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 Sidewalk Restaurants & Cafés

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BeitragThema: Sidewalk Restaurants & Cafés   Sa 4 Jun 2016 - 16:01

das Eingangsposting lautete :



In dieser Flaniermeile reiht sich Restaurant an Restaurant, Café an Café. Vom Schnellimbiss zum Luxus-Restaurant ist hier so ziemlich alles vertreten, und während man eine Vielzahl an ausländischen Restaurants vorfindet. Unter anderem zu finden ist hier:

* eine Tapas Bar
* diverse italienische Restaurants und Pizzarien
* ein mexikanisches Restaurant
* ein griechisches Restaurant
* ein französisches Restaurant
* ein französisches Café
* ein mongolisches Restaurant
* ein deutsches Restaurant mit Hofbräuhaus
* diverse Asiaten (Chinesische Küche, Thailändische Küche)
* diverse Cafés


Quelle: http://lincolnroadmall.com/restaurants/
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés   Mo 1 Aug 2016 - 23:16

Innerlich war er mehr als zufrieden mit sich. Es hätte nicht viel gefehlt und ein Schmunzeln hätte sich auf seinen Lippen ausgebreitet. Sie war aufgebracht. Sie war verärgert. Sie regte sich über seine Worte auf. Genau das hatte er gewollt. Denn so würden seine Worte ihr im Gedächtnis bleiben und vielleicht ein Umdenken an stoßen. Momentan wetterte sie gegen ihn. Sollte sie ruhig, er konnte das gut aushalten. Vermutlich würde er sogar eine Trotzreaktion hervor rufen. Doch das war ihm gleichgültig. Der Samen war gelegt, jetzt musste er nur noch mit der Zeit Frucht bringen.„Ich Urteile nicht. Ich analysiere lediglich die Fakten die Sie mir geliefert haben..“ gab er ungerührt zurück. „Doch drängt sich mir da gerade noch eine entscheidende Frage auf…..wenn sie sich nicht einengen lassen und sich auch von niemand etwas vorschreiben lassen, weshalb stehen sie dann nicht mehr auf dem Laufsteg?“  er blickte der jungen Frau direkt in die Augen. Ruhig und gelassen.

Dann aber wechselte erneut das Thema und Yakov hätte sich selbst schlagen mögen für seine Dummheit. Hatte er sich nicht vorgenommen gehabt nicht zu Zeigen das er die Sprache konnte? Und doch hatte er sich verplappert. Zorn auf sich selbst, machte sich in ihm breit. Ein solcher Fehler durfte ihm nicht noch einmal passieren. Ein solcher Fehler konnte tödlich sein. Ein solcher Fehler konnte in einer heiklen Situation der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen brachte. Nichtsdestotrotz galt es nun Ruhe zu bewahren.
„Nun was heißt verstehen?“ fragte er absichtlich ausweichend. „Ich lerne noch, doch konnte mir aus dem wenigen das ich verstanden habe den Zusammenhang erahnen…“ natürlich war das eine Lüge, den als gebürtiger Ukrainer war Russisch seine Muttersprache. Nichts in seiner Miene lies darauf deuten, dass er der jungen Hexe gerade einen Bären aufgebunden hatte. Ablenken war nun die Devise. Verständnis spielen war der erste Versuch.„Dem entnehme ich das Sie ihren Bruder nicht allzu oft sehen. Und ein Stück weit kann ich Sie verstehen, dass sie bisher geschwiegen haben. So etwas erzählt man nicht am Telefon nicht wahr?“
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés   Mi 3 Aug 2016 - 11:34

Tatja war versucht die Trotzige zu spielen, der Vampir ging ihr auf die Nerven und kam ihr einfach gefährlich zu nahe. Deshalb versuchte sie ihn mit bösen Worten, von sich zu schieben. Doch ihn schien das nicht wirklich zu rühren. Stattdessen stellte er die vernichtende Frage, die sie in die Enge trieb. Warum war sie nicht mehr auf dem Laufsteg, wenn sie sich von niemanden etwas vorschrieben liess. Ihre Augen fixierten den Vampir, obwohl sie diesen nicht sehen konnte. "Ich bin hier, weil es mein eigener Wille war. Ich bin nicht mehr auf dem Laufsteg weil es meine Entscheidung war." gab sie von sich und blickte den Vampir fest an. "War es das, was sie hören wollten?" sie war alles andere als ruhig und gelassen, sie zischte wie eine Klapperschlange und der Vampir war kurz davor von ihr gebissen zu werden.

Der Vampir machte einen winzigen Fehler, er beachtete nicht das sie nicht auf den Kopf gefallen war und das ihr dieses winzige Detail, das er ihre Sprache verstand, nicht entgehen würde. "Das ist ja wirklich toll. Wenn sie wollen kann ich ihnen dabei helfen." sie lächelte ihn an, auch wen sie jetzt ein wenig auf der Hut war. Doch diese Vorsicht zerbrach als er ihren Bruder ansprach. "Er ist weg gegangen, als ich jünger war. Vor 2 Jahren war er wieder in Russland, danach hatte ich meinen Unfall. Jetzt bin ich hier." sie lächelte leicht.
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés   Mi 3 Aug 2016 - 17:44

Noch immer äußerlich vollkommen ruhig beobachtete er die Veränderung in Tatjanas Mimik. Die junge Frau war zwar blind, doch ihre Gesichtszüge sprachen eine derart eindeutige Sprache das sie mit Blicken nicht deutlicher hätte sein können. Und wenn der Blick der jungen Hexe nicht irgendwie etwas leeres gehabt hätte, wäre es ihm unheimlich gewesen wie direkt sie ihre Augen auf ihn richtete. Man hätte fast glauben können, sie sähe ihn wirklich an. „Nun wenn es ihr Wille war, wieso regen sie sich dann so auf?“ eine ruhige Frage. Ihre Wut beunruhigte ihn keineswegs. Dafür hatte er in seinem Leben schon zu oft mit wütenden Fangzahn Trägern zu tun gehabt. Seien die Zähne nun wirklich oder im übertragenen Sinne vorhanden. Die kleine war einfach niedlich.

Dann war es wirklich Zeit das Thema fallen zu lassen. „Nun das wäre mir sicherlich eine Hilfe. Doch lassen sie sich gesagt sein ich kein sehr gelehrsamer Schüler. Mein alter Lehrmeister ist mehr als einmal an mir verzweifelt.“ Wieder war es eine Lüge. Oder zumindest eine Halbwahrheit. Denn Yakov hatte mehr als einmal von seinem alten Meister Schimpf bezogen. Doch es gehörte zu der Rolle die er zu spielen gedachte so lange er mit der jungen Hexe zu tun hatte. „Nun daher weiß ihr Bruder also nicht was ihnen geschehen ist. Und ihre Familie hat ihn nicht einmal darüber unterrichtet? Oder sind Sie die Einzige der Familie die noch Kontakt zu ihm hat?“ wieder eine scheinbar unschuldige Frage. Doch mit der Unschuld war es weit her. Sie bewegten sich langsam aber sicher dem Thema zu, auf das er es abgesehen hatte. Informationen über die Familie Kalinin.
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés   Do 4 Aug 2016 - 15:19

SMS an Tatjana Kalinin [russsich]
Darüber werden wir uns später noch unterhalten, Tanya. Ich denke, ich weiß, welches Café du meinst. Bleib einfach dort, ich komme dich dort abholen.
Aljosha
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés   Di 9 Aug 2016 - 23:57

Tatja biss sich nur wieder die Zähne zusammen. Dieser Vampir regte sie schon ziemlich auf. Sie beschloss einfach nicht mehr zu antworten. Soll es doch für diesen Kerl so aussehen als wäre sie trozig. Sie schenkte ihm nur weiterhin ein paar eisige Blicke und blieb ihm die Antwort schuldig. Zur Beruhigung trank sie nochmal einen Schluck von ihrem Tee.

Schliesslich wechselten sie das Thema und Tatja schlug vor ihm ein wenig russisch beizubringen. "Ach ich bin sehr geduldig." Haha, wer's glaubte. Sie hatte vor wenigen Augenblicken eigentlich bewiesen das sie keinen dicken Geduldsfaden hatte. Doch sie wollte es zumindest versuchen. Sollte er sich nicht all zu blöd anstellen, konnte das natürlich auch sehr witzig werden. Er schweifte wieder ab zu ihrem Bruder und sie lächelte warm. "Der Kontakt ist sehr gering. Ich denke meine Eltern wollten ihn nicht schockieren. Ich schreibe ihm ab und zu Textnachrichten." Ihr Handy kündigte eine neue Nachricht an und wieder liess Tatja diese abspielen. "Nun, scheint als wäre mein Bruder bald hier." meinte sie nachdem die Nachricht abgeklungen war. "Aber vermutlich bleibt uns noch ein wenig Zeit." Natürlich wusste sie das Alexej keine Überraschungen mochte, aber sie fand es trozdem immer wieder amüsant ihn zu überraschen.
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés   So 14 Aug 2016 - 22:23

Ein breites Grinsen zierte sein Gesicht. Natürlich wusste er dass die junge Frau es nicht sehen konnte doch das war ihm egal. Im Gegenteil vielleicht war das sogar noch förderlich für seine Heiterkeit. Er war sich nicht ganz sicher aber er glaubte das sie ihm böse Blicke zu warf, während sie ja fast schon trotzig schwieg. Es war wirklich zu köstlich wie die kleine Hexe seine Sticheleien zu ignorieren versuchte.
Yakov griff nach dem Zuckerstreuer der auf dem Tisch stand und füllte Löffel für Löffel von dem Süßen Zeug in Tatjanas Teetasse. Ob er es noch schaffen würde sie wirklich zum explodieren zu bringen? Wut hatte eine besondere Eigenschaft. Die Menschen wurden ehrlicher. Sie sagten Dinge die sie wirklich denken aber lieber im Verborgenen halten. Aufgrund von Rücksicht. Aufgrund von Angst. Es gab tausende von Gründen. Laut sagte er aber : „Eine Geduldige Lehrmeisterin soso….nun da habe ich wohl Glück….ich hoffe das ich mich als gelehrsamer Schüler erweisen werde.“ Nun hatte er zwei Optionen. Sollten diese ‚Lehrstunden‘ wirklich zustande kommen konnte er sich dumm stellen. Oder aber er gab den gelehrsamen der rasch eine fremde Sprache lernte…für welche Option er sich letztendlich entscheiden würde, stand noch in den Sternen. Yakov stellte die Zuckerdose weg. Als sich das Gesprächsthema wieder ihrem Bruder zu wand wurden sie aufmerksam. „So. Aber ist es für ihn nicht jetzt ein noch viel größerer Schock wenn er es nach so vielen Wochen und Monaten erst erfährt? Denn es bedeutet ja das du ihn in deinen Nachrichten angelogen hast…?“ seine Worte waren wohl mehr eine Feststellung, denn eine Frage. Während Tatjana sich wieder ihrem Handy zu wandte ließ Yakov seinen Blick zum Fenster hinaus gen Himmel wandern. Ihm blieben nur noch wenige Stunden bis er sich in sein Hotelzimmer zurückziehen musste um der Sonne zu entgehen. Vielleicht wäre es sogar am klügsten jetzt sofort auf zu brechen. Doch irgendetwas fesselte ihn regelrecht an seinen Stuhl. Seine Neugierde war noch nicht gestillt.

Er zeigte keine Reaktion auf die Nachricht, so einen Fehler wie eben würde er kein weiteres Mal gehen. „Und wird dich dein Bruder wirklich hier abholen kommen oder trefft ihr euch irgendwo?“ wollte er wissen und gab seiner Stimme einen arglosen Klang. „Für den Fall das er hier auftaucht sollte ich vielleicht besser verschwinden. Ich habe mal gehört das große Brüder ziemlich ungemütlich werden können wenn sie ihre jüngeren Schwestern in Begleitung eines wildfremden sehen…“ doch Yakov wusste das er um keinen Preis der Welt vorher verschwinden würde. Er wollte es wissen. Wollte wissen wer dieser Bruder war.
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés   Mo 15 Aug 2016 - 19:00

CF: Geschäftsviertel - Einkaufsmeile 'Sapphire Alley' - Sapphire Alley
+ Sasha Pajari


Alexej hatte zum Abschied nur die Hand gehoben, während Sasha den anderen Mann umarmt hatte. Danach hing sie an seinem Arm, während sie den kurzen Weg von der Hauptstraße hinüber zu den Restaurants und Café bestritten.
"Meine Bedingung lautet, dass du nicht nicht mehr im Dashing Venue wohnst, sondern bei mir." Er brachte seinen Gedanken direkt auf den Punkt, mit einem Ton, der eigentlich keine Widerworte duldete. "Meine Schwester... sie ist etwa fünf Jahre jünger als ich und sehr hübsch. Sie arbeitet als Model. Das letzte Mal habe ich sie bei einem Besuch in Moskau gesehen.", fing er an zu erzählen. Er fragte sich, ob sich die beiden wohl gut verstehen würden und er hoffte es aus tiefstem Herzen... denn wenn Sasha bei ihm einzog, würden sie es wohl müssen, da Tatjana wohl kaum im Hotel übernachten würde, wenn ihr Bruder eine ausreichend große Wohnung hatte. Für Alexej kam auf der anderen Seite auch nichts anderes in Frage, auch wenn die Wohnung derzeit noch nicht das Maß an Ordnung hatte. Eine Kleinigkeit, die sich in den nächsten Tage beheben ließ.

Die beiden bogen um eine Ecke und der Hexer sah das Café, welches er bei der Beschreibung seiner Schwester im Sinn gehabt hatte. Zielsicher steuerte er darauf zu, suchte durch die Fenster nach seiner Schwester, fand sie und blieb absolut unvermittelt stehen, als er sah, wer ihr gegenüber saß. Alexej wusste nicht, ob er lachen sollte, das Gesicht finster verziehen oder das Schicksal für entweder den wirklich größten Komiker oder den miesesten Verräter bezeichnen sollte.
Warum mache ich mir eigentlich Gedanken?, fragte er sich. Deniys konnte nicht wissen, dass er Dasha war. Würde er es vielleicht riechen? Er konnte es nicht sagen, zudem hatte er am vergangenen Abend Parfüm getragen.
"Entschuldige. Ich dachte, ich hätte jemanden gesehen, den ich kenne.", entschuldigte er sich bei Sasha, ehe er ihr die Tür aufhielt, damit sie eintreten konnte, bevor er sie zum Tisch führte, an welchem seine Schwester saß. "Tanya. Wie schön, dass du wenigstens einmal auf mich hörst." Er sprach russisch, nicht wissend, dass Deniys ihn ebenfalls verstehen konnte. Woher auch? Schließlich hatten sie sich am gesamten Abend zuvor auf Englisch unterhalten. Das wohlige Gefühl in seiner Magengegend, welches sich beim Anblick des Vampirs in ihm ausbreitete, war ungewohnt und auch gerade nicht wirklich erwünscht. Schließlich hatte er nicht damit gerechnet, ihn so schnell wieder zu sehen.
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés   Mo 15 Aug 2016 - 23:49

Tatja legte ihre Hände vorsichtig auf den Tisch als Jonathan meinte, das er hoffte ein gelehriger Schüler zu sein. "Das werden wir ja sehen." meinte sie mit sanfter Stimme ehe das Thema schliesslich erneut zu ihrem Bruder wechselte. Die Unterstellung das sie ihren Bruder angelogen hatte, fand sie eine Frechheit. "Ich habe ihn nicht angelogen. Ich habe nur ein paar Informationen sparsam zurück gehalten. Schliesslich kann ich ihm noch immer alles unter vier Augen sagen." gab sie schnippisch von sich.

Danach liess sie sich die Nachricht vorlesen. Der Vampir erkundigte sich ob ihr Bruder hierher kommen würde oder ob sie sich irgendwo treffen würden. "Er kommt hierher. Keine Sorge, so schlimm ist er nicht. Denke ich zumindest." sie zuckte mit den Schultern und lächelte.  Während sie nun erneut nach ihrer Tasse griff und einen Schluck von ihrem Tee probieren wollte, merkte sie ziemlich schnell das etwas nicht stimmte. Irgendjemand und Tatjana konnte sich schon gut denken wer, hatte ihrem Tee eine Menge Zucker zugefügt. Ein sehr kindischer Streich mit grossem Erfolg.

Heisse Wut kochte in Tatja hoch, während sie ihre Tasse fester umfasste, sich erhob und den Inhalt der Tasse in die Richtung des Vampirs schüttelte, trotz ihrer Blindheit war sie ziemlich zielsicher, da sie durch den Klang seiner Stimme in etwa seinen Standort erahnen konnte. Mühsam um Beherrschung ringend, hörte sie hinter sich die Stimme ihres Bruders und rollte mit den Augen. "Aljoscha, wie schön das Du hier bist." sprach sie auf russisch während sie sich zu der Stimme ihres Bruders umwandte, und einen unsicheren Schritt auf ihn zu machte.

Das er in Begleitung war, wusste sie zu dem Zeitpunkt noch nicht, hätte sie die Auren gelesen, hätte sie es vielleicht bemerkt. So ertastete sie nicht wie angenommen, Alexejs Arm, sondern eher den Oberarm seiner Begleitung. Etwas verwirrt verzog sie das Gesicht. "Du bist geschrumpft seit dem letzten Mal und deine Haare sind länger geworden." Nun endlich die Aurenerkennung nutzend, schluckte sie leicht. "Oh. Entschuldigung. Ich wusste nicht das mein Bruder in Begleitung gekommen ist." fügte sie anschliessend auf Englisch hinzu. Sie wandte sich nun dem richtigen Alexej zu. .
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés   Di 16 Aug 2016 - 10:55

Sasha stockte kurz, als der Russe ihr erklärte, dass er nicht mehr wollte, dass sie im Dashing Venua wohnte, sondern, dass sie bei ihm einzog. Damit hatte sie so überhaupt nicht gerechnet und für einen Augenblick machte es sie einfach nur baff, während sie kaum wusste, was sie davon halten sollte. Im Dashing Venue war es nicht schlecht, aber letztendlich war und blieb es eigentlich eines jener Zimmer, die stundenweise vermietet wurden. Bei Alexej wäre es etwas anders, allerdings nicht das, was sie wollte. Sasha wollte etwas eigenes. Allerdings blieb ihr jetzt keine wirkliche Zeit, darüber nach zu denken, da Alexej sie mit in ein Café zog. Dass er kurz stehen geblieben war, hatte sie kaum wahr genommen, so sehr war sie in ihre Gedanken versunken gewesen.

Entsprechend etwasüberrumpelt betrat sie das Café, als Alexej ihr die Tür aufhielt und schenkte ihm ein scheues Lächeln, während sie keine Ahnung hatte, was er gesagt hatte, nachdem er klar gestellt hatte, dass sie bei ihm einziehen würde. Dann folgte sie ihm, halb neben ihm, ehe sie an einem Tisch stehen blieben. Ah, die Personen waren ihr schon vorher am Tag aufgefallen und erst jetzt merkte sie, dass der komische Gehstock gar kein Gehstock war - sondern ein Blindenstock. Die Frau, welche am Tisch saß, war wirklich schön - auf eine Art und Weise, die dafür sorgte, dass sich Sasha neben ihr einen Moment lang grau und langweilig vorkam. Eben ein bisschen durchschnittlich mit ein paar zu vielen Sommersprossen. Alexejs Schwester war wirklich, wirklich schön - Modelschön eben - und brachte sämtliche Eleganz und Grazie mit, welcher der deutlich kleineren Russin offensichtlich fehlten. Entsprechend dauerte es einen Moment, bis Sasha begriff, dass der Blindenstock zu ihr gehörte. Alexejs Schwester war blind.

Sasha errötete ein bisschen, lächelte dann jedoch. "Nicht schlimm. Ich bin Sasha. Aleksandra Pajari, freut mich dich kennen zu lernen." Sie antwortete auf Russisch, da sie die Sprache doch deutlich besser beherrschte als Englisch und auch ein bisschen froh war, in ihrer Muttersprache reden zu können. Selbst wenn das mit dem Englisch immer besser klappte, war es doch anstrengend und auch ein bisschen frustrierend. Sie machte etwas Platz, damit die blinde Frau sich ihrem Bruder zuwenden konnte, ohne über Sashas Füße zu stolpern, und blickte sich ein bisschen um, um den Geschwistern etwas mehr Privatsphäre zu gönnen. Ihr Blick blieb dabei an dem Mann hängen, der offensichtlich mit Alexejs Schwester Zeit verbracht hatte, und sie schenkte ihm ein klassisches Sasha-Lächeln, das vielleicht eine Spur schüchterner ausfiel, aber dennoch strahlend und ehrlich war.
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés   Di 16 Aug 2016 - 20:38

Es war für ihn wirklich amüsant zu beobachten wie rasch die junge Frau ihm gegenüber von einer Emotion zur nächsten Wechselte. Von Unmut, zu Freundlichkeit, von Freundlichkeit zu Wut nur um im nächsten Moment bereits wieder zu lächeln. Es war als wären die Gefühle der jungen Hexe an einen Schalter gekoppelt den man beliebig umlegen konnte. „Du verpackst die Tatsachen in schöne Worte. Fakt ist das es sich dabei um eine Unterlassungslüge handelt. Aber gut es ist deine Entscheidung. Und was die Gefährlichkeit deines Bruders an geht…so hoffe ich das du recht behalten wirst…“ Yakov hatte keineswegs Angst vor dem was vielleicht geschehen würde.

Knips. Da war schon wieder der Schalter und die blinden Augen flammten vor Zorn, während sich die Finger der Frau fest um die Tasse schlossen. Zum Glück für das Porzellan handelte es sich bei der jungen Frau um eine Hexe mit (was die Körperkraft an ging) normaler Menschlicher Stärke. Wäre sie Vampir oder Werwolf hätte das Trink Gefäß eine solche Behandlung wohl kaum überlebt.  Doch bereits in der nächsten Sekunde gab es anderes um das er sich Gedanken machen musste. Und nur dank der Schnelligkeit die jedem Vampir zu eigen war, wurde lediglich seine Hose am linken Knie nass. Ein Grinsen umspielte seine Lippen. Irgendwie mochte er diese Frau.
Doch musste ihr kleines Geplänkel erst einmal hinten an stellen. Denn es traten zwei Fremde an den Tisch. Tajana begrüßte den Mann sofort, bei dem es sich um ihren Bruder handeln musste. Yakov blieb erst einmal stumm. Tatjanas Bruder war recht groß, hatte dunkles Haar und einen schlanken Körperbau der recht nahe dran war ihn als athletisch zu bezeichnen.  Die tiefe Stimme die über die  durchaus wohlgeformten Lippen tanzte jage Yakov einen wohligen Schauder über den Rücken.  Verdammt hatte der Kerl eine sexy Stimme. In diesem Moment war er froh darum dass er so tun musste als würde er das Russische nicht verstehen. Er hätte wohl kaum einen Satz hervor gebracht. In diesem Moment erreichte sein Blick jedoch die Seelenspiegel des Fremden und er erstarrte. All seine Instinkte schlugen Alarm. Das konnte nicht sein. Wie war das nur möglich? Diese grauen Augen, es war ihm als würde er sie sofort wieder erkennen. Dashas Augen. Doch das war vollkommen absurd. Hier vor ihm stand ein Dunkelhaariger Mann, der so gar nichts mit der blonden Schönheit der vergangenen Nacht gemeinsam hatte. Yakov atmete tief ein. Zum einen sollte der Sauerstoff ihn beruhigen und zum anderen wollte er den Geruch des Fremden in sich auf nehmen. Fremd, sauber und eindeutig Männlich und doch war da ein Hauch….

Yakov schüttelte innerlich den Kopf. Was war nur los mit ihm?! Er musste sich zusammenreißen. Jetzt. Sofort. Bevor er sich hier endgültig zum Affen machte. Zum Glück hatten die Geschwister nur Augen füreinander, so dass sein ungebührliches Verhalten hoffentlich ungesehen blieb. Wild entschlossen sich nicht länger durcheinander bringen zu lassen widmete er seine Aufmerksamkeit der zweiten jungen Frau. Der Geruch wies sie eindeutig als Mensch aus.  Sie war klein, schlank und durchaus als hübsch zu bezeichnen. Sie wirkte schüchtern, brachte ihm aber schließlich auch ein Lächeln entgegen. Yakov der seinen eigenen Gesichtszügen noch nicht richtig traute, nickte ihr lediglich freundlich zu. „Ich wünsche einen guten Abend. Mein Name ist Jonathan Miller. Mit wem hab ich das Vergnügen?“ fragte er in perfektem Englisch an Sasha gewandt. Und ignorierte erst einmal die Geschwister. Zumindest tat er so. Seine Ohren  waren trotz allem wachsam und lauschten auf die vertrauten Klänge des russischen.
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés   Fr 19 Aug 2016 - 10:00

Seine Schwester stand auf und er wusste sofort, dass etwas nicht stimmte. Der Blick in ihren Augen erschien ihm, als wäre sie anwesend und zeitgleich Meilen entfernt. Alexej runzelte die Stirn, versuchte zu ergründen, was falsch war und es klickte, als sie Sasha anfasste und sie für ihn hielt. Irgendetwas war in den letzten zwei Jahren passiert, etwas dramatisches, etwas, von dem er bis heute nicht gewusst hatte. Alexejs Unmut verwandelte sich in Ärger, in Wut, in Unverständnis gegenüber seiner Schwester.
"Meine Begleitung, Aleksandra Pajari. Sasha... das ist meine Schwester Tatjana Sergejewna.", stellte er die Hexe vor und war sich zum ersten Mal bei dieser eigentlich typsich russischen Vorstellung bewusst, dass er Sashas Patronym noch gar nicht kannte. Er würde sie wohl zu Hause einmal danach fragen müssen. Noch versuchte er seine Stimme zu beherrschen und war so sehr darin versunken, dass er gar nicht bemerkte, dass der Vampir etwas an ihm bemerkte, dass auf die vergangene Nacht hindeutete. Alexej hatte sich zumindest ordentlich Mühe gegeben, sämtliche Male und Erinnerungen daran mit Kleidung abzudecken.

Sasha jedenfalls wandte sich mehr 'Deniys' zu, der sich heute anscheinend 'Jonathan' nannte. Wie auch immer, der Hexer hatte es schon vermutet, doch er hatte mehr ein Hühnchen mit seiner Schwester zu rupfen. Schließlich hatte sie ihm nicht nur eine, sondern gleich zwei Überraschungen an einem serviert und Alexej hasste unvorbereitete Dinge. Nein... eigentlich waren es sogar drei Überraschungen gewesen, doch die Anwesenheit des Vampirs war eine, mit der er umgehen konnte. Schließlich würde dieser ihn ja nicht in männlicher Form erkennen.
"Was auch immer du hier erreichen willst, ich hoffe, du hast triftige Gründe, dass ich dich nicht direkt morgen Abend zurück in den Flieger nach Moskau setze!", zischte er und seine Worte kamen hart und schnell aus seinem Mund. Für Ohren, die der Muttersprache der Kalinins nicht mächtig waren, klangen sie noch härter als normal, was durchaus seine Intention war. "Herrgott, Tanya! Du kannst nicht einfach so in deinem Zustand durch eine absolut fremde Stadt stolpern. Dallas ist verdammt noch mal gefährlich." Und dann hatte sie sich auch noch ausgerechnet einen Vampir als Begleitung ausgesucht. Sie legte es anscheinend wirklich darauf an, in den ersten Stunden noch das zeitliche zu segnen. Alexejs Gedanken rasten und er fragte sich, was er nun mit ihr anstellen sollte. Sicher, sie würde die Nacht bei ihm verbringen, aber danach? Es würde wohl definitiv ein Telefonat mit Moskau anstehen - am besten noch heute Abend.
"Wo ist dein Gepäck?" Man hörte immer noch den Zorn in seiner Stimme und er würde sich vermutlich auch nicht allzu schnell beruhigen. Ein wenig tat es ihm ja nun für Sasha leid, er hoffte, dass sie es nicht falsch aufgriff und sich selbst für die Ursache hielt.
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés   Fr 19 Aug 2016 - 22:32

Tatjana sagte nichts weiter zu Jonathans Worten. Auch wenn er Recht hatte und es eine Art Lüge war. So hatte sie es nur getan weil ihr Bruder so weit weg war und sie ihm es persönlich hätte sagen wollen. Ausserdem war sie gerade abgelenkt, da der Vampir meinte ihr einen Streich zu spielen, das roch geradezu nach Rache und gerade als sie diese ausführen wollte, kam natürlich ihr Bruder. So blieb das erstmal aus, aber Tatjanas Blick sagte deutlich das sie und der Vampir noch nicht fertig miteinander waren.

Tatjana neigte freundlich den Kopf als Sasha sich vorstellte und gleich darauf Alexej ihre eigene Vorstellung übernahm. "Ich freue mich ebenfalls, dich kennen zu lernen Sasha. Und noch mehr freut es mich, das du ebenfalls russisch sprichst." sie lächelte, Sasha hatte eine sehr niedliche Stimme und ihr russisch war perfekt. Jedoch wandte sie sich nun lieber ihrem Bruder zu. Jener war.. nicht begeistert, wie sie vermutet hatte. Er würde sich schon an den Gedanken gewöhnen müssen, weil sie nicht vorhatte nach Moskau zurück zu kehren. So stemmte sie nur ihre Hände in die Hüften als er auch schon mit seinem Vortrag anfing.

"Hm, lass mich mal nachdenken, hattest Du denn triftige Gründe, deine Familie in Moskau einfach so zu verlassen?" gab sie im gleichen Tonfall wie er zurück, während sich ihre Augen bei seinen nächsten Worten zu schlitzen verängten. "Ich weiss gar nicht was für ein Zustand du meinst! Ich erfreue mich bester Gesundheit. Nur weil ich Blind bin, muss ich nicht wohl behütet Zuhause sitzen während mich alle anderen bemitleiden! Herrgott Aljosha! Behandel mich nicht wie ein kleines Kind! Ich kann sehr gut auf mich selbst aufpassen." Normaler russischer Umgangston im Hause Kalinin, wenn sich die beiden Geschwister in die Haare kriegten. Nicht selten endete dies früher damit, das einer der beiden, dem anderen einen Fluch auf den Hals jagte. "Ich wollte es Dir persönlich sagen, was mit mir passiert ist. Ich wollte nicht das unsere Eltern dich anrufen und sagen das ich dich nie mehr sehen können würde. Was hätte es gebracht? Du warst ja hier in Dallas." sie zuckte mit den Schultern. Sie glaubte nicht so daran, das Alexej alles stehen und liegen gelassen hätte, nur um sie zu besuchen. "Mein Gepäck ist auf dem Weg zu Dir." Trozig hob sie ihren Kopf. "Steck mich doch in den nächsten Flieger nach Moskau zurück, glaub mir, ich bin genauso schnell wieder da, wie du mich weg schickst." Langsam löste sie ihre Hände von ihrer Hüfte und schnaubte.
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés   Sa 20 Aug 2016 - 9:49

Sasha stand so, dass sie sowohl die Kalinin-Geschwister im Blick hatte, als auch den Fremden, auch wenn sie sich Mühe gab, Alexej und seiner Schwester etwas Privatsphäre zu gönnen, denn das waroffensichtlich ziemlich privat und ihr ziemlich unangenehm. Besonders, da Sasha ziemlich eindeutig das Gefühl hatte, dass Alexejs Schwester Schläge unter die Gürtellinie verteilte. Sein eigenes Verhalten mit Verfehlungen anderer zu entschuldigen war jetzt nicht unbedingt die beste Taktik, zumal Sasha irgendwie das dumme Gefühl hatte, dass der Russe sich das sicher nicht gefallen lassen würde. Auch wenn Tatjana Kalinin sicherlich eine erwachsene Frau war und ihren Alltag in Russland trotz ihres Handycaps gut meisterte, fand Sasha auch, dass ihr Verhalten vielleicht ein wenig unbedacht war und Alexej durchaus zurecht sauer, immerhin hatte man ihm verschwiegen, dass etwas mit seiner Schwester war, und dann hatte sie auch noch die Nerven, hier unangekündigt auf zu tauchen und mit Vorwürfen und gemeinen Spitzen um sich zu werfen. Allerdings war das nicht ihre Sache und sie biss sich auf die Lippe, um sich nicht in das Gespräch ein zu mischen, da Aljosha das sicherlich nicht begrüßen würde.

Also heftete sie ihre Aufmerksamkeit lieber auf den Fremden, um nicht aus Versehen in die Schusslinie zu gelangen. Zumal das Verhalten des Fremden auffällig war, wie er Alexej anstarrte, den Kopf schüttelte und sich seine Augen verschmalerten. Ob sie sich kannten? Sie war zu beschäftigt mit sich gewesen, um auf Alexejs Reaktion zu achten. Allerdings verschob sie den Gedanken und schenkte dem Fremden ein weiteres breites Lächeln, dem man ansah, dass ihr die Situation ein bisschen unangenehm war. Oder auch ein bisschen mehr. Sasha hasste Streit. Unbewusst legte sich ihre eine Hand um das lädierte Handgelenk. "Sasha. Name Sasha. Entschuldigen schlechte Englisch, Sasha nicht lange in Amerika. Freuen zu lernen kennen Jo-na-than Miller." Für die Russin waren diese englischen Namen noch immer die reinsten Zungenbrecher, während sie selbst in diesen einfachen Namen so viel Akzent verpackte, dass sie kaum ihre Herkunft verbergen konnte, jedes 'r' deutlich gerollt, ihre Aussprache hart und nun eben ziemlich russisch.

Ihr Blick wanderte zu den noch immer streitenden Russen und in einer fast scheuen Geste strich sie sich lose haarsträhnen aus ihrem viel zu sommersprossigen Gesicht. "Sasha denken, mögen vielleicht frische Luft. Jo-na... Mister Miller vielleicht wollen begleiten Sasha?" Sasha würde sich bei dem Versuch, dieses verfluchte 'th' aus zu sprechen irgendwann noch etwas abbrechen! Wie schafften diese ganzen englischsprachigen Menschen das nur? Und dieses merkwürdige 'r', das mehr wie irgendetwas anderes klang, aber sicher nicht so, wie dieser Buchstabe klingen sollte. Zumal sie sich fragte, wie Personen wie Alexej und Tatjana es schafften, alles so schön fehlerfrei aus zu sprechen. Sie selbst wagte ja stark an zu zweifeln, dass es ihr jemals gelingen würde, so Englisch zu sprechen. Das musste sie auch nicht, sie war froh, wenn sie es irgendwann in den nächsten zwei Jahren schaffte, gut genug Englisch zu sprechen, dass man sie problemlos verstand.
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés   Sa 20 Aug 2016 - 17:43

Mit wachsamem Blick beobachtete er die Geschwister die miteinander stritten. Was die Dickköpfigkeit an ging, waren die beiden wohl einander ebenbürtig. Fast wäre ein schmunzeln auf seinem Gesicht erschienen. Doch eine plötzliche Erkenntnis erstickte es im Keim. Denn wieder hatte er das Gefühl das dieser Aljosha eine unbestreitbare Ähnlichkeit mit Dasha hatte. Seine Körpersprache wenn er sich aufregte, seine Gestik seine Mimik erinnerte ihn so sehr an die blonde Frau mit der er die letzte Nacht verbracht hatte. Erinnerte sich noch gut an die blitzenden grauen Augen als ihm deutlich machte was sie davon hielt andere mit Hilfe von Bezirzung in Schach zu halten. Im gleichen Moment hatte er das zwingende Bedürfnis den Kopf an die Wand zu schlagen. Wie nur hatte es Dasha geschafft seine Gedanken derart zu erobern?

So mit sich selbst und seinen Gedanken beschäftigt zuckte Yakov innerlich fürchterlich zusammen, als eine weibliche Stimme ihn in gebrochenem Englisch an sprach. Erst jetzt erinnerte er sich an die Anwesenheit der zweiten jungen Frau. Den Sturm in seinem Innern nieder kämpfend wandte er sich der Braunhaarigen zu. Sie strahlte ihn an und ihre auffallenden grünen Augen schienen regelrecht zu leuchten. Menschlich, hübsch, jung und naiv stand sie vor ihm. Ihre holprige Sprache war irgendwie niedlich. Ihre so unbefangene Art, schaffte es seine ernsten Gesichtszüge etwas weicher werden zu lassen. „Freut mit ihre Bekanntschaft zu machen Sasha…“ er fasst ihre Hand und hauchte einen Handkuss darauf. Langsam hatte er seine Fassung wieder erlangt und verfiel in seine charmantere Art. Es konnte einem wirklich leidtun wie sich Sasha sich mit Englisch abmühte. Doch da er beschlossen hatte verborgen zu halten das er des Russischen mächtig war, konnte er ihr nicht helfen. Etwas überrascht wurde er dann aber von ihren nächsten Worten. Wahrlich diese junge Frau war zu gutgläubig für diese Welt. Mitnichten schien sie zu bemerken das es ein Tanz auf dem Drahtseil sein konnte sich allein in seine Gegenwart zu begeben. Doch Sasha hatte Glück. Yakov war noch immer gesättigt von Dashas Blut. Außerdem gehörte er zu jenen Blutsaugern die nur so viel von ihrer Beute nahmen, wie sie wirklich benötigten. Dem unterschwelligen Widerwillen gegen die Vorstellung sich von anderem Blut zu nähren als jenem das er am Abend gekostet hatte schenkte er keine Beachtung. Mit ausreichend Hunger würde er verschwinden. Dessen war er sich sicher…

Er setzte ein Lächeln auf, das nicht übermäßig herzlich, aber doch freundlich war. „Gegen ein bisschen frische Luft hätte ich auch nichts ein zu wenden. Wenn ich sie hinaus geleiten darf…“ galant bot er ihr den Arm an um sie aus dem Café zu führen. Da im Augenblick die Geschwister Kalinin noch miteinander stritten würde er wohl erst einmal keine neuen Informationen erhalten. Jedenfalls nicht aus erster Hand. Allerdings, bestand ja noch die Möglichkeit das sich mit der Bekanntschaft der jungen Frau neben ihm, eine neue Informationsquelle aufgetan hatte. Sie war mit Kalinin herein gekommen. Also musste sie ihn kennen. Und somit würde er vielleicht über Sasha erfahren ob Tatjanas Bruder eben jener Alexej Kalinin war den er suchte. Draußen an gekommen nahm er einen tiefen Atemzug der warmen Nachtluft. Die Gerüche der Stadt drangen auf ihn ein, vermischt mit dem warmen, sauberen Geruch der jungen Frau zu seiner rechten. „Wie lange leben Sie schon hier Sasha?“ Einfache Fragen. Unverfänglich um kein Misstrauen aus zu lösen.
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés   Sa 20 Aug 2016 - 19:37

Jonathan griff nach ihrer Hand, was sie ihm etwas perplex gewährte, ehe eine sachte Röte ihre Wangen zierte, als er einen Handkuss darauf hauchte. Das Lächeln, welches sie ihm nun schenkte, geriet daher auch wieder ein bisschen scheuer. "Sasha auch freuen kennenlernen." Sie ergriff seinen Arm und liess sich hinaus geleiten, wobei sie Alexej ganz kurz mit den Fingern am Arm berührte, damit er bemerkte, dass sie hinaus ging und sich nicht sorgte, weil sie plötzlich weg war und er es nicht bemerkte, weil er zu beschäftigt war, sich mit seiner Schwester zu streiten. Draußen legte sie den Kopf in den Nacken und atmete die Abendluft tief ein. Es war noch immer warm und fast vermisste sie ein bisschen die harsche, kalte Winterluft ihrerHeimat, sie so erfrischend war im Vergleich zu der klebenden, stickigen Wärme der texanischen Großstadt. Es gab viel von Russland und Moskau, das sie noch immer vermisste, allerdings war das Leben in Dallas bisher nicht schlecht - sondern aufregend und voller Möglichkeiten!

Sie schenkte sie dem Mann mit dem unaussprechlichen Namen ein weiteres Lächeln, als er sie fragte, wie lange sie schon in Dallas war, ganz so, als hätte er ihren Gedanken erraten. Andererseits war es auch nicht schwer, wie so oft standen ihr ihre Gedanken und Gefühle offen ins Gesicht geschrieben, während sie sich leicht an einer Haarsträhne zupfte. "Sasha kamen Dallas bei Schnee. In neues Jahr." Da es in dieser Stadt nicht so oft schneite, grenzte das den Zeitraum tatsächlich ein, hatte sie inzwischen fest gestellt. Sie hob ein bisschen hilflos und zuckte die Schultern, während sie ihren Blick über die Menschen gleiten liess, die sich auf dem belebteren Teil der Straße befanden, in den Cafés, Restaurants und Bars. Kurz traf sich ihr Blick mit dem eines Mannes, der ihr auf merkwürdige Weise vertraut vorkam und fröstelnd hob sie unwillkürlich die Schultern an, ehe sie den Kopf schüttelte. Als sie wieder hin blickte, war er in der Menge verschwunden. Sie versuchte sich das Gesicht in Erinnerung zu rufen, doch es gelang ihr nicht, so wenig, wie sie sich erklären konnte, woher sie das Gesicht kennen sollte. Mit Namen war sie ziemlich schlecht, aber Gesichter vergaß Sasha eigentlich nicht. Erneut schüttelte sie den Kopf und wandte sich wieder dem Mann zu, wobei sie wieder errötete - ihre Gedanken waren mal wieder ganz woanders gewesen, während ein leichter Anflug von Paranoia in ihrem Nacken kribbelte und sie sich dazu zwingen musste, sich nicht erneut nach dem vertraut wirkenden fremden Gesicht um zu blicken.
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés   So 21 Aug 2016 - 0:37

Zum wiederholten Mal musste er feststellen das es schon irgendwie niedlich war wie schüchtern und naiv Sasha war. Bar jeglicher Instinkte für Gefahr stand sie mit ihm hier draußen auf der Straße , spielte mit ihren Haaren und versuchte in ihrer gebrochenen Ausdrucksweise seine Frage zu beantworten. Saha war also Anfang des Jahres nach Dallas gekommen also vor etwas sechs Monaten. „Wow dann wohnen Sie schon länger hier als ich. Ich bin gerade einmal vor zwei Tagen hier an gekommen. Was hat Sie damals hierher verschlagen? Der Zufall? Freunde? Bekannte? Eine neue Arbeit?“ mit einem Anflug von Neugierde im Blick musterte Yakov seine Gesprächspartnerin. Ein paar Informationen über sich selbst ein zu streuen würde sicherlich auch dabei helfen etwaiges Misstrauen zu zerstreuen. Noch einmal einen tiefen Atemzug nehmend lehnte sich Yakov an die Hauswand und richtete seinen Blick gen Himmel. Er liebte diesese Sternenklare Nächte. Hier inmitten dem Lichtermeer der Stadt war es natürlich schwieriger durch den Lichtsmog zu blinzeln, aber es war möglich. Er der er fast sein ganzes Leben im Dunkeln der Nacht verbracht hatte vermisste das Tageslicht mitnichten. Der Mond war seine Sonne und er mochte das silberne Licht in das die Welt getaucht wurde wenn es dunkel war.

Yakov rief sich zur Ordnung. Eigentlich hatte er jetzt wichtigeres zu tun als über die Schönheit der Nacht zu sinnieren. Er durfte sein Ziel nicht aus den Augen verlieren. Schließlich konnte es vom kleinesten Detail abhängen ob eine Mission glückte oder nicht. „Was war für Sie bisher das spannendste das sie bisher hier in dieser Stadt erlebt haben?“ fragte er und verlegte sich erst mal wieder auf eine der unverfänglicheren Fragen. „Kannten Sie schon jemanden als Sie in die Stadt kamen oder waren Sie hier wie ich vollkommen Fremd?“
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés   So 21 Aug 2016 - 11:10

Der Mann sprach weiter und lenkte Sasha damit endgültig von dem Gesicht ab, das Prickeln in ihrem Nacken blieb - das paranoide Gefühl, dass man manchmal hatte, wenn man im Dunkeln eine einsame Straße entlang lief und das Gefühl hatte, verfolgt zu werden, die unbestimmte, merkwürdige Angst, die man manchmal empfand, wenn man alleine war. Aber sie war nicht alleine und Alexej befand sich in ihrer Sichtweite, die Straßen waren belebt und es gab für sie keinen Grund, sich zu fürchten. Entsprechend kämpfte sie die aufkeimende Panik nieder und Sasha konzentrierte sich ganz auf ihn, das Gefühl, beobachtet zu werden, unterdrückend.

"Zwei Tage nicht viel. Sasha nicht wirklich erinnern an erste Tage in Dallas." Sie hob etwas hilflos die Schultern, während das kribbelnde Gefühl in ihrem Magen zunahm, das flaue Panikgefühl kannte sie schon, es war verbunden mit dem Abgrund, den ihre Amnesie hinterlassen hatte. Irgendetwas war da... und in diesem Augenblick war sich Sasha nicht sicher, ob sie sich überhaupt erinnern wollte, während undeutlich Gefühle und Bilder in ihr aufkamen, wie ein Schatten aus dem Augenwinkel. "Sasha nicht wissen, wie kommen Texas. Nicht wissen, wie verlassen Russland und warum. Sasha Unfall, Krankenhaus, Amnesie von halbe Jahr vor Dallas. Kennen Niemand, nicht verstehen Sprache." Sie hob erneut die Schultern und bemühte sich nicht anmerken zu lassen, wie belastend es noch immer war, sich nicht erinnern zu können.

Allerdings schob sie das Gefühl von sich, straffte ihre Schultern und einen Moment konnte man den unbeugsamen Willen der Frau erkennen, während sie ihn erneut anlächelte und es nicht verrutscht wirkte, wie zuvor. Mehr, als würde die junge Russin der ganzen Welt mit ihrem naiven Optimismus die Stirn bieten. "Aber Sasha lernen Englisch, gehen arbeiten und bauen auf neue Leben. Finden neue Freunde. Seit in Amerika, jede neue Tag Abenteuer und aufregend. Amerika große Chance, Sasha immer wünschen und hoffen in Russland. Und Sasha nutzen Chance." Sie lächelte erneut, während sie sich wieder eine Strähne aus dem Gesicht wischte. "Wie bei.. du?" Sie hatte seinen Namen erfolgreich vergessen, hoffte aber einfach mal darauf, die richtige Ansprache zu verwenden. "Wie kommen Dallas? Wieso? Haben Freunde, neue Arbeit? Wenn Sasha nicht zu neugierig." Sie errötete etwas, lächelte aber einfach weiter.
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés   So 21 Aug 2016 - 16:42

Erst jetzt fiel ihm die Veränderung in Sashas Geruch auf. Seine Augen verengten sich leicht und er schielte zu der jungen Frau neben ihm. Dieses Mal nahm er ihren Geruch ganz bewusst wahr und er hatte eindeutig eine Note von…Angst?. Yakov war verwirrt. Was war denn nun los? Sollte Sasha jetzt überraschend doch einen Instinkt für Gefahren entwickelt haben und gemerkt haben, dass sie sich in der Gesellschaft eines Raubtieres befand? Doch nein, ihre Körpersprache passte nicht. Sie stand noch immer direkt neben ihm, doch waren ihr Schultern hochgezogen und Nacken und Rücken wirkten steif und angespannt, so als würde sie erwarten von hinten angegriffen zu werden. Würde sie ihn als eine Gefahr interpretieren wäre die Anspannung in ihrem Körper anders gelagert.
Instinktiv scannte Yakov mit seinen Sinnen die Umgebung. Jedoch konnte er nichts Bedrohliches fest stellen. Und für den Fall das er etwas übersah, waren seine Reflexe schnell genug um sich zu verteidigen. Mann musste schon viel Glück haben wenn man ihn überrumpeln wollte. Yakov schalt sich selbst einen Dummkopf. Was tat er da eigentlich? Was ging es ihn an ob diese kleine Menschenfrau vor irgendetwas Angst hatte? Er war hier um sie aus zu horchen und an seine Informationen ran zu kommen. Sonst hatte sie weder Wert noch Nutzen für ihn. Und jetzt sollte er sich besser wieder auf das wirklich Wichtige konzentrieren und seine Zeit nicht mit unnötigen Dingen verplempern.

Das was er von Sasha dann jedoch zuhören bekam war so ganz anders als er es erwartet hatte. Wie konnte das sein das sie in Amerika gelandet war ohne eine Erinnerung daran zu haben? Wieder nahm Yakov die Reaktionen ihres Körpers war. Er hörte den erhöhten Herzschlag und den leichten Schweißfilm auf ihrer Haut. Doch es war nicht der warme Geruch den Menschen ausdünsteten wenn sie Sport gemacht hatten oder sich sonst körperlich betätigt hatten. Auf ihrem Gesicht lag ein Ausdruck der wohl vermitteln sollte das all das geschehene keine große Sache war. Doch es wirkte zu einstudiert. Zu erzwungen als das er es ihr ab nahm. Konnte es sein das sie Opfer eines dieser Mädchenhändlerringe gewesen war? Schließlich suchten diese Verbrecher verstärkt in Ländern wie Rumänien, Russland und der Ukraine nach jungen Mädchen und Frauen die sie unter falschen Vorwänden anlockten, unter Drogen setzten damit sie sich nicht wehrten, sie verschleppten und dann in die Prostitution verkauften. Konnte es sein das diese junge Frau vor ihm einem solchen Schicksal knapp entronnen war? „Was hat dich bewogen trotz der Sprachbarriere in Amerika zu bleiben?“ eine Frage die mehr seiner Neugierde entsprungen war, als seinem ursprünglich angestrebten Ziel.

Interessiert beobachtete er wie sich ihre Haltung erneut veränderte. Sie straffte den Rücken und ihre Augen nahmen einen entschlossenen Ausdruck an. So naiv die Kleine war, so hatte sie doch einen verdammt starken Willen, der wohl nicht so leicht zu brechen war. „Hast du dadurch dann auch deine Begleitung kennen gelernt?“ er deutete auf die Scheibe durch die man Alexeij und seine Schwester sehen konnte. Ein erster Vorstoß. War er zu verfrüht? Nun das würde sich wohl zeigen. „Was mich betrifft so hat mich der Zufall her geweht. Man könnte mich als einen Nomaden bezeichnen. Ich bin überall und nirgendwo zuhause. Ich lebe dort wo es mir gefällt und so lange es mir gefällt und dann ziehe ich irgendwann weiter. Neben Tatjana da drinnen bist du die dritte Person die ich hier kennen gelernt habe….“ Wieder eine der Antworten wie er sie gerne gab. Allgemein genug um nicht zu viel zu verraten und genügend Details um Nachfragen weitestgehend aus zu weichen.
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés   Mo 22 Aug 2016 - 10:58

Ein Nomade. Jemand, der gerne reiste und von einem Ort zum anderen zog. Das klang spannend, aber auch einsam. Sasha selbst war zu sesshaft. Natürlich, sie wollte gerne mehr von der Welt sehen, allerdings mochte sie trotzdem den Gedanken, anschließend ein Zuhause zu haben, zu dem sie zurückkehren konnte. Auf seine Fragen hob sie nur erneut die Schultern, ihr Lächeln unverändert - offen, ehrlich, echt. "Sasha in Moskau aufgewachsen. Nie gesehen anderes. Schon früh träumen von andere Leben, reisen Welt. Amerika... Chance. Aufregend. Neu. Herausforderung. Und vermissen Russland viel. Vermissen Freunde. Aber in Russland kein Band. Kein wirklich Familie. Neuanfang nicht ganz schwer. In diese Ding, Sasha vielleicht auch ein wenig wie dich. Aber Sasha wünschen irgendwann Zuhause zu kommen zurück wenn Tag lang und Winter kalt. Sasha nicht gut für immer reisen und nie kommen an."

Ihr Blick glitt durch die Scheibe zu Alexej, der noch immer mit seiner Schwester sprach. "Sasha Unfall in Schnee. Aljosha finden Sasha. Bringen Krankenhaus. Retten Leben. Ohne finden, Sasha sterben in Wald. Aljosha erste Mensch Sasha lernen kennen in Amerika. Erste Freund. Sasha nicht wissen, warum Aljosha kümmern und passen auf, aber Sasha mögen Aljosha. Und Sprechen Russisch Stück Heimat. Englisch reden schwer. Sasha immer besser, aber lang Sprechen anstrengend. Wörter immer weg. Aussprechen ganz falsch. Und frustrierend, wenn Menschen nicht verstehen Sasha und immer fragen nach. Sasha geben größte Mühe lernen Englisch und sprechen gut. Aber manchmal schön, richtig reden können. Verstanden werden ohne suchen Wörter für ewig." Sie hob erneut etwas die Schultern und schenkte dem Fremden ein weiteres Lächeln, während sie sich bemühte, nicht zu viel über all die Dinge nach zu denken, die dahinter lagen - den Verlust, der sie noch immer traurig und verständnislos machte, die tiefe Angst, welche die Leere der fehlenden Erinnerungen in ihrem Kopf hinterliess. "Sasha wissen, schwer zu folgen Worte. Manchmal finden klingen wie Tarzan und Jane!" Sie lachte hell und schüttelte den Kopf, während ihre Augen funkelte. "Aber Sasha lesen Buch in Englisch immer besser. Verstehen gut. Nur sprechen schwer. Aber jetzt Sasha Angebot von Arbeit! Und mit Helfen, schreiben bewerben und vielleicht arbeiten in Laden mit Kuchen und backen!"

Die Begeisterung für ihre vielleicht bald neue - zweite - Arbeitsstelle liess ihre Augen strahlen. Oh, sie hoffte so sehr, wenigstens eine Chance zu bekommen! Der Laden war so schön und sie liebte backen einfach. Sie könnte tagsüber backen und den Laden sauber halten und abends und nachts im Dashing Venue tanzen. Damit würde sie vielleicht genug Geld verdienen, um sich eine eigene Wohnung leisten zu können. Aljosha wollte jetzt zwar, dass sie erstmal mit zu ihm kam, dennoch wollte sie nicht ewig immer nur Gast sein - sie wollte etwas eigenes.
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés   Mo 22 Aug 2016 - 11:11

Seine Schwester verhielt sich ausgesprochen erwachsen. Wenn sie wollte, dass man sie als solche behandeln sollte, sollte sie vielleicht anfangen, sich auch endlich mal so zu benehmen. Sie war schließlich keine 16 mehr! Außerdem war er kein Bursche oder junger, unerfahrener Erwachsener mehr, dem man mit solchen Sprüchen auf die Palme bringen konnte. Nun gut, vielleicht ein bisschen, da es ja immer noch seine kleine Schwester war und sie würde es auch immer bleiben.
"Nun, da ich volljährig war, durfte ich wohl unser Elternhaus verlassen, um mein eigenes Geld zu verdienen. Ganz so, wie du es später ja auch getan hast und es ganz offensichtlich auch gerade wieder einmal getan hast.", erwiderte Alexej mit einem ruhigen Tonfall, der so komplett anders war als zuvor. "Und wenn du nicht wie ein kleines Kind behandelt werden möchtest, verhalte dich dementsprechend. Scheinbar hattest du es wohl nötig, dich einfach bei Nacht und Nebel davon zu machen und nicht einmal anzurufen. Falls du es vergessen haben solltest, und da helfe ich dir gerne auf die Sprünge: Ich bin selbstständig. Ich habe ein Unternehmen zu führen. Es hätte auch gut sein können, dass ich just heute zu einem Geschäftstermin gefahren wäre und dann hättest du hier gesessen. Was sicherlich nicht zu deinem Plan gehört hätte." In der Tat hatte sie Glück gehabt, dass vor wenigen Tagen ein Geschäftstermin wegen einer Interpol-Sache in Afghanistan abgesagt worden war. Ansonsten wäre er vermutlich jetzt näher an Moskau dran gewesen als seine Schwester.

Er spürte kurz Sashas Anwesenheit und ihre Finger auf seinem Arm, sah ihr nach und war nicht sonderlich glücklich darüber, dass sie mit dem Vampir nach draußen verschwand. Er beschloss, ihre Aura auf dem Schirm zu behalten, nicht, dass 'Deniys' noch irgendetwas mit ihr anstellte. Eine Bezirzung zum Beispiel. Auch wenn durch eine vermutlich eindeutige Reaktion in diese Richtung seine Tarnung aufflog, aber für das kleine Schneemädchen würde er es riskieren. Schließlich würde sie ab sofort in seinem Haus wohnen und da fühlte er sich doch schon ein wenig mehr für sie verantwortlich.
"Du warst also der Meinung, ich würde nicht nach Hause kommen, wenn ich erfahren hätte, dass etwas mit dir ist? Tanya, das enttäuscht mich. Ich bin darüber wütender als über die Tatsache, dass du einfach unangemeldet auftauchst. Ich mag vielleicht nicht oft nach Russland kommen, aber wer tut das schon, wenn man so weit weg wohnt?" Alexej löste seine verschränkten Arme und stützte sie stattdessen an den Hüften ab, spiegelte damit praktisch die Haltung seiner Schwester, auch wenn seine Körpersprache eine komplett andere war. Sie wollte also, dass man sie nicht bemutterte, sie alleine machen ließ, dass sie sich selbst rumschlagen sollten mit all dem, was hier in Dallas lauerte? Gut, trotz allem war sie immer noch eine Hexe und er vermutete, dass sie sich nach dem Unfall ein paar hübsche Dinge überlegt hatte, die dies ausgleichen konnte. Er könnte sich sogar vorstellen, dass sie sich mehr auf das Energien lesen spezialisiert hatte, so wie er es mit den Emotionen in der Aura gemacht hatte.

"Gut, dann sieh zu, wie du zurecht kommst. Wenn du keine Hilfe willst, werde ich dir auch keine gewähren. Ich nehme dich heute Abend mit nach Hause, ab morgen kannst du dann selbst zusehen, wie du von A nach B kommst. Kein Taxidienst von meiner Seite aus, ich stelle dir keinen meiner Männer zur Verfügung." Damit war das Gespräch von seiner Seite aus beendet. Wohl gerade zum richtigen Zeitpunkt, denn Sashas Aura sandte ihm gefährliche Signale. Angst und Panik war vorherrschend. Instinktiv griff er nach der vom Vampir, spürte jedoch keinen Hinweis darauf, dass er dafür verantwortlich war. So ließ er seine Schwester einfach stehen und ging nach draußen. Sie sprach in ihrem gebrochenen Englisch, erzählte, wie sie gerade versuchte, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Es deutete nichts darauf hin, dass ihre Gefühlswelt gerade noch eine andere gewesen war. Er räusperte sich kurz, um ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen.

"Ich denke, wir wären dann startklar. Ich muss noch ein paar Dinge erledigen, wenn wir zuhause sind, aber du kannst gerne dann schon ins Bett gehen. Außer, du hast jetzt noch Hunger und möchtest vorher noch etwas zu essen." Vermutlich sollte er dies seiner Schwester auch noch anbieten, wer wusste schon, wann sie das letzte Mal etwas zum Essen gehabt hatte. Seine Worte eben waren hart gewesen, doch er empfand sie als angemessen. Natürlich würde er ein paar seiner Männer dazu abstellen, Tatjana nebenbei zu beobachten, sodass ihr im Zweifelsfall wirklich nichts passierte, nur um ganz sicher zu gehen.
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés   Mo 22 Aug 2016 - 20:09

Für einen kurzen Momen huschte so etwas wie ein Schatten über das Gesicht des Vampirs. Das was die junge Frau ihm da erzählte konnte er bis zu einem gewissen Punkt sehr gut nach vollziehen. Als er in den Straßen von Ushhorod aufgewachsen war, hatte er auch immer davon geträumt die Welt zu sehen. Auch er hatte darauf gehofft irgendwo ein neues Leben zu beginnen. Er hatte aufregende Abenteuer erleben wollen, mehr von der Welt sehen und endlich aus dem Dreck der Straße zu kommen. Der einzige Unterschied war das er sich bewusst dazu entschieden hatte seine Heimat zu verlassen und er bisher auch keinen Drang verspürt hatte dorthin zurück zu kehren. Wohin auch? Andrij  und seine Bande gab es nicht mehr und sein Bruder lebte irgendwo in einem anderen Teil der Welt. Es gab also nichts mehr wonach er sich sehnen konnte. Und noch ehe er recht wusste was er tat hörte er sich sagen. „Ich bin auf den Straßen einer Großstadt aufgewachsen. Träume von etwas das man Zuhause nennt verliert man da schnell. Es gehörte von klein auf zu meinem Leben umher zu ziehen. Zwar lebe ich jetzt anders, doch habe ich bis jetzt nichts gefunden das mich veranlassen könnte dauerhaft an einem Ort zu bleiben..“ ohne es zu merken hatte sich ein bitterer Ton in seine Stimme geschlichen. Doch schob er seine eigenen Gedanken rasch beiseite. Er war schließlich hier um diese Frau aus zu horchen. Nicht um seine Lebensgeschichte zu erzählen.

Er lauschte ihrem Bericht über ihr erstes Zusammentreffen mit Aljosha. Zwar war die junge Frau durch ihr gebrochenes Englisch schwer zu verstehen, doch bekam ihre Stimme einen besonderen Klang wenn sie über den dunkelhaarigen Hexer sprach. Kurz zog er in Erwägung doch ins Russische zu wechseln um es ihr leichter zu machen, doch er rief sich zur Ordnung. Er hatte sich nicht den Akzent abtrainiert um am selben Abend zum zweiten Mal seine beste Tarnung auffliegen zu lassen. „Nun eine Sprache lernt man am effektivsten wenn man sie anwendet. Ich bin mir sicher das du in einigen Monaten immer besser Englisch sprechen wirst und…“ er unterbrach sich selbst als er ein prickeln im Nacken spürte. Und auch ohne das er sich um drehen musste verriet ihm seine Nase, dass Aljosha zu ihnen getreten war. Einen kurzen Moment war er abgelenkt, denn wieder sprachen all seine Sinne auf den Hexer an. Daher entging ihm auch das Strahlen der kleinen Menschenfrau, ebenso wie ihre Erzählungen über den neuen Job. Wieder hätte Yakov sich am liebsten selbst einen tritt verpasst, dafür das er sich so durcheinander bringen ließ. Als er sich wieder im Griff hatte wandte er sich erneut an Sasha. Es war zeit zu gehen. Der Morgen zog bereits herauf und es war nicht zu erwarten das er noch mehr Informationen erhalten würde. „Nun dann werde ich mich bereits zurück ziehen. Es freut mich sehr ihre Bekanntschaft gemacht zu haben Sasha…“ er griff erneut nach ihrer Hand, hauchte ihr einen weiteren Handkuss darauf. Als er sich auch von Alexeij verabschiedete packte ihn der Übermut und noch ehe jemand der Anwesenden reagieren konnte hatte er auch Alexeijs Hand genommen, mit den Lippen sachte seinen Handrücken berührt und war kurz darauf in der Menge der Passanten verschwunden.

TBC Zeitsprung/ Wohngebiet/ Apartmentwohnung Alexeij Kalinin/ Wohnzimmer mit Essbereich und Küche


Zuletzt von Yakov Leyesik am Do 25 Aug 2016 - 20:23 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés   Mi 24 Aug 2016 - 16:21

Tatja schnaubte erbosst auf als Alexej das Gespräch weiter führte. Auch wenn er mit den meisten Punkten recht hatte, war sie zu stolz um dies zuzugeben. Weshalb sie schwieg und ihm einfach zuhörte. Sie verhielt sich nicht wie ein kleines Kind, wer war denn bitte derjenige der sie so unfreundlich angezischt hatte und sogar noch behauptete das sie in ihrem Zustand nicht in Dallas aufkreuzen konnte. "Dann hätte ich eben auf dich gewartet, meinst du ich kann nicht in einem Hotel wohnen? Klar hätte es meiner Planung nicht gepasst, aber damit hätte ich mich auch arrangieren können. Ich bin auch selbstständig." fügte sie mit Nachdruck an. "Hätte es heute nicht gepasst, wäre ich halt morgen oder in einer Woche aufgekreuzt." wieder hob sie trozig ihren Kopf. Sie wusste das er selbstständig war, durfte sie deshalb nicht einfach so nach Dallas kommen? Er tat fast so als würde sie seine ganzen Planungen mit ihrem Auftauchen über den Haufen werfen.

Seine nächsten Worte liessen sie kurz zusammen zucken. Leicht biss sie sich auf die Lippen. Ja vielleicht hatte sie gedacht er kam nicht, aber andererseits wollte sie damals niemanden sehen und hören. Es war schon schwer genug gewesen ihre Eltern um sich herum zu haben, daneben hatte sie sich auch mit der Presse rumschlagen müssen. Das sie ihn damit wütend machte, war vielleicht sogar besser, denn dann wollte er nicht näher nachhaken wie diese Zeit und die Umstellung für sie war. Darüber schwieg sie nämlich eisern, nur ihre Eltern hatten es miterlebt, die Tränen, der Frust und irgendwann hatte sie angefangen es hinunter zu schlucken und die helfenden Hände von sich zu schieben. "Keine Ahnung, ich wollte dich nicht damit belasten." gab sie schliesslich von sich, ihre Stimme hatte die Schärfe und die Kälte ein wenig verloren.

Dennoch setzte sie ihren Willen dahingehend durch, das Alexej sie nicht bemutterte sondern sie einfach machen liess, also hatte sie das was sie wollte, oder etwa nicht? Warum hatte dann das Ganze so einen fahlen Nachgeschmack? Etwas verärgert darüber runzelte sie die Stirn. "Fein."  Sie bezahlte ihre Getränke und fasste nach ihrem Blindenstock und folgte Alexej schliesslich nach draussen, wo sie sich nach der kurzen Verabschiedung von dem Vampir auf den Weg machten.

Die Autofahrt über schwieg sie, die ganze Fahrt von Russland hierher war anstrengend gewesen und sie war doch froh, dass sie wenigstens bei Alexej einen Platz gefunden hatte. Sobald sie da waren und etwas gegessen hatte, ging sie zu Bett und verschlief den Rest des Tages.

Tbc: Zeitsprung - Waldgebiet - Waldlichtung


Zuletzt von Tatjana Kalinin am Mi 24 Aug 2016 - 22:30 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés   Mi 24 Aug 2016 - 16:45

Oh. Er war auf der Straße groß geworden. Sasha hatte immerhin ein Dach über dem Kopf gehabt, und ein liebevolles Umfeld, selbst wenn dieses Umfeld nicht zwangsweise kindgerecht gewesen war. Der bittere Ton tat der Russin Leid, sie hatte ihn nicht verletzen oder an unangenehme Dinge erinnern wollen, aber sie kam nicht mehr dazu, etwas zu zeigen, da Alexej zu ihnen stieß und ihre kurzfristige Gesellschaft wohl langsam gehen wollte. Er ergriff ihre Hand erneut und hauchte einen Handkuss darauf, was Sasha zum erröten brachte, ehe sie etwas verwundert zusah, wie er Alexej ebenfalls einen Handkuss gab. Letztendlich nickte sie nur, noch immer etwas verwirrt, und schenkte dem Mann erneut ein Lächeln, während sie die Hand hob. "Bye!" Das gab ihr auch die Möglichkeit, sich noch einmal um zu sehen, doch da war nichts. Nur das Prickeln in ihrem Nacken. Vielleicht war sie einfach nur müde und hungrig. "Ich würde gerne noch etwas essen. Kommt deine Schwester mit? Dann könnte ich für uns alle etwas kochen." Der Gedanke, ein schönes Abendessen kochen zu können, liess sie Lächeln. Und für Alexej würde sie irgendwann in den nächsten tagen den versprochenen Kuchen backen.

Die Fahrt zu Alexejs Wohnung verlief ruhig, beinahe still, und Sasha war sich nicht sicher, ob es daran lag, dass sie alle müde waren, oder ob es an dem Streit der beiden lag, aber sie sagte auch nichts dazu, auch, weil es sie nichts anging. Stattdessen gab sie Vivienne mit einer Nachricht Bescheid, dass sie bei einem Freund schlafen würde und sie sich nicht sorgen brauchte. Sie hatte auch den nächsten Abend frei, dementsprechend gab es kein Problem mit der Arbeit. Sie musste sich dann nur überlegen, wie sie am sinnvollsten von Alexej dahin und zurück kam, so lange sie bei ihm wohnte. Immerhin hatte sie kein Auto und mit dem Fahrrad war es etwas weit - zumal das Fahrrad ja auch nur geliehen war. Über die öffentlichen Verkehrsmittel würde sie sich dann informieren - am nächsten Tag.

TBC Zeitsprung: Dallas - Geschäftsviertel - Northpark Center - Bibliothek "Lies Dich schlau"


Zuletzt von Sasha Pajari am Mi 24 Aug 2016 - 17:56 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés   Mi 24 Aug 2016 - 17:51

Alexej war tatsächlich unfähig, zu reagieren, als die ihm eigentlich schon vertraute Hand seine eigene berührte und sie an die Lippen brachte, die in der vergangenen Nacht schon an ganz anderen Stellen an seinem Körper gewesen waren. Die Gedanken ließen ihn heiß werden vor Erregung und ehe er noch etwas sagen konnte, war der Vampir schon verschwunden. Er fluchte innerlich, warum machte er ihn so wahnsinnig? Musste er tatsächlich davon ausgehen, dass er ihm noch öfter über den Weg lief, da es nun schon das zweite Mal innerhalb von 24 Stunden war? Zumindest ein paar weiterführende Informationen sollte er herausfinden, denn es machte ihn nicht gerade glücklich, nicht zu wissen, mit wem er es zu tun hatte.

Der Gesichtsausdruck des Hexers war ein wenig grimmig, ehe er Sashas Stimme hörte und nebenbei bemerkte, dass auch seine Schwester nun wieder zu ihnen gestoßen war. Er erinnerte sich an einen bestimmten Satz aus ihrer Diskussion. Sie wollte ihm damit nicht belasten. Alexej hätte am liebsten gelacht. Er hatte auf regulärer Basis ganz andere und vor allem gefährlichere Probleme als die Belastung von Problemen seitens seiner Familie. Schließlich würde sie immer vorgehen, warum sonst hätte er das Gespräch mit Viktoria unterbrochen und war in die Stadt gekommen um seine Schwester einzusammeln.
Der Abend hatte ihn emotional ziemlich umher geschubst, sodass er, Achtung Ausnahme, tatsächlich Hunger hatte.
"Meine Küche steht dir sicherlich gerne zur Verfügung, ich wage nur zu bezweifeln, dass du mehr als etwas unverderbliches dort finden wirst." Sicher, Nudeln, Reis, ein paar Konserven hatte er bestimmt noch da, wenn er sich nicht irrte, könnte sogar noch etwas in den Schränken sein, dass Sascha vor über zwei Jahren gekauft hatte. Alles, was verderblich war, hatte Christian dann einmal entsorgt, es könnte aber durchaus sein, dass der Inhalt einiger Konserven vielleicht nicht mehr unbedingt verzehrt werden sollte.

Er führte die beiden Damen zu seinem Auto, hielt Tatjana die Tür auf und hätte dies auch für Sasha getan, die jedoch ein wenig schneller gewesen war und sich schon gesetzt hatte. Die Fahrt verlief ruhig, das Einkaufen unproblematisch und das Essen war wirklich köstlich. Es war schon eine Ewigkeit her, dass er zuletzt etwas selbst gekochtes bekommen hatte. Während sich die beiden Damen für das Bett entschieden, arbeitete Alexej noch einige Dinge ab, die noch auf dem Plan standen und unbedingt erledigt werden musste, zu einer Recherche bezüglich des Vampires kam er jedoch nicht mehr.


TBC: Zeitsprung
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés   Mi 5 Okt 2016 - 6:27

CF: Geschäftsviertel/Sportzentrum/Fitnesscenter

Mrs. Hobbs Café war fast schon beispielhaft amerikanisch: Sitzbänke und Bistrostühle, alles von solider Gemütlichkeit. Eine kleine Kuchenauslage, das einsame Blümchen in der Vase auf jedem Tisch. Rustikal traf es vielleicht am ehesten. Und dann die kleine, wirbelnde Mrs. Hobbs. Mit ihrem hübschen Gesicht, der gestärkten, weißen Schürze und den lustigen Grübchen in den Wangen. Als sie eintraten, verschönte ein Lächeln ihre Züge. Faith war oft hier, alle Tänzerinnen waren es.

“Hey, Dotti!“ Faith warf Mrs. Hobbs einen lächelnden Blick zu, hob die Hand zum Gruß, steuerte mit Mr. House an ihrer Seite aber an Mrs. Hobbs vorbei. Es war besser sich erst einmal einen Tisch zu sichern. An einigen Stellen hier zog es nämlich und die Ballerina wusste, welche Plätzchen man am besten ansteuerte. Kurz riskierte sie einen Kontrollblick, keine Kolleginnen da heute. Faith sollte es recht sein, mit den meisten war sie ohnehin nur oberflächlich vertraut.

Dann wand sie sich Mr. House zu. “Ich weiß, nicht fürstlich. Aber das mit den tiefer stapeln verinnerlichen wir lieber heute als morgen, oder was meinen Sie?“ Kaum hatte Faith sich aus dem Mantel geschält, da erschien auch schon Dorothea Hobbs in ihrer ganzen einnehmenden Fröhlichkeit. Sie war vielleicht um die vierzig, mit einem rundlichen Gesicht und dezent hübschen Gesichtszügen. Aber sie hatte die Figur eines jungen Mädchens und das Beste war: Sie hatte keine Ahnung davon. Was ihr auch noch Bescheidenheit verlieh.

Dotti zog sich den Bestellblock aus der Schürze und klaubte den Kugelschreiber hinter dem Ohr hervor. “Na sieh mal einer an, du beehrst mich auch mal wieder?“
Faith nickte. “Wie du siehst.“ Mit einem Blick zu dem ihr gegenüber sitzenden Begleiter. “Darf ich dir Mr. House vorstellen?“
Mit einem freundlichen Lächeln reichte Dotti ihm die Hand. “So förmlich? Aber wenn Sie wert darauf legen …?“ In ihrem Tonfall lag deutliches Bedauern, aber die Bereitschaft, auf solche Gepflogenheiten Rücksicht zu nehmen, wenn es denn sein musste. “Also, was darf ich euch bringen?“
“Für mich das Übliche bitte. Mr. House? Nehmen Sie Zucker oder Sahne? Die Sahne kann ich empfehlen, Dotti wärmt sie an.“ Ich darf sie nur leider nicht so oft.
Obwohl Dotti den Block so bereitwillig gezückt hatte, verwendete sie ihn für Faith Bestellung nicht. Dass sie ihn überhaupt verwendete lag an der Anwesenheit von Mr. House, dessen kulinarische Vorlieben sie ja noch nicht kannte.
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