StartseiteSuchenAnmeldenLogin
Shortfacts
Willkommen in Dallas bei Nacht, der Stadt der Reichen und Schönen, der Ölbosse aber auch der Neider, der Rachsüchtigen und der Intriganten.

Wir sind ein deutschsprachiges Fantasy Real Life Rollenspielforum mit Crime-Einflüssen. Freigegeben ab 18 Jahren. Also, worauf wartest Du noch? Wähle eine der vielen spielbaren Rassen aus, erstelle Deinen Charakter und mische im Nachtleben von Dallas kräftig mit.
Hilfreiches auf einen Blick!
Die neuesten Themen
» Cassy Tasson
von Chiron Jung Gestern um 13:58

» Jobliste - Berufe unserer Einwohner
von Cassy Tasson Gestern um 11:43

» Alessio di Roya
von Alessio di Roya Mi 15 Nov 2017 - 20:40

» Silvesterball 2017/2018
von Teamaccount Mi 15 Nov 2017 - 20:28

» Ausgabe 57
von Dallas Newsflash Di 14 Nov 2017 - 19:46

» Sympathy For The Devil
von Gast Do 9 Nov 2017 - 21:18

» Nett war gestern...
von Teamaccount Do 9 Nov 2017 - 21:02

» he's gonna be legendary...
von Jennifer Delaney Mi 8 Nov 2017 - 21:13

» Himmel und Hölle - DAS bin ich für dich
von Luther Morgan Di 7 Nov 2017 - 15:03

» Black Heaven - Wo Licht ist, ist auch Schatten
von Gast Sa 4 Nov 2017 - 16:14

Dieses Thema ist gesperrt. Sie können weder die Beiträge bearbeiten, noch Antworten verfassen.Austausch | 
 

 Melanie 'Crebain' Forsyth

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Melanie Forsyth
avatar

Profil
Anmeldedatum :
21.10.17
Anzahl der Beiträge :
16
Alter/Größe :
29/164 cm

BeitragThema: Melanie 'Crebain' Forsyth   Sa 21 Okt 2017 - 23:46

Melanie 'Crebain' Forsyth

Basic Information
Alles hat einen Namen, sogar ich

Name:
Der Name der jungen Lady lautet Melanie Forsyth. Der Ursprung des Namens liegt im Griechischen, vermutlich abgeleitet von dem spät römischen Namen Melania. Vom griechischen melas = »schwarz« abgeleitet, bedeutet er so viel wie »die Schwarze, die Dunkle«. Die Schwarze oder die Dunkle deshalb, da der Name in der griechischen Mythologie den Beinamen der Fruchtbarkeitsgöttin Demeter darstellte, welche, nachdem ihre Tochter Persephone von Hades in die Unterwelt entführt wurde, darauf nur noch schwarz trug. Sie hat so manchen Spitznamen erhalten, von Mel zu Mellie war da wohl alles dabei.
Forsyth (manchmal auch Forsythe) ist ein gälischer Name und bedeutet so viel wie »Mann des Friedens«.

Manche kennen sie noch mit dem Künstlernachnamen Crebain. Sie ist ein großer Fan vom Herrn der Ringe und lässt sich gerne von den Werken Tolkins inspirieren. Crebain ist der elbische Ausdruck für Krähe. Es ist viele Jahre her, sie war noch ein Kind, als sie draußen saß und eine Krähe beobachtete. Sie saß mit dem Papier auf dem Schoß da und versuchte ihre Anmut einzufangen. Natürlich scheiterte sie daran, sie war zu jung, zu unerfahren, aber dieser Moment war es, der den Wunsch zu zeichnen in ihr erst so richtig entfachte. Infolge ihres Kennenlernens des Herrn der Ringe, wurde ihr Künstlername geboren.

Ihre Arbeiten findet man daher auch unter crebain.com

Spitzname/Pseudonyme:
Mel, Mellie und unter dem Künstlernamen  Melanie Crebain.

Wesens-/ Menschenart:
Telepathin

Alter:
29

Beruf:
sie ist Künstlerin. Diese Begabung nutzt sie dazu aus, ihren Lebensalltag zu bestreiten. Sei es durch das Malen und Zeichnen von Porträts für Familien, Anlässe oder auch Auftragsbilder aller Art oder durch Gesang, in dem sie für kleine Feste,  Hochzeitsfeier und ähnliches gebucht wird sowie durch das Schreiben von Geschichten für Zeitungen und andere Einrichtungen. Bis vor kurzem lebte sie in England und hat sich dort einen kleinen, aber treuen Kreis aus Fans erarbeitet. Nun zieht es sie mit einem ganz einzigartigen Projekt nach Dallas, um richtig durch zu starten.

Ihr Vorhaben besteht darin, einen Kaffee für Künstler zu eröffnen und ihre Lebensaufgabe damit noch einmal auf eine ganz neue Stufe zu erheben. Sie nennt es The Cheshire Cat und man kann sich das Konzept wie folgend vorstellen:

The Cheshire Cat ist kein einfaches Café, dass man wie viele andere einfach in der Stadt vorfindet und von dem man in das nächste Wechseln kann, ohne wirklich einen großen Unterschied im Vergleich zu dem anderen zu bemerken. Nein, es ist sehr speziell. Dies begann alleine damit, dass es ganz besondere Öffnungszeiten hat. Täglich – auch am Sonntag und Feiertags – ist es von 3:00 Uhr nachmittags bis 3:00 Uhr in der Früh geöffnet und lockte mit Kuchen hausgemachter Art und heißer Schokolade, aus frischer Milch und bester Schokolade zubereitet. Natürlich gibt es auch diverse Kaffeesorten, Hand gebrüht, um die gute Bohne nicht zu verderben. Von den verschiedenen losen Teesorten ganz zu schweigen und den anderen Köstlichkeiten. Woher sie die Zeit für so ein Aufgebot hernehmen, wo die meisten Leute doch nicht gerne warten? Ganz einfach, die Leute, die hier herkommen, haben Zeit und freuen sich über die Liebe, mit denen die Dinge in diesem Laden angegangen werden. Dementsprechend haben die Speisen und Getränke hier auch einen stolzen Preis, was die Leute aber gerne zahlen und dazu bietet das Café eine Art von Abonnement an, mit dem man das Lokal im Voraus etwas unterstützen kann und dafür alle Getränke und Speisen mit 20 % Vergünstigung bekommt. Zahl jemand 100 $, wird dieses vermerkt und bekommt so lange seine Sachen umsonst, bis die 100 $ verbraucht sind und dann alles Neue mit 10 % Vergünstigung. Wer mehr in den Laden investiert, der kann bis zu 25 % Rabatt erhalten. Außerdem meckert auch niemand, wenn sich ein Straßenmusikant oder allgemein Straßenkünstler in die Räumlichkeiten verirrt und etwas von seiner Kunst preisgibt, um dann dafür ein paar Münzen zu erhalten.
The Cheshire Cat ein Künstlerszenetreff der ganz besonderen Art und wird von allen, die es kennen, hoch geschätzt. Unter dem Namen des Cafés prangt in einer fulminant gezeichneter Schrift "Ruhig, ruhig Kamerad. Eile mit Weile." Der Besitzer des Cafés ist ein großer Fan von Alice im Wunderland.

Das Erscheinungsbild
Wie ich mich seh, wie ihr mich seht
Haarfarbe
Rot
Augenfarbe
Jadegrün
Größe
1,64
Gewicht
52
Statur
Schlank

Auftreten:
Melanie ist freundlich und selbstbewusst. Sie hat immer dieses temperamentvolle Glitzer in den Augen und wirkt sehr natürlich, ungezwungen. Sie wirkt immer so, als ob sie kein Wässerchen trüben könnte, hinter ihre Fassade zu blicken, ist wirklich nicht einfach.

Besondere Merkmale:
Der Rotschopf ist unheilbar an einer Form einer Muskelschwäche erkrankt. Diese genetische Krankheit hat zur Folge, dass sie körperlich immer schwächer wird je weiter die Zeit fortschreitet. Ursache hierfür ist ein fehlender Bestandteil in ihrem Stoffwechseln, der ihre Muskeln daran hindert sich vernünftig aufzubauen. So bauen sie sich schneller ab, als sie sie aufbauen kann. Dieser Prozess ist schleichend und non-linear. Im Moment ist es ihr noch möglich allein zurecht zu kommen, in wenigen Monaten könnte dies anders sein. Sie kann nichts Schweres heben und sollte sie mal unglücklich zu Boden fallen, kommt sie alleine nicht mehr hoch. Laufen kann sie, ist dabei allerdings recht langsam und es wirkt, als wäre sie zu faul die Füße vom Boden hoch zu heben. 

Die genaue Bezeichnung ihrer Krankheit ist eine Gliedergürteldystrophie, diese Krankheit besitzt wie viele Gendefekte unzählig verschiedene Unterarten, was beweist, dass sie noch sehr unbekannt und unerforscht ist. Bei Melanie sind sich die Ärzte unsicher, welche Form sie nun genau hat, da sie mit den meisten Unterarten nur das Leitsymptom, die zunehmende Schwäche und der sichtbare Schwund der betroffenen Muskelpartien, gemein hat. Damit ist sie kein Einzelfall, oftmals brauchen die Ärzte Jahre, um eine genaue Form zu bestimmen.

Charakterinformation
... oder das gewisse Etwas

Charakterbeschreibung:
Melanie liebt das Leben und hängt an ihm, wie kein Zweiter. Sie genießt es in vollen Zügen, schätzt die kleinen Dinge daran, Details die so manch anderer nicht sieht. Sie ist der Ansicht, dass die wahre Lebenskunst darin besteht, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen. Und so bestreitet sie ihr Leben mit einem unglaublichen Optimismus, der es ihr erlaubt in allem das Gute zusehen und zuletzt verbleibt so auch immer ein Lächeln auf ihren Lippen.
Sie versucht jederzeit tolerant und vorurteilsfrei an einen Menschen heranzugehen, selbst dann, wenn sie so manche Geschichte über diese Person gehört hat. Sie empfindet es als unfair über jemand zu urteilen, den sie überhaupt nicht kennt. Gleichzeitig ist sie dabei offen und ehrlich und es kam auch schon vor, dass sie nachhakte Bestimmtes gehört zu haben, um nicht mit Zurückhaltung ins Gespräch zu gehen. Empathisch ist die junge Frau noch dazu. Sie besitzt ein gutes Einfühlungsvermögen und weiß zumeist, was die passende Reaktion gegenüber einem anderen wäre und wie man mit jemand umgeht.
Dazu zeichnet sie Hilfsbereitschaft aus. Wann immer jemand um Hilfe oder Rat fragt, ist sie sofort zur Stelle und steht ihm bei. Dabei findet sie annähernd immer eine Lösung oder die passenden Worte, was sie unter anderem recht redegewandt und intelligent macht. Letzteres wird auch durch ihre Leselust bestritten, sowie ihrem Wissensdrang und der Neugier. Zu oft passiert es hierbei jedoch, dass sie sich selbst vergisst. Aufopferungsbereitschaft wird dabei nicht nur zur Tugend, sondern auch zum Problem, weil sie sich dabei verausgabt. Sich selbst lässt sie eher ungern helfen, da sie so viel alleine machen möchte, wie sie nur kann.
Sie ist unheimlich phantasievoll und kreativ, was sie zum Anziehungspunkt für Kinder macht. Mit diesen spielt sie unheimlich gerne und lädt sie zu etwaigen Abenteuergeschichten ein. Gleichzeitig liebt sie die Künste, hat sie zu ihrem Beruf gemacht und geht in ihnen auf. Hier passiert es ihr noch viel öfter, dass sie sich verausgabt, weil sie kein Ende findet. An dieser Stelle kommt ihre perfektionistische, aber auch zugleich viel zu selbstkritische Ader durch, denn sie findet überall Fehler, wenn andere es schon lange für fertig erachten. Kritik anderer an ihr findet sie hingehen sehr unangenehm und tut sich sehr schwer damit, darauf einzugehen, ohne gleich die Stimme zu erheben. Aber auch das Lob, welches sie dafür erhält, kann sie nur schwer annehmen, weil es ihr Wunsch ist, dass alle ihre Werke sehen, lesen oder hören, ohne allerdings sie dabei vor Augen zu haben.
Melanie liebt den Kontakt zu anderen Menschen und ist keineswegs scheu, im Gegenteil, sie ist selbstbewusst und freut sich über jede Bekanntschaft. Allerdings hat sie auch viel Ablehnung in all den Jahren ihres Daseins erlebt, was es ihr erschwert über einen gewissen Punkt hinaus soziale Bindungen einzugehen. Sie braucht ihre Freiheit und fühlt sich schnell eingeengt, was hier noch mit hineinspielt. Freundschaften sind dabei kein Problem, alles was darüber hinaus geht jedoch schon. Dazu ist sie recht trotzig und frech, lässt sich ungern von anderen etwas sagen und liebt es dreiste Kommentare von sich zu geben, die vor Sarkasmus und Zynismus nur so triefen.
Melanie ist absolut verrückt nach Milch und ist dabei sogar so frei sich in einer Bar an die Theke zu setzen und nach einem Glas kalter Milch zu verlangen. Dafür wurde sie schon so manches Mal sehr schräg angeblickt. Außerdem ist sie ein Schuhhasser, wann immer sie die Gelegenheit hat, streift sie diese ab. Sie würde, wenn nicht immer und überall Glasscherben herumliegen würden, wohl auch gar keine tragen. So kommt es auch, dass sie bei Freunden zu Gast, immer mal ihre Schuhe vergisst, wenn es ans Verabschieden und an den Heimweg geht.

Besondere Fähigkeiten:
Melanie ist eine Telepathin und eine außerordentlich begabte noch dazu. Sie nutzt dieses nicht, um sich einen Vorteil zu verschaffen, vermeidet aber auch nicht, ihre Fähigkeiten anzuwenden, da sie Teil von ihr sind. Ihr Vater war sehr bedacht darauf dass sie ihre Fähigkeiten schult.

Manipulation:
Sie ist nicht herausragend, aber dennoch recht fähig in der Manipulation von Gedanken und Erinnerungen. Meist gelingt ihr das ganze ohne großartige Anstrengungen, wenn sie allerdings eine schlechte Phase hat, ist es weitaus komplizierter diese Gabe anzuwenden.
Da sie körperlich sogar einem Menschen weit unterlegen ist, scheint sie dies mit ihrer geistigen Kraft wieder wettzumachen, auch wenn die häufige Anwendung sie natürlich genauso auslaugt wie jeden anderen Telepathen. Im Regelfall muss sie dann nur schlafen, um die Kraft zu regenerieren.
Je komplexer die Idee, die sie hat, umso schwieriger ist es und so bleibt sie meist bei einfachen Manipulationen. Große zusammenhängende Manipulationen vermag sie nicht auszuführen.

Gedankliche Bildübertragung:
Dieses Detail ihrer Fähigkeit beherrscht sie wirklich herausragend. Während sie musiziert, schenkt sie den Zuhörern Bilder, die sie versucht mit der Musik zu beschreiben und macht das ganze so zu einem ganz einzigartigen Ereignis. Die meisten erleben ihre Musik daher als sehr bildhaft.

Gedankenlesen:
Hier ist sie durchschnittlich talentiert. Einerseits kann sie ihre Gedanken recht gut abschirmen und ist so gegen einen Großteil der geistigen Angriffe immun, doch je mehr der Angreifer es darauf anlegt, ihr Schaden zuzufügen, desto mehr gelingt es ihm. Sie ist wenig begabt darin, die Gedanken anderer zu lesen, wenn diese ihre Gedanken abschirmen und müsste schon fast Gewalt anwenden, was sie nicht tut. Bei normalen Menschen fällt es ihr ja einfach.

Sonstiges:
Ansonsten ist sie eine außerordentlich begabte Künstlerin. Allem voran im Malen, im Gesang und ein wenig im Schreiben. Die ersten beiden Talente nutzt sie mehr, als das Schreiben, was sie als Abwechslung zu den anderen beiden Dingen nutzt.

Kenntnis von anderen Wesen/Bezug zu ihnen:
Melanie sind alle Wesen, die existieren, bekannt. Ihr Vater ist ein Wesensarzt und hat sie aufgrund ihres Interesses für Anatomie und vergleichbare Aspekte in alles eingeweiht. Sie bevorzugt keine Rasse und hat auch keine Abneigung, für sie sind alle gleich, auch wenn diese das oft nicht so gerne hören.

The Way Of Life
Jede Geschichte hat einen Anfang - auch meine

Vorgeschichte:

Melanie Forsyth ist das Einzelkind von William und seiner verstorbenen Frau Eleonora. Ihren klangvollen Namen verdankt sie ihrer Mutter, die französischer Abstammung ist und die zusammen mit William nach England auswanderte, um dort einen Neuanfang zu wagen. William ist Arzt der besonderen Art, denn er kümmert sich um die verschiedenen Wesen dieser Welt. Sowohl Mutter als auch Vater sind beide Telepathen und unterwiesen sie in ihrer einzigartigen Fähigkeit. Beide wollten ihr den moralisch korrekten der diese Gabe zu nutzen, beibringen und es gelang ihnen ziemlich gut.
Außerhalb der strengen Unterweisungen in ihrer Gabe genoss sie viele Freiheiten. Besonderes gab es nichts zu erzählen, bis zu dem Zeitpunkt, wo ihre Mutter starb. Von da an ging alles bergab.
Ihr Vater lebte bis dato meist mehr mit seiner Arbeit, denn mit seiner Familie, weil er seine Arbeit aus vollem Herzen nachging. Nun musste er sich natürlich mehr um den Rotschopf kümmern und so wurde es für beide eine vollkommen neue Situation. Es war der Moment, wo er sie in das Wissen rund um die Wesen einweihte, die es neben ihnen noch gab.

Der Tod der geliebten Mutter hatte jedoch noch mehr Folgen. Melanie begann an Schwächeanfällen zu leiden. Diese Anfälle wurden schlimmer oder viel eher, blieben sie, nur dass sie sich unterbewusst daran gewöhnte, bis der nächste Schub kam. Nach zahllosen Besuchen bei verschiedensten Ärzten, erfuhren sie irgendwann, dass sie wohl an einer seltenen Muskelschwäche litt. Erst war es ein Schock, aber dann ...
Melanie wusste, dass sie es nicht ändern können würde, also beschloss sie einfach damit leben zu wollen, ganz so, als ob da nichts wäre. Nicht, weil sie es vergessen wollte, sondern, weil es ein Teil von ihr war, woran man nicht verzweifeln musste. Die Jahre zogen ins Land. Sie wurde reifer, schöner, geriet immer mehr nach ihrer Mutter.

Sie liebte die Schule, das Leben, das Lernen, selbst als ihre Krankheit so schlimm wurde, dass sie an keinerlei sportlichen Beteiligungen mehr mitmachen konnte und die Schüler sich darüber lustig machten, verlor sie ihre Lebenslust nicht. Sie wollte sich nicht unterkriegen lassen. Ihre Mutter hätte es auch nicht gewollt. Die Krankheit bedeutete einen tiefen Einschnitt in ihr Leben. Erst nur schleichend fielen ihr Dinge schwerer, die sie sonst mit Leichtigkeit bewältigte. Nach und nach wurde es mehr, mal in größeren und dann in kleineren Schüben.

Bald war sie alt genug selbst ein wenig tätig zu werden, so begann sie mit ca. 15 Jahren das Werk ihrer Mutter fortzusetzen - Menschen zu helfen - indem sie nach der Schule und in den Ferien freiwillig bei Wohlfahrtsvereinen arbeitete. Ihr Vater äußerte stets seinen Missmut darüber, hatte jedoch bei ihrem Heranreifen gemerkt, dass sie wie ihre Mutter war, dickköpfig und immer zu darauf bedacht, genau das Gegenteil von dem zu tun, was man von ihr verlangte.
Kaum dass sie 21 würde, lag er ihr in den Ohren, Enkel zu wollen, aber mehr als einen gescheiterten Versuch sie zu verkuppeln, indem er versuchte ihr den Sohn eines Bekannten schmackhaft zu machen, gab es nicht und so ließ ihr in allen Dingen freie Hand. Sie wusste schon, was gut für sie war.

Für sie war es schwierig sich mehr als in der Form einer Freundschaft an jemanden zu binden, denn Angst zurückgewiesen zu werden, eine Zurückweisungsangst, die auf Kindheitserlebnissen beruhte, war immer stärker. Auch wenn sie ein offener und sehr herzlicher Mensch geworden ist, ich reagieren nicht alle so gelassen auf ihre Krankheit, wie es hier und da herüber kommen mag. Als junges Mädchen hatte sie einen guten Freund, sie machten alles zusammen, waren unzertrennlich, aber als sie dann begann schwächer zu werden und eben nicht mehr mit ihm auf den Baum klettern konnte, wandte dieser sich von ihr ab. "Was soll ich mit dir anfangen, du kannst ja eh nichts", waren seine Worte und solche Sachen hörte sie nicht nur von ihm.

Drei Jahre lang arbeitete sie ehrenamtlich in der Küche eines Kindergartens, sobald die Ferien anstanden. Außerhalb der Ferien konzentrierte sie sich ganz auf die Schule. Alles in allem kann sie allerdings nicht gerade auf eine spannende Vergangenheit zurückblicken. Nachdem sie das College verlassen hatte, begann sie zu studieren. Kunst und Musik, es war anstrengend, aber sie konnte sich einfach nicht für einfach entscheiden. Mit zwanzig lernte sie dann ihren heutigen besten Freund auf einer Geburtstagsfeier kennen. Die beiden sind unzertrennlich und demnächst wird er ihr nachfolgen.
Melanie ist nämlich vor ein paar Wochen nach Dallas ausgewandert, um dort ein ein Café aufzumachen. Die Idee stammt von ihr alleine und sie hofft, damit etwas zu schaffen, indem sie sich ganz und gar willkommen und zu Hause fühlt.
Sie besitzt bereits einen Dr. in Kunst, prahlt damit aber nicht oder erzählt es gar, der Dr. in Musik steht noch an.

Mit ihrer Arbeit als Künstlerin den vergangenen zehn Jahren, hat sie sich ein stattliches Sümmchen zusammen sparen können, was für diesen Vorgang jedoch draufgehen wird. Ein Gebäude ist bereits gekauft, die Räumlichkeiten wurden eingerichtet. Nun heißt es nur noch dieses mit ein wenig gestalterischen Fähigkeiten zu verschönern und so wächst das Cheshire Cat von Tag zu Tag weiter heran.

Fusszeile
... oder das Kleingedruckte

Schreibprobe:
Langsam atmete die Rothaarige ein und aus, lauschte nun auch seinen Ausführungen und nach und nach keimte in ihr die Frage auf, warum er so sehr darauf beharrte, dass Vampire und Menschen so vollkommen anders waren. Vermutlich hatten sie einfach ein anderes Verständnis von Gleichheit und die junge Frau hatte immer schon die Neigung gehabt, Verbindungen zu sehen, die für einige total untypisch klangen, aber durchaus einleuchtend sein konnten, wenn sie sich nun mal näher damit beschäftigen. Sie wollte ihm jetzt auch nicht ihre Sichtweise aufdrängen, die vermutlich nicht zu seinem Weltbild passte. Obschon seiner Worte, änderte dies jedoch nichts an ihrer Meinung. Sie mochten irgendwo verschieden sein, es gab schließlich ganz offensichtliche Punkte, aber Melanie erkannte nach wie vor mehr Parallelen, als es wohl gut war. Außerdem sollten sie wohl mal den feinen Unterschied zwischen ähnlich und gleich festhalten, dann wenn sich zwei Dinge ähnelten, hieß dies nicht, dass sie einander glichen.
Sie lächelte, als er die Menschen mit den Affen verglich und erst recht, als er meinte, dass ihre Meinung sie ehrte. „Interessanter Anknüpfungspunkt. Ja, Menschen sperren Affen in Zoos und begaffen sie, aber auch nur, weil sie nie wirklich begreifen konnten und auch immer noch nicht kennen. Die Menschen interessieren sich für Dinge, die sie nicht so ganz zu begreifen wissen und gleichzeitig grenzen sie sich von ihnen ab. Von den Affen behaupte ich allerdings auch, dass sie uns gar nicht so unähnlich sind. D.h. aber noch lange nicht, dass wir einander gleichen, es gibt kein gleich in dieser Welt, doch durch Ähnlichkeiten haben wir die Möglichkeit einander zu verstehen, wenn wir die Parallelen erkennen würden. Dass viele Leute dazu nicht in der Lage sind, das steht völlig außer Frage.“ Daher war der jetzige Zeitpunkt auch nicht geeignet, vor die Menschheit zu treten und die eigene Existenz zu offenbaren. Melanie war sich ziemlich sicher, dass das schief laufen würde.
Als er dann auf Fähigkeit zu sprechen kam, fühlte sie sich irgendwie seltsam berührt. Es war doch etwas ungewohnt zu hören, wie offen einige mit dieser Tatsache umgingen. Dies zeigte sich durch das leichte Erröten ihrer Wangen, was sie aber mit einem Schmunzeln zu überspielen versuchte. „Es ist sehr seltsam, wenn ihr so an einem riecht und was ihr alles daraus erfahren könnt“, gab sie ihr Unwohlsein schließlich zu, hoffe doch sehr, sich irgendwann auch daran noch gewöhnen zu können.

In einer sanften Geste nur, strich er ihr fast vertraut eine Strähne aus dem Gesicht und sie musste unwillkürlich den Blick senken. Das war ungewohnt, aber nicht unangenehm. Er war ein netter Kerl, irgendwie mochte sie ihn, während sie einen anderen Mann nun gebeten hätte, dies zu lassen, fühlte es sich bei ihm irgendwie in Ordnung an. Sehr seltsam, sie verstand es nicht wirklich. Schließlich blickte sie aus klaren grünen Seelenspiegeln wieder auf, lauschte seinen Worten. „Du bist zu lieb für diese Welt, hat dir das schon mal einer gesagt?“ Mit einem charmanten Lächeln versuchte sie zu überdecken, dass ihr dieses Thema doch sehr nahe ging. Aber er würde er in diesem Falle nicht mehr als mit Ablenkung helfen können. Das tat er bereits, also musste sie es nicht aussprechen. Wie viele Jahre es wohl dauern würde, bis sie dies alles als Zuhause benennen können würde? Sie hat keine Ahnung.

„Erinnerst du dich an die Szene in den Filmen, als die Gemeinschaft des Ringes Hulsten durchwanderte, Sam und Aragorn eine große Schar beobachteten, die suchend über das Land flogen? Um sich den Blicken der Vögel zu entziehen, versteckten sie sich. Den Tag über hielten sie sich verborgen und entzündeten kein Feuer, da auch weitere Gruppen Crebain über sie hinweg flogen. In der Herr der Ringe sind sie wohl Berichterstatter von Saruman“, versuchte sie seine Erinnerungen aufzufrischen, auch wenn sie sich gerade nicht sicher war, ob das auch bei den Filmen und nicht nur in den Büchern so vorgekommen war. Gerne vermischte sie dieses Wissen. „Ich erinnere mich noch sehr gut, das erste Bild, welches ich auch nur irgendwie zu malen versuchte, war das Abbild einer Krähe in dem Garten hinter unserem Haus. Den ganzen Tag versuchte ich es und auch die Tage danach versuchte ich aus dem Gedächtnis heraus diese Kreatur zu zeichnen. Klar, zum damaligen Zeitpunkt gelang es mir nicht, aber es erweckte den intensiven Wunsch zu zeichnen, dass ich beschloss irgendwann einmal richtig gut darin zu sein, um eben solche Krähen einzufangen. Und als ich die Bücher des Herrn der Ringe kennen lernte, fand ich das dieser Name doch ganz passend wäre.“
Als er sie fragte, ob sie gemeinsam ins Kino gehen wollten, fühlte sie sich etwas hin und her gerissen, aber früher oder später würde sie diesen Film doch ansehen. „Ach, warum eigentlich nicht. Aber auch nur, wenn du ihm Anschluss mal in das Buch hineinzuschauen versuchst oder oder dir daraus vorlesen lässt.“ Sie grinste überaus breit, ob er darauf wohl eingehen würde?

„Natürlich, denn wem gefällt es schon, eingesperrt zu sein? Zumal wir das Sonnenlicht kennen. Die meisten von uns wahrscheinlich vorher mehr oder minder in Freiheit gelebt haben. Ich meine, jetzt sind wir ja auch frei auf gewisse Art und Weise, aber eben doch sehr eingeschränkt. Gute Laune würde es mir schon machen, etwas zu tun zu haben, kannst mich einfach mal mit ins Büro nehmen und mir die Sachen zeigen, die euch die Arbeiten erleichtern würden“, schlug sie mit einem Zwinker vor.
Melanie traute sich überhaupt nicht, zu fragen was diesem Quentin passiert war. Vermutlich hatte er ein langes und erfülltes Leben geführt. Das hoffte sie zumindest, denn das würde die Sache vielleicht nicht ganz so schwer machen, auch wenn Vampire natürlich nicht starben.
Dann kamen sie auf ihre Behinderung zu sprechen. „Ach, das musst die überhaupt nicht leid tun ... für mich war das immer in Ordnung, schließlich bin ich damit mehr oder minder aufgewachsen.“

Kitzelig und wie sie kitzelig war. Natürlich war es ihm sofort aufgefallen, dass er sich diese Eigenschaft mit Sicherheit merken würde, um sich früher oder später auszunutzen. Mit einem gespielt bösen Blick, versuchte sie ihn auf Abstand zu halten, während er bedrohlich näher kam. „Wage es dich nicht“, meinte sie bitter böser und konnte die Komik im Anschluss nicht zurückhalten, begann zu grinsen und in ein Lachen auszubrechen. „Ja, ich bin leidlich kitzelig, weiß mich aber zu wehren“, drohte sie ihm mit erhobenen Zeigefinger und begab sich dann immer noch glucksend zurück an seine Seite. Es war wirklich schön, mal wieder mit ihm unterwegs zu sein.

Avatarperson:
Andreea Retinschi

Wie hast du zu uns gefunden?:
war bereits da ;)
Nach oben Nach unten
Chiron Jung
Administrator
avatar

Profil
Anmeldedatum :
08.10.11
Anzahl der Beiträge :
2601
Alter/Größe :
500 Jahre / 1,90m

BeitragThema: Re: Melanie 'Crebain' Forsyth   So 22 Okt 2017 - 10:43

Hallo Mel! schock

Wow! perfekt Ich weiß echt eigentlich gar nicht so recht was ich sagen soll und ich glaube, ich sage da auch gar nichts weiter zu. heart Bin immer noch total platt..

Schön, dass Du wieder da bist und herein spaziert, da Du alles vorbereitet hast, ist für mich auch außer Dir die Farbe zu geben, nichts mehr zu tun.

*ich drück Dich*

LG

Chiron Jung
für das Team von Dallas bei Nacht

___________________
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Quellen: Personenbilder - worldbigeastcassiopeia.com Schriften - Corbel

~ Fox on the run ~
Nach oben Nach unten
 
Melanie 'Crebain' Forsyth
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Steckbrief >:D
» Melanie Martinez

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum antworten
Dallas bei Nacht :: Kinder der Nacht :: Charaktere :: BEWERBUNG-
Dieses Thema ist gesperrt. Sie können weder die Beiträge bearbeiten, noch Antworten verfassen.Gehe zu: