Dallas bei Nacht
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 Ren Mochizuki

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AutorNachricht
Ren Mochizuki
Ren Mochizuki

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10
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153 / 183cm

Ren Mochizuki Empty
BeitragThema: Ren Mochizuki   Ren Mochizuki EmptyDi 29 Sep 2020 - 18:38

Ren Mochizuki

Basic Information
Alles hat einen Namen, sogar ich

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Name:
Ren Mochizuki

Spitzname/Pseudonyme:
In seinem Leben hatte er allerlei Namen angenommen, die aber mittlerweile in Vergessenheit geraten sind. Heute bleibt er jedoch bei seinem Geburtsnamen und stellt sich dementsprechend auch mit Ren vor, nur sein Nachname unterscheidet sich. So nennt er sich in Dallas jetzt Fukuzawa.

Wesens-/ Menschenart:
Werwolf (Beta)

Alter:
153 | 02.08.

Beruf:
Altenpfleger

Das Erscheinungsbild
Wie ich mich seh, wie ihr mich seht
Haarfarbe dunkelbraun (auch noch nie gefärbt in seinem Leben! Aber was nicht ist, kann ja noch werden)
Augenfarbe
dunkelbraun
Größe
183cm
Gewicht
77kg
Statur
groß und drahtig/athletisch

Auftreten:

Ren ist mit seinen 183kg und 77kg vom Äußeren her ein ganz normaler Mann, der an manchen Stellen seines Körpers ein paar mehr Muskeln hat. Dies sieht jedoch in keiner Hinsicht unnatürlich aus. Man kann zudem auch auf den ersten Blick erkennen, dass er Asiate ist. Seine braunen Mandelaugen und seine eher größer geratenen Lippen verraten ihn da sofort.
Seine dunkelbraunen Haare gehen ihm knapp bis über die Augen und müssen deshalb regelmäßig geschnitten werden, damit er jederzeit etwas sehen kann – das macht er mittlerweile jedoch selbst. Früher hatte er seine Haare jedoch tatsächlich mal länger getragen, vor allem als er sie weder selbst schneiden konnte noch Zeit dazu hatte. Diese dunklen Zeiten waren jedoch vorbei.

Seine Gesichtsform ist als eher kantig anzusehen, aber wirkt dadurch, dass er häufig lächelt eher sanfter als streng, wie man es sonst bei seiner Gesichtsform angesehen werden könnte. Demnach wirkt er auf die meisten Leute als sehr sympathisch, jedenfalls solange bis er sich nicht angegriffen oder bedroht fühlt. In solchen Situationen wird er auf jeden Fall nicht lächeln und stattdessen seinem kantigen Gesicht die passende Strenge und Gleichgültigkeit.
Die Menschen, mit denen er arbeitet, bekommen diesen Gesichtsausdruck jedoch sehr selten zu sehen.

Was zu seiner Klamottenwahl zu sagen ist, ist, dass er meistens bequeme Kleidung anhat, die gleichzeitig jedoch auch auf irgendeiner Weise schick ist. Klar, wenn er arbeitet, hat er natürlich die Arbeitsuniform an, die sich aus einer hellblauen Stoffhose und einem hellblauen passenden Oberteil. Wenn man ihn ansieht könnte man auch denken, er würde im Krankenhaus arbeiten, aber das ist eben die typische Arbeitsuniform und mittlerweile hat er sich daran gewöhnt.
Außerhalb der Arbeit kann man ihn aber meistens in Shirts oder Pullovern in Unifarben sehen. Ab und an darauf trägt er entweder eine Kapuzenjacke oder sogar mal ein Hemd. Dazu trägt er eine normale Jeans in schwarz, blau oder grau und feste Schuhe.
Was er jedoch auch besitzt, sind Anzüge und normale Hoodies. Diese trägt er manchmal auch, doch vor allem bei ersterem muss der Anlass stimmen.

Zu seiner Wolfsform ist zu sagen, dass er kein einfacher schwarzer Wolf ist, sondern tatsächlich besteht sein Fell aus verschiedenen Braunsorten und würde vielleicht kuschelig wirken, wenn er damit nicht eher Jagd machen würde.

Besondere Merkmale:

Piercings oder Tattoos hatte der Werwolf keine und hatte tatsächlich auch nicht vor, sich etwas in der Hinsicht zuzulegen.
Durch die Kriege, in denen er war, und auch durch die Kämpfe, die er beschritten hatte, waren vereinzelt auf seinem Körper Narben zu sehen, die er jedoch meistens unter Kleidung zu verstecken wusste. Da die meisten jedoch sowieso auf seinem Oberkörper oder Rücken positioniert waren, war dies auch kein Problem.

Charakterinformation
... oder das gewisse Etwas

Charakterbeschreibung:

Ren war generell eigentlich ein liebenswerter Kerl, was er durchaus auch seinem Job zu verdanken hatte. In diesem hatte er gelernt, wie man Menschen am besten half und Gespräche weiterführen konnte, ohne dass man in komischen smalltalk verfiel.
Durch seine charmante Art, hatte er es schon immer geschafft, die Leute schnell um den Finger zu wickeln und sich mit ihnen gut zu stellen. Er macht sich also schnell Freunde, kann sich aber auch genauso gut schnell Feinde machen.
Wenn er sich nämlich bedroht fühlt, dann blockt er schnell ab und macht sich automatisch größer, um selbst bedrohlich zu wirken. Dies aktiviert sich jedoch nur, wenn sein Gegenüber kein Wolf ist, dem er gerade mit seiner Anwesenheit das Revier streitig macht. In dem Fall unterwirft er sich eigentlich immer, obwohl er bei manchen vielleicht dazu fähig wäre, sie zu besiegen. Das will er jedoch nicht, denn er möchte seine eigene Art nicht gefährden und ist demnach einfach nicht auf Streit aus.
So charmant, wie er jedoch wirkt, so blutrünstig konnte er auch sein. Vor allem, wenn Yami da seine Gedanken mit ihm Spiel hatte. Diese Seite von ihm hatte nämlich kaum etwas für Menschen – oder generell für alles Andere als Artgenossen – übrig und würde das so auch mit Ren kommunizieren. Da Ren jedoch definitiv im Moment noch der dominantere von beiden war, hörte Yami auf diesen. Diese Dominanz äußert er anderen gegenüber jedoch nicht. Diese Dominanz zeigt sich übrigens so, dass er das Spiel, das Yami mit ihm zu spielen versucht, ebenfalls mit ihm spielt. Dieser versucht nämlich gern, einfach die Kontrolle zu übernehmen, wann immer Ren kurz mal nicht aufpasst – jedenfalls war das anfangs so, mittlerweile hat er ihn gut konditioniert gekriegt – im Gegenzug hat Ren Yami dann klar gemacht, dass er dieser die Kontrolle nicht bekommt. Und da schreckt er auch nicht davor zurück, sich zum Beispiel selbst in die Hand zu schneiden, um das klar zu machen. Mittlerweile hat Yami das jedoch verstanden und freut sich deshalb einfach umso mehr, wenn er denn mal raus darf. Durch dieses Verhalten kann man jedoch sagen, er ist ziemlich erbarmungslos.  Auch, wenn er jagt oder Yami jagen lässt, findet man diese Eigenschaft wieder. Da kann man sich am Ende meistens drauf verlassen, dass von der Person kaum was übrig bleibt…

Was es zu Ren auch zu wissen gab, war, dass er, wenn er im sozialen Bereich auch Fehler macht, diese einsah und sich dafür entschuldigt. Er will vor allem mit denen, mit denen er arbeitet, eine ausgewogene Beziehung führen und dazu zählte eben auch, sich Fehler vor die Augen zu führen und sich damit dann weiterzubilden.
Trotz dessen macht er bis heute jedoch im sozialen Bereich noch Fehler. Das rührt einfach daher, dass er so oft im Krieg war, dass er erst in den letzten 50 Jahren überhaupt ordentlich gelernt hatte, wie man Fehler einsah und dann verbesserte. Seine Sozialkompetenz hakt also gegebenenfalls an manchen Orten noch. Yami lässt er jedoch kaum als Mensch draußen rumlaufen, dem seine Sozialkompetenz ist nämlich noch schlimmer.

Alles in allem ist Ren jedoch kein schlimmer Zeitgenosse und generell auch ziemlich zugänglich, wenn man ihm nicht das Licht ausknipsen will. Denn jeder, der das versucht, sollte sich sicher sein, dass Ren bzw. Yami das im Umkehrschluss auch versucht.

Besondere Fähigkeiten:

Als Werwolf ist Ren natürlich dazu fähig, sich in einen Werwolf zu verwandeln. Natürlich ist demnach auch seine Schnelligkeit und seine Kraft stärker als die eines normalen Menschens. Über die Zeit hat er sich jedoch auf seine Kraft spezialisiert und nicht auf seine Schnelligkeit. Im Körper eines Menschens wäre Ren also agiler und flinker, größtenteils durch die Jahrelange militärische Ausbildung nicht nur in Japan, sondern auch in den USA, als er es als Wolf wäre, da sich Yami eher auf seine wölfische Kraft spezialisiert hat.
Weiterhin ist Ren dazu fähig, nicht nur mit Schwertern, sondern auch mit Gewehren umzugehen und das vermutlich genauso gut wie jeder andere Kriegsveteran auch, doch alles andere als seine Krallen würde er in einem normalen Kampf nicht verwenden. Es sei denn, er sieht darin Chancen und kann damit eventuell jemanden leichter und einfacher besiegen. Dafür müsste er jedoch erst einmal an eine Waffe kommen, denn er selbst besitzt logischerweise keine. Und im Kampf gegen Pyros und Ferros, mit denen er es noch am meisten zu tun hat, sind Waffen aus Metall mit Sprengstoff drin vielleicht nicht die optimale Lösung.

Wie also erwähnt, seine Kraft ist das, worauf er sich am meisten verlässt. Er ist also auch kein Hetzjäger, sondern er hat gelernt, dass man am besten aus dem Hinterhalt angreift und zuschlägt, bevor der Gegner etwas merkt. Dementsprechend gerät er durch pures Laufen vermutlich schneller außer Puste als Werwölfe in seinem Alter, die sich auf Ausdauer und Schnelligkeit spezialisiert haben, an Kraft wäre er ihnen jedoch überlegen.

Kenntnis von anderen Wesen/Bezug zu ihnen:

Durch Rens Vorgeschichte, weiß er auf jeden Fall, dass es so etwas wie Vampire, Hexer, Telepathen usw. gibt, jedoch ist er noch nicht jedem davon wissentlich begegnet. Dementsprechend kann er auch nicht alle Wesen anhand des Geruchs von einander unterscheiden.
Was er aber definitiv riechen kann und auch unterscheiden kann sind Ferrokinetiker, Pyrokinetiker, Hexen und eventuell auch Telepathen, wenn er nahe an einem dran steht. Bis auf Hexen mag er die alle nicht (er mag auch keine Vampire oder Ghule, aber die wollen ihn nicht immer wieder grundlos umbringen) und würde auch nicht zögern diese umzubringen, sollte er es müssen oder sollte er sich bedroht fühlen.
Zu Gestaltwandlern hat er tatsächlich keine wirkliche Meinung und sieht sie eher noch als Menschen und damit als ungefährlich an. Die kann er auch tatsächlich nicht am Geruch unterscheiden, weil er noch nie wissentlich einem begegnet ist. Für ihn haben diese jedoch, gemeinsam mit den Hexern, einen Freifahrtsschein. Das heißt, wenn die ihn nicht zuerst angreifen, wird er auch nicht auf sie losgehen.

Menschen, gemeinsam mit Werwölfen, werden generell nicht angegriffen. Dabei ist er sehr konsequent und solange ein Mensch nicht versucht ihn zu erschießen, wird er dem auch treu bleiben. Zwei Mal im Krieg gewesen zu sein ist ihm in dem Fall genug Menschentöterei gewesen. Was die Werwölfe angeht, so will er einfach seine Artgenossen nicht verletzen und ihnen das Leben schwerer machen.

The Way Of Life
Jede Geschichte hat einen Anfang - auch meine

Vorgeschichte:

Geboren wurde Ren 1866 rum in Karuizawa, Japan, welches in der Präfektur Nagano liegt, direkt an der Grenze zur Präfektur Guma. Seine Eltern waren beide reinrassige Werwölfe und leiteten gemeinsam das Rudel, welches Größtenteils nur aus Verwandten von ihm bestand. Demnach stammt er von einer reinrassigen Werwolf-Familie ab, die ihn auch als solchen erzog. Die ersten Jahre bis in die frühen 1900er sollte Ren auch weiterhin bei seiner Familie bleiben, aber nicht bei allen Mitgliedern, denn das würde sich früher ändern als angedacht.
Seine erste Verwandlung zum Wolf erfuhr er als er 16 Jahre wurde und seit diesem Punkt konnte er auch vollständig mit seiner zweiten Seele, die sich selbst als Yami vorgestellt hat, kommunizieren. Da Ren jedoch in den ersten 16 Jahren seines Lebens eher weniger für seine Familie machen konnte, verlief sein Leben bis zu diesem Punkt relativ ereignislos.
Was jedoch zu beachten ist, war, dass er als Einziger seiner Familie zur Schule gehen musste. Zu der Zeit, als seine Eltern oder seine Geschwister geboren wurden und im Schulreifen Alter waren, war Bildung den Reichen der Gesellschaft vorbehalten. Natürlich gab es auch Bildung für die niedrigeren Klassen, jedoch war dies noch lange nicht so weit verbreitet.
Mit Eintritt der Educational Order of 1872 wurde vorausgesetzt, dass Kinder im ganzen Land zur Grundschule gehen mussten, dies jedoch trotzdem aus den eigenen Taschen bezahlt werden musste. Dies versetzte seine Eltern damals in Bedrängnis, da seine Familie, trotz dessen, dass sie unter den Menschen wohnten, nicht viel verdienten. Letzten Endes half dann das gesamte Rudel, also Geschwister, Onkel, Tanten dabei, ihm seine Bildung zu bezahlen. Dabei führten sie ehrliche Arbeit aus, um sich nicht zu verraten. Der Grund, warum sie jedoch nicht nur im Wald lebten, sondern sich unter die Menschen gemischt hatten, war nicht nur, um besser dazu zu passen, sondern auch, um eben zukunftsorientiert zu handeln, um ihre Familie auch weiterhin erhalten zu können. Dementsprechend musste eben auch einer ran, der Bildung genießen durfte. Ziemlich teure Bildung, wenn man das genau sah.

Nach seinem 16. Geburtstag, also nach erster Verwandlung und nach Abschluss seiner Bildung eskalierte das Ganze ziemlich. Nachdem er sich ja jetzt verwandeln konnte und ein Wolf in seinem Kopf saß, dem es nach Blut dürstete, wollte er ihm das auch geben. Also stand seine erste Jagd an und er und sein großer Bruder hatten sich vorgenommen, mal einen umherlaufenden Wanderer im Wald zu tyrannisieren.
Nachdem dieser jedoch ins Jenseits abgebogen war, Yamis Blutrausch fürs Erste befriedigt, dauerte es – in Hinblick auf die Zeit die Ren noch leben sollte – kurze Zeit, bis sich die Situation für die Familie verschärfte. Eine Jagd in den eigenen Bereichen machte nichts, war als Wildunfall klassifiziert worden. Aber Yamis Blutrausch wurde über die Zeit nicht weniger, nein, sondern kontinuierlich mehr. Nur während der Zeit, in die er seine Wehrpflicht ableistete, 1884 bis 1886, konnte er diese Mordlust ganz gut zügeln. Doch die drei Jahre darauf war das Problem und die Stimme in seinem Kopf, die ihm sagte, er solle doch wieder jagen gehen, zu laut. Und irgendwann gab er dann nach und jagte wieder. Seine Familie war beim ersten Mal schon sauer gewesen, doch jetzt war die Situation noch schlimmer. Denn er hatte es trotz aller Warnung wieder getan. Das Problem war nicht, dass er nicht genau wusste, wie er ihn zügeln konnte, nein, das Problem war tatsächlich, dass er Yami an Vollmond einfach nicht gut beherrschen konnte. Er war zu stark für ihn und tat dementsprechend, was er wollte. So auch dieses Mal.
Jahre lang war die Koexistenz mit den Menschen gut gegangen, aber jetzt kamen mehrere Jäger auf den Plan, die sich wieder mit ihnen anlegten. Ein Haufen Ferrokinetiker, die sich allesamt mit Silber eingedeckt hatten. Seine Familie hatte in dieser Situation einfach keine Chance. Und das alles war Rens Schuld, weil er Yami einfach nicht unter Kontrolle hatte.

Der einzige Grund, warum er das Ganze überlebte, war seine große Schwester Ichika, die anhand der Situation das erste tat, was ihr einfiel: Mit Ren ganz schnell weglaufen. Und durch die Ablenkung durch den Rest der Familie gelang ihr das auch. Ren war natürlich nicht der Einzige, der floh, auch seine Geschwister wurden versucht in Sicherheit gebracht zu werden, während die Ältesten der Familie dafür sorgten, dass diese das auch schafften. Da die jedoch nicht zusammen geflohen sind, kann Ren bis heute nicht sagen, wo seine anderen Geschwister sind.
Die nächsten fünf Jahre brachten sie dann damit zu, zu flüchten, bis es sie beide – auf einem Schiff geschmuggelt – in die USA brachte. Dort tarnten sie sich als Japanische Flüchtlinge, die vor dem Japanisch-Chinesischem Krieg  eben davonliefen. Dort nahmen sie andere Namen an und konnten sich so wieder unter die anderen Flüchtlinge und Menschen mischen.

An diesem Ort, beziehungsweise in den USA an sich verweilten er und seine Schwester, was aus dem Rest der Familie wurde, wussten beide nicht, und lernten dort dann auch, wie man Englisch sprach. Denn auf Dauer war dies notwendig und half ihnen bei dem Finden eines Jobs. Seine Werwolf-Seite lernte er ebenfalls besser zu unterdrücken, Ichika half ihm dabei, und so manifestierte sich in den nächsten Jahren, in denen sich beide Werwölfe mit weniger gut bezahlten Jobs am Leben hielten, eine klare Rangordnung in Rens Kopf.
Während Ren nebenbei handwerkliche Arbeit tätigte, machte seine Schwester andere körperliche Arbeit. Dadurch konnten sie sich beide über Wasser halten. Jedenfalls die nächsten 23 Jahre, solange bis die USA 1917 in den ersten Weltkrieg einzog und sich Ren freiwillig für den Dienst meldete. Der Grund war wirklich nur, weil er das Geld brauchte, das ihm dafür versprochen wurde.
Am Ende fand sich Ren dann in der US Marines wieder, die in der Nähe von Belleau Wood gegen eine Streitkraft der Deutschen kämpften, bis sie die Schlacht nach 20 Tagen für sich entscheiden konnten. Der Spitzname ‚Devil Dogs‘, den diese Einheit am Ende innehaben sollten, war nicht nur auch wirklich ironisch, sondern auch passend. Denn Ren würde lügen, wenn er nicht an machen Stellen Yami mal die Führung überlassen hätte. Dieser freute sich über jeden zerfetzten Körper zwischen seinen Krallen und war danach dann tatsächlich auch etwas besser drauf.

Als er nach dem Krieg dann wieder nach Hause zurück gekehrt war, musste er jedoch feststellen, dass seine Schwester ihn verlassen hatte. Sie hatte sich mit irgendwem verlobt und hatte ihn komplett fallen gelassen. An diesem Tag kam dann auch ans Licht, dass sie ihm die Vergangenheit, was er getan hatte, wodurch sie ihre Familie verloren, nie ganz verziehen hatte. Da sie jedoch trotzdem Geschwister wären, hätte sie ihn schlecht alleine lassen können, doch jetzt war er alt genug und könne auf sich alleine aufpassen, während sie dafür sorgte, dass der Familienname weitergeführt wurde. Ab diesem Zeitpunkt war er auf sich allein gestellt.
Nun, ganz allein war er nicht, denn er hatte weiterhin Yami an seiner Seite, der sich jetzt, nach dem Vorfall in Frankreich auch besser von ihm koordinieren ließ. Sie waren zu einem Einverständnis gekommen und das war gut so, denn Ren blieb fürs erste noch immer der Chef.

In den nächsten Jahrzehnten bis Mitte 1940 reiste er also durch fast die gesamte USA und damit auch immer wieder in die verschiedensten Gebiete rein, die schon längst von anderen Wölfen oder Rudeln beherrscht wurde. Früh musste er sich also mit diesen Situationen auseinandersetzen, die seine Schwester sonst für ihn übernommen hatte. Dabei folgte er jedoch auch ihrem Beispiel und unterwarf sich den einzelnen Revierchefs. Eine Auseinandersetzung wollte er nicht. Durch diese Art und Weise mogelte er sich also von Stadt zu Stadt, unter häufig wechselnden Namen, bis er sich 1940 rum in New York einfand.
Von dort meldete er sich dann unter dem Namen Renjirou Akiyama für die Wehrpflicht, die er als Ausländer ableisten musste, um sich danach dann offiziell einbürgern lassen zu können.  
Als er Ende 1943 dann zum zweiten Mal in diesem Jahrhundert in den Krieg zog, ein wenig später als die ersten Armeen, endete das nicht ganz so gut für ihn wie das letzte Mal.
Er brach sich relativ früh das Bein und wurde direkt zurück nach Hause geschifft, was wollte man mit so einem denn auf dem Schlachtfeld? Als er wieder zurück in New York war, wurde er dann an einen Apotheker weitergeleitet, der sich Chano Dakine nannte. Dieser kümmerte sich in der Zeit seiner Verletzung um ihn. Doch auch nachdem Ren schon geheilt war, verbrachten beide noch immer mehr Zeit miteinander, da sich beide über die Genesungszeit näher gekommen waren.
Ren würde zwar nicht sagen, dass es wirklich eine richtige Beziehung gewesen war, aber es war… etwas. Mehr, als er in seinem Leben bis jetzt hatte. Bis jetzt hatte er nur gelegentlich mit anderen die Nacht verbracht. Dabei war es ihm egal gewesen, ob die Person, mit der er schlief, Männchen oder Weibchen war. Das, was er also im Endeffekt mit Chano hatte, war etwas ernster als alles andere, was er bis jetzt kannte.
Lange hielt das jedoch auch nicht. Als der Krieg dann im September 1945 zu einem Ende kam, kam auch ihre ‚Beziehung‘ zu einem abruptem Ende als Ren sich dazu entschied, New York und damit auch Dakine zu verlassen, da er nicht wollte, dass dieser von seinem wahren Wesen erfuhr. Dass dieser selbst Hexer war, war Ren damals noch nicht bewusst gewesen, da dieser den typischen Geruch noch nicht kannte.
So verschwand Ren wenige Tage auf das Ende des zweiten Weltkriegs und hinterließ Chano nur eine kurze Nachricht, dass sie zu verschieden waren und er deshalb gehen müsse.

Die nächsten Jahrzehnte fristete er dann wieder damit, umher zu reisen und in den verschiedensten Städten die verschiedensten Berufe auszuprobieren (und an diesem Punkt hatte er doch auch vermutlich alle möglichen Pseudonyme durch). Ende 1970 versuchte er sich dann zum ersten Mal an etwas sozialem – wenn man schon so viel Zeit hatte in seinem Leben, dann konnte man wirklich alles durchprobieren – und tatsächlich fand er etwas, dass ihm wirklich sehr viel Spaß machte. Betonung auf ihm, denn Yami fand es alles Andere als angenehm, alte Leute zu babysitten. Aber Ren ging in diesem Beruf wirklich extrem auf. Das war dann auch der Punkt in seinem Leben, an dem er sich schwor, keine Menschen mehr anzugreifen. Der Krieg war also komplett vorbei und er würde sich nicht mehr für so etwas melden.
Dass das Yami jedoch noch weniger passte, machte dieser auch deutlich klar und fing das erste Mal in Jahrzehnten wieder damit an, sich aufzuführen. Aus diesem Grund musste Ren ihm versprechen, alles, was nicht komplett menschlich oder ein Wolf war, dort nicht mit einzufassen. Das war in diesem Fall auch noch etwas wichtiger geworden, da die Jäger-Aktivitäten in den letzten Jahrzehnten auch in den USA sehr zugenommen hatten. Davor musste er sich vorsehen. Vor allem Ferrokinetiker und Telepathen waren ihm nicht geheuer und extrem gefährlich. Das würde sich in seinem Kopf auch nicht ändern.

Da Ren jedoch nicht alterte, musste er weiterhin regelmäßig seinen Standort und seine Identität wechseln. So verschlug es ihn in der Mitte der 1980er nach Boston, wo er von einem Hexer erfuhr, der wohl angeblich Wölfe in seiner Obhut hatte. Diese Information erhielt er von dem Alpha des dort ansässigen Rudels, nachdem Ren sich diesem erfolgreich unterworfen hatte. Dieser Hexer war demnach auch komplett ‚tabu‘.
Von dieser Tatsache wollte Ren sich jedoch auch selbst überzeugen und entschied sich deshalb, mal zu ihm aufzubrechen. Mit allem hatte er gerechnet, jedoch nicht damit, seinen ersten ‚festen Freund‘ dort wiederzutreffen. Chano war genauso überrascht, dass Ren da vor ihm stand, wie Ren überrascht war, dass Chano überhaupt noch lebte, geschweige denn ein Hexer war. Aber das erklärte an diesem Punkt auch den strengen Kräutergeruch, den der Andere ausstrahlte.

Gut, ein wirklich rührseliges Wiedersehen wurde es nicht und eine Freundschaft mit gegenseitigen Vorzügen gingen beide auch nicht mehr ein, aber gelegentlich hatten sie dennoch noch etwas miteinander. Jedenfalls solange, bis Ren auch Boston wieder verlassen musste. Dieses Mal waren es doch ein paar Jahre länger als damals um 1945 rum. So blieb er bis 1994 in Boston, insgesamt 7 Jahre in der Nähe des Hexers. Als er dann 1994 weiterreiste, verabschiedete er sich jedoch ordentlich von seinem alten Freund, denn er glaubte, den Abgang von damals hatte er ihm bis heute noch nicht ganz verziehen. Aber der Kerl hätte doch auch noch mal was sagen können!

In den nächsten Jahrzehnten, bis er 2019 nach Dallas kam, arbeitete und wohnte er zuerst in Nashville, dann in Indianapolis und zuletzt in New Orleans. Im Durchschnitt blieb er an jedem Ort ca. 8 Jahre, bis er wieder von dort verschwand. Solange er niemanden – also Menschen – ohne Grund umbrachte, blieb er weitgehend unentdeckt. Diese Lebensweise hatte sich bis heute gut bewiesen und würde das hoffentlich auch in Zukunft. Natürlich waren ihm in seinem Leben auch einige Jäger untergekommen, sofern diese denn wussten, dass er ein Wolf war. Bis jetzt hatte er an keinen jedoch sein Leben verloren – offensichtlich – und hoffte, dass das auch so bleiben würde. In Dallas hatte er zudem schon eine Wohnung und den Job in dem regionalen Altersheim fest, sodass er direkt anfangen konnte, wenn er dann dort ankam.



Fusszeile
... oder das Kleingedruckte

Schreibprobe:

Heute war der Tag, an dem Ren – und Yami, man wollte ja diplomatisch bleiben – nach Dallas umziehen würden. Na ja, würden stimmt jetzt nicht so ganz, denn umgezogen waren sie schon und standen just in diesem Moment in ihrer neuen Wohnung - Studio. Hübsches Ding musste man sagen. Und wenn man 50 Jahre lang ernsthaft gearbeitet hatte, dann konnte man sich auch ein bisschen was besseres leisten.
Und Yami schien es auch ziemlich zu gefallen. ‚Hättest ja ruhig schon eher die moderne Schiene laufen können, Ren. Das sieht total cool aus hier. Meinst du nicht, wir könnten zur Feier des Tages-' Ren wusste genau, was Yami andeuten wollte und unterbrach ihn bevor er in seinem Kopf zuende reden konnte. „Es ist unsere erste Nacht hier, Yami. Also nein, wir werden nicht auf Jagd gehen. Wir haben andere Dinge zu klären, falls dir das nicht aufgefallen sein sollte.“ Ren sprach natürlich die Fährte an, die er auf dem Weg in die neue Wohnung vernommen hatte. Hier gab es noch jemanden. Diese Antwort stellte Yami natürlich überhaupt nicht zufrieden, aber wenn Ren das jetzt noch interessieren würde, dann wären ihre Verhältnisse zueinander deutlich anders und Yami wäre derjenige, der den Ton angibt. ‚Lusche, man.‘
Solche Kommentare ignorierte er mittlerweile gekonnt und ließ nur ein ‚mhm‘ verlauten, ehe er sich daran machte, auszupacken, damit sie sich in den kommenden Nächten dem Rest widmen konnten.

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Sota Fukushi

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Chiron Jung
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BeitragThema: Re: Ren Mochizuki   Ren Mochizuki EmptyMi 30 Sep 2020 - 17:26

Wiederholungstäter sind gern gesehen - hello Ren! kaffe

Da Du ein solcher bist, kann ich mir den Text zu Profilfeldern, Zusammenfassung und Jobliste sparen und dich einfach bitten alles auszufüllen/verlinken und dich einzutragen hihi sowie danach hier wieder Bescheid zusagen für deine Farbe ^^ (oder sie über Chano/Kirai zu holen XD)

Zur Bewerbung - tja ja ich bin ein großer Fan eurer geschickten Verschachteleien! Und, wenn ich das mal so sagen darf, ich finde Ren ist ein recht sympathisches Exemplar seiner Rasse!

Hab viel Spaß mit ihm und ich hoffe ich treffe ihn IG mal hund

LG
Chiron

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Quellen: Personenbilder - Pinterest.com Schriften -  Chanson d'Amour

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BeitragThema: Re: Ren Mochizuki   Ren Mochizuki EmptyMi 30 Sep 2020 - 18:17

Sodele, müsste jetzt alles haben!

Tihi, dankeschöön! Und jap, da findet sich bestimmt mal eine Gelegenheit, würde mich jedenfalls freuen!

LG!
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Ren Mochizuki
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