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 Andy Lehmann

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AutorNachricht
Andy Lehmann
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30.07.17
Anzahl der Beiträge :
20
Alter/Größe :
23 Jahre / 1,84 m

BeitragThema: Andy Lehmann    Mi 2 Aug 2017 - 15:38

*Andy Lehmann*


Name:

Andy Lehmann

Eigentlich heiße ich ja Andreas, aber so nennt mich keiner, außer meinen Alten, wenn ich was ausgefressen habe. Meine Freunde nennen mich alle Andy.


Spitzname/Pseudonyme:

Andy

Leute, die meine coole und machohafte Art nicht leiden können, nennen mich auch oft abfällig „Mr. Supercool“.


Wesens-/ Menschenart:

Mensch natürlich, was soll ich sonst sein? Was soll das überhaupt für´ne Frage sein? Wohl zuviel Horrorfilme gesehen, was? Ich geb ja zu, ich guck auch ab und zu ganz gerne mal welche, aber ich steigere mich da nicht so rein, daß ich glaube, daß es sowas in echt gibt. Da kann man mir auch nix vormachen!


Alter:

23 Jahre

Aussehen:

Was Ihr alles wissen wollt, das könnt Ihr doch sehen, oder? Also meinetwegen. Ich bin ca. 1,84 m groß und habe eine sportliche, aber etwas stämmige Figur. Ich bin schlank und ein wenig muskulös. Meine Arme sind schon recht kräftig, aber ich bin auch kein Muskelprotz wie Schwarzenegger. Von der Statur her kann man sagen, daß ich wie ein kleiner Trampel bin, was aber auch mein Auftreten macht. Wenn ich Anzüge wie mein Doppelgänger Thomas Schmidt tragen würde, sähe das auch schon wieder etwas anders aus. Außerdem habe ich dunkelbraune, kurze Haare und braun-grüne Augen, wobei das Braun eindeutig dominiert.

Was die Haare betrifft, trage ich meistens einen Seitenscheitel, wo die eine Haarsträhne mir locker auf die Seite fällt. Es sieht meistens aus wie frisch geföhnt. Ich probiere aber öfters mal was Anderes aus, wo ich auch mal rappelkurze Haare habe, da sie pflegeleichter sind. Desweiteren habe ich lange, feingliedrige Finger, fast schon wie´ne Frau. Muß ich aber auch haben, wenn ich oft an meinem Motorrad herumschraube. Und ich habe kräftige Hände, die auch gut zupacken können.

Was die Kleidung betrifft, trage ich gerne lockere und bequeme Sachen, wie Hemden in verschiedenen Farben, Polohemden oder Winterpullover, Jeans und Turnschuhe. Meistens trage ich darüber eine kurze Jacke. Am liebsten natürlich meine khakifarbene Lederjacke oder meine gelb-weiße oder braun-weiße Winterjacke. Früher trug ich auch schonmal eine Weste unter der Lederjacke. Hin und wieder trage ich auch mal ein Silberkettchen, mit oder ohne Anhänger, oder ein rotweißes Halstuch, aber einfach nur, weil´s cooler aussieht.

Mein Auftreten ist oft ziemlich machohaft. Ich gebe meistens den Coolen. Nur ja keine Schwäche zeigen. Mein Spitzname ist daher auch Mr. Supercool. Ich muß oft irgend´n doofen Spruch loslassen.


Besondere physische Merkmale:

Ich kann immer einen ganz besonderen Hundeblick aufsetzen, der alle dahinschmelzen läßt. Besonders die Bräute. Genauso bin ich ein Meister im Schmollen. Dazu verschränke ich meine Ellbogen vor dem Oberkörper, aber so, daß die linke Hand den einen Ellbogen umfasst und die rechte auf dem anderen Arm ist. Dazu setze ich meinen treudoofen Hundeblick auf und schon kann mir keiner mehr böse sein.


Charakter:

Durch meine Heirat mit Flo und dem Laden bin ich schon um Einiges reifer und bodenständiger geworden. Sogar vernünftiger und verständnisvoller, aber jetzt, nach den Erlebnissen der Sekte und der Trennung von Flo, wo ich erst in ein tiefes Loch gefallen war, geht es langsam wieder aufwärts und oft kommt doch wieder der alte Andy durch. Vermutlich auch aus Trotz oder weil ich mir sage: „Jetzt erst recht!“ Daher werde ich auch allmählich wieder so ein kleiner Draufgänger wie damals, prahle herum und bin wieder der alte Angeber, der nur herumprotzt und sich gerne in den Mittelpunkt stellt. Ich werde auch wieder abenteuerlustiger und mutiger. Will einfach noch so viel wie möglich in meinem Leben erleben und merke, wie ich den alten Nervenkitzel von damals wieder brauche. Ich kann wieder aufatmen, endlich, wo Danecker im Gefängnis sitzt und mir nichts mehr anhaben kann. Und außerdem bin ich wieder frei und ich kann die Bräute wieder anbaggern. Wobei ich da allerdings mittlerweile schon ein bißchen aus der Übung bin, aber ich kriege das schon wieder hin.


Oh man, wo soll ich denn da bloß anfangen? Da kommt echt ´ne Menge zusammen: In allererster Linie bin ich ein großer Angeber und Aufschneider und lüge gerne das Blaue vom Himmel. Aber ich kann auch oft vom 100. Ins 1000.te kommen und kann dann meine Gesprächspartner auch oft mit meinem sinnlosen Gequassele nerven. Ich gebe meistens den Coolen und Macho, um keine Schwächen zugeben zu müssen. Ich bin ein Großmaul mit einer ziemlich großen Klappe und muß ständig einen blöden Spruch loslassen, was die anderen oft auf die Palme bringt. Manche nennen mich sogar „Mr. Supercool“ und ich baggere alles an, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Wegen meinem gestörten Verhältnis zu meinen Eltern habe ich ein sehr großes Bedürfnis an Aufmerksamkeit und stelle mich gern in den Mittelpunkt.

Meine Eltern nennen mich oft schwererziehbar, denn ich treibe sie mit meiner vorlauten, aufmüpfigen und rebellischen Art oft zur Weißglut. Ich lasse mir so gut wie nichts sagen und bin stur wie ein Esel. Mein schrecklicher Dickkopf ist fast schon legendär. Was ich mir in den Kopf setze, ziehe ich auch durch. Daher bin ich schon recht eigensinnig. Aber es kann auch nerven, daß ich immer mit dem Kopf durch die Wand will und meistens von meiner Meinung nicht abzubringen bin. Nicht jeder mag meine großkotzige, überhebliche und selbstherrliche Art. Ich bin selbstverliebt und eitel und achte schon ziemlich auf mein Äußeres. Aber kein Wunder, sonst wäre ich wohl kaum so überaus attraktiv, wenn ich mich gehen lassen würde.
Und meinem unwiderstehlichen Charme können die Bräute eh nicht widerstehen. Wie man merkt, bin ich auch sehr von mir überzeugt nach dem Motto: Andy kann alles, Andy weiß alles! Zumindestens war es bisher so. Wie die Bräute in Amerika auf mich abfahren, das wird sich zeigen. Auch wenn ich da absolut zuversichtlich bin.

Da ich ziemlich viel Mist baue, was leider sehr häufig vorkommt, halten mich meine Alten für den totalen Versager und Looser. Meistens gehen diese Aktionen auch leider schief und bin schon fast bekannt dafür, daß ich mich oft gedankenlos Gefahr begebe. Ist schon fast legendär, daß ich mich ewig in irgendwelche Scheiße reinreite. Ich denke nämlich nie über die Konsequenzen nach und mache einfach, ohne groß nachzudenken. No risk, no fun! Außerdem trete ich oft in fast jedes Fettnäpfchen. Ich schaue immer, wo mein Vorteil liegt und wo ich was rausschlagen kann. Desweiteren bin ich ein ungehobelter Klotz, bin oft tollpatschig und besitze null Feingefühl. Ich bin oft taktlos, unsensibel und kann ein echter Trampel sein.

Außerdem bin ich der totale Chaot und sowas von unordentlich und verantwortungslos. Man sagt, ich wäre sehr unzuverlässig. Aber na und? Ich kam immer dann, wann es mir passte. Und auf Schule hatte ich so gut wie gar keinen Bock und hing lieber am Billardtisch. Erst als ich meinen Laden bekam, wurde ich doch etwas verantwortungsbewusster.  

Ich stürze mich lieber gern ins Abenteuer und bin ein echter Draufgänger. In der Schule war ich eh stinkfaul, aber störte mich auch nicht. Ich geb´s ja zu. Ich war dort auch nicht gerade der Hellste gewesen. Was man an meiner Rechtschreibung und Grammatik sieht. Meine geschriebenen Sachen wimmeln oft nur so von Fehlern, was daran liegt, daß ich Legastheniker bin. Apropos, ich bin auch manchmal ziemlich begriffsstutzig. Weiter sagt man mir nach, ich wäre oft zu naiv, zu vertrauensselig und blauäugig und leicht beeinflussbar.

Deshalb wirke ich manchmal auch treudoof und bin ein Meister im Schmollen. Aber wenn ich meinen Hundeblick aufsetze, liegen mir die Bräute reihenweise zu Füßen und kaum einer kann mir lange böse sein. Ich habe eben eine sehr charmante Aura. Auch wenn ich oft´n Idiot sein kann, muß man mich einfach gerne haben. Wenigstens hat es bisher meistens geklappt.

Wenn mir ein Thema unangenehm ist, übergehe ich es meistens und fange dann einfach ein anderes Thema an. Ich bin Weltmeister in Ablenkungsmanövern. Außerdem habe ich tierisch Schiss vor Spritzen. Wenn ich die langen Nadeln schon sehe, kriege ich die Krise. Zur Blutabnahme muß man mich schon zwingen, damit ich überhaupt mitkomme.

Ich hasse aufräumen und lasse lieber gerne mal was liegen. Aufräumen, Putzen und jegliche Art der Hausarbeit, die eigentlich Frauen vorbehalten ist. Wo mir auch ziemlich schlecht wurde war, als ich mal in´nem Schlachthaus arbeiten mußte, und die ganzen Schlachthälften da hängen gesehen hatte. Ich markiere zwar immer den Starken, aber es scheint auch Dinge zu geben, die mir auch nicht so geheuer sind.

Aber es gibt natürlich auch positive Eigenschaften, auch wenn wohl die schlechten überwiegen :

Jetzt glaubt Ihr sicher, wenn ich so viele schlechte habe, gibt es kaum noch gute oder irgendwelche Stärken. Aber so ist es auch nicht. Wie ich schon geschrieben habe, kann mir kaum einer lange böse sein, wenn ich meinen treudoofen Hundeblick aufsetze und anfange, wie ein kleiner Junge zu schmollen. Wie ich das mache, habe ich ja bei meinem Aussehen schon geschrieben. Egal, was ich für einen Mist gebaut habe, man muß mich einfach gern haben. Es hat eben nicht jeder so einen unwiderstehlichen Charme. Da kann ich noch so´n Idiot gewesen sein. Außerdem bin ich ein ziemlich attraktiver Typ, dem die Frauen reihenweise zu Füßen liegen. Viele stehen auf meine coole Art, andere finden sie allerdings eher abstoßend. Aber manche Bräute imponiert das schon sehr, einen richtigen Kerl neben sich zu haben.

Daher bin ich auch sehr selbstbewusst. Aber auch, wenn ich viel Scheiß baue, muß ich mich auch mal in Schutz nehmen. Wenn man mir klarmacht, was ich diesmal wieder verbockt habe, bin ich schon meistens recht einsichtig und versuche, meinen Fehler wieder gutzumachen. Ich denke schon hinterher darüber nach, auch wenn ich doch viel zu häufig erst einen „Arschtritt“ brauche. Daher kommt es auf die Situation an.

Ich bin auch sehr kämpferisch, ehrgeizig und verfolge mein Ziel mit allen Mitteln. Meistens will ich auch mehr machen, als ich eigentlich kann. Aber ich gebe nie leicht auf und ziehe alles bis zum Schluß durch. Mit allen Mitteln. Deshalb versuche ich auch immer, das Beste aus irgendeiner Situation rauszuholen und für alles eine Lösung zu finden, egal, wie chaotisch sie ist. Ich bin kein Mitläufer und ziehe immer mein eigenes Ding durch. Außerdem will ich mir immer selbst erst eine Meinung über etwas bilden und lasse mir von niemandem reinreden. Da bin ich recht eigensinnig. Mein Sturkopf zeugt auch daher von einem enormen Durchsetzungsvermögen. Aber auch wenn ich noch so ein Chaot bin, bin ich doch jemand, wo man sagen kann, harte Schale, weicher Kern.

Hat man mich einmal zum Freund, kann man mit mir auch Pferde stehlen, denn ich habe das Herz am rechten Fleck. Für meine Freunde bin ich immer da und sehr aufopferungsvoll und hilfsbereit. Und ob Ihr´s glaubt oder nicht, ich kann sogar auch einfühlsam und liebevoll sein, wenn ich will. Meinen Freunden gegenüber bin ich auch sehr aufgeschlossen. Wenn man mich um einen Gefallen bittet, sage ich eigentlich fast nie nein. Bei Freunden ist es selbstverständlich, anderenfalls muß natürlich auch was für mich dabei rausspringen. Umsonst ist ja leider nur der Tod. Manchmal habe ich aber auch einen genialen Spürsinn.


Mit mir kann man schon´ne Menge Spaß haben, wenn man weiß, wie man mich zu nehmen hat. Ich bin spontan und unternehmungslustig. Allerdings bin ich dabei auch ziemlich abenteuerlustig und waghalsig. Nicht jeder traut sich die Sachen, die ich einfach mal spontan mache. Oder seid Ihr schonmal mit verbundenen Augen Motorrad gefahren? Ich sage Euch, das ist ein Feeling! Aber ist ja nicht für jeden was. Für Weicheier schonmal gar nicht. Da mein Traum die Panamericana ist, kann ich Euch auch sagen, daß ich einen wahnsinnigen Drang nach Freiheit habe. Motorradfahren ist für mich das Schönste und Geilste, was es gibt. Versteht sich natürlich von selbst, daß ich dadurch auch ziemlich mutig bin.


Stärken:

» Billard - darin bin ich ein wahrer Meister
» Motorradfahren - ich kann sogar mit verbundenen Augen fahren
» ich lasse mir eigentlich nie was gefallen
» ich verfolge mein Ziel bis zum Letzten
» ich verstecke oft meine Schwächen durch meine coole Art
» ich bin immer für meine Freunde da
» bodenständig
» bin sehr hilfsbereit
» mutig
» selbstbewusst, besitze ein sehr starkes Ego
» ich habe einen großen Drang nach Freiheit
» mein treudoofer Hundeblick
» habe das Herz am rechten Fleck
» bin oft auch einsichtig
» kämpferisch
» spontan
» abenteuerlustig ( No risk, no fun! ), oft ohne über die Konsequenzen nachzudenken
» ich habe einen sehr starken Überlebenswillen
» ich habe oft spontane Ideen
» ich laß mich nicht so leicht unterkriegen
» manchmal habe ich auch einen genialen Spürsinn



Schwächen:

- ich bin Legastheniker ( deshalb habe ich auch mit 16 meine Lehre als KFZ-Schlosser abgebrochen, in der Praxis war ich top, aber an der Theorie haperte es. Außerdem hatte ich keinen Bock, mich ständig dumm anmachen zu lassen, weil ich mal´n Wort falsch geschrieben hatte. Ich verwechsle auch oft die Worte, zum Beispiel perfide und frigide, etherisch und ästetisch, Statik und Statistik )
- Sturkopf
- Macho
- große Klappe
- Angeber
- Draufgänger
- ein bißchen zu viel von mir überzeugt, obwohl Flo mich schon ziemlich gezähmt hat
- oft sehr naiv und gutgläubig
- oft zu vertrauensselig, sieht man ja am „Ring der Welt“
- ich bin leicht zu manipulieren
- ich bin risikofreudig und waghalsig
- chaotisch
- faul
- schusselig
» oft sehr begriffsstutzig
- ich habe oft kein Feingefühl und trete in fast jedes Fettnäpfchen
- ich bin oft sehr unbeholfen
- ich bin ein Meister im Schmollen
- ich bin oft sehr vorlaut
- ich denke oft nie über die Konsequenzen nach
- Unpünktlichkeit
- gutes Benehmen ( war noch nie meine Stärke gewesen )
- ich konnte auch ein kleiner Workaholic sein, wenn es um meinen Laden ging



Besondere Fähigkeiten:

Ich kann zwar nicht mit Magie und so´nem Quatsch dienen, dafür habe ich aber andere Fähigkeiten. Also im Billard bin ich ein absoluter Meister. Da macht mir so leicht keiner was vor. Schließlich war ich schon mit 15 Jahren mehr am Billardtisch als in der Schule. Daher schlägt mich auch so leicht keiner. keiner was vor. Schließlich war ich schon mit 15 Jahren mehr am Billardtisch als in der Schule. Daher schlägt mich auch so leicht keiner.

Meine größte Leidenschaft ist das Motorradfahren. Ich interessiere mich für alles, was einen Motor hat. Alles Andere ist für mich uninteressant und interessiert mich nicht die Bohne. Mein größter Traum ist es, einmal die Panamericana runterzudüsen. Leider bräuchte ich dafür´ne Menge Kohle. Also kann ich mir das abschminken. Mein Bike ist eine 750-er BMW und ich hab mit ihr sogar schonmal ein Schleudertraining auf dem Eis in der Arktis absolviert. Außerdem kann ich mit verbundenen Augen Motorradfahren. Klar, daß ich auch sehr oft an meinem Bike herumgeschraubt habe. Wie schon erwähnt, habe ich auch schon als Mechaniker in einer Motorradwerkstatt gearbeitet.

Ich kann auch´n bißchen Bassgitarre, weil ich mal vor einigen Jahren in Berlin noch in´ner Band gewesen war, die ich mal mit´n paar Freunden gegründet hatte, aber das hatte sich wieder zerschlagen.

Besonders stolz bin ich natürlich auf meine Ideen, die ich für die Spielzeugfabrik hatte. Eine Musikwiege, ein Holzchopper und eine Schneekugel-CD-Hülle. Das muß mir erstmal einer nachmachen. Ich zog der Fabrik damit sogar den ersten Großauftrag an Land. Auch wenn ich auf Nico damals ganz schön sauer gewesen war, weil er einfach die Musikwalze vertauscht hatte. Ich hätte´n ganz anderes Lied genommen. Dafür kenne ich mich mit Statistik 1A aus. Ach halt, es heißt ja Statik. Das verwechsele ich jedes Mal.

Und wer kann schon von sich behaupten, schon mit 19 Jahren Generaldirektor gewesen zu sein? Ok, ich hab´n bißchen geschummelt dabei, weil ich mir die Unterschrift einer Vollmacht gefälscht hatte. So bin ich eben. Entweder man nimmt mich so, wie ich bin oder man hat´n Problem mit mir. Aber das wiederum ist dann nicht mein Problem.

Gehört Meditieren auch dazu? Das habe ich in der Sekte auch noch gelernt. Meine innere Mitte finden und mich ganz auf mich selbst konzentrieren. Danecker hat mir schon viel angetan, aber es gab, so absurd das auch klingt, auch Positives, was man gelernt hatte.



Vorgeschichte:

Am 30. Juni vor genau 23 Jahren habe ich in Bottrop das Licht der Welt erblickt. Meine Kindheit war ziemlich beschissen, da mein Bruder immer vorgezogen wurde. Dadurch wurde ich ein richtig kleiner Rebell und galt als schwererziehbar. Es war ziemlich schwierig mit mir auszukommen. Für meine Alten war ich immer nur der Loser und Nichtsnutz, der nicht auf die Reihe kriegte. In der Schule war ich stinkefaul und kümmerte mich einen Scheiß darum. Dadurch, daß ich nicht gerade der Hellste war, verbrachte ich meine Zeit lieber am Billardtisch als zu lernen.

Mit 16 Jahren begann ich eine Lehre als Kfz-Schlosser, die ich aber wieder abgebrochen hatte, weil ich Legastheniker war und mit der Theorie nicht klarkam. Außerdem hatte ich keinen Bock, ständig von den Kollegen für jedes falsch geschriebene oder gelesene Wort dumm angemacht zu werden. Mit 19 Jahren hielt ich es nicht mehr aus und haute von zu Hause ab zu meinem Bruder Tom, der schon mit 18 Jahren nach Berlin gegangen war.

Ich lebte mich ganz gut bei ihm ein und konnte auch viele Freundschaften schließen. Zwischenzeitlich arbeitete ich sogar als Mechaniker in einer Motorradwerkstatt, die leider pleite machte. Später dann in einer Spielzeugfabrik, wo ich meine zukünftige Frau kennengelernt hatte, die ich anfangs nicht ausstehen konnte. Wir waren beide wie Feuer und Wasser. Als Tom mit seiner Frau nach Spanien ging, zog ich mit meinem besten Freund Charlie in Toms Loft. Wir erlebten eine ganze Menge zusammen und gründeten sogar eine Band zusammen mit Kim, in die wir uns beide verliebten. Doch schließlich hatte ich mich mit Flo zusammengerauft. Unsere Liebe war so stark, daß wir sogar heirateten und sie meine Frau wurde.

Sie erwischte mich, als ich eine Weile mal in einer Spielzeugfabrik gepennt hatte, nachdem Tom mich mal aus dem Loft geschmissen hatte. Flo dachte, ich wäre ein Einbrecher gewesen. Die Fabrikbesitzer hatten ja schon einige Zeit immer die leeren Pizzakartons gesehen und gemerkt, daß sich dort nachts immer jemand einschlich. Also legte sich Flo auf die Lauer und erwischte mich mit einem Karategriff, als ich es mir wieder gemütlich machen wollte. Sie verpfiff mich natürlich am nächsten Tag, aber nicht mit mir. Zwar boten sie mir an, als Nachtwächter zu arbeiten, was ich auch tat, aber ich wollte natürlich mehr. So fälschte ich eine Vollmacht, um in den Vorstand zu kommen. Ich etablierte mich immer mehr mit meinen Ideen: einem Holzchopper, einer Musikwiege und einer Schneekugel-CD-Hülle und verschaffte der Fabrik sogar ihren ersten Großauftrag. Flo und ich wurden mit der Zeit ein Paar.

Als Tom mich mal aus dem Loft geschmissen hatte, mußte ich in einer alten Spielzeugfabrik pennen. Ich wurde natürlich erwischt und sollte künftig als Nachtwächter arbeiten, was ich auch tat, aber ich wollte natürlich mehr. So fälschte ich eine Vollmacht, um in den Vorstand zu kommen. Ich etablierte mich immer mehr mit meinen Ideen: einem Holzchopper, einer Musikwiege und einer Schneekugel-CD-Hülle.

Leider ging die Spielzeugfabrik auch irgendwann pleite und ich gründete mit meinem besten Freund und Mitbewohner einen Plattenladen, der später umgebaut wurde zu einem American Store. Vor unserer Hochzeit flogen wir zu Flo´s Tante Henriette nach Südafrika. Es war atemberaubend gewesen. Die Hochzeit im Berliner Dom wurde der schönste Tag in unserem Leben und war ein weiterer Höhepunkt in meinem Leben.

Doch kaum waren wir verheiratet, ging es leider rapide bergab: Wir waren gerade aus den Flitterwochen, da erfuhr ich von Charlie´s Tod, den ich nie richtig überwunden hatte. Ich übernahm seinen American Store und wurde Ladenbesitzer. Wenig später hatte ich einen Motorradunfall mit weitreichenden Folgen. Ich war vorübergehend in meinen Beinen gelähmt. Zwar konnte ich an der Wirbelsäule operiert werden, aber es hatte sich ein Hämatom gebildet. Man sagte mir, die Lähmung sei dauerhaft. Für mich brach eine Welt zusammen. Daher dachte ich schon, das war´s und ich könnte nie mehr laufen. Ich wurde immer verschlossener und depressiver und zog mich in mein Schneckenhaus zurück. Flo gegenüber wurde ich unausstehlich und kapselte mich immer mehr ein. Kaum noch einen ließ ich an mich heran.

Nach einiger Zeit kam ich aber in die Reha, aus der ich gesund wiederkam. Endlich konnte ich wieder laufen. Doch ein paar Monate später hatte ich mich mit meiner Frau auseinandergelebt. Sie fühlte sich von mir nicht mehr begehrt und verliebte sich in einen anderen Mann.  Schließlich trennten wir uns. Auch wenn ich nach außen hin stark tat, konnte ich unsere Trennung nicht verkraften und trat schließlich in die Sekte „Ring der Welt“ ein.

Ich fühlte mich sehr wohl dort und eiferte dem Sektenführer Christian Danecker in allem nach. Er gab mir das Gefühl, kein Versager zu sein und ich fühlte mich zum ersten Mal richtig verstanden. Ich war fasziniert von ihm und seiner Lehre. Es ging um die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und dem Vertrauen auf die innere Stärke. Im Ring der Welt wurde das eigene Potential und der reaktive Verstand erweitert.

Außerdem fand Danecker auf alle Probleme eine Lösung, was mich sehr beeindruckte. Ich tat alles, um ihm zu gefallen. Bald schon redete ich alles nur noch nach und war gar nicht mehr ich selbst. Ich wurde Danecker regelrecht hörig und tat alles, was er von mir verlangte. Dabei scheute ich mich auch nicht, meinen besten Freund zusammenschlagen zu lassen, der die Harmonie des Ringes stören wollte. Danecker lobte mich sehr, was ich für große Fortschritte machte. Ich schaffte es sogar bis zum Auserwählten. Schließlich verkaufte ich sogar meinen geliebten Laden, löste mich von allen materiellen Dingen und zog ins Sektenzentrum.

Den Jahreswechsel nutzte Danecker aber dazu, um seinen Mitgliedern vorzugaukeln, daß es Zeit sei, mit dem Ring in eine neue Ära zu treten und die Reise ins Zentrum des Ringes anzutreten, dorthin, wo die Wahrheit so hell und klar leuchtet, daß ein einfacher „Provider“ zu Asche verglühen würde. Ich hatte es mittlerweile bis zum „Superior Provider“ geschafft und war sogar auch Auserwählter. Der Sektenführer war sehr stolz auf seinen gelehrigsten Schüler. Der Kreis von Auserwählten konnte die Stufe des höchsten Bewusstseins erreichen. Die anderen Auserwählten und ich waren natürlich schon sehr gespannt und freuten uns sehr auf die Reise in den innersten Orbit. Tatsächlich aber diente die Zeremonie nur einem einzigen Zweck: Danecker, der mittlerweile kalte Füße bekommen hatte, weil meine Freunde zu viel herumspionierten, wollte uns alle in den Massenselbstmord treiben.

Dazu ließ er uns alle das angeblich „Heilige Wasser der Reinheit“ trinken, was wir natürlich mit Freuden taten. In Wahrheit handelte es sich aber um pures Gift. Nur weil Danecker auch meinen Freunden etwas verabreichte und ich mich wunderte, wieso auch einfache „Consumer“ vom Heiligen Wasser bekamen, erzählte Danecker mir, daß ich sowieso gleich weg wäre, da ich gerade Gift getrunken hatte. Ich wollte ihm noch an die Gurgel, aber meine Kräfte versagten und ich wurde von Danecker wieder auf den Boden zurückgeschubst. Er übergoß uns mit Benzin und wollte anschließend uns und das Gebäude anzünden, um alle Spuren zu verwischen. Doch glücklicherweise stürmten in letzter Sekunde Daniel und Kai mit der Polizei in das Gebäude. Danecker konnte festgenommen und wir gerettet werden.

Wir konnten glücklicherweise alle gerettet werden. Im Krankenhaus konnte ich mich sogar mit meiner Frau wieder versöhnen und wir beschlossen, zumindestens Freunde zu bleiben. Dr. Gerner, ein sehr gewiefter Anwalt, riet mir, Anklage gegen Danecker zu erstatten, da er mir ja auch wegen dem Laden eine Menge Geld schuldete und mich umbringen wollte. Ich folgte seinem Rat und fuhr erstmal nach Spanien zu meinem Bruder, um mich wieder auszuloten. Ich war nun ganz schön geläutert und es war, als wenn ich aus einem bösen Traum erwacht wäre. Schließlich wurde mir auch bewusst, daß ich beinahe meine Freunde auf dem Gewissen gehabt hätte, was ich mir nicht verzeihen konnte.

Aber so einfach konnte ich das nicht alles vergessen und nach meiner Rückkehr schwirrten mir immer noch die Sektenbegriffe durch den Kopf. Ich wurde das alles einfach nicht los. Der Prozeß rückte näher und Gerner kam mit der nächsten Hiobsbotschaft. Danecker hatte mich schwer mit belastet und ausgesagt, daß ich als seine rechte Hand in Vieles eingeweiht gewesen war. Auch in die Vergiftung.

Es war ungeheuerlich, wie er mich mit reinzog. Jetzt war guter Rat teuer. Gerner riet mir sogar, meine Schuld einzugestehen, was ich natürlich ablehnte, da ich ja keine Haftstrafe riskieren wollte. Daher entzog ich ihm das Mandat. Erst als ich mit Kai ein langes Gespräch hatte, denn ich hatte ihn ja schließlich auch zusammenschlagen lassen, sah ich ein, daß ich mich wirklich nicht nur als Opfer sehen konnte und doch eine sehr große Rolle in der Sekte gespielt hatte. Ich entschied mich also schließlich doch dazu, meine Schuld teilweise einzugestehen und Gerner schaffte es sogar, für mich eine Kronzeugenregelung zu schaffen, was mich doch sehr beruhigte.

Der Prozeß ging schließlich zu meinen Gunsten aus und Gerner erklärte mir, daß ich wegen meiner guten Kooperationsbereitschaft mit einer Bewährungsstrafe zu rechnen hätte. Auf dem Weg zur Tatortbegehung hatte ich allerdings eine ziemlich unheimliche Begegnung mit Danecker. Als er von den Polizisten zum Wagen geführt wurde, drohte er mir und meinte, ich sollte mich nur ja nicht in Sicherheit wiegen. "Ein Verrat am Ring bleibt niemals ungesühnt! NIEMALS!" Seine Worte fuhren mir wie Stiche ins Herz. Auch wenn die anderen das als reinen Psychoterror abtaten, wußte ich doch, daß mehr dahintersteckte und er ernstmachen würde. Von jetzt ab hatte ich ziemliche Angst vor seiner Rache, auch wenn er ja im Gefängnis saß und mir normalerweise nichts mehr anhaben konnte. Schließlich war er in Begleitung von zwei Polizisten und hatte auch noch Handschellen.

Nach der Tatortbegehung ging es mir erst wieder ein wenig besser. Meine Freunde wollten mich aufmuntern und kümmerten sich rührend um mich.

Kai versuchte auch wieder, besser mit mir auszukommen und lud mich sogar in die WG ein. Dort kam es zu einem kleinen Wettbewerb zwischen uns. Kai, der Horror-Freak machte gerade bei einem Preisausschreiben mit, wo man eine Vampirfahrt durch ganz Amerika gewinnen konnte. Er hielt mich natürlich für zu dumm, um das hinzukriegen, was ich nicht auf mir sitzen ließ und so kam es, daß ich auch eins ausfüllte. Aber eigentlich nur aus Jux und Dollerei. Und verrückterweise gewann nicht Kai, sondern ich. Meine Freunde fanden die Idee auch nicht so schlecht, damit ich wieder auf andere Gedanken kam. Und ich dachte mir auch, warum nicht? Mehr und mehr vergass ich Danecker und wollte mir den Spaß nicht nehmen lassen, mal so eine Gruselfahrt mitzumachen. Schließlich war ich ja immer dort, wo was los war. Und ich wollte mich auch mein Leben lang nicht wegen dem Sektenführer zu Hause verkriechen. Wozu auch? Vermutlich machte ich mich wirklich nur noch verrückt und mußte endlich mal vergessen. Außerdem war ich dann eh außer Landes. Da konnte er mir erst recht nichts anhaben. Ich blühte immer mehr auf und wurde auch langsam wieder der "alte" Andy, mit seiner unmöglichen Art.

Also packte ich meine Koffer, überließ Flo und Kai den Laden und freute mich schon sehr auf die Zugfahrt.

Ich ahnte allerdings nicht, daß mich doch irgendwann noch meine Vergangenheit wieder einholen würde, denn Danecker war alles Andere als sicher im Gefängnis. Schon nach der Tatortbegehung konnte er mit Hilfe seiner Handlanger fliehen, die die Polizisten gezwungen hatten, ihm die Handschellen abzunehmen. Und er wird alles tun, um mich zu jagen und seine Rache an mir zu vollenden!





Kenntnis von anderen Wesen/Bezug zu ihnen:

Mal ehrlich, glaubt Ihr an sowas? Ich gucke zwar auch öfters gerne mal den ein oder anderen Horrorfilm, aber deswegen glaube ich ja nun nicht direkt dran, daß es solche Wesen in Wirklichkeit gibt. So verblödet bin ich ja nun nicht. Ok, in meiner Anfangszeit in Berlin habe ich durch den Magier Felix Reinecke erfahren, daß es Magie wirklich gibt. Der konnte Sachen, die eigentlich unmöglich waren und wo man sich fragte, wie er das gemacht hatte. Zum Beispiel konnte er eine Tür aus der Ferne mit einer Handbewegung wie von Zauberhand öffnen oder von einer Sekunde auf die andere den Ort wechseln und wie aus dem Nichts plötzlich wieder erscheinen, was mich schon ziemlich fasziniert hatte. Aber an Vampire oder so´n Kram glaube ich natürlich nicht. Das ist totaler Humbug und nur dazu da, um die Leute zu erschrecken.

Dennoch bin ich sehr empfänglich für so Sachen und sehr leichtgläubig. Mein Motto war schon immer gewesen: No risk, no fun! Und sollte es sie tatsächlich geben, sollen sie nur herkommen! Ich werde ihnen schon zeigen, wer der Herr ist! Ich und Angst? Vergesst es!

Fasziniert hatte mich auch das Oktagon-Spiel, was ein Fantasy-Spiel gewesen war und wo wir an verschiedenen Orten verschiedene Rätsel lösen mußten. Also, wo was los ist, bin ich meistens dabei. Auch wenn´s unheimlich und gruselig ist!



Schreibprobe:

1. Andy, wie er jetzt normal wäre: Mit Danecker beim Messerattentat, den ich auch gespielt hatte:


Es war echt nett von Sofia, daß sie sich so rührend um Andy kümmerte und ihn tröstete. Es tat ihm wirklich gut und er erwiderte das Drücken ihrer Hand. Er war ihr wirklich unendlich dankbar, daß sie heute mitgekommen war. Alleine hätte er das sicher nicht durchgestanden. Es tat ihm immer noch so leid, wie fies er sie im Ring behandelt hatte. Und sie hatte im Grunde genommen immer zu ihm gestanden und alles getan, um ihn aus der Sekte zu befreien. Genau wie seine anderen Freunde. Aber das hatte er lange Zeit nicht kapiert. Heute wollte er sich endgültig von diesem Verein lösen. Und der Sektenberater würde ihm schon dabei helfen.

Dann aber wurde Andy aus seinen Gedanken gerissen, als plötzlich Danecker vor ihnen auftauchte. Sein Alptraum war Realität geworden. Er hatte wieder diese alberne Verkleidung an. Und wäre die Situation nicht so traurig gewesen, hätte Andy jetzt lachen müssen. Es sah wirklich zu lächerlich aus. Sofia hatte sich sofort schützend vor Andy gestellt. Er war nun auch mittlerweile aufgesprungen und fühlte sich keine Minute mehr sicher hier. „Laß uns lieber gehen! Ich hab so´n komisches Gefühl!“; meinte er und hoffte, daß Sofia mitkam. Doch stattdessen begann sie nun Danecker hinterherzulaufen. Nun wurde Andy noch mulmiger. „Du kannst mich doch nicht hier einfach allein lassen!“ Aber andererseits wollte sie ihm ja helfen. Und solange sie Danecker verfolgte, konnte er Andy hier nichts tun. Dennoch wollte und konnte er nicht mehr. Andy hatte es sich nun anders überlegt und wollte nur noch hier raus. Er schmiß sich nun seine Jacke über die Schulter, ging zum Aufzug und drückte den Knopf, damit er kam. Das Ganze war ihm hier nicht mehr geheuer. Er mußte weg hier!

Es dauerte glücklicherweise nicht lange, als der Aufzug bingte. Ein Zeichen, daß er angekommen war. Langsam öffneten sich die Aufzugtüren und gerade als Andy einsteigen wollte, erstarrte er. Der Aufzug war alles andere als leer. Danecker drückte nun den Aufzugknopf, weil er im richtigen Stockwerk war und trat nun in seiner normalen Sektenkleidung heraus. Das konnte doch nicht wahr sein!

Andy erstarrte. „DANECKER!“, rief er voll Entsetzen und wich automatisch ein paar Schritte zurück. Schon als er ihn begrüßte, lief es Andy eiskalt den Rücken herunter.

„ANDY!“, sagte der Sektenführer mit seiner säuselnden Stimme und durchdrang ihn mit seinem teuflischem Blick.

Andy fiel es wie Schuppen von den Augen. Der verkleidete Mann war also nur ein Ablenkungsmanöver gewesen, um Sofia von Andy fortzulocken. Toll und jetzt war er mutterseelenallein hier mit Danecker.


Danecker:

Danecker grinste teuflisch. Miss Hastings war in seine Falle getappt und lief nun wie eine Blöde hinter dem Falschen her. Genauso hatte er sich das auch vorgestellt. Sie war eine Art Schutzengel. Dafür fühlte sie sich viel zu verantwortlich, als das sie Andy nicht helfen wollte. Er hatte sie also mit ihren eigenen Waffen geschlagen, wenn man so wollte. Sie hatte ein typisches Helfersyndrom, was ihr nun zum Verhängnis werden würde. Außerdem wußte Danecker, daß Miss Hastings auch noch verknallt in Herrn Lehmann war. Nur schade, daß sie ihr gemeinsames Glück niemals genießen könnten. In 2-3 Monaten wäre schließlich alles vorbei. Danecker hatte ja bewusst ein schleichendes Gift besorgt, damit Andy auch schön viel davon hatte. Er sollte ja die schlimmsten Höllenqualen ausstehen und immer daran erinnert werden, daß man den Ring der Welt nicht verriet. Es würde ihm eine große Lehre sein. Andy Lehmann würde auf ewig dem Ring gehören! Auch wenn er nicht mehr Mitglied sein wollte. Er MUSSTE! Ob er wollte oder nicht. So einfach ließ Danecker ihn nicht gehen. Weihnachten würde Andy wohl die ersten Anzeichen spüren und glauben, er hätte eine Grippe. Aber Danecker würde es besser wissen.

Kaum hatte sein Komplize grünes Licht gegeben, verschwand der Sektenführer im Aufzug und fuhr damit hoch. Dort angekommen trat er direkt dem vor Panik erstarrten Andy gegenüber. Er drückte den Aufzugknopf, weil er im richtigen Stock war und trat dann grinsend aus dem Aufzug. Andy war allein, das hieß, er konnte in aller Seelenruhe seine Rache an Andy ausführen.

„Andy!“, grüßte er ihn und selbst dieser Gruß enthielt schon einen beunruhigenden Klang in der Stimme. Da Danecker bedrohlich auf Andy zukam, wich dieser immer weiter nach hinten zurück. „SIE haben mich schwer enttäuscht!“, meinte er zu ihm, bis sie wieder auf dem Gang bei den Stühlen waren.


Andy:

Das war doch ein Alptraum! Wie hatte der Kerl mich nur finden können? Woher wußte er, daß ich heute im Krankenhaus war? Danecker hatte Andy nun schon mittlerweile bis zu den Stühlen wieder an die Wand gedrängt. Er konnte aber nicht mehr flüchten, da hinter ihm die Wand war. Na toll! Der Sektenführer drängte ihn immer weiter. Andy hatte keine Ausweichmöglichkeit mehr. Ja, es war klar. In Daneckers Augen hatte Andy ihn enttäuscht. Aber er hatte doch gar keine andere Wahl. Fast flehend schon sah er Danecker an. Wieso kam er so bedrohlich auf ihn zu? Würde er ihn jetzt umbringen? Andy hatte eine verdammte Angst und hoffte, daß irgend Etwas passieren würde, was diesen Wahnsinnigen aufhielt. Er war unfähig, irgend Etwas zu sagen.

Dafür sprach Danecker nun weiter und redete auf Andy ein. „Ich habe Ihnen versprochen, daß wir uns wiedersehen!“ Absichtlich schien er wohl so langsam zu sprechen, um Andy damit einzuschüchtern. Leider gelang ihm das auch hervorragend. Andy überlegte. Wie konnte er nur hier weg? Aber er war irgendwie auch wie gelähmt vor Angst und konnte sich kaum rühren.

Plötzlich zückte Danecker ein Messer und hielt es erst einmal so, daß Andy es gut sehen konnte. Es war, als würde Danecker den Moment genießen, als Andy das Messer wahrnahm. Erschrocken starrte er darauf. Er will mich also erstechen! Da hörte er auf einmal Sofias Stimme, die nach ihm rief. Kurz sah er zu ihr. Sein Atem wurde wieder schneller, er konnte Sofia noch nicht einmal antworten, so erstarrt war er. Panik machte sich in seinem Gesicht breit. Und noch ehe Andy reagieren konnte, hatte Danecker ihm schon sein Messer in den linken Oberarm gerammt. Andy war sogar unfähig, zu schreien.


Danecker:

Danecker genoss Herrn Lehmanns Angst. Absichtlich hielt er das Messer so, daß Andy es sich vorher genau ansehen konnte. Allerdings hatte Danecker darauf geachtet, daß die vergiftete Seite oben war. Es sollte sich ja alles schön im Körper ausbreiten können. Wie Danecker geahnt hatte, starrte Andy auf das Messer wie das Kaninchen auf die Schlange. Er konnte seinem ehemaligen Mentor ja nicht einmal mehr richtig antworten. Danecker konnte sehen, wie Andy immer panischer wurde. Sein Atem wurde schneller und bestimmt raste auch sein Herz. Doch, daß er auch noch Schweißausbrüche oder Zittern bekommen würde, so weit wollte es Danecker gar nicht erst kommen lassen. Nachdem Andy das Messer so richtig verinnerlicht hatte, wurde es Zeit, endlich zuzuschlagen. Nun kam doch noch diese nichtsnutzige Miss Hastings angerannt. Trotzdem blieb der Sektenführer ruhig und zog sein Ding weiter durch. Danecker nutzte den Augenblick, als Andy durch sie kurz abgelenkt war. Gerade, in dem Moment, als er sie hilfesuchend ansah, stach Danecker mit vollster Wucht zu. Er wollte schließlich nicht lange fackeln. Aber bluten mußte es schließlich.

Er hatte gewusst, daß er seine Rache heute durchziehen würde. Und daß selbst diese blöde Hexe ihn nicht daran hindern konnte. Dafür war er einfach viel zu clever. Das würde sie schon bald erfahren. Andy dachte sicher, daß Danecker ihn erstechen wollte, aber das hatte er gar nicht vor. Herr Lehmann sollte leiden. Und ein schneller Tod wäre nicht das, was Danecker für ihn vorgesehen hatte. Das wäre viel zu einfach gewesen. Herrlich, als er Andys schmerzerfülltes Gesicht sah, als das Messer sich in seine Haut bohrte. Die Wunde war jedenfalls groß genug, daß das Gift ohne Weiteres eindringen konnte. Als Andy sich den Arm hielt und Danecker ziemlich geschockt ansah, grinste dieser ihn boshaft und rachsüchtig an. Die Arbeit war getan! Danecker hatte wieder einmal dafür gesorgt, daß ein Aussteiger büßen mußte.


Andy:

Andy hatte fürchterliche Schmerzen und war den Tränen nah. Er konnte Danecker nur noch völlig erstarrt und mit offenem Mund anstarren. Immer noch war er so geschockt, daß er nicht einmal fähig war, zu schreien. Andy konnte nicht begreifen, was da gerade passiert war. Danecker war doch wahnsinnig! Wenn keiner ihm Einhalt gebot, würde er Andy noch erstechen. Schließlich hatte er ihn ja nur am Arm getroffen. Andy ahnte ja nicht, daß Danecker ihn gar nicht umbringen wollte, da das Gift es schon eh tun würde. Er hielt sich die blutende Wunde, brach dann aber unter Schmerzen zusammen und sank schließlich auf den Boden. Andy merkte, daß er immer schwächer wurde. Bisher war es ja nur ein Stich. Aber wer weiß, wie schlimm es war. Und falls Andy das überleben sollte, wußte er, daß Danecker nicht eher ruhen würde, bis er ihn komplett erledigt hatte. Andy sah Daneckers triumphierenden und siegessicheren Blick, als er auf den Boden sank. Er genoss regelrecht diesen Moment. Andy merkte, wieviel Spaß es ihm machte, ihn zu quälen. Hasserfüllt sah er auf Andy herab. Er konnte sich nicht mehr viel wehren. Hoffentlich würde Danecker jetzt nicht merken, wie schwach Andy war und würde ihm noch den Todesstoß versetzen.


2. Andy zu seiner Sektenzeit gemeinsam mit Sofia und Danecker:


Danecker machte das wirklich großartig, wie er auf die Probleme der Leute einging. Aufmerksam hörte Andy zu, wie er mit den Neubewerbern sprach. Andy wunderte sich sehr, daß Sofia noch nicht reingeplatzt war. Das würde garantiert noch kommen, dachte er. Aber umso besser, wenn sie sie endlich mal in Ruhe ließ. Das war auch lange nicht mehr vorgekommen. Umso erholsamer war es jetzt, daß sie sich endlich mal wieder richtig konzentrieren und aufatmen konnten. Nataly hatte leider nicht kapiert, daß Danecker ihr helfen wollte. Es bedurfte schon sehr viel Überredungskunst, um ihr klarzumachen, daß sie bei ihm wirklich in guten Händen war. Manche waren einfach zu misstrauisch und konnten sich so nicht dem Neuen öffnen. Da hatte Andy wirklich große Mühe gehabt, sie davon zu überzeugen, daß Danecker nur Ihr Bestes wollte. Pech, wenn sie nicht wollte. Es waren eben Ungläubige, genauso wie Elisabeth. Traurig, aber wahr. Andy sah zu seinem Mentor auf und hörte aufmerksam zu, was er erzählte.

Der Mann war einfach bewundernswert. Hoffentlich wurde Andy mal genauso wie er. Er würde jedenfalls alles tun, damit sein Meister stolz auf ihn war. Und er war ja mittlerweile schon Superior Provider. Bald mußte er doch die höchste Stufe erreicht haben. Oder hatte er sie längst erreicht? Mit der Ankunft hier auf der Insel? Denn da war er ja sogar schon Auserwählter gewesen. Ja, die Insel hier mußte die höchste Bewusstseinsstufe sein. Allerdings war es alles Andere als ein Ort der Reinheit. Und dennoch hatte Danecker sie hierhergeführt. Es konnte also nur so Etwas wie eine Zwischenstufe sein.

Plötzlich klopfte es an der Tür und Danecker nickte Andy zu: „Herr Lehmann, lassen Sie bitte unsere weiteren Bewerber herein!“

„Aber das Seminar hat längst angefangen. Würden sie die Sitzung nicht nur unnötig stören?“

„Sie wissen doch, jeder ist bei uns herzlich Willkommen. Ich werde ihnen schon erklären, daß sie pünktlich sein müssen!“, sagte er mit ruhiger Stimme.

Andy erwiderte Daneckers Nicken. „Gut, dann laß ich sie nun herein!“
Damit stand er auf und öffnete die Tür. „Herzlich Willkommen bei unserem Semin….“ Doch mitten im Satz erstarrte Andy, als er sah, wer draußen stand. „DUUUU?“, Er konnte es nicht glauben. Da stand doch tatsächlich Sofia und grinste ihn blöd an. Am liebsten hätte er ihr die Tür vor der Nase wieder zugeschlagen!




Sofia war genauso frech wie immer. Meinte, es ging doch auch anders. „Aber Du bist kein normales Mitglied, sondern eher eine äußere Störquelle!“, benutzte Andy dieselben Worte wie Danecker. „Du bist nur gekommen, um die Harmonie des Ringes zu stören!“ Sie hatte auch keine Skrupel, ihn einfach wegzuschieben, um in den Seminarraum zu kommen. Natürlich fand es auch Herr Danecker nicht gerade witzig und wollte, daß Sofia wieder verschwand. Vermutlich hatte er recht und Sofia hatte, wann auch immer, die Alarmanlage vorher schon entdeckt. Sie fand das natürlich sehr interessant. Andy merkte, daß Danecker sich nichts anmerken lassen wollte und wie immer völlig ruhig blieb. Er sagte den anderen Mitgliedern, daß sie sie einfach ignorieren sollten. Aber er stellte sie natürlich auch vor den anderen bloß und sagte, daß sie immer gerne die Seminare störte. „Ja leider! Sie findet großen Gefallen daran, uns zu ärgern.“ Und das trotz der „Faust des Ringes“.

Dieses Subjekt schien nichts aufhalten zu können. „Sie versucht, eine große Bedrohung für uns zu sein, aber sie wird es natürlich niemals schaffen, denn der Ring ist stark. Wir lassen uns von ihr nichts gefallen!“, stand Andy seinem Mentor bei.

Danecker machte nun ruhig und gelassen weiter mit dem Seminar und lenkte Sofias Störung geschickt wieder so, daß es zum Thema passte. Darin konnte man ihn nur bewundern. Andy verehrte ihn regelrecht und wollte einmal genau so werden. Arrogant und erhaben grinste Andy Sofia nun an, als sie meinte, sein Mentor sollte doch seine Spielchen lassen. Danecker würde sich nie von ihr aus der Ruhe bringen lassen. Da konnte sie noch so sehr stören. Doch dann schrillten bei Andy plötzlich die Alarmglocken, als Sofia jetzt das Brevier im Visier hatte. Andy wollte noch schnell hin, um es zu an sich zu nehmen, aber da hatte diese Schlange es schon an sich genommen und machte sich auch noch lustig darüber. „Entweder, Du befasst Dich richtig damit, oder gar nicht!“; sagte er mit eisiger Stimme und wollte er ihr wieder aus der Hand reißen. „Gib es sofort wieder her! HÖRST DU NICHT? Du bist nicht befugt, darin zu lesen!“

Auch Danecker warf ihr wieder einen hasserfüllten Blick zu. Aber das war längst nicht alles. Nun begann sie auch noch, da raus vorzulesen und Andy mußte aufpassen, daß er nicht vor Wut puterrot anlief. Aber genau das wollte sie ja. Wahrscheinlich blieb Danecker trotz allem noch ziemlich ruhig und ging sogar teilweise auf sie und ihre Unverschämtheiten ein. „Ja, Du willst nur das Seminar stören und uns ärgern! Der Satz ist unser Leitsatz. Unsere Basis!“ Es war wichtig, zu wissen, was man wollte, nur dann konnte man es auch durchsetzen. Sofia machte sich dann über Danecker auch noch lustig und meinte, wieso war er nicht Autor geworden, anstatt Führer einer Sekte. „Der Ring der Welt IST keine Sekte. Und das sind keine Gute-Nacht-Geschichten, sondern das ist unsere Philosophie. Aber was verstehen schon einfache Consumer davon?“ Andy kochte und wäre Sofia am liebsten an die Gurgel gegangen.

Aber Danecker beschwichtigte. „Lassen Sie nur, Herr Lehmann! Sie weiß es nicht anders!“

Aber man konnte natürlich sehen, daß die Neubewerber auch ganz schön durcheinander waren. „SEKTE? Ich denke, hier geht es um Persönlichkeitsentwicklung!“, hörte man sie.

„Geht es auch!“, antwortete Andy. „Sofia weiß nicht, was sie sagt. Sie ist eine Unwissende! Sagen Sie doch selbst, geht es Ihnen nicht schon viel besser, nachdem wir uns mit Ihren Problemen befasst haben und nach einer Lösung suchen?“, mußte er jetzt doch mal eingreifen.


3. Der Andy, mit dem Charakter, den er früher hatte und den er jetzt wohl auch erstmal wieder hat:



( Komme von Polizeirevier )

Na bravo! Da hatte sich Andy mal wieder in eine ganz besondere Scheiße geritten. Klar, er wollte nicht in den Knast, alles bloß das nicht, aber anstatt, daß er mit ein paar Sozialstunden davonkam, mußte er nun als 17-Jähriger in eine Besserungsanstalt. Andy glaubte, sich verhört zu haben, aber nein, genau so war es. Und dann auch noch mitten in der Pampa. Das konnte ja was werden. Eigentlich wollte er mit dem Fälschen seiner Personalien ja, erreichen, daß die Polizei das Ganze nicht so eng sah und ihn für unzurechnungsfähig wegen Minderjährigkeit erklärte und nun das. Da kam er wohl so schnell nicht mehr raus. Er konnte jetzt auch nicht mehr belegen, daß er wirklich 19 war. Denn nun stand ja offiziell da, daß er 17 war. Und selbst wenn er das irgendwie hätte beweisen können, wäre er gleich in den Knast gekommen. Hätte er sich jetzt auch wieder umentschieden, hätten sie ihm eh kein Wort geglaubt. Dieser verdammte Mistkerl der Jugendgang. Immer tiefer war Andy durch die in die Scheiße geraten. Und jetzt hatte das Arschloch auch noch gegen ihn ausgesagt und es so gedreht, als wäre er der Anführer. Das war ganz schön raffiniert gewesen. Und Andy hatte jetzt den Schlamassel am Hals. Denn er war ja auch erwischt worden. Das Schlimmste war natürlich, nicht nur in dem Kasten eingesperrt zu sein, sondern daß er erstmal kein Motorrad mehr fahren konnte. Und ohne sein geliebtes Tigerbaby konnte er sich gleich einsargen lassen. Aber wahrscheinlich starb er eh schon vor Langeweile da drin.

Er versuchte sich natürlich heftig dagegen zu wehren, aber die Bullen waren natürlich stärker und brachten ihn persönlich hin und sogar rein. Sie erklärten, daß er der neue Schüler von der Straße war und auch gleich, daß er eine starke Hand brauchte, da er schwererziehbar sei. Das hatte ich doch schonmal irgendwo gehört. Gottseidank waren seine Alten nicht hier. Die hätten es auch noch womöglich toll gefunden, wo er jetzt war. Sie hätten einen Scheiß getan und ihrem Sohn da rausgeholfen. Da Andy immer so eine große Klappe hatte, was er nicht alles schon konnte, sollte er gefälligst auch zusehen, wie er da wieder rauskam. Genauso würde es ablaufen. Aber Andy hatte dieses Problem ja gelöst, in dem er behauptet hatte, daß seine Eltern tot waren und er schon eine Weile auf der Straße gelebt hatte. Ein Grund mehr, daß er hierherkam. Es nervte ihn, daß die Bullen ihn festhielten. Als könnte er nicht allein gehen. "Lassen Sie mich los! Ich kann alleine gehen!", wehrte er sich und versuchte sich aus ihrem Griff zu befreien. Aber es war zwecklos. Man, als wäre er´n Schwerverbrecher, den sie abführten. Natürlich wollte er nicht da rein, aber es nützte nichts. "Die werden Dir hier schon Respekt beibringen!", meinte einer. "Da werden Dir Deine Frechheiten schon noch vergehen!" Hasserfüllt sah Andy zum Polizisten.

Jetzt stand er also in diesem großen Kasten wie bestellt und nicht abgeholt und wartete darauf, daß jemand kam und ihm den ganzen Mist erklärte. Gelangweilt sah er sich um. Die Bullen warteten allerdings noch, bis Andy in Empfang genommen würde. Da sie verhindern wollten, daß er gleich wieder abhaute.



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Zuletzt von Andy Lehmann am Fr 11 Aug 2017 - 17:57 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Andy Lehmann    Fr 4 Aug 2017 - 23:20

Hey Andy, entschuldige das du so lange warten musstest, aber irgendwie steckt in uns auch ein wenig die Sommerflaute.  

Man merkt schnell das Andy ein sehr alter und liebevoll gespielter Charakter von dir ist. Man erkennt an einigen Stellen, um welche Teile der Steckbrief erweitert wurde und wie man richtig versucht den Charakter wieder zugeben.

Vielleicht solltest du Mal in deinen Archiven in deinen Zusammenstellungen drüber lesen. Manchmal wiederholst du Dinge, aber das passiert schon Mal bei alten charakteren, oder? Mir passiert es beim neu verfassen eines alten Chars auch. ;D

Da ich aber so nichts finde kommt nun unser übliches Bla Bla. ;)

Bitte klicke ganz rechts in Deinem Profil auf den Punkt "Charakter der Figur" und erzeuge den Charakterbogen, welchen Du entsprechend dem Steckbrief ausfüllst. Bitte beachte, dass BB-Codes nicht übernommen werden! Der reine Text reicht vollkommen aus.

Im Anschluss lege bitte hier bei den Menschen *klick* ein Thema für die nächtlichen Zusammenfassungen Deines Charakters an. In welcher Art Du diese schreibst, bleibt dir überlassen - sie sollte nur pro aktiver Nacht geschrieben werden. Setzt Du also eine Nacht aus Krankheitsgründen oder wegen Urlaub oder so aus, erlebt Dein Charakter nichts und Du kannst logischer Weise nichts zusammenfassen, vermerke die Fehlzeit bitte auch in den Zusammenfassungen Bsp.: 15.09. - 15.10 ausgesetzt.

Sobald das alles erledigt ist, gebe bitte hier kurz Bescheid damit Du Deine Farbe für das Ingame erhalten kannst.

Bitte melde dich außerdem bei unserer Jobliste, damit du darin eingetragen werden kannst.

Liebe Grüße, Jenny
für das Team von Dallas bei Nacht

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BeitragThema: Re: Andy Lehmann    Sa 5 Aug 2017 - 0:24

Hey Jenny,

das macht doch nichts. Ja das kann ich nur zu gut verstehen, daß man bei dem Wetter irgendwie zu nichts Lust hat. Umso mehr freut es mich, daß Du Dir meinen Stecki schon angesehen hast. Und ich muß sagen, ich bin total gerührt. So nette Worte hört man selten.

Ja, das stimmt, ich liebe diesen Chara sehr und spiele ihn auch sehr sehr gerne. Ich bin immer mit Herz dabei und spiele ihn mit Leib und Seele. Es freut mich, daß man am Stecki merken kann, wieviel es mir bedeutet, ihn zu spielen.

Stimmt, ist mir beim erneuten Durchlesen auch aufgefallen, daß ich Einiges wiederholt habe. Aber ok, das war dann wohl im Eifer des Gefechts.

Danke, ich freue mich riesig, daß Du nichts weiter gefunden hast und mich so schnell angenommen hast! Dann kann es ja bald losgehen! Da wird sich auch Chiron sicher sehr freuen! hurra hurra hurra

Aber wie Du gesehen hast, habe ich mir sicherheitshalber auch die andere Option noch mit freigehalten. Aber Chiron findet es auch in Ordnung. Ich habe es ihm auch gesagt. Ich kann es auch kaum noch erwarten. ;)

Also: Ich habe mein Szenentagebuch erstellt und auch den Charakterbogen. Mußte man da den kompletten Text vom Stecki reinsetzen? Das Einzige, was noch fehlt ist ein Bild. Müßte da dann noch die Größe wissen, daß ich das am WE nachtragen kann.

Und was soll ich bei dem Punkt Magie eintragen? Noch steht er ja nicht unter Magieeinfluß. Daher habe ich erstmal nein geschrieben. Und nicht wundern, ich habe hier im Stecki noch ein paar kleine Tippfehler gehabt, die ich noch ausgebessert habe.

Verschiebst Du dann den Stecki oder muß ich ihn auch selber verschieben?

Jetzt sollte aber alles soweit ausgefüllt sein.

Und nochmal ganz ganz lieben Dank! Mein Abend ist gerettet bei so lieben und netten Worten! Herz

Sorry, nochmal, daß es mit meiner Entscheidung so lange gedauert hat und ich so viel gefragt habe.

Ganz liebe Grüße

Andy
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BeitragThema: Re: Andy Lehmann    Sa 5 Aug 2017 - 11:24

Man merkt es wenn ein Charakter + sein Steckbrief über mehrere Jahre hinweg gespielt werden. Man bearbeitet letzteres dann intensiver oder überarbeitet es zum fünften Mal.

Ich versuche jetzt mal alle deine Fragen zu beantworten und hoffe das mir keine entwischt.

1. Bild: Da ist die Größe egal. Such dir einfach eines aus was dir gefällt, dort haben wir keine einheitliche Größe.

2. Unter Einfluss von Magie: Das ist richtig, dort kommt ein Nein hin wenn er nicht verzaubert ect wurde. Das kann man ja schnell anpassen wenn es dazu kommt. ;)

3. Den Steckbrief verschieben wir. Nur nicht wundern, wir lassen diese zur Orientierung von Neuen oder Neugierigen etwas länger stehen.

4. Du hast eine Meldung in der Jobliste vergessen. ;)

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BeitragThema: Re: Andy Lehmann    Sa 5 Aug 2017 - 15:23

Ja, da hast Du recht. Er ist mir auich in all den Jahren ziemlich ans Herz gewachsen.

Danke Dir, alles klar. perfekt

Eine Frage ist doch entwischt und zwar ob ich in Charabogen den kompletten Steckbrief-Text reinstellen soll, oder nur so ungefähr. Ich hoffe, ich habe es richtig gemacht.

Jup, das mit der Jobliste weiß ich, aber ich hatte sie noch nicht gefunden. Und gestern war auch ich allmählich zu müde, sie zu suchen. Hole ich nachher noch nach. Obwohl er ja keinen Job hat, nur erstmal Reisender ist.

Nun noch eine allerletzte Frage, die mich etwas irritiert hat: Und zwar mit dem Szenetraker. Heißt das jetzt, ich muß jeden Tag darin notieren? Auch wenn ich mal nicht poste?
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BeitragThema: Re: Andy Lehmann    Fr 11 Aug 2017 - 17:44

Andy Lehmann


Basic Information
Alles hat einen Namen, sogar ich


Name: Andy Lehmann

Eigentlich heiße ich ja Andreas, aber so nennt mich keiner, außer meinen Alten, wenn ich was ausgefressen habe. Meine Freunde nennen mich alle Andy.


Spitzname/Pseudonyme: Andy

Leute, die meine coole und machohafte Art nicht leiden können, nennen mich auch oft abfällig „Mr. Supercool“.



Wesens-/ Menschenart:

Mensch natürlich, was soll ich sonst sein? Was soll das überhaupt für´ne Frage sein? Wohl zuviel Horrorfilme gesehen, was? Ich geb ja zu, ich guck auch ab und zu ganz gerne mal welche, aber ich steigere mich da nicht so rein, daß ich glaube, daß es sowas in echt gibt. Da kann man mir auch nix vormachen!


Alter: 23 Jahre


Beruf: Ladenbesitzer / hier: erstmal nur Reisender

Ich habe vor einigen Jahren nach dem Tod meines besten Freund Charlie Fiereck seinen American Store „Charlies Laden“ übernommen


Das Erscheinungsbild
Wie ich mich seh, wie ihr mich seht
Haarfarbe dunkelbraun
Augenfarbe braun-grün
Größe 1,84 m
Gewicht 80 kg
Statur sportlich, schlank, stämmig, etwas muskulös



Auftreten:


Mein Auftreten ist oft ziemlich machohaft. Ich gebe meistens den Coolen und Furchtlosen, der vor nix Angst hat und sich nicht einschüchtern läßt. Nur ja keine Schwäche zeigen. Mein Spitzname ist daher auch Mr. Supercool. Ständig muß ich irgend´n doofen Spruch loslassen. Ich bin angeberisch, überheblich und habe eine ziemlich große Klappe.


Besondere Merkmale:


Ich kann immer einen ganz besonderen Hundeblick aufsetzen, der alle dahinschmelzen läßt. Besonders die Bräute. Genauso bin ich ein Meister im Schmollen. Dazu verschränke ich meine Ellbogen vor dem Oberkörper, aber so, daß die linke Hand den einen Ellbogen umfasst und die rechte auf dem anderen Arm ist. Dazu setze ich meinen treudoofen Hundeblick auf und schon kann mir keiner mehr böse sein.


Charakterinformation
... oder das gewisse Etwas


Charakterbeschreibung:


Durch meine Heirat mit Flo und dem Laden bin ich schon um Einiges reifer und bodenständiger geworden. Sogar vernünftiger und verständnisvoller, aber jetzt, nach den Erlebnissen der Sekte und der Trennung von Flo, wo ich erst in ein tiefes Loch gefallen war, geht es langsam wieder aufwärts und oft kommt doch wieder der alte Andy durch. Vermutlich auch aus Trotz oder weil ich mir sage: „Jetzt erst recht!“ Daher werde ich auch allmählich wieder so ein kleiner Draufgänger wie damals, prahle herum und bin wieder der alte Angeber, der nur herumprotzt und sich gerne in den Mittelpunkt stellt. Ich werde auch wieder abenteuerlustiger und mutiger. Will einfach noch so viel wie möglich in meinem Leben erleben und merke, wie ich den alten Nervenkitzel von damals wieder brauche. Ich kann wieder aufatmen, endlich, wo Danecker im Gefängnis sitzt und mir nichts mehr anhaben kann. Und außerdem bin ich wieder frei und ich kann die Bräute wieder anbaggern. Wobei ich da allerdings mittlerweile schon ein bißchen aus der Übung bin, aber ich kriege das schon wieder hin.

Oh man, wo soll ich denn da bloß anfangen? Da kommt echt ´ne Menge zusammen: In allererster Linie bin ich ein großer Angeber und Aufschneider und lüge gerne das Blaue vom Himmel. Aber ich kann auch oft vom 100. Ins 1000.te kommen und kann dann meine Gesprächspartner auch oft mit meinem sinnlosen Gequassele nerven. Ich gebe meistens den Coolen und Macho, um keine Schwächen zugeben zu müssen. Ich bin ein Großmaul mit einer ziemlich großen Klappe und muß ständig einen blöden Spruch loslassen, was die anderen oft auf die Palme bringt. Manche nennen mich sogar „Mr. Supercool“ und ich baggere alles an, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Wegen meinem gestörten Verhältnis zu meinen Eltern habe ich ein sehr großes Bedürfnis an Aufmerksamkeit und stelle mich gern in den Mittelpunkt.


Meine Eltern nennen mich oft schwererziehbar, denn ich treibe sie mit meiner vorlauten, aufmüpfigen und rebellischen Art oft zur Weißglut. Ich lasse mir so gut wie nichts sagen und bin stur wie ein Esel. Mein schrecklicher Dickkopf ist fast schon legendär. Was ich mir in den Kopf setze, ziehe ich auch durch. Daher bin ich schon recht eigensinnig. Aber es kann auch nerven, daß ich immer mit dem Kopf durch die Wand will und meistens von meiner Meinung nicht abzubringen bin. Nicht jeder mag meine großkotzige, überhebliche und selbstherrliche Art. Ich bin selbstverliebt und eitel und achte schon ziemlich auf mein Äußeres. Aber kein Wunder, sonst wäre ich wohl kaum so überaus attraktiv, wenn ich mich gehen lassen würde.

Und meinem unwiderstehlichen Charme können die Bräute eh nicht widerstehen. Wie man merkt, bin ich auch sehr von mir überzeugt nach dem Motto: Andy kann alles, Andy weiß alles! Zumindestens war es bisher so. Wie die Bräute in Amerika auf mich abfahren, das wird sich zeigen. Auch wenn ich da absolut zuversichtlich bin.

Da ich ziemlich viel Mist baue, was leider sehr häufig vorkommt, halten mich meine Alten für den totalen Versager und Looser. Meistens gehen diese Aktionen auch leider schief und bin schon fast bekannt dafür, daß ich mich oft gedankenlos Gefahr begebe. Ist schon fast legendär, daß ich mich ewig in irgendwelche Scheiße reinreite. Ich denke nämlich nie über die Konsequenzen nach und mache einfach, ohne groß nachzudenken. No risk, no fun! Außerdem trete ich oft in fast jedes Fettnäpfchen. Ich schaue immer, wo mein Vorteil liegt und wo ich was rausschlagen kann. Desweiteren bin ich ein ungehobelter Klotz, bin oft tollpatschig und besitze null Feingefühl. Ich bin oft taktlos, unsensibel und kann ein echter Trampel sein.

Außerdem bin ich der totale Chaot und sowas von unordentlich und verantwortungslos. Man sagt, ich wäre sehr unzuverlässig. Aber na und? Ich kam immer dann, wann es mir passte. Und auf Schule hatte ich so gut wie gar keinen Bock und hing lieber am Billardtisch. Erst als ich meinen Laden bekam, wurde ich doch etwas verantwortungsbewusster.  

Ich stürze mich lieber gern ins Abenteuer und bin ein echter Draufgänger. In der Schule war ich eh stinkfaul, aber störte mich auch nicht. Ich geb´s ja zu. Ich war dort auch nicht gerade der Hellste gewesen. Was man an meiner Rechtschreibung und Grammatik sieht. Meine geschriebenen Sachen wimmeln oft nur so von Fehlern, was daran liegt, daß ich Legastheniker bin. Apropos, ich bin auch manchmal ziemlich begriffsstutzig. Weiter sagt man mir nach, ich wäre oft zu naiv, zu vertrauensselig und blauäugig und leicht beeinflussbar.

Deshalb wirke ich manchmal auch treudoof und bin ein Meister im Schmollen. Aber wenn ich meinen Hundeblick aufsetze, liegen mir die Bräute reihenweise zu Füßen und kaum einer kann mir lange böse sein. Ich habe eben eine sehr charmante Aura. Auch wenn ich oft´n Idiot sein kann, muß man mich einfach gerne haben. Wenigstens hat es bisher meistens geklappt.

Wenn mir ein Thema unangenehm ist, übergehe ich es meistens und fange dann einfach ein anderes Thema an. Ich bin Weltmeister in Ablenkungsmanövern. Außerdem habe ich tierisch Schiss vor Spritzen. Wenn ich die langen Nadeln schon sehe, kriege ich die Krise. Zur Blutabnahme muß man mich schon zwingen, damit ich überhaupt mitkomme.

Ich hasse aufräumen und lasse lieber gerne mal was liegen. Aufräumen, Putzen und jegliche Art der Hausarbeit, die eigentlich Frauen vorbehalten ist. Wo mir auch ziemlich schlecht wurde war, als ich mal in´nem Schlachthaus arbeiten mußte, und die ganzen Schlachthälften da hängen gesehen hatte. Ich markiere zwar immer den Starken, aber es scheint auch Dinge zu geben, die mir auch nicht so geheuer sind.


Aber es gibt natürlich auch positive Eigenschaften, auch wenn wohl die schlechten überwiegen :

Jetzt glaubt Ihr sicher, wenn ich so viele schlechte habe, gibt es kaum noch gute oder irgendwelche Stärken. Aber so ist es auch nicht. Wie ich schon geschrieben habe, kann mir kaum einer lange böse sein, wenn ich meinen treudoofen Hundeblick aufsetze und anfange, wie ein kleiner Junge zu schmollen. Wie ich das mache, habe ich ja bei meinem Aussehen schon geschrieben. Egal, was ich für einen Mist gebaut habe, man muß mich einfach gern haben. Es hat eben nicht jeder so einen unwiderstehlichen Charme. Da kann ich noch so´n Idiot gewesen sein. Außerdem bin ich ein ziemlich attraktiver Typ, dem die Frauen reihenweise zu Füßen liegen. Viele stehen auf meine coole Art, andere finden sie allerdings eher abstoßend. Aber manche Bräute imponiert das schon sehr, einen richtigen Kerl neben sich zu haben.

Daher bin ich auch sehr selbstbewusst. Aber auch, wenn ich viel Scheiß baue, muß ich mich auch mal in Schutz nehmen. Wenn man mir klarmacht, was ich diesmal wieder verbockt habe, bin ich schon meistens recht einsichtig und versuche, meinen Fehler wieder gutzumachen. Ich denke schon hinterher darüber nach, auch wenn ich doch viel zu häufig erst einen „Arschtritt“ brauche. Daher kommt es auf die Situation an.

Ich bin auch sehr kämpferisch, ehrgeizig und verfolge mein Ziel mit allen Mitteln. Meistens will ich auch mehr machen, als ich eigentlich kann. Aber ich gebe nie leicht auf und ziehe alles bis zum Schluß durch. Mit allen Mitteln. Deshalb versuche ich auch immer, das Beste aus irgendeiner Situation rauszuholen und für alles eine Lösung zu finden, egal, wie chaotisch sie ist. Ich bin kein Mitläufer und ziehe immer mein eigenes Ding durch. Außerdem will ich mir immer selbst erst eine Meinung über etwas bilden und lasse mir von niemandem reinreden. Da bin ich recht eigensinnig. Mein Sturkopf zeugt auch daher von einem enormen Durchsetzungsvermögen. Aber auch wenn ich noch so ein Chaot bin, bin ich doch jemand, wo man sagen kann, harte Schale, weicher Kern.

Hat man mich einmal zum Freund, kann man mit mir auch Pferde stehlen, denn ich habe das Herz am rechten Fleck. Für meine Freunde bin ich immer da und sehr aufopferungsvoll und hilfsbereit. Und ob Ihr´s glaubt oder nicht, ich kann sogar auch einfühlsam und liebevoll sein, wenn ich will. Meinen Freunden gegenüber bin ich auch sehr aufgeschlossen. Wenn man mich um einen Gefallen bittet, sage ich eigentlich fast nie nein. Bei Freunden ist es selbstverständlich, anderenfalls muß natürlich auch was für mich dabei rausspringen. Umsonst ist ja leider nur der Tod. Manchmal habe ich aber auch einen genialen Spürsinn.


Mit mir kann man schon´ne Menge Spaß haben, wenn man weiß, wie man mich zu nehmen hat. Ich bin spontan und unternehmungslustig. Allerdings bin ich dabei auch ziemlich abenteuerlustig und waghalsig. Nicht jeder traut sich die Sachen, die ich einfach mal spontan mache. Oder seid Ihr schonmal mit verbundenen Augen Motorrad gefahren? Ich sage Euch, das ist ein Feeling! Aber ist ja nicht für jeden was. Für Weicheier schonmal gar nicht. Da mein Traum die Panamericana ist, kann ich Euch auch sagen, daß ich einen wahnsinnigen Drang nach Freiheit habe. Motorradfahren ist für mich das Schönste und Geilste, was es gibt. Versteht sich natürlich von selbst, daß ich dadurch auch ziemlich mutig bin.


Stärken:

» Billard - darin bin ich ein wahrer Meister
» Motorradfahren - ich kann sogar mit verbundenen Augen fahren
» ich lasse mir eigentlich nie was gefallen
» ich verfolge mein Ziel bis zum Letzten
» ich verstecke oft meine Schwächen durch meine coole Art
» ich bin immer für meine Freunde da
» bodenständig
» bin sehr hilfsbereit
» mutig
» selbstbewusst, besitze ein sehr starkes Ego
» ich habe einen großen Drang nach Freiheit
» mein treudoofer Hundeblick
» habe das Herz am rechten Fleck
» bin oft auch einsichtig
» kämpferisch
» spontan
» abenteuerlustig ( No risk, no fun! ), oft ohne über die Konsequenzen nachzudenken
» ich habe einen sehr starken Überlebenswillen
» ich habe oft spontane Ideen
» ich laß mich nicht so leicht unterkriegen
» manchmal habe ich auch einen genialen Spürsinn



Schwächen:

- ich bin Legastheniker ( deshalb habe ich auch mit 16 meine Lehre als KFZ-Schlosser abgebrochen, in der Praxis war ich top, aber an der Theorie haperte es. Außerdem hatte ich keinen Bock, mich ständig dumm anmachen zu lassen, weil ich mal´n Wort falsch geschrieben hatte. Ich verwechsle auch oft die Worte, zum Beispiel perfide und frigide, etherisch und ästetisch, Statik und Statistik )
- Sturkopf
- Macho
- große Klappe
- Angeber
- Draufgänger
- ein bißchen zu viel von mir überzeugt, obwohl Flo mich schon ziemlich gezähmt hat
- oft sehr naiv und gutgläubig
- oft zu vertrauensselig, sieht man ja am „Ring der Welt“
- ich bin leicht zu manipulieren
- ich bin risikofreudig und waghalsig
- chaotisch
- faul
- schusselig
» oft sehr begriffsstutzig
- ich habe oft kein Feingefühl und trete in fast jedes Fettnäpfchen
- ich bin oft sehr unbeholfen
- ich bin ein Meister im Schmollen
- ich bin oft sehr vorlaut
- ich denke oft nie über die Konsequenzen nach
- Unpünktlichkeit
- gutes Benehmen ( war noch nie meine Stärke gewesen )
- ich konnte auch ein kleiner Workaholic sein, wenn es um meinen Laden ging



Besondere Fähigkeiten:


Ich kann zwar nicht mit Magie und so´nem Quatsch dienen, dafür habe ich aber andere Fähigkeiten. Also im Billard bin ich ein absoluter Meister. Da macht mir so leicht keiner was vor. Schließlich war ich schon mit 15 Jahren mehr am Billardtisch als in der Schule. Daher schlägt mich auch so leicht keiner. keiner was vor. Schließlich war ich schon mit 15 Jahren mehr am Billardtisch als in der Schule. Daher schlägt mich auch so leicht keiner.

Meine größte Leidenschaft ist das Motorradfahren. Ich interessiere mich für alles, was einen Motor hat. Alles Andere ist für mich uninteressant und interessiert mich nicht die Bohne. Mein größter Traum ist es, einmal die Panamericana runterzudüsen. Leider bräuchte ich dafür´ne Menge Kohle. Also kann ich mir das abschminken. Mein Bike ist eine 750-er BMW und ich hab mit ihr sogar schonmal ein Schleudertraining auf dem Eis in der Arktis absolviert. Außerdem kann ich mit verbundenen Augen Motorradfahren. Klar, daß ich auch sehr oft an meinem Bike herumgeschraubt habe. Wie schon erwähnt, habe ich auch schon als Mechaniker in einer Motorradwerkstatt gearbeitet.

Ich kann auch´n bißchen Bassgitarre, weil ich mal vor einigen Jahren in Berlin noch in´ner Band gewesen war, die ich mal mit´n paar Freunden gegründet hatte, aber das hatte sich wieder zerschlagen.

Besonders stolz bin ich natürlich auf meine Ideen, die ich für die Spielzeugfabrik hatte. Eine Musikwiege, ein Holzchopper und eine Schneekugel-CD-Hülle. Das muß mir erstmal einer nachmachen. Ich zog der Fabrik damit sogar den ersten Großauftrag an Land. Auch wenn ich auf Nico damals ganz schön sauer gewesen war, weil er einfach die Musikwalze vertauscht hatte. Ich hätte´n ganz anderes Lied genommen. Dafür kenne ich mich mit Statistik 1A aus. Ach halt, es heißt ja Statik. Das verwechsele ich jedes Mal.

Und wer kann schon von sich behaupten, schon mit 19 Jahren Generaldirektor gewesen zu sein? Ok, ich hab´n bißchen geschummelt dabei, weil ich mir die Unterschrift einer Vollmacht gefälscht hatte. So bin ich eben. Entweder man nimmt mich so, wie ich bin oder man hat´n Problem mit mir. Aber das wiederum ist dann nicht mein Problem.

Gehört Meditieren auch dazu? Das habe ich in der Sekte auch noch gelernt. Meine innere Mitte finden und mich ganz auf mich selbst konzentrieren. Danecker hat mir schon viel angetan, aber es gab, so absurd das auch klingt, auch Positives, was man gelernt hatte.



Kenntnis von anderen Wesen/Bezug zu ihnen:


Mal ehrlich, glaubt Ihr an sowas? Ich gucke zwar auch öfters gerne mal den ein oder anderen Horrorfilm, aber deswegen glaube ich ja nun nicht direkt dran, daß es solche Wesen in Wirklichkeit gibt. So verblödet bin ich ja nun nicht. Ok, in meiner Anfangszeit in Berlin habe ich durch den Magier Felix Reinecke erfahren, daß es Magie wirklich gibt. Der konnte Sachen, die eigentlich unmöglich waren und wo man sich fragte, wie er das gemacht hatte. Zum Beispiel konnte er eine Tür aus der Ferne mit einer Handbewegung wie von Zauberhand öffnen oder von einer Sekunde auf die andere den Ort wechseln und wie aus dem Nichts plötzlich wieder erscheinen, was mich schon ziemlich fasziniert hatte. Aber an Vampire oder so´n Kram glaube ich natürlich nicht. Das ist totaler Humbug und nur dazu da, um die Leute zu erschrecken.

Dennoch bin ich sehr empfänglich für so Sachen und sehr leichtgläubig. Mein Motto war schon immer gewesen: No risk, no fun! Und sollte es sie tatsächlich geben, sollen sie nur herkommen! Ich werde ihnen schon zeigen, wer der Herr ist! Ich und Angst? Vergesst es!

Fasziniert hatte mich auch das Oktagon-Spiel, was ein Fantasy-Spiel gewesen war und wo wir an verschiedenen Orten verschiedene Rätsel lösen mußten. Also, wo was los ist, bin ich meistens dabei. Auch wenn´s unheimlich und gruselig ist!


The Way Of Life
Jede Geschichte hat einen Anfang - auch meine

Vorgeschichte:


Am 30. Juni vor genau 23 Jahren habe ich in Bottrop das Licht der Welt erblickt. Meine Kindheit war ziemlich beschissen, da mein Bruder immer vorgezogen wurde. Dadurch wurde ich ein richtig kleiner Rebell und galt als schwererziehbar. Es war ziemlich schwierig mit mir auszukommen. Für meine Alten war ich immer nur der Loser und Nichtsnutz, der nicht auf die Reihe kriegte. In der Schule war ich stinkefaul und kümmerte mich einen Scheiß darum. Dadurch, daß ich nicht gerade der Hellste war, verbrachte ich meine Zeit lieber am Billardtisch als zu lernen.

Mit 16 Jahren begann ich eine Lehre als Kfz-Schlosser, die ich aber wieder abgebrochen hatte, weil ich Legastheniker war und mit der Theorie nicht klarkam. Außerdem hatte ich keinen Bock, ständig von den Kollegen für jedes falsch geschriebene oder gelesene Wort dumm angemacht zu werden. Mit 19 Jahren hielt ich es nicht mehr aus und haute von zu Hause ab zu meinem Bruder Tom, der schon mit 18 Jahren nach Berlin gegangen war.

Ich lebte mich ganz gut bei ihm ein und konnte auch viele Freundschaften schließen. Zwischenzeitlich arbeitete ich sogar als Mechaniker in einer Motorradwerkstatt, die leider pleite machte. Später dann in einer Spielzeugfabrik, wo ich meine zukünftige Frau kennengelernt hatte, die ich anfangs nicht ausstehen konnte. Wir waren beide wie Feuer und Wasser. Als Tom mit seiner Frau nach Spanien ging, zog ich mit meinem besten Freund Charlie in Toms Loft. Wir erlebten eine ganze Menge zusammen und gründeten sogar eine Band zusammen mit Kim, in die wir uns beide verliebten. Doch schließlich hatte ich mich mit Flo zusammengerauft. Unsere Liebe war so stark, daß wir sogar heirateten und sie meine Frau wurde.

Sie erwischte mich, als ich eine Weile mal in einer Spielzeugfabrik gepennt hatte, nachdem Tom mich mal aus dem Loft geschmissen hatte. Flo dachte, ich wäre ein Einbrecher gewesen. Die Fabrikbesitzer hatten ja schon einige Zeit immer die leeren Pizzakartons gesehen und gemerkt, daß sich dort nachts immer jemand einschlich. Also legte sich Flo auf die Lauer und erwischte mich mit einem Karategriff, als ich es mir wieder gemütlich machen wollte. Sie verpfiff mich natürlich am nächsten Tag, aber nicht mit mir. Zwar boten sie mir an, als Nachtwächter zu arbeiten, was ich auch tat, aber ich wollte natürlich mehr. So fälschte ich eine Vollmacht, um in den Vorstand zu kommen. Ich etablierte mich immer mehr mit meinen Ideen: einem Holzchopper, einer Musikwiege und einer Schneekugel-CD-Hülle und verschaffte der Fabrik sogar ihren ersten Großauftrag. Flo und ich wurden mit der Zeit ein Paar.

Als Tom mich mal aus dem Loft geschmissen hatte, mußte ich in einer alten Spielzeugfabrik pennen. Ich wurde natürlich erwischt und sollte künftig als Nachtwächter arbeiten, was ich auch tat, aber ich wollte natürlich mehr. So fälschte ich eine Vollmacht, um in den Vorstand zu kommen. Ich etablierte mich immer mehr mit meinen Ideen: einem Holzchopper, einer Musikwiege und einer Schneekugel-CD-Hülle.

Leider ging die Spielzeugfabrik auch irgendwann pleite und ich gründete mit meinem besten Freund und Mitbewohner einen Plattenladen, der später umgebaut wurde zu einem American Store. Vor unserer Hochzeit flogen wir zu Flo´s Tante Henriette nach Südafrika. Es war atemberaubend gewesen. Die Hochzeit im Berliner Dom wurde der schönste Tag in unserem Leben und war ein weiterer Höhepunkt in meinem Leben.

Doch kaum waren wir verheiratet, ging es leider rapide bergab: Wir waren gerade aus den Flitterwochen, da erfuhr ich von Charlie´s Tod, den ich nie richtig überwunden hatte. Ich übernahm seinen American Store und wurde Ladenbesitzer. Wenig später hatte ich einen Motorradunfall mit weitreichenden Folgen. Ich war vorübergehend in meinen Beinen gelähmt. Zwar konnte ich an der Wirbelsäule operiert werden, aber es hatte sich ein Hämatom gebildet. Man sagte mir, die Lähmung sei dauerhaft. Für mich brach eine Welt zusammen. Daher dachte ich schon, das war´s und ich könnte nie mehr laufen. Ich wurde immer verschlossener und depressiver und zog mich in mein Schneckenhaus zurück. Flo gegenüber wurde ich unausstehlich und kapselte mich immer mehr ein. Kaum noch einen ließ ich an mich heran.

Nach einiger Zeit kam ich aber in die Reha, aus der ich gesund wiederkam. Endlich konnte ich wieder laufen. Doch ein paar Monate später hatte ich mich mit meiner Frau auseinandergelebt. Sie fühlte sich von mir nicht mehr begehrt und verliebte sich in einen anderen Mann.  Schließlich trennten wir uns. Auch wenn ich nach außen hin stark tat, konnte ich unsere Trennung nicht verkraften und trat schließlich in die Sekte „Ring der Welt“ ein.

Ich fühlte mich sehr wohl dort und eiferte dem Sektenführer Christian Danecker in allem nach. Er gab mir das Gefühl, kein Versager zu sein und ich fühlte mich zum ersten Mal richtig verstanden. Ich war fasziniert von ihm und seiner Lehre. Es ging um die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und dem Vertrauen auf die innere Stärke. Im Ring der Welt wurde das eigene Potential und der reaktive Verstand erweitert.

Außerdem fand Danecker auf alle Probleme eine Lösung, was mich sehr beeindruckte. Ich tat alles, um ihm zu gefallen. Bald schon redete ich alles nur noch nach und war gar nicht mehr ich selbst. Ich wurde Danecker regelrecht hörig und tat alles, was er von mir verlangte. Dabei scheute ich mich auch nicht, meinen besten Freund zusammenschlagen zu lassen, der die Harmonie des Ringes stören wollte. Danecker lobte mich sehr, was ich für große Fortschritte machte. Ich schaffte es sogar bis zum Auserwählten. Schließlich verkaufte ich sogar meinen geliebten Laden, löste mich von allen materiellen Dingen und zog ins Sektenzentrum.

Den Jahreswechsel nutzte Danecker aber dazu, um seinen Mitgliedern vorzugaukeln, daß es Zeit sei, mit dem Ring in eine neue Ära zu treten und die Reise ins Zentrum des Ringes anzutreten, dorthin, wo die Wahrheit so hell und klar leuchtet, daß ein einfacher „Provider“ zu Asche verglühen würde. Ich hatte es mittlerweile bis zum „Superior Provider“ geschafft und war sogar auch Auserwählter. Der Sektenführer war sehr stolz auf seinen gelehrigsten Schüler. Der Kreis von Auserwählten konnte die Stufe des höchsten Bewusstseins erreichen. Die anderen Auserwählten und ich waren natürlich schon sehr gespannt und freuten uns sehr auf die Reise in den innersten Orbit. Tatsächlich aber diente die Zeremonie nur einem einzigen Zweck: Danecker, der mittlerweile kalte Füße bekommen hatte, weil meine Freunde zu viel herumspionierten, wollte uns alle in den Massenselbstmord treiben.

Dazu ließ er uns alle das angeblich „Heilige Wasser der Reinheit“ trinken, was wir natürlich mit Freuden taten. In Wahrheit handelte es sich aber um pures Gift. Nur weil Danecker auch meinen Freunden etwas verabreichte und ich mich wunderte, wieso auch einfache „Consumer“ vom Heiligen Wasser bekamen, erzählte Danecker mir, daß ich sowieso gleich weg wäre, da ich gerade Gift getrunken hatte. Ich wollte ihm noch an die Gurgel, aber meine Kräfte versagten und ich wurde von Danecker wieder auf den Boden zurückgeschubst. Er übergoß uns mit Benzin und wollte anschließend uns und das Gebäude anzünden, um alle Spuren zu verwischen. Doch glücklicherweise stürmten in letzter Sekunde Daniel und Kai mit der Polizei in das Gebäude. Danecker konnte festgenommen und wir gerettet werden.

Wir konnten glücklicherweise alle gerettet werden. Im Krankenhaus konnte ich mich sogar mit meiner Frau wieder versöhnen und wir beschlossen, zumindestens Freunde zu bleiben. Dr. Gerner, ein sehr gewiefter Anwalt, riet mir, Anklage gegen Danecker zu erstatten, da er mir ja auch wegen dem Laden eine Menge Geld schuldete und mich umbringen wollte. Ich folgte seinem Rat und fuhr erstmal nach Spanien zu meinem Bruder, um mich wieder auszuloten. Ich war nun ganz schön geläutert und es war, als wenn ich aus einem bösen Traum erwacht wäre. Schließlich wurde mir auch bewusst, daß ich beinahe meine Freunde auf dem Gewissen gehabt hätte, was ich mir nicht verzeihen konnte.

Aber so einfach konnte ich das nicht alles vergessen und nach meiner Rückkehr schwirrten mir immer noch die Sektenbegriffe durch den Kopf. Ich wurde das alles einfach nicht los. Der Prozeß rückte näher und Gerner kam mit der nächsten Hiobsbotschaft. Danecker hatte mich schwer mit belastet und ausgesagt, daß ich als seine rechte Hand in Vieles eingeweiht gewesen war. Auch in die Vergiftung.

Es war ungeheuerlich, wie er mich mit reinzog. Jetzt war guter Rat teuer. Gerner riet mir sogar, meine Schuld einzugestehen, was ich natürlich ablehnte, da ich ja keine Haftstrafe riskieren wollte. Daher entzog ich ihm das Mandat. Erst als ich mit Kai ein langes Gespräch hatte, denn ich hatte ihn ja schließlich auch zusammenschlagen lassen, sah ich ein, daß ich mich wirklich nicht nur als Opfer sehen konnte und doch eine sehr große Rolle in der Sekte gespielt hatte. Ich entschied mich also schließlich doch dazu, meine Schuld teilweise einzugestehen und Gerner schaffte es sogar, für mich eine Kronzeugenregelung zu schaffen, was mich doch sehr beruhigte.

Der Prozeß ging schließlich zu meinen Gunsten aus und Gerner erklärte mir, daß ich wegen meiner guten Kooperationsbereitschaft mit einer Bewährungsstrafe zu rechnen hätte. Auf dem Weg zur Tatortbegehung hatte ich allerdings eine ziemlich unheimliche Begegnung mit Danecker. Als er von den Polizisten zum Wagen geführt wurde, drohte er mir und meinte, ich sollte mich nur ja nicht in Sicherheit wiegen. "Ein Verrat am Ring bleibt niemals ungesühnt! NIEMALS!" Seine Worte fuhren mir wie Stiche ins Herz. Auch wenn die anderen das als reinen Psychoterror abtaten, wußte ich doch, daß mehr dahintersteckte und er ernstmachen würde. Von jetzt ab hatte ich ziemliche Angst vor seiner Rache, auch wenn er ja im Gefängnis saß und mir normalerweise nichts mehr anhaben konnte. Schließlich war er in Begleitung von zwei Polizisten und hatte auch noch Handschellen.

Nach der Tatortbegehung ging es mir erst wieder ein wenig besser. Meine Freunde wollten mich aufmuntern und kümmerten sich rührend um mich.

Kai versuchte auch wieder, besser mit mir auszukommen und lud mich sogar in die WG ein. Dort kam es zu einem kleinen Wettbewerb zwischen uns. Kai, der Horror-Freak machte gerade bei einem Preisausschreiben mit, wo man eine Vampirfahrt durch ganz Amerika gewinnen konnte. Er hielt mich natürlich für zu dumm, um das hinzukriegen, was ich nicht auf mir sitzen ließ und so kam es, daß ich auch eins ausfüllte. Aber eigentlich nur aus Jux und Dollerei. Und verrückterweise gewann nicht Kai, sondern ich. Meine Freunde fanden die Idee auch nicht so schlecht, damit ich wieder auf andere Gedanken kam. Und ich dachte mir auch, warum nicht? Mehr und mehr vergass ich Danecker und wollte mir den Spaß nicht nehmen lassen, mal so eine Gruselfahrt mitzumachen. Schließlich war ich ja immer dort, wo was los war. Und ich wollte mich auch mein Leben lang nicht wegen dem Sektenführer zu Hause verkriechen. Wozu auch? Vermutlich machte ich mich wirklich nur noch verrückt und mußte endlich mal vergessen. Außerdem war ich dann eh außer Landes. Da konnte er mir erst recht nichts anhaben. Ich blühte immer mehr auf und wurde auch langsam wieder der "alte" Andy, mit seiner unmöglichen Art.

Also packte ich meine Koffer, überließ Flo und Kai den Laden und freute mich schon sehr auf die Zugfahrt.



Ich ahnte allerdings nicht, daß mich doch irgendwann noch meine Vergangenheit wieder einholen würde, denn Danecker war alles Andere als sicher im Gefängnis. Schon nach der Tatortbegehung konnte er mit Hilfe seiner Handlanger fliehen, die die Polizisten gezwungen hatten, ihm die Handschellen abzunehmen. Und er wird alles tun, um mich zu jagen und seine Rache an mir zu vollenden!



Fusszeile
... oder das Kleingedruckte


Schreibprobe:


1. Andy, wie er jetzt normal wäre: Mit Danecker beim Messerattentat, den ich auch gespielt hatte:
[/u]

Es war echt nett von Sofia, daß sie sich so rührend um Andy kümmerte und ihn tröstete. Es tat ihm wirklich gut und er erwiderte das Drücken ihrer Hand. Er war ihr wirklich unendlich dankbar, daß sie heute mitgekommen war. Alleine hätte er das sicher nicht durchgestanden. Es tat ihm immer noch so leid, wie fies er sie im Ring behandelt hatte. Und sie hatte im Grunde genommen immer zu ihm gestanden und alles getan, um ihn aus der Sekte zu befreien. Genau wie seine anderen Freunde. Aber das hatte er lange Zeit nicht kapiert. Heute wollte er sich endgültig von diesem Verein lösen. Und der Sektenberater würde ihm schon dabei helfen.

Dann aber wurde Andy aus seinen Gedanken gerissen, als plötzlich Danecker vor ihnen auftauchte. Sein Alptraum war Realität geworden. Er hatte wieder diese alberne Verkleidung an. Und wäre die Situation nicht so traurig gewesen, hätte Andy jetzt lachen müssen. Es sah wirklich zu lächerlich aus. Sofia hatte sich sofort schützend vor Andy gestellt. Er war nun auch mittlerweile aufgesprungen und fühlte sich keine Minute mehr sicher hier. „Laß uns lieber gehen! Ich hab so´n komisches Gefühl!“; meinte er und hoffte, daß Sofia mitkam. Doch stattdessen begann sie nun Danecker hinterherzulaufen. Nun wurde Andy noch mulmiger. „Du kannst mich doch nicht hier einfach allein lassen!“ Aber andererseits wollte sie ihm ja helfen. Und solange sie Danecker verfolgte, konnte er Andy hier nichts tun. Dennoch wollte und konnte er nicht mehr. Andy hatte es sich nun anders überlegt und wollte nur noch hier raus. Er schmiß sich nun seine Jacke über die Schulter, ging zum Aufzug und drückte den Knopf, damit er kam. Das Ganze war ihm hier nicht mehr geheuer. Er mußte weg hier!

Es dauerte glücklicherweise nicht lange, als der Aufzug bingte. Ein Zeichen, daß er angekommen war. Langsam öffneten sich die Aufzugtüren und gerade als Andy einsteigen wollte, erstarrte er. Der Aufzug war alles andere als leer. Danecker drückte nun den Aufzugknopf, weil er im richtigen Stockwerk war und trat nun in seiner normalen Sektenkleidung heraus. Das konnte doch nicht wahr sein!

Andy erstarrte. „DANECKER!“, rief er voll Entsetzen und wich automatisch ein paar Schritte zurück. Schon als er ihn begrüßte, lief es Andy eiskalt den Rücken herunter.

„ANDY!“, sagte der Sektenführer mit seiner säuselnden Stimme und durchdrang ihn mit seinem teuflischem Blick.

Andy fiel es wie Schuppen von den Augen. Der verkleidete Mann war also nur ein Ablenkungsmanöver gewesen, um Sofia von Andy fortzulocken. Toll und jetzt war er mutterseelenallein hier mit Danecker.


Danecker:

Danecker grinste teuflisch. Miss Hastings war in seine Falle getappt und lief nun wie eine Blöde hinter dem Falschen her. Genauso hatte er sich das auch vorgestellt. Sie war eine Art Schutzengel. Dafür fühlte sie sich viel zu verantwortlich, als das sie Andy nicht helfen wollte. Er hatte sie also mit ihren eigenen Waffen geschlagen, wenn man so wollte. Sie hatte ein typisches Helfersyndrom, was ihr nun zum Verhängnis werden würde. Außerdem wußte Danecker, daß Miss Hastings auch noch verknallt in Herrn Lehmann war. Nur schade, daß sie ihr gemeinsames Glück niemals genießen könnten. In 2-3 Monaten wäre schließlich alles vorbei. Danecker hatte ja bewusst ein schleichendes Gift besorgt, damit Andy auch schön viel davon hatte. Er sollte ja die schlimmsten Höllenqualen ausstehen und immer daran erinnert werden, daß man den Ring der Welt nicht verriet. Es würde ihm eine große Lehre sein. Andy Lehmann würde auf ewig dem Ring gehören! Auch wenn er nicht mehr Mitglied sein wollte. Er MUSSTE! Ob er wollte oder nicht. So einfach ließ Danecker ihn nicht gehen. Weihnachten würde Andy wohl die ersten Anzeichen spüren und glauben, er hätte eine Grippe. Aber Danecker würde es besser wissen.

Kaum hatte sein Komplize grünes Licht gegeben, verschwand der Sektenführer im Aufzug und fuhr damit hoch. Dort angekommen trat er direkt dem vor Panik erstarrten Andy gegenüber. Er drückte den Aufzugknopf, weil er im richtigen Stock war und trat dann grinsend aus dem Aufzug. Andy war allein, das hieß, er konnte in aller Seelenruhe seine Rache an Andy ausführen.

„Andy!“, grüßte er ihn und selbst dieser Gruß enthielt schon einen beunruhigenden Klang in der Stimme. Da Danecker bedrohlich auf Andy zukam, wich dieser immer weiter nach hinten zurück. „SIE haben mich schwer enttäuscht!“, meinte er zu ihm, bis sie wieder auf dem Gang bei den Stühlen waren.


Andy:

Das war doch ein Alptraum! Wie hatte der Kerl mich nur finden können? Woher wußte er, daß ich heute im Krankenhaus war? Danecker hatte Andy nun schon mittlerweile bis zu den Stühlen wieder an die Wand gedrängt. Er konnte aber nicht mehr flüchten, da hinter ihm die Wand war. Na toll! Der Sektenführer drängte ihn immer weiter. Andy hatte keine Ausweichmöglichkeit mehr. Ja, es war klar. In Daneckers Augen hatte Andy ihn enttäuscht. Aber er hatte doch gar keine andere Wahl. Fast flehend schon sah er Danecker an. Wieso kam er so bedrohlich auf ihn zu? Würde er ihn jetzt umbringen? Andy hatte eine verdammte Angst und hoffte, daß irgend Etwas passieren würde, was diesen Wahnsinnigen aufhielt. Er war unfähig, irgend Etwas zu sagen.

Dafür sprach Danecker nun weiter und redete auf Andy ein. „Ich habe Ihnen versprochen, daß wir uns wiedersehen!“ Absichtlich schien er wohl so langsam zu sprechen, um Andy damit einzuschüchtern. Leider gelang ihm das auch hervorragend. Andy überlegte. Wie konnte er nur hier weg? Aber er war irgendwie auch wie gelähmt vor Angst und konnte sich kaum rühren.

Plötzlich zückte Danecker ein Messer und hielt es erst einmal so, daß Andy es gut sehen konnte. Es war, als würde Danecker den Moment genießen, als Andy das Messer wahrnahm. Erschrocken starrte er darauf. Er will mich also erstechen! Da hörte er auf einmal Sofias Stimme, die nach ihm rief. Kurz sah er zu ihr. Sein Atem wurde wieder schneller, er konnte Sofia noch nicht einmal antworten, so erstarrt war er. Panik machte sich in seinem Gesicht breit. Und noch ehe Andy reagieren konnte, hatte Danecker ihm schon sein Messer in den linken Oberarm gerammt. Andy war sogar unfähig, zu schreien.


Danecker:

Danecker genoss Herrn Lehmanns Angst. Absichtlich hielt er das Messer so, daß Andy es sich vorher genau ansehen konnte. Allerdings hatte Danecker darauf geachtet, daß die vergiftete Seite oben war. Es sollte sich ja alles schön im Körper ausbreiten können. Wie Danecker geahnt hatte, starrte Andy auf das Messer wie das Kaninchen auf die Schlange. Er konnte seinem ehemaligen Mentor ja nicht einmal mehr richtig antworten. Danecker konnte sehen, wie Andy immer panischer wurde. Sein Atem wurde schneller und bestimmt raste auch sein Herz. Doch, daß er auch noch Schweißausbrüche oder Zittern bekommen würde, so weit wollte es Danecker gar nicht erst kommen lassen. Nachdem Andy das Messer so richtig verinnerlicht hatte, wurde es Zeit, endlich zuzuschlagen. Nun kam doch noch diese nichtsnutzige Miss Hastings angerannt. Trotzdem blieb der Sektenführer ruhig und zog sein Ding weiter durch. Danecker nutzte den Augenblick, als Andy durch sie kurz abgelenkt war. Gerade, in dem Moment, als er sie hilfesuchend ansah, stach Danecker mit vollster Wucht zu. Er wollte schließlich nicht lange fackeln. Aber bluten mußte es schließlich.

Er hatte gewusst, daß er seine Rache heute durchziehen würde. Und daß selbst diese blöde Hexe ihn nicht daran hindern konnte. Dafür war er einfach viel zu clever. Das würde sie schon bald erfahren. Andy dachte sicher, daß Danecker ihn erstechen wollte, aber das hatte er gar nicht vor. Herr Lehmann sollte leiden. Und ein schneller Tod wäre nicht das, was Danecker für ihn vorgesehen hatte. Das wäre viel zu einfach gewesen. Herrlich, als er Andys schmerzerfülltes Gesicht sah, als das Messer sich in seine Haut bohrte. Die Wunde war jedenfalls groß genug, daß das Gift ohne Weiteres eindringen konnte. Als Andy sich den Arm hielt und Danecker ziemlich geschockt ansah, grinste dieser ihn boshaft und rachsüchtig an. Die Arbeit war getan! Danecker hatte wieder einmal dafür gesorgt, daß ein Aussteiger büßen mußte.


Andy:

Andy hatte fürchterliche Schmerzen und war den Tränen nah. Er konnte Danecker nur noch völlig erstarrt und mit offenem Mund anstarren. Immer noch war er so geschockt, daß er nicht einmal fähig war, zu schreien. Andy konnte nicht begreifen, was da gerade passiert war. Danecker war doch wahnsinnig! Wenn keiner ihm Einhalt gebot, würde er Andy noch erstechen. Schließlich hatte er ihn ja nur am Arm getroffen. Andy ahnte ja nicht, daß Danecker ihn gar nicht umbringen wollte, da das Gift es schon eh tun würde. Er hielt sich die blutende Wunde, brach dann aber unter Schmerzen zusammen und sank schließlich auf den Boden. Andy merkte, daß er immer schwächer wurde. Bisher war es ja nur ein Stich. Aber wer weiß, wie schlimm es war. Und falls Andy das überleben sollte, wußte er, daß Danecker nicht eher ruhen würde, bis er ihn komplett erledigt hatte. Andy sah Daneckers triumphierenden und siegessicheren Blick, als er auf den Boden sank. Er genoss regelrecht diesen Moment. Andy merkte, wieviel Spaß es ihm machte, ihn zu quälen. Hasserfüllt sah er auf Andy herab. Er konnte sich nicht mehr viel wehren. Hoffentlich würde Danecker jetzt nicht merken, wie schwach Andy war und würde ihm noch den Todesstoß versetzen.


2. Andy zu seiner Sektenzeit gemeinsam mit Sofia und Danecker:


Danecker machte das wirklich großartig, wie er auf die Probleme der Leute einging. Aufmerksam hörte Andy zu, wie er mit den Neubewerbern sprach. Andy wunderte sich sehr, daß Sofia noch nicht reingeplatzt war. Das würde garantiert noch kommen, dachte er. Aber umso besser, wenn sie sie endlich mal in Ruhe ließ. Das war auch lange nicht mehr vorgekommen. Umso erholsamer war es jetzt, daß sie sich endlich mal wieder richtig konzentrieren und aufatmen konnten. Nataly hatte leider nicht kapiert, daß Danecker ihr helfen wollte. Es bedurfte schon sehr viel Überredungskunst, um ihr klarzumachen, daß sie bei ihm wirklich in guten Händen war. Manche waren einfach zu misstrauisch und konnten sich so nicht dem Neuen öffnen. Da hatte Andy wirklich große Mühe gehabt, sie davon zu überzeugen, daß Danecker nur Ihr Bestes wollte. Pech, wenn sie nicht wollte. Es waren eben Ungläubige, genauso wie Elisabeth. Traurig, aber wahr. Andy sah zu seinem Mentor auf und hörte aufmerksam zu, was er erzählte.

Der Mann war einfach bewundernswert. Hoffentlich wurde Andy mal genauso wie er. Er würde jedenfalls alles tun, damit sein Meister stolz auf ihn war. Und er war ja mittlerweile schon Superior Provider. Bald mußte er doch die höchste Stufe erreicht haben. Oder hatte er sie längst erreicht? Mit der Ankunft hier auf der Insel? Denn da war er ja sogar schon Auserwählter gewesen. Ja, die Insel hier mußte die höchste Bewusstseinsstufe sein. Allerdings war es alles Andere als ein Ort der Reinheit. Und dennoch hatte Danecker sie hierhergeführt. Es konnte also nur so Etwas wie eine Zwischenstufe sein.

Plötzlich klopfte es an der Tür und Danecker nickte Andy zu: „Herr Lehmann, lassen Sie bitte unsere weiteren Bewerber herein!“

„Aber das Seminar hat längst angefangen. Würden sie die Sitzung nicht nur unnötig stören?“

„Sie wissen doch, jeder ist bei uns herzlich Willkommen. Ich werde ihnen schon erklären, daß sie pünktlich sein müssen!“, sagte er mit ruhiger Stimme.

Andy erwiderte Daneckers Nicken. „Gut, dann laß ich sie nun herein!“
Damit stand er auf und öffnete die Tür. „Herzlich Willkommen bei unserem Semin….“ Doch mitten im Satz erstarrte Andy, als er sah, wer draußen stand. „DUUUU?“, Er konnte es nicht glauben. Da stand doch tatsächlich Sofia und grinste ihn blöd an. Am liebsten hätte er ihr die Tür vor der Nase wieder zugeschlagen!


Sofia war genauso frech wie immer. Meinte, es ging doch auch anders. „Aber Du bist kein normales Mitglied, sondern eher eine äußere Störquelle!“, benutzte Andy dieselben Worte wie Danecker. „Du bist nur gekommen, um die Harmonie des Ringes zu stören!“ Sie hatte auch keine Skrupel, ihn einfach wegzuschieben, um in den Seminarraum zu kommen. Natürlich fand es auch Herr Danecker nicht gerade witzig und wollte, daß Sofia wieder verschwand. Vermutlich hatte er recht und Sofia hatte, wann auch immer, die Alarmanlage vorher schon entdeckt. Sie fand das natürlich sehr interessant. Andy merkte, daß Danecker sich nichts anmerken lassen wollte und wie immer völlig ruhig blieb. Er sagte den anderen Mitgliedern, daß sie sie einfach ignorieren sollten. Aber er stellte sie natürlich auch vor den anderen bloß und sagte, daß sie immer gerne die Seminare störte. „Ja leider! Sie findet großen Gefallen daran, uns zu ärgern.“ Und das trotz der „Faust des Ringes“.

Dieses Subjekt schien nichts aufhalten zu können. „Sie versucht, eine große Bedrohung für uns zu sein, aber sie wird es natürlich niemals schaffen, denn der Ring ist stark. Wir lassen uns von ihr nichts gefallen!“, stand Andy seinem Mentor bei.

Danecker machte nun ruhig und gelassen weiter mit dem Seminar und lenkte Sofias Störung geschickt wieder so, daß es zum Thema passte. Darin konnte man ihn nur bewundern. Andy verehrte ihn regelrecht und wollte einmal genau so werden. Arrogant und erhaben grinste Andy Sofia nun an, als sie meinte, sein Mentor sollte doch seine Spielchen lassen. Danecker würde sich nie von ihr aus der Ruhe bringen lassen. Da konnte sie noch so sehr stören. Doch dann schrillten bei Andy plötzlich die Alarmglocken, als Sofia jetzt das Brevier im Visier hatte. Andy wollte noch schnell hin, um es zu an sich zu nehmen, aber da hatte diese Schlange es schon an sich genommen und machte sich auch noch lustig darüber. „Entweder, Du befasst Dich richtig damit, oder gar nicht!“; sagte er mit eisiger Stimme und wollte er ihr wieder aus der Hand reißen. „Gib es sofort wieder her! HÖRST DU NICHT? Du bist nicht befugt, darin zu lesen!“

Auch Danecker warf ihr wieder einen hasserfüllten Blick zu. Aber das war längst nicht alles. Nun begann sie auch noch, da raus vorzulesen und Andy mußte aufpassen, daß er nicht vor Wut puterrot anlief. Aber genau das wollte sie ja. Wahrscheinlich blieb Danecker trotz allem noch ziemlich ruhig und ging sogar teilweise auf sie und ihre Unverschämtheiten ein. „Ja, Du willst nur das Seminar stören und uns ärgern! Der Satz ist unser Leitsatz. Unsere Basis!“ Es war wichtig, zu wissen, was man wollte, nur dann konnte man es auch durchsetzen. Sofia machte sich dann über Danecker auch noch lustig und meinte, wieso war er nicht Autor geworden, anstatt Führer einer Sekte. „Der Ring der Welt IST keine Sekte. Und das sind keine Gute-Nacht-Geschichten, sondern das ist unsere Philosophie. Aber was verstehen schon einfache Consumer davon?“ Andy kochte und wäre Sofia am liebsten an die Gurgel gegangen.

Aber Danecker beschwichtigte. „Lassen Sie nur, Herr Lehmann! Sie weiß es nicht anders!“

Aber man konnte natürlich sehen, daß die Neubewerber auch ganz schön durcheinander waren. „SEKTE? Ich denke, hier geht es um Persönlichkeitsentwicklung!“, hörte man sie.

„Geht es auch!“, antwortete Andy. „Sofia weiß nicht, was sie sagt. Sie ist eine Unwissende! Sagen Sie doch selbst, geht es Ihnen nicht schon viel besser, nachdem wir uns mit Ihren Problemen befasst haben und nach einer Lösung suchen?“, mußte er jetzt doch mal eingreifen.




3. Der Andy, mit dem Charakter, den er früher hatte und den er jetzt wohl auch erstmal wieder hat:



( Komme von Polizeirevier )

Na bravo! Da hatte sich Andy mal wieder in eine ganz besondere Scheiße geritten. Klar, er wollte nicht in den Knast, alles bloß das nicht, aber anstatt, daß er mit ein paar Sozialstunden davonkam, mußte er nun als 17-Jähriger in eine Besserungsanstalt. Andy glaubte, sich verhört zu haben, aber nein, genau so war es. Und dann auch noch mitten in der Pampa. Das konnte ja was werden. Eigentlich wollte er mit dem Fälschen seiner Personalien ja, erreichen, daß die Polizei das Ganze nicht so eng sah und ihn für unzurechnungsfähig wegen Minderjährigkeit erklärte und nun das. Da kam er wohl so schnell nicht mehr raus. Er konnte jetzt auch nicht mehr belegen, daß er wirklich 19 war. Denn nun stand ja offiziell da, daß er 17 war. Und selbst wenn er das irgendwie hätte beweisen können, wäre er gleich in den Knast gekommen. Hätte er sich jetzt auch wieder umentschieden, hätten sie ihm eh kein Wort geglaubt. Dieser verdammte Mistkerl der Jugendgang. Immer tiefer war Andy durch die in die Scheiße geraten. Und jetzt hatte das Arschloch auch noch gegen ihn ausgesagt und es so gedreht, als wäre er der Anführer. Das war ganz schön raffiniert gewesen. Und Andy hatte jetzt den Schlamassel am Hals. Denn er war ja auch erwischt worden. Das Schlimmste war natürlich, nicht nur in dem Kasten eingesperrt zu sein, sondern daß er erstmal kein Motorrad mehr fahren konnte. Und ohne sein geliebtes Tigerbaby konnte er sich gleich einsargen lassen. Aber wahrscheinlich starb er eh schon vor Langeweile da drin.

Er versuchte sich natürlich heftig dagegen zu wehren, aber die Bullen waren natürlich stärker und brachten ihn persönlich hin und sogar rein. Sie erklärten, daß er der neue Schüler von der Straße war und auch gleich, daß er eine starke Hand brauchte, da er schwererziehbar sei. Das hatte ich doch schonmal irgendwo gehört. Gottseidank waren seine Alten nicht hier. Die hätten es auch noch womöglich toll gefunden, wo er jetzt war. Sie hätten einen Scheiß getan und ihrem Sohn da rausgeholfen. Da Andy immer so eine große Klappe hatte, was er nicht alles schon konnte, sollte er gefälligst auch zusehen, wie er da wieder rauskam. Genauso würde es ablaufen. Aber Andy hatte dieses Problem ja gelöst, in dem er behauptet hatte, daß seine Eltern tot waren und er schon eine Weile auf der Straße gelebt hatte. Ein Grund mehr, daß er hierherkam. Es nervte ihn, daß die Bullen ihn festhielten. Als könnte er nicht allein gehen. "Lassen Sie mich los! Ich kann alleine gehen!", wehrte er sich und versuchte sich aus ihrem Griff zu befreien. Aber es war zwecklos. Man, als wäre er´n Schwerverbrecher, den sie abführten. Natürlich wollte er nicht da rein, aber es nützte nichts. "Die werden Dir hier schon Respekt beibringen!", meinte einer. "Da werden Dir Deine Frechheiten schon noch vergehen!" Hasserfüllt sah Andy zum Polizisten.

Jetzt stand er also in diesem großen Kasten wie bestellt und nicht abgeholt und wartete darauf, daß jemand kam und ihm den ganzen Mist erklärte. Gelangweilt sah er sich um. Die Bullen warteten allerdings noch, bis Andy in Empfang genommen würde. Da sie verhindern wollten, daß er gleich wieder abhaute.


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Andy Lehmann
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