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BeitragThema: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 2 EmptyMo 22 Feb 2016 - 21:06

das Eingangsposting lautete :

Separee-Bereich - Seite 2 Img-2_10
Raum 1

Separee-Bereich - Seite 2 Eclect10
Raum 2

Separee-Bereich - Seite 2 Lesbia10
Raum 3

Die Separees sind unterschiedlich groß, um entsprechend unterschiedlich große Gruppen fassen zu können. Ausgestattet sind alle Räume mit einer Musikanlage, Bänken und Tischen, einer Pole-Stange für Privatshows sowie einem Knopf zum Rufen einer Kellnerin. Denn um die Diskretion zu gewährleisten, kommt der Service tatsächlich nur auf Rufen in die Zimmer.


Quellen: http://exchangela.com/wp/wp-content/uploads/2014/01/img-2_large1.jpg, http://st.hzcdn.com/simgs/4201619b005784d8_4-4711/eclectic-living-room.jpg, http://stagdobudapest.com/media/activity/lesbian11-1.jpg
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 2 EmptySa 5 März 2016 - 9:37

Einen kurzen Moment überlegte die Hexe, ob sie etwas auf Sashas SMS antworten sollte. Zum Beispiel, um sie zu fragen, wie zum Teufel sie es geschaffte hatte, vom Dashing Venue in den meilenweit entfernten Wald zu gelangen und sich dort zu verfahren! Oder wer die Person war, die sie getroffen hatte. Abends im Wald war es nun doch eher unwahrscheinlich, Menschen zu begegnen. Und dass diese einem dann auch noch freundlich gesonnen waren, war äusserst fraglich. Andererseits war genau diese Situation der Grund dafür gewesen, dass Sasha nicht im Wald erfroren war. Schliesslich hatte sie irgendjemand gefunden und ins Krankenhaus gebracht - nachts im Wald. Vivienne entschied sich, zu warten, bis Sasha zurück war. Dann würde sie ein ausführliches Gespräch mit der jungen Russin führen können. Sie steckte das Telefon zurück an seinen Platz in ihren Ausschnitt und widmete ihre Aufmerksamkeit nun wieder voll und ganz ihrem Gegenüber.

"Entschuldige bitte, ich weiss, das war unhöflich." Ihre Worte waren durchaus ernst gemeint. Auf seine Frage hin blitzte für einen kurzen Moment - den Bruchteil einer Sekunde - ein überraschter Ausdruck in ihren Augen auf, ehe sie milde lächelte. "Ja, ich denke schon", antwortete sie ein wenig nachdenklich. Zumindest hoffe ich das. So ganz überzeugt schien sie allerdings selbst nicht von ihrer Aussage. Aber immerhin hatte Sasha ihr Bescheid gegeben, dass sie wohl später zurückkommen würde, als gedacht. Und falls sie in ein paar Stunden immer noch nicht aufgetaucht sein sollte, würde sie wohl nach ihr suchen müssen. So ganz schaffte die Hexe es nicht, die Besorgnis aus ihrem Blick zu vertreiben, so bemüht sie auch darum war. Nachdenklich drehte sie das Glas in ihrer Hand und liess den Scotch darin kreisen, ehe sie das Glas in einem Zug leerte. Vielleicht würde das zu ihrer Beruhigung beitragen.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 2 EmptySo 6 März 2016 - 13:22

Damien konnte noch immer widerstreitende Gefühle in den Zügen der Rothaarigen lesen, allen voran Sorge. Allerdings schien sie zu einem Entschluss zu kommen, und anstatt zu antworten, oder einen Anruf zu tätigen - beides Dinge, für welche gerade er Verständnis hätte - verschwand das Handy nur wieder in ihrem Ausschnitt, in dem er das Elektrogerät niemals auch nur vermutet hätte. Was sie dort wohl noch alles versteckt?

Er verwarf den Gedanken und machte nur eine leichte, wegwischende Geste mit der Hand, als sie sich entschuldigte. Ihre nachdenklichen, zögerlichen Worte waren dabei nicht wirklich überzeugend. "Kein Grund, sich zu entschuldigen. Ich muss häufig selbst mitten in Gesprächen an mein Telefon gehen oder auch gelegentlich ein Treffen frühzeitig beenden und spontan aufbrechen, da geschäftliche Begebenheiten meine Anwesenheit oder doch zumindest meine Aufmerksamkeit fordern." Stellte er klar, da es tatsächlich keine große Sache für ihn war. Wie oft hatte er schon einen Anruf bekommen und - sehr zu seinem Missfallen - aufbrechen müssen?

"Wenn du dich um etwas kümmern musst oder es Probleme gibt, habe ich Verständnis dafür." Fuhr er erneut sanfter vor, da er ihr noch immer ansehen konnte, dass irgendetwas sie beschäftigte. "Und wenn es gerade nichts gibt, was du tun könntest, es dir aber keine Ruhe lässt - möchtest du darüber reden? Vielleicht kann ich dir behilflich sein." Oder dich zumindest ablenken. Er verlangte oder erwartete es nicht von ihr und hatte vollstes Verständnis, wenn sie ablehnte, allerdings wollte er ihr das Angebot zumindest unterbreiten. Ihre Gedanken waren ohnehin gerade woanders, so viel konnte er ihr ohne große Probleme ansehen.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 2 EmptySo 6 März 2016 - 14:45

Ein wenig überraschte der milde Ton, der Damien anschlug, die Hexe doch. Das war etwas, womit man in ihrem Metier wirklich ausgesprochen selten zu tun bekam. Mitgefühl war für viele Menschen wohl eher ein Fremdbegriff und schliesslich kamen die Männer hierher, um sich selbst Ablenkung zu verschaffen. Da interessierten sie die Probleme einer Frau, für die sie gerade ein halbes Vermögen ausgegeben hatten, nur um sie für ein paar Stunden - oder eine Nacht - bei sich liegen zu haben, herzlich wenig. Das war etwas, womit Vivienne in aller Regel auch bestens zurecht kam. Ihre Probleme waren nun einmal ihre und nicht die der anderen. Umso überraschender war es, dass Damien ihr sogar seine Hilfe anbot. Das war ein Umgangston, den sie nur eher selten so ernst und ehrlich zu hören bekam. Und wenn sie einen solchen Ton selbst einmal anschlug, dann galt er immer nur ihren Mädchen.

Einen Moment lang betrachtete sie die Whiskeyflasche und überlegte, ob sie noch ein Glas trinken sollte. Sie spürte bereits die ersten Wirkungen des hochprozentigen Alkohols, der in ihrem Innern eine angenehme Wärme verbreitete. Falls sie nachher tatsächlich noch nach Sasha schauen musste, war es wohl klüger, jetzt ebenfalls nur Wasser zu trinken, sodass sie später zumindest wieder halbwegs bei sich war. Es wäre wohl eher peinlich, die Damiens Angebot und seine Hilfe tatsächlich anzunehmen und am Ende selbst kaum mehr gerade gehen zu können. Nein, auf diese Schmach konnte sie tatsächlich gut und gerne verzichten! "Normalerweise werde ich nicht gestört, wenn ich nicht vorne bin. Und meine Mädchen wissen, dass ich nicht gestört werden will, wenn sie mich vorne nicht finden", erklärte sie schliesslich. Sie konnte es tatsächlich nicht leiden, gestört zu werden. Aber das brachte wohl auch eher die Art ihrer beruflichen Tätigkeit mit sich. "Ich schätze, es ist einfacher, ein Blatt Papier für einen Moment beiseite zu legen und einen Anruf entgegen zu nehmen, als... Jemandem, der teuer Geld dafür bezahlt, die Traumblase zu zerstören und mühsam neu aufzubauen." Ungefragt griff sie nach der halb geleerten Wasserflasche und füllte ihr eigenes Glas, ehe sie dieses zur Hälfte leerte. "Aber ich habe momentan einen kleinen... Sonderfall zu betreuen. Die Kleine spricht unsere Sprache mehr schlecht als recht und hat auch sonst keine Kontakte hier. Ich habe ihr den Abend frei gegeben und ihr gesagt, dass sie sich melden soll, falls etwas ist, was sie nun getan hat, indem sie mir mitteilte, dass sie sich wohl ein wenig verspäten würde." Warum noch gleich rechtfertigte sie sich vor ihm? Zumindest fühlte es sich danach an, auch wenn er ja danach gefragt - oder viel mehr ihr ein offenes Ohr angeboten - hatte.

Es war unschwer zu erkennen, was Vivienne für ihre Mädchen empfand. Einen Grossteil der Mädchen hatte sie als Häufchen Elend aus der Gosse aufgekratzt und hatte ihnen so etwas wie eine zweite Chance, etwas aus ihrem Leben zu machen, gegeben. Und wenn es nur das Tanzen in ihrer Tabledance Bar war. Doch imemrhin sicherte dies den Mädchen ein regelmässiges, festes Einkommen, von dem sie leben konnten. Und in Sashas Fall hatte die Hexe sogar auf einen der Kellerräume verzichtet, damit sie zumindest vorübergehend ein Dach über dem Kopf hatte. Zudem war es so einfacher, ein wachsames Auge über die kleine Russin zu haben. So unnahbar sich die Rothaarige auch geben mochte, so waren es doch Situationen wie diese, die ihren wahren Charakter zumindest kurzzeitig durchscheinen liessen.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 2 EmptySo 6 März 2016 - 15:13

Damien lauschte den Ausführungen der Barbesitzerin und fragte sich insgeheim belustigt, was sie wohl glaubte, was er beruflich... oder auch privat tat. Natürlich, ein Anruf, während er Papiere bearbeitete war nicht wirklich so gravierend, allerdings hatte er sehr viele Geschäftsessen, und außerhalb tatsächlicher Meetings hielt er sein Telefon tatsächlich nur selten stumm geschaltet, zumindest derzeit, da es noch immer gelegentlich zu zeitkritischen Problemen kam, die eben nicht ein paar Stunden oder einen Tag auf ihn warten konnten. Aber dennoch war es natürlich etwas anderes... ein Anruf konnte ein ziemlicher Lustkiller sein, auch diese Erfahrung hatte er leider schon machen müssen.

Die weiteren Ausführungen bedachte er tatsächlich sehr interessiert, da man Vivienne anmerkte, dass ihr an dem Mädchen - oder vermutlich generell an ihren Mädchen - zu liegen schien. "Nun, so lange es ihr gut geht und sie gut hier her zurück findet, ist eine Verspätung kein Grund, sich zu sorgen. Immerhin wirst du kaum um drei Uhr nachts die Türen schließen und den Gehsteig hoch klappen - und wir haben nicht einmal Mitternacht." Sein Tonfall war nüchtern und erneut gewohnt geschäftsmäßig, dennoch lag eine beruhigende Note darin. Oh natürlich war es problematisch, wenn Jemand die Sprache nicht beherrschte, aber nur wegen einer - angekündigten - Verspätung würde er sich zumindest erst einmal keine Sorgen machen.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 2 EmptySo 6 März 2016 - 15:33

Vivienne nickte langsam und bedächtig. Er hatte Recht. Eigentlich. Sie wusste die Worte, mit denen er sich zu trösten versuchte, wirklich zu schätzen. Aber er konnte schliesslich nicht wissen, aus welchem Grund sich die Hexe tatsächlich um Sasha sorgte. Woher auch? Sie hatte schliesslich mit keinem Wort erwähnt, dass es sich bei dem Mädchen um die Kleine handelte, über die in der Zeitung berichtet worden war. Das arme kleine russische Mädchen, das irgendjemand halb erfroren und mehr tot als lebending im Wald gefunden und dann ins Krankenhaus verfrachtet hatte. Und wirklich viel wusste Vivienne auch jetzt nicht über sie. Sie wusste ja selbst nicht einmal, wie sie nach Dallas gelangt war. Angesichts ihrer Verletzungen und des Schocks, den sie erlitten hatte, war die Amnesie nun nicht unbedingt überraschend, aber ein wenig srogte sich die Hexe doch um die Kleine, insbesondere um den Zeitpunkt, in dem die Erinnerungen an die Erlebnisse zurückkehren würden. Allerdings hatte Vivienne durchaus so ihre Vermutungen, wie Sasha wohl in Dallas gelandet war. Das war auch der Grund, warum sie sie bei sich aufgenommen hatte. Und das war definitiv ein Thema, über das sie sich mit Damien nicht unterhalten würde.

"Ja, du hast Recht", gab sie lediglich leise zurück und es war nur allzu offensichtlich, dass ihre Gedanken wohl etwas ganz anderes zu sagen schienen. Sie schüttelte kurz den Kopf, um die Gedanken zu vertreiben und sich wieder ihrem Gegenüber zu widmen. "Ich mache mir manchmal wohl einfach zu viele Gedanken", gab sie in einer leichten Untertreibung zu und lächelte sanft. In der Tat war die Hexe aller Unnahbarkeit und Geschäftsmässigkeit doch eine Glucke, was ihre Mädchen betraf und es machte ihr durchaus zu schaffen, wenn etwas nicht so lief, wie es laufen sollte. "Aber du bist mit Sicherheit nicht hier, um dir die lächerlichen Sorgen einer einfachen Barbesitzerin anzuhören", scherzte sie letzten Endes.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 2 EmptySo 6 März 2016 - 16:03

Er sah, dass seine Worte sie nicht wirklich beruhigten. dass sie beruhigter sein wollte, aber es dennoch nicht war. Allerdings war es wohl einfach so mit Sorgen, sie liessen sich nicht abstellen, wenn man sie einmal hatte. Diese Erfahrung hatte er besonders seinen kleinen Bruder betreffend häufiger machen müssen. Egal, wie irrational manche seiner Sorgen gewesen waren, und er es sogar erkannt hatte - abstellen konnte er sie letztendlich dennoch oftmals nicht.

Erst ihre letzten Worte brachten den Humor zurück in seine Augen, die bedeutend mehr Emotion zeigten, als sein stilles Gesicht. "Das ist korrekt. Ich bin nicht hier, um mir die Sorgen einer Barbesitzerin an zu hören, oder eines der Mädchen in einer Tabledancebar... oder überhaupt irgendwelche Sorgen." Stimmte er ihr unumwunden zu. "Ich bin hier, weil ich Geschäfte abschließen wollte, und ich war ausgesprochen erfolgreich dabei. So erfolgreich, dass ich tatsächlich Zeit dafür habe, Dinge zu tun, für die ich eigentlich nicht her gekommen bin - und mich mit einer Barbesitzerin zu unterhalten und zufällig über ihre Probleme zu sprechen, ist keine unangenehme Wendung dieses Abends."

War es tatsächlich nicht. Immerhin fand er auch so mehr über die Frau heraus, die selbst überaus sparsam mit Informationen über sich um ging. Und er glaubte in diesem Augenblick nicht sie in ihrer Position zu sehen, sondern tatsächlich die Frau, die sie dahinter war. Nicht die stolze, unnahbare und vielleicht etwas temperamentvolle Barbesitzerin, sondern eine Frau, für die ihre Angestellten sicherlich mehr zu sein schienen, als bloß gewinnbringendes Personal. Ein durchaus sympathischer Zug, er wusste, dass er bedeutend mehr Distanz zu seinen Angestellten hielt und er ebenfalls bedeutend weniger Mitgefühl für ihre privaten Probleme übrig hatte. Andererseits mochte auch ihr Arbeitsverhältnis absolut nicht mit dem ihrem vergleichbar sein.


Zuletzt von Damien Delacroix am Mo 7 März 2016 - 4:53 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 2 EmptySo 6 März 2016 - 22:51

Ein schmales Lächeln zierte die Lippen der Hexe, als Damien ihr schliesslich antwortete und der Humor in seinen Augen funkelte. Diese Worte waren letzten Endes doch äusserst tröstlich. Vielleicht einfach aufgrund der schlichten Tatsache, dass sie der Wahrheit entsprachen. "Danke", antwortete sie schliesslich ernst und ehrlich. Sicherlich würden seine Worte nicht dafür sorgen, dass sie ihre Sorgen vergass, doch zumindest brachte er unglaublich viel Verständnis für ihre Situation auf, was es ihr doch deutlich einfacher machte, sich wieder zu entspannen.

"Und weil dein Geschäftsabschluss heute Abend so erfolgreich war, hast du beschlossen, eine schöne Unbekannte zum Essen einzuladen und deine gute Tat für heute darin bestehen zu lassen, dir ihre Probleme anzuhören?" Auch in den Augen der Rothaarigen funkelte ein Hauch von Humor und das gewohnte leise, geheimnisvolle Lächeln kehrte zurück auf die vollen roten Lippen. "Was wäre denn deiner Meinung nach eine unangenehme Wendung des Abends?", fragte sie interessiert. Sie musste sich eingestehen, dass ihr dieser kurze Moment, in dem sie ihre Emotionen nicht im Griff gehabt hatte, durchaus ein wenig unangenehm war - und alles andere als geschäftlich. Und gerade sie pflegte in aller Regel Geschäftliches und Privates strikt zu trennen, so schwer es ihr auch so manches Mal fiel.

Es war weniger die Tatsache, dass sie mit ihm über das Problem an sich sprach, als die Tatsache, dass sie dabei mehr über sich preisgab, als ihr lieb war. Auch wenn sie Damiens Gesellschaft durchaus zu schätzen wusste - immerhin war er äusserst galant, zuvorkommend, höflich und verdammt gut aussehend - so war er dennoch ein Fremder. Und einer, der Einfluss besass oder diesen zumindest ausweitete und ausbaute, dazu. Das wiederum sprach dafür, dass es besser war, sich diesen Mann nicht zum Feind zu machen. Deine Freunde kenne gut, deine Feinde kenne besser, kam ihr dieses Sprichwort unweigerlich in den Sinn. Nein, für diesen Abend hatte sie sich eindeutig genug Blösse gegeben.
"Nun, da dein Abend so erfolgreich verlaufen ist, was gedenkst du mit der restlichen Nacht anzufangen? Es ist, wie du bereits sagtest, noch nicht einmal Mitternacht. Die Nacht ist noch jung." Mit diesem abrupten Themenwechsel lenkte sie das Thema ihres Gespräches in sicherere Gefilde.


Zuletzt von Vivienne Labeth am Mo 7 März 2016 - 20:06 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 2 EmptyMo 7 März 2016 - 6:40

"Nun.. nicht ganz so unbekannt", erwiderte Damien gelassen, immerhin hatten sie bereits schon einmal miteinander Zeit verbracht, und er kannte zumindest ihren Namen - und wusste darüber hinaus noch ein zwei Dinge mehr über sie, auch wenn er sicherlich mehr hätte heraus finden können, wäre ihm danach gewesen. Allerdings amüsierten ihn die Wortwechsel mit ihr und es war ein netter Zeitvertreib, erst einmal auf herkömmlichen Weg zu versuchen, etwas über sie heraus zu finden. "Und es gibt sicherlich einige Möglichkeiten, mir den Abend zu verderben. Schlägereien empfinde ich immer als ausgesprochen unerfreulich, Durchsuchungen durch die Polizei lästig und zu aufdringliche Frauen enervierend."

Gerade Schlägereien allerdings waren für ihn üblicherweise der Punkt, an dem er zusah, dass er zahlte und ging, ehe Blut floss. Derartige Blößen wollte er sich in der Öffentlichkeit nicht geben - und in Anbetracht dieser Tatsache war es beinahe amüsant, dass er dennoch bereits zweimal im Dark Temptation gewesen war. Er hatte ein wenig recherchiert und entgegen Trinitys Aussage, es sei eher unbekannt, galt es doch als berühmt-berüchtigt für seine Vergangenheit und hatte vor der Einstellung des neuen Sicherheitschefs einiges an Schlagzeilen gemacht:
Belästigungen, Schlägereien, Drogenmissbrauch, regelmäßige Eingriffe der Polizei, sogar ein spontan verstorbener Gast. Es war zudem berichtet worden, dass eine Bedienung einen Gast angegriffen habe und beim Lesen der Schlagzeilen hatte Damien sich tatsächlich kurzzeitig gefragt, ob es seinem Ruf nicht eher schadete, sich zu häufig dort auf zu halten. Gleiches galt allerdings auch für das Dashing Venue, obwohl es bedeutend weniger Negativzeilen gemacht hatte, sondern nur schlicht als Tabledancebar - und illegalem Bordell - einen gewissen Ruf hatte.

Die Frage seiner Begleitung forderte allerdings seine Aufmerksamkeit zurück und ein schmales, dezentes Lächeln umspielte seine Mundwinkel, während er an seinem Wasser nippte - nur für den Fall, dass er früher als geplant wieder Auto fahren musste, auch wenn es schade um den guten Whisky war, ihn zu verschmähen. "Ich hatte eigentlich nicht geplant, den positiven Verlauf der Geschäfte ausgiebig zu feiern, sondern plante, früh genug nach Hause zu fahren, um dort noch etwas Schlaf zu bekommen, ehe ich Morgen Früh wieder zur Arbeit muss." Eigentlich arbeitete er lieber nachts und war oftmals sogar nachts leistungsstärker, als tagsüber - zumindest kam es ihm so vor - allerdings war auch er an die üblichen Geschäftszeiten gebunden und hatte sich daran gewöhnte, Morgens bereits früh auf zu stehen. Obwohl er gerne jede Möglichkeit nutzte, länger im Bett zu bleiben und sich selbst im Urlaub immer wieder dabei ertappte, wie er den Tag verschlief und nachts aktiv war.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 2 EmptyMo 7 März 2016 - 20:22

Bei seiner Aufzählung nickte Vivienne nur bedächtig. Sie hatte vollstes Verständnis dafür, dass Schlägereien oder Razzien durchaus unerfreuliche Vorkommnisse waren. Sie selbst sah das kein bisschen anders. "Verstehe ich", antwortete sie schliesslich. "Schlägereien sind in der Tat höchst unerfreulich. Mir ist es auch lieber, Auseinandersetzungen ruhig und sachlich zu klären. Aufmüpfige Hitzköpfe vor die Tür setzen macht nur bedingt Spass." Eigentlich nicht einmal das. Querulanten waren in jeglicher Hinsicht ein Ägernis und nicht selten auch einer unvorhersehbare Gefahrenquelle, doch bislang war Vivienne glücklicherweise noch immer mit jedem fertig geworden. Besonders unliebsamen Gästen sprach sie ohne mit der Wimper zu zucken Hausverbot aus und wenn das nicht wirkte... so hatte sie andere Methoden, sich dem Gesocks zu entledigen.
Sie bedachte den Mann mit einem amüsierten Lächeln. "So, aufdringliche Frauen sind also nicht dein Steckenpferd. Und dann begibst du dich freiwillig in eine Tabledance-Bar? Welch Ironie." Dass einige ihrer Mädchen bereits ein Auge auf Damien geworfen hatten, war der Hexe gewiss nicht entgangen. Doch wenn ihn das störte, weshalb war er dann noch hier?

Seine Ausführung, seine weitere Abendplanung betreffend, quittierte Vivienne mit einem leisen, dunklen Lachen. "Wie... langweilig." Sie erinnerte sich an ihr erstes und letztes Treffen vor einigen Wochen, als er ihr eröffnet hatte, dass seine Interessen wohl sehr trocken und langweilig waren. Doch so ganz glauben wollte und konnte sie das nach wie vor nicht. "Aber ich muss gestehen, dein Verantwortungsbewusstsein ist in der Tat sehr beeindruckend."
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 2 EmptyMo 7 März 2016 - 21:27

Unwillkürliche fragte Damien sich, wie viel Sicherheitspersonal das Dashing Venue wohl tatsächlich hatte und wie oft es wohl eingreifen musste. Immerhin, so viele Schlagzeilen, wie das Dark Temptation, konnte dieser Laden nicht im Ansatz vorweisen, zumindest nicht in dem Zeitraum, den Damien recherchiert hatte, was durchaus zumindest für ein gewisses Grundniveau sprach. Tatsächlich hatte die einzige Bemerkung, die er irgendwo gelesen hatte, den Umbaumaßnahmen gegolten, die nun allerdings offensichtlich abgeschlossen waren.

Die nächste Frage der Barbesitzerin sorgte erneut für milde Belustigung bei dem Geschäftsmann, auch wenn man sie ihm in diesem Fall überhaupt nicht anmerkte. "Freiwillig ist nicht der ganz korrekte Ausdruck. Ich war, wie erwähnt, geschäftlich hier. Dieser Ort wurde von meinem Geschäftspartner vorgeschlagen und ich willigte ein, so auch das letzte Mal." Tatsächlich hatte er ihr, wenn er sich korrekt erinnerte, sogar bei ihrem ersten Treffen bereits erklärt, dass dieser Ort nicht seinem Geschmack entsprach, und es hatte sich an dem Wahrheitsgehalt dieser Worte nichts geändert. Tatsächlich konnte es durchaus sein, dass dies vorerst sein letzter Besuch an diesem Ort blieb, auch wenn es fast ein wenig schade wäre um die Frau, die vor ihm saß.

Andererseits hatte Damien ohnehin keine Zeit für ein all zu ausgiebiges Privatleben, und Frauen hatten die unangenehme Eigenart, schnell Zeit- und Kostenintensiv zu werden.

"Ja... sehr langweilig. Sehr diszipliniert. Ich weiß." erwiderte er mit einem leichten Schulterzucken, während er an seinem Wasser nippte. "Würde ich jedes Mal eine ausgelassene Party feiern, sobald ich einen Vertrag abschließe, potentielle Investoren gewinne oder anderweitig einen beruflichen Erfolg erziele, wäre ich sicherlich nicht dort, wo ich jetzt bin - oder würde zumindest nicht sonderlich lange dort bleiben." Natürlich gab es sie, jene Personen, die sich einen gewissen Stand erarbeitet hatten, dann allerdings mit Alkohol- und Drogenexzessen sowie ausschweifenden Partys Schlagzeilen machten. Bei diesen Personen war der Höhenflug häufig von einem tiefen Fall gekennzeichnet - keine Perspektive, die er für sich bevorzugen würde.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 2 EmptyDi 8 März 2016 - 20:01

"Nun, es hätte dir allerdings auch freigestanden, nach deinem Termin zu zahlen und zu gehen", warf Vivienne ein. "Das deutet in meinen Augen doch auf einen gewissen freien Willen hin." In ihren Augen blitzte ein Funken Belustigung auf und bedächtig legte sie den Kopf auf eine Hand, deren Arm sie auf dem Tisch abgestützt hatte, während es um ihre Mundwinkel verdächtig zuckte. Also konnte es ihm hier so schlecht wohl auch nicht gefallen, ganz gleich was er von ihrem Berufsstand halten mochte. Was ihr nur recht war. Vivienne hatte eine Vorliebe für zahlungskräftige Kundschaft, ganz gleich worauf diese aus war - es kamen schliesslich durchaus auch Männer in den Club, um eine gute Show zu geniessen und sich dem süssen Vergessen in flüssiger Form hinzugeben - doch wenn diese dann auch noch so charmant und attraktiv war die Damien, hatte sie gleich nochmal so viel Freude an ihrem Beruf.

"Oh chérie, du missverstehst mich"
, entgegnete sie in gespieltem Missmut und schürzte die Lippen. "Selbstverständlich käme mir eine ausgelassene Feier wesentlich mehr zugute als eine Flasche Wasser und ein Glas Wein. Doch meistens wissen Männer, die derart exzessiv feiern, nur selten, wann Schluss ist und überschreiten ihre eigenen Grenzen und Kompetenzen bei weitem. Zu meinem Leidwesen. Aber ich habe mit keinem Wort erwähnt, dass ich von dir eine exzessive Party erwartet habe. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich den Gedanken äusserst erheiternd finde." Erneut fand jenes sinnliche Lächeln seinen Weg auf ihre Lippen und sie nippte ebenfalls an ihrem Wasser. "Aber es gibt nicht nur Schwarz und Weiss, weisst du."
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 2 EmptyDi 8 März 2016 - 20:57

Der Einwurf der Barbesitzerin sorgte dafür, dass Damien sich zurück lehnte und sie aus stillen Augen betrachtete, ehe sie in gespieltem Missmut die Lippen schürzte, während sie erklärte, dass er sie missverstand - und anschließend einen Vortrag zum Thema 'Feiern und Alkoholgenuss' hielt, der ihn milde belustigte. "Nun, wie erwähnt: außer Papierbergen und Tiefkühlpizza erwartet mich Zuhause nichts, und hier habe ich immerhin eine relative Ruhe vor dem geschäftigen Valentinstrubel." Gut, in seinem Haus hätte er ebenfalls Ruhe gehabt, immerhin war es ein riesiger Bau, den er ganz für sich alleine hatte, aber auch wenn ihn die Einsamkeit meist nicht störte, da er ohnehin zu beschäftigt für soziale Kontakte war, bedeutete es nicht, dass er es nicht gelegentlich genoss, auswärts zu sein. Und wenn es nur war, um ein edles Stück Fleisch statt einer nur halbwegs genießbaren Tiefkühlpizza zu speisen.

"Und was das Missverständnis anbelangt..." In einer eher beiläufigen, unbewussten Geste strich er sich durch das dichte, dunkle Haar, ehe er seinen ruhigen Blick wieder auf ihre Züge richtete. "... ist mir durchaus bewusst, dass es nicht nur diese beiden Extreme gibt - Wasser, Langeweile und Erfolg oder Drogen- und Alkoholexzesse und entsprechende Konsequenzen. Allerdings... entspricht es nicht meinem Stil. Ich weiß einen guten Congnac oder Wein... oder Whisky durchaus zu schätzen, genauso wie anregende Unterhaltungen und ziehe sie sowohl der Einsamkeit als auch großen Feiern vor." Kurz zuckte ein Lächeln um seine Mundwinkel, während erneut die Ahnung von Humor ins einem Blick lag. "... zumindest, sobald ich meine Pflichten erledigt und meine Aufgaben abgearbeitet habe und mir Freizeit erlauben kann. Wie du siehst, durch und durch langweilig." Sein nüchterner, trockener Tonfall liess die Worte ernst klingen - und verbarg dabei die Selbstironie, über die Damien tatsächlich in gewissem Maße verfügte.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 2 EmptyMi 9 März 2016 - 21:00

"Ruhe hat man hier allerdings, das stimmt", pflichtete sie ihm bei und nickte. Sie konnte sich nur allzu lebhaft vorstellen, welcher Andrang im vorderen Teil des Clubs herrschen musste und bekam beinahe ein schlechtes Gewissen, dass sie hier in aller Ruhe sass, anstelle draussen bei ihren Mädchen zu sein und ihnen unter die Arme zu greifen. Fast. "Bei der Alternative würde ich meinen Abend wohl auch lieber hier verbringen", gab sie trocken zurück und bedachte ihn mit einer erhobenen Braue.


Aufmerksam betrachtete sie ihn, folgte seiner geschmeidigen Bewegung und für einen Moment kam ihr erneut die Frage in den Sinn, wie sein Haar sich wohl anfühlen mochte, ob es wohl wirklich so weich war, wie es aussah und innerlich schüttelte sie nur den Kopf über sich selbst. So wie er seinen Alltag schilderte, klang es in der Tat ziemlich eintönig und langweilig, auch wenn sie ihm den Langweiler schlicht nicht abkaufen wollte, auch wenn sie den Finger nicht drauf legen und sagen konnte, weshalb. Es lag nicht einmal an dem amüsierten Glimmen in seinen himmelgrauen Augen, sondern viel mehr das Gesamtbild, das er vermittelte, welches ihr verriet, dass dieser Mann, der ihr hier gegenüber sass, alles war, aber nicht langweilig. "Ja, ich sterbe gleich vor Langeweile", kommentierte sie seine Ausführungen. Welche weniger langweiligen Dinge wohl unter dieser ruhigen Oberfläche verborgen liegen...


Zuletzt von Vivienne Labeth am Sa 12 März 2016 - 16:58 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 2 EmptyFr 11 März 2016 - 15:25

Damien war sich sehr sicher, dass er auf dem Absatz kehrt gemacht hätte, wäre kein Separee für sie reserviert gewesen. Dafür war es ihm bereits bei seiner Ankunft zu voll gewesen - und zu lästig. So allerdings befand er sich in angenehmer Atmosphäre und auch noch in  unterhaltsamer Gesellschaft und sah keinen Grund, frühzeitig auf zu brechen. Zumal er für sich beschlossen hatte, zumindest noch ein wenig länger zu bleiben, aufgrund des ausländischen Mädchens, das Vivienne in ihrer Bar beschäftigte. Nur für den Fall, dass die Rothaarige Barbesitzerin sein Angebot doch noch annehmen würde.

Die ironische Aussage, dass Vivienne vor Langeweile am Sterben sei, belustigte ihn erneut. Nun... weshalb auch immer, sie schien sich tatsächlich nicht zu langweilen, sondern eben so gut zu amüsieren, wie er es tat. Gemächlich nippte er an seinem Wasserglas "Erzähl lieber von dir, ich bin mir sicher, dass dein Alltag deutlich faszinierender und weniger langweilig und eintönig ist, als der meine." Er war noch immer erpicht darauf, mehr über sie zu erfahren - welchen anderen Hobbys sie neben dem Kochen und Lesen noch nachging, womit sie ihren Alltag verbrachte, für welche Dinge sie sich interessierte.

Natürlich konnte sie auch ihn fragen, er würde bereitwillig auf ihre Fragen antworten... aber sein Leben war nahezu banal, es gab keine wirklich interessanten Dinge zu erzählen. Immerhin war er von Kindesbeinen an dazu erzogen worden, irgendwann in der Wirtschaft tätig zu sein, man hatte seine Stärken diesbezüglich, die er glücklicherweise von Natur aus besessen hatte, gefördert und an seinen Schwächen gearbeitet. Und er mochte seinen Beruf, besonders die Gründung seiner ersten eigenen Firma - einer Investmentgesellschaft - empfand er als spannend und aufregend. Arbeitsintensiv, ohne Frage, aber dennoch spannend. Nicht zuletzt, weil sich der Erfolg seines Konzeptes erst noch zeigen würde - wenn er überhaupt eintrat. Allerdings war er zumindest momentan eher optimistisch gestimmt.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 2 EmptySa 12 März 2016 - 18:24

Er lässt aber auch nicht locker, dachte die Hexe amüsiert ob Damiens Aufforderung, mehr über sich zu erzählen und schenkte ihm ein amüsiertes Lächeln. "Es liegt immer im Auge des Betrachters, chérie." In den saphirblauen Augen der Hexe funkelte das Vergnügen und sie spiegelten die gute Laune der Rothaarigen wider. "Was in deinen Augen deutlich faszinierender und weniger langweilig erscheint, ist für mich womöglich langweilige Routine..." Wobei es in ihrem speziellen Fall wohl nur schwer war, ihr wirklich abzukaufen, dass sie ihren eigenen Alltag als langweilig empfand. Dafür gab es stets viel zu viele Unbekannte in der Gleichung, die jede Nacht auf ihre eigene Art und Weise einzigartig machten. Und tatsächlich war die Hexe insgesamt sehr zufrieden mit ihrem Alltag, gerade weil jede Nacht anders war, weil jede Nacht besonders und einzigartig war und ihr so gar nicht erst die Chance gaben, Langeweile aufkommen zu lassen.

"Ich bin eine starke Befürworterin der Gleichberechtigung, chérie. Ich bin der Meinung, dass du bereits mehr über mich weißt, als die meisten meiner Gäste. Wie wäre es, wenn du mir zur Abwechslung etwas über dich erzählst? Außer, dass du Cornflakes und Tiefkühlpizza magst und ein 'langweiliger' Geschäftsmann bist... Wie wäre es mit deinem vollen Namen? Und sicher hat auch ein so furchtbar langweiliger Mann wie du ein Hobby, dem er nachgeht..." Ehrliches Interesse lag in den blauen Augen der Hexe, während sie ebenfalls bedächtig an ihrem Glas nippte und seine Antwort abwartete.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 2 EmptySa 12 März 2016 - 19:25

"Das nehme ich in Kauf." antwortete Damien gelassen auf die Worte der Barbesitzerin, während er sich fragte, wer wohl in diesem Punkt gewinnen würde, er oder sie. Er empfand sie als interessant und war neugierig, ob sie sich selbst tatsächlich langweilig empfand, konnte er nicht sagen. Sie allerdings schien deutlich interessiert an ihm zu sein, und er empfand sein leben tatsächlich als banal und langweilig, zumindest für andere. Das hatte man ihm oft genug gesagt und gezeigt, wenn er mit anderen Frauen aus gegangen war. das Geld machte ihn tatsächlich interessant, doch wie er es verdiente, langweilte die meisten Frauen zu Tode.

Tatsächlich schien Vivienne nicht gewillt, mehr über sich Preis zu geben, was ein wenig schade war, allerdings konnte er damit leben. "Das mit den Hobbys hatten wir bereits... ich lese, wenn ich Zeit dazu finde, informiere mich jedoch täglich über Politik und Wirtschaft. Ansonsten mache ich regelmäßig Sport. Ich gehe unter anderem gerne schwimmen." Er freute sich bereits darauf, dass es warm genug wurde, um seinen Pool regelmäßig zu nutzen. Derzeit war dieser leer - zum Verkauf des Hauses hatte man das Wasser abgelassen, und obwohl der Pool über eine Heizanlage verfügte, die auch im Winter ausreichende Temperaturen liefern würde, um schwimmen zu gehen, während rundherum Schnee läge, hatte er aus wirtschaftlichen Gründen davon abgesehen, den Pool im Winter in Betrieb zu nehmen.

"Deinen vollen Namen hast du mir ebenfalls noch nicht verraten, Vivienne Labeth... aber ich werde dir meinen dennoch verraten und dabei auf die von dir so geschätzte und gepriesene Diskretion setzen." Kurz lag erneut jenes sachte Funkeln in seinen Augen, während er in geübten Handgriffen eine Visitenkarte aus seinem Jackett holte und sie ihr reichte. "Damien Delacroix."
Die Vorderseite der Visitenkarte war schwarz und nicht etwa bedruckt, sondern geprägt worden, in der Mitte in vermutlich seiner eigenen Handschrift 'Damien Delacroix', darunter ein Strich und in Maschinenschrift: Vanguard Fonds. Die Rückseite war weiß und enthielt die üblichen Inhalte: den Hinweis darauf, dass es sich bei Vanguard Fonds um einen Investementfond handelte, eine klassische Geschäfts-Emailadresse sowie eine Telefonnummer in Dallas, die mit Sicherheit zu seinem Büro führen würde.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 2 EmptySo 13 März 2016 - 14:54

"Wie mutig." Ihre Stimme klang leiser, gefasster und durchaus äußerst amüsiert. Ohne den Blick von ihm abzuwenden, leerte sie ihr Wasserglas, lehnte sich wieder in ihrem Stuhl zurück und überschlug die Beine. Sie fragte sich, ob er wohl weiter unnachgiebig bohren würde, bis sie ihm verriet, was er wissen wollte oder ob es sich von ihren ausweichenden, schwammigen Antworten wohl abspeisen lassen würde, wie es jeder andere tat, der auch nur im Ansatz versuchte, hinter die Fassade der ebenso schönen wie gefährlichen Barbesitzerin zu blicken.

"Sport ist gut und wichtig. Er entspannt." Außerdem hielt er ihren Körper fit und in Form. "Abgesehen davon... Sähe ich ohne Sport wohl nicht annähernd so gut aus, wie ich es tue." Auch wenn man es ihr nicht im geringsten ansah, versteckte sich unter der zarten, weißen Haut eine feine, aber kräftige Muskulatur, die davon zeugte, dass sie in der Tat zu den Menschen gehörte, die hart für ihren Körper arbeiteten. Schwimmen hätte sie Damien nun nicht auf den ersten Blick zugemutet, doch irgendwie passte es zu ihm. Und wenn er auch nur halbwegs regelmäßig schwimmen ging, konnte sie sich nur sehr gut vorstellen, was da unter dem perfekt sitzenden Anzug verborgen lag. Schade, dass er kein Interesse daran hegte, sich von ihr in die Kellerräume locken zu lassen - im völligen Gegensatz zu den Männern, die heute Nacht genau deswegen hier waren, ihre Einsamkeit im Alkohol zu ertränken, um sich anschließend im Schoß eines ihrer Mädchen zu versenken.

"Chérie, wie erwähnt, Diskretion wird bei mir groß geschrieben. Sonst könnte ich meinen Laden dicht machen..." Dass er ihren Namen kannte, ohne dass sie ihm diesen verraten hatte, verwunderte die Hexe nicht im geringsten. Es reichte schließlich, nach dem Dashing Venue zu googeln, um spätestens im Impressum der Internetseite des Nachtclubs auf ihren Namen als Inhaberin zu stoßen. "Du hast mich nicht danach gefragt", entgegnete sie amüsiert. "Und doch warst du ein großer Junge und hast es ganz alleine herausgefunden." Interessiert beugte sie sich vor und betrachtete die stilvolle Visitenkarte, die Damien ihr über den Tisch reichte. Delacroix... In ihrem Kopf begann es zu arbeiten. Hatte sie den Namen nicht schon einmal gehört? "Sehr erfreut Mister Delacroix." An der Art, wie seinen Namen aussprach, weich und rund, war deutlich herauszuhören, dass ihr Französisch nicht aus der Schule stammte.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 2 EmptySo 13 März 2016 - 16:03

Tatsächlich schien Madame Labeth doch zumindest ein wenig geneigt, auch ein wenig von sich preis zu geben. Sie machte also ebenfalls Sport. Welcher Art liess sie dabei allerdings offen. Erneut machte er sich einen gedanklichen Vemerk, beschoss allerdings, in diesem Punkt nach zu fragen. Vielleicht kümmerte sie sich ja um die Tanzchoreographie ihrer Mädchen? das war sicherlich als Sport an zu sehen, und um ein hohes Niveau halten zu können, mussten die Mädchen regelmäßig trainieren, damit die Tänze nicht irgendwann langweilig wurden. Außer natürlich, fehlende Choreographie und mangelndes Können wurden durch nackte Haut ersetzt, was bei einem Großteil der Männer sicherlich hervorragend funktionieren würde.

"Du wärst überrascht, was ich alles heraus finden kann, wenn ich es möchte", antwortete Damien ruhig, wobei seine Worte auch diese Aussage zu einer schlichten Tatsache machten, es lag keinerlei Angeberei oder Wichtigtuerei darin... das hatte er nicht nötig. "Und den Namen einer Barbesitzerin heraus zu finden ist nun wirklich nicht so schwierig - auch nicht in Texas." Wo vieles noch einmal anders geregelt war und gesehen wurde, als in anderen Bundesstaaten... oder europäischen Ländern wie Frankreich. Tatsächlich hatte er beinahe erwartet, mit 'Monsieur' angesprochen zu werden, doch sie wählte die klassische, amerikanische Anrede, mit welcher er jedoch ebenfalls wunderbar leben konnte. dennoch fragte er sich erneut, ob sie wohl einen Teil ihres Lebens in einem französischsprachigen Land verbracht hatte, oder schlicht eine Affinität für die Sprache besaß, da sie die Aussprache seines Namens überaus korrekt wiederholte und auch bisher sämtliche französischen Vokabeln korrekt genutzt hatte.

"Da du Sport so entspannend findest und deine Figur so sehr zu schätzen weißt - welche Sportarten bringst du üblicherweise in deinem Alltag unter?" Er tippte tatsächlich heimlich auf Tanzen oder Joggen. Er ging selbst gerne laufen, es gab ihm die Möglichkeit, seine Gedanken zu klären, zu entspannen und war nicht sonderlich anspruchsvoll, ansonsten ging er noch klettern, allerdings schloss er diese Sportart für Vivienne aus. Tänzerin und Läuferin würde allerdings zu ihrer Figur passen, besonders zu den schlanke, muskulösen Beinen, die ihm natürlich nicht entgangen waren, denn letztendlich war auch Damien nur ein Mann.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 2 EmptySo 13 März 2016 - 20:52

Amüsiert hob die Hexe eine Braue und lächelte. Doch in ihren aufmerksamen, blauen Augen blitzte ein Ausdruck von Vorsicht auf. Sie war keine völlige Närrin und konnte die Worte des Mannes durchaus deuten. Selbst wenn er es in diesem Moment vielleicht nicht einmal so meinen sollte, so war es doch eine freundliche Erinnerung daran, dass er definitiv ein Mann war, mit dem sie keinen Ärger haben wollte. Zumal Vivienne auf unnötigen Ärger gut und gerne verzichten konnte. Sie bevorzugte es, Unstimmigkeiten sachlich und in Ruhe von Angesicht zu Angesicht zu klären - nach Möglichkeit ohne größeres Blutvergießen. "Ach, wäre ich das?" Vielleicht wäre sie es tatsächlich. Sie vermochte schließlich nicht zu sagen, wie tief sein Netzwerk aus Informanten verwurzelt war und ob er ihrem eigenen darin Konkurrenz machen würde. Auf jeden Fall würde sie diesen Mann im Auge behalten. Wieder lachte sie leise. "Stimmt, meinen Namen herauszufinden ist nun wirklich keine Kunst." Dafür war es umso schwieriger, persönlichere Dinge über sie in Erfahrung zu bringen. Vivienne war stets darauf bedacht, so wenig wie es möglich war, in den Fokus von öffentlichem Interesse zu geraten. Und bisher war sie damit gar nicht mal so unerfolgreich gewesen. Dass sie ausgerechnet jetzt und bei ihm gegen diesen einen Grundsatz verstieß...

Bei seiner Frage nach ihrer bevorzugten Sportart lehnte sie sich wieder entspannt zurück. "Was würdest du raten?" Doch noch ehe er antworten konnte, nahm sie ihm die Antwort vorweg. "Hauptsächlich Ausdauertraining und..." Das Lächeln auf ihren Lippen wurde ein wenig breiter und der belustigte Ausdruck auf ihrem Gesicht nahm zu. "... Yoga und Pilates. Es entspannt ungemein und man tut etwas für die Muskulatur", erklärte sie und nippte an ihrem Glas. Das Tanzen sah sie eher als Teil ihres Berufes denn als Hobby an. Eine gute Körperbeherrschung gehörte in ihrem Metier eben einfach dazu und war quasi eine der GRundvoraussetzungen, halbwegs erfolgreich zu sein. Erotik war eben weitaus mehr, als sich vor Publikum nackt auszuziehen. Jede Bewegung, jeder Schritt, jedes kokette Augenzwinkern, mit dem sie oder ihre Mädchen die Männer verrückt machten, war hart erarbeitet und im Lauf der Zeit perfektioniert worden.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 2 EmptySo 13 März 2016 - 21:33

Als die Rothaarige ihn fragte, was er raten würde, wollte er bereits den Mund öffnen, doch sie kam ihm zuvor. Ausdauertraining entsprach in etwa dem, womit er gerechnet hatte, auch wenn sie nicht erläuterte, welche Art von Ausdauersport sie betrieb. Was folgte, amüsierte ihn tatsächlich. Yoga und Pilates waren nun wirklich nicht die Sportarten, mit welchen er gerechnet hatte. Für ihn haftete diesem ganzen Sport immer etwas von Öko-Esoterik an, Dinge, mit welchen er absolut nichts anfangen konnte. Glücklicherweise war der Sport derzeit modern, beliebt und verbreitet genug, um noch glauben zu können, dass die Frau ihm gegenüber rational und vernünftig war, und keine Esoterik-Tante, die auf Globuli schwor und ihre Wohnung nach Feng-Shui eingerichtet hatte.

"Ich hatte auf Tanzen und Laufen getippt. Du hast die Haltung und Körperspannung einer Tänzerin. Gymnastik oder Turnen wäre auch noch eine Option gewesen.. auf Yoga oder Pilates wäre ich tatsächlich niemals selbstständig gekommen." gab er frei heraus zu. Seine Gedanken allerdings, womit er diesen Sport verband, hielt er allerdings wohlweislich geheim. Es war so eine dieser Aussagen, mit welchen man bei einer Frau nur verlieren konnte - entweder, sie wäre beleidigt, weil er Esoterik-Zeug für Blödsinn hielt, sie aber daran glaubte, oder aber sie wäre beleidigt, weil sie es ebenfalls für Unfug hielt aber eine entsprechende Aussage so auffasste, als würde er es ihr unterstellen. "Wenn ich mich entspannen möchte, gehe ich Laufen oder Schwimmen. Ich kann beiden Tätigkeiten eine geraume Zeit nachgehen, ohne zu schnell zu ermüden und habe die Möglichkeit, meine Gedanken zu sortieren und den Kopf frei zu bekommen. Es hilft mir dabei, meinen Fokus nicht zu verlieren, Entscheidungen zu treffen und Prioritäten zu setzen."

Tatsächlich verriet er ihr damit sehr viel über sich selbst, allerdings waren es keine Dinge, aus welchen er ein Geheimnis machte... oder machen musste. Sport war definitiv sein Hauptausgleich zu seiner Arbeit und tatsächlich die große Ausnahme, denn er machte selbst dann Sport, wenn er noch andere Pflichten und Aufgaben zu erledigen hatte. Es gehörte fest in seine Alltagsstruktur und Ausnahmen waren ausgesprochen selten.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 2 EmptyMo 14 März 2016 - 19:52

Wieder lachte Vivienne leise. "Du bist eben nicht der einzige, der mit Überraschungen aufwarten kann, chérie. Wobei du mit dem Tanzen nicht ganz daneben liegst. Ich sehe es nur viel mehr als Teil meines Berufes, denn als Hobby an", erklärte sie. Es war wirklich erfrischend, dass zur Abwechslung er der Überraschte war und nicht sie. "Entgegen aller Meinungen der Ahnungslosen bestehen Yoga und Pilates aus weit mehr als nur irgendwelchen seltsamen Verrenkungen. Die richtige Atemtechnik und Körperspannung sind bei beiden Sportarten das A und O. Und wer behauptet, es sei nicht anstrengend, hat mit Sicherheit noch nie einen echten Yoga- oder Pilateskurs gemacht." Dass Yoga zudem auch noch etwas für die eigene Beweglichkeit tat, war in Viviennes Fall zumindest lediglich ein angenehmer Nebeneffekt, den sich die Hexe nur zu gerne in ihrem Beruf zu Nutze machte.

Ein süffisantes Lächeln umspielte die Lippen der Rothaarigen bei den weiteren Ausführungen des Mannes. "Ich weiß Unermüdlichkeit durchaus zu schätzen." Auch wenn es womöglich ziemlich plump klang, so kam sie kaum umhin, diese Steilvorlage, die er ihr geboten hatte, auszunutzen. Abgesehen davon befand er sich hier immer noch in einem Nachtclub in dessen Keller reger - wenn auch illegaler - Bordellbetrieb herrschte. In einem solchen Etablissement konnte man also ganz getrost von derartigen anzüglichen Äußerungen ausgehen. Und immerhin gab Vivienne sich wenigstens die Mühe, ihre Worte hübsch und kokett zu verpacken. Ein paar ihrer Mädchen hätten wohl allein damit schon so ihre Probleme. Aber ihre Mädchen wurden schließlich auch nicht für's Reden bezahlt. "Allerdings kann ich deine Worte durchaus nachvollziehen", antwortete sie schließlich wieder ein wenig ernster. "Schwerwiegende Entscheidungen lassen sich nach dem Sport, wenn der Kopf frei von allen anderen Sorgen ist, am besten treffen. Auch wenn es wahnwitzig klingen mag... Ich drehe gerne meine Runden durch den Wald - auch wenn das für mich bedeutet, dass ich bis ans andere Ende der Stadt fahren muss. Aber die Natur dort ist wirklich atemberaubend schön. Es ist ruhig und man kommt dort wirklich zur Ruhe."
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 2 EmptyDi 15 März 2016 - 9:14

Vivienne sprach... sogar viel, und er stellte fest, dass er ihre dunkle Stimme mochte. Es war eine außergewöhnliche Stimme, markant und rauchig, und Damien zweifelte erneut nicht einen Moment daran, dass ihr dunkles Raunen - oder ihr Lachen - schon so manchem Mann den Kopf verdreht hatte. Er hätte ihr nun erklären können, dass er nicht tatsächlich überrascht war, sondern es nur einfach nicht erwartet hatte - zwei unterschiedliche Dinge für ihn - aber er beliess es dabei, schwieg und hörte zu, während sie von ihrem Yoga und Pilates berichtete und über Atemtechniken philosophierte, die ihm bereits jetzt schon viel zu spirituell klang - Körper Seele und Geist in Einklang bringen, durch korrekte Atmung und Meditation... natürlich.
Allerdings verwarf er seine bösartigen, zynischen Kommentare, denn es gab keinen Grund, die Frau zu beleidigen für etwas, dass ihr derart offensichtlich Freude bereitete, und so lange man ihn nicht dazu zwang, sollte doch jeder tun und lassen, was er wollte. Und Pilates zumindest wurde von einem Fitnesstrainer erfunden und daher nicht ganz so spirituell, sondern tatsächlich richtiger Sport, hier diente die richtige Atemtechnik auch nur dazu, die Muskelgruppen mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen, und auch beim Laufen musste man immerhin auf die korrekte Atmung achten, wenn man kein Seitenstechen bekommen wollte.

Die plumpe Antwort, welche anschließend folgte, schaffte es beinahe, dass Damien die Augen verdrehte - so zuckte sein Mundwinkel nur kurz, während die restliche Miene still blieb. Immerhin war er noch immer in einer hochklassigen Tabledancebar mit einem - vermutlich eher mittelklassigen - illegal geführten Bordell. Da musste man wohl mit plumpen, billigen Kommentaren rechnen. Wobei auch er Unermüdlichkeit zu schätzen wusste... wenn auch nicht unbedingt auf Sport bezogen, sondern eher wenn es darum ging, Ziele zu erreichen und Pläne zu verwirklichen.
Erst zum Ende hin, als sie erklärte, dass sie gerne in den Wald ging, hob er eine Augenbraue an. Nach allem, was er gehört hatte - aus Zeitunsgartikeln meist, aber er hatte auch Trinitys Warnung nicht vergessen - waren die Parks und Wälder am Stadtrand besonders nachts gefährlich. Andererseits musste sie nachts arbeiten und ging vermutlich tagsüber... vor dem Schlafengehen oder so. Dennoch war selbst der nächstgelegene Park - der Lone Stone Park - weit genug entfernt, und mit 'Waldgebiet' waren meist eher die größeren, bewaldeten Flächen beim Joe Pool Lake, südlich der Innenstadt, gemeint. Eine Strecke von etwa einer halben Stunde mit dem Auto, je nachdem, wie gut man durch kam und welche Strecke man wählte.

"Ich habe das Pech inmitten eines großen Wohngebiets zu leben, der nächstgelegene Park ist etwa dreieinhalb Kilometer entfernt." Dennoch lief er oft dort hin, drehte eine Runde und lief zurück und kam so bequem auf seine Kilometer - und seine Stunde Laufzeit. Dass er die Entfernung intuitiv in einer anderen Maßeinheit als Meilen angab, sprach dafür, dass er entweder nicht ursprünglich aus Amerika stammt oder seine Eltern es nicht taten, immerhin war 'Meile' überall in den USA die gängigste Maßeinheit, während das metrische Einheitssystem zwar gültig war, aber von so gut wie Niemandem genutzt wurde.
"Allerdings ist der Park eher klein, und Natur und Ruhe gibt es dort leider auch nicht sonderlich viel, aber es ist immerhin besser, als nur auf Asphalt laufen zu gehen.... oder auf dem Laufband." Natürlich hatte das Laufband die Möglichkeit, nebenbei zu lesen, allerdings war er dennoch lieber im freien. Die Option, nebenbei Filme oder Serien zu schauen, nahm er dabei so gut wie nie wahr, dafür interessierten ihn Filme einfach zu wenig, und zur Ruhe kam er dann auch nicht.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 2 EmptyDo 17 März 2016 - 8:54

SMS von Sasha Pajari an Vivienne Labeth:

Hallo vivi <3 Bin in saphhire alley in starbucks. Bin mit nette frau dort gewesen abend sehr schön! Sie weg. Fahr bald zurück. Hoffe, schöner abend auch bei euch! Keine sorgen bis später! xoxo sasha
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 2 EmptyDo 17 März 2016 - 22:05

"Mhm, die hiesigen Parks sind auch in Ordnung, wenn die Zeit eilt", pflichtete sie bei und nickte kurz. Doch zwischen einem künstlich angelegten Park und der wilden, rauen Natur der Wälder lagen eben meilenweite Unterschiede. Abgesehen davon waren die Parks meistens zu gut gepflegt und Vivienne brauchte gar nicht erst darauf hoffen, dort auf Kräuter oder andere Pflanzen zu stoßen, die sie womöglich brauchen konnte. Die Wälder boten da schon eine wesentlich größere Auswahl. Doch das war ein kleines Geheimnis, das sie Damien gewiss nicht auf die Nase binden würde. Eines von vielen.
Kilometer, hm? Kein Amerikaner sprach jemals freiwillig von Metern oder Kilometern, wenn er Meilen zur Auswahl hatte. Nicht, dass das metrische System in Amerika völlig fremd wäre - man weigerte sich schlicht. Das war in etwa das gleiche Prinzip, aus dem Franzosen sich vehement weigerten, Englisch zu sprechen, selbst wenn sie es beherrschten. Nicht, dass Damiens Nachname bereits genügend Aufschlüsse oder zumindest Vermutungen über seine Herkunft hergab... Dass er so völlig natürlich von Kilometern redete, obwohl er sonst so perfekt darauf achtete, akzentuiert und dialektfrei zu sprechen, amüsierte die Hexe ein wenig.

Doch noch ehe sie ihre Gedanken hierzu äußern konnte, ertönte erneut das dumpfe Brummen ihres Telefons. Sie atmete einmal kurz durch, während ihre Miene mit einem Schlag ungewohnt neutral und undurchsichtig wurde. "Entschuldige mich bitte." Sie fischte das Telefon aus ihrem Ausschnitt und warf einen Blick auf die eingegangene SMS, die Sasha ihr geschickt hatte. Zwischen ihren Brauen bildete sich eine schmale Furche, als sie diese zu einer nachdenklichen Miene zusammenschob. "Grundgütiger..." Sie stieß ein paar äußerst undamenhafte Flüche auf verschiedenen Sprachen aus und funkelte das Telefon in ihrer Hand finster an, als wäre es Schuld an allem. Flink huschten ihre schlanken, perfekt manikürten Finger über das Display des Handys und formulierten eine eindeutige Antwort an Sasha:

Schätzchen, bleib wo du bist. Ich hole dich ab. - Vivi

Kaum hatte sie die SMS abgeschickt, wandte sie sich wieder Damien zu. Der Ärger über diese unliebsame Unterbrechung stand ihr ins Gesicht geschrieben. "Ich befürchte, wir müssen unsere Unterhaltung ein andernmal fortführen." Und sie bedauerte es tatsächlich ein wenig. "Ich muss außerplanmäßig noch mal weg. Aber ich würde mich freuen, wenn wir uns bald wiedersehen. Mein Angebot steht noch." Mit diesen Worten leerte sie ihr Glas und erhob sich.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich - Seite 2 EmptyDo 17 März 2016 - 22:19

Die Rothaarige pflichtete ihm bei, doch ehe sie weiter sprechen konnte, vibrierte ihr Busen erneut und Damien konnte wieder zusehen, wie sich ihre Miene verschloss und sie sich darum bemühte, sämtliche Emotionen zu unterdrücken - oder zumindest aus ihrer Miene zu halten. Sie versuchte es.... und scheiterte. Wenn nicht an ihrem Mienenspiel, dann doch spätestens bei den sehr undamenhaften Flüchen, von welchen er ein paar sehr gut verstehen konnte. Nun, auf Französisch konnte eine Frau fluchen und dennoch wie eine Lady klingen, wie Vivienne gerade bewies. Zumindest, wenn man den Inhalt der Worte nicht verstand. Beinahe überstürzt brach sie daraufhin ihre Unterhaltung ab, doch Damien war bereits darauf vorbereitet und erhob sich zeitgleich, nur um sich mit einem Schritt halb vor die Tür zu stellen und ihr den Weg zu versperren.

Dabei berührte er sie nicht - sondern hob nur beschwichtigend die Hände. "Dir ist hoffentlich bewusst, dass du soeben ein halbes Glas Scotch in dich hinein geschüttet hast? Es wäre verantwortungslos, dich so gehen zu lassen." Er wusste, dass er eine Grenze überschritt, immerhin waren sie eigentlich Fremde und es war sicherlich nicht seine Angelegenheit - und doch fürchtete er, dass die Barbesitzerin dumm genug wäre, selbst in ein Auto zu steigen und ihr ausländisches Mädchen von... wo auch immer ab zu holen. "Ich bin mit meinem Auto hier und habe heute von ein paar Schluck Wein vor drei Stunden und dem zwei, drei mal am Scotch nippen vorhin keinerlei Alkohol getrunken - und halte mich damit für deutlich fahrtüchtiger, als du es bist. Und solltest du nicht wünschen, dass ich fahre, lass mich wenigstens das Taxi rufen." Nicht, weil er bezweifelte, dass sie es selbst konnte, sondern eher, damit er die Gewissheit hatte, dass sie tatsächlich ein Taxi nahm und nicht selbst fuhr.
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