicht an mir.“ murmelte er grüblerisch und zuckte dann – die Idee vorerst verwerfend – die Schultern. „Oh, und mein Name ist Ezra Winters.“ Das war zumindest was sein Ausweis und seine Arztlizenz sagte. Fast schon erschreckend wie einfach solche Sachen heutzutage zu fälschen waren. Oder vielleicht lebte Minjoon auch nur lange genug um keine Probleme mehr damit zu haben. „Eventuell wird man sich irgendwann wieder über den Weg laufen. Wer weiß, vielleicht bin ich dann sogar hilfreich?“ Im Falle Luther benötige die Dienste eines Untergrundarztes. Das musste das Schicksal zeigen.
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Dorinda Jones
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 6 EmptySo 12 Nov 2017 - 16:51

Luther unterhielt sich ziemlich angespannt mit einem Asiaten, den Dorinda hier noch nicht gesehen hatte. Frische Kundschaft. Sie war schlau genug sich herauszuhalten. Bis jetzt. Denn nun machte es den Anschein, dass beide Männer miteinander fertig waren und Dori ihre Neugier befriedigen konnte.
Wie immer trug sie ein Hauch von nichts als sie auf den asiatischen Mann zusteuerte. Ein String, der gerade so das Dreieck der Lust zwischen ihren Beinen verdeckte und funkelnde Sternchen für ihre Nippel. Sie strich dem Mann über seinen Nacken und hauchte warme Luft an sein Ohr "Mmmhh vielleicht ein bisschen Entspannung gefällig?" am Ende der Frage zog sie mit ihren schneidezähnen am Ohrläppchen des Fremden ehe sie ihn zu Ende umrundete, ohne ihre rechte Hand von seiner Hüfte zu nehmen, und jetzt versetzt zu ihm stand, dass er sie ansehen kann. "Es gibt bestimmt etwas was ich für Dich tun kann..." gekommt leckte sie sich mit der Spitzer ihrer rosa Zunge über ihre vollen Lippen und sah ihn mit einem dezenten Blick aus ihren dunklen, fast schwarzen Augen von unten herauf an. Etwas wozu man Übung brauchte, wie Dori sie hatte, wenn man jemandem einen verheißungvollen Blick zuwerfen wollte, der genauso groß war wie man selbst.

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#9933ff

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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 6 EmptyMo 13 Nov 2017 - 15:39

Kaum merklich nickte Luther. Er war einigermaßen zufrieden mit dem Ergebnis, aber er war noch lange davon entfernt diesem Beißer über den Weg zu trauen. Doch so lange wie dieser sich jetzt benahm, sollte er geduldet sein. . „Ich will jetzt nicht da sie den Eindruck bekommen das ich sie beleidigen will, aber für mich klingt ihr Name wie der einer Frau.“ Er beobachtete den Asiaten wie er diese Äußerung aufnehmen würde, gleichzeitig wies er seine Barfrau an, ihm einen Drink fertig zu machen und hinzustellen – für sich, nicht für den Vampir. Luther näherte sich wieder dem Tresen, ohne Absicht dem Vampir wieder etwas anzutun. Er ließ sich ein Geschirrtuch geben mit dem er das Blut vom Brieföffner putzen konnte und hörte sich die weiteren Worte des Vampir an. „Ich trinke darauf, dass das nicht passieren möge.“, gab Luther einen Trinkspruch von sich, erhob sein Glas mit einer freien Hand, prostete Ezra zu und ließ den Schnaps in seiner Kehle verschwinden.

Die Ruhe die wieder in den Club einkehrte, lockte außerdem jemand weiteres zum Tresen und als Luther erkannte wer es war und was sie vorhatte. Verdrehte er die Augen und musste sogar für einen kurzen Moment weg sehen. „Das kann doch nicht wahr sein…“, sagte er leise zu sich selbst und fuhr sich mit einer Hand halb über das Gesicht. Als er sich wieder zu den neuen Turteltäubchen um drehte hatte er ein angedeutetes, geschäftliches Lächeln aufgesetzt. „Na sieh einer an, da ist ja eine der Huren des Hauses. Und ihr warten hat sich gelohnt, die schwarze Schönheit hier ist eine der Besten. Selbst mein Schwanz hat Angst davor nie wieder zwischen ihren Beinen hervorzukommen.“
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 6 EmptyMo 13 Nov 2017 - 19:23

Überrascht hob Minjoon die Augenbrauen und verzog dabei sogar leicht den Mund. Nicht für lange, aber immerhin. Der alleinige Gedanke sich selbst mit dem Wort feminin zu vergleichen rief einiges an Unbehagen hervor. Dieses war allerdings schnell wieder vergessen und er setzte flink ein amüsiertes Grinsen auf die Lippen. „Dann lass uns hoffen, dass der Rest Sie nicht genauso verwirrt – ansonsten mache ich mir Sorgen.“ Aus den Augenwinkeln heraus behielt er Luther im Auge und nachdem der sich einen neuen Drink bestellt hatte, tat er es ihm gleich. Der Inhaber wischte das Blut vom Bieröffner – Minjoon lehnte währenddessen den Kopf gegen die aufgestützte Hand und summte bester Laune vor sich her. Inzwischen – wenn es nicht schon von Anfang an so war – fand er gefallen an der mürrischen und abweisenden Art des Mannes. Er war interessant. Womöglich interessant genug um mehrere Besuche in sein Geschäft zu wagen, wenn er es auch für die nächsten Tage in dieser Hinsicht erst einmal ruhig angehen lassen musste. Werbung für seine Praxis stand leider an erster Stelle und bevor er die nicht raus bekommen hatte, musste das Vergnügen warten. Luthers Trinkspruch brachte Minjoon zum schnauben – das auch nur, weil er ein Lachen unterdrückte und lediglich dazu nickte. Fast hätte er sich dazu geäußert, gesagt, dass man sich da nicht so sicher sein sollte, doch seine Aufmerksamkeit sprang auf jemand anderen über.

Eine Frau um genau zu sein, groß und kaum bekleidet. Sie fuhr ihm vielsagend über die Nacken bevor sie sprach und leckte sich danach gekonnt über die Lippen. Minjoon erwiderte ihren Blick mit einem Lächeln, zeigte gleichzeitig aber wenig Interesse und deutete mit einer knappen Handbewegung neben sich. „Wenn du etwas tun willst, dann setzt dich neben mich und trink. Ich bin heute nicht hier um verwöhnt zu werden – allerdings will ich damit nicht sagen, dass ich für so eine Schönheit nicht zurück kommen werde...“ Luthers Worten begegnete er, wegen dessen Businesslächeln, mit einem perplexen Blick, nickte dann aber amüsiert und behielt diese Belustigung im Rahmen seiner Augen versteckt.

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Zuletzt von Minjoon Kang am Mo 20 Nov 2017 - 14:46 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 6 EmptyMo 20 Nov 2017 - 13:52

Das war nicht das was Dorinda erwartet hatte, aber ihm zu helfen sein Geld für zwei Personen loszuwerden und das mit allem was das Dashing zu bieten hatte, dabei war sie ihm natürlich auch äußerst gerne behilflich. Mit einem verführenden Augenaufschlag räkelte sie sich auf dem Stuhl neben ihn und warf ihm einen unterwürfigen Blick zu "Ich nehme das mal als Versprechen, dass ich Dich hier noch einmal wiedersehen werde um Dich in welcher Form auch immer zufrieden zu stellen." dem folgte ein angedeuteter Kuss mit spitzem Mund in die Luft.

Leier war es Dorinda nicht lange vergönnt sich um den Neuankömmling in dem Laden zu kümmern, denn da er keinen Sex wollte, musste sie schließlich einem ihrer Stammkunden Vorrang geben. Ein Umstand den Dorinda wirklich schade fand, aber noch war ja nicht aller Tage Abend.



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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 6 EmptyMi 3 Jan 2018 - 13:19

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Dori unterdrückte einen Gähnen und sah sich im Laden um. Irgendwie schien heute jeder, der nicht arbeiten musste, auf diesem Ball zu sein, der in der Zeitung groß angekündigt worden war. Da sie leider das Privileg genoss zu der nachtarbeitenden Bevölkerung zu gehören, würde sich wohl ein laaaangweiliger Abend abzeichnen. Vor ihrem geistigen Auge sah sie bereits wie sie mit ihren Kolleginnen über eine arme veirrte männliche Gestalt herfielen, weil sonst nichts da war. Die beste Position um eine dieser heute raren Geschöpfe abgreifen zu können, würde wohl die Bar sein. Jeder Mann ging dort zuerst hin. Meistens jedenfalls. Und dann konnte sie zuschlagen und vielleicht sogar die anderen ausbooten. Luther würde der Gedanke nicht gefallen, aber sie wollte selbst an so einem Abend ihren Schnitt nicht versaut sehen. Außerdem hatte sie den Herrn und Meister noch nicht gesehen. Vielleicht war er auch zu diesem Ball?

Dori setzte ihren schokobraunen Hinterk der null bedeckt war, da sie für heute wieder ihre knappeste Bekleidung (weiße Nippelkleber und blütenweißen String) gewählt hatte - wie bereits erwähnt war sie bereit jedes Register zu ziehen im run um die Kunden heute Abend, in Bewegung um sich an der Bar in Pose zu werfen. Bei der Kollegin hinter der Bar ließ sie sich einen blauen Sekt fertig machen und wartete mit verführerisch vollen Lippen am Glas nippend wie eine Spinne im Netz auf die erste Beute des Abends.

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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 6 EmptySa 6 Jan 2018 - 16:23

CF Zeitsprung Nightlife ~ Bar 'Dark Temptation' ~ Barraum

Als Hayato das Dashing Venue betrat war er sich noch nicht so ganz sicher was er hier eigentlich wollt. Es war ihm ja klar was für ein Laden das hier war und dennoch war er sich im ersten Moment nicht so ganz sicher ob das hier der richtige Weg war um seine Prioritäten zu überdenken. Daher beschloss er einfach erstmal an die Bar zu gehen, einen Drink zu nehmen und abzuwarten was diese Nacht wohl bringen würde.
An der Bar angekommen setzte er sich neben eine Frau deren Schönheit seines gleichen suchte. Wahrlich es war echt nicht einfach den Blick von ihr abzuwenden, auch wenn schon einige andere Frauen sich auf den Weg zu ihm machten. Männer schienen an diesem Abend wohl mangelwahre zu sein. Die meisten wollten Silvester wohl doch mal treu sein oder einfach mal sehen was der Ball an interessante Begegnungen brachte. Ihm selber war das nichts, zumal von seiner eigentlichen Freundin weit und breit nichts zu sehen war und das schon seit sehr langer Zeit.

Wie dem auch sei über Jade wollte er hier und jetzt nun wahrlich nicht nachdenken und so strich er auch jeglichen Gedanken an sie aus seinem Kopf.
Einen Whisky bitte“, sagte er der Frau hinter dem Tresen und schaute sich noch mal um. Einige hübsche Frauen waren hier und ja man könnte wohl mit jeder von ihnen eine heiße Nacht verleben, aber bis auf eine hier anwesende Frau waren sie wohl alle nicht so ganz sein Fall. Daher war es auch kein Wunder, dass er sein Augenmerk wieder auf diese dunkelhäutige Schönheit legte und dass sie einen Reiz auf ihn ausübte lag nicht daran, dass sie sehr wenig bekleidet war, denn wie viel eine Frau an hatte war für ihn noch nie sonderlich relevant, aber hier war es nun mal gang und gebe dass sie Frauen so wenig wie möglich anhatte. Allerdings würde er sie wohl nicht als erstes ansprechen, denn irgendwie war er grad schon neugierig war eine Frau an diesem Abend wohl alles aufwarten würde um einen Mann zu verführen.



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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 6 EmptySa 6 Jan 2018 - 18:19

Und die ließ nicht lange auf sich warten. Ein Mann trat in die heiligen Hallen der professionellen Verführung und wie erwartet begab er sich direkt zur Bar und setzte sich dann auch noch neben sie. Natürlich sah sie, wie ihre Kolleginnen, wahrscheinlich noch vor dem ersten bewussten Gedanken, sich in Bewegung setzten. Nichts da! Auf Zack, rutschte sie von ihrem Barhocker und stellte sich hinter den Mann neben ihr, der gerade in diesem Moment einen Whisky orderte. Sie legte ihre Hände auf seine Schultern und fuhr mit leichtem Druck hinunter zu seiner Brust. Ihr Kinn legte sie auf seine linke Schulter und flüsterte an seinem Ohr "Wenn ich Dir eine Empfehlung geben darf, nimm den Laphroaig Quarter Cask - Starke 48% und im Tasting ist viel Rauch und Torf sowie Asche und Grillkohle zu riechen und zu schmecken. Mit Karamell, dunkler Schokolade und Kaffeebohnen betont dieser Malt jedoch auch andere Geschmacksfacetten." sie sprach verführerisch säuselnd und übte dabei immer wieder leichten, kreisenden Druck auf seine Brust aus "Für einen Mann wie Dich, bestimmt genau das richtige." oh ja, der Whisky passte zu dem Mann hinter dem sie stand. Sie konnte sein Aftershave riechen. Männlich, herb. Es turnte sie direkt an. Dass er ein Asiate war, spielte für sie keine Rolle. Niemand konnte etwas dafür wo, wie und unter welchen Umständen er geboren wurde und zwischen ihren Schenkeln war jeder Mann Willkommen. Solange er zahlen konnte, natürlich. "Und wenn ich Dir noch einen Tipp geben darf - order die ganze Flasche." sagte sie leise und leckte am Ende kurz über sein Ohrläppchen. Dafür wurden $40 abgerechnet werden. $15 mehr als der Ladenpreis betrug, aber wie in jeder Kneipe günstiger als würde er es glasweise bestellen.

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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 6 EmptySa 6 Jan 2018 - 19:21

Es ging doch nichts über einen stillen Machtkampf unter Frauen und so wie es aussah würde die hübsche Frau neben ihm diesen wohl gewinnen. Jedenfalls sah es so aus, aber wie könnte sie sich sicher sein, dass er auch sie wollte. Schließlich war es in solchen Läden ja so, dass der Mann sich das auswählte was ihm gefiel und nicht die Frau das was ihr gefiel. Vielleicht hatte sich das aber auch am heutigen Abend geändert, wie dem auch sei sie würde aus seiner Sicht eh die richtige sein.
Sie war auf Zack und auch wenn er nicht direkt hingesehen hatte bemerkte er doch wie sie sich hinter ihn gestellt hatte. Ein Blick zur Seite zeigte ihm doch mehr als deutlich wie die anderen das sahen.

Spätestens jetzt wo sie ihre Hände auf seine Schulter legte und dann mit einem leichten Druck nach vorne auf seine Brust stricht hätte er es gemerkt, wenn er so vollkommen unaufmerksam war, aber das war er ja nur höchst selten. Auch wenn er es sich nicht sonderlich anmerken ließ hatte die Berührung doch mehr Wirkung auf ihn als er dachtem, Hayato gedachte aber nicht dies auch schon zu zeigen. Interessanterweise schien auch die Frau hinter der Theke zu wissen was ihm da verführerisch ins Ohr gesäuselt wurde, denn sie wartete damit seinem Wunsch folge zu leisten.
Die Marke kenn ich noch gar nicht, aber deinem Urteil vertrau ich mal“, sagte er und wollte grad schon seine Bestellung spezifizieren, als erneut leise Worte in sein Ohr drangen.

Darauf drehte er sich langsam zu ihr um, sie musste ihre Arme wohl für den Moment von ihm nehmen. Ein Lächeln lag auf seinen Lippen als er sie ansah, während er seine Hände an ihre Hüfte legte und sie ein kleinen wenig zu sich zog. Ihre Haus war samtweich und fühlte sich gut unter seinen Fingern an.
Ich bestell eine Flasche, wenn du den Whisky mit mir genießt“, sagte er und das war auch ernst gemeint von ihm. Allerdings hieß das nicht dass er sich auf mehr mit ihr einlassen würde. Da musste sie dann wohl doch ein wenig mehr auffahren müssen.

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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 6 EmptySa 6 Jan 2018 - 20:26

Dori ließ jedem Mann die Wahl, aber da er sich nicht gewehrt hatte oder sie hinfort komplimentiert hatte, war davon auszugehen, dass sie seinen Geschmack traf. Warum also irgendwelche nicht vorhandenen Unsicherheiten zur Schau stellen? So kam man zu nichts und sie war nicht umsonst das beste Pferd im Stall. Wortwörtlich.
Als er sich jetzt zu ihr umdrehte wofür sie ihn natürlich erstmal kurzzeitig loslassen musste, schob sie sich geschickt zwischen seine, von der Hose die er trug, perfekt in Szene gesetzten Schenkel. Ihre Hände legte sie auf eben diese ab und gab der Barkeeperin mit einem Nicken verstehen, das sie auf seinen Vorschlag mitzutrinken einging. Im nächsten Schritt wandte sie ihre Aufmerksamkeit wieder ganz dem Asiaten zu. Mit einem koketten Augenaufschlag antwortete sie ihm "Natürlich." und leckte sich mit ihrer Zungenspitze verführerisch über ihre Oberlippe. "Zufällig mag ich den hier auch am liebsten." ein weiterer Augenaufschlag, fast in Zeitlupe, nur für ihn. Sie ging noch einen kleinen Schritt näher, so dass die Bommeln ihrer Nippelkleber sein Hemd berührten "Wie soll ich Dich nennen?" sie ließ ihre Hände auf die Innenseiten seiner Oberschenkel wandern und griff begleitend zu ihren Worten etwas fester hinein.
Ein dumpfer Ton und zwei hellere zeugten davon, dass die Barkeeperin gerade die bestellte Flasche und zwei Gläser aus ihrer Sicht rechts vom Asiaten abstellte.

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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 6 EmptySa 6 Jan 2018 - 20:54

Die Wahl war für ihn ja schon längst getroffen, aber da er sich zu ihr umgedreht hatte und näher an sich ran gezogen hatte sollte es den anderen nun wohl auch klar sein, dass er diese Schönheit wollte. Sie reagierte auch prompt und stellte sich zwischen seine Beine, was ihn absolut nicht störte. Er genoss es wie sie mit ihm umging und ihm damit langsam auch die letzten Gedanken an seine Freundin vertrieb.
Schön. Allein trinken macht doch eh keinen Spaß“, sagte er lange nicht mehr so nüchtern wie er sonst mit anderen sprach.
Sie wirkte aber nicht so ganz wie eine Frau, die sehr gerne Whisky trank, weshalb er ihr die Aussage auch nicht so ganz abnahm. Wahrscheinlich war es etwas, dass sie jedem Mann sagen würde individuell abgestimmt auf das jeweilige Getränk.

Seinen Blick wollte der Japaner von ihr schon kaum abwenden, oder konnte er es vielleicht schon gar nicht mehr? Wie dem auch sei sie gefiel ihm sehr und als sie nun auch noch etwas näher an ihn ran trat streiften seine Hände über ihren Rücken. Er spürte aber auch die Bummeln an seiner Brust, was ihn aber nicht daran hinderte sie weiterhin anzusehen.
Hayato ist mein Name und deiner?“ Schließlich mochte er es nicht sonderlich sein Gegenüber nicht mit Namen ansprechen zu können. Ob sie ihm dabei ihren richtigen nannte oder nicht war ihm egal.
Gibt es hier denn auch einen Ort wo wir diesen Whisky vielleicht ungestört genießen können?

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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 6 EmptySo 7 Jan 2018 - 19:22

"Du darfst mich Blacky nennen." sagte sie mit einem Augenzwinkern und einem koketten Lächeln. Natürlich hatte jede hier einen Künstlernamen und ihrer war ganz passen Black Beauty oder eben Blacky, die meisten ihrer Stammkunden benutzten den Spitznamen des Pseudonyms und vielleicht stand ja hier gerade vor ihr der nächste Stammkunde. In jedem Fall würde einfach jeder wissen wen er meinte, wenn er nach Blacky fragte.
Sie löste ihre rechte Hand von seinem Oberschenkel und griff an ihm vorbei um mit geübten Griff nach den beiden Gläsern und der Flasche zu greifen. "Für Dich auf jeden Fall Hayato!" sagte sie wichtig mit schmeichelnder Stimme und drehte ihm, nach wie vor zwischen seinen Beinen stehend, ihre hübsche Rückansicht zu um voran zu gehen. Über ihre Schulter hinweg warf sie ihm in einer halben Drehung einen verführerischen Blick zu "Folge mir." zwei Worte voller unausgesprochener Versprechungen. Ihre Stimme klang samtig und voll, wie Honig.


Tbc Bordell im Keller (+ Hayato Yabuki)

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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 6 EmptySo 18 Feb 2018 - 13:08

cf Zeitsprung - Bordell im Keller


Für ihre Verhältnisse war Dori heute recht züchtig gekleidet. Ein knappes weißes, bauchfreies Shirt dazu verwaschene Hot Pants drei Handbreit überm Knie und an ihren Füßen schwarze Riemchen Pumps. So setzte sie sich an die Bar und entschied sich an einer Pepsi Light zu nuckeln bis es hier richtig los ging, wenn es denn würde. Irgendwie bräuchte man für den Laden nochmal ein Shooting oder sowas. Aber was wusste sie schon? Sie war nur ne einfache Dirne und froh sich nicht über andere Dinge noch den Kopf zu zerbrechen als wo der nächste Schwanz herkam.
Mit ihrer Zunge angelte sie einen Eiswürfel aus dem Glas und spielte damit in ihrem Mund bis er zerschmolzen war, musste ja alles beweglich bleiben, man konnte ja nie wissen was der nächste Kunde wollte oder worauf er stand. Das Yoga zahlte sich mittlerweile auch aus, nur leider hatte sie nicht immer Zeit dafür. Heute wäre auch eine Stunde gewesen, aber sie hatte ja kurzfristig in den Dienstplan gemusst. Egal. Es war wie es war und sich irgendwie dagegen aufzulehnen war sowieso für die Katz. Dori hob ihr Glas an ihre Lippen und trank einen kleinen Schluck bevor sie sich den zweiten und damit leider auch schon letzten Eiswürfel aus ihrem Glas vornahm.

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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 6 EmptySo 11 März 2018 - 20:11

Cf Zeitsprung - Parkanlage - Baumallee


Oh, the night is my world,
city light, painted girl.
In the day nothing matters.
It's the night time that flatters.
In the night, no control.
Through the wall something's breaking.
Wearing white as you're walkin'
down the street of my soul.


Nicodemus McDermott, der Eisenbahnbaron, fuhr mit seinem schwarzen Ford Mustang durch die nächtlichen Straßen von Dallas. Im Autoradio erklang der Song Self Control in der Interpretation der Sängerin Soraya Arnelas. Und obwohl Nick die Originalversion von Laura Branigan bevorzugte, war der Sound zumindest nicht grottenschlecht. Es war eben eine modernere Interpretation eines Songs aus den Achtzigern. Die Achtziger... wie lange waren die nun schon her? Aus der Sicht eines unsterblichen Vampirs nur einen Wimpernschlag, ein kurzer Atemzug im Lauf der Geschichte.
Laura Branigan... sie war jetzt auch schon fast vierzehn Jahre tot. Eine verdammte Hirnblutung hatte das Leben dieser brillanten Künstlerin beendet. Eigentlich eine Schande, so kläglich abzukratzen. Aber der Tod hatte nun einmal keine Ohren, und das letzte Hemd hatte keine Taschen.

You take my self, you take my self control.
You got me livin' only for the night.
Before the morning comes, the story's told.
You take my self, you take my self control
Another night, another day goes by.
I never stop myself to wonder why.
You help me to forget to play my role.
You take my self, you take my self control.


McDermott stoppte an einer Ampel. Der V8 vor ihm grummelte leise wie ein gefährliches Raubtier, und das Lied kam zu der Stelle, die der Vampir besonders mochte. Sie erinnerte ihn auf frappierende Weise an seine eigene Existenz. Die Nacht von der man niemals glaubte, dass sie kam. Und war sie dann da, würde sie wohl niemals vergehen.

I, I live among the creatures of the night.
I haven't got the will to try and fight
against a new tomorrow, so I guess I'll just believe it
that tomorrow never comes
A safe night, I'm living in the forest of my dream.
I know the night is not as it would seem.
I must believe in something, so I'll make myself believe it
that this night will never go.


Die Ampel schaltete auf Grün, und Nick fuhr wieder an. Er wusste, wohin er wollte: Ins "Dashing Venue". Die Tabledance-Bar war heute Abend für ihn genau das Richtige. Er wollte abschalten, herunterkommen, einfach mal an nichts denken müssen. Nicht daran, dass Carrie White, die er wirklich gemocht hatte, urplötzlich die Stadt verlassen hatte und nach Weiß-der-Herrgott-wohin gezogen war. Nicht daran, dass heute der hundertachtundachtzigste Todestag seiner früheren Herrin, Mentorin und Ersatzmutter Christiane von Hildenesheim war. Für sie hatte er am Abend bereits in der Kathedrale eine Kerze angezündet und still gebetet. Nicht daran, dass er selbst nun seit tausendundvier Jahren existierte, und dass er immer noch keine Partnerin hatte, die ihm dauerhaft Gesellschaft leisten wollte. Dem Vampir war nach Zerstreuung. Er wollte sich sozusagen kopfüber in das Nachtleben von Dallas stürzen und, wenn es nötig war, die Alkoholvorräte der Stadt so lange dezimieren, bis er selbst nicht einmal mehr auf dem Boden liegen konnte, ohne sich festzuhalten.

Nick lenkte seinen 2008er Mustang GT500 KR auf den Parkplatz neben der Bar, stellte den Motor ab und stieg aus. Die Türen des Wagens verriegelten sich auf Knopfdruck, und Nicodemus betrat die Bar. Er strich durch den dunklen, immer wieder von bunten Lichtern erhellten Raum und bewegte sich in Richtung des Tresens, um dort erst einmal etwas zu trinken.

"Hey, Du afrikaniche Bergziege! Was hängt?" ertönte plötzlich eine Stimme links neben dem Vampir. Ein Blick zur Seite zeigte, dass diese respektlosen Worte zu einem ungepflegten Mittzwanziger gehörten, der eine schöne Frau mit jettschwarzem Haar, milchkaffeebrauner Haut und atemberaubenden, dunklen Augen ansprach. Man roch deutlich, dass der verhinderte Casanova betrunken war. Auch die Angesprochene bemerkte das natürlich. Doch ihr abweisendes Verhalten machten den Kerl nur wütend. "Sag mal, Du Niggerschlampe, hältst Du Dich für etwas Besseres?"
In diesem Moment reichte es Nicodemus. Rassismus war etwas, das er überhaupt nicht ausstehen konnte. Und das Wort "Nigger" brachte in ihm jedes Mal die Erinnerung an eine Gruppe von schwarzen Sklaven zurück, die während des Bürgerkriegs von einer Gruppe Farmer aus den Südstaaten einfach über den Haufen geschossen worden waren, weil sie versucht hatten, in den Norden zu fliehen. Die Fluchtrouten in den Norden waren zur damaligen Zeit als "Underground Railroad" bezeichnet worden, und Nicodemus hatte selbst mehr als einmal den Unterdrückten und Geknechteten geholfen, den Weg in die Freiheit zu finden. Doch dieses eine Mal war etwas schiefgegangen, und die Farmer hatten alle seiner Schützlinge umgebracht: Sieben Männer, vier Frauen und fünf Kinder, davon zwei im Säuglingsalter. Seit dieser Zeit sah der Vampir bei dem Wort "Nigger" rot.

Nick drehte sich zu dem Mann um und tippte ihm auf die Schulter. "Hör mal, Sportsfreund", knurrte der Vampir. "Ich gebe Dir den guten Rat, das letzte Bisschen, das von Deiner Selbstachtung noch übrig ist, zusammenzukratzen und diesen Laden zu verlassen. Anderenfalls sorge ich dafür, dass Du ihn verlässt. Nötigenfalls in der Horizontalen. Haben wir uns verstanden?"

Der Betrunkene hatte einige Mühe, sich auf die neue Situation einzustellen. Er drehte sich schwankend um. "Hä? Was willst Du?" fragte er lallend. Nicodemus seufzte. Mit Typen zu sprechen, deren Blutgehalt im Alkohol einen gewissen Prozentsatz unterschritten hatte, war so schrecklich ermüdend. "Ich will, dass Du und Deine Alkoholfahne Euch gemeinsam in Richtung Ausgang begebt. Und lass Dich hier erst wieder blicken, wenn Du Deinen Rausch ausgeschlafen hast. Anderenfalls bekommst Du eine Abreibung, die sich anfühlt, als hättest Du mit einem Vierzigtonner geschmust. Jetzt begriffen?"
Nick fixierte sein Gegenüber. Der Kerl sah mit dem speckigen Gesicht und dem dicken, goldenen Nasenring, den er trug, aus wie einer der Ochsen, die Nicks Züge von den Farmen im Westen zu den fleischverarbeitenden Betrieben im Osten der USA transportiert hatten und immer noch transportierten. Doch jeder Ochse war klüger als dieser Schluckspecht. "Verpiss Dich, Mann. Die kleine Niggerbraut und ich machen es uns nur ein bisschen gemütlich", versuchte der Betrunkene, so etwas wie Widerstand zu zeigen.

Der Vampir hätte fast die Zähne gefletscht, doch er unterließ es. Stattdessen schoss seine Hand nach vorn, und er packte sein Gegenüber an dem Nasenring, woraufhin der Kerl vor Schmerz aufschrie. "Weißt Du, was Deiner Nase besser stehen würde, als dieses Gold?" fragte McDermott mit gefährlich leiser Stimme. Sein Gegenüber schüttelte vorsichtig den Kopf. Nick grinste ein wenig: "Die Bar!" Mit diesen Worten packte der Eisenbahnmogul seinen Kontrahenten am Hinterkopf, ließ den Nasenring los und knallte seinen Gegner mit der Nase voran auf die Holzplatte des Tresens. Der Andere brüllte vor Schmerz auf, und das Blut schoss ihm aus den Nasenlöchern. Doch Nick ließ ihm nicht viel Zeit, um zu reagieren. Er packte den Besoffenen mit der linken Hand am Kragen, mit der rechten Hand am Nasenring und schleppte ihn kurzerhand zum Ausgang. "So, mein Kälbchen", fauchte der Vampir. "Wenn Du noch einmal Deinen verlausten Arsch hier in diesen Stall schieben willst, binde ich Dich an Deinem Zinken mit einem Kälberstrick am Deckenventilator fest. Dann geht's rund. Und jetzt blute gefälligst draußen ab, bevor ich Dir zeigen muss, was wirkliche Schmerzen sind."

Ein Fußtritt in den Allerwertesten beförderte den Betrunkenen auf den Gehweg, und Nicodemus schaute ihm noch einen Moment zu. Der Kerl versuchte gar nicht erst, aufzustehen, sondern blieb erst einmal liegen. Zufrieden nickend drehte sich der Vampir um und kehrte an den Tresen zurück. "Wie viel hatte das Arschloch auf seinem Deckel?" wollte er vom Barkeeper wissen. Der sah den schlagkräftigen Geschäftsmann zunächst nur entgeistert an, ohne eine Antwort zu geben. "Wie viel? Sag schon!" knurrte Nicodemus. Das brachte den Barkeeper in das Hier und Jetzt zurück. "Sechsundzwanzig Fünfzig", sagte der Mann hinter dem Tresen. Der Eisenbahnmogul nickte."Hier sind fünfzig Dollar. Behalt den Rest. Ist Vergnügungssteuer", kommentierte McDermott kalt, ehe er sich wieder seinem Drink zuwandte.

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Quellen: Personenbilder: Mr. Ryan Reynolds 1 & Mr. Ryan Reynolds2
Schriften: Institution & Standardschriftart Niagara Solid Regular
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 6 EmptyDi 13 März 2018 - 20:05

Die Stunden plätscherten dahin. Im wahrsten Sinne des Wortes. Tatsächlich ging die Zeit nämlich gar nicht rum. Heute war zwar ein bisschen was los, aber nichts für sie. Nach wie vor saß sie quasi unberührt in ihrem Outfit aus bauchfreiem Shirt, Hotpants und schwarzen Riemchen Pumps an der Bar und nuckelte die zweit Pepsi. Und, als sich dann endlich etwas zu tun gedachte, da war sie dann nicht auf Zack. Das erste Mal seit ihre Anstellung unter dem neuen Bareigentümer patzte sie. Ein etwas stark betrunkener Kunde wankte auf sie zu, beschimpfte sie und noch bevor sie hätte irgendwie die Situation grade bügeln können, wurde besagter betrunkener Kunde von einem anderen Gast der Bar gepackt und mit einem ordentlich Knall neben ihre Cola auf den Tresen gedonnert. Dori bildete sich sogar ein etwas knacken gehört zu haben. Sprachlos beobachtete sie wie sich die Muskeln unter dem Hemd des hoch gewachsenen Mannes spannten als er den Trunkenbold packte um ihn zum Ausgang zu bringen. Dieser Anblick alleine entschädigte sie schon fast für ihren Patzer nicht angemessen auf den Flegel reagiert zu haben. Das beste war aber, dass der Mann der Stunde zurück an die Bar kam und die Rechnung des Unruhestifters übernahm. Mit einem ordentlichen Trinkgeld. Was wohl bedeutete, dass besagtes Zahlungsmittel nur eine untergeordnete Rolle spielte.
Ob er wohl weiß, dass ich hier arbeite? fragte sie sich während er sich seinem Drink widmete und sie sein Profil eingehend betrachtete. Vielleicht würde er ja ihr erster Kunde des Abends werden. Hmm, hmm was mach ich bloß. schließlich entschied sie sich mal ganz konventionell vorzugehen. Dorinda drehte sich zu ihm, überschlug sittsam ihre Beine auf dem Barhocker und schenkte ihm eines ihrer schönen Lächeln. "Vielen Dank schön fremder Mann." sagte sie und schob ihr Pepsiglas lässig mehr in seiner Richtung, wie eine zufällig Bewegung. "Wie kann ich mich für die Rettung revanchieren?" fragte sie mit einem kessen Zwinkern. Wie auch immer das hier ausgehen mochte oder es vielleicht sogar im Keller weiterging, er sollte für seinen Einsatz einen Wunsch frei haben beschloss sie und beobachtete seine Reaktion auf ihre Frage.

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Nicodemus McDermott
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 6 EmptySo 18 März 2018 - 21:22

"Vielen Dank, schöner fremder Mann."
Diese Worte kamen aus der gleichen Richtung wie zuvor das Lallen des Betrunkenen, klang aber deutlich angenehmer in Nicodemus' Ohren. Der Vampir sah zur Seite und stellte fest, dass die Stimme zu der jungen Frau gehörte, die er zuvor quasi "gerettet" hatte. Der Eisenbahnbaron nickte. "Gerne geschehen", sagte er. "Es war mir eine Freude." Bei diesen Worten grinste er leicht. Es hatte ihm wirklich Spaß gemacht, das besoffene Arschloch aus dem Laden zu werfen. Er hatte auf diese Weise einige seiner Aggressionen loswerden können, und zudem - zumindest seiner Ansicht nach - etwas Gutes getan. "Wie kann ich mich für die Rettung revanchieren?" wollte die Schöne mit dem schwarzen Haar, der samtweichen, braunen Haut und den abgrundtiefen, kohlschwarzen Augen von ihm wissen. Nicodemus musste nicht lange überlegen, bevor er antwortete: "Wie wäre es, wenn Sie mir zunächst Ihren Namen verraten?"

Dieser Aufforderung kam sein Gegenüber gern nach. Dorinda hieß die Schönheit also. Nun wusste Nicodemus schon einmal, welchen Namen er in seinen einsamen Nächten seufzen konnte, wenn er an sie dachte. "Ein wunderschöner Name", lächelte er. "Ich heiße Nicodemus. Wenn Sie möchten, nennen Sie mich 'Nick'. Das tun die meisten, die sich nicht an meinen vollständigen Namen gewöhnen können." Er lächelte und deutete auf Dorindas Glas: "Wenn ich Sie nachher auf einen Drink einladen darf,... kurzer Wink genügt."
Der Vampir merkte, dass Dorinda offensichtlich in diesem Etablissement arbeitete. Doch das focht ihn nicht an. Er hatte schon viele Frauen gesehen, die ihren Körper anboten. Für Geld, für Macht, für Ruhm, teilweise sogar für beruflichen Erfolg. So manche Liebesdienerin hatte für ihn mehr Ehre, Wahrhaftigkeit und Charakter, als viele Politiker, die für ein bisschen Machtgewinn nicht nur ihren Körper, sondern sogar ihre Prinzipien, ihre Freunde und ihre Familien verkauften. Was für ein Wahnsinn war das?

Mit einem Lächeln blinzelte der Eisenbahnmogul seiner Gesprächspartnerin zu. "Ich hoffe, dieser Kerl überlegt es sich in Zukunft zweimal, ehe er noch einmal seinen Fuß hier herein setzt", sagte er. "Bitte entschuldigen Sie, dass ich die Initiative ergriffen und mich auf diese Weise in den Vordergrund gespielt habe. Aber wenn ich etwas auf den Tod nicht leiden kann, dann sind es Respektlosigkeiten. Und Respektlosigkeiten gegenüber einer so wunderschönen Frau wie Ihnen wiegen doppelt schwer."
Jeder, der nur ein bisschen Menschenkenntnis besaß, bemerkte sofort, dass es Nick mit diesen Worten mehr als ernst war. Seine Ehrlichkeit hatte ihn in früheren Jahren oftmals in Schwierigkeiten gebracht. Doch seit er ein multimilliardendollarschweres Unternehmen führte, traute sich kaum noch jemand, ihn für seine direkten und offenen Worte zu maßregeln. Kunststück: Die meisten Menschen wollten inzwischen etwas von ihm, nicht umgekehrt.

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Dorinda Jones
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue - Seite 6 EmptyDo 22 März 2018 - 21:07

Dori lächelte und legte ihren Kopf leicht schief "Einen Namen also?" fragte sie und spitzte ihre Lippen leicht, so dass es aussah als würde sie kurz darüber nachdenken. "Ich bin Dorinda oder kurz Dori." antwortete sie schließlich nach der gefaketen Überlegung und ihren Künstlernamen von hier behielt sie wohl besser erstmal für sich. Das entschied sie spontan, denn wenn sie ihn so ansah glaubte sie nicht, dass er damit irgendwie oder irgendwas - ach sie wusste es auch nicht!

"Ein wunderschöner Name", sagte er lächelnd. "Ich heiße Nicodemus. Wenn Sie möchten, nennen Sie mich 'Nick'. Das tun die meisten, die sich nicht an meinen vollständigen Namen gewöhnen können." Er lächelte und deutete auf ihr Glas: "Wenn ich Sie nachher auf einen Drink einladen darf,... kurzer Wink genügt."
"Warum nicht schon jetzt?" fragte sie keck "Ich meine bis das neue Getränk hier kommt, ist der Rest aus meinem Glas verschwunden." Dori unterdrückte das aufkommende Gefühl aus irgendeinem seltsamen Grund lachen zu müssen. "Aber wir können natürlich auch noch warten."

"Ich hoffe, dieser Kerl überlegt es sich in Zukunft zweimal, ehe er noch einmal seinen Fuß hier herein setzt"
Dorinda nickte sofort zustimmend. Es sei denn natürlich er würde nüchtern sein und es bliebe dann dabei, aber das konnte sie Nicodemus nicht so direkt sagen. Nicodemus... sonderbarer Name. Irgendwie römisch. sie schob die abschweifenden Gedanken schnell beiseite um sich wieder auf ihr Geschäft konzentrieren zu können und das war nun mal ihm das Geld aus der Tasche zu ziehen mit teuren Getränken und wahlweise auch einer Nummer eine Etage tiefer.
"Bitte entschuldigen Sie, dass ich die Initiative ergriffen und mich auf diese Weise in den Vordergrund gespielt habe. Aber wenn ich etwas auf den Tod nicht leiden kann, dann sind es Respektlosigkeiten. Und Respektlosigkeiten gegenüber einer so wunderschönen Frau wie Ihnen wiegen doppelt schwer."
Dorinda winkte ab. "Kein Problem. Es war ja gut so." versuchte sie ihn zu beschwichtigen. Als er dann auch noch mit einem Kompliment an ihre Schönheit aufwartete, musste sie sich fragen, wer hier bei der Arbeit war. Einem Impuls folgend streckte sie ihre Hand nach seiner rechten Schulter aus und ließ ihre Fingerkuppen von dort über seine Brust streifen "Nicht doch. Ich bin vielleicht hübsch anzusehen und das soll ich auch sein, aber ein Model bin ich nicht." berichtigte sie ihn ehe sich der Kontakt zu ihm wieder verlor und ihre Hand an ihre Seite sank "Auf jeden Fall bin ich Dir dankbar, dass Du es gemacht hast." und das entsprach absolut der Wahrheit.

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