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 Alessio di Roya

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Alessio di Roya
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BeitragThema: Alessio di Roya   So 12 Nov 2017 - 23:43

ALESSIO DI ROYA

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Basic Information
Alles hat einen Namen, sogar ich

Name:
Geboren wurde er als Alessandro Gabriel De Luca und zwar in San Antonio, Texas.

Spitzname/Pseudonyme:
Doch seit seiner Kindheit wird er nur Alessio, Alex oder Lio gerufen. Daher nutzte er diesen Rufnamen als Grundlage für sein Pseudonym Alessio di Roya, unter welchen er hier in Dallas bekannt ist.

Wesens-/ Menschenart:
Als Sproß eines Hexers und einer menschlichen Frau erblickte er das Licht der Welt. Doch nun trägt er den Rang eines Hexenmeisters.

Alter:
Jeder würde ihn auf Ende Zwanzig, Anfang Dreißig schätzen und dabei belässt er es auch. Niemand würde vermuten, dass er genau am Neujahrstag vor 51 Jahren seine Geburt feierte.  

Beruf:
Als neuer Besitzer der Discothek "Poisoned Apple" ist er in die Stadt der Nacht gekommen. Doch leicht bekleidete Frauen, die sich auf der Tanzfläche rekeln, reizen ihn schon lange nicht mehr. Er sucht wie viele andere den Nervenkitzel - Adrenalin, Blut und starke Gegner. Und als Betreiber des Fight Club „Blood Cage“ hat er nun alles in seiner Hand und damit die freie Auswahl.

Das Erscheinungsbild
Wie ich mich seh, wie ihr mich seht


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Haarfarbe
Dunkelbraun
Augenfarbe
Mokkabraun
Größe
ca. 1,90 m
Gewicht
ca. 92 kg
Statur
athletisch


Der Italiener ist an die 1,90 Meter groß, trainiert und passt mit seiner 92 kg schweren Muskelmasse perfekt in die letzte Gewichtsklasse des Profi-Boxsports. Obwohl sein Teint etwas heller geraten ist, kann er seine Wurzeln nicht leugnen. Mit mokkabraunen Augen, dunkelbraunem Haar und dem Bart wird er oft mit seinem Vater verwechselt. Nur die Grübchen in den Wangen, welche sich nur bei einem seiner seltenen Lächeln zeigen, erbte er von seiner ihm unbekannten Mutter. Er kleidet sich meist leger unauffällig in dunklen Farben. Doch will er die Blicke auf sich ziehen, hat er auch für solche Situationen immer die passende Kleidung parat. Stets ist er auf alles vorbereitet und hat auch immer einen Plan B in der Hinterhand. Und an finanziellen Rücklagen mangelt es ihm ebenfalls nicht, denn er nennt ein ziemliches Sümmchen Geld sein Eigen. Aber aufgrund seiner Berufslaufbahn lebte er bisher auf kleinem Fuß, nur lebensnotwendige und berufsbegleitende Dinge werden organisiert und nach Verwendung wieder beseitigt.

Auftreten:
Fröhlich, nett oder höflich ist Alessio fürwahr nicht. In seinen Augen sind diese Eigenschaften nur heiße Luft. Lieber tritt der Italiener als er selbst auf: kontrolliert, autark und gewiss nicht freundlich. Meist scheint die Temperatur um einige Grad zu sinken, wenn er in Erscheinung tritt. Viele verspüren sogar ein unwohles Gefühl in seiner Gegenwart und im Grunde weiß jeder sofort, dass dieser Mann mit Vorsicht zu genießen ist. Aber anscheinend zieht gerade diese unnahbare Seite von ihm Frauen und Männer an wie die Fliegen. Denn so Einige versprechen sich etwas von einer Begegnung mit ihm, was manchmal sogar stimmen kann.

Besondere Merkmale:
Alessio hinterlässt niemals Spuren. Daher verzichtet er auf Merkmale, die ihn besonders machen. Er bleibt lieber unerkannt. Die einzige Ausnahme bildet eine sicherförmige Narbe am linken Knöchel, die er sich bei seinem Kampftraining mit seinem Vater zugezogen hatte. Doch jene versteckt und verheimlicht er akribisch.

Charakterinformation
... oder das gewisse Etwas

Charakterbeschreibung:
Aufgewachsen ohne Mutter und ständig mit dem Vater auf der Flucht, blieb ihm nichts anderes übrig, als schnell selbstständig und erwachsen zu werden. Er wartet nicht, bis er eine Aufgabe erhält, sondern handelt eigenständig. Daher ist er absolut durchorganisiert und überlässt im Grunde nie was dem Zufall. Als Kind half ihm seine Verschlagenheit und Ausdauer. Jetzt besitzt er den Vorteil seines analytischen Denkens. Stets hat er seine Gedanken im Griff und lässt sich nicht von Emotionen leiten. Denn Alessio weiß genau, wie er sein Ziel erreichen kann und gibt nie auf, bis er mit Ehrgeiz und Willensstärke das erreicht hat, was er wollte. Selbst dann, wenn er dafür zu unlauteren Mitteln greifen muss. Gerade deswegen plant er stets ein Hintertürchen ein, sollte es mal doch nicht so laufen, wie er es gern hätte. Zwar mag er solche Situationen gar nicht, ist jedoch agil genug, um sich Veränderungen blitzschnell anzupassen. Alessio ist im Grunde ein Einzelgänger und vertraut nur wenigen Leuten. Doch hat es jemand geschafft, sich dieses Privileg zu verdienen, dann tut er es bedingungslos und seine Loyalität kennt fast keine Grenzen. Erst wenn ihn jemand hintergeht, kann seine Rachsucht verheerend sein. Denn er ist gnadenlos, unerbittlich und eiskalt mit seinen Gegnern. Dabei wirkt er erschreckend gefühl- und teilnahmslos. Und um seine Ziele zu erreichen, ist dem Hexer jedes Mittel Recht.

Besondere Fähigkeiten:
# Alessio ist ein professioneller Killer und arbeitet für die sizilianische Mafia Cosa Nostra. Seit seiner Kindheit trainiert er Luta Livre (Kampfsportart) und setzte später noch das Alpha Combat System für schnelle Tötungen auf seinen Stundenplan. Auch der Kampf mit Waffen ist ihm wohl vertraut. Besonders angetan ist er von schnellen Handfeuerwaffen und Wurfmessern, was seine ellenlange schwarze Todesliste beweisen kann. Der Hexer gilt nicht als zimperlich.

# Er ist zwar kein Buchhalter oder Finanzexperte, dennoch sagen viele ihm ein Händchen beim Erzielen von Gewinnen und lukrativen Geschäften nach.

# Außerdem besitzt er wie alle Hexen/Hexer die positiven und negativen Fähigkeiten dieser Wesenart (mit Geister agieren, Aurenerkennung, verbesserter Geruchssinn, empfindliche Haut, hohe Lebenserwartung).

# Bekannte und verwendete Tränke, Zauber & Flüche

Trank I – il Rinnovo (Erneuerung)
Der Hauptbestandteil dieses Heiltranks ist Vampirblut. Dabei entscheidet die Schwere der Verletzung über die benötigte Menge und variiert so in der Farbe des Tranks. Die Mengenangabe aller anderen Bestandteile bleiben gleich.
+ Schwach (rötlicher Schimmer) – obere und tiefere Hautschichten sind betroffen (z.B. Schürfwunden, Blessuren, Streifschüsse, Verbrennungen) = 100 ml Vampirblut
+ Mittel (Rosa) – Haut, Muskulatur, Sehnen sowie körpereigene Stoffe wie Blut sind betroffen (z.B. Schusswunden, Vereisungen, Vergiftung durch chemische oder natürliche Stoffe) = 150 ml Vampirblut
+ Stark (Rot) – Knochen und Organe sind betroffen (z.B. Brüche, Schusswunden, Stromschlag) = 200 ml Vampirblut
Die Inhaltstoffe werden 12 Stunden auf kleiner Flamme geköchelt. Besonders wichtig dabei ist, dass dies bei absoluter Dunkelheit erfolgt, da sich sonst die heilenden Inhaltsstoffe des Vampirblutes in Luft auflösen. Das Endergebnis ist vollständig geruchs- und geschmacklos und besitzt keine Einschränkung mehr. Kühl gelagert hält der in kleinen 250 ml Fläschen abgefüllte Trank knapp ein Jahr.


Der Trank kann getrunken, auf die Haut aufgetragen oder in die Vene gespritzt werden. Die Nutzung dieses Tranks hat den Nachteil, dass die Wirkung erst in einem schlaf- oder komaähnlichen Zustand einsetzt und derjenige erst wieder erwacht, wenn die Heilung soweit abgeschlossen ist, dass durch Bewegungen keine großen Schäden mehr entstehen können. Doch mehr als drei Tage benötigt der Körper für diesen Vorgang nicht, wobei sich dieser währenddessen selbst versorgt. Dieser Schlaf erfolgt sobald die Wirkstoffe des Tranks das Blut erreicht haben. Je nach Einnahme geschieht dies sofort (durch eine Spritze in die Vene) oder erst 20-30 Minuten später ( mit einen leckeren Drink oder per Hautkontakt). Wie und ob der Trank nach Ablauf des Jahres immer noch wirkt, ist nicht bekannt, denn das wurde noch nicht getestet.

Trank II – Spirito ombra (Schattengeist)
Um diesen Trank herzustellen, wird die DNA des Opfers benötigt, in welche sich verwandelt werden soll. Dies können sein: Blut, Haare, Speichel, Hautpartikel, Teile vom Fingernagel, eben alles, woraus sich DNA gewinnen lässt. Des weiteren ist 100 ml Blut eines Gestaltenwandlers und 100 ml Blut vom Nutzer notwendig, um die Wandlung möglich zu machen. Diese drei Hauptbestandteile mit den weiteren pflanzlichen Zutaten erhitzen, jedoch nicht kochen und vier Stunden ziehen lassen. Es ist geruchlos, hat jedoch einen starken bitteren Nachgeschmack. Da dieser Trank nur auf Bestellung hergestellt wird, muss er bis zur Einnahme bei Zimmertemperatur dunkel lagert werden.

Mit diesem Trank kann der Nutzer für einen gewissen Zeitraum das Aussehen eines anderen Lebewesens (Opfer) annehmen. Der Nachteil besteht darin, dass die DNA-Probe absolut rein sein muss. Befinden sich in der Probe fremde DNA-Partikel, erfolgt eine Wandlung in das Wesen, wessen DNA-Anteile die abgegebene Probe dominieren. Daher ist der Besteller für die Beschaffung der DNA-Probe zuständig, denn der Hersteller lehnt jede Haftung nach Übergabe des Tranks ab. Zudem wird stets auf die Nebenwirkungen hingewiesen. Somit kann der Nutzer allein entscheiden, ob es diesen Trank einnimmt und ist somit für die Konsequenzen selbst verantwortlich. Der Zeitraum der Wandlung hängt von der Komplexität der DNA und der Größe/Gewicht des Opfers ab.
+ Metamorphose in Tiere (Bsp. Falke, Ratte  = bis zu 9 Stunden |Katze, Wolf, Pferd = bis zu 7 Stunden |Elefant, Nashorn, Wal = bis zu 5 Stunden)
+ Metamorphose in Menschen (Bsp. Kind = bis zu 3 Stunden |Erwachsener = bis zu 2 Stunden)
+ Metamorphose in andere Wesen (Bsp. Ghule = bis zu 2,5 Stunden |Vampir, Werwolf, Gestaltenwandler = bis zu 1 Stunde)
Die Wandlung kann durch einen Gegentrank unterbrochen werden, wobei der Nutzer wieder in seine ursprüngliche Gestalt zurück gezwungen wird.

Zauber I (Sigillenmagie) – Dio scudo (Gottesschild)
Die Anwendung der passenden zwei Sigillen, welche mit Blut auf einen x-beliebigen Untergrund (Zettel, Wand, Gegenstand, Körper) gemalt werden, aktivieren den Schutzzauber.

Bei diesem Zauber wird ein Schutzkreis errichtet, wo Angriffe jeder Art (magisch oder nicht magisch) abprallen. Das bedeutet, andere in der Nähe befindliche Ziele können von den zurückgeworfenen Angriffen getroffen werden. Zur Errichtung des Kreises sind zwei Sigillen vonnöten. Die Erste steht direkt für den Gottesschild. Doch wen dieser Kreis schützt, entscheidet die zweite Sigille (Bezeichnung/Name). So kann der Hexer diesen Schutzkreis um sich selbst, einen Ort, einen Gegenstand oder eine andere Person legen. Doch aktiv ist dieses Schild nur, solange die Sigille nicht zerstört wird. Wird sie verwischt, übermalt oder entfernt, dann erlischt der Zauber. Auch ist der Kreis optisch nicht zu sehen, erst wenn er von einem Angriff getroffen wird, leuchtet die betroffene Stelle wie ein schwarzes Gitternetz auf und erlischt sofort wieder. Das Bezirzen wird beispielsweise nicht als Angriff gewertet. Das Schild muss bewusst errichtet werden und das Aufrechterhalten kostet körperliche Kraft, die nicht unbegrenzt zur Verfügung steht. So spielt auch die Entfernung und die Größe des Kreises bei der Kräftefrage eine Rolle. Der Schutz eines Gebäudes erfordert mehr Energie als der Schutz einer einzelnen Person. So ist auch zu beachten, dass je weiter entfernt die schützende Person sich befindet, um so anstrengender ist es für den Hexer. Daher ist die Nutzung des Gottesschild nur in Gefahrensituationen ratsam und kann den Anwender an seine Grenzen bringen. Meist fühlt er sich bei geringer Nutzung ein bisschen ausgelaugt. Doch kann sich dies je nach Einsatz über Schwindelanfälle und Kraftlosigkeit bis zur totalen Erschöpfung steigern.

Zauber II - Soffio vitale (Lebensatem)
Das Zeichnen von mindestens zwei zugehörigen Sigillen mit Blut auf einem frei wählbaren Untergrund (Zettel, Wand, Gegenstand, Körper) lässt den Lebensatem entstehen.

Dieser Zauber zählt als sehr seltene Sigillenmagie, welche viele Jahre in Vergessenheit geraten waren. Eine alteingesessene Hexenmeisterfamilie aus Sizilien hat diesen Zauber wiedergefunden. Seitdem wird Soffio Vitale in der Familie de Luca von Generation zu Generation weitergegeben. Diese Sigillen hauchen einem oder mehreren Gegenstände Leben ein. So kann jener als Verteidigung oder auch Angriff genutzt werden. Die erste Sigille ist für den Lebensatem an sich zuständig, die Zweite sowie alle Weiteren dagegen betiteln die Gegenstände, welche zum Leben erweckt werden sollen. Für jeden Gegenstand muss eine separate Sigille gezeichnet werden, wobei sie sich nicht überschneiden dürfen. Diese beschwören dann in dem jeweiligen toten Gegenstand das Leben herauf und können von Alessio durch die Blutsverbindung gesteuert werden. Z.B. könnte der Hexer ein Messer Leben einhauchen, damit es zu ihm gekrochen kommt und seine Fesseln durchtrennt oder eine Gardine wird zu einer lebensbedrohlichen Waffe. Es gibt viele Möglichkeiten, sich diesen Zauber zunutze zu machen. Doch auch dieser birgt einige Nachteile. Das Leben in den Gegenständen besteht nur so lange, wie die Sigillen existieren. Eine kleine Veränderung an den Zeichen kann den Zauber sofort erlöschen lassen. Und auch diese Magie verlangt ihre körperliche Kraft vom Hexer. Je mehr Gegenstände er verzaubert und je länger er diesen Zauber aufrechterhält, umso schwächer wird sein Körper. Dies kann bis zur Besinnungslosigkeit führen. Daher ist hier empfehlenswert, die Sigillen kontrolliert einzusetzen und seine Grenzen zu kennen. Nach völliger Erschöpfung ist eine längere Erholungspause unumgänglich.

Fluch I –Segno di verità (Zeichen der Wahrheit)
Für die Verfluchung ist ein Teil vom Körper des Opfers (Haar, Nagelstück) sowie Lebensenergie vom Hexer notwendig. Danach werden die rituale Worte gesprochen und fertig ist der ganze Zauber. Dabei spielt der Ort keine Rolle, der Fluch könnte auch 1000 Kilometer weit weg ausgesprochen werden.

Wird dieser Fluch ausgesprochen, so ist das Opfer gezwungen, auf alle Fragen wahrheitsgemäß zu antworten. Er darf nichts verschweigen oder zurückhalten. Der Fluch umfasst keine bestimmte Zeitdauer und kann jederzeit wieder aufgehoben werden. Das Wissen dazu besitzt Alessio natürlich, ist aber nicht der Einzige. Er nutzt diesen Fluch als Sammelquelle von Informationen. Dieser Fluch verlangt Lebensenergie als Preis. Wenn Alessio ihn ausspricht, dann verliert er ab sofort für jedes begonnene Jahr des Fluchs auch ein Jahr seiner Lebenszeit. Dieses Jahr kann auch bei vorzeitiger Rücknahme nicht wiedererlangt werden. Für den Hexer gibt es keine Nachteile abgesehen von dem Preis des Fluchs. Für den Verfluchten gilt, dass alles, was während des Fluchs passiert, nicht wieder rückgängig gemacht werden kann. So durchlebt das Opfer bewusst seine Handlungen und Äußerungen, ohne etwas dagegen tun zu können. Auch kann er kein Wort oder Zeile über den Fluch verlieren. Es ist, als ob ihm die Stimme genommen worden wäre.

Kenntnis von anderen Wesen/Bezug zu ihnen:
Seine eher spärlichen Informationen über andere Wesen erhielt er zum Teil von seinem Vater. Später wurde er von seinem Großvater in die für seine Aufgaben relevanten Kenntnisse unterrichtet. Beispielsweise wie er sich schützt und wie er die Zielperson auf dem schnellsten Wege  tötet. Daher ist sein Wissen begrenzt und durchaus ausbaufähig, was er selbst erkannt hat. So arbeitete er bei den Cosa Nostra mit anderen Wesen zusammen und beschloss für sich selbst, niemanden vorschnell zu verurteilen, nur weil er anders ist. Alessio nimmt sich die Zeit, die Person erst von allen Seiten zu beschnuppern und sich dann ein eigenes Bild machen zu können. Dieses Bild ist jedoch unwiderruflich. Erweist sich der- oder diejenige als würdig, so braucht er oder sie den Hexer vorerst nicht zu fürchten. Doch sollte sich das Blatt wenden, dann lernen diese Wesen seine unschöne Seite kennen. Denn eines verliert Alessio niemals – seine Vorsicht.  

The Way Of Life
Jede Geschichte hat einen Anfang - auch meine

Vorgeschichte:


USA - Die Kindheit
An seine Jahre als Kind kann er sich nur wenig erinnern. Sein Vater sprach oft und sehr liebevoll von Gabriella, seiner Mutter. Das ist Lio im Gedächtnis geblieben. Sie sei bei der Geburt gestorben, hätte sich jedoch sehr auf ihn gefreut. Auch wie sie war und wie sich seine Eltern kennengelernt hatten, gehörte damals zu den Gutenachtgeschichten, die er am Bett erzählt bekommen hat. Dass sie dabei ständig umzogen, gehörte irgendwann zu seinem Leben dazu. Fast jedes halbe Jahr ließen sie sich woanders nieder und ein Hilfsjob löste den anderen ab. Die Beiden besaßen nicht viel, alle ihre Habseligkeiten fanden in ihrem alten Dodge Platz. Manchmal lebten sie sogar in einem Wohnwagen, sofern sie keine billige Wohnung gefunden hatten. Trotzdem machten sie immer das Beste aus ihrem Dasein. So unterstützte Lio seinen Vater, wo er nur konnte. Denn immerhin war er schon sieben Jahre alt. Sein Tagesablauf besaß stets den gleichen Rhythmus: Aufstehen und Matteo wecken, Frühstück zubereiten und Proviant für den Vater einpacken. Dann ging es an den Hausputz und ging mit dem Wenigen was sie verdient hatten einkaufen. Meist zog Lio noch kleinere Jobs an Land, lapidare Sachen wie Zeitung austragen oder auf Märkten helfen. Wenn Matteo dann abends zurückkam, wurde eine Trainingseinheit eingelegt und das Abendbrot verputzt, was Lio zubereitet hatte. Danach fielen beide wie Tod auf die provisorischen Matratzen. An Schule war nicht zu denken, dafür hatte er keine Zeit und sein Vater war strikt dagegen. Der Kleine wusste, dass sie unbemerkt bleiben mussten. Auf keinen Fall durften sie auffallen, dass zumindest hatte er einmal lauschen können, als Matteo dies zu einem Mann namens Jacopo am Telefon sagte. Dieser stellte sich als sein Großvater heraus und auch, dass sie italienisch sprachen, störte den Kleinen nicht. Vater und Sohn sprachen immer italienisch, wenn Fremde nicht zuhören sollten. Doch den Grund, weshalb sie Beide ständig den Bundesstaat wechselten, erzählte Matteo auch nach eisernem Nachfragen von Lios Seiten nie. Es hieß nur, dass sie bald nach Europa gehen würden. „Nur noch wenigen Wochen und dann sind wir weg“, meinte Matteo eines Abends und der Kleine spürte so etwas wie Hoffnung aufflackern. Leider wurde dieses Gefühl im Keim erstickt, denn am nächsten Tag kam nicht sein Vater nach der Arbeit zur Unterkunft. Sondern zwei Polizisten standen vor der Tür. Matt Delano war bei einem Unfall mit seinem Auto verstorben und ob es noch Verwandtschaft gäbe, die ihn aufnehmen könnte. Lio war wie gelähmt und irritiert, zum einen konnte er mit dem Namen Delano nichts anfangen und nachdem sein Blick auf den Dodge gefallen war, fragte er sich, welches Auto die Bullen meinten? In seinem Schockzustand muss ihm wohl der Name seines Großvaters herausgerutscht sein. Denn ehe er es sich versah, saß er wenige Tage später bereits in einem Flieger nach Palermo.

Italien - Eine Hexenfamilie
Kaum gelandet begann auch schon Lios nächster Lebensabschnitt, dem man alles andere als geborgen nennen konnte. Obwohl der Großvater von seinem neuen Schützling nicht sonderlich begeistert war, nahm er ihn unter seine Fittiche und schickte ihn sogleich auf eine speziell ausgesuchte Privatschule. Der Junge wurde in einem Internat unweit von Trapani untergebracht und der jetzige Tagesablauf wurde ihm strikt vorgegeben. Jede Abweichung wurde bestraft und der Rohrstock, wie ungezogene Schüler früher gezüchtigt wurden, war noch das kleinere Übel. So gehörten die bekannten Fächer wie Mathematik, Sprachen, Sport, Chemie und Physik zu seinem Schulalltag. Jedoch auch Anatomie, Kampfsport, Waffentraining und sowas wie Taktik wurden gelehrt. Nach dem ersten Jahr traf er zum zweiten Mal vor seinen Großvater Jacopo de Luca und wieder war der Empfang alles andere als herzlich. Selbst der Rest der Familie lehnte ihn eiskalt ab, was wohl an seinem Vater lag, wenn er richtig gelauscht hatte. Darum hielt er sich von den Mitgliedern fern und verbrachte seine Freizeit lieber draußen, um zu trainieren. Einige Abende später erfährt von seiner sizilianischen Abstammung. Er gehört einer uralten heimische Hexenfamilie an und trägt wie sein Vater die Kräfte eines Hexers in sich. Lio glaubte sich verhört zu haben und erst eine Demonstration Jacos öffnete seinen Geist für neue Möglichkeiten. Die Ferien waren hart und lehrreich. So erhielt er Kenntnisse in Kräuterkunde und wie Tränke gebraut werden. Doch nie durfte dieses Wissen an fremde Ohren gelangen. Dafür wurde ein Blutschwur von ihm gefordert. Das zweite Jahr verging wie im Fluge und hatte Lio anfangs noch Nachteile aufgrund dessen, dass er erst mit 8 Jahren zur Schule kam, so verflogen diese im dritten Schuljahr. Sein Wissensschatz vergrößerte sich stetig, fast sog er die Informationen auf und auch die Ferien, welche er immer bei Jaco verbrachte, waren sehr aufschlussreich. So kamen zu den Tränken nun Zauber und Flüche hinzu. Nur einige wenige Dinge wurde niemals vermittelt: Liebe, Vertrauen und Freundschaft. So wie in der Schule wurde auch im Haushalt der De Lucas das Motto „Vertraue niemanden“ großgeschrieben. Daran hält sich Lio noch heute.

Italien - Die Cosa Nostra
Nach weiteren acht Jahren wurde er dann in das zweite Geheimnis der Familie eingeweiht. Wie sein Großvater dies so lange vor ihm geheim halten konnte, war ihm unbegreiflich. Doch in seiner Position war wohl alles möglich. Auch das er stetig überwacht wurde und jede Strafe brühwarm an Jacopo weitergeleitete wurde, war ihm neu. Die De Lucas gehören seit vielen Jahrhunderten der Cosa Nostra an, der sizilianischen Mafia. Nach dieser Eröffnung machte einiges, was bisher geschehen war, wesentlich mehr Sinn. Die Flucht seines Vaters könnte damit zusammenhängen. Viele Anspielungen seiner Mitschüler fielen ihm wieder ein. Die Schule schien reinste Killermaschinen zu züchten, die erst Aufspüren, dann das Opfer stellen und schließlich auf schnelle Weise töten. Dies alles hatte er in den letzten Jahren perfektioniert und jetzt schien er zu wissen, wozu. Lio erfuhr auch, welchen Rang sein Großvater einnahm und staunte nicht schlecht, dass Jaco als Capo Commissione die Provinz Palermo vor dem Capo dei Capi, dem Boss der Mafia, vertrat. Ihm wurde freigestellt, ebenfalls den Cosa Nostra beizutreten und auch wenn es unausgesprochen blieb, kannte jeder anwesender im Raum die Konsequenz bei einer Ablehnung. Vielleicht klang deshalb die Stimme seines Großvaters so drängend. Entweder man trat der Mafia bei oder bald müsste man sich auf einen Unfall gefasst machen, der den Tod bedeutete. Ob Lio nun lebensmüde war oder unzurechnungsfähig wusste niemand, denn er lehnte tatsächlich ab. Doch dann ließ sein Großvater ihn eines Abends in sein Büro kommen und berichtete ihm, wie seine Mutter und sein Vater tatsächlich gestorben waren. Bekräftigen tat er seine Worte mit konkreten Beweisen, die es nicht von der Hand weisen konnten. Der Teenager war außer sich, legte fast den ganzen Raum in Schutt und Asche, bevor er Rache schwor. Er würde den Bruder seiner Mutter finden, diesen Carlos Sanchez und ihn für den Tod seiner Eltern büßen lassen. Qualvoll und langsam würde er sterben, das nahm sich Lio fest vor. Wahrscheinlich war genau diese Offenbarung ausschlaggebend, dass er nun doch der Aufnahme in die Mafia zustimmte. Was es für ihn und seine Zukunft bedeutete, daran hatte er zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Gedanken verschwendet. Jaco sicherte ihm jede Hilfe zu, die er benötigte, um sein eigenes Racheziel zu erreichen. So nahm der Teenager mit nur sechzehn Jahren die Position eines Soldati ein.

Italien - Rache
Mit Bravour schloss er drei Jahre später die Schule ab und sollte kurz danach seinen ersten Auftrag absolvieren. Der erste Mord soll am schlimmsten sein, danach wird es zur Routine. Zumindest sagte das sein Waffentrainer während des Unterrichts immer wieder. Lio blendete einfach seine gesamten Gefühle aus und tötete - ohne mit der Wimper zu zucken. Die Waffe spielte keine Rolle oder wie er diese einsetzte. Entweder er tötet von der Ferne oder stellt sich dem Opfer direkt. Ohne Gnade setzt er seine Waffen in jeder möglichen Weise ein, um an sein Auftragsziel zu kommen. Zeugen oder Spuren hinterlässt er nie. Der junge Mann stumpfte ab, was seinen Großvater sehr zu gefallen schien. Am liebsten arbeitete Lio allein, wo er alles selbst planen und ausführen konnte. Doch gab es größere Probleme, blieb ihm nichts anderes übrig, als mit mehreren zusammenzuarbeiten. So fasste er zu zwei anderen Soldati genug Vertrauen, dass er sie seinen Rücken freihalten ließ. Sie schlichen sich an, völlig unbemerkt und erledigten das Problem in Windeseile. Ab diesem Zeitpunkt wurde er innerhalb der Mafia nur noch Nero genannt. Ein Auftrag folgte dem Nächsten und seine schnelle, unauffällige, aber präzise Arbeit blieb von Capo dei Capi nicht unbemerkt. So bekam er als Capodecina seine erste Zehnergruppe, für die er verantwortlich war. Seine Erfolge wurden in dem Untergrund legendär und auch bei seinen Gegner stieg der Respekt. Nach einem weiteren gelungenen Coup erhob ihn Jaco zu seinem Consiglieri. Mit knapp 40 Jahren war er nun der Berater des zweitmächtigsten Mannes der Cosa Nostra. Und diese Position hatte es in sich. Es gab viele Neider, allen voran seine Familie und wie eh und je musste Lio auf alles vorbereitet sein. Während eines Kampfes wurde er von einem Giftpfeil getroffen und er überlebte diesen Anschlag nur knapp. Seitdem arbeitet er an der Immunisierung gegen Gifte und chemischen Substanzen. Und auch wenn seine Verantwortung um einiges gewachsen war und einige Mitglieder über diese Wendung nicht erfreut waren, so nahm er diesen neuen Rang sehr ernst. Da ihm der sportliche Ausgleich fehlte, powerte er sich regelmäßig in geheimen Kämpfen ab wo es um viel Geld ging. So kam ihm die Idee nach einem eigenem Fight Club und dank seiner gewonnenen Geldmittel eröffnete er die erste Kampfarena in Palermo. Dieser Treffpunkt für Fighter aller Kampfarten schlug ein wie eine Bombe. So vermehrte sich sein Gewinn durch schlaue Wetten und gefragten Kämpfen. Trotzdem verlor er sein Ziel niemals aus den Augen. Der Mann wartete nur ab, da Sanchez vollständig von der Bildfläche verschwunden war. Sobald er wieder auftauchen würde, sollte sein Rachefeldzug beginnen.

Fusszeile
... oder das Kleingedruckte

Schreibprobe:
Es war früh in der Nacht. Stille lag auf dem Flur und nur der Mond, welcher durch ein riesiges Dachfenster schien, erhellte den mit Marmor gefliesten Fußboden und die mittige Treppe aus dunklem Holz. Abgesehen von der hohen zweitürigen Eingangspforte führten weitere Türen zu beiden Seiten in fremde Räume. Auf der linken Seite stand eine alte Standuhr, auf welcher der Stundenzeiger bereits die Drei überschritten hatte. Eine der kleineren Türen öffnete sich und ein dunkelhaariger, erwachsener Mann trat leise über die Schwelle. Die Kapuze wurde zurückgeschlagen und Lio wackelte leicht mit dem Kopf, und die blöde Spannung aus seinem Nacken zu vertreiben. Natürlich ein sinnloses Unterfangen. Der Hexer sah müde aus und wirkte übernächtigt. Hatte das wirklich nicht warten können? Eigentlich wollte er längst seine Wunden versorgen und sich dann ins Bett werfen, um den Schlaf der Seeligen zu suchen. Doch ausgerechnet während seines Kampfes erhielt er von Jacos Boten den Befehl, sich sofort bei ihm blicken zu lassen. Einen Befehl! Wann hatte Jaco ihm das letzte Mal einen Befehl geben? Er schüttelte mit dem Kopf und wollte am liebsten irgendwo draufschlagen. Unter Schmerzen schälte er sich aus seiner Jacke und schritt nicht gerade leise auf eine hintere Tür zu. Er wusste, dass sie direkt zu dem Büro seines Großvaters führte. Denn dort würde der alte Mann auf ihn warten.

Was gibt es?
Lio fiel direkt mit der Tür ins Haus. Er hielt sich nie lange auf mit Freundlichkeitsfloskeln, dafür war seine Zeit zu kostbar … besonders um diese Uhrzeit und in seinem jetzigen Zustand. Es brannte kein Licht. Lediglich ein Feuer prasselte ihm Steinkamin, was jedoch völlig ausreichte. Jeder Winkel war einsehbar. Davor waren zwei Sessel platziert, dazwischen stand ein kleiner Tisch, worauf sich bereits eine Flasche Aberfeldy, wahrscheinlich 21 Jahre alt und zwei leere Gläser befanden. Jacopo saß ruhig an der weichen Polsterung gelehnt und starrte in die Flammen. Seine Ellenbogen waren auf den Armlehnen gestützt und die Fingerspitzen berührten sich mit einem Spiel. Lio runzelte die Stirn, denn dies war kein gutes Zeichen. Wenn sein Großvater so ruhig und versunken war, suchte er stets eine Lösung für ein fast unlösbares Problem. Na gut, das könnte eine lange Nacht werden. Nach Whiskey verspürte er im Moment keinen Drang. Daher marschierte er mit großen Schritten zu einer Bar, die sich vollständig in der Wand verbarg und mit Paneelen versteckt werden konnte. Während er sich eine Wasserflasche griff, drehte er abermals seine Halsmuskeln.
So schlimm?
Immer noch bekam er keine Antwort. Schließlich ließ er sich in den Sessel fallen, nahm einen langen Schluck von seinem Getränk …
Sanchez ist aufgetaucht! ...
… und spuckte ihn sprühend wieder aus. Mit einem Ruck fuhr sein Kopf herum und fokussierte genau die Mimik seines Großvaters. Auch er sah müde aus. Tiefe Ringe unter den Augen zeugten von einem langen Tag.
Ist das sicher?
Lio überließ niemals etwas den Zufall und wollte wirklich jeden Zweifel ausräumen, bevor er sich Hoffnung machen konnte.
Hundertprozentig!
Fotos kamen zu ihm herüber geflogen und blieben auf den Schoß liegen. Sofort stellte Lio die Flasche auf den Tisch und nahm die Bilder an sich. Er durchstöberte eines nach dem Anderen und prägte sich alles sichtbare ein: das Gesicht, der Hintergrund, herausstechende Objekte, Begleitpersonen. Wirklich alles war von Bedeutung, was für seine Rache nützlich war. Und allein dieses widerliche Antlitz bestätigte, dass die Information stimmte. Zwar war er älter geworden, graue Strähnen zierten nun das schwarze Haar, doch es war unverkennbar Carlos Sanchez. Eines der Fotos stammte sogar von vor drei Wochen und konnte als ziemlich aktuell bezeichnet werden. Einige Gebäude wiesen sogar auf die Stadt hin, wo er sich während diese Bilder entstanden befand.
Er ist also in den Vereinigten Staaten. Ich hatte darauf getippt, dass er sich in Mexiko versteckt hält.
Immerhin hatte er in San Antonio den Mord an seiner Mutter begannen. Die Frage war nur, ob er wusste, dass Matt Delano in Wirklichkeit Matteo De Luca hieß und Mitglied der Cosa Nostra war. Aber so dumm schätzte er ihn nicht ein, dass er sich mit der sizilianischen Mafia anlegte. Daher musste er den Fehler bereits vorher gemacht haben. Sanchez hatte sich nicht genug über den Lover seiner Schwester informiert.
Dann heißt mein neues Ziel: Texas.
Jetzt sah ihn Jaco an, ließ den Blick über seine Gestalt wandern und schließlich hob sich fragend eine Augenbraue. Lio hielt seinem Blick problemlos stand. Er wusste, dass sich der alte Herr auf seine Aufmachung bezog und ignorierte gekonnte das verschwitzte T-Shirt, dass ihm wie nass am Oberkörper klebte. Was erwartete der Mann eigentlich? Er kam frisch von einem Kampf. Daher zuckte er nur mit den Schultern.
Ich habe kein Deo dabei.
Dann wandte er sich wieder den Fotos in seinen Händen zu, lehnte sich vor und stützte seine Unterarme auf den Oberschenkeln ab.
Ich sollte mit unseren Leuten dort Kontakt aufnehmen.
In seinen Augenwinkel konnte er Jaco den Kopf schütteln sehen.
Ich habe dir einen Club gekauft.
Lio stutzte, sagte aber erstmal nichts – sondern starrte nun in das Flackern des Feuers. Was? Wieso? Gerade wollte er fragen, weshalb ... als Jaco bereits weitersprach.
Es ist in Dallas, ungefähr 280 Meilen von San Antonio entfernt. Weit genug weg, um unauffällig Pläne zu schmieden und nah genug, um diese auszuführen.
Sein Großvater überraschte ihn immer wieder. Er hatte mit viel gerechnet, aber damit gewiss nicht. Natürlich hatte er ihm seine Hilfe angeboten, damals bevor er den Cosa Nostra beigetreten war. Aber dennoch war er erstaunt und das passierte ihm eigentlich nie. Er wollte sagen, dass er selbst dafür verantwortlich war. Es war schließlich seine Rache, aber die Formulierung blieb ihm seltsamerweise im Hals stecken.
Es wurde bereits komplett renoviert, nur noch einige Handgriffe sind notwendig.
Jaco richtete sich auf und begann die zwei Gläser ein Fingerbreit mit dem hellbraunen Whiskey zu füllen.
Dort kannst du alles weitere organisieren und beschaffen, was immer notwendig ist. Meine Leute werden Sanchez weiter beschaffen und unterstehen ab sofort nur noch dir. Die Kontaktdaten habe ich bereits weitergeleitet, auch den Erkennungscode.
Nun sank er mit einem der Gläser wieder in die weichen Polster und sprach geschäftsmäßig weiter.
Dein Flieger geht in zwei Tagen und nimm an Männern mit, was du brauchst oder lass sie später nachkommen. Du hast freie Handlungsbefugnisse und bist nur mir Rechenschaft schuldig.
Der alte Fuchs hatte wirklich an alles gedacht.
Und was sagst du?
Jaco wusste, dass er es nicht mochte, wenn über seinen Kopf Entscheidungen getroffen werden, die ihn direkt betreffen. Doch diesmal konnte er keine Wut in sich finden, denn endlich … endlich war Sanchez aus seinem Loch gekrochen gekommen und nun – nach so vielen Jahren des Wartens bekam er seine Rache. Darum nahm er das zweit Glas, was eindeutig für ihn gedacht war und Prostete seinem Großvater zu.
Ich denke, ich sollte meine Sachen packen.
Beide Männer schauten sich zufrieden, voller Vorfreude auf das Kommende an und tranken den guten alten Stoff. Es wurde auch wirklich Zeit.
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Chiron Jung
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BeitragThema: Re: Alessio di Roya   Mi 15 Nov 2017 - 13:06

Hi Alessio!

schock Wahnsinnsbewerbung! Ich weiß gar nicht was ich sagen soll, außer das die Umfrage nach dem härtesten Kerl wohl einen Ticken zu früh gekommen ist schock

Ich muss auch gestehen, dass ich nichts auszusetzen habe. Allein die Fertigkeiten Deines Hexenmeisters! perfekt Ich freue mich sehr darauf ihn in Aktion zu sehen!

Deine bisherigen Kontakte im Ingame sind Jennifer Delaney, Kim Johnsson und Thomas-Eugene Paris - das zur Erinnerung.

Bitte lasse Alessio in die Jobliste eintragen. Den Link findest Du oben rechts unter Deinem Avatarbild in der Rubrik "Hilfreiches auf einen Blick".

Last but not least bitte ich Dich bei den Zusammenfassungen der Hexen/Hexenmeister *klick* einen Thread für Alessio anzulegen und Deine Profilfelder, soweit noch nicht geschehen, vollständig auszufüllen.

Sobald das alles erledigt ist, erhältst Du Deine Farbe für das Ingame.


Liebe Grüße

Chiron Jung
für das Team von Dallas bei Nacht


P.S. An dieser Stelle nochmal eine Entschuldigung, dass es mit der Annahme der Bewerbung so lange gedauert hat, i.d.R. sind wir tatsächlich schneller...

___________________
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Alessio di Roya
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BeitragThema: Re: Alessio di Roya   Mi 15 Nov 2017 - 20:40

Danke. hurra
Soweit müsste ich alle Punkte (Profil, Jobliste, Zusammenfassung) abgearbeitet haben. Wenn noch etwas fehlt, einfach schreien.
Ich freu mich riesig drauf, hier bald mitzumischen.

Lio ;D
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Alessio di Roya
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