Dallas bei Nacht
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 Luca Kittichat

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Luca Kittichat
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Luca Kittichat Empty
BeitragThema: Luca Kittichat   Luca Kittichat EmptyFr 5 Mai 2023 - 13:20

Luca Kittichat

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Basic Information
Alles hat einen Namen, sogar ich

Name:
Luca Kittichat

Spitzname/Pseudonyme:
Luca, Kitty (sein Nachname machts möglich)

Wesens-/ Menschenart:
Mensch; Eltern beide Pyros, bei ihm wurde das Pyrogen allerdings übersprungen – sehr zum Leiden seiner Eltern

Alter:
22 | 07.05.

Beruf:
Barista im ‚The Showoff‘

Das Erscheinungsbild
Wie ich mich seh, wie ihr mich seht
Haarfarbe
Dunkelbraun, aber meistens blondiert
Augenfarbe
Haselnuss
Größe
1,74m
Gewicht
65kg
Statur
schlank, schmächtig

Auftreten:

Spoiler:
Sehr zum Leide seiner Mutter hat Luca nicht viel von ihrem Aussehen geerbt außer ihre Nase und ihre Haarstruktur. Seine Haare sind von Natur aus leicht gewellt, was bei jemandem, bei dem eher die Asiatischen Züge deutlicher zu sehen sind, etwas ungewöhnlich erscheinen mag. Während er seine Haare früher noch selbst geglättet hat, macht er sich jetzt schon lange nicht mehr die Mühe, weil er einfach gelernt hat, nichts auf die Meinung anderer Leute zu geben. Die eher sanften Gesichtszüge des 1,74m großen Halbamerikaners sind demnach meist umspielt von Langeweile oder Desinteresse, vor allem, wenn er nichts zu tun hat oder vor jemandem steht, der meint, er müsse herumstänkern. Die Liebe für seinen Beruf kann man ihm allerdings ansehen und wenn er den ausführt, ist er auch entsprechend freundlich und bei der Sache.
Luca hat kein Problem damit, andere Leute anzusprechen und weiß auch, wie man mit einem freundlichen Lächeln jemanden bezaubern kann, aber auf Dauer ist ihm das zu anstrengend, wenn es nicht etwas verbindet, was er selbst sehr mag oder von dem er profitiert.
Des Weiteren weiß er, dass er ein schönes Gesicht hat und unterstreicht das nicht nur mit etwas leichtem Makeup, sondern ebenso bei seiner Klamottenwahl. Bei ihm besteht die Körpergröße mehr aus Bein als aus Oberkörper, weshalb ihm Oberteile meist zu groß und Hosen meist etwas zu klein sind. Seine Oma versucht ihr Bestes, ihren Enkel da ein wenig zu unterstützen und sie abzuändern, aber auch Omas können nicht hexen. Trotzdem, Luca ist sehr fokussiert darauf, dass er gut aussieht. Egal ob bei der Arbeit oder im Club, man wird ihn niemals ungepflegt irgendwo vorfinden. Noch nicht einmal beim Müll rausbringen.
Er trägt meistens, was er selbst cool findet, was sich relativ schnell auch mal ändern kann. Sein Style ändert sich öfter als das Wetter, wenngleich manche Dinge konstant bleiben: seine blonden gewellten Haare und sein generell sehr selbstbewusstes Auftreten.

Besondere Merkmale:

Luca hat keine Tattoos und hat bis dato auch nicht vor, sich etwas stechen zu lassen, obwohl er es selbst an anderen sehr hübsch findet. Er hat einfach Angst vor Nadeln – die sich aber nicht in seinen Piercings widerspiegelt, die er an beiden Ohren hat. Man muss sich das alles nur so zurecht pfriemeln, wie es einem selbst passt…
Narben und dergleichen besitzt er nicht außer eine an seiner Leiste, da er als er ein kleiner Junge war einen Leistenbruch erlitten hat.
Wenn man eine Nase hat, dann kann man von ihm ausgehend auch immer irgendwie den Geruch von Kaffee vernehmen. Er verbringt seine meiste Zeit einfach damit, Kaffee zu kochen, das setzt sich an ihm fest.


Charakterinformation
... oder das gewisse Etwas

Charakterbeschreibung:

Luca ist meistens eine sehr aufgeschlossene und freundliche Persönlichkeit. Er ist selbstbewusst und hat keine Probleme damit, mit fremden Menschen zu reden und auch Kontakte zu knüpfen – in einem Beruf, in dem man mit Kunden arbeitet, wäre das vermutlich etwas schlecht, wenn er das nicht könnte. Gegenüber anderen Leuten ist er meist sehr tolerant – das bedeutet, es kümmert ihn nicht, an welche Religion jemand glaubt, wie jemand aussieht oder welche Sexualität derjenige vor ihm hat. Es interessiert ihn wirklich nicht. Wenn jemand ihm jedoch gefällt, dann wird er auch entsprechend flirten.
Das Einzige, was er dann doch wissen müsste, ist die Milchsorte des Kaffees, den er einem zubereitet. Laktosefrei? Vegane Milch? Wenn ja, welche? Ist alles da, aber er kann keine Gedanken lesen, deshalb muss man ihm das bitte sagen.
Hinter dieser Freundlichkeit steckt allerdings noch viel mehr, denn sie baut darauf auf, dass Luca auch entsprechend interessiert an der Konversation ist oder an der Arbeit, die er verrichtet. Er liebt seinen Job und die Personen, mit denen er arbeitet, und ist entsprechend leidenschaftlich bei der Sache, wenn es um Dinge geht, die er gern hat / macht. Auf der anderen Seite jedoch… kann man ihn sehr schnell langweilen. Der Halbamerikaner verfällt gerne mal in einen Loop des Desinteresses und der Langeweile, wenn er etwas machen muss, das er entweder nicht mag oder unnötig findet. Gut, Putzen muss sein, das sieht er ein, Spaß machen tut es ihm trotzdem nicht und er wird das entsprechend durch seinen Gesichtsausdruck nach außen tragen. Genauso wie wenn irgendein komischer Kerl, ihn mit Zuckerpuppe anredet – da wandelt sich das Desinteresse schnell mal Richtung Wut. Als Kind zweier Pyros in einer Familie voller Pyros ist diese Charaktereigenschaft leider auch nicht an ihm vorbei gegangen. Er hat seine Gefühle manchmal nicht unter Kontrolle und wird richtig fies, wenn man ihn zu sehr aufregt. Das Problem dabei ist, dass er einen nicht schlägt oder Beleidigungen an den Kopf wirft, Drohungen kommen auch nur selten, sondern einem aktiv den Tag versaut. Man hat ihn blöd angemacht und wollte einen Kaffee mit laktosefreier Milch, weil man laktoseintolerant ist? Oh nein, da hat er wohl aus Versehen den Behälter verwechselt! Hab Spaß den Rest des Tages auf dem Klo zu hocken. Natürlich hat er mit der Zeit und der Hilfe seines Chefs gelernt, sich ein wenig mehr unter Kontrolle zu halten und stattdessen Security (ergo Chef oder Koch) zu rufen, um das Problem aus dem Weg zu schaffen… aber er ist so nachtragend, dass er so etwas nie in seinem Leben vergessen wird. Rache wird also kommen, so oder so.
Diese Unfähigkeit, seine Gefühle zu beherrschen, äußert sich aber auch an anderen Ecken seines Lebens. Luca geht gern feiern – wirklich, wirklich gern feiern. Obwohl er es niemals zugeben wird, weil er ja niemals vor der Arbeit etwas trinken würde, kann man nicht verneinen, dass er trotzdem ein kleines Alkoholproblem hat. Wenn er feiern geht, trinkt er meistens zu viel und muss dann gerettet werden, weil er entweder nicht nach Hause findet oder mal wieder Gefahr läuft, sich mit irgendwem, den er gerade erst getroffen hat, zu verloben. Der Halbthailänder war schon mehrmals verheiratet und geschieden und das meistens einfach nur, weil er betrunken jemanden danach gefragt hat. Diese Hochzeiten waren meistens rechtswidrig, da er von einer betrunkenen Person an eine andere betrunkene Person verheiratet worden war. Aber manchmal waren sie es eben nicht. Danach folgte entweder eine Scheidung oder die andere Partei ist verschwunden und es löste sich so auf.
Luca glaubt an die wahre Liebe, ist demnach manchmal auch ziemlich verträumt, aber geht die Sache falsch an. Glaubt er selbst zwar nicht, weil er sich manchmal selbst nicht richtig einschätzen – und auch überschätzen – kann und selten über Konsequenzen nachdenkt, aber man muss es ja wenigstens versuchen! Der Halbamerikaner hat ein Ziel im Leben und arbeitet dem auch entgegen. Egal, wie dämlich das für andere in dem Moment klingen mag. Für ihn selbst erscheint das als das Richtige.
Gegenüber den paar richtigen Freunden in seinem Leben verstellt Luca sich nicht. Er teilt gern mit, wenn es ihm schlecht geht und wenn ihn etwas bedrückt und schluckt solche Sachen nicht einfach herunter. Er kommuniziert seine Gefühle mit denen, die sich um ihn sorgen. Oder, um die er sich sorgt. Generell redet er sehr gern und kann teilweise auch aufdringlich sein, erst recht, wenn er die Person gern hat. Das äußert sich nicht nur in seiner schelmischen Natur, diese Personen dann auch entsprechend zu ärgern, sondern sich auch um sie zu kümmern, wenn es ihnen schlecht geht. Ob die Person das will oder nicht, sei erst einmal so dahin gestellt. Aufmerksamkeit und Kümmern bekommt diese trotzdem!
Sich selbst würde Luca zwar nicht als perfekt bezeichnen, aber er denkt manchmal doch schon zu gut von sich. Wenn er etwas falsch macht, sucht er nach Begründungen, warum das vielleicht doch ganz gut war. Zudem ist der Halbamerikaner ziemlich verfressen – hat dementsprechend aber auch nicht viel, was er nicht gern isst. Wenn keine Gäste da sind, sieht man ihn also gern mal ein Stück Kuchen ohne Teller mampfen, wofür er schon mehrfach von seinem Chef einen auf den Deckel bekommen hat. Beim Essen hat er manchmal echt keine Manieren und muss demnach danach erst einmal sauber machen, bevor er irgendwas servieren kann. Einfach, weil er nicht über die Konsequenzen nachgedacht hat.


Besondere Fähigkeiten:

Luca ist ein Mensch und ihn unterscheidet wirklich nichts von dieser Spezies. Er kann keinen Sport besonders gut oder sich irgendwie hervorragend verteidigen, er kann auch kein Instrument spielen oder ist besonders schlau. Er kann zwar Thailändisch sprechen, aber das ist bei einer bilingualen Erziehung auch zu erwarten.
Was er allerdings wirklich gut kann ist das Kaffee brauen. Das hat er nicht nur zu einer Leidenschaft, sondern auch zu seinem Beruf gemacht. Er liebt den Geruch von Kaffee und noch mehr gefallen ihm die verschiedenen Möglichkeiten, die man damit hat. Klar, manche Leute sind so langweilig und trinken Kaffee einfach pur, aber wenn man verschiedene Milch, Sirups und andere Ergänzungen hinzufügt, dann hat man plötzlich viel mehr Möglichkeiten, etwas zu kreieren, das schmackhaft ist.
Das darf man allerdings nicht mit Starbucks verwechseln, Luca hat da eine ganz andere Leidenschaft für, die soweit geht, die Kaffeebohnen selbst zu mahlen und die Sirups selbst herzustellen (mit der Hilfe des Kochs seines Vertrauens natürlich). Er macht in dieser Hinsicht keine halben Sachen.


Kenntnis von anderen Wesen/Bezug zu ihnen:

Obwohl Luca kein Pyro ist, haben ihn seine Eltern trotzdem entsprechend erzogen. Er weiß also von ihnen von Wesen und den unterschiedlichen menschlichen Formen. Das hat ihn aber wirklich aktiv noch nie interessiert. Es kümmert ihn nicht, ob jemand schwarz, weiß, hetero, schwul, Vampir, Werwolf oder von ihm aus auch Meernymphe ist, solange man ihn nicht doof von der Seite anmacht. Er unterscheidet da nicht, ob man irgendwann stirbt oder für ewig lebt und hat dementsprechend auch keinerlei Vorurteile oder Vorlieben. Leben und leben lassen!


The Way Of Life
Jede Geschichte hat einen Anfang - auch meine

Vorgeschichte:

Luca wurde als Kind zweier Vollblut Pyros in Weatherford, Texas, geboren, das ungefähr eine Stunde von Dallas entfernt liegt. Entgegen der Erwartungen der Eltern, die mit einem vollblütigen Pyro gerechnet haben, war ihr Kind… normal. Luca wurde in einem Krankenhaus geboren und untersucht, die Temperatur war normal, Werte normal, alles war normal. Die Eltern hatten mit einer erhöhten Temperatur gerechnet, irgendwas, das ihnen versicherte, dass ihr Kind ebenso ein Pyro war. Allerdings war dem nicht so. Stattdessen hatte das Gen eine Generation übersprungen und war bei Luca nicht aufgetreten.
Die Eltern waren natürlich enttäuscht. Sie wollten einen kleinen Feuerteufel großziehen und wussten nicht einmal wirklich, wie mit einem normalen Kind umzugehen war. So passierte es mehrmals, dass Luca im Kleinkindalter Fieber bekam und seine Eltern das einfach nicht richtig verstanden. Seine Großmutter, die zu diesem Zeitpunkt noch bei seinen Eltern wohnte, kümmerte sich dann meistens um ihn. Sie besaß noch einen gesunden Menschenverstand, während seine Eltern trotzdem weiterhin der Meinung waren, dass es ja ‚noch werden könnte mit dem Feuer‘.
Als Luca vier Jahre alt wurde, zog seine Großmutter in die Hauptstadt Texas‘, Dallas, um dort als Touristenführerin zu arbeiten. Sie war zwar schon über 50 Jahre alt, kannte sich demnach aber auch gut genug in Dallas und Umgebung aus, um diese Arbeit zu verrichten. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Verantwortung an den kleinen Jungen also komplett in die Hände seiner Eltern übergeben.
Diese versuchten weiterhin, ihn wie einen Pyro zu erziehen. Kontrolltraining, Erklärung der Wesen, alles wurde ihm beigebracht, was für einen kleinen Pyro wichtig war… wäre er denn einer gewesen. Über die Zeit hinweg wurde nicht nur der kleine Junge umso frustrierter, dass er nicht wie Papa oder Mama eine Flamme in seiner Hand tanzen lassen konnte, sondern auch seine Eltern gaben langsam auf und akzeptierten, dass er lediglich ein ganz normaler Junge war.
Mit acht Jahren ließen sich seine Eltern schließlich scheiden – die stetige Frustration über die allgemeine Situation hatte die Familie auseinander getrieben – und es wurde einvernehmlich entschieden, dass Luca fortan von seiner Großmutter aufgezogen würde.

Im Umkehrschluss bedeutete das: Umziehen, neu einleben, neue Kontakte knüpfen. Und vor allem an die Großstadt gewöhnen. Natürlich war die Stadt, in der Luca acht Jahre seines Lebens verbracht hatte, nicht klein gewesen, aber dann doch um ein vielfaches kleiner als Dallas. Es war für ihn am Anfang wirklich schwierig, sich dort zurecht zu finden. Aber seine Großmutter, die Touristenführerin, hatte natürlich ein leichtes, ihm das alles zu erklären und irgendwann kam er wenigstens so halbwegs klar. Nach Hause kam er immer wieder.
Ab da an hatte der Mensch ohne Pyrogen ein recht normales, ereignisloses Leben. Er ging zur Schule, entdeckte sich selbst immer mehr, umso näher er dem Teenageralter kam, und sah seine Eltern nur noch an Familienfeiern. Die ganze Situation mit der Trennung seiner Eltern hatte bei dem Jungen allerdings auch seine Spuren hinterlassen. Umso älter er wurde, umso mehr verstand er, dass nur wahre Liebe Bestand hatte. Alles andere würde sich irgendwann lösen und die, die zurück blieben, würden leiden. Das wiederum förderte seine Annahme, dass es für jeden eine wahre Liebe gab, die man nur finden müsse – dies ist auch genau sein Ziel geworden. Jemanden finden, der ihn für das mochte, was er war und diese Person auch heiraten. Hierbei unterschied er nicht zwischen Rasse, Geschlecht oder Ethnizität – die Liebe konnte schließlich überall stecken!

Luca ging die meiste Zeit ziemlich blauäugig durchs Leben. Er glaubte an die wahre Liebe, war verträumt und verpasste dadurch ab und an das, was der Lehrer in der Schule zu ihm sagte. Zuhause wurde er dafür natürlich zurecht gewiesen – er müsse gut sein in der Schule, sonst würde er nicht studieren können. Meinte jedenfalls seine Oma. Das war auch immer Lucas Wunsch gewesen, studieren und viel Geld scheffeln. Er war zwar nicht der Beste seines Jahrgangs, aber auch nicht der Schlechteste. Er war gutes Mittelfeld und das würde ihn bestimmt auch irgendwo hin bringen! Die Realität sah jedoch anders aus.
Mit 17 Jahren wurde seine Großmutter sehr krank. Die Ärzte stellten nicht nur Diabetes fest, sondern auch Arthrose. Das machte es für seine Großmutter sehr schwer, weiterhin in ihrem Job zu arbeiten, und sie musste aufhören. Gut, mit 65 war es vermutlich eh Zeit geworden, in den Ruhestand zu gehen. Die Miete für die Wohnung kam sowohl aus der Pension der Großmutter, als auch aus den Taschen ihrer Kinder, die sie weiterhin unterstützten, auch wenn sie nicht oft vorbei kommen konnten. Damit lag es allerdings an Luca, sich um seine Oma zu kümmern, einkaufen zu gehen und allem voran zu arbeiten, um etwas Geld ins Haus zu bringen.
Nachdem er ein Jahr später die Schule abgeschlossen hatte – seine Großmutter hätte selbst mit Arthrose und Diabetes mit ihm den Boden gewischt, hätte er abgebrochen – suchte er sich einen Job als Kassierer. Während er anfänglich noch gut damit klar kam… stellte der Teenager damals ziemlich schnell fest, dass ihn Freundlichkeit nicht immer weiter brachte. In diesem Beruf verlor er oft die Geduld mit Kunden, die ihn für Dinge beschuldigten, für die er nichts konnte. Er sah das nicht ein und gab irgendwann einen Scheiß auf ‚der Kunde ist König‘. Man braucht wohl kaum erwähnen, dass er diesen Job nicht wirklich lange behielt, bevor er sich mit 19 einen Anderen suchen musste. Er versuchte es noch einmal in einem Supermarkt. Dieses Mal sollte er nur die Regale einräumen, aber auch da… raubten ihm sexistische, rassistische und ekelhafte Kunden den letzten Nerv und er ging freiwillig nach ein paar Monaten. Er probierte danach noch so einige Berufe durch, alle waren auf Dauer nicht wirklich etwas für ihn. Mit 20 fing er in einem kleinen Café als Kellner an und endlich hatte er etwas, das ihm besser gefiel. Dieses Mal bekam er etwas für Freundlichkeit – nämlich Geld von den Kunden in die eigene Kasse. Er lernte, wie man am Besten Trinkgeld sammelte und biss sogar mehrmals die Zähne zusammen, als ihn irgendwelche Typen auf seine Haare, seine Beine oder sonstwas ansprachen, ihm gesagt wurde, er solle zurück in sein Land gehen, und er mitansehen musste, wie seine weiblichen Kollegen von älteren Männern belästigt wurden. Von der Leitung wurde deshalb nichts unternommen, also nahm er das Ganze in die eigene Hand.
Nach sechs Monaten wurde ihm die Leitung über die Kaffeemacherei überlassen und er genoss es voll und ganz. Er lernte den Geruch von Kaffee lieben und nahm sich seine Zeit, eine schöne Tasse Kaffee für Kunden herzustellen, die auch lieb zu ihm und anderen Mitarbeitern waren. Andere hingegen… bekamen statt laktosefreier Milch, Milch mit Laktose, statt Koffeinfrei, mit Koffein oder anders herum. Einmal hatte er sogar zwei ganze Löffel Salz in einen Kaffee gekippt, weil die Tante ihm einfach zu versalzen war.
Das ging genau drei Monate gut, bis er dafür entlassen wurde, weil es aufgeflogen war. Er hatte Glück, dass es nicht schlimmer endete, weil Essen und Trinken vorsätzlich verändern eine Straftat war. Glücklicherweise hatte ihn niemand angezeigt.
Es dauerte eine Weile, bis Luca wieder auf die Beine kam. Letztlich wurde er aber erneut als Kellner eingestellt. Dieses Mal in einem kleinen Café etwas außerhalb von Dallas in Fort Worth. Während er eigentlich nur als Kellner eingestellt worden war, dauerte es keine zwei Wochen, bis er schließlich auch Barista-Aufgaben übernehmen konnte. Das Café bestand neben ihm halt auch nur aus zwei weiteren Personen. Dem Chef, Devon, und dem Koch, Eden. Ersterer hatte schnell Lucas Talent für Kaffee entdeckt und ihn auch hinter den Tresen gestopft zum Kaffee machen. Natürlich… kam das Ganze nicht ohne Warnung.
Devon wusste von dem Vorfall im anderen Café und ließ den Halbthailänder sehr deutlich wissen, dass, sollte er das hier versuchen, in hohem Bogen rausfliegen würde. Nach einem sehr langen und deutlichen Gespräch, in dem Luca seine Sorgen ausgedrückt hatte, was Kunden anging, wurde ihm versichert, dass solches Verhalten nicht toleriert würde. Allerdings sollte man sich offiziell darum kümmern und nicht hinterhältig, wie er es normalerweise getan hatte.
Obwohl Luca wirklich skeptisch war, Devon hielt sein Wort. Und wenn Devon nicht da war, dann hielt Eden Devons Wort. Kunden, die sich nicht benehmen konnten, egal in welcher Art und Weise, die wurden… entfernt. Damit war Luca zufrieden, wenngleich er solche Kunden natürlich nicht mehr in seinem Leben vergessen würde.
In diesem Café arbeitete der Halbthailänder nun seit über einem Jahr und, wenngleich Eden und er sich regelmäßig ‚stritten‘, er mochte die Beiden und würde sie sie für nichts eintauschen wollen. Jetzt hatte der Besitzer entschieden, das Café umzuziehen. Von Fort Worth direkt in die Hauptstadt Dallas. Da Luca eher an der Grenze von Dallas wohnte, war für ihn da keine große Veränderung, was seinen Weg zur Arbeit anging, aber das Showoff wurde größer und – vor allem – bekam eine Bühne!!

Fusszeile
... oder das Kleingedruckte

Schreibprobe:

Luca lehnte an der Wand hinter sich, dabei in seine Frontkamera guckend, während er seine Haare richtete. Aus der Küche hörte er das typische tak, tak, tak des Messers, während Eden wieder irgendwas filetierte, und der Dino war vermutlich sonst wo was am Herrichten. Es waren noch ein paar Minuten bis zur abendlichen Öffnungszeit. Irgendwer war heute auch hier, um einen Live Auftritt zu geben, aber der Mensch konnte sich nicht daran erinnern, um wen es sich noch einmal handelte. Er selbst hatte einen speziellen Musikgeschmack und wenn er sich nicht daran erinnerte, um wen es sich handelte, dann machte der wohl Musik, aber nicht nach Lucas Geschmack.
Nachdem der Blonde fertig war, sich herzurichten, wanderte das Handy wieder zurück in seine Hosentasche und er wischte noch einmal schnell über seinen Tresen. Als hätte er das nicht schon… fünfzig Mal gemacht in den letzten 5 Minuten. Die letzten Minuten vor den ersten Gästen zogen sich immer wie Kaugummi. Man hatte keine Zeit, sich irgendwie anderweitig zu beschäftigen, aber auch Zeit genug, sich zu langweilen.
Dementsprechend war die Freude auch groß, als der erste Kunde in den Laden kam und schnurstracks zum Bestellen bei dem Halbthailänder vorbei schaute. „Abend~ Was kann ich Ihnen heute Gutes tun?“, fragte er und nahm anschließend mit einem zufriedenen Lächeln die Bestellung des Kunden auf, ehe er abkassierte und sich an den Lieblingsteil seiner Arbeit begab: Das Kochen von Kaffee!
Geübte Handgriffe saßen, wie sie sitzen sollten, während ein wenig vor sich hin gesummt wurde, und innerhalb weniger Minuten stand der Strawberry Shortcake Frappé auf dem Tresen.

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Lee, Tae-Yeob

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BeitragThema: Re: Luca Kittichat   Luca Kittichat EmptySa 6 Mai 2023 - 18:29

#whithemocchamitmandelmilchohnesahne

Bin bereit für den Kaffee! i love you

Dann mal los und alles bereit machen für die Farbe!

___________________
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Quellen: Personenbilder - Pinterest.com Schriften -  Chanson d'Amour

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BeitragThema: Re: Luca Kittichat   Luca Kittichat EmptySo 7 Mai 2023 - 13:23

*Kaffee hinstell*

Bitteschön~ Bezahlung für die Farbe!
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