Dallas bei Nacht
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BeitragThema: Skylounge   Skylounge - Seite 6 EmptyDi 19 März 2013 - 16:05

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BeitragThema: Re: Skylounge   Skylounge - Seite 6 EmptyMi 28 Mai 2014 - 23:53

Damian sah zu seiner Begleitung, welche einfach nur süß war anzusehen, dass fand er schon eine ganze Weile. Der Becher Eis wurde gebracht, dabei hatte er schon auch den Blick von Gianna gesehen, das glitzern in ihren Augen, wieder etwas, was er an ihr mochte. Ihre Erlebnisse mit ihrer Fähigkeit waren aber auch nicht schlecht, so lauschte Damian ihr aufmerksam, tauchte den Löffel wieder ins Eis, um sich diesmal selbst etwas davon zu gönnen. " Ich glaube sowas hat jeder schon getan, der wie wir ist. Man kann schon Blödsinn machen, ich finde, solange man niemanden damit verletzt. Mir ist das zum Glück noch nicht passiert." Meinte er noch ehrlich, da er sich vor ihr nicht verstecken musste. Eine Erdbeere, die am Rand hin nahm er in die Hand, nun ging es auch mit ihm durch. Da sie im hinteren Teil saßen, biss er in die Erdbeere, die schön saftig war, wie zuvor schon Gia selbst auch. Mit dem Saft benetzte er seine Lippen, beugte sich näher zu ihr, da Gia in seinem Arm lag, ihr Kinn hob er an, sah ihr in die Augen, ehe er sie dann mit dem Saft an seinen Lippen küsste, als sie ausgesprochen hatte, ehe er sich leicht zurück zog, ein freches und schelmisches grinsen seine Lippen zierte. " So schmeckst du gleich noch besser."Raunte er, stecke den Rest nun in den Mund und schluckte auch runter. " Meine Eltern leben nun in Florida. Wenn ich Urlaub habe, oder meine Eltern Geburtstag haben. Wir haben noch immer ein gutes und entspanntes Verhältnis. Aber ich hab sie nun schon einige Zeit nicht mehr gesprochen, sonst rief Mom einmal die Woche an. Das hat aber etwas abgenommen." Erzählte er mit ruhiger Stimme. " Geschwister habe ich keine Geschwister. Naja keine leiblichen. Meine Eltern haben damals, als ich 9 war und keine weiteren Kinder mehr bekommen konnten, Jason adoptiert. Aber wo er steckt, da frag mich bitte nicht. Er war abgehauen, als er 18 war." Erzählte er. Bei dem mit Jason wurde er kurz ruhiger, da er ihn immer wie einen Bruder geliebt hatte, dass er abgehauen war, das hatte ihn damals schon getroffen, hatte aber damit abgeschlossen, ihn jemals wieder zu sehen. " Hast du denn Geschwister?"Fragte er sie ebenfalls neugierig, da er es schön fand, mehr von ihr zu erfahren, so einfache Dinge einfach. Nebenbei nahm er einen erneuten Löffel vom Eis, ließ ihn in seinen Mund gleiten, um dann eine neue Ladung für Gia fertig zu machen, ihr den Löffel hinhält.
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BeitragThema: Re: Skylounge   Skylounge - Seite 6 EmptyFr 30 Mai 2014 - 22:00

Gianna genoss den Geschmack von Eis auf ihrer Zunge. Es war einfach herrlich, ein bisschen angetaut und unglaublich süß. Dass Damian den Geschmack auch noch mit Erdbeeren auf ihren Lippen würzte, setzte dem ganzen die Krone auf. Oh, das ist der Himmel. Unwillkürlich seufzte sie, lehnte sich vor und gab den Kuss ebenso sanft zurück. "Hm, ich glaube, Erdbeeren sind mein neues Lieblingsgericht."
Sie freute sich, dass Damian noch mit seinen Eltern Kontakt hielt, denn ihre eigenen vermisste sie seit sie nach Dallas gezogen war schon ein bisschen. Auch da sie ein Einzelkind war und niemanden hatte, mit dem sie noch ein richtiges Familienleben haben konnte. Leichtes Bedauern schlich sich in ihre Stimme, als sie Damian dies mitteilte.
Die Stimmung war immer noch so schön, dass Gianna vorgehabt hatte, seinen Kommentar bezüglich ihrer Kräfte einfach zu ignorieren und von nun an einen Bogen um das Thema zu machen. Dann erinnerte sie Damians offenes Gesicht an die angenehme Ehrlichkeit, die zwischen ihnen herrschte und sie nahm sich ein Herz.
"Ja, ich glaube auch, das macht jeder mal", begann sie und stockte, die Augen beschämt niedergeschlagen. Solange niemand verlezt wird, echote es in ihrem Kopf. "Leider ist mir mal, da war ich fünfzehn und es ist einfach..." Raus damit, der Prinz wirds schon verschmerzen, dass die Prinzessin keine Unschuld vom Lande ist. Oder nicht? Unsicherheit machte sich in ihr breit. "Ach scheiße", murmelte sie und strich sich die Haare aus der Stirn, um Damian mit festem Blick anzusehen. "Ich habe ihn vom Dach gestoßen, okay? Er hatte diese dämliche Latzhose an und als er mich küssen wollte, da hab ich Stop gesagt und er wollte nicht aufhören und dann hab ich ihn weggedrückt, aber das hat nichts gebracht und dann hab ich eben..." Sie machte eine Handbewegung und der unbenutzte Löffel schob sich über die weiße Tischdecke.
"Also, er ist nicht tot oder so und die Polizei hat alles zu einem Unfall erklärt, also ich..." Mühsam schluckte sie und beugte ihren Blick der Wahrheit, wich Damians leuchteblauen Augen aus. Hastig griff sie nach ihrer Handtasche und erhob sich in Richtung der Damentoilette, da Flucht für den Moment die richtige Strategie zu sein schien. "Entschuldige mich einen Moment, ja?" Nicht heulen, das ist alles schon so lange her. Vorsichtig richtete Gianna sich auf und begab sich auf den Weg in die Porzellanabteilung, darauf bedacht, ihre zitternde Unterlippe unter Kontrolle zu bringen. Vielleicht hätte sie doch lieber still bleiben sollen?
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BeitragThema: Re: Skylounge   Skylounge - Seite 6 EmptySa 31 Mai 2014 - 23:23

Noch immer war Damian von dieser Frau neben ihm, die sich an ihn lehnte, den Löffel voller Eis entgegen nahm faszinierend. Auch die Tatsache, dass sie wie er, ein Ferro war, half dabei ungemein. So war sein Interesse an ihr ehrlicher Natur, sein Blick seiner blauen Augen neugierig. Selbst nahm er sich eine neue Erdbeere, welche er aß, nickte auf ihre Worte. Doch schwang ihre Stimmung um, dies merkte er sofort, hörte ihr aufmerksam wie schon zuvor zu. Sanft strich seine Hand über ihre Schulter, als sie plötzlich fluchte. Das irritierte Damian einen winzigen Moment, hielt sich aber noch zurück, ließ Gia einfach reden, scheinbar brannte ihr etwas auf der Seele. Er hörte, was passiert war, ein leichtes nicken kam von ihm. Doch bei den weiteren Worten, was dieser Kerl damals machte, nicht aufhören wollte, als sie nein sagte, das ließ ihn sauer werden. Der zweite Löffel auf dem Tisch fing an, an das kleine Silbertablett zu schlagen, eher ein vibrieren. Sein Blut wurde wärmer in seinen Adern. Ich hasse Kerle, die ein Nein einer Frau nciht hören wollen, Ich hasse solche Kerle. Schoss es ihm augenblicklich durch den Kopf, als der Löffel, der noch auf dem Tisch lag, eben seiner Wut zum Opfer gefallen war schoss über den Tisch. Damian sah sie an. " Hey...ich glaube dir das doch. Und glaub du mir, ich hasse Männer, die ein einfaches Nein nicht akzeptieren." Meinte er ehrlich zu ihr. Er hatte zwar in der Vergangenheit keine Gelegenheit ausgelassen, was Frauen anging, jedoch hatte er immer einer Frau ihren willen gelassen, und ein Nein war auch bei ihm ein nein. Als sie sich erhob, nach ihrer Tasche griff, hatte er schon bemerkt, dass ihr das, was sie ihm erzählt hatte, sehr nahe ging. Damian sah ihr nach. Die Lust auf Eis war gerade geschmolzen, im wahrsten Sinne des Wortes. Damian winkte die Bedienung zum Tisch, da es gerade wohl besser war, zu gehen, nicht alleine, da er Gia einfach zeigen wollte, dass er sie da schon verstehen konnte, ihr auch glaubte, was sie ihm erzählt hatte. Er zahlte das essen, um sich dann auf den Weg zu den Wc´s zu machen, um Gia dort gleich in Empfang zu nehmen.

Dort wartete er an die Wand gelehnt auf diese schöne Frau. Meint sie nun, ich würde sie weniger mögen, weil das mal passiert war? Oh bestimmt nicht Damian schreckte soweit nicht viel ab, er sah es einfach so, was sie ihm erzählt hatte, dass sie sich nur gewehrt hatte. Selbst versuchte er seine aufschäumende Wut wieder in den Griff zu bekommen, um den Abend in ruhe mit ihr weiter zu verbringen.
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BeitragThema: Re: Skylounge   Skylounge - Seite 6 EmptySo 1 Jun 2014 - 17:43

Ooc: Ich hab jetzt mal nicht bei den Toiletten gepostet (gibts die überhaupt?), das wäre ja irgendwie unnötig.

Als sie ihr Kobold Gesicht im Spiegel betrachtete, war Gianna froh, sich nicht geschminkt zu haben, da am Ende doch ein paar Tränen geflossen waren. Wie immer, wenn sie an diese dunkle Episode erinnert wurde, bekam sie die Bilder nicht mehr aus ihrem Kopf. Sein Körper hatte so kaputt ausgesehen, wie eine Prozellanpuppe, die die Treppe heruntergefallen war, überall seltsame Winkel und erst das Blut! Gianna schauderte und spritzte sich kaltes Wasser ins Gesicht.
"Du schaffst das. Geh einfach raus und schalte deinen Charme wieder an. Es tut dir ja auch Leid, dass Damian deinen dummen Gefühlsausbruch mitbekommen hat, sag ihm das einfach. Prinzen verstehen sowas, deren Jungfrau in Nöten fällt doch auch laufend in Ohnmacht." Doch selbst dieser Vergleich hatte seinen Spaß verloren. Wütend über sich selbst zog sie den kleinen Metallprinzen aus ihrer Handtasche und schmiss ihn mit einem befriedigten Klingeln in den Mülleimer. Damian hatte so ruhig ausgesehen, so verdammt ruhig. Kein bisschen entsetzt oder sauer. Stattdessen hatte er Tommy die Schuld zugesprochen, ganz der Gentleman. Ist das ein gutes Zeichen? Oder hat er einfach das Interesse verloren, jetzt wo er von deinen Geheimnissen weiß? Warum ist er nich böse geworden?
"Ich sollte... ja, was mache ich denn jetzt?" Vorsichtig öffnete Gianna die Tür und lugte hinaus. Als sie Damian in der Nähe warten sah, zuckte sie schuldbewusst zusammen. "Entschuldige, dass ich dich damit so überfallen habe. Normalerweise erzähle ich das niemandem, aber nachdem du so ehrlich warst hatte ich das Gefühl, dass es nicht richtig wäre, dir sowas zu verschweigen. Wenn du jetzt gehen willst, kann ich das verstehen. Wirklich, das ist dein gutes Recht." Und wehe, du redest ihm ein schlechtes Gewissen ein! Sicherheitshalber hielt Gianna ihre Züge bewusst gleichgültig.
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BeitragThema: Re: Skylounge   Skylounge - Seite 6 EmptySo 1 Jun 2014 - 20:35

Noch immer lehnte Damian vor den Toiletten gegenüber an der Wand. Ihm gingen wieder die Worte von Gia durch den Kopf, was sie erlebt hatte mit diesem Kerl. Das machte Damian noch immer sauer, auf den Kerl nicht auf Gia. Ich würde den Kerl gleich nochmal vom Dach stoßen, dass geht garnicht, was er getan hat. Sie ist eine tolle Frau, würde sie mich nicht so gerne küssen, wäre das okay, ich könnte einer Frau nie etwas anhaben.GIng es ihm wieder durch den Kopf. Sein Blut hatte sich noch nicht wirklich abgekühlt, dass konnte ein Gast spüren, der auf die Herrentoilette wollte in diesem Moment, als auf einem kleinen Tisch etwas metallendes zu klappern anfing, was deutlich zu hören und auch zu sehen war. Damian ignorierte die Blicke des Mannes, der wohl verwirrt war, dann jedoch die Tür zum Wc aufschob und eintrat.

Als die Tür zu den Damen Wc´s aufging, Gia herauskam, kam auch sein lächeln wieder zurück, legte sich auf sein Gesicht. Dabei lauschte er ihren Worten, konnte ein leises lachen nicht verbergen, wobei ihm auch nicht entging, dass ihr lächeln noch nicht wieder zurück war. " Gianna....mach dir keine Sorgen du hast mich damit nicht überfallen. Ich kann es kaum erklären, aber ich sehe nicht dich in dieser Sache als schuldig an, der Kerl ist der schuldige in meinen Augen." Sein lächeln erreichte nun auch wieder seine blauen Augen, griff nach ihrer Hand, um sie in die seine zu nehmen. " Bei mir ist alles okay, und glaub mir eins, ich würde den Kerl windelweich prügeln. Sowas macht man einfach nicht. Ich sagte ja schon, nein heißt nein und hat man ohne wenn und aber zu akzeptieren, ob man will oder nicht. Und mich hast du damit nicht abgeschreckt, du hast dich in meinen Augen nur gewehrt, und das mit recht. Dumm das er gefallen ist, aber dir mache ich deswegen keinen Vorwurf, okay?" Damian zog sie etwas näher zu sich, da noch jemand in die Wc´s wollte, und sie hier mitten im Gang standen. " Ich hab schon bezahlt, wollen wir noch spazieren gehen und unterwegs noch ein Eis essen oder wonach steht dir der Sinn meine Süße?" Fragend sah er ihr in die braunen Augen, welche er so sehr mochte. Seine Gefühle fuhren weiter Achterbahn, diese Frau hatte soviel an sich, was den Ferro immer mehr anzog. Magnetisch könnte man irgendwie auch sagen.
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BeitragThema: Re: Skylounge   Skylounge - Seite 6 EmptyMo 2 Jun 2014 - 12:35

"Der Kerl ist schuldig", wiederholte sie probeweise. In all den Jahren, in denen sie die Ereignisse in sich vergraben hatte, war die Schuldfrage immer klar gewesen. So sehr sie sich auch hatte einreden wollen, dass Tommy den Stein ins Rollen gebracht hatte, glauben hatte sie das nie können. Damians selbstsichere Bewertung verwirrte sie, gab ihr aber auch ein gutes Gefühl. Ganz, ganz langsam hob sie den Blick, um in seine Eisaugen schauen zu können und was sie dort vorfand, brachte ihre Glieder zum Kribbeln und machte ihr Herz ganz warm. Hach. Und er würde Tommy für mich verprügeln. Irgendwie süß.
"Ja, lass uns gehen. Irgendwo anders hin, nur weg von hier", stimmte sie zu, erinnerte sich dann an etwas und strich ihm entschuldigend über den Arm. "Warte noch einen Moment, ja? Ich hab noch was vergessen!" Mit diesen Worten verschwand sie eilig im WC, konzentrierte sich und ließ mit ebenso lautem Klingen den Tronerben auf seinem Ross wieder aus den ewigen Jagdgründen - soll heißen, dem Plastikmülleimer - wieder auferstehen. Lächelnd steckte sie ihn zurück in die Handtasche, dann trat sie heraus auf den Gang und hakte sich bei ihrem Freund unter.
"Und nun? Ich habe wirklich keine Pläne für heute Nacht oder besser gesagt heute Morgen. Spazieren gehen klingt gut, auch wenn ich mich ein bisschen wundere, wo du um diese Uhrzeit ein Eis herbekommen willst, Schatz."

TBC - Wohngebiet - Appartments - Damiens Wohnung - Barbereich (+ Damian Stevens)
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BeitragThema: Re: Skylounge   Skylounge - Seite 6 EmptyMi 17 Dez 2014 - 11:53

Cf Zeitsprung - Wohngebiet - Bezirk Dallas - Chiron Jung - Badezimmer

Chiron ließ sich von einem der Bediensteten an einen freien Tisch bringen. Es war kühl, sehr kühl trotzdem vermittelten die laternenartigen Heizstrahler an den Tischen ein angenehmes Gefühlt. Bevor er sich setzte öffnete Chiron die dunkelbraune, mit Lammfell gefütterte, Lederjacke etwas. "Bringen Sie mir bitte einen Grog. Klassisch." entgegnete er auf die Frage was man ihm bringen dürfe.

Der Vampir war zufrieden mit sich. Den frühen Untergang der Sonne hatte er sich zu nutze gemacht um seine dreimonatige Reise nach Seoul zu planen und auch zu buchen. Seinen Vater hatte er ebenfalls benachrichtigt und seine Schwester in Kenntnis gesetzt, die sich im Anschluss an die Nachricht im Gästezimmer eingeschlossen hatte. Immerhin wusste er so, wie er sie finden würde. Dearing war angewiesen vor dem Zimmer bis zu seiner Rückkehr Wache zu halten, wenngleich Chiron wusste, dass seine Schwester es nicht wagen würde sich ihm zu widersetzen. Sicher war sicher.

Chiron sah zu dem Kellner auf, der ihm auf einem Tablett das gewünschte Heißgetränk brachte. "Danke." sagte er und nahm das Grogglas entgegen eher seinen Blick auf Shilouette von Dallas DownTown richtete und begann an dem heißen Rum zu nippen damit er seine Lippen nicht verbrannte. Es wärmte herrlich von innen.

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BeitragThema: Re: Skylounge   Skylounge - Seite 6 EmptyDo 18 Dez 2014 - 8:59

cf ~ Zeitsprung ~  Event "American Picnic" ~ Baumallee

Die letzten Tage hatte der Vampir sich sehr zurückgezogen, sowohl vor Annabella als auch Ms. Larkin weitgehendst distanziert und sein Gemacht eigentlich nur verlassen um der Langeweile zu entgehen.
Heute hatte es ihn allerdings wieder in die Stadt getrieben - zwangsläufig. Der mehrmals die Woche stattfindende Termin bei seiner Psychiaterin ... Er war oft genug zu nachlässig damit verfahren und wollte diesen Umstand beseitigen. Daher tat er sich die zweistündige Prozedur an, in der eine vollkommen Fremde, noch dazu menschlich, sein Innerstes nach außen zu kehren. Dario war noch immer äußerst skeptisch. Er konnte ihr nicht mal im Ansatz von allem erzählen, was in ihm vorging, weil sie anschließend entweder töten müsste, sie zum Ghul werden lassen oder mit ansehen, wie sie selbst eingewiesen wurde. Also eigentlich hatte das alles hier doch keinen Sinn. Dennoch tat er es sich an - Annabella zu liebe.

Im Anschluss war der Wunsch den Hort seiner Ruhe und des Rückzugs wieder aufzusuchen eher gering. Daher versuchte er sich Zerstreuung im profanen Besuch eine dieser tavernenartigen Einrichtungen zu verschaffen. Das taten viele ...Menschen- nun gut, was blieb ihm auch anderes? Es gab keine Etablissements die nur für Vampire gedacht waren ...
Überraschenderweise war er aber nicht der einzige seiner Art hier. Man traf immer mal wieder auf andere Vampire, doch meist handelte es sich bei jenen um Jungspunde. Keine Ahnung vom Leben und was es hieß das Erbe ihrer Spezies in sich zu tragen ... Doch dieser war alt. Sehr alt. Sogar älter als er. Interessant ...
Dario gehörte allerdings nicht zu der Sorte, der seine Gesellschaft irgendwem aufdrängte, nur in heller Freude darüber eventuell jemand Gleichgesinntes getroffen zu haben. Nein, das entsprach definitiv nicht seinem Verhalten ...
Doch wie es der Zufall so wollte, wurde er von der hiesigen Dienerin an einen Tisch, direkt gegenüber des anderen Vampires gebracht. Dario orderte einen Rotwein und schenkte seinem Nachbar einen flüchtigen, ausdruckslosen Blick, aus den obligatorisch strengen Zügen.
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BeitragThema: Re: Skylounge   Skylounge - Seite 6 EmptyFr 26 Dez 2014 - 18:43

Chirons Nacken kribbelte eine wenig, seine so genannte Ehefrau, dem Blutgesetz nach, schien mal wieder ihre Gefühlswelt nicht richtig unter Kontrolle zu haben. Es war ihm egal. Er mühte sich, seine Gedanken nicht in ihre Richtung abdriften zu lassen und sein Vater sollte ihm helfen können der beiden bestehenden Vampirverbindungen durch intensivtes Training Herr werden zu können, denn schließlich waren solche Verbindungen von de rNatur für Vampire vorgesehen. Damit sie ihre Familien beschützen konnten. Dies hier war keine, also würde er lernen sie zu verdrängen.

So tief in Gedanken über seine nächsten Schritte versunken, merkte er gar nicht wie sich ein weiterer Vampir näherte. Bis ihn unerwartet die Präsenz desjenigen traf. Keiner der erst gerade zu einem geworden war. Älter. Interessiert hob Chiron seinen Kopf und sah sich nach dem Artgenossen um. Er entdeckte ihn wie dieser sich an einen nicht weit entfernten Tisch, um genau zu sein, dieser stand seinem gegenüber, setzte. Die Erscheinung war groß, wirkte durch die in dunklen Tönen gehaltene Kleidung elegant und die Hände waren schmal, verrieten die Feingliedrigkeit seines Artgenossen. Aristokratisch oder erweckt gerne den Anschein. schoss es Chiron spontan durch den Kopf vermutlich ersteres für den zweiten Verdacht war die Präsenz zu alt. Ihre Blicke trafen sich für einen Moment, was bedeutete, dass sie sich gegenseitig zur Kenntnis genommen hatten.

Er sah wieder hinunter auf sein Grogglas, im Grunde stand ihm nicht der Sinn nach Unterhaltung aber andererseits wirkte der andere Vampir nicht so als würde er sich aus heiterem Himmel aufführen wie ein Teenager. Und das wiederum wäre wirklich mal Entspannung. Kurz entschlossen stand Chiron mit seinem Glas in der Hand auf und ging die paar Schritte zu dem anderen Vampir hinüber. "Spricht etwas dagegen, wenn ich mich zu Ihnen setze? Mein Name ist Chiron Jung 3. Generation des Königshauses Jung, Seoul / Süd Korea." damit waren Frage nach Gesellschaft und eigene Vorstellung formvollendet getan. Es lag nun an seinem Gegenüber, ihm einen Korb zu geben oder die Einladung zu etwas Konversation anzunehmen.

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BeitragThema: Re: Skylounge   Skylounge - Seite 6 EmptyMo 29 Dez 2014 - 9:04

Ob etwas gegen die Kontaktaufnahme zu einer adäquaten Gesellschaft sprach? Nun, eigentlich nicht, insbesondere wenn es sich bei dem Vampir vom Nachbartisch um königliches Geblüht handelte. Zumal mit dessen Vorstellung sowieso sämtliche Für und Wieder Entscheidungsmacht nichtig war. Als bloßer Adliger stellte man sich nicht gegen die Wünsche des Königshauses. Zwar tickten die Uhren in der Moderne anders-, es waren Zeiten, in denen Gleichberechtigung sowohl Zauberwort als auch Rechtfertigung für alles war-, doch nicht so für Dario. Schlimm genug, dass die Gesellschaft um ihn herum mehr und mehr zerfiel, da musste er sich dem nicht anschließen.
Dario erhob sich in einer fließenden Bewegung von seinem Platz und hielt seinem Gegenüber die Hand zur Begrüßung entgegen.
"Mr. Jung, es freut mich sehr ihre Bekanntschaft zu machen. Dario Cipriano Nevio Gaspare Castell." stellte er sich seinerseits vor und wies auf die Sitzplätze zu seiner rechten. "Setzen wir uns."
Sein Wein wurde gebracht und vor Dario abgestellt, die Kellnerin schaute etwas irritiert ob ihrer plötzlichen Zusammenkunft, sagte aber nichts weiter.
"Man trifft heutzutage leider viel zu selten Leute von ... unserem Schlag" damit meinte er Vampire, die nicht mehr grün hinter den Ohren waren, eine gewisse Lebensreife entwickelt hatten und die die vielen Zeitalter und Epochen mit ihren unwichtigen Modeerscheinung miterlebt hatten. Sie befanden sich hier immer noch unter Menschen und da war es mitnichten angebracht das Wort 'Vampir' in den Mund zu nehmen.
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BeitragThema: Re: Skylounge   Skylounge - Seite 6 EmptyMo 29 Dez 2014 - 14:54

Chiron folgte der Aufforderung des anderen und setzte sich gleichzeitig mit ihm auf die dargebotenen Plätze.

Bei der Bemerkung des Castell' bezüglich der deutlich jüngeren Vampire, denn auf etwas anderes konnte es sich schlicht und einfach nicht beziehen, tauchten wie auf Knopfdruck Yuki, Yuka und Konsorten vor seinem inneren Augen auf. "Da muss ich voll und ganz zustimmen." pflichtete er trocken bei und erhob sein Glas. "Auf einen angnehmen Abend." damit trank er von dem Grog, jetzt ohne Gefahr zu laufen, sich kurzweilig seine Lippen zu verbrennen. "Es ist wirklich bedauerlich. Die Anpassung an die gemeine Gesellschaft hält nur Irrwege bereit zusätzlich zu dem immer mehr fehlenden Selbstverständnis. Letzteres ist ein Umstand den man, aus meiner bescheidenen Sicht, zu 100% dem Elternhaus zur Last legen kann." in diesem Moment, und Chiron glaubte es kaum, hörte er sich ganz genau so an wie sein eigener Vater.

Ein weiteren Schluck aus dem Glas nehmen, bei dem sein Blick auf Dario Castell lag, überlegte Chiron welchen Stand wohl die Familie Castells inne gehabt oder noch hatte. Des Weiteren nutzte er die kurze Gesprächspause um eine Kellnerin heran zu winken. Erfreulicher Weise taten seine Hände ihm den Gefallen, dank des warmen und vormals heißen Glases, sich wieder bewegen zu lassen.

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BeitragThema: Re: Skylounge   Skylounge - Seite 6 EmptyFr 2 Jan 2015 - 8:51

Dario tat es dem Älteren gleich und erhob sein Glas ebenfalls zum Anstoßen, ohne allerdings den bäuerlichen Brauch zu vollführen, die Gläser aneinander zu schlagen. Es hätte ihn auch stark gewundert wenn von seinem Gegenüber derlei Andeutungen gekommen wären - und vielleicht auch ein wenig enttäuscht.
Umso erfreulicher als dann das Gegenteil eintraf und sich zeigte, dass beide Vampire ähnlichen Einstellungen vertraten.
"Da muss ich Euch Recht geben. Doch andererseits ... Wie soll aus dem Sohn oder der Tochter etwas anständiges werden, wenn doch die Eltern nur Bauern sind? Eine Rose erblüht nicht auf kargem Feld."
Die heutigen Generationen waren nichts weiter als das Produkt des schleichenden Zerfalls ihrer Kultur und von diesem Standpunkt gesehen nicht Schuld an ihrem mangelnden Verständnis für angemessenes Verhalten. Eine Betrachtungsweise, die sich auch Dario erst hatte aneignen müssen und dennoch fiel es ihm noch immer schwer die Jüngeren nicht augenblicklich zu verurteilen sobald sie in seinen Augen etwas falsch machten.
Das Los der vampirischen Elite anzugehören war wirklich kein leichtes, insbesondere wenn man einer sterbenden Dynastie angehörte - irgendwann wäre die Welt übersät mit dieser Jungbrut die sich Vampir schimpfte, gänzlich frei von Sitte und Anstand, dafür aber bestückt mit allerhand Idiotie und Erbärmlichkeiten.
"Was hat Euch hierher verschlagen, wenn ich fragen darf?"


ooc: wie sie einfach mal nichts anderes machen als sich über alles zu erheben und adelig zu sein XD
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BeitragThema: Re: Skylounge   Skylounge - Seite 6 EmptySa 3 Jan 2015 - 11:41

"Manch ein Bauer hat mehr Charakter als der höchste Edelmann." gab Chiron zu bedenken während er fast zeitgleich erfreut feststellen durfte, dass die Bedienung seinem Winken gefolgt war. "Einen weiteren Grog bitte." dann entließ er sie mit einem bestimmten Lächeln und wandte seine Aufmerksamkeit wieder dem Herren Castell zu "Allerdings muss ich zustimmen, und ich denke so war eure Aussage zu verstehen, dass die Kinder nichts werden können, wenn die Eltern nicht in der Lage sind etwas zu vermitteln."

Der angesetzte Themenwechsel war Chiron recht, es brachte nichts über den Sittenverfall in der vampirischen Rasse zu sprechen. Es fand statt. Um dergleichen aufzuhalten wäre viel mehr nötig als nur darüber zu reden und als Aktivist verstand Chiron sich noch nicht. "Ja. Ich plane eine Reise in die Heimat, an den Hof meines Vaters und habe die entsprechenden Buchungen vorgenommen. Im Anschluss entschied ich mich, die Nacht hier ausklingen zu lassen." antwortete Chiron unumwunden, es war ja auch nichts was man nicht erzählen konnte. Anders als das was er in den vergangenen Nächten erlebt hatte oder eher über sich ergehen lassen musste. "Wie steht es mit euch?" gab er die Frage nun zurück und ahnte schon fast, dass es wohl ähnliche Beweggründe wie bei ihm selbst waren.

Es war sehr angenehm, diese Konversation mit Dario zu führen. Nach so langer Zeit ein bisschen Normalität, ja er würde sogar fast soweit gehen es Entspannung zu nennen. Kurz veränderte sich Chirons Gesichtsmimik als er von Lilianas, jedenfalls vermutete er sie dahinter, Kampfeslust überrascht wurde.

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BeitragThema: Re: Skylounge   Skylounge - Seite 6 EmptyMi 7 Jan 2015 - 16:04

Charakter? Nun sein Gegenüber mochte vielleicht recht haben, aber wann hatte der Charakter einer Person je interessiert? Jedenfalls in erster Linie? Ein ungehobelter Bauer blieb ein Bauer, selbst wenn es sich um die gütigste Person auf Erden handelte, daher empfand Dario dieses Argument als wenig schlagend, geschweige denn in irgendeiner Form ihrer Konversation förderlich. Aber ja die Qualität eines Gespräches wurde auch von seinen vielfältigen Betrachtungsweisen bedingt und damit legitimatisierte sich die Aussage seines Gesprächspartners wieder.
Zudem sie ja trotz dieses Einwands einer Meinung zu sein schienen und das war höchst erfreulich. Je älter man wurde, desto geringer die Konzentration an Gleichgesinnten, an Vampiren ihres Schlags ... Ein natürlicher, doch gleichzeitig zutiefst trauriger Prozess. Darwin hatte recht in einem Punkt - altes wurde stets durch neues abgelöst, was aber nicht bedeutete, dass das Alte gleichzeitig schlecht sein musste, nein ganz bestimmt nicht. Eher konnte man sie als Antiquitäten sehen... Guter Wein wurde mit fortschreitendem Alter schließlich auch immer besser ..."Ja, genauso habe ich es gemeint und leider scheint das Niveau immer weiter abzusinken ..."

Mit seiner Frage hatte Dario eigentlich nicht den zeitweiligen Aufenthalt des Vampiers in dieser Lokalität gemeint, sondern war eherdavon ausgegangen, dass dieser, ähnlich wie er selbst diese Stadt zu seinem festen Wohnsitz gemacht hatte. Ihn interessierten die Gründe, man begegnete alten Vampiren nicht oft und er wollte wissen weshalb die Wahl auch bei seinem Gegenüber auf Dallas gefallen war. Bei ihm war es damals eher der Zufall gewesen, denn ein bestimmtes Ziel hatten Annabella und er nicht vor Augen gehabt, als die Entscheidung gefallen war in der Metropole zu verweilen.
Doch immerhin wurde sein Verdacht dennoch bestätigt, Mr. Jung wohnte hier, wenngleich es ihn dieser Tage aus der Stadt treiben würde.
"Ich habe mich missverständlich ausgedrückt, ich meinte nicht eure Beweggründe diesen Ort hier aufzusuchen. Warum fiel die Wahl auf Dallas?" Dario nahm einen Schluck seines Rotweins ehe er auf die Gegenfrage einging, der fairnesshalber auch auf seine eigene. "Bei mir war Dallas eine Zufallswahl nd ab und an wird man seinem alltäglichen Umfeld überdrüssig, daher bin ich heute hier."
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Chiron Jung
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BeitragThema: Re: Skylounge   Skylounge - Seite 6 EmptySa 10 Jan 2015 - 18:56

Chiron setzte zu einer Antwort an und zuckte zusammen. Ein brennender Schmerz zog sich durch sein Gesicht. Nein, nicht sein Gesicht. Hier war nichts. Es kam von Liliana. Sie hatte sich wohl dazu entschlossen ihrer Kampfeslust spürbar nachzugehen. Der Vampir sog scharf die Luft an als immer weitere Extrempunkte hinzu kamen. Gequält sah er zu seinem Gesprächspartner. "Entschuldigung...." hauchte er beinahe, stand auf, fingerte seinen Geldbeutel aus seiner Hosentasche und legte ein paar Dollarscheine auf den Tisch. Wieviel war egal und es sollte reichen. Ebenso fahrig in der Bewegung steckte er sein Portemonnaie wieder weg während sein Körper einen weiteren psychischen Schmerz in seinen Beinen erfassten. "...meine Frau..." sagte er zu Dario und wandte sich ab um ohne Übergang drei Gänge höher zu schalten. In Vampirgeschwindigkeit verließ er die Skylounge in Richtung des sengenden Schmerzes. Ehe war Verpflichtung und er gedachte im Gegensatz zu ihr dem nachzukommen. Ein sehr dunkler Teil von ihm hoffte inständig, dass er zu spät kommen würde und sie vielleicht ihren wohlverdienten Tod fand damit er endlich seinen eigenen Frieden hatte.


Tbc Waldgebiet - gebrochener Baum

___________________
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"Amare et sapere vix deo conceditur." Verliebt und gleichzeitig vernünftig sein, das kann nicht einmal ein Gott.

~ Fox on the run ~
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BeitragThema: Re: Skylounge   Skylounge - Seite 6 EmptyMo 12 Jan 2015 - 21:57

Dario zog die Augenbrauen zusammen als sein Gegenüber sich zu verkrampfen begann und scheinbar unter starken Schmerzen litt. Es gab nicht vieles, was einen Vampir in eine derartige Lage versetzen konnte, sie hatten nicht so schwache Organismen wie die Menschen, welche ständig von den verschiedensten Krankheiten befallen wurden. Doch eine Sache fiel ihm ein die ... Ja, sein Gegenüber bestätigte seinen Verdacht. Dario hielt selbst nichts von den Blutsbanden, sie begrenzten die eigene Unabhängigkeit, machten einen schwach und angreifbar und, wie in diesem Fall, gesellschaftlich inkompatibel. Doch gleichsam schätzte er die alten Tradition und Gebräuche. Jedem Vampirpaar stand es frei, diese Entscheidung für sich zu treffen und daher urteilte er nicht leichthin über diese Entscheidung, die sein Gesprächspartner irgendwann mal getroffen haben musste. Wenn gleich er das Ergebnis als überaus unpraktisch erachtete ... Und schade, denn der Vampir verschwand ohne die Möglichkeit der erneuten Kontaktaufnahme zurückzulassen. Eventuell hätte man sich wiedersehen können , einen Gleichgesinnten in diesen ruhelosen Zeiten zu finden war sehr schwer ...
Dario trank den Wein in Ruhe zu Ende, bezahlte und verließ das Etablissement ebenfalls. Nun führte ihn sein Weg direkt nach Hause, doch er hatte Glück und begegnete Annabella im großen Herrenhaus nicht.
tbc - Zeitsprung - Wohngebiet - Bezirk Dallas - Dario Castell - Schlafzimmer
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BeitragThema: Re: Skylounge   Skylounge - Seite 6 EmptyMo 19 Jan 2015 - 20:14

CF: Großer Zeitsprung
Geschäftsviertel - Hotel - Hotelbar im Keller


Nachdem sich die Wege von Alexej Kalinin und Ian Thompson vor drei Monaten trennten, hatte jeder seine eigenen Vorbereitungen getroffen, um sein Geschäft so gut wie möglich vor dem anderen zu schützen. Die Bestrebungen der Russen war allerdings erst einmal eine andere: Ressourcen sammeln, neue Kontakte aufbauen, Fuß fassen und der Welt subtil über Mundpropaganda mitteilen, dass sie nun in direkter Nachbarschaft zum ärgsten Konkurrenten operierten. Dementsprechend war Sascha meist unterwegs, während Alexej zu Hause blieb und somit auch nicht gegen die Strom- und Wasserausfälle gefeit war. Somit verbrachte er meist seine Zeit im Starbucks, der davon nicht betroffen war. Die einzige Entwicklung in dieser Zeit, die ihm wirklich Sorge bereitete, waren die neuen Rechte diverser DPD-Detectives. Gilbert war praktisch eine Legende, auch wenn es in letzter Zeit ruhig um ihn geworden war. Von den anderen beiden hatte er nie etwas gehört. Miss Baker gehörte jedenfalls nicht dazu, vielleicht wegen dem verpatzten Undercover gegen Thompson? Bis jetzt hatten die russichen Waffenhändler aber auch noch nichts angestellt, was irgendwie Aufmerksamkeit auf sie hätte werfen können.

Dennoch war da eine Personalie, um die sich der Chef persönlich kümmerte. Er hatte einen Vampir ausgemacht, der in der Unterwelt leise Werbung für sich gemacht hatte. Auf Grund dieser Tatsache war es einfacher, ihn für eigenen Angelegenheiten einzuspannen, als einen Unbedarften in diese Welt einzuführen. Dies ging nämlich gegen seine Prinzipien, die er bis jetzt erst einmal gebrochen hatte und auch nur, weil diese Person so hartnäckig gewesen war.
Alexej hatte Jeremy Mochandes vor circa zwei Wochen das erste Mal kontaktiert und ein Treffen mit ihm ein Treffen ausgemacht. Erst gestern Abend hatte er dem Vampir mitgeteilt, dass dieses in der Sky Lounge, welche sich in der Sapphire Alley befand, stattfinden würde. Es war alles vorbereitet: Die Lounge hatte an diesem Abend zwecks 'Bauarbeiten' geschlossen, sodass der Hexer und sein eventuell neuer Angestellter genug Zeit und Ruhe für sich hatten. Die Angestellten hatten die Spirituosen stehen gelassen, sie konnten sich also nach Lust und Laune bedienen.

So stand Alexej nun also vor der noch verschlossenen Tür zur Sky Lounge und wartete. Er war etwas früher da gewesen und lehnte sich gegen die Wand. Praktischerweise gab es heute auch noch Probleme mit der Sicherheitsüberwachung im Gebäude. Zumindest für die aktuelle halbe Stunde - und sobald das Treffen vorüber war. In den letzten Woche, bevor er Jeremy Mochandes kontaktiert hatte, hatte der Russe dessen Schritte aufmerksam verfolgt. Selbst für ihn war es schwer geworden, die in Russland (welche Ironie!) stationierten Server ausfindig zu machen und was er dort alles gefunden hatte, war nur umso beeindruckender gewesen. Was allerdings selbst Alexej noch nicht wusste, war die erst an diesem Abend ausgegebene Polizeiakte zum Vampir zu einer Anzeige, die schon vor drei Monaten aufgegeben worden war. Hätte er doch vorher nur noch einen Blick in die Vorgänge des DPD geworfen...

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BeitragThema: Re: Skylounge   Skylounge - Seite 6 EmptyMi 21 Jan 2015 - 21:08

CF - Wohngebiet - Downtown Lofts - Jeremy Mochandes - Büro

Jeremy ging auf dem Weg zur Skylounge noch einmal alle Informationen durch, die er über den Auftraggeber hatte. Es war ein Männliches Individuum, sehr sicher in der Stimme, was hieß, dass er wohl nicht zum ersten mal einen Söldner anwarb oder in den Gefilden der Unterwelt unterwegs war. Abgesehen von dem Ort des Treffens hatte Jeremy aber auch nicht mehr erfahren. Nachfragen waren in diesem Milieu  nicht gerne gesehen und das die Informationen, selbst wenn er sie bekommen hätte, auch war wahren stand auch auf einem anderen Blatt.

Jeremy trug schlichte Kleidung. Eine Lederjacke, darunter ein weißes Hemd, sowie eine dunkle Jeans und schwarze Schuhe mit Stahlkappen. Man will gar nicht glauben wie Effektiv ein gezielter Tritt mit Stahlkappen sein kann dachte Jeremy leicht belustigt. Anschließend fuhr er mit der Hand in die Jacke, wie es schon lange seine Angewohnheit war und er ertastete das kühle Leder des Waffenholsters. Bevor er weiterging streifte er noch seine Schwarzen Handschuhe über, die ihn vor der Silbermunition in der Waffe schützte. Anschließend spannte er den Hahn seiner Luger. "Sicher ist sicher" murmelte er, als die Skylounge in Sichtweite kam. Und dann entdeckte Jeremy die einsame Gestalt vor der Tür.
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BeitragThema: Re: Skylounge   Skylounge - Seite 6 EmptyDo 22 Jan 2015 - 16:09

Alexej hörte die Schritte und drehte den Kopf, um zu sehen, wer da kam. Es konnte eigentlich nur sein Angeworbener sein, schließlich wies schon weiter unten ein Schild die potenziellen Besucher der Skylounge darauf hin, dass diese heute Abend geschlossen war. Und bis jetzt hatte sich auch sonst noch keiner hier hoch verirrt.
Allerdings war der Vampir… anders als er sich ihn vorgestellt hatte. Blasser, europäischer, nicht der Typ Mittelmeer und trotz fehlender Sonne braun gebrannt. Wie schnell einen Vorurteile und Klischees doch immer wieder einholten. "Mr Mochandes, nehme ich an?" Der Hexer stieß sich von der Wand ab. "Wie ich sehe, haben Sie sich nicht durch die Warnhinweise abschrecken lassen. Sehr gut." Er ließ es klingen, als wäre es ein erster Test gewesen.

Alexej holte ein offenes Schloss aus seiner Hosentasche, wirkte den 'Sesam öffne dich'-Zauber. Die Tür klickte hörbar auf, während das kleine Sicherheitsschloss zuging. Er steckte es wieder ein und stieß die Tür zur Lounge auf. "Bitte, nach Ihnen." Sie betraten das begehbare Dach, welches gemütlich eingerichtet war. Die Beleuchtung war gedämmter als sein, sehen konnte man aber noch genug. "Etwas zu trinken für Sie?", fragte der Hexer, wie schon zuvor mit akzentfreier Stimme wie sonst auch. Er ging hinüber zur Bar, sich selbst würde er definitiv etwas einschenken.
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BeitragThema: Re: Skylounge   Skylounge - Seite 6 EmptyDo 22 Jan 2015 - 20:20

Jeremy blieb, als er vom dem Mann angesprochen wurde etwas steif stehen. "Eben der" sagte er und musterte den Mann vor sich. Eine nicht unattraktive Gestalt, wie Jeremy zugeben musste. Den Kommentar des Mannes, der sich wie eine Art Bestätigung für einen Bestandenen Test anhörte, überging Jeremy schweigend.

In der Skylounge angekommen wandte sich Jeremy der Bar zu. "Einen Whisky hätte ich gerne" sagte er halblaut und setzte sich auf einen Barhocker. "Also", Jeremy legte die Arme auf den Tresen bevor er fort fuhr, "Um das von Anfang an klar zu stellen: Ich lasse nicht mit mir Spielen. Wenn sie mich für ihre Machtspielchen einspannen wollen, dann Verlange ich auch eine Entsprechende Beteiligung. Ansonsten erfülle ich ihnen jeden Auftrag, der mich nicht an sie bindet. Spesen werden zum Preis dazu gerechnet, die Vorgehensweise und Öffentlichkeitsresonanz liegt bei ihnen. Ich kann ein Exempel statuieren oder jemanden Verschwinden lassen".

Nachdem Jeremy an seinem Whisky genippt hatte, den er soeben erhalten hatte, fuhr er fort. "Worum genau geht es? Ich brauche einen Überblick über ihre Lage, eine Zusammenfassung der Aufgabe und der Ziele".
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BeitragThema: Re: Skylounge   Skylounge - Seite 6 EmptyDo 22 Jan 2015 - 20:47

Alexej musterte erst einmal in Ruhe den Inhalt der Bar. Whisky wollte der Herr also haben, während er schon einmal direkt seine Anforderungen klarstellte. Whisky, wo ist nur der Whisky... und der Vodka? Der Russe hatte zuvor schon nach der Marke, die hier vertrieben wurde, gefragt und war mit der Antwort zufrieden gewesen, sodass er sein Nationalgetränk hier nicht herunter würgen musste. Schließlich ging man ja zu Abschlüssen in Russland eigentlich in die Sauna - aber das wollte er dem prüden Amerika nun wirklich nicht antun. Ein Besiegeln des Geschäftsabschlusses ging natürlich auch durch Vodka. Eine vielleicht bessere Alternative.

Endlich fand er eine Flasche des bernsteinfarbenen Getränkes, gleich neben seiner eigenen Wahl. Äußerst praktisch. Alexej zog beide Flaschen hervor, öffnete den Whisky und griff sich eines der dafür vorgesehenen Gläser.
"Wussten sie, dass sich das Wort 'Whisky' aus dem schottisch-gälischen ableitet und dort so etwas wie 'Lebenswasser' bedeutet? Im lateinischen hieß es 'aquavite'." Er verschloss die Flasche, und goss sich dann selbst die klare Flüssigkeit in ein Glas. Dann stellte er Jeremy sein Glas hin, der auch direkt daran nippte. "Scheinbar haben christliche Mönche, darunter der bekannte St. Patrick, die Technik dafür auf die Inseln gebracht. Einige Jahrhunderte später produzierte jeder Clan seinen eigenen Whisky.", referierte der Hexer weiter. Ein wirklich spannendes Thema. Was Jeremy gesagt hatte, ignorierte er komplett. Sie hatten doch Zeit an diesem Abend, oder?
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BeitragThema: Re: Skylounge   Skylounge - Seite 6 EmptyFr 23 Jan 2015 - 15:02

Aha. Der Mann wollte also das Gespräch in die Länge ziehen. Jeremy beschloss sich darauf ein zu lassen. "Ja, das war mir bekannt" sagte er. "Whisky ist schon lange mein Lieblingsgetränk. Zum ersten mal kam ich damit auf einem Empfang in Deutschland in Kontakt. Er war aus Irland importiert worden, inzwischen ziehe ich jedoch den Schottischen vor. Er schmeckt wesentlich besser.".

Er nippte am Glas bevor er fortfuhr. "Sie trinken gern Wodka wie ich sehe? Übersetzt aus dem Slawischen heißt es soviel wie Wasser. Ein Kultgetränk aus Osteuropa, auch wenn ich Persönlich  mich mit dem Gedanken ein reines Wasser-Alkohol Gemisch zu trinken nicht anfreunden kann. Wussten sie, dass Russische Exilanten aus der Prohibitionszeit  den Wodka dann hier im Westen bekannt gemacht haben? Fast alle flohen vor den Bolschewiki". Jeremy machte erneut eine Pause, bevor er weiter aushohlte.

"Russland ist ein schönes Land mit einer bewegten Geschichte. Wissen sie...als der Krieg sich dem ende zuneigte und ich aus Hitlerdeutschland floh, war die Rote Armee bereits nahe Berlin. Als ich die Opfer von Vergewaltigung und gezielter Tötung sah, konnte ich mir ungefähr vorstellen, was mein Geburtsland der Russischen Seele angetan hatte. Ich bin über 500 Jahre alt, für die Verhältnisse meines Volkes ein mittleres Alter. Ich habe viel erlebt, aber die Brutalität und Menschenunwürdigkeit zu der Zeit des Zweiten Weltkriegs übertraf meine Erfahrungen bei weitem".

Jeremy hoffte, aus dem Gespräch Informationen über die Vergangenheit des anderen heraus zu finden. Eine weitere Personenakte wartete darauf gefüllt zu werden. War der Mann von Jeremys Erzählungen in irgendeiner weise beeindruckt oder schockiert, so zeigte er es nicht. Aber es würde Jeremy schon noch gelingen ihn aus der Reserve zu locken.
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BeitragThema: Re: Skylounge   Skylounge - Seite 6 EmptySa 24 Jan 2015 - 16:57

"Ich würde es eher als Tradition bezeichnen. Im Westen mag es ein Kultgetränk sein, das gerne mit anderem gepanscht wird. Persönlich bevorzuge ich es in reiner Form.", gab Alexej freundlich zurück. Netterweise schien der Vampir sich auf das Gespräch einzulassen und gab sogar noch Informationen über sich preis. 500 Jahre also, war er Deutscher oder war dieses Land nur seine letzte Station vor den Staaten?, fragte sich der Hexer. Er war noch nie bewusst einem solch alten Wesen begegnet. Schließlich konnte er selbst bei weitem nicht so alt werden.

"Sicher, mein Land hat eine bewegte Geschichte und doch fühle ich mich nicht für die Verbrechen meiner Ahnen verpflichtet. Einmal ganz abgesehen davon, dass es weit vor meiner Zeit war." Er lächelte freundlich, trank aus seinem Glas und entfernte sich mit diesem von der Bar hinüber zum erhöhten Rand des Daches. Von hier aus hatte man einen wahrlich schönen Ausblick auf die Stadt und auch die Sapphire Alley. Sogar das Starbucks konnte er von hieraus sehen und fast hatte er gedacht, er sah dort jemand bekanntes. Ob ich von hier aus wohl Empfang habe?, fragte er sich und zückte sein Handy, tippte etwas darauf herum und steckte es wieder weg.

"Ich sollte mich noch vorstellen. Mein Name ist Alexej Kalinin. Es ist nicht tragisch, sollten sie noch nicht von mir gehört haben. Ich bin Russe, 32 Jahre alt, physisch wie auf dem Papier, ein Hexer und Waffenhändler. Allerdings..." Der Hexer drehte sich mit dem Körper zurück in Richtung Bar, jedes zuvor noch freundliche Lächeln war aus dem Gesicht verschwunden. Sein Tonfall ließ keine Zweifel aufkommen, dass er seine nächsten Worte wirklich todernst meinte. "... würde ich ihnen dringend davon abraten, über mich eine Akte auf ihren Servern abzulegen. Meine Geschäftsbeziehungen basieren auf Vertrauen. Ich hoffe, sie können dieses Vertrauen auch mir gegenüber zeigen. Ansonsten könnte es sein, dass ihre... " Alexej machte eine Pause, stand schon wieder fast vor dem Mann, ehe er weitersprach, "... Bemühungen über das Erstellen einer Akte umsonst gewesen waren."
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BeitragThema: Re: Skylounge   Skylounge - Seite 6 EmptyMo 26 Jan 2015 - 21:59

Jeremy musterte den Hexer kalt. Auch aus seinem Gesicht war jede Regung verschwunden, es ging wieder um das Geschäft. "Nun Mister Kalinin, sie werden sicher nachvollziehen können, dass auch mir alles an einem Vertrauensvollen Arbeitsverhältnis gelegen ist. Seien sie versichert, bisher hat sich keiner meiner Kunden über fehlende Diskretion beschwert. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass einige mein ihnen entgegen gebrachtes Vertrauen nicht ganz zu würdigen wussten, weshalb ich es für nötig hielt, gewisse Flecken in der Biographie ihrer Mitarbeiter den Behörden zukommen zu lassen. Das sie mir Bedingungen stellen ist legitim und ich werde diese auch Berücksichtigen, solange sie sich an meine halten. Sollten sie Zweifel an meiner Ehrlichkeit haben, so halten sie sich bitte vor Augen dass ich auf das Wohlwollen meiner kunden angewiesen bin, sowie auf ihre guten Empfehlungen. Sanktionen ergreife ich nur, wenn es absolut gerechtfertigt ist, daher habe ich kein Problem damit, nach ihrer pfeife zu tanzen solange sie mir nicht Schaden wollen".

Jeremy hob das Whiskyglas und stürzte den Rest in einem Zug hinunter. "Die Daten die ich besitze stammen größtenteils noch aus der Zeit, in der ich anderen Vampiren beim Untertauchen half, ich habe sie lediglich nach und nach Erweitert. Wenn sie wollen können sie auch darauf zugreifen, wobei ich ihren Worten entnehmen kann, das sie bereits ihren Weg in meine Server gefunden haben. Ich habe ehrlich gesagt nichts anderes von ihnen erwartet, und das meine ich Aufrichtig bewundernd. Um zum geschäftlichen zu kommen...woran haben sie gedacht, als sie mich Kontaktierten? Schließlich bin ich in dieser Stadt noch Relativ unbekannt".

Jeremy blickte aus den Panoramafenstern. Es war eine schöne Nacht. Eine Nacht, die das, was in den Straßenschluchten dieser Metropole passierte jedoch nicht verschleiern konnte. "Haben sie jemals mit eigenen Händen einen Menschen getötet, Mister Kalinin?" fragte er mit einem mal. "Ich habe viele Getötet oder Töten müssen. Auf viele Arten und Wiesen, blutig oder unblutig. Mich interessiert wie sie es vor sich rechtfertigen. ich selbst halte mir einen Moralkodex vor Augen, den ich aber, wie ich gestehen muss, immer mal wieder aufweiche oder Umgehe. Wie ist es bei ihnen? Denken sie, die da draußen sind nicht besser als sie? Oder brauchen sie keine Rechtfertigung, ist Geld und Einfluss alles was die Zerstörung von Leben für sie berechtigt? Wenn dem so ist, haben sie sich jemals gefragt, was sie damit Auslösen? Falls nicht...lassen sie es lieber. Es zerstört einen von innen, Zerfrisst die eigenen Prinzipien. Und die Einsicht ist letztendlich das, was einen umbringt".
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BeitragThema: Re: Skylounge   Skylounge - Seite 6 EmptyDo 29 Jan 2015 - 12:22

Alexej lächelte amüsiert. "Vielleicht war die fehlende Diskretion in Form von angelegten Akten nur einfach nicht bekannt? Im Gegensatz zu ihren vorherigen Kunden weiß ich allerdings davon und kann mir ständig Zugriff darauf verschaffen." Was natürlich den Spieß zu seinen Gunsten umdrehte. Allerdings waren sie auch beide in einer Situation, in der keiner den anderen wirklich benötigte. "Sie drohen mir mit Sanktionen? Sie sollten wirklich ihre Geschäftsmethoden überdenken. Wenn sie denken, das könnte mich beeindrucken, können wir die Verhandlungen hier gerne abbrechen. Ich kann mir auch eine andere Person ausfindig machen, die sicherlich bereit ist, zu meinen großzügigen Konditionen für mich zu arbeiten." Der Hexer betrachtete die Anstellung als Erweiterung seines Fähigkeitenpools, und auch zur Entlastung von Sascha. Natürlich hielt sich sein Partner immer einen Vorrat an Tränken, doch was war, wenn er nicht in der Stadt war und Alexej eine Blitzaktion fahren musste? Und hier kam der Vampir ins Spiel. Er hatte aber auch nicht vor, sich dadurch vom Auftragsausführer bedrohen zu lassen. Wo käme man denn da hin?

Bei den nächsten Worten von Jeremy musste Alexej sich allerdings wirklich beherrschen, um sich nicht zu verschlucken. Waren die Worte wirklich ernst gemeint? Er fragte ihn wirklich, ob er schon einmal getötet hatte?
"Das haben sie nicht wirklich gerade gefragt, oder? Ich bin Waffenhändler, keine Nanny für Vampire, die ihr Leben nicht selbst auf die Reihe bekommen.", antwortete er in einem kühlen und bedrohlichen Ton. "Menschen sterben tagtäglich durch die Waffen, die ich verkaufe. Ich bin nicht der kleine Straßenkriminelle von der Ecke, der sein Zeug an Minderjährige verkauft. Wir reden hier von größeren Dingen, von Bürgerkriegen, die durch meine Käufer unterstützt werden, von Revolutionen und Regimestürzungen." Natürlich hatte er schon selbst getötet, man machte sich keinen Namen, in dem man hier und da mal eine Waffe verkaufte und durch kleine Schritte immer weiter wuchs. Die Unterwelt war geprägt von täglicher Gewalt und dem Gesetz des Stärkeren. Doch sein eigener Kodex war ein anderer: Ziehe nie freiwillig Unschuldige in deine Geschäfte. Bisher konnte er nur in einer Situation dies nicht halten und trotzdem war Sascha immer noch bei ihm.

"Sie sollten globaler denken, Mr Mochandes. Es zählt nicht nur Dallas, ein Wort in der Unterwelt kann weitreichende Folgen haben. Ich selbst bin auch erst seit einigen Monaten hier in Dallas, aus strategischen Gründen. Haben sie schon einmal von Ian Thompson gehört?", fragte Alexej rein aus Neugierde. Nur um zu sehen, wie viel der andere überhaupt über die dunklen Vorgänge in der Stadt informiert war. Allerdings erschien es auch langsam an der Zeit, dass der Vampir über seine zukünftigen Aufgaben informiert wurde.
"Und ihr Spektrum sollten sie auch erweitern. Fürs Morden habe ich eigene, kompetente Leute, die ihren Job schon seit Jahren machen und sich meinen Respekt verdient haben. Ich brauche sie für etwas anders, etwas, dass nur sie beherrschen. Die Macht zu Manipulieren."
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