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Willkommen in Dallas bei Nacht, der Stadt der Reichen und Schönen, der Ölbosse aber auch der Neider, der Rachsüchtigen und der Intriganten.

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BeitragThema: Separee-Bereich   Separee-Bereich EmptyMo 22 Feb 2016 - 21:06

Separee-Bereich Img-2_10
Raum 1

Separee-Bereich Eclect10
Raum 2

Separee-Bereich Lesbia10
Raum 3

Die Separees sind unterschiedlich groß, um entsprechend unterschiedlich große Gruppen fassen zu können. Ausgestattet sind alle Räume mit einer Musikanlage, Bänken und Tischen, einer Pole-Stange für Privatshows sowie einem Knopf zum Rufen einer Kellnerin. Denn um die Diskretion zu gewährleisten, kommt der Service tatsächlich nur auf Rufen in die Zimmer.


Quellen: http://exchangela.com/wp/wp-content/uploads/2014/01/img-2_large1.jpg, http://st.hzcdn.com/simgs/4201619b005784d8_4-4711/eclectic-living-room.jpg, http://stagdobudapest.com/media/activity/lesbian11-1.jpg
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich EmptyMo 22 Feb 2016 - 22:53

CF Zeitsprung (2 Monate): Dallas - Wohngebiet - Down Town Lofts - Trinity - Wohn- und Schlafbereich

Der Abend war tatsächlich bedeutend zufriedenstellender verlaufen, als sein letzter Besuch an diesem Ort. Als sein Kontakt ihm erneut das Dashing Venue vorgeschlagen hat, war Damien fast versucht gewesen aus zu schlagen und einen anderen Ort an zu streben, allerdings hatte er eingewilligt unter der Voraussetzung, dass sie ein Separee reservierten. Er hatte zumindest kein Interesse daran, erneut im lauten Showraum zu sitzen und sich anflirten zu lassen, sollte er versetzt werden, und in dem Separee konnte er zumindest seine Wartezeit sinnvoll nutzen - zum Beispiel, indem er Papiere bearbeitete.
Allerdings war sein Kontakt - wenn auch nicht pünktlich - doch zumindest tatsächlich erschienen und Damien war es sogar dazu gelungen, ihn davon zu überzeugen, in den Fond zu investieren und sein Geld entsprechend Damiens Vorstellungen an zu legen.
Der Neureiche hatte leichtfertig zugestimmt, sobald Damien ihm erklärt hatte, dass er auf diese Weise sein Geld gut potenzieren könnte. Damien glaubte zwar nicht, dass sein Kontakt auch nur einen Bruchteil von den Erklärungen tatsächlich verstanden hatte, allerdings würden ihre Anwälte die Verträge in den nächsten Tagen überprüfen und Damien ging nicht davon aus, dass sein neu gewonnener Investor seine Zusage noch zurück ziehen würde - entsprechend war der Abend bisher ein voller Erfolg.

Sein Vertragspartner hatte ihm außerdem das ein oder andere interessante über den Club und die Mädchen erzählt und schien Stammgast zu sein - außerdem hatte er ganz beiläufig noch die letzten Zweifel ausgeräumt und beschwippst grinsend bestätigt, dass es einen illegal geführtes Bordell im Keller gab, welches sich beim Stammpublikum größter Beliebtheit erfreute. Nun war er unterwegs - vermutlich im Keller - und Damien nutzte den Augenblick, um zufrieden an seinem Getränk zu nippen, während er den bisherigen Tag revue passieren liess.
Wirklich eilig, wieder hinaus zu gehen, hatte er es nicht. Es war noch früher Abend und auf den Straßen war - dem Valentinstag geschuldet - die Hölle los. Aufgrund der großen Reklamen und Dekorationen fiel es leider schwer, es einfach zu ignorieren und tatsächlich wünschte er sich ein wenig zurück nach Frankreich, wo der Tag zwar ebenfalls kommerziell genutzt wurde, aber doch bedeutend stilvoller zelebriert, als es in Amerika der Fall war. Auch wenn er sich nicht sicher war, ob er es in New York oder in Dallas schlimmer fand.

Statt sich also all zu bald auf den Weg zu machen, genoss er lieber den Umstand, dass er relative Ruhe hatte, während der Raum von einer anderen Person gezahlt wurde. Dennoch drückte er auf den Knopf, welcher einer Bedienung Bescheid geben würde. Er hatte gesehen, dass die Bar tatsächlich eine kleine Küche besaß und auch wenn er keine Karte gesehen hatte und davon ausging, dass es eher Kleinigkeiten waren, bezweifelte er, dass die Pizza, welche man ihm hier servieren würde, schlechter sein würde, als die Tiefkühlpizza, die er sich sonst Zuhause machen würde. Und sollte die Küche hier nicht dazu in der Lage sein, selbst eine Pizza zuzubereiten, so zahlte er sicherlich genug, damit sie ihm dennoch irgendwo eine auftrieben.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich EmptyDi 23 Feb 2016 - 20:23

CF: Zeitsprung - Dallas - Wohngebiet - Bezirk Dallas - Keith Belshaw - Trainingsraum im Keller

Zufrieden liess Vivienne ihren Blick durch den Barraum schweifen. Auch wenn sie diesem Valentinstags-Kram nicht sonderlich viel abgewinnen konnte, so sorgte dieser Tag doch stets für ordentlich Umsatz. Welcher Unternehmer würde sich diese extra Einnahmen schon freiwillig entgehen lassen? Also war sie sehr schnell ebenfalls auf den Zug aufgesprungen und bot passend zum Tag der Liebe einen entsprechenden Themenabend für all die einsamen Singles der Stadt an, die dem Alkohol frönen konnten und von ihren Mädchen in jedweder Hinsicht bestens versorgt wurden. Offenbar machte sich dieses einfache Konzept mehr als nur bezahlt. Die Bar war brechend voll, die Separees ausgebucht und auch drüben an der Bühne sah es kaum anders aus. Der Anflug eines Lächelns breitete sich auf ihrem Gesicht aus, als sie die Umsätze des Abends gedanklich überschlug.
An Abenden wie diesen benötigte sie in der Regel die Hilfe aller Mädchen, alleine waren der Ansturm auf die Bar und die haufenweise Bestellungen und sonstigen Sonderwünsche der Gäste nur schwer zu stemmen. Die kleine Russin, die sie vor einer Weile bei sich aufgenommen hatte, bildete hierbei allerdings eine Ausnahme - zumindest vorerst. Vivienne war der Meinung, dass die sprachlichen Barrieren schlicht zu gross waren, um sie wirklich alleine auf die Kundschaft loslassen zu können. Sie verstand nur schwer, was die Männer wollten und konnte sich selbst wiederum nur schwer ausdrücken. Die Gefahr, dass dabei irgendetwas schief lief, war einfach noch zu gross. Beim nächsten Mal vielleicht. Wissbegierig war die Kleine zumindest. Sie lernte schnell und auch relativ gut, sodass die Hexe zuversichtlich war. Doch an diesem Abend war es ihrer Ansicht nach sicherer, der Kleinen frei zu geben. Als sie gegangen war, hatte sie signalisiert, dass sie das Handy, das Vivienne ihr besorgt hatte, dabei hatte und somit jederzeit erreichbar war - oder sich melden würde, falls sie Hilfe benötigte.

Als für einen Moment Ruhe an der Bar einkehrte und die durstige Meute versorgt war, nippte sie an ihrem Whiskey-Glas. Für diesen Abend hatte sie sich einen zehn Jahre alten Tamdhu auserkoren. Der Whiskey war relativ günstig im Einkauf und hatte eine schwere, süssliche Note und war überraschend mild. Sie lehnte sich ein wenig zurück, genoss die Wärme, die der Whiskey in ihrem Inneren verströmte, ehe sie das fast unauffällige Leuchten am Pult neben sich wahrnahm, das bedeutete, dass eines der Separees einer Bedienung bedurfte. Da ihre Mädchen gerade allesamt beschäftigt waren, würde sie sich wohl selbst um die Belange der Gäste kümmern müssen. Sie zupfte sich den Kragen der anthrazitfarbenen Corsage mit dezentem Rosenmuster zurecht, prüfte, ob der eher schlichte, eng anliegende schwarze Rock richtig sass, zog noch einmal den roten Lippenstift nach, befestigte ein paar widerspenstige Haarsträhnen in der Hochsteckfrisur, die ihren schlanken Hals perfekt zur Geltung brachte und eilte dann auf den schwarzen, perfekt auf das Outfit abgestimmten Pumps in den hinteren Bereich des Clubs, in dem sich die Separees befanden. Ohne zu klopfen öffnete sie leise die Tür und trat ein. “Womit kann ich dienen?” Ein wenig überrascht musste sie feststellen, dass der Raum fast leer war und sich lediglich ein Mann darin befand. Ein Gesicht, das ihr doch in der Tat bekannt vorkam. Die behandschuhten Hände in die Hüften gestemmt schenkte sie ihrem Gast ein verführerisches Lächeln. “So sieht man sich wieder… Damien.” Sein Name war ihr durchaus in Erinnerung geblieben, ebenso wie die Erinnerung an ihr erstes Treffen, vor einigen Wochen. Dass er ausgerechnet heute Abend hier auftauchte… Welch Ironie.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich EmptyMi 24 Feb 2016 - 5:45

Als sich die Tür öffnete, hob Damien den Kopf und erkannte die Frau, welche den Raum betrat, sofort: Vivienne Labeth, Besitzerin des Dashing Venue. Er hatte sich über sie informiert, auch wenn die Informationen über sie selbst eher dürftig waren. Natürlich hatte er Kontakte, die er darauf ansetzen konnte, solche Informationen für ihn zu beschaffen, allerdings fand er sie noch immer faszinierend und war gespannt, wie viel er selbst womöglich heraus finden würde. Er hatte sie nicht vergessen und tatsächlich am Abend unauffällig nach ihr Ausschau gehalten - dass sie nun in das Zimmer spaziert kam, kaum, dass er für sich war, amüsierte ihn doch ein wenig. Ob sie wohl diesen Augenblick bewusst abgepasst hatte? Er würde es ihr zutrauen.

"Ja, welcher Zufall. Guten Abend, Vivienne." antwortete er trocken, während er keinesfalls von einem Zufall ausging, nicht bei dieser Frau. Dabei musterte er sie nur eher beiläufig und wusste ihre Kleidung durchaus zu schätzen, auch wenn dieses Gothicmäßige nicht unbedingt seinen Geschmack traf. Aber vielleicht gehörte es schlicht zu diesem Club dazu, die Einrichtung war immerhin ebenfalls teilweise in diesem Stil gehalten, und sie wirkte wie eine Frau, der ein stimmiges Gesamtkonzept wichtig war - und ausgefranste Jeansshorts und unter die Brust gebundene, durchsichtige Blusen würden tatsächlich nicht ganz so gut an diesen Ort passen - und ihr ebenfalls nicht gerecht werden. Er selbst trug einen klassischen, schwarzen Anzug mit rotem Hemd und schwarzer Weste, dazu eine schwarzrote Krawatte, die er mit einem eleganten und gekonnten Agape-Knoten gebunden hatte, dazu einen wohlgetrimmten Dreitagebart.

"Ich wollte eine Pizza und Wasser bestellen." erwiderte er gleichbleibend neutral, während er auf ihre erste Frage antwortete - womit sie ihm dienen könne. Er ging nicht davon aus, dass sie am Valentinstagsabend, während der Club brechend voll war, die Zeit dazu hatte, ein Glas Wein mit ihm zu trinken und mit ihm über Bücher… oder das Kochen zu plaudern. Natürlich wäre es sicherlich unterhaltsam, wenn sie doch die Zeit fände, aber in dieser Hinsicht war er nicht nur Geschäftsmann, sondern auch zu sehr Realist und sie wirkte ihm nicht wie jemand, der das Geschäft aus den Augen liess. Außer natürlich, sie ging davon aus, dass bei ihm mehr zu holen war.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich EmptyMi 24 Feb 2016 - 22:16

Zufall? Wohl kaum. Gedanklich überflog sie die Liste der Reservierungen für diesen Abend. Die meisten Namen darauf konnte sie Stammkunden zuordnen und konnte sich nicht entsinnen, einen unbekannten Namen darauf gesehen zu haben, was bedeuten musste, dass Damien ursprünglich nicht alleine gewesen war. “Hat man dich wieder versetzt? Oder hattest du Sehnsucht nach mir?” Die saphirblauen Augen der Hexe funkelten vor stiller Belustigung, während sie einen kleinen Notizblock und einen Stift aus der kleinen Gürteltasche holte, die sie um die Hüften trug. An Abenden wie diesen, wenn derartig viel los war, verlor man leicht den Überblick darüber, wer bereits gezahlt hatte und wer nicht, weshalb sie ihre Mädchen dazu angehalten hatte, immer direkt abzukassieren. Auch wenn es hier wesentlich ruhiger war, als im vorderen Bereich des Clubs, würde sie bei ihm keine Ausnahme machen.

“Pizza und Wasser?”, fragte sie nach, während eine Braue nach oben wanderte und tat als hätte sie sich verhört. Nach all den Jahren sollte man meinen, gäbe es nichts mehr, das sie überraschte, doch in diesem Punkt hatte sie sich wohl geirrt. “Sicher, dass ich dich nicht für ein gutes Glas Rotwein zur Pizza oder einem guten Scotch überreden kann? Ich habe gerade heute Abend eine gute Flasche Tamdhu geöffnet. Ich könnte allerdings auch Irish Whiskey anbieten, falls dir der lieber ist.” Fachmännisch pries sie ihre besten Sorten Alkohol an - wohlwissend, dass er es sich leisten konnte. Bei anderen, weniger wohlhabenden Kunden hätte sie sich in Sachen Werbung wohl weniger ins Zeug gelegt, aber die gaben sich ja auch mit dem üblichen Fusel zufrieden. Mit einem leisen Lächeln betrachtete sie den Mann, er war gut gekleidet, der Anzug war vermutlich eine Massanfertigung und stand ihm hervorragend. Von einem Mann seines Kalibers hatte sie allerdings auch nichts anderes erwartet. “Welche Pizza darf es denn sein?”, erkundigte sie sich schliesslich. Pizza… Innerlich schüttelte sie den Kopf. Die Küche des Clubs bot zwar keine Sterneküche, aber etwas mehr als die üblichen Snacks oder Pizzen gingen letzten Endes dann doch über den Tresen. “Ich könnte auch ein gutes Dry Aged Beef anbieten. Kam erst ganz frisch rein.” Ein gutes Steak passte ihrer Meinung besser zu ihm und hierher, als ordinäre Pizza. Aber so konnte man sich wohl irren.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich EmptyDo 25 Feb 2016 - 6:09

"Nein, tatsächlich wurde ich heute Abend nicht versetzt." antwortete er dezent belustigt, da sie sich wohl noch ebenfalls gut genug an ihr erstes Treffen vor einigen Wochen zu erinnern schien. "Allerdings war es nicht die Sehnsucht nach dir, sondern lediglich eine geschäftliche Verabredung." Wäre es die Sehnsucht nach ihr gewesen, hätte er sicherlich elegantere Wege gefunden, diesen Abend zu gestalten. Allerdings hatte er tatsächlich bisher nur einen einzigen freien Abend gehabt - und diesen anderweitig verbracht. Und Valentinstag war ebenfalls nicht unbedingt der Tag seiner Wahl für ein 'erstes Date' - dafür verabscheute er es zu sehr, wenn man Ansprüche an ihn stellte. Immerhin war er ein viel beschäftigter Mann und hatte weder die Zeit noch die Geduld für irgendwelche Beziehungkisten, zumal bisher alle Versuche daran gescheitert waren, dass seine Freundinnen ihn vor die Wahl gestellt hatten: Sie oder seine Arbeit. Dummerweise war er, was seine Arbeit betraf, nicht sonderlich kompromissbereit.

Ihr ungläubiger Tonfall belustigte ihn zusätzlich, während sie versuchte, ihm Dinge an zu bieten, die offensichtlich besser zu ihm passten - zumindest ihrer Meinung nach. Wenn du wüsstest. amüsierte er sich stillschweigend, ohne, dass seine Mimik diese Gedanken oder Gefühle verriet - aber das tat sie ohnehin nur ausgesprochen selten. Einen Augenblick sinnierte er über ihr Angebot nach - besonders den Whisky. Damien war mit dem Auto hier und eigentlichfuhr er kein Auto, wenn er Alkohol getrunken hatte, aber im Notfall konnte er ein Taxi nehmen und es am nächsten Tag abholen kommen. Oder er beliess es bei einem kleinen Glas und hielt sich anschließend an das Wasser. "Gut… dann zu dem Wasser einen Tamdhu und irgendein Gericht, welches du für angemessener erachtest." willigte er er ein, während es tatsächlich amüsiert um seine Mundwinkel zuckte. "Ich wusste nicht, wie gut die Küche hier ausgestattet ist und ging schlichtweg davon aus, dass zumindest eine Pizza sicherlich auf zu treiben wäre." fügte er in seiner typischen Nüchternheit hinzu. Er wusste nicht, ob sie diese Worte womöglich als erneute Beleidigung auffassen würde, allerdings war es ihm egal. Im Gegensatz zu seinem letzten Besuch hatte er ausgesprochen gute Laune. Vielleicht würde er ihr erklären, dass er Zuhause Tiefkühlpizza und Cornflakes bevorzugte, nur um zu sehen, ob es Vivienne wohl genauso schockieren würde, wie Trinity.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich EmptyDo 25 Feb 2016 - 23:11

“Natürlich haben all meine Gäste stets ‘geschäftliche Termine’, wenn sie hierher kommen”, kommentierte sie seine Erklärung, weshalb er sich heute Abend im Dashing Venue aufhielt. Zumindest waren das die Standard-Ausreden, die die meisten Männer ihren Ehefrauen vorbrachten. Warum die bei diesen billigen und völlig durchschaubaren Spielchen mitmachten, war der Hexe ein Rätsel, aber letzten Endes war es nicht ihr Problem. “Aber zum Mitschreiben für dich. Beim nächsten Mal würde ich lieber die andere Variante hören”, lächelte sie mit einem Augenzwinkern. Die Belustigung stand ihr förmlich ins Gesicht geschrieben. An Abenden wie diesen zwar unwahrscheinlich viel zu tun, aber das Geschäft brummte und sie konnte sich keineswegs beschweren. Eine gut gefüllte Kasse verursachte der Rothaarigen stets gute Laune und sie sah keinen Grund, warum sie die nicht mit dem Rest der Welt teilen sollte - zumindest bis zu einem gewissen Grad. Und im Moment stand ihr der Sinn nach einer humorvollen Unterhaltung. Dass ausgerechnet Damien ihr Opfer sein würde, damit hatte sie im Vorhinein nicht gerechnet, aber es schien ihn zumindest auch nicht zu stören.

“Gut, ein Tamdhu - Glas oder Flasche?”
Sie war sich ziemlich sicher, dass ihm ein Glas des Whiskeys ausreichen würde. Immerhin besass er stolze 43 %, was für einen Whiskey zwar noch immer ziemlich mild war und noch nicht einmal Fassstärke bedeutete, aber es war eben doch eine ganz andere Hausnummer, als eine Flasche Wein. Aber sie wusste ja schliesslich nicht, wie der Geschäftstermin verlaufen war und ob ihm nicht der Sinn danach stand, sich hemmungslos zu betrinken, auch wenn er nicht gerade so wirkte, als hätte er Frustsaufen nötig. Ganz im Gegenteil machte er auf Vivienne einen äusserst entspannten Eindruck und sie bildete sich ein, dass das bei ihrem letzten Treffen durchaus anders gewesen war. Doch zumindest hatte sie mit ihrer Frage alle Eventualitäten abgedeckt. “Mir war nicht bewusst, dass es so einfach sein kann, dich zu überreden”, gab sie, nun doch ein wenig überrascht, zurück. “Ich kann dir auch gern die Speisekarte bringen.” Nicht, dass sie ihm irgendetwas andrehen wollte. Das fiele ihr schliesslich im Traum nicht ein! Und vielleicht würde sie ihm das Wasser ja auch noch ausreden können. Vielleicht. Dies war schliesslich ein Ort der Entspannung und auch ein beherrschter Mann, wie er hier, würde sich doch wohl einmal gehen lassen können, oder?
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich EmptyDo 25 Feb 2016 - 23:43

Einen Moment lang musterte er Viviennes Gesicht und stellte fest, dass auch sie offensichtlich gute Laune hatte - sie wirkte entspannter und ausgeglichener, als bei ihrem letzten Treffen - auch wenn es womöglich etwas damit zu tun hatte, dass sie vielleicht an diesem Abend einfach noch keine unschöne Auseinandersetzung geführt hatte, wie jene zu Beginn ihres letzten Gespräches. Immerhin hatte er sie das letzte Mal durchaus verärgert. In Anbetracht der Tatsache, dass sie ihn dennoch anschließend zum Essen eingeladen hatte und ihrer jetzigen Aussage, dass es ihr lieber wäre, er hätte Sehnsucht nach ihr, wohl aber nicht wirklich anhaltend. "Nein, eine Speisekarte ist nicht notwendig, ich vertraue mich, was mein Abendessen betrifft, gänzlich deiner Expertise an." erwiderte er galant, da er davon ausging, dass sie ihre Speisekarte und Küche besser kannte, als er. Und vielleicht fand er so erneut etwas über sie heraus - immerhin wählte man bei Menschen, die man selbst nicht besonders gut kannte, meistens Dinge aus, die einem selbst ebenfalls zusagen würden.

"Und was den Tamdhu betrifft… darfst du mir die Flasche bringen, sofern du vor hast, mir beim Abendessen Gesellschaft zu leisten. Ansonsten werde ich mich mit einem Glas begnügen." Noch immer lag sein nüchterner Blick auf ihr, ruhig und still und ohne einen Gedanken zu verraten - lediglich der Ansatz eines höflichen, charmanten Lächelns umspielte seine Mundwinkel. Er würde sicherlich nicht all zu viel trinken, allerdings war es nicht notwendig, sie bereits im Voraus davon in Kenntnis zu setzen. "Außerdem lade ich dich gerne zum Abendessen ein, sollte es dein Zeit erlauben und du noch nicht dazu gekommen sein." Er wusste, dass es nicht so viel her machte, eine Frau in ihrem eigenen Betrieb ein zu laden, allerdings hatte er tatsächlich nichts gegen ihre Anwesenheit aus zu setzen. Und womöglich trank sie ja genug, um ihre Vorsicht ein wenig fallen zu lassen und mehr von sich zu erzählen.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich EmptySa 27 Feb 2016 - 23:40

“Mutig”, erwiderte sie lediglich knapp, während das Lächeln, das die Mundwinkel der Hexe umspielt hatte, ein wenig breiter wurde und sie schliesslich leise lachte. Andererseits fand sie es tatsächlich ein wenig mutig, dass er sie so blindlings entscheiden liess. “Ich denke, ich werde etwas Adäquates finden.” Und tatsächlich liebäugelte sie damit, ihm das Dry Aged Beef anzubieten. Die Zubereitung war nun nicht wirklich schwer, das Fleisch hatte hervorragende Qualität und schwerer als eine ordinäre Pizza wäre dieses Abendessen mit Sicherheit auch nicht.

Einen Moment dachte sie über die Einladung nach. Wägte ab, ob sie es ihren Mädchen zumuten konnte, sie mit dem Stress, der vorne herrschte, alleine lassen zu können. Andererseits kamen ihre Mädchen während ihrer Abwesenheit immer irgendwie zurecht. Und wenn man schon die Wahl zwischen charmanter, angenehmer und gönnerhafter Gesellschaft oder einem Haufen volltrunkener Lustmolche hatte, fiel die diese eigentlich nicht sonderlich schwer. Und da hat man schneller ein Date, als einem lieb ist, dachte sie, leise vor sich hinschmunzelnd. Da Damien ihr tatsächlich nicht wie der Typ Mann wirkte, der den Dingen einfach so ihren Lauf liess, fragte sie sich unweigerlich, wie gut er diesen Abend wohl geplant hatte - und ob er diese Situation wohl in seine Kalkulation mit einbezogen hatte. Und für sich beantwortete sie die Frage mit einem klaren ja, es schien zumindest stimmig. Sie schenkte ihm ein süffisantes Lächeln. “Dann sehen wir uns gleich zum Dinner.” Mit diesen Worten verliess sie den Raum, um die Bestellung an die Küche weiterzugeben und den Whiskey samt zwei Whiskeygläsern zu holen. Einige Momente später betrat sie wieder das Separee, stellte die Gläser und die Flasche ab. In einer geübten Bewegung füllte sie die beiden Gläser und hob ihr eigenes Glas zum Toast, während sie ihm tief in die Augen blickte. “Pour le bien.”
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich EmptySo 28 Feb 2016 - 14:10

"Manchmal muss man Risiken eingehen." erwiderte Damien nur mit einem geheimnisvollen kleinen Lächeln. Er hatte schon genug mit Hedgefonds gearbeitet - und erfolgreich sein Geld darin investiert - um deutlich risikobereiter zu sein, als man ihm wohl zutrauen wollte. Immerhin boten Hedgefonds zwar die Möglichkeit sehr große, hohe Gewinne ein zu streichen, hatten jedoch ein ebenfalls großen Verlustpotential. Letztendlich war es sein Geschick an der Börse gewesen, das seinen Reichtum unabhängig von dem Kapital seines Vaters ausgebaut hatte und es ihm nun seinen Versuch mit Vanguard Fonds überhaupt erst ermöglichte.
Allerdings lief es bisher sehr gut, und auch wenn er nicht mehr selbst so stark als Fondsmanager beteiligt war, wie es zuvor der Fall gewesen war, so war er doch bisher ausgesprochen zufrieden mit dem Verlauf seiner Geschäfte. "Und ich erwarte nichts anderes." fügte er hinzu, als sie erklärte, dass sie etwas adäquates finden würde, wobei weder Tonfall noch Mimik darüber Aufschluss gaben, wie hoch seine Erwartungshaltung wohl sein mochte. In Anbetracht der Tatsache, dass er lediglich auf etwas besseres als Tiefkühlpizza hoffte, war es jedoch tatsächlich nicht all zu schwer, ihr gerecht zu werden.

Als Vivienne zurück kehrte, hatte sie die Flasche und zwei Gläser dabei und hoffentlich auch für sich selbst eine Bestellung in der Küche aufgegeben - er würde sicherlich nicht vor ihr sitzen und essen, während sie nur an ihrem Glas nippte. Es würde sich zeigen, als wie klug sich sein Spontanentschluss letztendlich tatsächlich heraus stellte, allerdings war er für den Moment entspannt, gut gelaunt und interessiert. Er hatte sogar noch etwas Wein zum Essen übrig, der je nachdem, was Vivienne ihm bestellt hatte, besser oder schlechter passen würde. Danach würde er mit dem Alkohol jedoch zurückhaltender sein müssen. Nicht nur, da er eigentlich mit seinem eigenen Wagen hier war, selbst wenn er beschloss, mit dem Taxi heim zu fahren, hatte er definitiv kein Interesse daran, auch nur angetrunken zu sein. Davon, dass Trunkenheit in Frankreich als absolut verpönt galt und er durchaus die ein oder andere Verhaltensweise des Landes übernommen hatte, verachtete er Kontrollverluste schlichtweg zu sehr. Er war einmal richtig betrunken gewesen und diese Erfahrung, die inzwischen vielleicht fünfzehn Jahre her war, reichte ihm noch immer mehr als aus.

Dennoch griff er nach dem Glas mit dem schottischen Whisky und erwiderte ihren Trinkspruch mit einem charmanten Lächeln und ebenfalls auf Französisch, wobei er sich erneut fragte, wie viel der Sprache sie wohl tatsächlich beherrschte. Entspannt lehnte er sich in seinem Stuhl zurück und musterte sie erneut aus aufmerksamen Augen, die in diesem Augenblick farblich einem verregneten Himmel glichen, tief, still und in einer faszinierenden Mischung aus grau und blau, während er gemächlich an dem hochprozentigem Alkohol nippte, der tatsächlich geschmacklich nicht zu verachten war. Er genoss die angenehme, entspannte Stille zwischen ihnen, für ihn gab es keinen Grund für Worte, allerdings wäre er einer Unterhaltung nicht abgeneigt, wenn sie das Wort ergriff.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich EmptySo 28 Feb 2016 - 16:06

Den Mann nicht aus den Augen lassend, liess Vivienne sich ihm gegenüber nieder, schlug die Beine übereinander und nippte an ihrem Glas. “Ich hätte dich eher als jemanden eingeschätzt, der die Sicherheitsvariante vorzieht", gab sie zu und nahm damit den Faden des Gesprächs auf, das sie geführt hatten, bevor sie für einen Moment aus dem Separee verschwunden war. Andererseits hatte nichts je wirklich darauf hingedeutet, dass Damien zu dieser Sorte Mann gehörte, es war viel mehr ein Bauchgefühl. Schliesslich war er mutig - oder dumm - genug gewesen, sich auf einen Tanz auf Messers Schneide mit der Schwarzen Witwe einzulassen und war lebend aus der Auseinandersetzung hervorgetreten. Das wiederum konnte für sein ausserordentliches Verhandlungsgeschick sprechen oder aber auch lediglich bedeuten, dass er mehr Glück als Verstand besass. Seine Worte zuvor liessen allerdings nur einen möglichen Schluss zu. Offenbar spielte er gerne mit dem Feuer. Dann sieh’ besser zu, dass du dich nicht verbrennst, Schätzchen. Doch in der Tat musste sich die Hexe erneut eingestehen, dass dieser Mann wohl eine interessante Herausforderung darstellte, ein Ziel, das es zu erobern galt. An diesem Plan hatte sich seit ihrem ersten und letzten Aufeinandertreffen nichts geändert, auch wenn die genauere Planung aufgrund der vielen Arbeit und den Vorbereitungen für den heutigen Abend ziemlich in den Hintergrund gerückt worden waren. Doch jetzt, wo er ihr so gegenübersass, still, charmant und offenbar besser gelaunt, als sie ihn in Erinnerung hatte, waren die Gedanken nur allzu gegenwärtig.

Sie bedachte ihn mit einem charmanten, geheimnisvollen Lächeln, das ihre Absichten nur schwerlich offenbarte. Und doch lag da ein gewisses Funkeln in den blauen Augen der Hexe, die der Musterung des Mannes aufmerksam und eisern entgegenblickten. Der Farbton seiner Augen erinnerte sie unweigerlich an Sommergewitter, die mit Sturm und Regen über das Land fegten und an deren abruptem Ende eine angenehme Frische und Ruhe herrschte und für einen Augenblick fragte sie sich, ob sie mit ihrer Vermutung wohl Recht hatte und wie viel Wildheit wohl tatsächlich unter der stillen, beherrschten Oberfläche herrschte. Oder ob sie mit dieser erneuten Einschätzung wohl völlig danebenlag. Immerhin hatte er bereits die ein oder andere Überraschung bereit gehalten und der Instinkt der Hexe sagte ihr, dass sie sich wohl noch auf die ein oder andere Überraschung würde einstellen müssen. Sie würde es mit Sicherheit herausfinden. Zufrieden lehnte auch sie sich entspannt zurück, genoss das einvernehmliche Schweigen, das zwischen ihnen herrschte. Es bildete einen starken Kontrast zu dem geschäftigen Betrieb vorne an der Bar und die Ruhe fühlte sich gut an. Glücklichweise würde dieser Trubel am Ende der Nacht vorbei sein und alsbald wieder der gewöhnliche, rege Verkehr herrschen, der sie und ihre Mädchen weit weniger fordern würde, ohne dass ihnen allzu langweilig wurde. “Ein interessantes Datum für einen geschäftlichen Termin”, bemerkte sie nicht ganz unbelustigt, während ein Lächeln ihre Lippen umspielte und durchbrach letzten Endes die herrschende Stille mit ihren Worten. “Ich hoffe, dein Date ist gut verlaufen?”
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich EmptySo 28 Feb 2016 - 16:44

"Oh keine Sorge, ich bin mir sicher." antwortete er nüchtern, während er eine tiefe Ruhe und Gelassenheit ausstrahlte - die stille Selbstsicherheit eines Mannes, der sich des Erfolges seiner Entscheidungen vollkommen gewiss wähnte. Er war sich vollkommen darüber bewusst, dass sie ihn ebenso beobachtete und ein zu schätzen versuchte, wie er es bei ihr tat, allerdings hatte er, seinem Misstrauen zum Trotz, eigentlich relativ wenig zu verbergen, und wenn man ihm die richtigen Fragen stellte, bekam man sogar gelegentlich informative Antworten. Zumindest, wenn er in Plauderstimmung war. Allerdings war er gerade eher still, genoss die Ruhe und den Anblick, der sich ihm bot. Sie hatte schöne Augen, stellte er erneut fest. Vor allen Dingen intelligente Augen, und Intelligenz war durchaus etwas, das er zu schätzen wusste. Er kaum auch mit Menschen zurecht, die ein wenig einfach waren, allerdings waren gerade entsprechende Frauen oft ermüdend und anstrengend.

Als sie wieder sprach, zuckte es kurz amüsiert um seine Mundwinkel. "Ich habe das Datum nicht ausgewählt. Es war mein Kontakt, der diesen Termin vorschlug, allerdings hatte ich nichts dagegen ein zu wenden. Außer Papierbergen und Tiefkühlpizza erwartet mich Zuhause nichts. Und Papier ist geduldig, habe ich mir einmal sagen lassen." Er bevorzugte es zwar, seinen anfallenden Papierkram strukturiert, prioritätenorientiert und frühzeitig ab zu arbeiten, allerdings gab es tatsächlich keine Papiere oder Emails mehr, die zwingend an diesem Abend beantwortet oder bearbeitet werden mussten, selbst jene, die er mitgenommen hatte, konnten getrost bis zum nächsten oder übernächsten Tag warten. "Und ja, tatsächlich lief an diesem Tag bisher alles zu meiner vollsten Zufriedenheit. Ich hoffe, du hattest ebenfalls einen erfolgreichen Abend bisher?" Zumindest liess die Tatsache, dass der Club bereits am frühen Abend recht voll gewesen war, diesen Schluss zu.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich EmptySo 28 Feb 2016 - 21:31

Amüsiert hob sie eine Braue, betrachtete ihn mit stiller Belustigung und nippte erneut an ihrem Glas, ehe sie antwortete. “Ich an deiner Stelle würde mir wohl Gedanken um die Art meiner Kontakte machen.” Ein leises, dunkles Lachen ertönte, als sie zu Ende gesprochen hatte und tat ihrer guten Laune und ihrer Belustigung keinen Abbruch. “Scheint, als hättest du einen Fanclub”, schob sie trocken hinterher. Das wiederum war nur schwer von der Hand zu weisen. Schliesslich hatten sich schon bei seinem letzten Besuch im Dashing Venue sämtliche Köpfe nach ihm umgedreht und die Mädchen ihm tuschelnd und kichernd nachgesehen. Vivienne konnte es ihren Mädchen nicht einmal verübeln. Derart attraktive Kundschaft hatten sie nicht allzu oft. Da war man doch durchaus geneigt, häufiger einen Blick auf ihn zu werfen, als die Höflichkeit es gebot.

Der kühne Ausdruck wich einem Ausdruck von Erstaunen, der für einen Moment die Züge der Rothaarigen völlig in seiner Gewalt hatte. “Tiefkühlpizza?”, fragte sie nach, als habe sie ihn gerade nicht richtig verstanden. Und wieder ein Punkt auf der Überraschungsliste. "Du überraschst mich in der Tat doch immer wieder aufs Neue”, gab sie trocken zu, wohl wissend, dass ihre Bestürzung ihn wohl sehr amüsieren musste. Und dabei gab sie doch sonst immer so viel auf ihrer normalerweise ziemlich ausgeprägte, gute Menschenkenntnis. Andererseits hatte er ihr gegenüber nicht einmal erwähnt, dass er nicht kochen konnte? Irgendwie musste Mann sich ja ernähren. “An deiner Stelle würde ich wohl auch lieber jeden abendlichen Auswärtstermin mitnehmen, den ich kriegen könnte.” Bei einem Geschäftsessen gab es wenigstens anständige Mahlzeiten. Umso zufriedener stimmte sie ihre eigene Auswahl für das Dinner an diesem Abend, das sie mit ihm einzunehmen gedachte. Gewöhnlich war es nicht ihre Art, im Club zu essen. Normalerweise ass sie bevor die Tore des Clubs öffneten, meistens kochte sie eine kleine Mahlzeit oder vernichtete Reste des Vorabends. Es war wirklich ein Jammer, dass sie so selten Besuch empfing, den sie von ihren Kochkünsten überzeugen konnte. Und seit die kleine Russin hier lebte, war sie selbst kaum mehr dazu gekommen, selbst etwas zuzubereiten. Eines musste man der Kleinen lassen: Eine Küche beherrschte sie wie keine zweite und Vivienne war noch nie ein Mädchen untergekommen, das derartigen Spass dabei hatte, sich in der Küche auszutoben.

“Ich kann mich nicht beschweren”, beantwortete sie Damiens Frage schliesslich lächelnd. “Aber ob der Abend tatsächlich so erfolgreich war, wie ich ihn bisher einschätze, wird wohl der Kassensturz zeigen.” Allerdings hatte sie genug Erfahrung, die Umsätze des bisherigen Abends gut einschätzen zu können und war durchaus guter Dinge. “Papier ist so lange geduldig, bis die Behörden aufkreuzen und deine Bücher prüfen wollen.” Das war in den vergangenen Jahren schon durchaus einige Male vorgekommen. Vivienne kümmerte sich allerdings mit grösster Sorgfalt um ihre Buchhaltung. Sie handelte vorausschauend genug, um zu wissen, dass es immer einen armen Tor gab, der glaubte, er könne ihr irgendwie ans Bein pinkeln, indem er sie bei den Finanzbehörden ankreidete und ihr eine Betriebsprüfung auf den Hals hetzte. Auf die Idee kam man allerdings nur einmal. Sie hatte ihre Mittel und Wege, dafür zu sorgen, dass so eine Idee nicht erneut in den Köpfen der armen Irren auftauchte. Und doch versuchte man es immer wieder. “Selbstverständlich gab es nie irgendwelche Beanstandungen”, erläuterte sie, um potentiell aufkeimende Zweifel sofort auszuräumen und war sich dabei sehr sicher, dass Damien dazu in der Lage war, zwischen den Zeilen zu lesen.
Ein leises Klopfen lenkte die Aufmerksamkeit der Hexe für einen kurzen Moment von dem Mann zur Tür, die sich kurz darauf vorsichtig öffnete. Ein zufriedenes Lächeln breitete sich auf ihren Zügen aus und sie rutschte nach vorn an den Tisch, um das servierte Abendessen zu begutachten. Sie wartete bis das Mädchen, das das Essen serviert hatte, wieder die Tür hinter sich geschlossen hatte, ehe sie ihre Aufmerksamkeit wieder dem Mann ihr gegenüber widmete. “Ich hoffe, meine Auswahl konnte deinen Erwartungen gerecht werden. Bon appetit, chérie.”
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich EmptySo 28 Feb 2016 - 22:23

Damien verfolgte die Worte und Reaktionen seines Gegenüber aufmerksam, jedoch ohne wirklich viel seiner eigenen Gedanken Preis zu geben. Ein bisschen wunderte er sich, weshalb er sich Gedanken über seine Kontakte machen sollte - und was das mit einem 'Fanclub' zu tun hatte. Andererseits wusste sie vermutlich nicht, mit wem er hier gewesen war. Es war ja immerhin durchaus möglich, dass ihn Jemand am Valentinstag an so einen Ort einlud, um ihm Avancen zu machen…. auch wenn er es bei der Person an diesem Abend ausgesprochen unwahrscheinlich fand. Ihre offensichtliche Bestürzung über die Tiefkühlpizza amüsierte ihn hingegen tatsächlich ungemein - und übertraf, zumindest was ihre Fassungslosigkeit betraf, Trinitys Reaktion noch einmal um Längen. Wir sehen uns gerade das zweite Mal, Vivienne. Natürlich überrasche ich dich noch, dachte er dabei milde belustigt. Was erwartete sie - ihn bereits jetzt schon so gut einschätzen zu können? Ausgesprochen unwahrscheinlich. Niemand konnte eine Person nach so wenigen, kurzen Treffen bereits so gut einschätzen, um nicht mehr von ihr überrascht zu werden.

"Bei den meisten Geschäftsterminen habe ich ohnehin wenig andere Wahl, als daran Teil zu nehmen." Erwiderte er trocken. Das war vermutlich einer der Hauptgründe, aus welchen er sich nicht einmal im Ansatz darum bemühte, kochen zu lernen. Wäre es tatsächlich so, dass er regelmäßig für sich selbst sorgen müsste, würde es ihn sicherlich genug stören, um sich mit der Problematik auseinander zu setzen. Aber so? Er war ohnehin ständig beschäftigt oder geschäftlich unterwegs und selbst wenn er kochen lernen wollte, hätte er keine Zeit dazu. Wozu also an dieser Stelle Kapazitäten verschwenden?
Als sie seine Frage letztendlich beantwortete, nickte er leicht. Sie wirkte ausgesprochen zufrieden und er bezweifelte anhand dessen, was er bisher gesehen hatte, nicht, dass sie vermutlich ordentliche Gewinne einstreichen würde - außer natürlich, sie hatte sich in der Planung bereits gravierend verschätzt und zu hohe Ausgaben in der Planung und Vorbereitungen getätigt. Allerdings schätzte er sie nicht so ein, sie wirkte zumindest bisher zumindest in diesem Punkt durchaus wohl kalkuliert - andererseits hätte sich der Club vermutlich überhaupt nicht so lange gehalten, wäre es anders.

Ihre Erwähnung der Behörden verfolgte er ebenfalls aufmerksam, wobei es Jemanden beinahe misstrauisch machen konnte, wie schnell sie versicherte, dass natürlich niemals etwas Negatives heraus gekommen war. Gerade bei einem illegal betriebenen Bordell musste sie bei Besuchen von Behörden und Polizei sicherlich ausgesprochen vorsichtig sein, und es war sicherlich leicht genug, Informationen an entsprechende Stellen zu streuen, um der Besitzerin eins aus zu wischen. Immerhin hatte sie sicherlich nicht nur Freunde - nicht nur, weil kein erfolgreicher Geschäftsmann ohne Gegner oder Neider war, sondern auch aufgrund ihres charmanten Wesens. Ein paar Auszüge hatte er immerhin vor wenigen Wochen selbst genießen dürfen, und sie war kurz davor gewesen, selbst ihn zu verärgern.
Seine Gedanken wurden von einem Klopfen an der Tür unterbrochen, kurz darauf wurde ihnen beiden das Abendessen serviert. Das Geschirr war auf schlichte Weise elegant und hochwertig, wenn auch nicht zu luxeriös und passte gut zu dem sonstigen Ambiente des Dashing Venue - eine Tatsache, die seine These bezüglich Viviennes Vorliebe für stimmige Gesamtwerke unterstützte. Ihre Worte allerdings brachten ihn dazu, ihr erneut in die Augen zu blicken, während er träge und schmal lächelte - und Humor ins einen Augen funkelte. "Nun… besser als Tiefkühlpizza ist es allemal. Bon appetit, Vivienne." Er wusste, dass es gemein war, da das Essen tatsächlich vorzüglich aussah - und auch roch - allerdings gab es einfach Augenblicke, in welchen er sich den ein oder anderen Scherz nicht verkneifen konnte… selbst, wenn es genug Personen gab, die seine Scherze nicht als solche erkannten oder seinen Humor nicht verstanden.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich EmptyMo 29 Feb 2016 - 19:25

“Chéri, alles ist besser, als Tiefkühlpizza”, erwiderte die Hexe trocken und bedachte den Mann mit einer erhobenen Braue. Und meinte ihre Worte durchaus ernst. “Tiefkühlpizza…”, murmelte sie leise, noch immer ungläubig und nahezu entsetzt über diese Tatsache. Es gab eben Dinge, die konnte man nicht verstehen. Es passte einfach nicht zusammen. Ein Geschäftsmann, so kühl und beherrscht wie er, ein Mann, der Qualität durchaus zu schätzen wusste - schliesslich hatte er das bereits bei ihrem letzten Aufeinandertreffen bewiesen - und Tiefkühlpizza? Nein, das passte in den Augen der Hexe tatsächlich nicht zusammen. Kaum merklich schüttelte sie den Kopf, um ihre Gedanken auf etwas anderes zu lenken, als auf Tiefkühlpizzen und ihr Blick blieb für einen Moment an ihm hängen, an den markanten Gesichtszügen, die sich unter ihren Fingern ebensogut angefühlt hatten, wie sie es sich vorgestellt hatte. Und diese Haare… Erneut musste Vivienne feststellen, dass ihm wohl jedes Haarmodel vor Neid die Pest an den Hals wünschen musste, so gepflegt und weich wirkte sein Haar. Den Bruchteil einer Sekunde kam ihr ein Gedanke in den Sinn, den sie bereits bei ihrem letzten Aufeinandertreffen gehegt hatte - sich einfach auf seinem Schoss zu platzieren, nur um ihre Finger in seinem dichten, dunklen Haar vergraben zu können. Doch auch diesen Gedanken tat sie mit einem leichten Kopfschütteln ab und widmete sich stattdessen lieber ihrem Essen.

Wie erwartet, schmeckte das Essen hervorragend und eigentlich war Vivienne sogar sehr dankbar dafür, dass Damien sie eingeladen hatte. Durch die ganzen Vorbereitungen und den Stress hatte sie in den letzten Tagen weniger gegessen, weil ihr schlicht die Zeit dazu gefehlt hatte und jetzt bemerkte sie, wie hungrig sie eigentlich wirklich war. Aber so schmeckte das Essen dafür gleich nochmal so gut. Nachdem sie ihren Teller geleert hatte, leerte sie das Whiskey-Glas, befüllte es erneut und lehnte sich schliesslich zurück. Der zufriedene Ausdruck auf den Gesichtszügen der Hexe sprach vermutlich allein schon Bände.
“Ich hoffe, es hat geschmeckt?”, fragte sie ihn schliesslich, als auch er das Besteck auf den leeren Teller legte.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich EmptyMo 29 Feb 2016 - 20:13

Ihre trockene Aussage, dass so ziemlich alles besser sei, als Tiefkühlpizza, belustigte Damien genug, um leise in sich hinein zu lachen und anschließend für einen kurzem Moment ein leichtes, schiefes Grinsen zurück zu lassen, das gut zu dem amüsierten Funkeln in seinen Augen passte. "Ich bin der Meinung, dass du Tiefkühlpizza Unrecht tust. Es gibt einige wirklich gute Sorten, außerdem sind sie einfach und schnell zubereitet. Ich glaube ohne diese großartige Invention wäre ich bereits lange verhungert." Er übertrieb ein wenig, immerhin gab es noch immer die Möglichkeit von Lieferdiensten, und Nudeln mit Tomatensoße bekam er ebenfalls noch selbstständig zustande, dennoch war es - zumindest noch - traurige Tatsache, dass er sich derzeit mindestens einmal im Monat Tiefkühlpizza machte - weil es einfach und schnell war und er nicht eine halbe Stunde auf den Pizzaboten lauschen musste, nur um nach einer Stunde endlich kaltes Abendessen vorgesetzt zu bekommen, weil mal wieder irgendein unfähiger Kurier seine Adresse nicht gefunden hatte.

Aber da das Essen tatsächlich bedeutend besser war, widmete er sich zufrieden und stillschweigend erst einmal der Auswahl der Barbesitzerin, die genau seinem Geschmack entsprach, und bedeutend hochwertiger, als er dem Laden bei seinem ersten Besuch zugetraut hatte. Dabei war er sich den langen Blicken seiner Begleitung sehr bewusst, fragte sich jedoch nur stumm, was wohl in ihrem hübschen Kopf vor sich gehen musste, brach die Stille jedoch nicht. Erst, als sie ihr Whiskyglas leerte - er hatte sich zu dem Essen doch für Wasser entscheiden und nur gelegentlich an dem Whisky genippt, entsprechend voll war sein eigenes - zeigte sich erneut eine Regung in der stillen Mimik, während er eine Augenbraue kurz anhob. Nun gut - sollte sie diese Trinkgeschwindigkeit beibehalten, so würde sie sicherlich nur zu bald gesprächiger werden. Allerdings hoffte er, dass sie ihre Grenzen kannte. Es gab wenig, das er unerfreulicher empfand, als stark berauschte Menschen.
"Ja, es hat vorzüglich geschmeckt." antwortete er jedoch galant, während er sein Besteck auf dem Teller zurück legte und nun ebenfalls an seinem Whisky nippte. Er hatte immerhin Zeit und wenn er das Glas trank, würde es anschließend etwa vier Stunden dauern, bis er wieder unter einem unbedenklichen Promillewert war, auch wenn er laut Gesetz vermutlich bereits etwa eine Stunde später wieder fahren dürfte - allerdings war er zu vernünftig, um es wirklich darauf ankommen zu lassen, wenn es nicht sein musste, und er bezweifelte, dass der Laden bereits um zwei schließen würde…. entsprechend hatte er genug Zeit, den Alkohol ab zu bauen und anschließend sicher nach Hause fahren zu können.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich EmptyMo 29 Feb 2016 - 21:33

Überraschung zeichnete sich in Viviennes Gesichtszügen ab. Sie hob die Brauen und schürzte die Lippen, während sich im Blick ihrer saphirblauen Augen Überraschung und Belustigung vermischten. Unwillkürlich fragte sie sich, was sie wohl besonders Lustiges gesagt haben musste, dass sie es geschafft hatte, Mister Eisklotz mehr als nur diesen Anflug, den Hauch eines Lächelns abzuringen. Doch sie musste zugeben, das schiefe Grinsen, mit dem er sie bedachte, gefiel ihr ausserordentlich gut. Es passte zu dem amüsierten Funkeln in den Augen des Mannes und hatte durchaus etwas Anziehendes an sich. Entspannt lehnte sie sich zurück und bedachte ihn mit einem Lächeln. Sie mochte sein Lächeln und hoffte inständig, diesen Ausdruck noch häufiger auf seinem Gesicht zu sehen. Offenbar besass er doch mehr Humor, als sie zunächst angenommen hatte. “Ein gutes Steak und ein Beilagensalat sind schneller zubereitet und schmecken weitaus besser”, gab sie trocken zurück und nippte an ihrem Glas. “Aber es scheint, als sollte ich dem Erfinder der Tiefkühlpizza dankbar sein. Schliesslich sässen wir sonst nun nicht zusammen hier, nicht wahr?” Ihre Miene nahm einen belustigten Ausdruck an. War das denn zu fassen? Da sass sie hier mit ihrer Kundschaft zusammen, gönnte sich ein gutes Steak und einen guten Scotch und dann philosophierten sie über Tiefkühlpizza!

Mit einem leichten Kopfschütteln versuchte sie noch immer die Tatsache zu verarbeiten, dass ihr Gegenüber ein Verfechter von Fastfood - denn nichts anderes waren Tiefkühlpizzen in ihren Augen - war. “Ich könnte dir durchaus ein paar einfache Dinge beibringen, die mindestens genauso… einfach… zuzubereiten sind, wie eine ordinäre Tiefkühlpizza”, erklärte sie schliesslich vielleicht ein klein wenig grossspurig. Sie deutete auf den leeren Teller vor ihm. “Das zum Beispiel. Es mag zwar in der Anschaffung ein wenig hochpreisiger sein, als eine Pizza aus dem Tiefkühlfach im Supermarkt, doch ich gehe fest davon aus, dass du den Unterschied in der Qualität geschmeckt hast. Je nachdem, wie dick das Fleisch ist, reicht es vollkommen aus, es von jeder Seite zwei Minuten scharf anzubraten - vorausgesetzt, du magst es Englisch”, erklärte sie ganz fachmännisch. Und in der Tat schien sie bei dem Thema aufzugehen. Auch wenn es wohl ein wenig befremdlich war, sich über Pizza und das Kochen zu unterhalten. Doch Unterhaltungswert hatte dieses Gespräch allemal.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich EmptyMo 29 Feb 2016 - 21:51

Mit wachsender Belustigung verfolgte Damien die Ausführungen der Barbesitzerin, die offensichtlich nicht gelogen hatte, als sie Kochen als eines ihrer Hobbys genannt hatte. Tatsächlich klang es nicht wirklich schwer, wie sie es beschrieb... und doch erschien ihm der Aufwand größer, als bei einer Pizza. Immerhin musste er für einen Salat das Gemüse waschen, schälen schneiden und dann noch noch heraus finden, wie man ein halbwegs genießbares Dressing zubereitete, wenn man keines aus einer Glas- oder Plastikflasche verwenden wollte. Gut, auch einen Salat würde er vermutlich noch selbst zubereiten können, allerdings war das nicht einmal sein Punkt.

"So, könntest du." erwiderte er nur, noch immer milde amüsiert, während Humor in seinen Augen glomm. Zuerst bot sie ihm an, ihn zu sich zum Essen ein zu laden, nun bot sie ihm an, sich sein Essen in ihrer Anwesenheit selbst zu kochen - er war gespannt, welche Gestalten ihre Planung für das womögliche Treffen wohl noch annehmen würde. "Und Fleisch, welches in der Anschaffung teurer als eine Tiefkühlpizza ist.. ich weiß ja nicht, ob ich mir das leisten kann." Er schüttelte träge den Kopf und verbarg sein Lächeln hinter dem Glas, an dem er träge nippte. "Ich muss mir immerhin noch irgendwie die Beilagen dazu leisten können, nur von dem Fleisch und einem bisschen Kaninchenfutter werde ich sicherlich nicht satt." stellte er trocken fest.

"Außerdem müsste ich mein Frühstück, welches - sofern ich dazu komme, mehr als Kaffee zu trinken - aus Cornflakes besteht, um ein paar sinnlose Kohlenhydrate erweitern. Immerhin ist mein Körper darauf ausgelegt, dass ich mich ungesund ernähre. Selbst zubereitetes essen aus frischen Zutaten, ich bin mir nicht sicher, ob sich das nicht unvorteilhaft auf meine Figur auswirken könnte... am Ende nehme ich noch ab und muss meine Garderobe neu anpassen lassen." Sein Tonfall war nüchtern genug, damit man seine Worte durchaus für die Wahrheit halten konnte, und doch lag ein Ausdruck in seinen Augen, der diese Annahme Lügen strafte - zumindest, wenn man genau genug hinsah und über ausreichend Menschenkenntnis verfügte, um die feinen Nuancen seiner Mimik deuten zu können.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich EmptyDi 1 März 2016 - 21:47

Vivienne gab sich gar nicht mehr erst die Mühe, zu versuchen, ihr Lächeln zu verbergen. Ihre saphirblauen Augen ruhten auf ihm und sie musste feststellen, dass ihr das humorvolle Funkeln in seinen Augen durchaus zusagte. Man traf nicht jeden Tag einen Menschen, der einen derart trockenen Humor besass, dass man beinahe befürchten musste, er spucke jeden Moment Staub. Sie fragte sich, wie oft seine Form von Humor wohl schon völlig fehlinterpretiert und missverstanden worden war. Vermutlich ziemlich oft, beantwortete sie sich diese Frage gedanklich selbst und erneut umspielte ein amüsiertes Lächeln ihre roten Lippen. Sie lehnte sich ein wenig vor, um die Ellbogen auf dem Tisch abzustützen und ihr Kinn auf die ineinander verschränkten Finger zu legen.
"Allerdings, das könnte ich", antwortete sie selbstbewusst. Und für den Bruchteil einer Sekunde fielen ihr noch jede Menge andere Dinge ein, die sie in ihrer Küche anstellen konnte, auch wenn diese mit Essen nur noch sehr weit entfernt etwas zu tun hatten. Seine Antwort entlockte ihr erneut ein leises, dunkles Lachen. "Aber für einen Besuch bei mir reicht es dann doch, ja? Ich muss zugeben, mir sagt deine Prioritätenliste durchaus zu."

"Pizza und Cornflakes...?" Die Hexe zog eine Braue nach oben und betrachtete ihr Gegenüber, nicht ganz unbeeindruckt. Dann schüttelte sie ein wenig ungläubig den Kopf und eine Haarsträhne löste sich aus der Hochsteckfrisur und fiel ihr ins Gesicht. Jetzt wurden seine Scherze aber wirklich schlecht. Zumindest hoffte sie, dass er nur scherzte. "Das wirst du doch wohl kaum ein echtes Frühstück nennen", gab sie, leicht entsetzt, zurück und war sich noch immer unsicher, wie ernst er das tatsächlich gemeint hatte.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich EmptyDi 1 März 2016 - 22:14

Ihre Worte sorgten dafür, dass es erneut um die Mundwinkel des Mannes zuckte, dem viele Personen bereits unterstellt hatten, er sei humorlos oder kalt wie Eis, obwohl es seinem Empfinden nach nicht zutraf. Er hatte durchaus Humor - nur eben trockener und auch stiller, als der vieler anderer Menschen. Sie zumindest schien seinen Humor zu verstehen, und ihm gefiel ihr dunkles Lachen, das in diesem Augenblick keinesfalls gekünstelt wirkte, sondern erfrischend authentisch.

Wie schockiert sie anschließend auf die Cornflakes reagierte, steigerte Damiens Belustigung weiter. "Nein, das tue ich tatsächlich nicht." antwortete er vollkommen ernst und nüchtern, während nur die Ahnung von Humor in seinen Augen verriet, dass er noch immer zu Scherzen aufgelegt war, während weder seine Mimik noch sein Tonfall etwas verrieten. "Pizza und Cornflakes ist eine wirklich barbarische Mischung. Entweder ich trinke nur Kaffee, oder ich esse Cornflakes oder ich kümmere mich um Pizzareste - sofern es solche denn gibt. Aber Cornflakes und Pizza kombiniert? Mit Verlaub, etwas derartiges würde ich niemals frühstücken. Immerhin besitze ich Geschmack.

Nun gut, über die Sache mit dem Geschmack konnte man sich - gerade nach derartigen Äußerungen - durchaus streiten, allerdings steckte doch eine ausgesprochen große Portion Scherz hinter der Aussage. da Damien definitiv kein Morgenmensch war, blieb es tatsächlich meist bei Kaffee, da er selten wirklich viel Appetit nach dem Aufstehen hatte. Wenn er jedoch vernünftig frühstücken wollte, dann auch durchaus Baguette oder Croissants mit entsprechender Paté oder Marmelade. Die Cornflakes waren eher ein Notbehelf für verschlafene Sonntage voller Papierkram und ohne anderweitige Termine. Aber vermutliche würde er gänzlich in ihrer Achtung sinken, wenn er ihr auch noch davon berichtete, wie genau er solche Tage zu verbringen pflegte.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich EmptyMi 2 März 2016 - 22:18

Das leise Lachen der Hexe wurde bei seinen Worten noch ein wenig herzlicher und abermals schüttelte sie den Kopf. „Nein, nein. So habe ich das gar nicht gemeint“, lachte sie. Doch in einem Punkt musste sie ihm eindeutig zustimmen. Cornflakes und Pizza waren wirklich eine abartige Mischung! „Ich meinte viel eher beides getrennt. Das ist schon schlimm genug.“ Ihre Augen ruhten auf ihm, ihr Blick begegnete dem seinen. So schnell konnten Missverständnisse entstehen. „Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.“ Herausfordernd funkelte sie ihn an und ging nur allzu gerne auf seine fast schon empörte Aussage, dass er Geschmack hatte, ein. Selbstverständlich hatte er Geschmack! Daran zweifelte die Hexe mittlerweile nicht einmal mehr im Ansatz. Und selbst über diesen kleinen Frevel, was Tiefkühlpizza anging, konnte sie geflissentlich hinwegsehen.

Ihre Bestürzung schien ihn wohl sehr zu amüsieren. Nicht, dass sie etwas dagegen hätte, sie mochte sein Lächeln. Es passte so unfassbar gut in das attraktive Gesicht des Mannes, wobei 'attraktiv' eine Bezeichnung war, die ihm schon kaum mehr gerecht wurde. Vivienne war sich sicher, dass man Damien getrost als die personifizierte Perfektion betrachten konnte. Alles an ihm war makellos – bei den Haarspitzen angefangen über das markante Gesicht bis hin zu seiner Kleidung und seiner Haltung. Das einzige Manko, das sie bisher entdeckt hatte, waren Cornflakes und Tiefkühlpizza. Es würde wohl eine Weile dauern, bis sie wirklich darüber hinwegkam. „Ich bevorzuge eine Kanne schwarzen Kaffee zum Frühstück“, erklärte sie schliesslich ihre eigenen Frühstücksgewohnheiten. Das Frühstück war zwar die wichtigste Mahlzeit des Tages, doch kam Vivienne nur äusserst selten in den Genuss eines echten Frühstücks. Das war allein schon der Tatsache geschuldet, dass sie gewöhnlich dann zu Bett ging, wenn andere aufstanden.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich EmptyDo 3 März 2016 - 7:32

Als Vivienne lachend erklärte, dass sie es so gar nicht gemeint hatte, nickte der Geschäftsmann nur, seine eigene Miene inzwischen wieder sehr nichtssagend, wenngleich seine gesamte Körperhaltung entspannt war und er so unterschwellig durchaus eine gewisse Zufriedenheit ausstrahlte. "Ich weiß." antwortete er nüchtern auf ihre weitere Ausführung, dass sie beides getrennt meinte und man sich über Geschmack streiten konnte, ehe er träge an dem Whisky nippte. Dabei bezog er seine Aussage eigentlich auf ersteres - ihm war durchaus bewusst gewesen, dass sie keine Kombination aus beidem gemeint hatte, allerdings amüsierte es ihn umso mehr, dass sie seine Worte scheinbar für voll genommen hatte, auch wenn nur der Ausdruck in seinen Augen davon zeugte.

"Direkt eine gesamte Kanne?" fragte Damien nach, während lediglich höfliches Interesse aus seinem Tonfall klang. "Mir reichen üblicherweise ein oder zwei Tassen, ehe ich zur Arbeit aufbreche." Dort trank er den Morgen über noch etwas mehr Kaffee, allerdings zählte das für ihn nicht mehr zum Frühstück. "Insgesamt ist es allerdings so, dass ich mein Frühstück eher französisch denn amerikanisch halte." fügte er hinzu. In Frankreich besaß das Frühstück keinen hohen Stellenwert, da Mittag- sowie Abendessen üblicherweise mehrgängige Menüs enthielten und man nicht noch vom Frühstück satt sein sollte. Selbst zu Schulzeiten war es so meist ein Croissant oder etwas Baguette gewesen, dazu Saft oder seltener Kakao, wenn er überhaupt etwas gegessen und nicht nur getrunken hatte. Daran hatte sich auch im Erwachsenenalter nicht viel geändert, und seit dem College war es tatsächlich so, dass er meist nur Kaffee oder Espresso trank, und dafür gut zu Mittag aß und nur selten mal Croissants oder Baguette frühstückte, wenn er gerade die Lust dazu hatte, zum Bäcker zu laufen. Was am Morgen meist nicht all zu wahrscheinlich war. Ich sollte mir wirklich eine Haushälterin einstellen. Bisher kam nur mehrmals die Woche eine Putzkraft, allerdings war ihre Arbeit eher unbefriedigend und kochen oder einkaufen ging sie auch nicht.
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich EmptyDo 3 März 2016 - 9:00

SMS von Sasha Pajari an Vivienne Labeth:

Hallo vivi! Bin im wald verfahren, habe jedoch nette frau getroffen. Sie begleiten mich zurück. Es ist nur später. Keine sorgen! xoxo sasha
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich EmptyDo 3 März 2016 - 22:26

Auf diese schon beinahe selbstgefällige Antwort gab Vivienne lediglich ein leises Schnauben zurück und schürzte die Lippen. "Sehr witzig", kommentierte sie nüchtern und führte ihr Glas an die Lippen. Na aber immerhin amüsierten sie sich.
"Meistens ja", beantwortete sie die Frage nach der Kaffeekanne wahrheitsgemäss. "Chéri, irgendwie muss ich ja wach werden. Aber zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich die übliche Frühstückszeit nicht selten verschlafe." Was nun auch nicht wirklich abwegig war, schliesslich leitete sie einen Nachtclub. Sie machte eine kurze Pause, in der sie erneut an ihrem Glas nippte und nachdachte. Ob Damien wohl bewusst war, wie seine Worte klangen? "Französisches Frühstück, hm?" Die Lippen der Hexe zuckten verdächtig. "Dazu fällt mir in der Tat etwas ein", lächelte sie süffisant. "Allerdings hat das weniger mit Baguettes oder Croissants zu tun", fügte sie trocken hinterher.
Noch ehe sie weitersprechen konnte, ertönte ein dumpfes Summen und überrascht zuckte die Hexe für einen Moment kaum merklich zusammen. "Entschuldige mich bitte." Mit diesen Worten griff sie ein wenig undamenhaft in ihren Ausschnitt und fischte ein Handy aus diesem heraus, das vor sich hin surrte. Ihre Miene war schlagartig ausdruckslos und nüchtern. Ohne auf das Display zu sehen, war Vivienne sich sehr sicher, dass die SMS, die das Brummen des Handys verursacht hatte, nur von Sasha stammen konnte. Alle anderen Mädchen wussten entweder, wo sie Vivi finden konnten und kamen persönlich vorbei, wenn es ein Problem gab oder sie liessen sie in Ruhe. Doch Sasha hatte da einen Sonderstatus - zumindest noch. Sie warf einen Blick auf die eingegangene Nachricht und legte für einen Moment nachdenklich die Stirn in Falten. Sie las die SMS noch zwei weitere Male, ehe sie den Sinn der Worte verstand - oder zu verstehen glaubte. Wenigstens war die Kleine so verlässlich und gab Bescheid, dass sie sich verspäten würde. Was zum Teufel machst du im Wald?! Sie wollte gar nicht weiter darüber nachdenken.


Zuletzt von Vivienne Labeth am Fr 4 März 2016 - 8:25 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Separee-Bereich   Separee-Bereich EmptyFr 4 März 2016 - 6:14

Das ziemlich spitze 'sehr witzig' der Rothaarigen, liess Damien erneut kurz lächeln. Ja, das ist es. Während sie weiter sprach, wusste Damien nicht, was ihn mehr verwundern sollte... der Gedanke daran, wie sie Morgens übellaunig eine gesamte Kanne Kaffee in sich hinein kippte, oder die Tatsache, dass sie überhaupt zu einer Zeit aufstand, die noch als 'Morgen' zu bezeichnen war. Wäre er aufgrund seines Berufes nokturnal, würde er vermutlich überhaupt nicht auch nur in Erwägung ziehen, vor dem Mittagessen auf zu stehen. Allerdings war seine morgendliche schlechte Laune weniger an die Uhrzeit, denn an die Tatsache des Aufstehens gebunden, und er war ausgesprochen froh, dass es inzwischen Niemanden mehr gab, der Zeuge dessen wurde. In der Schulzeit zumindest hatte seine morgendliche Übellaunigkeit nicht selten für milden Spott gesorgt.

Ihr Kommentar bezüglich des französischen Frühstücks irritierte Damien und tatsächlich dauerte es etwas, bis er den Zusammenhang herstellen konnte zu dem, was sie wohl meinte. Dennoch kam er nicht dazu, etwas zu erwidern - so wenig, wie sie dazu kam, weiter zu sprechen - da das dumpfe Vibrieren eines Smartphones erklang. Aus Instinkt heraus griff er nach seiner Jacketttasche, hielt dann jedoch inne, als seine Begleitung sich beherzt in de Ausschnitt griff und dort ein Telefon hervor zog. Er beobachtete diese Geste mit leicht gehobener Augenbraue, während er sich wieder bequemer hin setzte und höflich abwartete.

Er konnte sehen, wie die Miene der Frau ausdruckslos und nüchtern wurde, während sie den Text las... und erneut las... und direkt noch einmal, wobei ihre Züge nachdenklich wurden und er meinte, zumindest kurzzeitig etwas wie Sorge darin zu entdecken. "Ist alles in Ordnung?" fragte er ausgesprochen sanft nach, nachdem er sich sicher war, dass sie nun wirklich mit lesen fertig war. Er würde es durchaus respektieren, wenn sie mit ihm - einem Fremden - nicht über sehr offensichtlich Privates sprechen wollte, allerdings gebot es sein persönliches Ehrgefühl, doch zumindest nach zu fragen und im Zweifelsfall seine Hilfe an zu bieten.
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