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 Sidewalk Restaurants & Cafés

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Bauamt
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Alter: ist nicht bekannt
Beziehungsstatus: unteilbar
Unter Einfluss von Magie?: Wir sind Magie!

BeitragThema: Sidewalk Restaurants & Cafés
Sa 4 Jun 2016 - 16:01

das Eingangsposting lautete :



In dieser Flaniermeile reiht sich Restaurant an Restaurant, Café an Café. Vom Schnellimbiss zum Luxus-Restaurant ist hier so ziemlich alles vertreten, und während man eine Vielzahl an ausländischen Restaurants vorfindet. Unter anderem zu finden ist hier:

* eine Tapas Bar
* diverse italienische Restaurants und Pizzarien
* ein mexikanisches Restaurant
* ein griechisches Restaurant
* ein französisches Restaurant
* ein französisches Café
* ein mongolisches Restaurant
* ein deutsches Restaurant mit Hofbräuhaus
* diverse Asiaten (Chinesische Küche, Thailändische Küche)
* diverse Cafés


Quelle: http://lincolnroadmall.com/restaurants/
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés
Do 23 Jun 2016 - 21:30

Ash verdrehte die Augen, nachdem Damien sie wieder nach unten gelassen hatte. War das wirklich Damiens Ernst?
"Du sprichst mit der unsportlichsten Frau von ganz Dallas. Ausdauer? Fehlanzeige. Motivation, sich am Wochenende weiter als vom Bett auf die Couch über den Kühlschrank zu bewegen? Goldrichtig. Naja, manchmal zumindest." Dementsprechend blieb sie auch ganz brav an seiner Seite stehen, als sie vor dem knallroten, dreitürigen Ford Fiesta standen, der zeitgleich das Praxisauto war. Sicherlich nicht das, was Damien sonst gewohnt war, aber da würde er jetzt durchmüssen, wenn er sie nicht selbst fahren ließ.
"Da es wohl der einzige Kompromiss ist, den ich bekommen werde, werde ich die Chance ergreifen und deine Bude einmal von innen begutachten.", beschloss die Brünette schließlich. Das war mehr Abenteuer, als bei ihr zu sitzen, wo sie alles kannte. Zumal Damiens Haus schon von außen her ein großes Abenteuer versprach. Und er musste mindestens ja wohl einen Pool haben. Zumal es so schien, als würde eine Couch mit einem Fernseh-Marathon eingeweiht werden.

Dank der Fernbedienung am Schlüssel konnte Ash schon einmal auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Das Auto war, recht untypisch für Amerika und wie das Auto von Damien, mit dem er sie das letzte Mal nach Hause gefahren hatte, eines mit Gangschaltung. Ihr Vater hatte damals darauf bestanden, dass sie lernte, sowohl damit als auch mit Automatik fahren zu können. Ganz vorschriftsmäßig schnallte Ash sich an. "Also? Kanns losgehen oder muss ich dir in dieser Durchschnittskarre noch etwas erklären?"
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés
Do 23 Jun 2016 - 22:08

Ash Kommentar bezüglich ihrer Sportlichkeit - der nicht vorhandenen, wohlbemerkt - amüsierte Damien, während er das Auto bereits öffnete, wartete, bis Ash eingestiegen war und selbst auf der Fahrerseite einstieg. Damien benötigte nur einen kurzen Blick, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen - Anzahl der Gänge, Lage des Rückwärtsganges, Kleinigkeiten - ehe er sich vergewisserte, dass die Straße so weit frei war und ausparkte. "Nein, Danke, ich denke, ich komme zurecht", erwiderte er gelassen, während er sich noch immer darüber freute, dass noch jemand in seinem Bekanntenkreis Schaltgetriebe fuhr. Es war nicht einmal so, dass er Automatikschaltung verabscheute - schalten machte ihm nur viel mehr Spaß. Und da es in Amerika ohnehin strengere Geschwindigkeitsregeln, als in Europa gab, brauchte sein Auto nicht einmal die Leistungsstärke, die es jetzt hatte.

Sicher und ohne Vorkommnisse lenkte Damien das Auto zu sich nach Hause, wobei er sich erneut als gelassener, ruhiger und guter Autofahrer unter Beweis stellte. Nicht, dass Ash schlecht fahren würde, allerdings war ihr Fahrstil doch ein wenig brisanter, als sein eigener. Er wählte dabei bewusst eine andere Strecke nach Hause, damit sie ihm noch zu der ein oder anderen Stelle etwas erzählen konnte - was sie auch ausgiebig tat. Was Jemand als Taxifahrer alles erlebte, war schon beeindruckend, auch wenn es sicherlich kein Beruf für ihn wäre. Es war beinahe schade, dass sie aufgrund ihres Unfalls - verständlicherweise - damit aufgehört hatte. Aber immerhin fuhr sie überhaupt wieder Auto und ging mit einem ausgesprochenen Selbstbewusstsein damit um - etwas, das ihm ziemlichen Respekt abverlangte. Damien wusste nicht, ob er mit einem solchen Einschnitt in sein Leben derart suverän umgehen könnte.

TBC: Dallas - Wohngebiet - Bezirk Dallas - Damien Delacroix - Außenanlage (+ Ash Torres)
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés
Sa 16 Jul 2016 - 16:13

CF Zeitsprung – Nightlife – Discothek Moonlight – Tanzfläche

Am heutigen Tage war er bereits kurz nach Sonnenaufgang auf gestanden. Nach einer Nacht des Müßigganges galt es nun erst einmal wieder zu arbeiten. So ein Hotelzimmer bezahlte sich schließlich nicht von alleine. Doch leider wurde seine Konzentration immer wieder gestört. Da der Zimmerservice aufgrund seines Schlaf-Wach Rhythmus noch nicht  in Aktion getreten war, hing überall im Raum noch immer Dashas Geruch. Und der Geruch nach ihren gemeinsamen Aktivitäten. Natürlich hatte er gelüftet. Doch seine empfindliche Vampirnase konnte das nicht täuschen. Frustriert hatte er irgendwann seinen Laptop herunter gefahren und eingepackt. Er würde sich irgendwo in der Stadt ein Café oder Ähnliches suchen und dort seine Arbeit fort setzen. Hier in diesem Raum mit diesen äußerst anregenden Erinnerungen vor Augen konnte er sich einfach nicht konzentrieren.

So kam es, dass Yakov mit der Laptoptasche in der Hand durch das nächtliche Dallas wanderte. Als er schließlich ein Café erreichte das damit warb öffentliches Gäste Wireless Anschluss zu haben, nahm er an einem der Tische Platz. Bei der herbeieilenden Bedienung bestellte er sich einen Kaffee. Während er wartete ließ er seinen Blick über die anderen Besucher schweifen. Es überraschte ihn noch immer wie viele normale Menschen in dieser Stadt einfach mitten in der Nacht ein Café besuchten. Natürlich auch in anderen Städten waren spät noch viele Menschen unterwegs. Doch Dallas war schon irgendwie besonders.  Am Tisch rechts von ihm saß eine junge Frau die scheinbar in ein Buch vertieft war. Doch wenn man genau hin sah, konnte man erkennen dass sie immer wieder über den Rand des Buches hinweg zu ihrem Mobiltelefon schielte das offen auf dem Tisch lag. Ihr gegenüber war ein Stuhl frei. Ob sie noch auf jemanden wartete?  Auf seiner linken Seite, zwei Tische weiter saß ein junges Pärchen, das nur Augen füreinander hatte. Die Bedienung kehrte mit seinem Kaffee zurück und er bedankte sich mit einem charmanten Lächeln. Man konnte schließlich nie wissen ob er nicht noch das Wohlwollen der jungen Dame benötigte. Erfahrungsgemäß waren jene die in solchen Cafés arbeiteten durchaus nützliche Informationsquellen. Sie hatten mit vielen Menschen zu tun und bekamen daher das eine oder andere mit.

Doch zunächst einmal gab es andere Dinge zu erledigen. Yakov zog seinen Laptop hervor, legte die Laptoptasche auf die Bank neben sich,  loggte sich ins Internet ein und rief eine Übersicht auf den Wohnungsmarkt von Dallas auf. Sicherlich würde sich irgendwo etwas finden lassen das sein Interesse wecken konnte. Schließlich landete er auf einer Website für einen Apartmentblock in einem Randgebiet von Dallas. Den Bildern nach zu urteilen handelte es sich um helle, moderne Wohnungen in einem etwa Zehn Jahre alten Hochhaus.  Nach wenigen Klicks hatte er eine Telefonnummer der Verwaltung entdeckt. Beiläufig, als wäre es ein Versehen gab er seiner Laptoptasche einen kleinen Schubs, so dass sie der Frau am Nebentisch direkt vor die Füße viel. „Entschuldigen Sie vielmals meine Ungeschicklichkeit…“ sagte er und schenkte der überrascht aufblickenden ein Lächeln und schaute ihr direkt in die Augen. Kurz darauf stand sie bereits unter seinem Bann. „Du wirst mir jetzt dein Handy geben und mir deine Entsperrungspin auf deine Serviette schreiben. Anschließend wirst du nachhause gehen. Deine Verabredung ist leider nicht gekommen also hast du beschlossen lieber einen Filmabend mit deinen Freundinnen zu machen. Du hast vergessen das wir miteinander gesprochen haben. Ich bin ein Typ wie jeder andere auch der lediglich am Nachbartisch gesessen hat. Zuhause wird dir einfallen das du dein Handy hier im Café vergessen hast. Frag einfach morgen bei den Bediensteten danach.“ Seine Stimme war einige Nuancen Tiefer als sonst und er sprach ruhig und freundlich. Wenig später legte die junge Frau ihm Handy und beschriftete Serviette auf den Tisch und verschwand ohne dass irgendjemand sonst Notiz von den Ereignissen nahm. Er entsperrte das Smartphone und tippte die Nummer der Hausverwaltung ein. „Ja guten Tag. Mein Name ist Jonathan  Miller ich bin auf der Suche nach einer geeigneten Wohnung für mich und interessiere mich daher für ihren Apartmentblock Nummer drei.  Könnten Sie mir sagen wie groß die noch verfügbare Wohnung ist, welche Kosten auf mich zukommen würden, zu welchen Personenkreisen die Nachbarschaft gehört und mit welchen Sicherheitsstandards ich rechnen kann…“ schweigend lauschte er auf die Antwort der Hausverwaltung. „Gut also Bewohner eher Mittelschicht und Oberschicht…..Alarmanlagen gehören also nicht Standartmäßig zur Wohnung? Besteht die Möglichkeit das ich mir eine Anlage auf eigene Kosten einbauen lassen kann, oder ist dies seitens der Verwaltung eher nicht gerne gesehen?....ist also möglich…gut….wäre es möglich die Wohnung in kürze einmal zu besichtigen?....ja in Ordnung. Vielen Dank und auf Wiederhören..“

Yakov beendete das Gespäch, löschte das Telefonat aus den Anrufprotokollen und rieb das Gerät mit der Serviette gründlich ab und legte es neben die leere Tasse der jungen Frau.  Die Serviette mit der PIN ließ er in seiner Hosentasche verschwinden. Bei nächster Gelegenheit würde er sie in einer öffentlichen Mülltonne entsorgen.  Dann widmete er sich erneut seinem Laptop und rief eine der vielen Telefonbuch Websites auf. Ein paar Klicks förderten die gesuchten Namen zu Tage. „Carlsen, Devenport, Duran, Jarred, Kalinin, Lachance….vier Frauen und zwei Männer….normale Amerikanische Namen mit  einer Außnahme…..Kalinin….vermutlich Russe oder auch Ukrainer…. Kalinin….diesen Namen habe ich doch schon mal gehört… aber in welchem Zusammenhang?.“ Yakov nagte nachdenklich an seiner Unterlippe und setzte seine Recherchen fort.
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés
Sa 16 Jul 2016 - 20:10

CF Zeitsprung - Nightlife - Bar 'Dark Temptation' - Barraum

Jack wanderte die Straße herab, sein Blick schweifte über die Cafes. Sein Gesicht war mit dem gleichen Lächeln wie sonst auch besetzt. Aber da war auch etwas für Jack ungewöhnliches: Müdigkeit! Er war in der letzten Nacht weinfach wach geblieben und am Tag hatte er nach einer Wohnung Ausschau gehalten. Aber selbst dieser negative Aspekt an Jacks Gesicht war nicht wirklich auffällig, man musste entweder Jack kennen oder sein Gesicht länger betrachten, um die Müdigkeit überhaupt zu erkennen.

Aus dem Augenwinkel sah Jack ein Kaffee welches kostenloses W-lan anbot, er hatte zwar erst seit einer Woche ein Handy, schätzte dieses sehr. Besonders dafür das er auf das Internet zurückgreifen konnte die, seiner Meinung nach, beste Erfindung der Menschen seit über Hundert Jahren. Als er das Kaffe ansteuerte entdeckte er etwas was ihm überraschte und dafür sorgte das widersprüchliche Gefühle in ihm erwachten! Dort im Kaffe saß ein Vampir, ob es wirklich einer war wusste Jack nicht aber dadurch das er ein beachtlichen Teil seines Lebens für Vampire gearbeitet hatte konnte er Vampire erahnen. Seine Schätzungen waren nicht immer richtig, aber bei diesem war sich Jack ziemich sicher. Irgendwie schrie der Mann 'Vampir'. Erst wollte Jack weggehen, aber dann überwog seine Neugierde, besonders als er sah wie eine Frau dem Vampir ihr Handy gab und danach das Kaffee verlässt.

Also schritt Jack auf den Mann zu. Dieser wischte das Telefon mit einem Tuch ab und legte es neben die Tasse der Frau. Das Ganze schien sehr fragwürdig zu sein, aber Jack würde sich nicht einmischen, das wäre unhöflich! "Guten Tag mein Herr, ich hoffe ich störe sie nicht bei wichtigen Geschäften. " Sagte Jack lächelnd zu dem Mann"Aber ich habe gesehen was sie mit der jungen Dame gemacht haben, in Folge dessen glaube ich das sie ein Vampir sind." Führ er freundlich und ruhig fort, sein Lächeln strahlte Ruhe und Freundlichkeit aus."Falls sie kein Vampir seien sollten tut es mir Leid sie belästigt zu haben, in diesem Fall werde ich die Sache mit dem Handy vergessen und sie nicht weiter belästigen!" Erläuterte Jack ruhig zu Ende, mit einer eleganten Bewegung schob er den Stuhl zurück"Darf ich mich setzten?" Fragte er zurückhaltenden.


Zuletzt von Jack Zander am So 17 Jul 2016 - 12:49 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés
So 17 Jul 2016 - 11:51

Es war wie verhext. Egal wo er suchte es gab kaum Informationen über einen Alexeij Kalinin. Während über die Anderen ein halber Lebenslauf zu finden war. So wusste er das Carlson ehemals erfolgreiches Model irgendwann spurlos verschwand und Jahre später erst wieder auftauchte und seid her auf dem Strich gesehen wurde. Duran war als Jugendliche beinahe als Taschendiebin verhaftet worden und Devenport war wohl ein zunächst erfolgloser aber später erfolgreicherer Aktionär. Doch zu Kalinin gab es so gut wie nichts. Nichts über seinen Beruf, nur Diffuse Informationen die vermuten ließen dass er ein Geschäftsmann war, er war vor dreizehn Jahren nach Amerika gekommen und besaß eine Eigentumswohnung.

Ehe Yakov sich weiter Gedanken darüber machen konnte riss ihn eine unbekannte, männliche Stimme aus seinen Recherchen. Er hob den Blick und sah sich einem blonden Anzugträger gegenüber. Sofort stieg ihm der erdige Geruch in die Nase, der den Fremden als Guhl zu erkennen gab. Doch offenbar hatte er es hier mit einem sehr jungen oder einem absolut dämlichen Exemplar eines Guhls zu tun. Yakovs Augen wurden schmal, er klappte seinen Laptop zu und warf einen hastigen Blick in die Runde. Doch das verliebte Paar zwei Tische weiter war zum Glück noch immer viel zu sehr mit turteln beschäftigt um irgendetwas von dem mit zu bekommen, dass um sie herum gesagt wurde. Er setzte ein charmantes pseudolächeln auf, doch seine Augen blieben kalt wie Eis. „ Daniel hast du schon wieder vergessen deine Tabletten zu nehmen? Du weißt doch genau, dass du dann immer so verrückte Sachen sagst und die armen Leute erschreckst.“ Sein gesamter Körper war angespannt, da er versuchte die aufwallende Wut zu unterdrücken. Wie konnte ein einzelnes Nachtwesen nur so dermaßen dämlich sein? „Nimm ruhig Platz. Ich trinke noch meinen Kaffee zu Ende und dann bring ich dich nachhause, damit wir deine Medikamente holen können…“ sein Blick war fest auf den Fremden gerichtet und setzte dabei absichtlich etwas von seinen hypnotischen Fähigkeiten kein.

Einen kurzen Moment schloss Yakov die Augen und atmete einmal tief durch. Er musste sich in Erinnerung rufen dass sie sich an einem öffentlichen Ort befanden und er daher seinen Zorn im Zaum halten musste. Er konnte dem Kerl hier ja schlecht an die Kehle gehen. Als der Kerl sich schließlich im gegenüber nieder gelassen hatte, holte er mit dem Fuß aus und trat ihm unter dem Tisch mit aller Kraft in die Weichteil. „Pass auf. Solltest du noch ein einziges Mal wagen in meiner Gegenwart die Identität eines Wesens herum zu posaunen, reiße ich dir deinen dreckigen Guhlarsch auf. Ich hoffe ich habe mich klar ausgedrückt..!“ seine Stimme war leise, hatte aber einen Klang der keinen Zweifel daran lassen sollte dass er jedes seiner Worte ernst gemeint hatte. Dann lehnte er sich wieder zurück und wand sich mit einem süßen Lächeln der Bedienung zu die gerade auf ihren Tisch zu steuerte um den neuen Gast nach seiner Bestellung zu fragen. „Könnte ich bitte Zahlen? Meinem Freund hier geht es nicht so gut. Ich sollte ihn wohl besser nachhause bringen.“
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés
So 17 Jul 2016 - 12:58

Jacks Lächeln blieb die ganze Zeit auf seinem Gesicht. Es blieb als der Vampir ihn mit dem falschen Lächeln anschaute, es blieb als der Vampir ihn trat, auch wenn sein Gesicht schmerzverzerrt war. Schließlich hatte er die Identität des Vampirs in Gefahr, nicht das ihn interessiert hätte, deshalb verstand er den Zorn der Kreatur.” Ich bevorzuge den Name Jack, sie können mich aber auch weiterhin mit dem von ihnen erfundenen Namen ansprechen.” Jack hatte den Schmerz von seinem Gesicht verschwinden lassen, ein Zeichen seines eisernen Willens. Seine Stimme war nun deutlich leiser, so das ihn der Vampir hören konnte.”Ich werde mich nicht dafür entschuldigen das ich ihre Identität in Gefahr gebracht habe! Denn dafür haben sie sich ja schon gerächt. Ich habe nur in all den Jahren, weit entfernt von Mensch oder Stadt, vergessen das  man seine Stimme senken muss, bei solchen Themen. Wenn niemand da ist der mit hören könnte warum leise sein, ich hoffe sie können das zumindest etwas nach vollziehen.” Jack lächelte den Vampir mit einer Wärme an, welche eher ungewöhnlich war dafür das dieser Jack zwischen die Beine getreten hatte.” Auch werde ich davon absehen in der Öffenlichkeit die Identität anderer Wesen, wie nannten sie das? Ach ja herum posaunen, darauf werde ich verzichten!” Jack verstummte als die Bedienung zu Nahe kam, er lächelte der Peron freundlich zu.” Ich habe leider meine Medikamente im Wagen gelassen, aber es wäre schön wenn sie mir vor her noch einen schwarzen Kaffee bringen könnten.” Sagte er der Bedienung entspannt, er schaute den Vampr mit einem Lächeln an welches' Wir klären das nach einem Kaffee' sagte, das hoffte Jack zumindest. Er war sich nicht sicher ob es mehr ein' Versuch mir doch den Arsch aufzureißen!' Lächeln gewesen wäre. Das war Jack aber egal, der Vampir konnte ihn hier nicht angreifen. Also lehnte Jack sich zurück, schloß seine Augen und genoß die Situation.
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés
So 17 Jul 2016 - 15:03

Einstiegspost

Nach ihrer Ankunft im Flughafen, hatte sich die junge Frau auf dem Weg zum Taxistand gemacht. Ihr Gepäck würde sie einfach zu Aljoscha liefern lassen. Vielleicht würde sie ihm auch noch eine SMS schreiben, das sie gerade in der Stadt war. Jetzt hiess es erstmal sich hier zurecht zu finden. In Russland hatte sie sich langsam an die Strassen gewöhnt gehabt, hier war es anders. Ihre sprechende Uhr verriet, dass es mittlerweile schon spätabends sein musste. Also war es in Russland gerade früher Morgen. Deswegen fühlte sich die Russin auch nicht so erschöpft. Obwohl es so spät war, waren hier sehr viele Menschen unterwegs. Deswegen behielt sie ihren Blindenstock auch weiterhin fest in den Händen. Sie suchte irgendein Café, das vielleicht noch geöffnet hatte. Eigentlich wollte sie sich nicht auf ihr Handy verlassen, aber es war einfach die sichere Methode, etwas zu finden. Sie stellte ihr Navi so ein, das es sie in das nächste Internetcafé führen konnte, wo sie sich dann höflich an die Bedienung wendete um sich einen Tisch geben zu lassen. Diese schien komplett zu übersehen, dass sie Blind war und lief einfach voraus, überliess es der Hexe sich ihren Weg zu Bahnen. "Heute ist echt nicht mein Tag." Leise vor sich hin grummelnd suchte sie sich ihren Weg durch die Gäste und tippte hie und da, gegen ein Bein mit ihrem Stock.

Langsam stieg wieder die alte Wut und Verzweiflung in ihr auf. Wie sie es vermisste zu sehen! Wie sie es hasste so hilflos zu sein! Während sie nun weiterhin angespannt durch den Raum lief und nach einer Weile tatsächlich auch einen Stuhl  an einem Tisch fand, tastete sie sich vorsichtig voran, setzte sich ebenso vorsichtig auf den Stuhl und atmete erst dann erleichtert aus. Das sich jedoch noch 2 weiter Leute am Tisch befand, dass realisierte sie in dem Moment noch nicht.

Erst als die Bedienung einen Kaffee an den Tisch brachte, horchte sie auf. "Kann ich Ihnen auch noch was bringen?" Tatjana tastete wieder vorsichtig unter dem Tisch mit ihren Füssen und konnte schliesslich zwei Beinpaare feststellen. Na super. "Ja, bringen sie mir bitte einen Tee." Auch sie hatte einen leichten russischen Akzent, aber sie sprach fehlerfrei Englisch, da sie früher als Model durch die Welt gereist war, hatte sie auch einige Sprache kennen gelernt. "Und richten sie ihrer Kollegin aus, dass sie das nächste Mal besser auf ihre Umgebung achten könnte, dann hätte sie gemerkt das ich Blind bin!" zischte sie wütend, während sie anfing ihr Handy aus ihrer Handtasche zu suchen. Erst dann wandte sie sich an ihre Tischnachbarn. "Kalinin, sehr erfreut."
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés
So 17 Jul 2016 - 18:34

Ein und aus. Ein und aus. Ein und Aus. Er machte einige tiefe Atemzüge, in der Hoffnung das der Sauerstoff sein in Wallung geratenes Blut abkühlen konnte. Nun war es also wirklich amtlich. Er hatte es hier definitiv nicht mit einem naiven Guhl Kind zu tun, sondern mit einem vollkommenen Idioten. Oder wie sonst sollte man es sich erklären, das ein Wesen ihn mit einer derart dämlichen Ausrede abspeisen wollte? Aber gut, wenn der Kerl glaubte das er auf diese Weise überleben könnte war das seine Sache. Er selbst stand zu seinem Wort. Und wenn nicht er den Kerl beseitigen würde, würde es einer der Ortsansässigen Jäger tun – falls nicht ein Wunder geschehen und er sein Erinnerungsvermögen aufbessern würde. Auf die Bemerkung mit dem Namen ging er überhaupt nicht ein. Dieses Etwas war es ihm nicht wert, sich auch nur eine Sekunde Gedanken darüber zu machen wie er ihn anreden sollte.

Ein leises knirschendes Geräusch, lenkte Yakov kurzzeitig ab. Zu seiner eigenen Überraschung hielt er nur noch den Henkel seiner Kaffeetasse in der Hand. Er hatte überhaupt nicht bemerkt dass er das Porzellan noch immer festhielt. „Gerächt? Wohl kaum. Das war lediglich eine liebevolle Bitte um ihre Aufmerksamkeit. Und nein. Idiotie kann ich nicht nachvollziehen.“ Yakov gefiel die Selbstgefälligkeit des Fremden überhaupt nicht. Vermutlich verließ er sich darauf, dass Yakov ihm hier im Café nichts tun konnte.  Doch womit er wohl nicht rechnete war die Tatsache, dass der Ukrainer sehr nachtragend sein konnte. Und Yakov gehörte zu den Vampiren die, besonders wenn es um ihre Rache ging, sehr geduldig sein konnten. Die Dreistigkeit des Aasfressers, ließ jedoch Übelkeit in ihm auf steigen. Er sollte, er musste ihn davon jagen, sonst würde gleich noch etwas Schlimmes geschehen. Allerdings verließen seine nächsten Worte niemals seine Lippen, denn plötzlich tauchte eine junge Frau an ihrem Tisch auf. Ohne Notiz von ihnen zu nehmen ließ sie sich etwas ungelenk auf einen freien Stuhl sinken. Die Augenbraue des Blutsaugers wanderte ein wenig in die Höhe. In diesem Moment kehrte die Bedienung mit dem beorderten Kaffee zurück und nahm auch gleich die Bestellung der Frau auf, welche noch immer keinerlei Anstalten machte auf die Anwesenheit der beiden Männer zu reagieren. Yakov´s Nasenflügel bebten während er ihren Geruch auf nahm. Offenbar hatten sie es hier mit einer Hexe zu tun. Rein äußerlich wirkte sie noch sehr jung, doch das musste in einer Stadt wie Dallas nichts heißen. Der Vampir unterdrückte den Drang sich nach einer versteckten Kamera um zu sehen. Dieser Abend entwickelte sich derart Skurril, das konnte doch kein Zufall sein oder?!

Ein tastender Fuß berührte seinen linken Schuh und zog sich gleich darauf zurück. Yakov konnte nicht anders als die Frau fassungslos an zu starren. Der lästige Aasfresser war zur Gänze aus seinen Gedanken vertrieben. Als wäre es das normalste der Welt sich Kommentarlos zu Fremden an den Tisch zu setzen, bestellte die junge Frau mit einem leichten russischen Akzent in der Stimme ihren Tee. Dabei viel ihm der seltsame Blick der jungen Frau auf. Er wirkte irgendwie….durchscheinend. Zwar hatte sie das Gesicht ungefähr in die Richtung der Bedienung gewandt, doch eben nur ungefähr. Die Augen jedoch, blickten durch die Bedienstete hindurch als wäre sie unsichtbar. Erst jetzt registrierte er den Stock neben dem Stuhl der Russin. Sie war blind. Das war es. Deswegen hatte sie auch nicht bemerkt das der Tisch bereits besetzt war. Und ihre Wortlosigkeit hatte weniger mit Unhöflichkeit zu tun, denn dem Unwissen das da Tischgenossen anwesend waren. Ihr kurzer Ausbruch, brachte Yakov zum Schmunzeln. Da hatten sie es wohl mit einem sehr launischen  Exemplar der vid  zhenshchina* zu tun.

Doch als die Dame ihren Namen nannte, traf Yakov beinahe der Schlag. Konnte das sein? War es purer Zufall das ausgerechnet jetzt eine Kalinin an seinen Tisch kam? Und hatte sie womöglich etwas mit jenem Kalinin zu tun, über den er eben etwas hatte in Erfahrung bringen wollen? Yakov´s Instinkte schlugen Alarm. Jetzt galt es vorsichtig zu sein, die richtigen Fragen zu stellen und gleichzeitig selbst nicht zu viel preis zu geben. Zu dumm, das der Aasfresser ihn noch immer mit seiner Anwesenheit belästigte. „Miller, Jonathan Miller…“ erwiderte er in einem vielleicht etwas zu steifen Tonfall.


*ooc:vid  zhenshchina ist Russisch und bedeutet Spezies Frau
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés
So 17 Jul 2016 - 19:49

Jack genoß die Wut seines Gegenübers, er liebtes wenn Vampire um Kontrolle kämpften. In ihm wuchs das Verlangen den Blutsauger leiden zu lassen, was leider nicht so einfach war. Sie waren zwar stärker als Menschen, das war nicht das Problem, aber auch viel schneller als Jack. Auch die Abneigung des Vampir gefiel Jack, sie empfanden Beide das selbe für einander. Das machte die Sache einfacher, jetzt musste nur herausfinden ob sein Gegenüber sein Wort halten würde. Jack hatte keine Lust irgendwann von dem Moster angegriffen zu werden, besonders wenn er da nicht seinen Mantel mit dem Silber trug oder noch schlimmer keine Waffe hatte. Aber während Jack überlegte wie er die Situation zu seinen Gunsten veränderte, lächelte er immer noch freundlich. Jack hielt es noch nicht für den richtigen Moment dem Parasiten zu zeigen das er geährlicher war als sein Verhalten es erahnen ließ.

Als der Vampir die Tasse kaputt machte zog Jack eine Augenbraue hoch. Der Vampir war sogar noch wütender als erwartet, was Jack noch mehr in Glück schwelgen ließ.” Stimmt die Rache für so ein Verbrechen ist viel größer nicht wahr? Mein Erschaffer hätte mich dafür stundenlang gefoltert! Ich hoffe das sie nicht auf solche Ideen kommen, ich bin gerade nicht entsprechend angezogen!” Der Ghul zeigte auf seinen Anzug, seine Worte schienen als Witz gesagt. Doch auf dem Gesicht des Ghuls war ein Gesicht welches furchteinflössender als jede Agression war. Die Ausage war klar, 'Ich bin nicht so einfältig wie ich mich benehme'. Die Stimme hingegen war voller Leben und absolut freundlich, gerade so als würde Jack einen Witz erzählen.

Doch bevor Jack die Situation eskalieren lassen konnte, setzte sich eine Frau an den Tisch. Ihre Bewegung war etwas ungelenk,sie trug einen Stock bei sich. Sein Blick wanderte zu ihren Augen. Dies bestätigte seine Vermutung, die Frau war blind. Als die Bedienung seinen Kaffee brachte, nutze die Frau die Gelegenheit um sich einen Tee zu bestellen. Das alles war nichts Besonderes, aber der Vampir schien irgendwie von ihr beunruhigt zu sein. Jack wusste nicht warum, es ließ den Ghul aber kalt. Er hatte schon zuviel überlebt um sich zu fürchten. Er wurde von den zornigen Worten der Frau aus seinen Gedanken gerißen, doch kein Muskel bewegte sich ungewollt. Es schien als würde er es kaum bemerken, aber er horchte ob in diesen Worten irgendwelche Informationen  verrieten, warum der Vampir so komisch wirkte.

Die Dame nannte ihren Namen und der Vampir schien sich noch mehr anzuspannen. Also war die Sache für Jack uninteressant, es schien sich um eine Sache zu handeln weche nur den Vampir und die Dame umfasste. Auch die Art wie der Vampir der Frau antwortete bestätigte für Jack den Verdacht. Er machte eine Geste zu dem Vampir, das Jack ihn nicht stören würde. “Jack Zander, hoch erfreut!” Sagte der Ghul mit einer Stimme welche aus Honig gemacht schien, so angenehm klang sie
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés
So 17 Jul 2016 - 22:14

Keiner sagte erst ein Wort, als sie sich hingesetzt hatte. Wohlmöglich gab sie ein etwas verstörendes Bild von sich. Wie würde wohl sie reagieren, wenn sich einfach ein Fremder zu ihr setzen würde, ohne ein Wort zu sagen. Naja, ihr würde es nicht auffallen, da sie den Fremden nicht sehen konnte, ausser sie benutzte ihre Aurenerkennung. Apropos, dies sollte sie vielleicht mal bei ihren neuen Banknachbarn machen.

Kurz liess es die Augenbraue der jungen Hexe in die Höhe ziehen. Ein Vampir und ein Ghul. Also entweder ein blutsaugender Meister und sein leichenfressender Diener, ungewöhnliche Geschäftspartner, oder sonstige Bekannte. Die Möglichkeiten waren schier unendlich. Während sie sich in ihren Gedanken verlor, kam endlich die Bedienung, die sie auch schon ziemlich anblaffte, weil ihre Kollegin einfach nicht Aufmerksam genug war, für ihre Verhältnisse zumindest. Als die Bedienung wieder gegangen war, wandte sie sich endlich ihren Tischgenossen zu.

Höflich wie sie nun mal war, stellte sie sich vor. Die Reaktionen darauf konnten nicht unterschiedlicher sein. Während der Vampir, fast schon typisch, würde sie fast sagen, ihr steif antwortete, schmierte ihr der Ghul fast schon wörtlich, Honig ums Maul. Sie seufzte kurz leise auf. Stimmen konnten so wunderbare Klänge haben. "Oh, natürlich. Tatjana Kalinin. Freut mich sie beide kennen zu lernen." sie nickte nun ebenfalls ungefähr in die Richtung, aus der sie die beiden Stimmen vermutete. "Falls ich sie bei irgendwas gestört habe, ist es kein Problem, ich kann mich auch an einen anderen Tisch setzen." bot die junge Hexe vorallem dem Vampir an.

Die Kellnerin kam wieder zurück und stellte ihre Tasse mit dem Tee hin. "Mam, ich entschuldige mich für die Unhöflichkeit meiner Arbeitskollegin. Hier ist ihr Tee." Die Fremde nahm vorsichtig ihre Hand und führte sie schliesslich zum Henkel der Tasse. Tatjana nickte der Kellnerin zu. "Vielen Dank." Sie nahm einen Schluck. Pfefferminze hatte einen unglaublich angenehmen Geruch und Geschmack.

Langsam fischte sie auch das Telefon aus ihrer Handtasche. Ob sie Aljoscha jetzt schon eine SMS schicken sollte? Lieber nicht. Wahrscheinlich war er wieder zu beschäftigt mit Arbeiten. Sie wollte ihn ja eher noch überraschen. Da keiner der beiden wirklich ein Wort sprechen zu wollen schien, lag es wohl an ihr irgendwas unverfängliches anzufangen, oder? Was sagte man da am besten? 'Schönes Wetter draussen, nicht?' So viel Selbstironie, wollte dann doch nicht preisgeben. Sie war schliesslich blind. Vielleicht war es deshalb so ruhig, hatten der Leichenfresser und der Blutsauger wohlmöglich ein Problem mit ihrem Handicap? "Nun, falls ich sie nicht in irgendeiner weise gestört habe, was führt sie beide hierher in diese Stadt?" Smalltalk war schliesslich immer gut, um dieses peinliches Schweigen zu unterbinden.
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés
Mo 18 Jul 2016 - 21:38

Nach ein paar weiteren tiefen Atemzügen hatte er sich wieder vollständig unter Kontrolle. Fast bereute er es, dass er sich nicht besser im Griff gehabt hatte, doch das mit der Tasse war nun nicht mehr zu ändern. Ganz Beiläufig, als wäre es nichts, zerrieb er den Abgebrochenen Henkel zwischen seinen Fingern als wäre er ein Brotkrumen. „Zu schade, dass ihr Erschaffer offensichtlich nichts von seinem Handwerk verstand. Sonst hätte er uns allen einen großen Gefallen getan….“ Wachsame Vampiraugen musterten den Aasfresser. Ob der Kerl die subtile Beleidigung gegen seine eigene Person überhaupt bemerken würde? Wie dem auch sei, ließ er es sich nicht nehmen den anderen dreist an zu grinsen. Er glaubte eine versteckte Botschaft in dem Verhalten des anderen entdeckt zu haben und das beeindruckte ihn keines Wegs. Bevor er dem Aasfresser glauben würde, dass dieser nicht so dumm war wie er schien, musste noch einiges geschehen. Innerlich war seine Wut ab geklungen und stattdessen rieb er sich im Geiste die Hände. Der Kerl wollte also mit den Großen spielen? Nun es würde sich zeigen ob er die Spielregeln beherrschte oder zum Schluss endgültig die Radieschen von unten betrachten würde. Ging es nach Yakov, so plädierte er für die zweite Option.

Nun aber wandte sich Yakov einer viel interessanteren Person zu. Aus den Augenwinkeln sah er noch die Handbewegung des Aasfressers und zog eine Augenbraue in die Höhe. Wollte der Kerl ihm etwas mitteilen oder hatte er einfach nur Zuckungen? Doch was es auch sein sollte, es war Yakov keine Sekunde Aufmerksamkeit wert. Schließlich gab es wichtigere Dinge. Denn noch immer hielt ihn die Neugierde in ihren Klauen. Dummer weise war diese junge Frau blind und somit vor seiner Bezirzung sicher. In diesem Moment kam ihm jedoch eine Idee. Ja die Frau war Blind. Der Aasfresser jedoch nicht. Etwas Diabolisches glomm in seinen Augen auf. Oh ja, bei bester Gelegenheit würde er sich diese Tatsache zu Nutzen machen.
„Nein Sie stören keineswegs. Im Gegenteil ich danke ihnen für ihre Gesellschaft…“ sagte er und seine Stimme klang schon nicht mehr ganz so abweisend wie noch zu Anfang. Mit der jungen Frau würde er vielleicht wenigstens etwas geistreiche Gesellschaft erhalten. „Und der Grund meines Aufenthaltes in dieser Stadt ist die Arbeit. Und was verschlägt Sie hier her?“ eine ehrliche, interessierte Frage. Alles was er über diese junge Frau heraus fand, konnte für ihn von Nutzen sein. Zeitgleich musterte Yakov die junge Frau aufmerksam. Sie hatte ein helle ebenmäßige Haut, einen schlanken Körperbau und lange dunkelbraune Haare die ihr Hübsches Gesicht perfekt einrahmten. Trotzdem konnte Yakov nicht verhindern das sich Dashas Bild vor sein Inneres Auge schob. Verdammt was war denn jetzt los? Seit wann dachte er denn an kurze Affären zurück?
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés
Di 19 Jul 2016 - 0:22

Als der Vampir den Henkel der Tasse ebenfalls vernichtete musste sich Jack zurückhalten. Er verstand nicht warum man Gegenstände mutwillig zerstören sollte, es brachte keinen Vorteil und schadete nur Anderen. Vorallem aber war es unhöflich und das konnte Jack nun gar nicht austehen. Aber er behielt die Kontrolle, ein Parasite würde ihn nicht dazu bringen die Kontrolle zu verlieren. Die Worte des Vampirs zu seinem Erschaffer, brachten Jack aber wieder gute Laune ein. Er musste sogar ein Grinsen unterdrücken.” Oh mein Meister verstand sein Handwerk, aber ich verstand meines besser. “ Er lächelte den Vampir nun kalt an, aber die Stimme war dieselbe angenehme, wohlklingende und harmlose wie immer. Und so hörten sich die Worte für jeden Zuhörer, welcher nicht in Jacks Augen sah, wie ein Witz an. Jack fand das Geplänkel mit dem Butsauger zwar spannend aber an dem Tisch saß eine Person welche wichtiger war.

Die Freude ist ganz meiner Seits, Miss Kalinin!” Man hörte richtig wie Jacks Stimme noch einmal lebhafter und freundlich wurde als er die junge Frau ansprach. Er überlegte Kalinin, der Name klang russisch. Das Aussehen der Dame unterstützte Jacks Vermutung das die Dame aus Russland kam. Jack war nur kurz in Russland gewesen, aus verschiedenen Gründen war ihm das Land nicht geheuer. Aber das war vor mehr als 200 Jahren gewesen, vielleicht hatte sich das Land verändert. Jack merkte das seine Gedanken abdriftenen, deshalb kehrte er aus seinen Gedanken zurück. Als die Dame versuchte ein Gespräch aufzubauen setzte sich Jack ein Stück aufrechter hin. Jack liebte Smalltalk, es war so wunderbar höflich. Natürlich antwortete der Vampir möglichst kurz, wollte scheinbar nicht zuviel verraten, Jack hingegen setzte zu einer vollständigen Antwort an” Mir war es dort wo ich herkam zu einsam und eindeutig zu kalt. Dallas ist warm und hier sind viele Menschen, somit erfüllt die Stadt vollkommen meine Bedürfnisse.”Jack schilderte das Ganze möglichst wohlklingend und warmherzig wie es möglich war. Jack überlegte wie weit er das Gespräch in die Privatsphäre der Dame führen durfte und so erlaubte er sich eine persönlichere Frage zu stellen. “ Miss Kalinin, was treibt sie den nach Dallas? Ich würde ja behaupten das sie Jemanden besuchen. “ Jack lächelte nun freundlicher, die Dame konnte es zwar nicht sehen, doch es war eine von Jacks Angewohnheiten freundllich zu sein.


Zuletzt von Jack Zander am Di 19 Jul 2016 - 12:49 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés
Di 19 Jul 2016 - 10:17

Erleichtert entspannte Tatjana ihre Schultern als beide sagte, das sie nicht störrte. Es wäre nämlich ziemlich anstrengend gewesen, sich woanders hinzusetzen und eigentlich wollte sich die junge Hexe nochmal so eine peinliche Blamage ersparen. Schliesslich wechselte sie langsam das Thema zum Smalltalk. Der Vampir schien auch langsam wieder aufzutauen und sich an ihre Anwesenheit zu gewöhnen. Sie nickte ihm mit einem warmen Lächeln zu, als dieser sich für ihre Gesellschaft bedankte. Ihre erste Frage war was ihre Tischnachbarn in diese Stadt geführt hatte. Während der Vampir wieder nur kurz angebunden antwortete, war die Antwort des Ghuls wesentlich umfangreicher. "Stimmt, die Wärme hier ist ein sehr gute Kontrast zu dem kälteren Gebiet wo ich herkomme."

Beide fragten nun was sie hierher gebracht hatte, wobei der Ghul sogar noch eins drauflegte und behauptete das sie jemanden Besuchen würde. Tatjana musste wirklich hinter dem Mond leben um nicht zu bemerken, dass hier etwas im Busch war. "So, behaupten sie also.." sprach sie vorsichtig. Ihre Augenbraue war für einen kurzen Moment nach oben gewandert. Sie liess sich mit ihrer Antwort Zeit, in dem sie nach ihrer Tasse tastete und einen Schluck von ihrem Tee nahm. "Ich bin hier, weil ich meine alte Umgebung nicht mehr ertragen habe." antwortete sie und faltete ihre Hände über dem Tisch zusammen. Anscheinend wollte der Ghul ihr was aus der Nase kitzeln und Tatjana würde sich hüten ihm diese Information zu geben. Schliesslich wandte sie sich an den Vampir und lächelte ihn freundlich an. "Was arbeiten sie denn? Wenn mir diese Frage gestattet ist." Ganz nach dem Motto 'Pech gehabt.' widmete sie nun ihre Aufmerksamkeit lieber dem Vampir als dem Ghul. Dieser konnte ihr noch so sehr Honig um ihr Maul schmieren, sie würde nicht mit dem rausrücken was er von ihr wissen wollte.
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés
Di 19 Jul 2016 - 21:33

Ohne auch nur im Geringsten auf die Reaktionen des Aasfressers zu achten zerrieb er weiterhin das abgebrochene Stück Porzellan zu einem feinen Pulver. Mittlerweile hatte sich bereits ein kleines Häufchen direkt vor ihm gebildet. Ein feines Lächeln lag die ganze Zeit um seine Lippen. Ein Lächeln, das sich zu einem Grinsen verbreiterte als der Aasfresser sich zu Wort meldete. So wie er es bereits geahnt hatte, war der Aasfresser nicht in der Lage zwischen den Zeilen zu lesen.“Natürlich….“ den Tonfall seiner Stimme konnte man zweifelsohne als spöttisch identifizieren.

Yakov unterdrückte mühsam ein Augenrollen. Ihm war es ein Rätsel wieso der Aasfresser so viel Worte machte. Sollten sie jetzt etwa Mitleid mit ihm haben das er sich seinen Anzugarsch abgefroren hatte? Da war er bei ihm definitiv an der falschen Adresse. Dann landete der Guhl auch noch eine perfekte Bauchlandung mit seiner Frage. Wann würde dieser Kerl nur endlich lernen, dass es nie gut war mit der Tür ins Haus zu fallen? Aber wie war das mit Hopfen und Mals? Natürlich würde eine Antwort auf diese Frage seine Arbeit wesentlich erleichtern. Doch die Frau war zwar blind aber nicht Dumm. Als diese sich ihm zu wandte, erwiderte er ihr Lächeln. Sie konnte es zwar nicht sehen, aber sicherlich hören. Schließlich war es eine erwiesene Tatsache, dass Lächeln eine Stimme viel freundlicher klingen lassen konnte. „So ein Tapetenwechsel kann manchmal wahre Wunder wirken.“ Während er sprach zerdrückte er auch das letzte Krümelchen des Tassenhenkels und begann nun den Porzellan staub mit den Fingern sachte hin und her zu schieben. „Nun ich bin eine Art freiberuflicher Händler….Reise durch die Welt und bleibe so lange an einem Ort wie es für mich etwas zu tun gibt…..manchmal erledige ich Auftragsarbeiten…manchmal handele ich in Eigeninitiative…“ Seine Berufsbeschreibung war allgemein genug gehalten um keinen Verdacht zu erregen, war aber auch detailliert genug um die Frage zu beantworten. Genau so wie er es gerne hatte. „Und wie sieht es bei ihnen aus? Entsprich Dallas ihren Vorstellungen für einen Neustart?“ Yakov wusste das es ziemlich gemein war den Guhl so links liegen zu lassen, doch es machte ihm ziemlich viel Spaß. Und wenn er schon einmal die Gelegenheit hatte sich zu amüsieren, dann sollte er diese auch nutzen. Vor allem, da der Aasfresser ihn zu Beginn ihrer Bekanntschaft ziemlich verärgert hatte.
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés
Di 19 Jul 2016 - 22:16

Jack zuckte leicht mit den Achseln als die Dame seine Frage abwimmelte, das war also ihre Grenze. Jack nahm sich vor, darauf zu achten diese Grenze nicht zu übertreten. Das der Vampir sich darüber lustig machte das Jack die versteckte Spitze in seiner Botschaft nicht erkannt zu haben schien, ließ Jack breit grinsen. Der Vampir hielt sich Jack weit überlegen, das würde ihm, in Falle eines Kampfes vielleicht helfen. Aber das war gerade nicht wichtig. Der Ghul wollte sich gerade vorsichtig wieder in das Gespräch einbringen, als sein Blick auf die Uhr auf seinem Arm fiel. An jedem anderen Tag hätte in Ruhe das Gespräch geführt, doch heute war viel zu tun. Er hatte noch eine Hausbesichtigung und wollte vorher noch zum Queens Casino. So wartete bis der Vampir verstummte und erhob dann die Stimme”Ich fürchte ich muss sie schon verlassen! Es wird sie wahrscheinlich nicht stören, denn sie scheinen sich ja gut zu verstehen.” Das Erstere, das er sie verlassen müsste, klang ehrlich bedauernd. Jack hätte wirklich gerne mehr Zeit mit den Beiden verbacht. Das Zweite war völlig ohne Eifersucht, warum sollte err darauf Eifersüchtig sein das sich zwei Fremde mochten.”Ich habe das Gespräch mit ihnen sehr genoßen, also erlauben sie mir für sie zu zahlen!” Sagte Jack höflich und legte einen Dollarschein auf den Tisch, er müsste für die Getränke reichen. Bevor Jack jedoch verschwand beugte er sich zu dem Vampir vor.” Es tut mir Leid solche Unannehmlichkeiten bereitet zu haben Sir. Aber ein Tipp, wenn sie schon versteckte Beleidigungen gegen meine Persönlichkeit äußern, dann doch bitte welche die dem Anderen wehtun.” Sagte er mit gedämpfter Stimme, während er sprach zog er eine Visitenkarte und 200 Dollar aus seinem Anzug und legte sie dem Vampir hin.” Falls sie einen Weg finden wie ich es wieder gut machen kann, auf die eine oder die andere Art. Das Geld ist für die Tasse und eine Anzahlung auf die Wiedergutmachung!” Diese Worte waren mehr ein Flüstern. Nachdem er gesprochen hatte stand Jack auf und ging mit zügingen Schritten die Straße entlang.

TBC - Nightlife - Queen's Casino - Bar
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés
Mi 20 Jul 2016 - 11:38

Definitiv hatte sich da der Ghul ziemlich weit vor gewagt und auch prompt von ihr eine Abfuhr bekommen. Auch sie hatte halt ihre strikten Grenzen die sie niemanden einfach so übertreten liess. So zeigte sie dem Ghul weitgehends die kalte Schulter und widmete sich interessiert dem langsam auftauenden Vampir. "Ganz recht. Ich hoffe das mir der Tapetenwechsel gut tut." Würde er wahrscheinlich weil sie hier verschont war vor all diesen Mitleidigen Leuten. Sie erschauderte während sie dann gebannt dem Vampir zuhörte. Ja er taute wirklich langsam auf. War sogar schön zu hören das er in seinem Beruf viel herumkommt. Genauso wie sie früher.

Sie verdrängte die schlechten Erinnerungen, die aufkommen wollten, schnell wieder. als der Ghul das Gespräch kurz unterbrach um sich zu verabschieden. Danach flüsterte er noch dem Vampir etwas zu. Tatjana liess sich nicht anmerken, aber ein wenig war sie schon neugierig was er da vor sich hin quasselte. Den Anfang konnte sie ja verstehen, aber als er nur noch flüsterte waren die Worte für sie für die Hexe nicht mehr zu verstehen. "Nun.. jetzt habe ich durch meine Unhöflichkeit jemanden verjagt." obwohl sie dies mit einem leisen Bedauern sagte, konnte man ein leichtes Lächeln in ihrer Stimme hören. "Wo waren wir stehen geblieben? Ach ja." sie nahm einen Schluck von ihrem Tee. "Bisher find ich Dallas sehr, lebhaft. Ich muss mich erst zurechtfinden das hier Abends noch so viel los ist." gab sie ehrlich zu. Das war für sie noch eine grosse Umstellung. Sie lehnte sich zurück. "Welches von den Ländern, die Sie besucht haben, gefiel ihnen am besten?" sie war gespannt auf seine Antwort. Da sie ja auch schon ein wenig herumgekommen war.
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés
Mi 20 Jul 2016 - 22:33

Wahrlich, es geschahen noch Zeichen und Wunder. Da hatte er schon befürchtet den Aasfresser für den Rest des Abends nicht mehr los zu werden. Und plötzlich, hatte er es eilig. Das Einzige was er bedauerte, war dass er den Porzellanstaub nicht mehr seinem Bestimmungsort zufügen konnte. Jack´s Kaffeetasse. Dabei hatte er sich schon so darauf gefreut. Zwar hätten die fein gemahlenen Scherben keinen großen Schaden angerichtet aber sie hätten vielleicht auch bei einem Guhl ein wenig Magenschmerzen verursacht.  Was ihm jedoch Magenschmerzen oder viel mehr Übelkeit verursachte war die erneute Schleimspur. Egal was der Kerls sagte, er würde sein Kaffee selbst zahlen. Doch es kam noch dicker. Da besaß doch der Kerl wahrlich die Dreistigkeit ihm etwas zu zu flüstern. Eine derartige Distanzlosigkeit konnte er so gar nicht leiden.  Er fauchte, leise Genug dass es nur der Aasfresser hören konnte. „Allein diese Aussage beweist mir das sie überhaupt nichts verstanden haben. Versteckte Beleidigung? Gut geraten. Aber auch ein Huhn mit trüben Augen findet mal was zu fressen…“ seine Stimme klang in normaler Lautstärke. Er sah es nicht ein auf die Flüstertour ein zu gehen. Er hatte nichts zu verbergen.

Die nächste Aktion des Aasfressers machte Yakov zum ersten Mal in seinem Leben sprachlos. Er wusste nicht ob er dem Kerl eine reinhauen sollte, oder in schallendes Gelächter ausbrechen. Nur die Tatsache, dass der Aasfresser gleich darauf das Café verließ, rettete ihn davor seinen zweihundert Dollar Schein ins Maul gestopft zu bekommen. Warum nur, hatte man vergessen diesem Kerl bei seiner Geburt ein wenig Hirn ein zu pflanzen?  In diesem Moment war er sehr dankbar dafür das die junge Frau blind war. Denn seine Gesichtszüge entgleisten für einige Sekunden. Dann hatte er sich wieder im Griff. Yakov ignorierte das Geld auf dem Tisch und wand sich der jungen Frau zu. „Nein er hat sich selbst vertrieben…und für den Fall dass ihre Worte seinen Weggang beschleunigt haben: ich danke Ihnen von Herzen dafür.“ Da in diesem Moment die Bedienung an ihrem Tisch vorbei eilte, gab er ihr ein Handzeichen und bestellte einen weiteren Kaffee. Nun hatte er Zeit und Ruhe um den Kaffee zu genießen. „Oh ja diese Stadt ist eine der Lebhaftesten die ich bisher gesehen habe…“ eine bunte, lebhafte Stadt die niemals schlief und die einem Vampir eine Möglichkeit zum Leben bot, wie er sie noch nirgends sonst angetroffen hatte. „Hmmhh das ist schwer zu sagen. Jedes Land in dem ich gewesen bin hat seinen besonderen Reiz. Aber Italien hat mir gut gefallen." für einen kurzen Moment hatte er wieder die sanften Hügellandschaften mit den weitläufigen Weinbergen vor Augen. Doch nur kurz. Dann war er wieder voll da.„Welche Länder haben Sie bereits gesehen?“
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés
Do 21 Jul 2016 - 20:58

Tatjana's Lachen konnte nicht heller klingen als sich der Vampir bei ihr bedankte, dafür das der Ghul gegangen war. "Bitte gern, tut mir Leid, aber irgendwie war er mir doch etwas zu direkt." die junge Hexe seufzte leise und zwinkerte dem Vampir kurz zu. Ihr Tee war bald leer, und Tatja fing an zu überlegen ob sie noch einen wollte. Vorerst würde sie sich lieber dem Vampir widmen, denn das konnte noch sehr interessant werden. "Ich muss mich an lebhaften Orten erst neu orientieren. Für jemanden mit meinem Handicap ist das leider nicht so einfach." sie seufzte leise ehe sie dann ihr Kinn hoch reckte. "Aber ich komm schon zurecht." Was jammerte sie da die ganze Zeit eigentlich herum? Sie hatte keinen Grund zum jammern. Sie kam hier bald zurecht und Punkt.

Entschlossen schob sie das Thema beiseite. Dann kam ein Thema was ihr Gesicht weich werden liess. Reisen. "Italien ist ein schönes Land. Ich liebe die die original Italienischen Spaghetti." Sie hatte es geliebt die Orte zu sehen. "Oh ich war schon fast überall. Frankreich, England, Amerika, Japan und Deutschland. Meistens auf dem Laufstegen. Ich habe als Modell gearbeitet. Es war einfach traumhaft." Und dann war ihre Karriere mit einem Schlag vorbei. Niemand interessierte sich noch für ein erblindetes Modell und sie konnte sich nicht mehr an der Schönheit der Landschaften erfreuen. Ihre Lippen wurden schmal, während sich ihr Gesicht verhärtete. "Aber das ist schon lange her und nicht mehr von Bedeutung." fügte sie fast schon ein wenig kühl an.
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés
Do 21 Jul 2016 - 22:59

Ein leises brummeln entfuhr ihm. „Direkt? Der Kerl hat nur einfach immer vergessen sein Gehirn ein zu schalten bevor er den Mund auf machte, so dass immer alles ungefiltert heraus kam. Wenn er nicht auf passt, sagt er irgendwann in der Gegenwart der falschen Person die falschen Sachen…“ denn so wie er den Aasfresser ein schätzte war dieser naiv genug einem Hunter zu erzählen was er war und das konnte bitterböse ins Auge gehen. Aber wie er bereits mehrfach an diesem Abend festgestellt hatte, war das nicht sein Problem. Zumindest solange er nicht mit hinein gezogen wurde.

Die Bedienung kehrte an ihren Tisch zurück, brachte seinen Kaffee und räumte die leeren Tassen ab. Mit einem dankbaren Lächeln nahm Yakov seine Tasse entgegen. „Wie lernt man als blinder Mensch sich in einer fremden Stadt zurecht zu finden?“ die ersten Worte nach einigen Minuten des Schweigens. Eine scheinbar belanglose Frage, doch war sie Teil seines Plans. Je mehr sie erzählte und so länger er sie in ein Gespräch zog, desto größer waren seine Chancen. Seine Chancen doch noch das heraus zu finden was er wissen wollte.“Sie scheinen auch schon ziemlich weit herum gekommen zu sein. In Deutschland war ich auch vor einigen Jahren und habe dort eine Weile gelebt.“ Dabei ließ er es natürlich unerwähnt das sein Aufenthalt dort zu Kriegszeiten gewesen war. „Weshalb haben Sie eigentlich aufgehört als Model zu arbeiten?“ eine weitere gezielte Frage. Sie wirkte interessiert genug um ihr hoffentlich eine Antwort zu entlocken, doch war auch sie nichts weiter als ein Mittel zum Zweck. Natürlich, war ihm die junge Frau durchaus sympathisch. Er genoss die Unterhaltung mit ihr, doch es änderte nichts daran dass er an seinen Zielen fest hielt. „Der Tonfall ihrer Stimme sagt mir jedoch, das es ihnen nicht ganz so gleichgültig ist wie sie es vielleicht gerne hätten…“ eine ruhige Feststellung, ohne jeglichen Vorwurf.
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés
Sa 23 Jul 2016 - 16:29

Tatja konnte nicht anders, als weiterhin belustigt zu kichern während sich der Vampir über den Ghul beschwerte. "Sind sie für ihn denn verantwortlich?" fragte sie ihn neckend. "Sonst sehe ich den Grund nicht, weshalb sie sich über ihn so aufregen." sie zwinkerte ihm zu, während sie sich zurück lehnte. Als sie hörte das die Bedienung wieder kam, bestellte sie für sich eine weitere Tasse Tee.

Dann wartete sie, bis die Bedienung wieder gegangen war und hörte seine Frage. Sie stutzte kurz, denn normalerweise interessierte sich niemand dafür. Ein wenig überrumpelt knetete sie ihre Hände. "Es ist nicht so einfach. Da ich nie zuvor hier war, kenne ich die Strassen nicht, habe sie nie mit meinen Augen gesehen. Ich kenne das Muster der Leute nicht, es ist ein langsames vorantasten. Ich muss alles neu lernen. Wie sich die Menschen bewegen, wie der Tagesrhytmus der Stadt ist, es ist fast so als würde man nochmal anfangen Laufen zu lernen." versuchte sie es so ausführlich wie möglich zu beschreiben. Ihr Lächeln wurde grösser als er die Städte ansprach. "Deutschland ist ein tolles Land." stimmte sie ihm zu und seufzte. Sie vermisste das Reisen ein wenig. Seine Frage liess ihr Gesicht ein wenig verhärten. Sie wusste nicht ob sie seine Frage einfach totschweigen sollte. Es tat ihr weh darauf zu antworten. "Ich sehe die schönen Dinge nicht mehr." meinte sie schliesslich leise. "Ich kann die Schönheit nicht mehr fühlen. Sie ist verschwunden, als ich erblindet bin." Sie konnte ihren Beruf nicht mehr nachkommen weil er sie nicht mehr befriedigte. Ruhelos zückte sie kurz ihr Handy. "Entschuldigen Sie kurz, ich muss jemanden noch eine Textnachricht senden." fügte sie an. Vorsichtig ging sie einen Rhytmus nach den sie sich eingeprägt hatte um ihren Bruder die SMS zu senden. "Aljoscha." sprach sie in das Handy hinein und tippte wieder in ihrem Rhytmus.

SMS von Tatjana Kalinin an Alexej Kalinin
Rate Mal was zwei Daumen hat und in Dallas sitzt!

PS, Ich erwarte das du mich abholen kommst, ich schick Dir die Adresse sobald ich dazu bereit bin.

Quelle: http://www.grusskartenkoenig.de/suche,Smiley.html
Den Text auf dem Smiley ist bitte zu ignorieren. XD


Sie kannte ihr Handy inzwischen gut genug um auch Smileys an ihre Textnachrichten anfügen zu können und diese Nachricht würde wohl ihren Bruder genug aus der Fassung bringen. Natürlich hatte sie diese auf russisch verfasst. Grinsend legte sie das Handy wieder beiseite und widmete sich ihrem Tischgenossen. Die Nachricht hatte geholfen sich wieder ein wenig zu fassen. "Tut mir Leid, ich brauche dazu meine Ruhe, sonst kann es sein, das ich irgendwelche Fehler mache und die Nachricht nicht an den gewünschten Absender kommt." Sie strich sich beiläufig eine Strähne zurück.
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés
Mo 25 Jul 2016 - 1:05

Ein unwirscher Laut kam aus der Kehle des Vampirs. „nein Verantwortlich für ihn bin ich dem Himmel sei Dank nicht. Allerdings habe ich eine ziemlich ausgeprägte Allergie gegen gequirlten Mist. Daher bekomme ich leider einen Brechreitz wenn ich nur an diesen Kerl denke…“ dies war ein kleiner Anteil dessen, was in ihm vor ging wenn er den Aasfresser nur sah. Kaum das die Tasse vor ihm stand, ließ er seinen Blick in das fast schwarze Gebräu tauchen. Ruhig werden. Sammeln. Zusammenreißen. Schließlich hatte er eine Aufgabe zu erfüllen und diese würde er nicht aus den Augen lassen. Stattdessen würde er noch ein wenig Smalltalk halten. Das, kombiniert mit den Richtigen Fragen im Vorfeld und er würde rasch das erfahren, was er wissen wollte.

„Nun dann brauchen sie wohl jemanden der ihnen dabei Hilft. Eine Person die mit den Augen sieht und ihnen mit Worten jene Dinge malt, die ihnen in der Stadt begegnen. Ich bin sicher das sich da jemand geeignetes finden lassen!“ ein kurzes Lächeln umspielte seine Lippen. Mit Absicht ließ er offen wer als ein solcher „Blindenführer“ in Frage käme. Seine Finger kehrten zum Löffel in der Tasse zurück und begannen zu rühren. „Weshalb können sie die Schönheit nicht mehr spüren? Nur weil sie blind sind heißt das doch noch lange nicht das sie nicht mehr schön wären und einfach so mir nichts dir nichts mit dem Modeln aufhören sollten. Im Gegenteil. Wussten sie eigentlich dass es eine Blinde Seiltänzerin gib? Diese junge Frau hat bei einem Unfall mit dem Seil ihr Augenlicht verloren. Trotz allem hat sie nicht Traum nicht aufgegeben wieder aufs Seil zurück zu kehren. Und siehe da es hat geklappt. Natürlich brauch sie gewisse Bedingungen die eine sichere Nutzung des Seils gewährleisten, doch man hat die richtige Lösung gefunden und seit dem tanzt sie über das Seil. Wenn diese Frau es geschafft hat. Wieso dann du nicht?“ Yakov wartete ab. Was würde die junge Hexe nun wohl als nächstes tun? Doch zunächst widmete sie sich ihrem Handy und tippte eine Nachricht ein. Wer nur war dieser Aljosha mit dem sie nun schrieb? Natürlich wusste er das es ihn im Grunde nichts an ging, doch sein Bauchgefühl sagte ihm das er an dieser Information dran bleiben sollte.

Trotzdem lag eindeutig Neugierde in Yakov´s Stimme. „Wie haben sie eigentlich gelernt das Handy blind zu benutzen? Ist das ein besonderes Handy oder hat es noch irgendwelche Sonderfunktionen?“ Yakov trank einen Schluck von seinem Kaffee. Während er auf eine Antwort wartete schielte er kurz zu seiner Armbanduhr. Noch hatte er Zeit, aber über kurz oder lang musste er endlich etwas heraus finden. "Ist dir das schon passiert? Ich meine eine Nachricht an den falschen absender zu schicken?"
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés
Mo 25 Jul 2016 - 23:59

SMS an Tatjana Kalinin [russisch]
Tanya, bist du verrückt?! Was machst du hier und wo bist du genau? Am Flughafen? In der Stadt? Ist etwas passiert? Ist was mit Mutter und Vater? Oder mit dir?!
Aljosha
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés
Di 26 Jul 2016 - 23:47

Am besten liesse sie das Thema Ghul einfach sein. Sie hatte das Gefühl das sie den Vampir nur unnötig damit reizte. Sie beschloss jetzt nichts mehr dazu zu sagen. Stattdessen nickte sie nur verstehend und lächelte ihn kurz an, als Zeichen das sie es verstanden hatte.

Das Lächeln blieb ihr jedoch im Hals stecken, als der Vampir ihr sagen wollte das sie wen brauchte. Einen Blindenführer. Ihre Augen verengten sich leicht und sie sprühte fast schon kalte Blitze. "Ich will keine Hilfe, ich komme allein zurecht." zischte sie während sich ihre Haltung anspannte. Sie hatte sich allein wieder heraufgekämpft und sie würde auch allein zurecht kommen. Dazu brauchte sie niemanden der sie wie eine Invalidin durch die Stadt führte, nur damit sie von A nach B kam. Das Thema blieb weiterhin unangenehm da ihr herausgerutscht war, das sie die Schönheit nicht mehr sehen konnte und deswegen das Modeln aufgegeben hatte. "Ich ertrage es nicht, ich habe es versucht, ich wollte wieder auf den Steg, aber ich ertrage dieses falsche Mitleid nicht. Diese geheuchelte Anteilnahme an mein Schicksal, jetzt interessiert sicht niemand mehr für das ehemalige Model das erblindet ist. Hier bin ich vor all den Floskeln sicher, die man Leuten wie mir hinterher wirft." Tatja's Stimme zeigte Eindeutig ihre Abneigung gegen diese Leute.

Neugierig erkundigte sich Yakov, wie sie es geschafft hatte, das Handy blind zu bedienen. Sie lächelte. "Naja, die Sprechfunktionen sind auf den meisten neumodischen Handys schon vorhanden. Ich muss nur den Knopf in der Mitte des Displays drücken und den Namen der Person, der ich schreiben will, sagen. Dann wird mich gefragt was ich tun möchte, 1 ist eine Textnachricht verfassen und 2 ist anrufen. 3 Wäre noch eine Videokonferenz zu starten aber das ist in meinem Fall eher sinnfrei." sie zuckte mit den Schultern. "Anfangs hab ich oft Nachrichten irgendwie falsch geschickt, aber ich komme wirklich gut zurecht." sie lächelte leicht, dann zeigte ihr Handy ihr eine neue Nachricht an, indem es kurz Vibrierte und einen Ton von sich gab. Ohne nachzudenken, sprach sie einfach. "Nachricht vorlesen." Die künstliche Frauenstimme las ihr den russischen Text vor und Tatja fing erheitert an zu Lachen. "Sein Gesicht hätte ich jetzt am liebsten gesehen!" meinte sie kichernd, während sie erneut das Handy schnappte. Die Kellnerin brachte ihr ihren Tee, was ihr die Gelegenheit dazu gab, sie zu fragen in welchem Cafe sie sich befand.

SMS an Alexej Kalinin von Tatjana Kalinin
Dein Gesicht hätte ich gerne gesehen. Ich hoffe du hast nicht gleich vor Schreck dein armes Handy fallen lassen! hihi
Ich sitze in einem französischem Cafe bei den Sidewalk Restaurant's, nähe der Saphhire Alley, glaube ich. hmm
Unseren Eltern geht es gut, sie haben sogar diese Reise befürwortet. Den Rest sag ich dir besser, wenn wir uns persönlich Treffen. Aber keine Sorge, es geht mir gut!
Tanya


Sie würde Alexej nicht per SMS sagen, das sie sein Gesicht ohne Magie nicht mehr würde sehen können. Sie wollte es ihm persönlich Fragen. Ausserdem war dies ihr eigenes Abenteuer. Vielleicht eifferte sie auch zu sehr ihrem Bruder nach. Aber sie hatte ja nichts zu verlieren.
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés
So 31 Jul 2016 - 22:59

Warum um alles in der der Welt musste Frauen eigentlich immer so Stur sein? Okay es war eine Tatsache das auch er seinen Dickkopf hatte. Doch musste er auf die harte Art und Weise lernen, dass es manchmal eben nicht ohne Hilfe ging. Seine Verwandlung hätte er ohne Hilfe nicht überlebt. Er bemerkte die Veränderung in ihrer Mimik, sah das Blitzen in den sonst so ausdruckslosen Augen. Und es hätte nicht ihrer gezischten Worte bedurft um ihm klar zu machen, dass sie seinen Vorschlag missbilligte. „Falscher Stolz kann einen töten…“ sagte er und dachte dabei wieder an seine Verwandlung zurück. Er hatte sich lange geweigert die Hilfe seines Bruders an zu nehmen. So lange, dass er beinahe dabei um gekommen wäre. Auch bei dieser Frau schien es sich um ein Wesen zu handeln mit einem großen Wunsch nach Unabhängigkeit. Doch offenbar war sie noch zu jung um zu begreifen, dass auch Unabhängigkeit seine Grenzen hatte. Davon mal abgesehen, dass das was ihm vor schwebte nichts damit zu tun hatte die junge Frau zu bevormunden.

Nun trat ein entschlossener Blick in Yakovs Augen. „Nein hier sind sie nicht sicher vor den Floskeln. Sie haben den feigen Weg gewählt und verstecken sich lieber. Sie sagen sie wären früher ein gutes Model gewesen? Warum sollte das jetzt anders sein nur weil sie Blind sind? Wissen Sie was ich denke? Die die ihnen falsches Mitleid schenken wollen nur austesten ob es endlich eine Konkurrentin weniger gibt. Und tun diesen Leuten auch noch einen Gefallen und geben klein bei. Sagen Sie mir eins: War es ihnen mit der Modelkarriere jemals wirklich ernst? Ich habe nicht den Eindruck.“ Der Blick des Blutsaugers war fest auf die junge Frau gerichtet. Er wartete auf eine Reaktion von ihr. Absichtlich provokant. Er wollte sie reizen. Aus der Reserve locken. Seine Worte klangen hart? Gut das war auch seine Absicht gewesen.

Die Erklärungen zu den Handyfunktionen nahm er nur am Rande wahr. Und noch ehe er auch nur etwas hätte sagen können, brachte ihn eine synthetische Stimme zum Schweigen. Offenbar las das Handy die Nachricht von allein vor. Er verbarg den Anflug seines Lächelns gut. Der Textinhalt ließ darauf schließen, dass es sich bei dem Absender um einen nahen Verwandten handeln musste. Warum sonst hätte der Absender sonst nach Mutter und Vater fragen sollen? Rein intuitiv würde er auf einen älteren Bruder tippen. Doch nach außen hin deutete nichts darauf hin, dass er der russischen Sprache mächtig war und somit verstand was gesagt wurde. Schließlich hatte er sich seinen Akzent im Laufe der Jahre abtrainiert. Allerdings zuckte er innerlich zusammen als die Hexe ihren genauen Aufenthaltsort nannte. War es womöglich an der Zeit, dass er sich besser davon machte? Das Gesicht eines Mannes würde im Gedächtnis eines besorgten großen Bruders, sicherlich gut haften bleiben. Und das war das letzte was Yakov wollte. Doch es galt erst einmal ruhig Blut zu bewahren und seine Theorien einem Test zu unterziehen. „Die Nachricht klingt nach etwas das mein älterer Bruder mir geschickt hätte als ich noch jünger war…“ würde diese Wortwahl ausreichen um die Hexe dazu zu bringen ihm näher Informationen zu geben?
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BeitragThema: Re: Sidewalk Restaurants & Cafés
Mo 1 Aug 2016 - 17:22

Tatja würde bestimmt nicht wegen eines Fremden, ihr Verhalten ändern. Sie war Stolz, ja und dieser Stolz hielt sie aufrecht. Sie würde vor einem Fremden nicht ihre Schwächen zugeben. Sie kannte den Typen nicht, sie war ihm hier nur zufällig begegnet. Doch sie antwortete ihm nicht, sie hatte diesen Spruch auch schon gehört. Sie wollte die Worte nicht hören. Sie würde es darauf ankommen lassen.

Doch seine nächsten Worte, verblüfften und verärgerten sie gleichermassen. Sie erkannte beinahe seine Absicht, doch blinde Wut hielt sie davon ab. Am liebsten wäre sie aufgesprungen und hätte dem Typen eine verpasst, doch sie riss sich zusammen. "Wer sind sie, das sie einfach so über mich urteilen? Das sie einfach so sagen, was ich brauche und tun soll. Ich lasse mir von niemanden etwas vorschreiben. Ich lasse mich von niemanden einengen. Was wollen sie genau von mir? Was sehen sie in mir, das sie mir Ratschläge geben wollen, obwohl ich sie nicht darum gebeten habe." Mühsam rang sie um Beherrschung, ihr Temperament ging fast mit ihr durch. Anscheinend gelang es ihm wunderbar sie aus der Reserve zu locken.

Das sie eine Nachricht an Alexej schickte, sollte sie beruhigen und es tat es auch. Seine Antwort kam fast schon sofort und liess Tatjana auflachen. Sie liebte ihren Bruder, hatte ihn schon immer bewundert. Der Kommentar des Vampir's liess sie lächeln. "Er macht sich immer gleich Sorgen." dann verstand sie seine Worte und ihre Augen wurden gross. "Sie verstehen auch russisch?" Die Welt war wirklich klein. "Die Nachricht ist von meinem Bruder, er wird mich vermutlich hier abholen." Sie zuckte mit den Schultern und rieb sich kurz über die Arme. "Er weiss noch nicht das ich.. naja blind bin. Es wird ihn wahrscheinlich furchtbar schockieren." ihre Stimme wurde ein wenig leiser und sie runzelte besorgt die Stirn.
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