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 Bar - Dashing Venue

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BeitragThema: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue EmptySa 22 Jun 2013 - 0:06

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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue EmptyDo 4 Jul 2013 - 13:16

CF-Zeitsprung-Wohngebiete-Downtown-Lofts-Jonathan Corbett- Küche mit Sitzecke

Früh war Miley aufgestanden, um sich an die Abmachung zu halten, welche sie mit Jonathan gehabt hatte. Den Tag hatte sie im Park verbracht und sich Gedanken gemacht. Zu sich selbst und zu dem was sie nun hier tun sollte. Sie brauchte einen Job. Sonst würde das hier ein unschönes Ende finden. Das war ihr ganz klar. Aber wo sollte sie einen Job finden? Das wusste sie selbst nicht so genau. Erst gegen Abend hatte sich Miley auf die Suche gemacht. Die absagen häuften sich und entmutigten Miley immer mehr. Nirgends brauchte man wen oder man brauche sie nicht. Was hatte sie auch großartig vorzuweißen. Ihr letztes Ziel war eine Tabledance Bar. Sie hatte sich dort an die Bar gesetzt und auf den Besitzer gewartet. Miley bemerkte einen Mann, welcher ebenfalls hier saß. Zunächst beachtete sie ihn gar nicht. Den der Besitzer des Ladens kam zu ihr und sagte ihr, dass sie keine Leute mehr brauchten. Miley verzog das Gesicht und drehte sich wieder der Bar zu. Man sah ihre Verweiflung. Irgendwer musste doch einen Job für sie haben. Sie konnte doch nicht wieder woanders hin. Sie war doch erst hier angekommen. Ihr gefiel es doch hier. Aber nicht mal hier bekam sie einen Job. Zumal sie selbst Zweifel hatte. Sie wollte nicht schon wieder das tun, was sie damals getan hatte. Aber sie wollte einfach einen Job und selbst dieser wurde ihr nicht gewährt. Sie blickte zu dem Fremden Mann und sah ihn traurig an, ehe sie an ihrem Glas nippte.
Nach ungefähr einer halben Stunde verlies Miley die Bar in der Hoffung doch noch etwas zu finden.

TBC-Zeitsprung-Dark Temptation-Barraum
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue EmptyDo 6 Feb 2014 - 0:57

CF - Zeitsprung - Nightlife - Gasse hinter dem Dashing Venue


Und wieder einmal hatte Tom sich im Dashing Venue eingenistet, schüttete ein überteuertes Bier nach dem anderen in sich hinein und ließ so manche Zigarette zwischen seinen Fingern herunterbrennen, ohne mehr als drei mal an ihr gezogen zu haben.
Er war mal wieder schlecht drauf, auch wenn er nicht genau wusste was es war: Irgendetwas saß dem Ghul quer und zwar schmerzhaft.
War es, dass Destiny ihn seit der kleinen Showeinlage des Youngsters zu meiden schien? Eine der wenigen Sachen auf dieser Welt, die den sonst so selbstbewussten Untoten noch zu wurmen vermochten.
Genervt seufzend nippte Tom an seiner Flasche und starrte brütend auf die Auslagen der Bar. Hartstoff in allen möglichen Variationen stapelte sich dort, während sich auf der Mehrzahl der Barhocker andere Dinge zu stapeln schienen. Dabei hatte er ausnahmsweise versucht, seinen Lieblingsladen einmal ohne den Anblick von Prä-Korpulation zu erleben. Dafür hatte man Bordell und Showbereich doch eingerichtet oder? Damit man sich deprimiert an der Bar erst nieder- und dann volllaufen-lassen konnte.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue EmptyDo 6 Feb 2014 - 13:50

CF - Zeitsprung -  Maskenball - Parkplatz

Zu sagen, die Laune der Werwölfin wäre im Keller, wäre wohl die Untertreibung des Jahrhunderts gewesen. Es gab nämlich überhaupt keine Laune mehr. Sie hatte den ganzen Tag über kein Auge zugetan und war schließlich gegen Abend, kurz vor Eröffnung des Moonlights eingenickt und von abstrusen Albträumen geplagt geworden aus denen sie schließlich nach gefühlten 10 Minuten Schlaf wieder hochgeschreckt war. Am Ende war sie einfach aufgestanden, hatte sich angezogen und ihrem Sicherheitschef die Leitung überlassen. Heute mussten sie sich betrinken. Maßlos. Aber im Moonlight ging das wohl schlecht und Dax wäre sicherlich nicht erfreut über ihr Erscheinen, außerdem brauchte sie etwas Abwechslung, was also bot sich besser an als das Dashing Venue? Nackte Weiber, Alkohol in Hülle und Fülle und ein Haufen betrunkener oder/und aggressiver Männer die auch nicht davor zurück schrecken würden sich mit einer ebenfalls aggressiven und betrunkenen Frau zu prügeln. Genau das war Maeves anfänglicher Plan gewesen.

Jetzt stand sie hier und sah sich um. Netter Laden - Definitiv, lass uns ein Hausverbot kassieren. - Darauf kannst du wetten. Heute mal wieder mit Kontaktlinsen ausgestattet, ließ sie den Blick durch die Menge schweifen und… erstarrte. Mit dem Rücken zu ihr saß ein relativ hoch gewachsener Mann, lange schwarze Mähne, und selbst durch (oder gerade wegen?) das aufdringliche Parfum der Menschen hier, drang ein Hauch von frisch aufgeworfener Erde an ihre Nase. Ein Ghul. Nathan? - Könnte sein. Wir haben ihn seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen. - Wir haben ihn auch original nur einmal gesehen. - Jaa aber.. - komm lass aufhören zu labern. Gewohnt sicheren, und vor allem lauten  Schrittes dank der kniehohen Stiefel mit Mega-Absätzen, ging sie auf die Gestalt zu und legte ihm eine Hand auf die Schulter. „Nathan.“ begann sie…
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue EmptyDo 6 Feb 2014 - 22:11

Nicht schon wieder. Das Dashing Venue war eines der wenigen Bordelle in den USA - und er kannte einige davon -, in denen abseits der Strip-Stangen Musik gespielt wurde. Bedauerlicherweise schien der Bursche - oder das Mädel -, das das Abendprogramm bestimmte, eine penetrante Vorliebe für seichten, schwammigen Elektrosound zu haben. Eben diese Art Musik, mit der schlechte Pornos unterlegt wurden. Wie Tom so darüber nachdachte, ergab es irgendwie Sinn, die Kundschaft mit solchem Ramsch zu beschallen.

Ein Schnappgläschen stand vor ihm auf der Theke, die Flüssigkeit darin war klar und eigentlich weniger Toms Geschmack, aber er hatte den Wodka aufs Haus erhalten, weil er sich ja ständig hier herumdrückte und ein Drink umsonst ist ein Drink umsonst.
Grade als Tom, der übrigens auch schon etwas Gras geraucht hatte, den Schnaps kippen wollte, berührte man ihn an der Schulter. Verstört sah Tom seine "Besucherin" an, die ihre Hand immer noch auf seiner Schulter hatte.
Wer zum Teufel ist Nathan?
Das Glas wurde wieder auf der Theke abgesetzt, ohne geleert worden zu sein, während der Ghul die junge Frau vor sich erst musterte und dann antwortete.
Sie war zu stilvoll für eine Nutte, auch wenn die Stiefel, die sie trug durchaus zur Gattung "Stoß-mich" gezählt werden konnten.
Eine attraktive junge Dame, so viel musste man ihr lassen, doch was trieb jemand wie sie an einem Ort wie diesem?
"Wer will das wissen?"
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue EmptyFr 7 Feb 2014 - 11:46

Die Erkenntnis kam schnell und war ernüchternd. Das ist nicht Nathan - Ach, was Du nicht sagst? Dafür musste sie ihm nicht einmal eine nähere Musterung unterziehen, sobald sie ihn berührt hatte, war sein Geruch identifizierbar gewesen und es war, trotz dem sanften Hauch von frischer Erde nicht der mit dem sie den großen Riesen in Verbindung gebracht hätte. Na gut, aber wenn wir schonmal hier sind. „Sorry, war ne Verwechslung. Kann ich mich trotzdem ein wenig zu Dir gesellen?“ Der Kerl sah immerhin trinkfest und auch ein wenig wüst aus. Und die Werwölfin hatte bereits die Erfahrung gemacht, dass gerade solche Kerle entweder äußerst sanftmütig waren oder tatsächlich ihrem Aussehen entsprachen. In diesem Fall ging sie einfach von Hunde die Bellen beißen nicht aus und daher stand einem Trinkgelage eigentlich nichts im Weg.

Noch bevor er auf ihre Frage hätte antworten können, ließ sie sich auf dem Barhocker neben ihm nieder und orderte eine Flasche Whiskey und zwei Bier, eines davon ließ sie dem Ghul neben sich hinschieben. „Ich bin Maeve.“ sagte sie, mit einem frechen, breiten Grinsen und einer Leichtigkeit die sie mehr wie ein junges Mädchen wirken ließ als ihr eher dominantes Outfit hätte vermuten lassen. Obwohl sie nicht unbedingt nuttig wirkte (abgesehen von diesen Mörderstiefeln) war der Look trotzdem nicht alltäglich. Lederjacke, Lederhose, selbsterklärend schwarz und körperbetont aber trotzdem nicht aufreizend. Eher gefährlich, die Sorte Frau die Schlagringe in ihren Taschen versteckte. Die silberfarbenen Haare trug sie wie stets offen und in sanften Wellen um die Narbe an ihrem Hals zu verstecken. Alles in allem wirkte sie genau wie die Art Frau die sie war: Eine, die kein Problem damit hatte, mit rüden Kerlen mal ordentlich einen zu trinken, sich danach in wüste Schlägereien verwickeln zu lassen und in jedem Lokal Hausverbot zu ergattern als gäbe es dafür einen Hauptpreis. Und abgesehen von dem Hausverbot gewann sie in allen Disziplinen so gut wie immer. Obwohl das letzte Mal zugegebenermaßen schon eine Weile her war.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue EmptySa 8 Feb 2014 - 1:51

Eine von Toms Augenbrauen drängte sich zwangsläufig nach oben, als das spendierte Bier vor ihm seinen Platz fand. Dass der Kurze grade eine Gnadenfrist erhalten hatte, war mehr als offensichtlich.
Erneut wurde das Fräulein gemustert, dass sich ihm grade vorstellte. Nerven hatte sie ja durchaus, sich an einem Ort wie diesem herum zu treiben, wenn sie nicht hier arbeitete. Er hätte jetzt rüde und unhöflich sein können, beschloss allerdings, sich ausnahmsweise an das zu halten, was ihm seine Mutter beizubringen versucht hatte: "Behandle eine Lady, wie es ihr zusteht."

"Kannst mich Tom nennen." Düster und nachdenklich, wie er zuvor auch schon war, nippte der Ghul ungerührt an dem Bier. Ein wenig Schaum blieb dabei in seinem Bart haften, ehe er diesen mit einer kurzen Geste wegwischte. Auch wenn er sich sonst einen Dreck um andere Leute kümmerte, erregten Maeves Aufmachung und der Umstand, dass sie hier war, ohne hierher zu gehören, weckten Toms Neugier ein wenig.
"Hast du dich verlaufen, oder wie kommst, dass du dich hier herumtreibst." Darauf nahm Tom noch einen Schluck und gab sich Mühe, die Herummachenden um sich herum einigermaßen auszublenden.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue EmptyMo 10 Feb 2014 - 15:52

„Freut mich.“ Mit einem immer noch breiten Grinsen, hob sie das Bier an und prostete ihm zu, nur um dann gleich mit wenigen Schlucken das Glas zur Hälfte zu leeren. Sofort breitete sich ein wohliges Gefühl in ihrem Magen aus und sie seufzte fast schon erleichtert. Ja, das war genau das richtige, was sie für diesen Abend benötigte! Ihr Wolf machte ein schnurrähnliches Geräusch in ihrem Kopf und stimmte ihr somit ohne Worte zu. Interessiert sah sie sich für einige Augenblicke um. Hübsche Mädels. - Du sagst es. Es war kein Geheimnis, dass sie sich auch für Frauen interessierte, das Problem war meistens nur: die Frauen interessierten sich nicht für sie. Daher nutzte sie die Gelegenheit alles weibliche erst einmal männermäßig zu begaffen.

Leider nicht für lange (oder Gott sei Dank?) denn der Ghul neben ihr forderte ihre Aufmerksamkeit zurück. „Wollte mich betrinken und da ich in den meisten Läden nicht gerne gesehen bin…“ was nicht einmal eine Lüge war. „dachte ich, ich genieße heute zur Abwechslung das ansehnliche Ambiente hier.“ Mit einigen erneuten Schlucken trank sie das Bier nun vollends aus und griff nach dem Whiskeyglas samt Flasche um sich einen Doppelten einzuschenken. „Und Du? Ohne Dir nahe treten zu wollen, Du siehst nicht nach Schnöseljunge auf der Suche nach Abenteuern aus.“ Okay, nach Schnöseljunge wirklich nicht. Nach Abenteuer? schon eher. Allerdings nicht die, die etwas mit fleischlicher Lust zu tun haben, sondern jenen, die blutig enden. Aber er würde garantiert wissen, was genau sie meinte. Vermutlich bekommt er solche Sprüche öfter zu hören. - Ja, er sieht nicht aus wie ein Weltklasse-Typ. Eher wie jemand, den Schwiegermama mit dem Besen aus dem Haus jagt und die Polizei wegen Hausfriedensbruch anruft. - Und er schlussendlich wegen Drogendealerei verhaftet wird. - Jepp, genau so. - Stört uns das? - Nicht im Geringsten.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue EmptyDo 13 Feb 2014 - 22:10

"Bin aus ähnlichen Gründen hier. Bloß, dass ich mir die Schuppen aussuche, an denen ich mich besaufe. Die Leute hier interessieren sich einen Scheiß für den Charakter des anderen, das einzige, was an einem Interessant ist, sind die Optik an den Weibern und die Kohle in den Taschen der Gäste." Dem war wirklich so, an Orten wie diesem interessierte sich niemand für die Lebensgeschichte des anderen, viele Stripclubs und Bordelle erfüllten derartige Attribute und fungierten teilweise sogar als territoriale Grauzonen, an denen sich die sonstigen Fressfeinde 'näher kommen' konnten, als in freier Wildbahn.
Ein weiterer Vorteil dieser verrufenen Orte war, dass sich die 'High Society' hier nicht blicken ließ, was Tom mehr als gut in den Kram passte. Grade Dallas schien ja vor Asia-Vampiren nur so zu wimmeln.

Tom zog an seiner qualmenden Zigarette. "Hättest dich vielleicht etwas weniger 'interessant' in Schale werfen sollen. Die Leute gaffen uns schon an." Dabei deutete der Ghul unauffällig auf diverse verstreute Blicke, scheinbar voller Verwunderung darüber, dass Maeve und Tom die einzigen zu sein schienen, die die Bar tatsächlich zum Reden verwendeten. Nicht, dass Tom sich an solchen Dingen störte, ihm waren Menschen schon seit Jahrzehnten egal.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue EmptyDi 18 Feb 2014 - 15:59

Es klang ein bisschen, als würde der Ghul sich über sie lustig machen. Er kann sich seine Schuppen aussuchen. äffte der Wolf im Kopf nach aber Maeve versuchte ihn zu beschwichtigen. Das war sicher nicht so gemeint gewesen. Um sich ihr Kopfgespräch nicht anmerken zu lassen, nahm sie einen großen Schluck von ihrem Whiskey und tat als müsse sie darüber nachdenken, also, über diese Charaktersache. Damit hatte er nämlich sehr wohl Recht und vielleicht machte das den Laden hier auch beinahe sympathisch. Ehrlich unehrlich war die Devise.

Erst als der Leichenfledderer sie darauf hinwies, ließ sie ihren Blick schweifen und erkannte nur vage, dass er Recht haben musste. Tatsächlich waren einige Blicke ihr zugewandt. Der Wolf triumphierte, genau so musste es nämlich sein. Alle Scheinwerfer auf uns! Maeve lachte leise und zuckte schließlich mit den Schultern. "Sollen sie doch. Ich gefalle mir so und da ich nicht ganz wehrlos bin..." grinste sie breit und ließ den Satz unbeantwortet. Wenn ihr nicht gerade ein wesentlich älterer Werwolf (oder ein Vampir) an die Wäsche wollte, hatte derjenige ohnehin keine Chance und damit lange lange Zeit die Radieschen von unten zu zählen. Außer man war ein Ghul, dann hatte man den Teil schon hinter sich.

Das Vibrieren in ihrer Jackentasche ließ sie aufschrecken. Mit einem 'Sorry'-Blick kramte sie das Smartphone aus der Tasche. "Ja?" der Security-Chef, ganz großes Kino! Wir können uns nicht mal besaufen, einen Abend! Nicht einen Abend! "Mhm.." nickte sie auf die Worte des Mannes am Telefon und schließlich "Klar, bin in wenigen Augenblicken da." und legte auf. Mit einem schweren Seufzen schenkte sie sich noch ein Glas Whiskey ein (auf Ex) und schob die restliche Flasche dem Ghul zu. "Tut mir Leid, ich muss los. Behalt den Rest, hab' immerhin schon bezahlt." Und ganz wie die Werwölfin eben so war, erhob sie sich ohne eines weiteren Wortes des Abschieds und verließ das Lokal.

TBC - Zeitsprung - Northpark Center - Dr. Samantha Nikolays Praxis

(ooc: Sorry, bin im Moment arg im Stress)
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue EmptyMi 19 März 2014 - 23:38

Nicht ganz wehrlos? Wenn ich für jedes Mal einen Vierteldollar gekriegt hätte, wenn ich mir diesen Spruch anhören musste, hätte ich heute ein Strandhaus in Malibu... So raunte Tom etwas genervt in seinen Drink hinein. Der Ghul konnte sich kaum noch daran erinnern, wann er das erste mal mit derlei Hervortuereien konfrontiert worden war und es war ihm auch egal, er wusste allerdings noch sehr genau, dass jeder (einschließlich ihm selbst), der eine dicke Lippe riskierte, diese meist auch verpasst bekam.
Dennoch gefiel es ihm irgendwie, dass das Mädel neben ihm wenigstens so tat als hätte sie zwei Eier in ihrer engen Hose. Immerhin schien sie ja trinken zu können wie ein Waldarbeiter, was sie vom ersten Eindruck einer Domina und dem zweiten Eindruck einer High-Society-Tussi ablenkte und was wiederum für sie sprach. Nicht, dass er etwas gegen Dominas hatte.

Da geschah es: Diese Unsitte, Mobiltelefone zu benutzen, mischte sich in den mehr oder minder geselligen Abend und ließ die junge Frau so schnell verschwinden, wie sie aufgekreuzt war. Nicht jedoch, ohne zuvor noch ein Glas Whiskey zu kippen und den Rest dem Ghul zu überantworten, der ihr Davoneilen lediglich mit einem letzten Zug an der Zigarette und einem gleichgültigen "Was auch immer" kommentierte.

Tom blieb noch eine ganze Weile so sitzen, rauchte, leerte die Schnapsflasche nach und nach und dachte darüber nach was die letzten Nächte so los gewesen war und was das alles in einem Zusammenhang bedeuten mochte. Wieder kramte er die geraubte Geldbörse des großmäuligen Feuerschluckers samt Mobiltelefon hervor und grübelte ob der Dinge, die noch kommen mochten, ehe er einen Zwanziger aus der Geldbörse schälte, sein letztes Bier bezahlte und ging. Irgendwie hatte er erst einmal die Nase voll von menschlicher Gesellschaft.

TBC - großer Zeitsprung - Nightlife - Queen's Casino - Bar
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue EmptyDi 15 Apr 2014 - 17:46

cf:: Zeitsprung :: Wohngebiet ::Bezirk Dallas ::Howlett&Lassiter :: Küche

„Maaaaaannn toll... langweilig...“ Jarem hatte es irgendwie ins Dashing Venues geschafft und das irgendwie war wörtlich zu nehmen. Zuerst war da die Hürde seines Privatbudgets. Yara ließ ihm kein Geld rüberwachsen, der olle Geizhals und ohne Geld in ne(n) Club/Bar/Pornokeller whatever, war witzlos... diese Hürde war aber gut zu meistern. Selbsthilfe war das Zauberwort. Er war atm zu faul um auf irgendwas Jagd zu machen, alleine machte das nämlich keinen Spaß, Selbiges galt by the way für irgendwelche Akrobatiknummern. Lange Rede kurzer Sinn: Jarem war an Yaras Tasche gegangen und hatte sich dort freiweg bedient. Er hatte ihr sogar nen Zettel dagelassen und darauf hingewiesen dass ihr nen paar Fuffies fehlten – sonst meckerte sie ja immer, dass er irgendwelche Dinge hinter ihrem Rücken tat- wobei meckern das falsche Wort war, eigentlich prügelte sie ihn dann immer quer durchs Haus, aber das war eh die beste Kommunikationsart weswegen er darüber nicht besonders traurig war … Die Kippen hatte er dann auch noch gefunden, musste sich also unterwegs nicht irgendwo welche besorgen...
Das mit dem Ausweis klappte dann auch (Jarem war froh, wenn das eine Jahr noch rum wäre und er  nicht mehr auf Yara oder sonst wen angewiesen war. Sei es um Alk und Kippen im Supermarkt zu ordern oder um an gefälschte Papier zu gelangen …
Nun hockte der Pyro am Tresen, hatte neben sich den Ascher und eine Flasche Bier und studierten die heutige Tageszeitung.
Das alles schrie förmlich nach Wesen und es schrie noch mehr danach von irgendwem gehandelt zu werden, Jarem aber war momentan taub und überhörte das einfach. Keine Lust zu nichts so richtig. Die Kloppereien mit Yara waren zwar ganz witzig und nen netter Zeitvertreib aber es war nicht das gleiche, besonders wenn einem immer die Kräfte unterdrückt wurden – doof! Und diesder Metalfreak war auch nirgends zu sehen …
„Noch eins“ knallte er miesgelaunt der Bedienung an den Kopf, die ihn eh schon skeptisch betrachtet hatte. Gab wohl nicht so viele die mit Zeitung und Hemd, das nach und nach immer weniger verbarg ehe es irgendwann ganz aufm Boden gelandet war, in so nen Schuppen gingen und sich nichtmal die leichtbekleideten Mädchen, die sich an den Stangen räkelten, betrachteten …
Frustrierenderweise neigte sich nun auch sein Zigarettenvorrat dem Ende. Verdammt er hätte doch nochmal im Drugstore halten – und noch nen bissel Nachschub besorgen sollen. Er hatte sich aber auch eigentlich ein wenig mehr Action erwartet und nicht dass er seit mindestens einer Stunde hier rum saß und nichts weiter zu tun hatte, als zu Lesen, zu Saufen und zu Rauchen ...
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue EmptyMi 16 Apr 2014 - 20:32

Cf: Wohnbezirk :: Lofts :: Jonathan Corbett :: Küche mit Sitzecke

Seine Füße dankten es ihm, dass Nero vom Wohngebiet zurück in die Innenstadt dann doch den Bus und nicht den Latschexpress nahm. Was ne bescheuerte Einrichtung, für nen Hund so viel extra zu bezahlen wie für ein Kind, also ehrlich, Kinder plärrten, sein Hund nicht! Im Gegenteil, der war satt und glücklich, freute sich über die Bewegung wie Schlittenhunde es nun mal an sich hatten und trabte, einmal wieder im der Stadt angekommen, auch brav hinterdrein. Nero hingegen hatte die gestrige Runde mit anderem Startpunkt wieder angefangen, alle Bars und Etablissements abzuklappern in der Hoffnung irgendwann über noch ein bekanntes Gesicht zu stolpern, sei es Jarem, Haru, Miley oder sonstwer. Jona war ein sehr guter Anfang gewesen, und hey, gestern hatte Nero eigentlich mit kleinen Einbußen auf ganzer Linie Glück gehabt, vielleicht konnte er das heute fortsetzen?
Nun ja, falls dem so war, dann nicht direkt, die ersten Bars waren nämlich ein Reinfall und es brauchte Disziplin, sich nicht in jeder was zu Saufen mitzunehmen, als Belohnung für den Effort den er an den Tag legte. Oder eher die Nacht, denn die Sonne war mittlerweile untergegangen und nur noch ein grauer Schleier am westlichen Horizont kündete vom vergangenen Tag. Jedenfalls glaubte Nero, dass es Westen war, wenn er so was sicher beherrschen würde, wäre seine chronische Orientierungslosigkeit nicht schlimm. Jetzt bei der Suche war sie es auch nicht, da er ja kein konkretes Ziel hatte und sich folglich auch nicht verlaufen konnte, so!

Und so hatte sein Weg ihn zum Venues geführt, mehr oder minder direkt, und auch wenn er bezweifelte seinen Bruder da drin anzutreffen wegen Alterskontrolle und bla, beschloss er mal nachzusehen - niemals eigenständig aufgewachsene Jungs unterschätzen und so. Beinah hätte er es doch gelassen, weil beim Einlass erst wegen Madun und dann wegen dem Katana Stress gemacht wurde, man, nicht mal ein mit Kohle überflutendes Casino hat sich so angestellt, aber bitte ... er parkte Madun draußen, ohne Leine, wozu auch, der blieb schon sitzen, und den Rucksack samt Waffe bei der Garderobe. Würde eh niemand an seinem Hund vorbeigeschmuggelt kriegen, sodass Nero, nur bewaffnet mit seinem Portemonnaie, Handy und dem Kleinkram den man halt in Hosentaschen hatte, das Striplokal betrat. Wenn er nicht noch zu tun hätte, würde er sicher länger bleiben ... zumindest dachte er das mit dem Eintreten noch.
Es war noch recht früh und entsprechend wenig los, zumndest im Showbereich war sowohl tanzend als auch gaffend noch recht tote Hose und überhaupt hatte man(n) ja nun schon oft genug Brüste gesehen um nicht sofort zu sabbern bei ihrem Anblick. Okay, er hatte teuer Eintritt bezahlt, bisher noch für gar nichts, da könnte er sich ebenso gut mal eben an die Bar stellen und seinen Promillepegel etwas normalisieren, wenn man es genau nahm war der Ferro nämlich nüchtern. Fragte sich nur woher dann die Hallus kamen, denn er könnte schwören dass da Jarem hockte.

Konnte aber gar nicht sein, es passte zwar alles so optisch und mit der Shirtallergie, aber zeitunglesend? Whut? Nero schüttelte kurz den Kopf, stumm fragend ob das Schicksal ihn gerade bloß ärgern wollte, aber da er Hallus dann doch ein bisschen kannte und daher feststellte, dass hier gerade keine im Gange war, ging er mal davon aus dass Jona einfach Glück brachte. Da hockte sein Bruder doch echt in einem Striipclub und las Zeitung, das war so derbe falsch dass es schon wieder Stil hatte und nicht der alleinige Grund für ein fast schon ungläubiges Grinsen war. Nero näherte sich bis etwa auf fünf Schritt, Hallu war immernoch da.
"Ace?", fragte er, aber hey, stand sogar drauftätowiert dass der es war, aber so ganz begriffen dass seine Rumlatscherei damit jetzt ein Ende haben könnte, hatte der Ferro noch nicht.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue EmptyDo 17 Apr 2014 - 13:26

Jarem hatte grade zu trinken angesetzt, als der verhasste Name an sein Ohr drang. Die daraufhin aufgenommene Flüssigkeit wurde in Folge einer Schockreaktion prustend, verschluckend und ein klein wenig würgend zurück in die Flasche befördert – halbwegs zumindest. Das meiste landete auf der Bartheke. Er klopfte sich ein paar Mal kräftig auf die Brust, damit der aufgekommene Husten, im Zuge des zu dumm zum Trinkens, wich, ehe er sich der immer noch vertrauten Stimme zuwandte.
Jarems Augen weiteten sich, als er die Person schräg hinter sich natürlich wiedererkannte. Unwillkürlich zogen sich seine Mundwinkel nach oben. Und er drehte Nero seinen kompletten Körper zu, ehe er vom Barhocker sprang, die Distanz zwischen ihnen schnell überbrückt hatte ( eben das kleine Stück was es brauchte um nahe genug zu sein), um dann zuerst neben dem Grinsen dass sich nun mittlerweile im Gesicht gebildet hatte, die Augenbrauen ernst zusammenzuziehen und gleichzeitig die zur Faust geballte Hand in Neros Gesicht fliegen zu lassen. „Wie kannst du es wagen einfach so abzuhauen du Penner?
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue EmptyDo 17 Apr 2014 - 14:56

Also, die Springbrunnen-Reaktion war eigentlich fast schon witzig, wäre Nero gerade nicht eh zu froh die elende Arschkrampe überhaupt wieder anzutreffen um irgendwas toll oder lustig zu finden. Es bestätigte ja nur, dass das wirklich sein Bruder war, mit allem noch an einem Stück (zumindest äußerlich), gesund, scheiße drauf und jetzt anscheinend übersprudelnd vor Wiedersehensfreude. Hätte ja sein können, dass der Pyro sich die Erinnerung an seinen Nicht-wirklich-Vormund schon weggeräuchert hatte, aber so vernünftig wie der da gerade las ... gelesen hatte, wagte Nero das zu bezweifeln. Fast war er versucht zu winken, als da ein Lächeln kam, so als Bestätigung, dass er selbst echt war, im Anschluss kam er Jarem einen halben Schritt entgegen. Als bräuchte dieser Hilfe beim Anlauf nehmen, tat er nämlich nicht und hatte immernoch einen verdammt kräftigen Zug am Leib für einen Knirps, wie sie beide es in einer Welt voller Viecher halt waren.

Natürlich, Nero hätte ausweichen oder abblocken können, schnell genug dafür war er ja und hatte oft genug mit Jarem trainiert, und ganz ehrlich, die russische Ohrfeige war nicht gerade unerwartet oder überraschend gekommen. Nope, es war Jarems gutes Recht seine Wiedersehensfreude so auszudrücken, egal ob und wie sehr es ihre Umgebung verstörte. Für den Ferro fühlte es sich einfach bloß herrlich an, klar, schmerzhaft auch, aber diese Art von Umgang hatte schlichtweg gefehlt. Zumal Jarem auch halb Recht hatte, er war einfach abgehauen, aber dass weder sein Zettel in der Küche je gelesen noch auf Jarems Handy was angekommen war, war doch nicht Neros Schuld. Dieser fing den Schlag mit einem halben Schritt rückwärts ab und schüttelte kurz den Schlagschmerz ab.
"Was kann ...", und damit war es an ihm, den halben Schritt zu nutzen und seinen Bruder erst mal mit vollem Körpereinsatz wegzutacklen, bestenfalls mit anschließendem Festnageln auf dem Rücken, "... ICH denn dafür wenn du nicht an dein scheiß Handy gehst, Vollidiot?!"
Abgemeldet hatte er sich nämlich sehr wohl, und irgendwie tat es weh mit halb polierter Fresse immernoch wie bescheuert zu grinsen, die letzte zufriedene Schlägerei war echt ewig her.
"Und wieso ist das Loft leer, du Mietmade, hab mir die scheiß Füße plattgelatscht um dich Pfeife zu finden!", ereiferte er sich gleich noch mal, Streitigkeiten waren immer perfekt um dem anderen ungeschönt Kritik um die Ohren brettern zu können und da fing er lieber an, Jarem hatte genug zum Kontern wie Nero mal annahm.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue EmptyDo 17 Apr 2014 - 22:10

War klar gewesen, dass Nero sich seinen Kinnharken nicht einfach so mir nichts dir nichts gefallen lassen würde um ehrlich zu sein: wäre es anders, wäre der Pyro echt enttäuscht gewesen.
"Wie kann ich bitte an das Scheiß Teil gehen, wenn ich es gar nicht mehr habe, sowas kontrolliert man BEVOR man abhaut ohne Bescheid zu sagen du Arschgesicht!" Jarem war von Nero wortwörtlich auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden und brachte es blöderweise nicht fertig, sich so schnell wieder davon aufzurappeln, dass ringsum die Leute bereits neugierig, missbilligend oder mit einer Mischung aus beidem zu ihnen sahen war Jarem egal. War ja nicht das erste Mal, dass sie sich in diese Position brachten. Hausverbote und Rausschmisse würden ganze Akten füllen, wenn sie je von den beiden dokumentiert worden wären ...Und da sich weder Nero noch er um die Meinung anderer scherten, sprach auch nichts dagegen, sich aus seiner misslichen Lage mit einigen Specialskills zu befreien, er hatte sie immerhhin lange genug nicht wirklich eingesetzt (Schränke zu Staub verwandeln zählte nicht als  ordnungsgemäßer Gebrauch für Pyrofähigkeiten)
Die Stellen, wo Neros Haut seinen Körper berührten wurden also kurzer Hand entflammt, natüich war der Radius so gering, dass keine meterhohen Feuerfontänen zu sehen waren, zumindest etwas sollte man den Anschein von ganz gewöhnlichen Menschen wahren...
"Was sollte ich da noch? Keine Lust gehabt für die Miete allein aufzukommen außerdem hat sich dann noch was ergeben ..." Wahrscheinlich wäre es ihm sogar möglich gewesen das alles allein zu zahlen - theoretisch ... Jarem hatte aber keinen Schimmer von dem Bankenkram und dem Vertragszeug, dafür war seit je her Nero da gewesen. Da wäre Jarem lieber wieder auf die Straße gegangen. Für ne Brücke brauchte es keinen Mitvertrag ...
" Geschieht dir ganz recht, warum bist du abgehauen?" blaffte er Nero entgegen, das interessierte ihn nämlich wirklich brennend, im wahrsten Sinne des Wortes...
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue EmptyFr 18 Apr 2014 - 1:22

Nun ja, eigentlich war der Ferro schon versucht gewesen, sich die gerechtfertigte Maulschelle einfach gefallen zu lassen, weil sie Jarem halt zustand und dieser damit recht hatte, nur andererseits wäre das nicht ihr normaler und von ihm sehr vermisste Umgang, den er seinem Bro nicht verwehren wollte. Es nagte aber schon ein bisschen an dem Ferro, dass er im Prinzip nichts von dem verlauten lassen konnte was passiert war, zumindest nicht den Beginn. Er hatte selbst Jarem gegenüber nie etwas familiäres verlauten lassen, nicht mal als sie noch klein waren, einfach weil dieser keine Eltern mehr hatte und vielleicht nicht verstehen würde, wie man noch vorhandene Eltern hassen und freiwillig zurücklassen konnte. Jedenfalls war es nie zur Sprache gekommen und dabei sollte es auch bleiben, er müsste sich also etwas anderes einfallen lassen. Jarem war jetzt seine Familie und man, tat es gut diese wegzubashen!
"War kurzfristig, du Schrottpresse!", ereiferte er sich, ja toll, sollte Jarem halt auch vorher sagen wenn er sein Handy schrottete! Elende Fackel, deren Auswirkungen Nero nun auch direkt zu spüren bekam und sofort losließ, Brandnarben sahen kacke aus insbesondere an den Händen, weswegen er sich abstieß und in der Hocke etwas auf Distanz hüpfte. Seufz, ja, wie vermutet war die Wohnung futsch wegen Jarems mangelnder Organisationskunst und die allein zu finanzieren, naja. Klang als hätte der sich woanders eingenistet, aber das war erst mal sekundär. Erwidern konnte er auf diesen Vorwurf jedenfalls nichts und der Ferro blieb auch erst mal hocken, das Gewicht auf den Fußballen balancierend, die Unterarme locker auf den Oberschenkeln platziert. Oh man, trotz allem freute er sich ja tierisch den Pyro zu sehen, sicher sein zu können dass der noch in Dallas hauste und so. Und lesen immernoch nicht verlernt hatte.
"Najaaa ... Ich musste nach Seattle, was erledigen von dem ich dacht das ist in ner Woche gegessen. Darum hatt ich auch eigentlich nur nen Zettel dagelassen und von unterwegs versucht anzurufen, hat ja beides anscheinend nicht geklappt, du Vollspast.", erklärte sich der Ferro mit stichelndem Unterton im letzten Abschnitt, dann zuckte Nero die Schultern und ließ sich einfach auf den Hintern und in Schneidersitz fallen, "Und dann bin ich irgendwie in Kanada und dann in Florida gelandet ... Gestern via Hippie-Express wieder hier angekommen."
Und ja, ihm war bewusst dass er ein halbes Jahr gebraucht hatte, um wieder nach Hause zu finden. Allerdings waren auch essentielle Sachen dazwischen gekommen, wie zum Beispiel der Ausbau der eigenen Fähigkeiten, Hundetraining und Führerschein, er kehrte nicht mit leeren Händen zurück und dennoch war es Jarems gutes Recht, sich erst mal abzureagieren. Komisch, gestern hätte Nero noch viel drum gegeben es zu können, aber jetzt wo es so weit war hatte er irgendwie keinen Elan Jarem zu schlagen - kam sicher wieder wenn die erste Euphorie erledigt war.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue EmptySo 20 Apr 2014 - 14:59

Kurzfristig, ja und? Das gab vielleicht mildernde Umstände, nein maximal mildernde Umstände aber trotzdem haute man nicht einfach so ab … Wenn er nicht zufällig an Yara geraten wäre, dann wäre er jetzt eventuell sogar clean! Wäre das nicht furchtbar? Clean, Obdachlos, in nem Waisenhaus oder eine Kombination aus allem … Aber eigentlich durfte er sich gar nicht zu doll darüber aufregen, wie Jarem gerade einfiel … Nachher dachte Nero noch er hatte ihn vermisst oder so ne Gefühlskacke oder dass Jarem wirklich auf seinen großen Quasi – Bruder angewiesen war... So wars aber nicht, er war in dem halben Jahr voll selbstständig geworden … er schaffte es nun nämlich seine kriminelle Energie ganz von allein sinnvoll einzusetzen, worunter zum größten Teil James und Yara zu leiden hatten, wobei Yara das meiste abbekam, die wehrte sich wenigstens ordentlich und war nicht so ne Lusche wie ihr Sohn …
„Wenigstens bist du wieder hier, auch wenns dir beim Trip einige Gehirnzellen weggeätzt haben muss oder seit wann bin ich hier die Schrottpresse?“ Das würde wohl das freundlichste und gefühlsbetonteste sein, was Nero am heutigen Abend zu hören bekommen würde, ein in Beleidigungen verpacktes „Schön dass du wieder da bist!“
Jarem setzte seinen Oberkörper auf und verhakte seine Beine zum Schneidersitz und lauschte weiter den Worten Neros. Ernsthaft, nur dieser Idiot bekommt es fertig einen Kurztrip zu ner ungewollten, halben Weltreise auszuweiten … Obgleich es Jarem ja irgendwie freute, dass es da was gab, bei dem er der unangefochtene Champion war: Kartenlesen und Orientierung wahren... Deswegen – und nur deswegen (und nicht etwa weil er ja immer noch tief in sich drin dankbar und happy darüber sein könnte, dass Nero seit 6 Monaten endlich wieder vor ihm stand/saß – whatever) ersparte er sich weitere Kommentare, wie dumm und blöd Nero doch war und dass er der größte Arsch der Welt war und auch immer und ewig bleiben würde …

„Was gabs denn da zu klären?“ Jarem wars nicht gewohnt, dass es Dinge gab, die sie voreinander verheimlichten und darum rechnete er auch mit einer ehrlichen Antwort und keinem Herumgedruckse oder ähnlichem... Auch wenn er seine Eltern verloren hatte – war ewig her und er dachte eigentlich so gut wie nie mehr dran – die Feste feiern wie sie fallen, die Dinge nehmen wie sie kommen - so einfach war das. Dass da sein Bro so ne Wissenschaft draus machte und auf seine Gefühle Acht nahm, wer bitte konnte denn damit rechnen?

Jarem ließ sich scheinbar wieder nach hinten fallen, hob dann aber seine Beine angewinkelt in die Luft, um ihnen anschließend schwungvoll die Bodenhaftung wiederzugeben.
„Ach ist egal.“ winkte er damit seine eigene Frage, die noch im Raum stand ab und streckte Nero die Hand entgegen „Du hast sicher Durst?!“ Was für eine Frage, wenn man bedachte wen Jarem sie gestellt hatte. Noch hatte er genug Geld von Yara übrig, warum also der Geiz? „Ich lad dich ein ….“
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue EmptySo 20 Apr 2014 - 23:42

Jajaja mildernde Umstände, brauchte Nero gar nicht, die kleine Kieferkorrektur hatte bereits gut getan und milder wär ja öde, Jarem musste sich ja nicht so schuldbewusst anstellen wie der Ferro selber. Jedenfalls nicht wegen sechs Monaten, sondern nur weil er zu bescheuert war auf sein blödes Handy aufzupassen, aber dass Jarem ihn vermisst hatte stand außer Frage - und sei es weil das Kippen besorgen ohne Volljährigen scheiße war. Das würde er selber never ever zugeben, aber es war der Fall und daher konnte er im Umkehrschluss auch von so was ähnlichem ausgehen, so. Was kein Grund war mit wüsten Bezeichnungen aufzuhören, eher im Gegenteil.
"ICH hab mein Handy nicht geschrottet als es mal wirklich nützlich gewesen wäre!", konterte der Ferro, okay, er hatte sein Handy auch in Kanada an einen beknackten See verloren, aber da war die Anrufsache nicht mehr akut gewesen! Von daher konnte der Pyro, der ja nicht mal passende Fähigkeiten hatte, sich diesen Titel jetzt mal abholen, gleiches Recht für alle. Er überlegte zwar, noch was nachzuschieben, das übersetzt dann Sorge ausdrückte und gleichzeitig Freude darüber dass sein Bro noch am Leben und halbwegs gut ernährt schien. War ja auch nicht selbstverständlich. Besagte sechs Monate hatte Jarem ja auch irgendwie klarkommen müssen und auch wenn sie da beide wunderbare Voraussetzungen hatten ... hey, hatte geklappt. Er hatte ja auch wieder heimgefunden, über Umwege zwar, aber er hatte ja dafür auch so einiges mitgemacht.

Dass Jarem aber nachhakte, war zu erwarten gewesen, grah, das Interesse war zwar lieb gemeint (oder auch nicht, immerhin war es rein interessehalber und berechtigt) aber in diesem Fall blöd. Ja, normalerweise war es auch so dass es keine Geheimnisse bei so was gab, das war ein Prinzip, aber ebenso Prinzip war es für den Ferro, jeglichen Familienkram außen vor zu lassen, es totzuschweigen und nie damit anzufangen. Während er aber noch überlegte, welches Prinzip jetzt verfolgt werden wollte (und damit auch zu Jona, dem Prinzipienprinzen, abdriftete), relativierte Jarem die Frage auch schon und ersparte es Nero, mit einem "Das ist eine lange Geschichte" anzufangen, der deutlich lieber und mit schiefem Lächeln die angebotene Hand packte und sich auf die Füße ziehen ließ. So war schon besser, unkompliziert wie immer und ja verdammt, darauf einen Saufen.
"Klaro.", meinte er und auch einladen ließ er sich gern, er hatte Jarem zwar was mitgebracht, aber das musste man sich auch erst mal verdienen, richtig?, "Sehr großzügig, aber jetzt wo du fast schon groß bist, ist das auch bloß gerecht ... komm her!"
Und ja, die Bar musste sich einen kleinen Moment gedulden, so viel Zeit musste selbst ein Nero haben, um kaum wieder auf den Beinen den Pyro zu packen, in den Schwitzkasten zu nehmen und mit den Fingerknöcheln der Linken ungestüm auf dessen wirrer Rübe herumzurubbeln, so als Heimkehrerfreudensturm und weil Zuneigung halt wehtat.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue EmptyMo 21 Apr 2014 - 1:30

Von wegen gerecht, Jarem würde immer der kleinere Bruder bleiben von daher auch immer so ne Art Welpenschutzdingens inne wohnen haben oder so ähnlich, auch wenn er das selbst niemals so bezeichnen-, geschweige denn auf besagtes Recht pochen würde. Trotzdem war es doch wohl ein ungeschriebenes Gesetzt dass das Alter für die blühende Jugend zu blechen hatte, so!
Aber egal, heute wars eben mal anders rum, außerdem wars ja nicht seine Kohle die er da verprasste, von daher, sponsored by Yara – passt.
“Alter, Pfoten weg!“ ranzte er Nero an, als dieser ihn in den Schwitzkasten nahm. Merkwürdiges Gefühl, da in ihm drin. Einerseits Wut, weil dieser Penner ihn so in die Mangel nahm und ers nicht leiden konnte zu unterliegen, dann so ne Art Nostalgie weil er sich lange nicht in dieser doch alt bekannten Position befunden hatte und Freude, über das Gefühl wieder vollständig zu sein und endlich den Boxsack, der perfekt zur eigenen Faust passte, zurückzuhaben.
Jarem stemmte sich gegen den Griff seines Bruders, womit er allerdings nicht weiter kam. Eigentlich hatte Jarem seine Kräfte ja ganu gut im Griff, wobei er eingestehen musste in dem halben Jahr mit Yara nicht viel zur Nutzung eben dieser kam, da sie sie schlichtweg fast immer unterdrückte- blöde kuh.
Natürlich hätte der Pyro einfach rausgehen können um seine Fähigkeiten weiterhin regelmäßig zu gebrauchen und im Training zu bleiben. Doch das ganze war ein riesiger Teufelskreis. Keine Kräftenutzung = Jarem kein Bock auf nichts = kein Bock auf nichts = kein Trainung und dadurch Verschlechterung der Kontrolle über seine Kräfte = dadurch Jarem noch weniger Bock auf Rausgehen weil gefrustet ….
So wars nicht verwunderlich, dass da mal eben das Bier im inneren seiner Flasche, die immer noch neben der Zeitung lag, in Flammen aufging, das Glas sprengte, die Flüssigkeit sich über das Papier verstreute und dieses gleich mit Feuer fing...
„Toll, du bist schuld du Penner!“ blaffte der Pyro immer noch im Schwitzkasten befindend und sich mit ganzer Körperkraft gegen den Griff zur Wehr setzend. Jarem dachte nicht daran die Flammen zu löschen, erst wollte er raus, war ihm doch egal, dass keine drei Meter weg das Regal voller Spirituosen stand. Da war er mal stur.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue EmptyMo 21 Apr 2014 - 17:36

Von wegen Welpenschutz, den hatte Jarem mit dem ersten Mal auswärts vögeln verloren weil er damit nach hydelassiter'schem Recht als erwachsen galt, auch wenn man sich dafür keine Kippen kaufen durfte. Ein gewisses Schutzverhältnis war aber irgendwie schon da, schon allein zu sehen an der gemeinsamen Kampfaufteilung die Nero halt als Defender des DD alias Jarem vorsah. Zumindest finanziell hatte aber eh immer Gleichberechtigung geherrscht, egal wer wie viel Verdienst am Kill hatte, es wurde immer 50/50 aufgeteilt und von daher war es völlig fair, die dauernd gekauften Zigaretten jetzt mal mit nem Drink aufzuwiegen, so! Nero auch schnuppe wo Jarem das Geld herhatte, war ja sicher dass es nicht von einer gemeinsamen Jagd stammen konnte, und umgekehrt würde den sicher auch nicht jucken mit was Nero sich die gestrige Übernachtung erarbeitet hatte. Der kriegte jetzt erst mal einen auf den Deckel, unbändige Wiedersehensfreude und so, Nero seine antwortende Beschimpfung und alles war wieder super. Der Ferro lachte bloß dreckig und dachte gar nicht daran aufzuhören, wenn Jarem ihn nicht mal anzuzünden versuchte und es außerdem Spaß machte dessen Proteste zu unterbinden mit festhalten.

Aber ja, Nero würde zustimmen dass unterdrückte Kräfte, gerade bei einem dermaßen impulsiven Charakter wie Jarem, überaus ungesund waren und das sollte man gar nicht erst versuchen - na gut, konnte ja nicht jeder so wie er selbst wissen wie man das gezielt beruhigte ... beziehungsweise auf wen man zeigen musste den Jarem wegbrutzeln durfte. Sorgte für besseres Klima.
Aber auch so wäre die detonierende Flasche kein Wunder gewesen, die immerhin nicht mal jemanden verletzte, und die kokelnde Zeitung die die Barfrau anscheinend massiv überforderte. Nero schnalzte tadelnd mit der Zunge, als Jarem weiterzeterte und sich mit aller Kraft gegen ihn stemmte - und als Offensive war der Jüngere ihm körperlich halt mindestens ebenbürtig, er würde ihn nicht halten können und so ließ Nero ohne Warnung einfach abrupt los, vielleicht landete Jarem ja auf dem Hintern.
"Dämliche Wunderkerze.", konterte er und schüttelte den Kopf, dann die Barkeeperin anstarrend, "Na hopp, Wasser drüber oder ist dir so kalt dass es anbleiben soll?"
Sie hatte das Wasser, auf der anderen Thekenseite war doch höchstens Prozentiges und damit, liebe Kinder, löschte man kein Feuer. Meine Güte, dass man den Leuten alles vorkauen musste, Nero hatte grad keinen Bock mit ner Metallpatsche zugange sein zu müssen und grinste stattdessen seinen Bruder wieder an.
"Hab übrigens jetzt nen Führerschein.", teilte er diesem mit, "Wie wär's mit Sparen auf ne Karre? Sofern du die nich dauernd hochjagst, zumindest."
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue EmptyMo 21 Apr 2014 - 19:27

Der Griff um den Pyro wurde gelockert, die aufgewendete Kraft allerdings war weiterhin vorhanden, sodass man keinen Doktor brauchte um das Resultat erahnen zu können: Scherben, Krach, kaputtes Interieur für die Bar und Schrammen und blaue Flecke für Jarem ... Als er sich aus den umgestürzten Barhockern und dem Tisch, den er mitgerissen hatte aufgerappelt hatte, sah er ziemlich wütend zu seinem Bruder. Die Bedienung hinter der Theke, die ihn eh die ganze Zeit schon nicht leiden konnte, schnappte sich das Schnurlostelefon und wollte wahrscheinlich grade die Polizei rufen als sie Jarems Lachanfall davon abhielt. Entsetzt und verwirrt sah sie zu dem Schwarzhaarigen, der sich mittlerweile den Bauch hielt und nach vorn gekrümmt nicht den Eindruck eines statisch durchdachten Kubus machte. Mit andern Worten: Noch ein wenig mehr Neigung südwärts und Jarem würde wieder Bekanntschaft mit dem Boden machen. Soweit kams dann allerdings nicht, denn Jarem richtete sich wieder auf näherte sich immer noch grinsend und feixend dem Ferro. Die Situation bedurfte keiner weiteren Worte und so klatschte Jarem seinem Bro lediglich auf die Schulter und manövrierte sich selbst und den anderen auf diese Weise zur Bartheke.
Erst dort ließ er wieder von ihm ab um sich den nächstgelegenen Barhocker zu krallen.
"Wir haben durst" schlug er mit dem Zaunpfahl nach dr Bedienung. Diese sah ziemlich wütend aus und dementsprechend war auch ihr Gang zu dem Zweiergespann. "Wollt ihr mich verarschen? Wenn ihr euch nicht benehmen könnte, zieht Leine!"
Boar wie dreißt, seit wann galt das Gesetz 'Der Gast ist König' eigentlich nicht mehr?Und so viel Unfug hatten sie doch echt nicht gemacht. Die Spontanentzündigung konnte ihnen schonmal niemand in die Schuhe schieben und die Barhocker und Tisch waren auch nicht in einem Stück, die Zicke sollte sich mal nicht so haben ...
Vielleicht wars aber auch einfach ein wenig viel Nero + Jarem auf einmal ... erst dämolierten sie Teile des Ladens, dann wurde sie gescheucht, Feuerwehrfrau zu spielen und jetzt herkommandiert und barsch daraufhin gewiesen, dass Gäste auf dem Trockenen saßen.
Jarem entschied sich die Schrulle erstmal zu ignorieren, Neros Neuigkeiten waren wichtiger und standen voran.
"Bevor wir ein Auto kaufen, sollten wir dir erst nen navi besorgen ... wenn du es zu Fuß schon zu ner halben Weltreise bringst mag ich mich gar nicht vorstellen, was du mit Auto anrichtest ... " Wo durfte er ihn dann retten kommen, aus dem Libanon? Zugegeb, Jarem hatte keine Ahnung wo genau der Lag, aber er klang nicht amerikanisch und alles was nicht mehr aufm Kontinent lag war abnorm weit entfernt ...
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue EmptyMi 23 Apr 2014 - 16:38

Cool, die Gesetze der Physik galten also immernoch, gut zu wissen, und vor allem sollten sie sich das für die Arbeit merken, so ne Kanonenkugel Marke Jarem war echt effektiv, wenn ihr Gegner stillhielt wie zum Beispiel ein Tisch. Tja, konnte Nero ja nix dafür, wenn der sich wehrte und nicht bei seinem Bruder kuscheln bleiben wollte, der Ferro wusch seine Hände in Unschuld - wohingegen die Barkeeperin doch echt so dämlich war statt zu nem Wassereimer zum Telefon zu greifen. Hallo?! Also, wenn Nero ein Feuer nahe von Alkohol und so ignorierte war das eine Sache, denn er konnte sich physisch vor Detonationen schützen (und Jarem gleich mit), aber die Olle doch nicht! So ein alkgefährdendes Verhalten war eigentlich einen bösen Blick wert, unterbrochen nur von dem Lachflash da, der ihn dran erinnerte dass es Grund zur Freude gab gerade. Wurde trotzdem genutzt die Zeit, um unsichtbar von außen die Mechanik des Telefons völlig zu ruinieren - die rief niemanden mehr an, jedenfalls nicht damit.

Nero grinste ob des Schulterklopfens und folgte dem Pyro dann zur Theke, neben ihm Posten auf einem Barhocker beziehend mit einem abschätzigen Blick zu der Frau. Ihre Hysterie war völlig überzogen und bedurfte anscheinend einer kleinen Besinnungspause, weshalb der Ferro die Ellenbogen auf dem Tresen platzierte und den Kopf neigte.
"Kleines, das verstehst du nicht.", meinte er trocken, und hatte auch nicht vor es zu erklären, aber typisch dass Weiber Männerausrastgründe nicht verstanden, "Aber sagen wir so, das da -" Kurzer Fingerzeig zum zerstörten Inventar. "- ist passiert weil wir richtig gute Laune haben. Willste echt wissen wie erst scheiß Laune aussieht, weil du uns nichts zu trinken gibst?"
Wenn sie klug wäre, würde sie ihnen sofort so viel servieren dass die Kosten dafür die Reparaturen gleich mit abdeckten, aber nein, so schlau war Madame dann nicht oder was? Nero taxierte sie noch ein wenig mit den Blicken, ehe die Stimme von der Seite wieder seine Aufmerksamkeit einforderte und sofort bekam. Und der Ferro musste ihm rechtgeben.
"Wär nicht schlecht, ja ... oder irgendwas mit GPS für's Handy.", stimmte er zu, allerdings, äh, war das auch nutzlos. Er hatte ja ein webfähiges Handy, hatte das jemals geholfen da anzukommen, wo er hinwollte? Exakt, eben nicht. Zumal er sich garantiert nicht von einem Stück Plastik, Metalldrähten und Lautsprechern sagen würde, wo er langfahren sollte!
Er stützte die Schläfe auf die Hand, Arm war ja immernoch auf dem Tresen, und sah seinen leicht schiefen Bruder an. Nee, abgemagert sah der nicht aus, auch nicht so schmuddelig als hätten ihn das letzte mal nur Regengüsse gewaschen.
"Wundert mich aber dass du Flachpfeife es irgendwie gepackt hast nen Lebensstandard zu halten, der dir Stripclubs ermöglicht.", meinte er dann, "Bank überfallen oder so? Und nen Formularsklaven gekidnappt?"
Interessierte ihn nämlich durchaus, was sein Bruderherzchen mit Klappenfehler so die ganze Zeit getrieben und wie gehaust hatte, sechs Monate waren kein Pappenstiel.
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue EmptyDo 24 Apr 2014 - 20:56

Bekräftigend nickend ob der Worte seines Bruders, hatten sie der Bedienung wohl den Rest gegeben. Denn nun hielt sie brav die Klappe und machte keine weiteren Anstalten mehr aufzumucken – gut so!
Stattdessen wurde wenig später vor den beiden jeweils ein Bier abgestellt, das gleiche das Jarem zuvor auch schon bestellt hatte und dass seinem heißblütigen Charakter nicht hatte stand halten können. Als ob es zu viel verlangt war gefragt zu werden was man wollte, aber nun gut, wahrscheinlich hätte sie sich lieber die Zunge abgebissen als mehr als nötig mit ihnen zu sprechen, zumindest sagte dass ihr abschätziger Blick den sie ihnen zuletzt zuwarf ehe sie sich den anderen Gästen zuwandte.
Jarem ließ sich davon aber nicht die Laune vermiesen, dass sollte für den Anfang für sein bodenloses Loch als Bruder ausreichen ...“und das am besten mit Sprachsteuerung, du bist doch ansonsten viel zu doof das richtig zu bedienen ...“ Die Papierkramskunst Neros in allen Ehren, aber was Orientierung, Geografie und Kartenlesen – ob nun digital oder analog – anbelangte traute Jarem seinem Bruder nicht all zu viel vor und ehe man ihn überforderte lieber auf Nummer sicher gehen …

Jarem nahm einen Schluck aus der Flasche und zündete sich anschließend eine neu hervorgefischte Zigarette an – die Letzte dachte er seufzend und entzündete sie. Er entließ den aufgenommenen Rauch über seine Nase und sah dann zu Nero, nachdem dieser seine Frage nach Jarems ominösen Überlebens gestellt hatte.
Pah, nett erst abhauen und dann hinterher wundern, dass man nicht verhungert in irgendeiner Ecke lag oder gegrillt vom elektrischen Stuhl aufm Friedhof dahinmoderte … wer solche Freunde hat – hätte der Pyro sich denken können, tat er aber nicht. Die Sache war gegessen, sie hatte sich schließlich gebürtig dafür die Köpfe eingeschlagen, da konnte man anschließend wieder zusammen an der Bar sitzen, ein Bier trinken und ganz normal und sachlich über alles sprechen., Das Zickengehabe vieler Frauen war daher absolut nicht nachvollziehbar für Jarem … Frauen waren eh merkwürdig und unnötig kompliziert … Siehe Yara, fing die plötzlich an zu flennen wo sie vorher immer so ordentlich total zulangen konnte...
„Nö“ Jarem zuckte die Schultern und nahm einen weiteren Schluck „Bin bei so ner Art Verwandten untergekommen, deren Großmutter war irgendwie mit meiner verwandt oder so ähnlich … Yaras Macker war Chefarzt und als er den Löffel abgegeben hat, hat sie reich geerbt... Die ist eigentlich ganuz cool, man kann sich mit ihr prügeln und sie ist nicht ganz so weibisch und zickt ständig rum und so... aber trotzdem nervig...besonders ihr Kind, der ist dumm wie Brot und ne totale Weichflöte ...“ so viel als kurze Exkursion in Jarems familiäre Umstände momentan
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BeitragThema: Re: Bar - Dashing Venue   Bar - Dashing Venue EmptySo 27 Apr 2014 - 4:42

Normalerweise war es ja nicht die feine englische Art, die Leute zu bedrohen die einem Alkohol gaben, aber das Problem hierbei war ja, dass die da keinen rausrücken wollte, da hörte der Spaß dann aber auf. Nero wäre aber nicht Nero, wenn dieser Missstand nicht behoben werden könnte, genau darum war er ja der Verhandlungsoverlord der Kleinfamilie Lassiter&Hyde - Jarem als Alternative sah aber auch nicht gerade rosig aus. Die Argumentation htte gesiegt und aus Rücksicht auf seinen Bruder, der ihn ja eingeladen hatte, ließ er das Bier nicht direkt zurückgehen um nach richtigem Alk zu fragen oder eher den zu ordern. Weiber, echt, dauernd dieses Gehabe. Nächste Bestellung käme dann mit klareren Anweisungen für die blöde Kuh, aber ja, auch Neros Laune konnte gerade wenig trüben, auch wenn er Jarem für die Bemerkung einen Ellenbogen in die Seite stieß.
"Das aus dem Munde von jemandem, bei dem ich mich wundere dass er die Zeitung richtig herum gehalten hat.", konterte er, der Ferro war nicht technikdämlich, wohingegen mit seinem (zugegeben mittlerweile fast ausgebügelten) Analogmediendefizit Jarem mal besser die Klappe hielt. Oder was sagte auf das man zänkisch antworten konnte, das wär besser.

Während sein Bruder also vor sich hin paffte, nuckelte Nero an dem billigen Bier herum und sah mal hierhin, mal dahin, freute sich und parkte dann eh den Kopf auf dem Arm, um den Feuerspucker ansehen zu können. Ah, kein Überfall, wüe öde - dann von einer Verwandten, noch so weit entfernten Grades zu hören, fand er aber echt ... strange. Vor allem wenn man seine eigenen Reisegründe in Betracht zog.
"What?", war seine erste Reaktion nach etwas Schweigen und verständnislos Blinzeln, er wusste nicht mal wem das what nin galt oder welcher Aussage. Tante, erben, Kind, wus? Als würde Jarem sich ein Kind antun, egal wie alt ... okay, aber das dumm wie Brot wäre vielleicht eine Gemeinsamkeit auf die man hinweisen könnte, sparte er sich jetzt aber. Verwandte ausgerechnet in Dallas, huh ...
"Mh.", fügte Nero dann hinzu, "Willst sie vorher anrufen und um Erlaubnis winseln oder soll ich armer, heimatloser Teil der Familie einfach auf nen Überraschungsbesuch mitkommen?"
Denn Jarem wäre eigentlich seine Schlafplatzoption numéro uno gewesen, eigentlich hatte er aber auch gedacht der würde jetzt in ner Einzimmerbude oder so hausen. Wo noch Platz für armes Nero war und zwar ohne Prostitution, sonst gern aber bei Jarem ... never. Sie mochten nicht blutsverwandt sein, aber wie viel das zählte wusste Nero aus eigener Erfahrung. Mochte nicht mal auf dem Papier so stehen, aber der Bekloppte da war sein Buder und der einzige Grund sich ein Bett zu teilen wäre, weil das andere Bett kaputt und das Sofa abgebrannt war, so.
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