Dallas bei Nacht
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 Separee-Bereich

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BeitragThema: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 3 EmptyMo 22 Feb 2016 - 21:06

das Eingangsposting lautete :

Separee-Bereich - Seite 3 Img-2_10
Raum 1

Separee-Bereich - Seite 3 Eclect10
Raum 2

Separee-Bereich - Seite 3 Lesbia10
Raum 3

Die Separees sind unterschiedlich groß, um entsprechend unterschiedlich große Gruppen fassen zu können. Ausgestattet sind alle Räume mit einer Musikanlage, Bänken und Tischen, einer Pole-Stange für Privatshows sowie einem Knopf zum Rufen einer Kellnerin. Denn um die Diskretion zu gewährleisten, kommt der Service tatsächlich nur auf Rufen in die Zimmer.


Quellen: http://exchangela.com/wp/wp-content/uploads/2014/01/img-2_large1.jpg, http://st.hzcdn.com/simgs/4201619b005784d8_4-4711/eclectic-living-room.jpg, http://stagdobudapest.com/media/activity/lesbian11-1.jpg
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 3 EmptyDo 17 März 2016 - 22:34

Noch ehe Vivienne die Tür erreicht hatte, hatte Damien sich bereits ebenfals erhoben und - versperrte ihr den Weg?! Ein wenig irritiert über das Verhalten des Mannes funkelte sie ihn an. Was sollte das? Ihre Probleme gingen ihn ja wohl am allerwenigsten etwas an. Auch sein Einwand war in ihren Augen völliger Blödsinn. Sie war durchaus noch völlig Herrin ihrer Gedanken und ihres Körpers. Abgesehen davon hatte sie an diesem Abend nicht nur dieses halbe Glas Whiskey getrunken, das sie getrunken hatte, während die beiden zusammen gesessen hatten. Aber nach diesen Worten würde sie ihmdas erst recht nicht erzählen. "Ich bin ein großes Mädchen und durchaus dazu in der Lage, selbst auf mich aufzupassen", gab sie schnippisch zurück. Sämtliches Amüsement und jegliche Belustigung waren aus ihrem Gesicht gewichen. Stattdessen funkelte ihn lediglich ein Paar eisengrauer Augen an.

Doch ihre Worte prallten an ihm ab, wie an einer Wand aus Beton und es schien ihn nicht im geringsten zu kratzen, dass sie ihm gegenüber gerade ein wenig ungehalten auftrat. Stattdessen nahmen seine weiteren Worte ihr sämtlichen Wind aus den Segeln. "Ich habe keine Zeit für ein Taxi", knurrte sie aus zusammengebissenen Zähnen und atmete einmal tief durch. Es gab jetzt zwei Optionen. Option a war, sie würde sich auf sein Angebot einlassen, unabhängig davon, für wie fahrtüchtig sie selbst sich noch hielt oder sie tatsächlich noch war. Option b war die weniger angenehme Variante, den Weg frei zu bekommen. Doch am Ende siegte die Vernunft. Sie rief sich in Erinnerung, dass ihr Plan gewesen war, sich Damien nicht zum Feind zu machen und dass dieser Mann ihr womöglich noch von Nutzen sein könnte. Da wäre es eher weniger produktiv, jetzt ein Blutbad anzurichten oder ihn zu verärgern. Sie atmete noch einmal durch, zwang sich selbst zur Ruhe und Contenance. "Na gut", brummte sie, zwischen noch immer fest zusammengebissenen Zähnen hervor und nickte bedächtig. "Kennst du den Starbucks in der Sapphire Alley?"
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 3 EmptyDo 17 März 2016 - 22:55

Die Rothaarige reagierte nicht sonderlich erfreut. Damit hatte er allerdings auch nicht gerechnet, und so nahm er ihre Wut mit stoischer Gelassenheit hin. Sollte sie fluchen, toben, brüllen oder auch versuchen an ihm vorbei zu kommen - er bezweifelte, dass das bisschen Yoga und Pilates etwas gegen ihn würde ausrichten können, denn trotz seiner eher unscheinbaren Gestalt verbargen sich schlanke, drahtige Muskeln unter dem maßgeschneiderten Anzug. Natürlich war sein Verhalten gerade wenig charmant, und er hinterfragte sich selbst spöttisch, was genau er eigentlich tat, immerhin war es ja nicht sein Problem, wenn sie betrunken ein Auto gegen einen Baum setzte... andererseits eben doch, zumindest, wenn er sie aufhalten konnte.

Tatsächlich fauchte und knurrte sie eher wenig, während sie ihn lieber wütend aus eiskalten Augen anfunkelte - und dann einmal tief durchatmete, als sie einsah, dass sie so nicht weiter kommen würde. Natürlich, er könnte sonst wer sein, irgendein Vergewaltiger, Mörder oder anderweitiger Kleinkrimineller, Misstrauen war sicherlich durchaus gerechtfertigt - allerdings wollte er ihr tatsächlich nur helfen. Und letztendlich gab sie nach, widerwillig, aber sie gab nach. Als sie ihn fragte, ob er das Starbucks im Sapphire Alley kannte, war er sogar kurz stutzig. "Ja, meine Firma befindet sich quasi um die Ecke, 1623 Main Street - vielleicht drei Minuten Fußweg, wenn man sich Zeit lässt", antwortete er dennoch mit gewohnter Nüchternheit. Damit wäre auch das Parkplatzproblem direkt geklärt, sie konnten problemlos dorthin fahren, das Auto parken, das Mädchen einsammeln und er konnte sie wieder hier absetzen.

Da Vivienne zustimmte, machte sie sich, nachdem Damien gezahlt und die Rothaarige alles geklärt hatte, auf den Weg zu Damiens Wagen, einem schwarzen Aston Martin Rapide, welcher er auf ein Schaltgetriebe hatte umrüsten lassen. Der Fünftürer war bequem und bot auch ausreichend Platz für Beifahrer, wobei Damien insgeheim dankbar war, die Rückbank nicht ausgebaut zu haben. Mit der für ihn typischen Gelassenheit fuhr er den Wagen in Richtung Innenstadt, während er den gewohnten Weg zu seiner Firma einschlug, um von dort zu dem Starbucks zu laufen und das Mädchen ein zu sammeln.

TBC: Dallas - Geschäftsviertel - Einkaufsmeile "Sapphire Alley" - Starbucks Coffee mit Vivienne Labeth
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 3 EmptySo 20 März 2016 - 20:55

CF Zeitsprung: Dallas - Geschäftsviertel - Einkaufsmeile "Sapphire Alley" - Starbucks Coffee

Ein weiterer Abend im Dashing Venue. Später würde Sasha tanzen, doch jetzt war sie gerade damit beschäftigt, in einem der Separees Ordnung zu machen. Fröhlich sang und summte sie vor sich hin, während sie zufrieden die Tische abwischte, die Polster abklopfte und dafür sorgte, dass alles strahlte für den nächsten Kunden, der dieses Separee betrat. Zu Putzen machte der Russin überhaupt nichts aus, tatsächlich hatte sie eine schlichte Freude an diesen einfachen Tätigkeiten - Putzen, Aufräumen, Kochen, Backen oder auch Gartenarbeit. Sie mochte es, wenn alles hübsch und ordentlich war und das kleine Zimmer, welches sie derzeit bewohnte, war so schnell geputzt, dass es ihr nichts ausmachte, für kranke Reinigungskräfte ein zu springen und auch im restlichen Club für ein bisschen Ordnung zu sorgen.

Sasha war bereits umgezogen und trug ein Oberteil aus hellem Stoff mit Rüschenbesatz in Corsagenoptik, dazu einen eher knappen Rock, der weich um ihren Körper fiel und ihr ausgezeichnet stand. Darunter trug sie schon die Reizwäsche, mit welcher sie später tanzen würde, nachdem sie sich vor Publikum ausgezogen hatte. Viel Kleidung hatte Sasha noch nicht, Rock und Oberteil waren selbstgenäht, aber passten ganz gut in das Bild der Bar - darauf legte Vivi ohnehin viel wert, dass alles hübsch und stimmig war. Einzig ihre Vorliebe für helle Farben, Pastelltöne, rosa und Blümchen fiel hier eher aus dem Rahmen, wo die meisten doch eher dunkles Bevorzugten - schwarz oder bordeauxrot oder auch dunkles lila.

Aber noch war es nicht so weit, so dass Sasha gut gelaunt den Putzlappen schwang und vermutlich beinahe dem idealen Traum mancher Männer entsprach - der halbnackten Frau, die in nicht mehr als Reizwäsche... oder sogar nur einer Schürze bekleidet den Haushalt führte, während der Mann sich zurücklehnen und beobachten konnte. Tatsächlich machte Sasha es überhaupt nichts aus, in solcher Kleidung zu putzen, auch wenn sie eigentlich eher praktische Kleidung und flaches Schuhwerk bevorzugte... was nichts daran änderte, dass sie sich sicher und mit beinahe unerwarteter Eleganz auf den Riemchenschuhen mit den hohen Absätzen bewegte.

Bald war Sasha fertig mit dem Zimmer, betrachtete ein letztes mal zufrieden ihr Werk und nickte - alles sah genau so aus, wie es sein sollte. Glücklich, fertig zu sein, schnappte sie sich das Putzzeug und verliess das Separee.

TBC: Dallas - Nightlife - Tabledance Bar 'Dashing Venue' - Showbereich
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 3 EmptySo 3 Apr 2016 - 21:26

CF: Dallas - Nightlife - Tabledance Bar 'Dashing Venue' - Showbereich

Vor der Tür bremste sie ab und öffnete sie vorsichtig, um erst den Kopf hinein zu stecken - nur um es so leer vor zu finden, wie sie es verlassen hatte. Innerlich dankte sie kurz sämtlichen Gottheiten, von welchen sie jemals irgendwann etwas gehört hatte, und huschte in das Zimmer. Tatsächlich lag ihr Telefon noch genau dort, wo sie es hatte liegen lassen. Ihr Gesichtsausdruck wandelte sich erneut zu absoluter Erleichterung, während sie das Telefon hoch hob und tief und erleichtert seufzte. Oh ja... Vivi hätte sie garantiert ausgeschimpft. Besonders nach der Aktion von zuvor, als sie einfach mit dem Fahrrad bis ans andere Ende der Stadt gefahren war und vermutlich nicht mehr alleine heim gekommen wäre, hätte sie nicht zufällig die andere Frau getroffen - deren Name sie zwar vergessen hatte, der aber auf der Serviette in ihrem Tagebuch stand. Sie war aber auch wirklich nett gewesen! Sashas Beine taten auch immer noch etwas weh, aber mit dem Muskelkater konnte sie leben. Außerdem war sie ja schon ein bisschen neugierig, wer der Fremde war, bei dem das Fahrrad noch immer stand und auf Abholung wartete.

Sie verwarf den Gedanken wieder und drückte stattdessen auf die Tasten, damit das Display leuchtete - nur um ihr einen Hintergrund mit Blumen zu zeigen, der nur so MÄDCHEN!! schrie. Ansonsten zeigte es die Uhrzeit und die Bestätigung dafür, dass ihr natürlich Niemand geschrieben hatte. Aber - wer sollte auch? Abgesehen von Vivi hatten nur zwei, drei der anderen Mädchen diese Nummer. Sasha konnte diese Leute an ihren Fingern abzählen. Und so lange nicht irgendetwas Gravierendes war, würde man sicherlich nicht schreiben oder sie anrufen... dafür war die Russin einfach viel zu schusselig. Wie sie mal wieder glorreich unter Beweis gestellt hatte.

Kurz klickte sie durch das Telefonbuch und blieb wieder bei dem einzigen männlichen Namen darin hängen. Ein paar Mal hatte sie darüber nachgedacht, sich zu melden.. zu bedanken.. irgendwie so was. Allerdings war sie schrecklich ungeschickt und außerdem konnte sie sich nicht vorstellen, dass er es wirklich ernst gemeint hatte. Klar, sie kamen aus demselben Land... aber letztendlich war sie ja trotzdem eine Fremde und er hatte genug für sie getan. Und dennoch... Etwas gedankenverloren starrte sie einfach auf das Telefon, während in ihrem Innern die ersten Tage in Dallas, die noch immer teilweise in dichtem Nebel lagen und denen etwas absolut unwirkliches anhfatete revue passierten... das Krankenhaus, die Leere, ihre Erinnerungslücken, seine Besuche, die zum Lichtblick des Tages geworden waren, der Klang seiner Stimme, die etwas diffuse und undeutliche Erinnerung an sein Gesicht... und sie hatte sich tatsächlich seinen Namen behalten. Alexej.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 3 EmptyDi 12 Apr 2016 - 22:01

CF: Dallas - Nightlife -
Tabledance Bar 'Dashing Venue' - Showbereich


Es war eine Verfolgungsjagd wie in den Hollywood-Filmen. Immer, wenn Sasha um eine Ecke bog, spürte Alexej gerade so, wohin er gehen musste. Sicher, er könnte vermutlich auch eine der Angestellten nach dem russischen Mädchen fragen... doch es kam ihm gerade einfach nicht in den Sinn. Nun jedoch stand er vor drei Türen und wusste nicht, welche er nehmen sollte und ob er überhaupt noch richtig war. Sicher, er könnte einfach in die Räume reingehen - und danach, bei falscher Wahl, direkt zur Hausherrin gehen und sich für gewisse, wenn nicht Lebenszeit ein Betretungsverbot für die Lokalität abholen. Was wiederum nicht in seinem Sinne war.

Sollte er also einfach hier warten? Alexej wippte auf seinen Füßen hin und her, die Arme vor der Brust verschränkt. Wenn das Schneemädchen in einem der Zimmer war, musste sie ja auch irgendwann wieder herauskommen. Eine logische Schlussfolgerung. Blieb also nur die Frage, wann. Was Christian von dieser Aktion hielt, war wirklich absolut unwichtig, er würde sich vermutlich seinen Teil denken, und, wenn es ihn überhaupt interessierte, diese mit den Gedanken des Waffenhändlers bei irgendeiner Gelegenheit abgleichen. Eines der Mädchen (eigentlich sollte man nicht von Mädchen sprechen, schließlich waren es erwachsene, mündige Frauen) kam mit ihrem Termin und belegte eine der Kabinen. Alexej warf ihnen ein charmantes Lächeln zu, blieb für einen Moment still stehen, ehe er, erneut allein, wieder zu wippen begann. Jetzt steht die Chance wohl 50:50...

Das Glück sollte ihm hold sein, denn just kam aus Raum Nr. 2 jemand heraus, der absolut nicht Sasha war. Zu groß, noch dazu schwarzhaarig und definitiv in rein männlicher Begleitung. Er wartete noch ab, bis die Gruppe aus dem Sichtfeld verschwunden war und er zur verbliebenen Tür gehen konnte. Mit großer Selbstsicherheit (schließlich konnte ja nichts mehr schief gehen), drückte er die Klinke herunter, riss die Tür auf (eigentlich sollte nichts mehr schief gehen) - und war zutiefst erleichtert, dass sich nur eine einzige Person in diesem Raum befand. Was. Für. Ein. Glück. Gerade noch so um das Hausverbot herum gekommen. Nun, vielleicht auch noch nicht ganz, je nachdem wie die Besitzerin diesen "Überfall" bewerten würde.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 3 EmptyDi 12 Apr 2016 - 22:24

Aus ihren Gedanken wurde sie gerissen, als Jemand schwungvoll die Tür öffnete, und einen Augenblick lang starrte sie den Mann an wie einen lebendig gewordenen Tagtraum. Vollkommen baff entglitt das Telefon ihren Händen und fiel vergessen zu Boden, während sie mit einem grellen Aufschrei plötzlich auf ihn zustürmte. "Aljosha!!" Pure Freude stand auf ihren Zügen und ihre Körpersprache drückte ziemlich deutlich aus, dass sie im Begriff war, ihn im wahrsten Sinne des Wortes vor Freude an zu springen, allerdings besann sie sich im letzten Augenblick eines besseren. Immerhin hatten sie sich seit Wochen nicht gesehen, waren quasi Fremde und sie hatte sich auch nicht gemeldet...

Dummerweise schaffte sie es nicht wirklich, in den hohen Schuhen noch rechtzeitig zu bremsen, so dass sie aus de Gleichgewicht geriet und trotzdem gegen ihn taumelte und sich instinktiv an seinem Oberteil fest hielt, um nicht komplett aus dem Gleichgewicht zu geraten und auf ihrem Hintern zu landen. Erneut starrte sie ihn einige Augenblicke aus großen Augen an, während sich die unterschiedlichsten Gefühle offen in ihren Zügen wiederspiegelten: strahlende Freude, Glück, Verunsicherung, Scham und eine Spur von Scheu. Sie biss sich unsicher auf die Unterlippe, hin und her gerissen, zwischen ihrem Wunsch, ihn einfach zu umarmen und der Ungewissheit, ob das nicht irgendwie.. naja.. unangebracht wäre.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 3 EmptyMi 13 Apr 2016 - 15:16

Das Geräusch, welches der Aufschlag ihres Handys auf dem Boden machte, ging in einem Schrei der Freude und vor allem dem Ausruf seines Namens unter. Alexej machte sich bereit, sie aus einem Sprung heraus (oder zumindest einer sehr stürmischen Bewegung) aufzufangen, weshalb er leicht in die Knie ging und die Arme weit ausbreitete. In seinem Gesicht war pure Freude zu sehen, glücklich darüber, dass es ihr augenscheinlich gut ging. Allerdings ging irgendetwas in ihr vor, dass sie dazu brachte, aus ihrer anfänglichen Freude zu geraten. Sie fiel ihm ungrazil entgegen. Er spürte die Wärme, die ihre Hände, welche sich in seinem Hemd vergriffen hatten und sah das Wechselbad der Gefühle in ihrem Gesicht. Doch warum sollte er ihr böse sein? Gut, wenn man ehrlich war, war er ein bisschen besorgt gewesen, da sie sich nie gemeldet hatte, da sie aber ansonsten auch kein Aufsehen erregt hatte und diejenigen, die Schuld an ihrer ursprünglichen Misere hatten, längst zur Rechenschaft gezogen worden waren, war es zumindest nun von seiner Seite aus wieder okay.

"Auf einmal so schüchtern?", neckte Alexej sie auf russisch. Seine Hände griffen sie bei ihrer Taille, ehe er sie einmal kurz vom Boden und in die Luft hob. Kaum, dass er sie danach wieder abgesetzt hatte, schlossen sich seine Arme um sie und drückte sie an sich, die ursprüngliche Intention seines Schneemädchens vollendend. Sasha war etwas schwerer als noch vor einigen Wochen, ein gutes Zeichen, auch wenn Frauen das sicherlich meist nicht hören wollten.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 3 EmptyMi 13 Apr 2016 - 21:24

Lange währte ihre Unsicherheit allerdings nicht, da der Russe sie einfach an der Taille packte und hoch hob, was sie erneut mit einem Quietschen beantwortete, ehe sie ihm um den Hals fiel und sich an ihn drückte, während seine Arme sie sicher umfingen. Sasha wusste nicht, was sie denken oder fühlen sollte, während ihr Herz in ihrer Brust vor Freude hüpfte und ihre Gedanken Karussell fuhren - immerhin hatte sie nicht wirklich damit gerechnet, ihm nochmal zu begegnen. "Ein bisschen vielleicht," nuschelte sie auf Russisch an seine Brust, ehe sie ihr Gesicht an ihm vergrub - trotz der hohen Schuhe war er noch über zehn Zentimeter größer als sie. Perfekte Größe zum tanzen. Der Gedanke brachte sie zum kichern, ehe sie sich etwas zurück lehnte, um ihm ins Gesicht blicken zu können, in der Hoffnung, vielleicht in seinem Gesicht lesen zu können.

Ihr eigenes Gesicht verriet sie - wie so oft, zeigte noch immer das Glück und die ehrliche Freude, aber auch die Unsicherheit. "Was machst du hier?" Es gab tausende Gründe, weshalb Männer einen Club wie diesen aufsuchten - allerdings gab es bei ihm die Möglichkeit für einen Grund mehr. Andererseits... warum sollte er zu ihr kommen? Und woher sollte er überhaupt wissen, dass sie hier war? Es war immerhin nicht so, als stünde ihr Name irgendwo auf einer Reklametafel oder so. Andererseits war sie für den Moment einfach glücklich, ihn zu sehen - und endlich wieder mit jemanden zu sprechen, der sie verstand und ihre Sprache sprach. Gut, es gab noch ein anderes Mädchen hier, das Russisch sprach, aber es war doch irgendwie schön, mit Jemand anderem zu sprechen. Außerdem mochte sie Alexej, ihren Retter, der ihr so viel gegeben hatte, dass sie noch immer keine Ahnung hatte, wie sie es ihm nur zurück geben konnte. Und ein ganz kleines bisschen... hatte sie ihn vermisst. Wobei sie zu einem gewissen Grad selbst Schuld war, sie hätte sich ja melden können.... hatte es aber nicht getan, weil es einfach so viel gegeben hatte, das dagegen gesprochen hatte.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 3 EmptyFr 15 Apr 2016 - 17:32

Wenn es sich Sasha wäre, die danach fragte, was er hier tun würde, wäre seine Antwort bestimmt 'Die Aussicht genießen' gewesen - auf der anderen Seite konnte er ihr nun aber auch nicht sagen, dass er schon seit einiger Zeit genau wusste, wo sie sich herumtrieb.
"Eigentlich zum reinen Vergnügen, ich bin auch nur ein Mann. Dann habe ich allerdings meinen Freund und Geschäftspartner getroffen." Er sah ihr ins Gesicht, sah eine leichte Nervosität. "Und dann warst du eben kurz im Showbereich und dachte mir, dass könnte die Gelegenheit sein, dich noch einmal zu sehen.", schloss er seine Erklärung schließlich ab. Genug aber von ihm, schließlich war er ja wegen ihr hier. Außerdem würde er sich dann nicht so viel ausdenken müssen, um weitere Dinge zu verschleiern.

"Wie geht es dir? Ist alles in Ordnung?", fragte Alexej anschließend das Schneemädchen, um von seiner eigenen Person weiter abzulenken. Das Thema, warum sie sich nicht bei ihm gemeldet hatte, ließ er zunächst einmal vollkommen außer Acht. Sie würde schon ihre Gründe gehabt haben, egal wie nichtig oder unnötig sie vielleicht erscheinen mochten. Vielleicht würde sie es ja nun tun? Wenn sie seine Nummer nicht mehr hatte, würde er ihr diese ohne zu Zögern nochmals geben.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 3 EmptyFr 15 Apr 2016 - 17:54

Bei den Worten von Alexej musste Sasha lachen, ein glockenhelles, ehrliches Geräusch, ehe sie ihn tatsächlich erneut umplüschte und ein weiteres Kichern unterdrückte. "Als ob du das nötig hättest!" Als ob ein Mann wie er es nötig hätte, in so eine Bar zu kommen. Gut, die meisten Tänzerinnen waren wirklich, wirklich gut, aber er war intelligent, hilfsbereit, witzig und charmant und der Russin fiel kein einziger Grund ein, weshalb er nicht in normalen Nachtclubs mit Frauen flirten sollte - die immerhin stellenweise auch nicht wirklich mehr trugen, als manche Frauen hier, und stellenweise auch nicht schlechter tanzten. Sie schenkte ihm wieder ein strahlendes Lächeln und nickte. "Ja, mir geht es großartig. Ich wusste erst einmal überhaupt nicht wohin und.." Sie errötete verlegen und senkte den Blick, während sie etwas Abstand nahm, einen Arm um ihren Körper gelegt, während sie mit der anderen Hand an einer Haarsträhne zu zupfen begann. "Also.. ich meine.. naja. Ich kannte hier Jemanden und.." sie merkte selbst wie ihr Gesicht bei der Lüge rot wurde und wusste, dass man ihr die Lüge fraglos ansehen würde.

Sie gab ein leichtes Schnauben von sich und biss sich auf die Lippe, ehe sie in einer hilflosen Geste die Schultern zuckte. "Okay gut, das war geschwindelt. Ich kannte Niemanden, die ganze Stadt war mir fremd, ich kannte die Sprache nicht - verstehe sie immer noch nicht - und hatte keine Ahnung, wohin oder wo ich Hilfe her bekommen sollte. Und du.. du.. du hattest schon so viel für mich getan und ich war so überfordert, dass ich dich nicht nerven wollte. Als ich die Bar sah dachte ich: Naja, ich sehe nicht so schlecht aus und etwas tanzen kann ich auch, außerdem habe ich ohnehin nichts zu verlieren." Sie biss sich erneut auf die Lippe. Warum erzählst du ihm das denn, du dummes Ding? Am Ende ist er sauer. Oder enttäuscht. Oder mag dich nicht mehr.

"Aber Vivi nahm mich sofort auf. Und ich übe fleissig Englisch und tanze, um mir das Zimmer hier leisten zu können. Es ist hübsch und immer noch billiger, als ein Hotel, udn etwas eigenes kann ich mir gar nicht leisten. Aber alle sind lieb zu mir und Vivi kümmert sich gut. Ich mag sie. Also.. ja mir geht es gut und alles ist in Ordnung." Erst bei diesen Worten blickte sie wieder auf und ihr Lächeln war wieder strahlend und unbeschwert, nur ein kleiner Schatten lag darin, der gehetzte Ausdruck, der seit dem Krankenhausaufenthalt nie ganz verschwunden war, diese beängstigende Leere ihres Gedächtnisverlustes. Aber sie lebte damit - irgendwie.

"Und.. dir?" Sie spürte, dass da etwas war, und sie wusste, es ging sie eigentlich nichts an, aber Alexej war einer dieser Menschen.. manchmal schloss sie jemanden von Anfang an in ihr Herz. Einfach so. Und dann gehörte er in gewisser Weise zu ihr, egal, wie lange sie sich nicht sahen, oder was geschah. Auch wenn sie ihn eigentlich überhaupt nicht kannte. Dennoch griff sie zaghaft nach seiner Hand, damit er nicht wieder davon laufen konnte - was irrsinnig war, immerhin war sie es gewesen, die vor ihm davon gelaufen war. Einen kurzen Augenblick betrachtete sie ihn eingehend, musterte seine Züge, als würde sie darin lesen, doch der Ausdruck verschwand und das unbeschwerte Lächeln kehrte zurück. "Ich weiß, es geht mich nichts an aber... ich habe dich vermisst, denke ich. Und es tut mir Leid, dass ich mich nicht gemeldet habe, Aljosha. Wirklich. Ich kenn dich nicht so gut, aber ich mag dich trotzdem. Und wenn du möchtest gebe ich dir meine Nummer. Vivi hat mir nämlich ein Telefon gegeben! Es... es ist mir nur eben ein bisschen runter gefallen." Der Gedanke sorgte erneut dafür, dass sie etwas verlegen wurde. Oh man, wo hatte sie heute nur ihren Kopf! Sie merkte selbst, dass sie irgendwie hoffnungslos durch den Wind war.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 3 EmptyFr 15 Apr 2016 - 20:46

Alexej nickte, hörte ihr aufmerksam zu. Ihm lag es auf der Zunge zu sagen, dass es kein Problem gewesen wäre, bei ihm unterzukommen, auch in der Vergangenheit wäre es möglich gewesen. Aber im Endeffekt war es vermutlich sogar besser, dass es anders gekommen war. Gar nicht auszudenken, was hätte passieren können. Sie hatte etwas Abstand zu ihm genommen, es war ihr sichtlich unangenehm, darüber zu reden, auch wenn sie gerade versuchte zu lügen. Mit einem Schmunzeln auf den Lippen hingegen registrierte er, wie sie schließlich doch mit der Wahrheit herausrückte. So jemand wie Sasha konnte eigentlich nur über ihre Herkunft in diesem Milieu landen. Wie sonst sollte man erklären, dass sie immer noch so rein, optimistisch, voller Freude und Lebenslust war?
"Ein kleines bisschen habe ich geholfen... ich hätte dir vermutlich auch noch mehr helfen können." In der Tat war es ein leichtes gewesen, an die Papiere zu kommen, die das Schneemädchen benötigt hatte, um hier leben zu können. Nicht wesentlich kniffliger war es gewesen, ihre Peiniger ausfindig zu machen und sich ein bisschen mit ihnen zu vergnügen. Für einen kurzen Moment verspannte sich sein Kiefer und er ballte die Hände zu Fäusten. Doch sie brachte den Waffenhändler sehr schnell wieder aus seinen Gedankengängen heraus. Eine Vivi also... Er hatte etwas über die Besitzerin gelesen, aber persönlich noch nicht kennen gelernt. Vielleicht sollte er dies in naher Zukunft in Betracht ziehen, vor allem, da Sasha vorhatte zu bleiben.

"Das freut mich für dich, Snegurotschka.", sprach Alexej mit einer sanften Stimme und einem kleinen Lächeln auf dem Gesicht. Ja, er freute sich wirklich und er hoffte für die Besitzerin, dass sie sich weiterhin gut um die kleine Russin kümmern würde. Ansonsten würde sie nämlich ein deutlich größeres, russisches Problem am Hals haben. Alexej hingegen würde dann eher am Rande von Sashas sozialem Umfeld bleiben, zumindest bis diverse Fronten in Dallas geklärt waren.
"Ach, nur das Übliche. Probleme mit Mitbewunderen, Anfragen von Möchtegern-Geschäftspartnern und Mahnungen, Mahnungen, Mahnungen. Aber ansonsten geht es auch mir gut." Sein Handy vibrierte wieder einmal, eine Textnachricht. Es würde immer noch Zeit haben. Hätte er allerdings gewusst, dass diese Nachricht die gesamte Nacht verändern würde, hätte er sie sich vielleicht jetzt schon angeschaut. Stattdessen spürte er ihre kleine Hand an seiner und erwiderte die Berührung mit einem kurzen Drücken. "Gerne... dann muss ich nicht auf gut Glück hierher kommen und werde später noch für einen Stammgast gehalten." Der Russe zwinkerte ihr zu, ehe er sein Handy aus der Hosentasche fischte. Zwei Nachrichten blinkten ihm entgegen, die er erst einmal zur Seite drückte. "Weißt du deine Nummer auswendig?"
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 3 EmptyFr 15 Apr 2016 - 21:17

Der Spitzname und der sanfte Tonfall liessen Sasha erneut strahlender Lächeln, während ihr Herz kurz einen kleinen Satz machte - einfach, weil er ihr das Gefühl gab, dass sie nicht nur irgendeine wandelnde Katastrophe war, der er aus der Patsche geholfen hatte, sondern dass er sie mochte... und sie vielleicht gar nicht der Klotz am Bein war, der sie befürchtet hatte, zu sein. Da sie keine Ahnung hatte, als was Alexej arbeitete, nickte sie nur etwas halbherzig, ehe sie wieder zu Kichern begann, als er seine Befürchtung äußerte, für einen Stammgast gehalten zu werden. "Ach was, so schlimm ist das Klientel gar nicht. Klar, es gibt schon Arschlöcher, die Frauen hier behandeln wie Menschen zweiter Klasse oder irgendwelche Ware... aber Vivi weißt sie eigentlich ganz schnell in ihre Schranken, wenn sie das mitbekommt. Und dafür kommen manchmal auch richtig wichtige Geschäftsleute und so. Und meine Nummer lautet..." Sie hielt inne, und obwohl sie glaubte, die Nummer zu wissen, drehte sie sich dennoch um, um das Telefon vom Boden auf zu heben. Glücklicherweise ein altes Nokia, Marke 'Uneheliches Kind von Thors Hammer und Panzertape, Eigenschaft unzerstörbar' - und entsprechend ohne auch nur den geringsten Kratzer. Jedes moderne Handy hätte im besten Fall mit der Spider-App Sashas Kreativität gefordert, das beste daraus zu machen - im schlechteren sein Leben gelassen. Statt die Nummer heraus zu suchen und ihm zu nennen, suchte sie seine Nummer und klingelte ihn an, ein bisschen verlegen - aber immerhin hatte sie seine Nummer noch.

"Und was das 'Ein kleines bisschen helfen' anbelangt..." Sie verdrehte die Augen und schmollte etwas. "Du hast meinen steifgefrorenen Hintern aus dem Schnee gezogen, dafür gesorgt, dass ich nicht erfriere." Das Schmollen verging und ihre Züge wurden weicher, sanfter, während ein beinahe scheues Lächeln ihre Züge noch jünger wirken liessen. "Und.. dann bist du gekommen und hast mir Gesellschaft geleistet. Hast mich zum Lachen gebracht. Mir Bücher gebracht. Mir ein bisschen Heimat an einem Ort gegeben, an dem alles beängstigend und fremd ist. Ich... es war einfach so viel, dass ich keine Ahnung habe, wie ich mich jemals dafür revanchieren soll. Ich war so verwirrt, verunsichert und durcheinander, auch durch meine Amnesie, dass ich vollkommen irrational gehandelt habe. Ich habe immer wieder darüber nachgedacht, mich zu melden, aber ich war einfach zu feige." Sie schenkte ihm ein weiteres Lächeln, während eine Ahnung von Röte ihre Sommersprossen ein bisschen betonte - und ihre Augen bereits wieder vor Lebensfreude und Übermut zu funkeln begannen. "Vielleicht backe ich dir als Entschädigung einen Kuchen! Ich kann ziemlich gut backen."
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 3 EmptySa 16 Apr 2016 - 20:50

Die Aussage von Sasha erleichterte ihn und gab dem Laden einen weiteren Pluspunkt auf seiner imaginären Checkliste. Er würde sie hier wirklich in guten Händen wissen, seine abschließende Zustimmung würde jedoch erst nach dem zuvor schon angedeuteten Treffen mit dieser Vivi feststehen. Doch solange hatte er noch keine Gewissensbisse, sie hier zu lassen. Zumindest vorerst. Allerdings kroch noch ein weiterer Gedanke durch seinen Kopf, der ihn leicht zum Schmunzeln brachte. Die Beschreibung, die sie gerade abgeliefert hatte, traf so ziemlich genau auf Christian zu. Alexej billigte seinen Umgang mit den Frauen hier nicht wirklich, doch auf der anderen Seite war der Telepath alt genug und konnte selbst für seine Fehler gerade stehen. Und aus einer Angelegenheit mit der Hausherrin würde sich der Russe tunlichst raushalten.

Er verfolgte mit seinem Blick die kleine Russin, die ihr Handy vom Boden aufhob (wenn es ihr öfters herunterfiel, war es wohl besser, dass sie genau dieses Modell hatte) und darauf herumdrückte. Suchte sie ihre eigene oder... seine Nummer? Alexej blickte auf sein Handy. Es würde nicht klingeln. Er hatte ihr damals eine andere Nummer gegeben, zu einem Handy, welches im Casino lag. Die Nummer zu diesem Telefon hatten nur Christian und auswählte Leute seines 'Unternehmens'. Selbst seine Familie hatten eine eigene Nummer, unter der sie ihn erreichten konnten. Das passende Endgerät dazu befand sich in seiner privaten Wohnung. Für einen Moment herrschte Stille zwischen ihnen, bis Alexejs Augen im Angesicht der Erwartung von Sasha groß wurden.
"Ah... du hast die Nummer aus dem Krankenhaus! Ich habe mehrere Handys... Aber ich werde wissen, dass es deine ist." Er verstaute das Handy wieder in seiner Hosentasche. Vermutlich war es besser so, die Telefonanschlüsse weiterhin so stringent zu teilen und verwalten.

In der Retrospektive, so wie sein Schneemädchen die Ereignisse erzählte, kam es einem so vor, als wäre er ein Held. Alexej wollte nicht von ihr glorifiziert werden, er wollte nicht, dass sie ein Bild von ihm aufbaute, dass jeden Moment zusammenbrechen konnte. Es war wohl doch besser gewesen, dass sie ihn nie angerufen hatte.
"Die Idee mit dem Kuchen gefällt mir.", antwortete er wider besserem Wissen. "Leider haben Amnesien die Angewohnheit, Verwirrung auszulösen. Ich hoffe, du bekommst noch einen ordentlichen, russischen Kuchen zustande?" Sein Ton war wieder neckend, herausfordernd und vermutlich würde Sasha wieder rot anlaufen. Es könnte noch lange so weiter gehen, doch auf einmal fing sein Handy an, dauerhaft zu vibrieren. Ein Anruf. Alexej verdrehte die Augen und zauberte das mobile Gerät wieder aus seiner Hose hervor. Es war Vladimir, einer seiner Männer. Wehe es war nichts wichtiges!
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 3 EmptySa 16 Apr 2016 - 21:12

Sashas Handy klingelte noch immer und erst jetzt wurde ihr langsam klar, dass das Handy von Alexej keinen Ton sich sich gab. Ihre Augen weiteten sich, während sich ihre Irritation zunehmend deutlicher auf ihren Zügen abzeichnete. "Oh... dein Handy klingelt gar nicht." Die Erklärung seinerseits liess sie dann aber nicken. Okay - verschiedene Handys. Sasha hatte zwar keine Ahnung, wofür man mehr als eines benötigte, nahm es aber mal so hin - so lange er wusste, dass es ihres war. Dann begann sie schon wieder über das ganze Gesicht zu strahlen, während ihr natürliches Selbstbewusstsein dafür sorgte, dass sie sich stolz aufrichtete. "Hey, Mister! Natürlich kann ich mich noch an meine Rezepte erinnern!" erklärte sie, während sie dem Russen mit dem Zeigefinger in die Brust piekste.

Dann allerdings klingelte - vibrierte - das Telefon von Alexej erneut und dieses mal war es wohl ein Anruf. "Geh ruhig dran, ich muss ohnehin gleich.. naja los." Auf die Bühne. Sich ausziehen. Tanzen. Es war nicht so, dass sich Sasha für das schämte, was sie tat - getan hatte. Sie kannte es nicht anders - und doch war es ein leben, von dem sie immer geträumt hatte, es irgendwann hinter sich zu lassen. Und nun war sie am gefühlt anderen Ende der Welt, in Amerika, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten - und machte im Grunde genau dasselbe, wie in Moskau auch. "Ich melde mich. Oder du dich bei mir, ja?" Sie zögerte kurz, ehe sie den kurzen Abstand überbrückte sich auf die Zehenspitzen stellte und dem größeren Mann einen flüchtigen Kuss auf die Wange drückte. "Danke für alles, Alsjosha. Ich freu mich darauf, dich mit Kuchen zu füttern!" Mit diesen Worten drückte sie ihn erneut kurz, ehe sie von ihm abliess und mit einem letzten Lächeln aus dem Raum schlüpfte, damit er seinen wichtigen Anruf tätigen konnte - und sie sich für ihren Auftritt fertig machen.

TBC Zeitsprung: Dallas - Nightlife - Tabledance Bar 'Dashing Venue' - Bar


Zuletzt von Sasha Pajari am Do 21 Apr 2016 - 20:35 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 3 EmptySo 17 Apr 2016 - 17:24

Alexej nickte. Natürlich würde er sich melden, doch bevor er ihr dies auch verbal versichern konnte, war sie ihm wieder näher kommen, überbrückte die letzten Zentimeter durch auf die Zehenspitzen stellen. Dann spürte er ihre Lippen an seiner Wange, die dorthin einen flüchtigen Kuss hauchten.
"Bis dann, Snegurotschka.", verabschiedete er sich, als sie schon fast aus der Tür heraus war. Sein Handy klingelte noch immer, sodass er nun auch endlich einmal ranging.
"Ja? Was gibt es?", antwortete er, immer noch in russisch, worauf Vladimir am anderen Ende kurz stutzte. "Auch wenn ich einen russischen Namen habe und dort Verwandte kann ich die Sprache immer noch nicht..." Alexej blinzelte, bemerkte jetzt erst, dass er vergessen hatte, die Sprache zu wechseln. "Dann solltest du sie vielleicht lernen. Was ist also der Grund für deinen Anruf." Er hörte ein ungläubiges Schnauben am anderen Ende der Leitung, ehe eine Erklärung folgte. Ob er nicht in den letzten Minuten einen Fernseher in der Nähe gehabt hätte oder einen Newsfeed offen. Der Waffenhändler verneinte. "Und da du scheinbar auch nicht die SMS gelesen hast: Die Cops haben Thompson verknackt. Vor etwa einer Stunde, im Hotel. Laut der Gerüchteküche war die Schwester von deinem letzten Kill dabei, seine rechte Hand."

Ein ungläubiges Kichern entrann seiner Kehle, ehe es zu einem vollen Lachen anschwoll. Es war unwirklich, unerwartet und überhaupt. "Wissen wir sonst schon mehr?" Diese Situation änderte natürlich alles. Auf der einen Seite freute es ihn natürlich, dass Thompson einen solchen Dämpfer bekommen hatte, doch auf der anderen Seite würde es vermutlich nur eine Frage der Zeit sein, bis der Ferrokinetiker einfach aus der Zelle herausspazierte. Der Russe erwartete nicht, dass einer der Cops von den besonderen Fähigkeiten des lokalen Waffenhändlers wussten.
"Noch nichts.", erklärte Vladimir. "Aber wir melden uns, wenn wir mehr wissen. Unsere Kontakte im DPD sind schon angefragt." Alexej nickte, auch wenn der andere es nicht sah. "Gut, meldet euch, wenn noch einmal etwas passiert." Nach diesen Worten legte er auf, ehe er eine Nachricht an Christian schrieb.

SMS an Christian Holmes
Thompson im Gefängnis. Rein auf Beobachtung bleiben.

Die nächsten Tage würden sehr interessant werden.


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