Dallas bei Nacht
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 Mi-Jin Myung

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Mi-Jin Myung
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243 Jahre / 156cm

Mi-Jin Myung Empty
BeitragThema: Mi-Jin Myung   Mi-Jin Myung EmptyMi 13 Jan 2021 - 12:43

Mi-Jin Myung


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Basic Information
Alles hat einen Namen, sogar ich

Name:
Mi-Jin Myung

Spitzname/Pseudonyme:
Jin (für die breite Masse oder Leute, die zu unfähig sind ihren Namen auszusprechen), Jinny (von ihrer Ehefrau)

Wesens-/ Menschenart:
Vampir

Alter:
27. Februar, 243 Jahre

Beruf:
Früher verdiente sie ihr Geld mit zahlreichen illegalen Geschäften (Mord, Diebstahl), heute führt sie gemeinsam mit ihrer Frau ein Kreditbüro

Das Erscheinungsbild
Wie ich mich seh, wie ihr mich seht
Haarfarbe
braun
Augenfarbe
braun
Größe
156cm
Gewicht
48kg
Statur
schlank, trainiert

Auftreten:

Helle, makellose Haut, nahezu ewige Jugend – das Vampirdasein hat schon so seine Vorteile. Auch, wenn Mi-Jin ihre jung gebliebenen Gesichtszüge vor normalen Menschen gerne mit genetischer Abstammung rechtfertigt. Sie hat langes, seidig glattes Haar – was sie meist offen trägt, seltener locker zusammengebunden oder gar zu extravaganten Hochsteckfrisuren frisiert. Künstliche Haarfarbe ist ein Fremdwort für sie, ebenso wie unnötig strapazierendes Glätten, Locken und wenn es nicht gerade schnell gehen muss sogar Föhnen. Abgesehen von ihrer Großtante und seit kurzem sogar ihrer Ehefrau, lässt sie niemanden mit einer Schere auch nur in die Nähe ihres Kopfes. Den nötigen, meist gleichbleibenden Schnitt bekommt sie seit Jahren selbst hin, dafür muss sie niemand Fremden an ihren Haaren rumfummeln lassen.

Mit ihrem zierlichen Körperbau und den sanften Gesichtszügen steckt man die Vampirin ganz schnell in die Kategorie „niedlich“. Was in gewissem Sinne tatsächlich zutrifft, zumindest, wenn man von ihrem Äußeren ausgeht. Sie weiß, wie sie sich verhalten und kleiden muss, um die kleinstmögliche Bedrohung darzustellen – und nutzt ihr Wissen dahingehend schamlos aus. Warum auch nicht? In einer Welt, in der sich sowieso jeder nimmt, was er möchte… warum sollte sie nicht das nutzen, was ihr direkt in die Wiege gelegt wurde? Wäre dämlich und mehr als nur Verschwendet. Wie oft man sie schon als zerbrechlich und hilflos betitelt hat – durchgehen lässt sie sowas ausschließlich ihrer Frau, ohne mit gebrochenen Knochen davonzukommen. Das galt sogar schon vor ihrer Verwandlung. Mi-Jin war schon immer der sportliche Typ – sie hat kein Gramm Fett zu viel an ihrem Körper, dafür leicht definierte Muskeln, hinter denen dank ihrer vampirischen Abstammung und dem regelmäßigen Training eine ordentliche Portion Kraft steckt, die man lieber nicht ins Gesicht bekommen möchte.
Das Gegenteil zu dieser Stärke ist ihr – auf den ersten Blick – meist zurückhaltendes Auftreten. Sie trägt gedeckte Farben, meist dezentes Make-up und ist nicht aufdringlicher, als sie sein muss. In einer Menschenmenge übersieht man sie meist schon der Größe wegen. Es sei denn, sie möchte das genaue Gegenteil erreichen, dann kann Jin auch anders. Ausgefallene hohe Schuhe, figurbetonte Kleidung und ein knalliger Lippenstift in Kombination mit dem passenden Schmuck sorgen für die nötige Aufmerksamkeit.

Ihr Kleidungsstiel ist vielseitig, der Schrank riesig und dessen Inhalt reicht von Jogginghose über Bluse, bis hin zu extravagantem Abendkleid. Was soll man schon sagen, sie hatte viele Jahre Zeit, ihre Lieblingsstücke zu sammeln und horten. Was man bei ihr jedoch vergebens sucht, sind in Massen produzierte Stücke. Meist handelt es sich um Unikate, limitiert hergestellt oder auf ihren Wunsch designte Sonderanfertigungen. Bei Schmuck sieht es da nicht anders aus, auch wenn sie Rassebedingt leider auf Silber verzichten muss. Zumindest auf echtes Silber, denn den grau schimmernden Farbtupfer lässt sie sich keinesfalls entgehen. Irgendwie muss mein sein hart erarbeitetes Geld ja investieren, wenn man es gerade nicht für die Liebste ausgeben kann.

Besondere Merkmale:

Jin trägt immer, also wirklich immer und überall ihren Ehering. Es gibt kein anderes Schmuckstück, welches sie so sehr hütet, wie dieses geschmiedete Stück Metall. Geht es mal gar nicht anders und sie muss den Ring wirklich abziehen, hängt sie ihn an einer Kette um ihren Hals. Wer dennoch sagt, das geht nicht und er muss weg – tja, Pech gehabt. Ohne Kopf kann es ihn nicht mehr interessieren.

Sie besitzt zudem zwei normale Ohrlöcher und ihr Körper ist geziert von einigen dezenten Narben, auffallen tut davon keine besonders – abgesehen von der, als sie das erste Mal auf ihre Frau getroffen ist. So hat sie unterhalb des linken Handgelenkknöchels eine von einem Ring stammende Silberverätzung.

Charakterinformation
... oder das gewisse Etwas

Charakterbeschreibung:


„Was, dein Hund ist gestorben? Und dein Vater? Du musstest die Beerdigungen von beiden bezahlen und jetzt hast du keine Kohle mehr? Und was hat das damit zu tun, dass du mir Geld schuldest?“ Wenn es eine Sache gibt, die Jin noch nie abschütteln könnte, dann ist das ihre Rücksichtslosigkeit. Es interessiert sie nicht, ob sie da gerade einen bettelarmen Kerl ausraubt, ein Kind umbringen muss, oder irgendeine Berühmtheit gestorben ist. Und sind wir mal ehrlich, steht keine der genannten Personen uns wirklich nahe, juckt das auch sonst niemanden. Wer dennoch Rotz und Wasser heult ist, entweder ein verdammt guter Schauspieler oder hat gehörig einen an der Waffel. Klar, wenn die Partnerin verletzt wird, ist das was anderes. Zumindest, wenn es die eigene ist. Bei Bekannten: Geh woanders heulen! Mi-Jin wäscht ihre dreckige Wäsche auch nicht vor anderen, da sollen die es bitte genauso handhaben. Sie hegte schon immer ein gewisses Desinteresse für ihre Mitmenschen. Die wenigen ihr Nahestehenden bilden hier natürlich (wie bei jedem anderen auch) die einzige Ausnahme.
Die junge Bewohnerin der Nacht nimmt kein Blatt vor den Mund, sagt ihrem Gegenüber direkt, was der gerade für Scheiße verzapft hat und reibt es ihm in den meisten Fällen auch noch unter die Nase. Was gibt es schon lustigeres, als das Versagen der anderen live und in Farbe mitzuverfolgen, im Idealfall noch zu kommentieren? Nicht vieles, richtig. Eine spöttische Einstellung kann sie wohl kaum abstreiten, wofür auch, sie schuldet niemandem etwas. Die anderen höchstens ihr, wenn mal wieder jemand seinen Kredit nicht abbezahlt hat. Oder ihre Frau schief von der Seite angeguckt hat. Generell etwas, das man eher vermeiden sollte. Und in ihrer Anwesenheit noch viel mehr. Denn wenn es eine Sache gib, bei der sie absolut keinen Spaß versteht, ist das Evelyns Wohlbefinden. Krümmt man ihr auch nur ein Haar, geht die sonst so gleichgültige Vampirin sofort an die Decke – sie ist wirklich leicht reizbar, wenn es um ihre Ehefrau geht. Und da sie schon immer sehr viel Spaß am Töten hatte, sollte man sich lieber vorsehen.
Der Begriff "verzeihen" ist ihr zwar nicht vollkommen fremd, dennoch ist das nichts, womit sie wirklich etwas anfangen kann. Warum auch? Es interessiert sie nicht, was andere von ihr denken (Familie ist da natürlich eine Ausnahme). Und ihre Meinung über andere ist, solange sie ihr nicht auf die Nerven gehen, kaum existent. Hat dennoch jemand mal etwas Dummes angestellt, kann sie sehr nachtragend sein und wird das garantiert nicht so schnell vergessen. Was in Anbetracht ihrer Lebenserwartung für sich spricht.

Wie jeder andere, hat natürlich auch Mi-Jin ein paar liebenswertere Seiten an sich. Die bekommt vielleicht nicht jede dahergelaufene Bekanntschaft mit, aber ja, sie sind existent. Dazu zählt zum Beispiel ihre Zielstrebigkeit. Na gut, auch die ist nicht unbedingt etwas positives (wenn sie sich in den Kopf gesetzt hat, jemanden umzulegen, Pech gehabt). Aber meistens handelt es sich bei ihren Vorhaben dann doch um etwas, was der Allgemeinheit nicht unbedingt schadet und Lini im Idealfall ein Stückchen glücklicher macht. Wenn sie etwas will, ist sie bereit, einiges an Geduld aufzubringen, um es auch zu kommen. Vielleicht wird sie dabei ab und an sogar etwas penetrant, aber abschütteln lässt sie sich garantiert nicht so leicht – was ihrer Arbeit zugutekommt. Denn egal, ob beim Auftragsmord oder dem Papierkram, sie arbeitet stets gewissenhaft.
Trotz ihrer Zielstrebigkeit ist die Brünette sehr spontan. Sie muss nicht alles lange im Voraus planen, wenn sie auf einmal denkt, es ist eine gute Idee diese Jacke zu klauen, dann wird sie diese Jacke auch klauen. Wo wir direkt bei einem ihrer Laster wären: Mi-Jin ist eine kleine Kleptomanin. Wenn sie an einem neuen Ort etwas besonders Tolles entdeckt, nimmt sie es einfach mit. Ist meistens ja nicht mal schwer, ein paar Erinnerungen manipulieren hier, etwas Fingergeschick da. Und schon ist man stolzer Besitzer eines viel zu teuren Rings, den man gegen Geld niemals erstehen würde. Ist das falsch? Ja. Ist es ihr egal? Auch ja.
Und noch etwas, was auf keinen Fall vergessen werden darf. Sie verteilt liebend gern Spitznamen. Ist zum Teil vielleicht auch ihrem Desinteresse zu schulden, warum sollte sie die Frau mit rosa Haaren auch bei ihrem Namen ansprechen, wenn Pinky so viel offensichtlicher und einfacher zu merken ist.

Besondere Fähigkeiten:


Blasse Haut, sechs Herzkammern (heißt nicht, dass sie ein großes Herz für ihre Mitwesen hat!), eine rekordverdächtige Zell- und Wundregeneration. Nahezu ewige Jugend dank eines verlangsamten Stoffwechsels und die ganzen anderen Lappalien, mit denen man sich als Vampir nun mal rumschlagen muss. Erhöhte Eisen- und Hämoglobinwerte, degeneriertes Knochenmark, wechselnde Blutgruppen (bei Ärzten für ein Zweifeln an ihren Fähigkeiten immer wieder lustig). Und nicht zu vergessen die gefährlich scharfen, tödlichen Eckzähne, mit denen sie sich ihre Nahrung beschafft. Natürlich könnte Jin auch etwas anderes zu sich nehmen. Aber sind wir mal ehrlich: Menschenessen kommt an den zauberhaften Geschmack von frischem Blut nicht mal ansatzweise ran. Es muss schon ein besonderer Anlass sein, damit sie ihrem Körper dieses Zeug antut. Es sei denn, es gibt Bocadillo, eine kolumbianische Süßspeise aus Guave und Panela. Da drückt sie vielleicht mal beide Augen zu.
Und wie jeder Vertreter ihrer Rasse meidet auch sie Silber und das Sonnenlicht, den Mist braucht eh keiner. Sie sieht ausgezeichnet bei Nacht, was soll sie da tagsüber raus? Und wenn es doch mal sein muss, gibt es ja noch Traumfrau Evelyn, die so etwas für sie übernimmt.
Wofür Mi-Jin hingegen zuständig ist, ist das Ärsche versohlen. Und darin ist sie in den letzten Jahren ein kleines Ass geworden, nicht zuletzt dank ihrer übernatürlichen Schnelligkeit. Doch das ist ja nicht alles. Hingegen ihrer zierlichen Größe weist sie einiges an Stärke auf und gewinnt beim Armdrücken gern gegen den ein oder andern Muskelprotz. Auch ist sie dank ihrer geliebten Großtante geübt im Umgang mit Handfeuerwaffen, Wurf- und Klappmessern und im Laufe der Jahre kam immer mehr Erfahrung in verschiedensten Close Combat Techniken dazu, ihr aktueller Favorit ist Krav Maga. Mehr braucht es meist nicht, um ihre Gegner auszuschalten oder potentielles Essen ruhig zu stellen. Wenn überhaupt, denn ihr Können im Bezirzen sollte nicht vergessen werden – was zum Großteil ihrer wundervollen Lehrerin zu verdanken ist. Natürlich kommt sie damit gegen andere, insbesondere ältere Vampire nicht ganz so leicht an, dennoch konnte sie schon den ein oder anderen Artgenossen um den Finger wickeln.
Zudem ist die kleptomanisch veranlagte Vampirin geübt im Schlösser knacken, lässt aus fremden Taschen unbemerkt das ein oder andere Portmonee mitgehen und seit dem Zeitalter der modernen Technik hat sie sich ins Hacken eingefunden. Ist auch nur Diebstahl, nur halt auf digitalem Wege. Um heimlich bei jemandem einzusteigen ist ihr exzellenter Orientierungssinn immer wieder von Vorteil, wäre doof, wenn man den Rückweg auf einmal nicht mehr findet. Und mit ihrer schwarzen Ducati 1100 Sport Pro und dem blauen Dodge Challenger SRT Hellcat steht im Notfall immer ein Fahrzeug zur Flucht bereit – sollte der Coiffeur mal Urlaub haben.

Kenntnis von anderen Wesen/Bezug zu ihnen:

Ernsthaft? Ein Vampir, der fast 250 Jahre auf dieser Erde wandelt und noch nicht mit allen Wesensarten Bekanntschaft geschlossen hat, sollte sich vielleicht ganz schnell einen spitzen Holzpflock besorgen. Jin kennt sie dank ihrer Großtante alle, hat sie alle schon einmal getötet und selbstverständlich auch ihr Blut gekostet – Ghule bilden bei letzterem natürlich eine Ausnahme, wer will sich dieses widerliche Zeug bitte freiwillig antun. Und solange ihr niemand auf die Nerven geht, ist es ihr auch egal, wer da gerade vor ihr steht. Ist nur gut zu wissen, wenn man den oder diejenige irgendwann mal umlegen will oder muss.

The Way Of Life
Jede Geschichte hat einen Anfang - auch meine

Vorgeschichte:


Die Eltern der mittlerweile nicht mehr ganz so jungen Vampirin hatten schon immer einen an der Waffel. Sie waren selbst noch jung, ihre Mutter gerade mal 30 Jahre alt, ihr Vater 45. Kurz nach ihrer Hochzeit traten die gebürtigen Koreaner eine Weltreise an, nur um auf halbem Wege zu merken, dass Mi-Jins Mutter ihre fruchtbaren Tage hatte. Eigentlich wollte das frisch gebackene Ehepaar noch keine Kinder, doch es wäre unvernünftig gewesen, eine solche Chance verstreichen zu lassen. Und siehe da – es klappte tatsächlich. Ob das nun riesengroßes Pech oder Glück war, da war sich niemand so richtig einig. Und bevor das Baby die Geburt nicht überlebt hatte, wollten sie sich auch nicht so wirklich Gedanken über ihr zukünftiges Familienleben machen. Was sie dennoch taten, war das Suchen nach Unterstützung. Denn sie wussten, so weit weg von Zuhause und nur zu zweit würde es schwierig werden, ein gesundes Vampirbaby zur Welt zu bringen. So reisten sie weiter in das heutige Kolumbien, in die Hauptstadt Bogatá. Dort lebte Min-Seo, ihre Großtante mütterlicherseits. Und mit ihren 1.476 Jahren Lebenserfahrung war sie wie vermutet eine wundervolle Hilfe.
Min-Seo nahm die werdenden Eltern bei sich auf, unterstützte sie auf dem Weg zur Geburt, währenddessen und hatte auch in den ersten Lebensmonaten ein wachendes Auge auf die drei jungen Vampire. Bis die Eltern für sich beschlossen, dass es vielleicht das Beste wäre, würden sie ihre Tochter in die Obhut ihrer Großtante übergeben. Sie waren schließlich selbst noch jung, wollten einiges von der Welt sehen und mit über tausend Jahren wäre die kleine Mi-Jin nicht das erste Vampirkind, welches von dieser erfahrenen Frau erfolgreich herangezogen wurde.
Und so kam es, dass ihre Eltern sie verließen, als sie gerade alt genug war, um ohne ihre Mutter klarzukommen. Diese Tatsache änderte jedoch nichts an der (ihrer Meinung nach) wohlbehüteten Kindheit der Kleinen, auch wenn sie in recht einfachen Verhältnissen lebten. Ihre Großtante unterrichtete sie in Lesen und Schreiben, erzählte ihr viele Geschichten und brachte ihr alles bei, was sie für das Leben einmal brauchen würde.
Im Gegensatz zu anderen Vampirkindern durfte Mi-Jin schon früher nicht ins Sonnenlicht. Nicht etwa, weil es sie verletzt hätte. Ihre Ziehmutter wollte es schlichtweg nicht, so könnte sie im Notfall nicht eingreifen und die Kleine wäre ganz auf sich allein gestellt. Ja, vielleicht war das etwas überfürsorglich – dafür konnte sie es nun nicht vermissen, in der Sonne zu stehen. Weil sie es schlichtweg nie erlebt hat.

Die Myungs waren nicht die einzigen Vampire in der Gegend. In der Nachbarschaft, gerade mal eine Straße weiter, lebte eine andere Familie. Und diese hatte, wie es der Zufall so wollte, einen Sohn in ihrem Alter. Sie spielten jede Nacht zusammen, schliefen mal bei Min-Seo, mal bei den Eltern des Jungen zuhause und verbrachten sehr viel Zeit zusammen. Andere Freunde hatte das kleine Vampirmädchen ja auch nicht. Nicht, dass sie sich für andere in ihrem Alter interessierte. Sie wusste früh, dass solche Freundschaften nach ihrer Verwandlung vermutlich nicht halten würden. So ersparte sie sich diesen Schmerz direkt (vielleicht handelte sie hierbei auch nur nach der Meinung ihrer Großtante, so genau kann sie das heute nicht mehr sagen). Dennoch fehlte es ihr nie an etwas, sie war glücklich.
Und noch viel glücklicher, als sie endlich ins Familiengeschäft einsteigen durfte. Min-Seo war eine ausgezeichnete Diebin, Einbrecherin und übernahm gern den ein oder anderen Auftragsmord – gegen eine entsprechende Bezahlung versteht sich. So verdiente sie ihr Geld, es machte ihr Spaß und sie wollte den kleinen Wirbelwind in ihrem Haus gern daran teilhaben lassen. Nicht zuletzt, weil Jin unentwegt fragte, ob sie nicht irgendwann auch mal helfen durfte. Zu ihrem 12. Geburtstag gab es dann ein paar hochwertige Wurfmesser, Unterricht im Schloss knacken und auch den Taschendiebstahl übte ihre Tante mit ihr. Und nach fleißigem Vertiefen dieser Basics durfte sie mit Mitte 14 endlich ihren ersten eigenen Auftrag übernehmen. Sie freute sich riesig auf die besagte Nacht, wollte ihre Ziehmutter stolz machen und endlich das Gefühl spüren, von dem ihr so oft berichtet wurde. Wenn man sein Opfer erfolgreich überwältigt hatte, es die letzten verzweifelten Atemzüge machte und schlussendlich ganz still wurde. Das würde so toll werden! Und das wurde es. Sie sollte einem Jungen in ihrem Alter auflauern, ihn um den Finger wickeln und in einem günstigen Moment mit einem ihrer Messer zustechen. Nach dem genauen Grund dafür hatte sie nie gefragt, sie wusste nur, dass es mit seinem Vater und irgendeiner Rache in Zusammenhang stand.

Ab diesem Punkt durfte sie immer mehr Aufgaben übernehmen, wurde zusätzlich in den Close Combat Praktiken unterrichtet, die ihrer Tante bekannt waren und je älter sie wurde, desto anspruchsvoller wurden die Diebstähle oder Morde. Doch sie widersetzte sie nie, warum auch, es macht ihr einfach einen riesengroßen Spaß. Mit ihrer Verwandlung mit 24 Jahren (die sie dank ihrer Tante und der Unterstützung der befreundeten Familie ohne große Komplikationen überstand) ging das Ganze nochmal in eine ganz andere Richtung. Denn nun hatte sie weitere Waffen zur Verfügung, trug allerdings auch viel mehr Verantwortung. Sie musste sich von nun an selbst um ihre Nahrung – Blut – kümmern. Ihre Tante würde für sie nicht jagen, das machte sie der Jungvampirin ganz schnell klar. Wobei man Min-Seo auch diese Einstellung nicht übelnehmen konnte, schließlich sollte Jin alleine klarkommen, ohne fremde Unterstützung. So übte die junge Frau fleißig das Bezirzen, gewöhnte sich schnell an ihre dazugewonnene Geschwindigkeit und wusste beides bereits nach kurzer Zeit richtig einzusetzen.

Bis zu ihrem 46. Geburtstag blieb sie in Kolumbien bei ihrer Großtante und arbeitete für sie. Doch langsam juckte es sie wirklich in den Fingern, Jin wollte weg, reisen, die große weite Welt sehen. Und zu ihrer Überraschung wurde sie einfach gehen gelassen. Nach einer großen Abschiedsfeier mit den Nachbarsvampiren, kleinen Geschenken und dem ersten gebrochenen Herzen, für das sie verantwortlich war. Denn so lieb sie ihren Kindheitsfreund auch hatte – sie wollte alleine gehen.
Ihre Reise führte sie über Costa Rica, Mexico, die USA bis hoch nach Kanada, wo es sie zum ersten Mal etwas länger hielt. Sie erkundete das fremde Land, hielt sich mit Diebstählen und Kopfgeldjagden über Wasser und lernte dort nach drei Jahren ihre erste feste Freundin kennen. Sie war gebürtige Französin, ebenfalls vampirischer Abstammung und wollte ihr unbedingt ihr Heimatland zeigen. Es dauerte nicht lange, da kamen die zwei Frauen in Europa an und bauten sich dort ein kleines Leben auf, Mi-Jin besuchte sogar eine dortige Universität und schlich sich in einige Vorlesungen, die ihr interessant vorkamen. Ihre Freundin war Geschäftsfrau, arbeitete im Familienunternehmen ihrer Eltern und musste arbeitsbedingt immer wieder den Wohnort wechseln – was Mi-Jin damals super fand. Schließlich wollte sie noch andere Länder kennen lernen, allen voran Südkorea, wo ihre Familie ursprünglich herkam. Doch sie blieben nie lange an einem Ort. Dann ging es mal nach Spanien, wieder nach Frankreich, Neuseeland, zurück nach Kanada. Und irgendwann war sie es leid. Sie hatten doch noch so viele Jahre zu leben, warum nicht mal länger als fünf Jahre an einem Ort bleiben? Sie standen doch nicht unter Zeitdruck, anders als Menschen, mit ihren kurzen Leben. Und da sie sich in letzter Zeit eh nur noch stritten (Mi-Jin sollte mit im Unternehmen einsteigen und ihre zwielichtigen Machenschaften endlich aufgeben), war die Sache klar. Nach 63 gemeinsamen Jahren packte ihre Freundin ihre Sachen, sie tauschten noch ein paar semifreundliche Worte des Abschieds und schließlich war sie verschwunden. Jin selbst blieb noch einige Zeit länger in Kanada, bis sie mit 203 Jahren erneut die Reiselust packte.

Diesmal verschlug es sie zurück in die USA, um genau zu sein nach New York. Mit ihrem gesparten Geld kaufte sie sich eine Eigentumswohnung in einem ansehnlichen Viertel und ließ es sich zum Leidwesen ihres Bankkontos erst einmal so richtig gut gehen. Doch lange hielt sie dieses ruhige Leben nicht aus, sie wollte raus, etwas erleben. Und auch dieser Wunsch wurde ihr gewährt.
Eines Abends, sie war mal wieder in einer der unzähligen Bars der Stadt unterwegs, entdeckte sie sie. Diese Jacke! Eine Limited Edition eines längst verstorbenen Designers, Unmengen an Geld wert. Und die dumme Kuh, der sie anscheinend gehörte, schaute gerade nicht hin. Besser ging es doch eigentlich nicht, oder? Sich ihres Sieges sicher, bestärkt von einem Hauch zu viel Alkohol im Blut, griff sie nach der Jacke und nahm sie an sich. Nur, um wenige Sekunden später mit einem schmerzerfüllten Schrei loszulassen. Silber, diese Bitch! Doch der Schmerz siegte schnell über die Wut, sodass sie zusah, dass sie schnell wegkam. In ihrer Wohnung angekommen musste sie erstmal zusehen, die Verätzung irgendwie behandelt zu bekommen – was dank eines Anrufs bei Min-Seo im Handumdrehen erledigt war.

Ab diesem Abend passte sie im New Yorker Nachtleben wieder etwas besser auf. Sie wusste ja nicht, wer diese Frau war, ob sie womöglich Verbindungen zu irgendwelchen Jägern hatte. Doch als nach Wochen noch immer niemand bei ihr aufgeschlagen war, entspannte sie sich allmählich und ging weiter ihren üblichen Tätigkeiten nach – klauen, töten, Seele baumeln lassen.
Bis sie dieser Frau schon wieder über den Weg lief. Oder besser gesagt, sie kam direkt auf Mi-Jin zu. Was vermutlich das war, was früher oder später ihr Interesse an Evelyn geweckt hatte – die Faszination, was genau es damit auf sich hatte. Denn eine Jägerin war die Ferro-Frau nicht, so viel stand schnell fest. Und normalerweise suchte man nicht noch einmal das Gespräch mit jemandem, der versucht hatte, einen zu bestehlen. Auch Jin selbst hätte mit ihren Opfern nie auch nur zwei Worte gewechselt, doch dieses Mal war es irgendwo anders. Fast wie bei- Ja, sie kam recht schnell dahinter. Genau, wie bei ihrer ersten festen Freundin.
Die Vampirin fackelte nicht lange und bat das ehemalige Model um ein Date, dann das zweite, das dritte. Und ehe sie sich versah, war sie Hals über Kopf verliebt und zog entgegen ihres Verstandes mit der Ferrokinetikerin zusammen. Doch sie war (ihrer Großtante nach zu urteilen) noch jung, durfte sich Fehler erlauben – auch, wenn die Beziehung für sie alles andere war als das. Natürlich konnte man nie wissen, wie lange so etwas wohl halten würde. Und es war risikoreicher als ein Mord, schließlich vertraute sie dieser Frau, schenkte ihr ihr Herz. Jin war sogar endlich dazu bereit, auf ihre altbekannte Einnahmequelle zu verzichten. War mit Linis Vorschlag allerdings auch einfacher, als in das Familiengeschäft irgendeiner alteingesessenen Vampirfamilie einzusteigen.
So arbeiteten die zwei Frauen an einem Geschäftsplan, wobei eher ihre Freundin die Arbeit übernahm, die Vampirin selbst musste erst einmal lernen, wie so etwas überhaupt funktionierte. Natürlich hatte sie bei ihrer Ex einiges mitbekommen, in den Uni Vorlesungen das ein oder andere aufgeschnappt und war nicht vollkommen unwissend, dennoch, es gab viele Lücken zu füllen.

Einige Monate vor ihrem Umzug in eine neue Stadt, sie waren gerade von einem Termin bei ihrem Makler auf dem Heimweg, blieb Evelyn vor einem Schaufenster stehen und schaute hinein. An sich nichts Besonderes, sie hatte einen hübschen Ring entdeckt und wollte ihn haben. So betrat die Vampirin den Laden und verlangte danach, ihn sich ansehen zu dürfen. Was sie jedoch stutzen ließ und gleichzeitig auf eine super Idee brachte, war die Bezeichnung Verlobungsring. Warum eigentlich nicht? Zu früh fand sie es jetzt nicht. Ohne zu bezahlen, dafür mit einem zuckersüßen Lächeln auf den Lippen verließ sie den Laden wieder und machte ihrer Angebeteten mit dem Ring direkt einen Antrag – den diese ablehnte. Tja, dumm gelaufen. Dann eben ein anderes Mal, das Schmuckstück behielt sie bis zum nächsten Versuch, der nicht lange auf sich warten ließ.
Diesmal bekam das ehemalige Model auch das verlangte Rundumpaket. Ein ausgedehnter Spaziergang mit anschließendem Essen in einem schicken Restaurant, danach ging es auf eine kleine Bootsfahrt, wo sie bei Mondschein ihren leider nicht mehr ganz so überraschenden Antrag bekam.
Die Hochzeit fand schließlich im darauffolgenden Sommer statt, Min-Seo und sogar ihre Eltern kamen zu vorbei, auch die Familie ihrer Braut. Es war ein wunderschöner Abend, von dem es unzählige Bilder und Videos gibt, von denen einige an den Wänden ihrer heutigen Wohnung und des Büros hängen.

Im darauffolgenden Jahr war es dann so weit, ihr Umzug nach Dallas stand an. Sie hatten alles fein säuberlich geplant, alles ging ohne Probleme über die Bühne und sie können sich endlich stolze Besitzer einer hoffentlich bald sehr erfolgreichen, kleinen Kreditfirma nennen.

Fusszeile
... oder das Kleingedruckte

Schreibprobe:


„Hmm… den, den und den“, deutete die Vampirin der Aushilfe hinter dem Tresen an. Schließlich wollte sie die guten Cupcakes, nicht die mit misslungenem Topping, oder fragwürdiger Zusammensetzung. Wer fand die Idee bitteschön gut, zusammengeschrumpelte Weintrauben auf die bis dahin noch gutaussehende Schokohaube des kleinen Muffins zu streuen. Bah. Das sah ja schon widerlich aus, da wollte sie sich gar nicht vorstellen müssen, wie abscheulich diese Grausamkeit schmecken musste. Gut, der kleine Einkauf hier war ja auch nicht für sie. Was nur ein Grund mehr war, weshalb die Auswahl perfekt werden sollte. „Und den mit der Erdbeere obendrauf“, gab sie die letzte Anweisung und wartete geduldig, bis alles vorsichtig in einer kleinen Schachtel verstaut wurde. Sie hatte ja zum Glück Zeit, die Bedienung ebenfalls, denn bis auf sie selbst gab es keinen einzigen Kunden im Cupcake-Paradies. War vielleicht schon zu spät? Na, egal, solange ihr niemand auf die Nerven ging.
„Hier, ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend“, verabschiedete sich die junge Menschenfrau und überreichte die kleine Box mit den vier Cupcakes im Inneren – selbstverständlich, ohne eine Bezahlung zu verlangen, was Jin ein zufriedenes Schmunzeln entlockte. Und anstatt die Verabschiedung zu erwidern, machte sie mit ihrer gelungenen Ausbeute einfach auf dem Absatz kehrt und verließ das Geschäft. Auf dem Weg zum Ausgang des Northpark Center, wo ihre Ehefrau sich bereits auf die kleine Überraschung freuen durfte.

Avatarperson:
Bae Joo-hyun

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Outfit der Nacht

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