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 Blood by Blood

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Jade Ledoux
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BeitragThema: Blood by Blood   Fr 30 Okt 2015 - 23:33

Buch o. -serie / Film o. -reihe / Serie:
True Blood & Steven King's 'Carrie'

Entliehene Charaktere:

Eric Northman (True Blood)
Carrietta White (Steven King's 'Carrie')

Im Original von:

Was Wikipedia zu True Blood schrieb:
True Blood (englisch für „Wahres Blut“) ist eine US-amerikanische Drama-Fernsehserie mit Horror- und Fantasy-Elementen von Alan Ball. True Blood spielt in der Gegenwart und basiert auf der Buchreihe Sookie Stackhouse von Charlaine Harris. Die Serie hat den Aufbruch der Vampire in die amerikanische Gesellschaft und die Koexistenz mit den Menschen zum Thema. True Blood spielt in einer kleinen fiktiven Stadt in Louisiana und zeigt Parallelen zur Emanzipation Homosexueller und den Umgang mit der schwarzen Bevölkerung in den reaktionären Südstaaten der USA. Im Mittelpunkt steht die Liebesgeschichte zwischen Sookie Stackhouse, einer mit telepathischen Fähigkeiten ausgestatteten, von Grund auf guten jungen Frau, und dem Vampir Bill Compton. Die Serie endete nach sieben Staffeln Ende August 2014.

Was Wikipedia über Carrie (Remake 2013) schrieb:
Carrie ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 2013 und eine Neuverfilmung des gleichnamigen Romans von Stephen King aus dem Jahr 1974. Die Regie führte Kimberly Peirce, das Drehbuch schrieben Roberto Aguirre-Sacasa und Lawrence D. Cohen. Die Hauptrolle der Carrie spielt Chloë Grace Moretz. Der Film kam am 18. Oktober 2013 in die amerikanischen und am 5. Dezember 2013 in die deutschen Kinos.

Anmerkung:
Bei dieser Fanfiction handelt es sich um einen Crossover. Das Ende von Carrie wurde so verändert das des Satans jüngste Tochter überlebte. Desweiteren beginnt die Fanfiction wenige Jahre vor der Offenbarung der True Blood Vampire. Die TV Serie True Blood wird lediglich als sehr grobe Rahemhandlung genutz.

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Jade Ledoux
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BeitragThema: Re: Blood by Blood   Fr 30 Okt 2015 - 23:34

Prolog: Breaking up

Fassungslos lag der Blick des Nordmannes auf dem Gesicht seines Gegenübers. Große blau-grüne Augen blickten ihn aus einem blassen Herzförmigen Gesicht an. Die Brust langen blonden Haare rahmten in einer leichten Naturwelle ihr Gesicht. Die vollen Lippen, die er so gerne Lächeln sah die er so gerne wieder auf den seinen Spüren wollte, bewegten sich für ihn unbegreiflich langsam als er versuchte zu begreifen was sie da von sich gab. „Weißt du ich habe dich auch lange geliebt.“, hallten ihre Worte jedes mal nach während sie selbst bereits um einiges weiter voran war in ihrem Gespräch. „Aber ich weiß nicht ob ich dir verzeihen kann was du mir an getan hast. Ich habe dich gebraucht und du hast mich alleine gelassen.“ Die Worte schlugen ihm entgegen und trafen ihn mit voller Wucht und irgend etwas in ihm schien sich schmerzhaft zu verkrampfen. Allein gelassen. Ja das hatte er sie wirklich. Erst hatte er sie gerettet und dann hatte er sie alleine gelassen. Er hatte sie nicht vollkommen alleine gelassen denn als er gegangen war hatte er sie in die Obhut seines Machers gegeben. „Ich weiß bis heute nicht warum du es getan hast. Ich weiß auch nicht was passiert ist das du plötzlich gegangen bist. Aber was es auch war ich kann dir nicht verzeihen das du nicht einmal versucht hast es mit mir zu klären.“ Langsam fand sein Kopf wieder in das hier und jetzt. Ihre Worte hallten nicht mehr nach sondern klangen mehr und mehr begreiflich. Ihre schlanken Arme waren vor ihrer Brust übereinander gekreuzt. Schon immer hatte er ihren schlanken Körper vergöttert. Ihre Brüste waren nicht übermäßig groß jedoch passten sie perfekt zu ihrem Körper. Und dann der kleine und doch wirklich süße Apfelpo. Seine Libido spielte verrückt. Sie stand vor ihm versuchte ihm klar zu machen das er seine Chancen bei ihr verspielt hatte und was tat er? Er malte sich aus was er nicht alles mit diesem jungen schlanken Körper tun könnte.

Ihr Puls ging schnell, man sah wie ihr Atem sich immer wieder beschleunigte. Er konnte es deutlich spüren. Die Wut und Trauer die ihre eigenen Worte in ihr hervor riefen. Doch was ihm viel mehr zu denken gab was ihm regelrecht weh tat waren die Zweifel welche sie ihm gegenüber hegte. Ihre Gefühle waren so furchtbar intensiv. Er Blickte sie weiter an. Ihre Beine steckten in einer engen Körperbetonten röhren Jeans. Sie war hell grau. Dazu trug sie ein wundervolles dunkelgrünes Oberteil. Es war tief ausgeschnitten doch durch zwei übereinander vernähte Stoffbahnen die an den Schultern begannen und auf Hüfthöhe links und rechts vernäht waren. Knapp unterhalb des Kehlkopfs wurden die Stoffbahnen von einem kleinen Silbernen Anhänger zusammen gehalten. Sein Blick muss so undurchdringlich gewesen sein das nun erste Tränen aus ihren Augen quollen. „Und wieder einmal keine Antwort.“, hauchte sie und die Tränen versiegten bereits wieder. Sie atmete zitternd durch. Ihre Augen schlossen sich einen Moment und als sie diese wieder öffnete und auf ihn richtete waren sie vollkommen klar und von den zu vor noch sichtbaren Tränen war bereits nichts mehr zu sehen. „Es tut mir leid. Aber es muss sein.“, nuschelte sie und Blickte kurz auf seine Brust ehe sie ihren Blick wieder zu ihm hob. Er war gut drei Köpfe größer als sie. Die blonden kurzen Haare ordentlich zurück gekämmt. Der Körper wie sollte es nicht anders sein athletisch und durch trainiert. Die Haut nahe zu toten blass und die Augen so stechend blau wie der Himmel ließen sie einfach nicht los. Wie sie es nicht anders von ihm kannte trug er eine dunkle Jeans die seinen Körper einfach perfekt betonte. Ein teil seiner Brust Muskeln war durch das lockere schwarze Muskelshirt zu erkennen. Die Arme welche so kraftvoll waren und ihr eine lange Zeit Schutz und Trost spendeten steckten in der für den Nordmann typischen schwarzen Lederjacke. „Was hast du vor?“, fragte er misstrauisch. Er wollte sich erklären und entschuldigen, aber wie sollte er ein tausend Jahre alter Vampir das schaffen? Seid er ein Vampir war hatte er sich nicht mehr entschuldigt zumindest nicht ernst zu nehmend.

„Eric Northman, ich widerrufe deine Einladung in mein Haus!“, sprach sie mit Nachdruck die Worte welche er sicher nicht erwartet hatte. Ein heftiger Sog erfasste den Körper des Vikinger Vampires und egal wie sehr er sich wehrte egal wie sehr er versuchte bei ihr zu bleiben es zog ihn erbarmungslos hinaus. Erst vor der Haustüre blieb er stehen. Sie, sein Schützling seine kleine stand in der Tür. Tränen flossen über die geröteten Wangen. „Es tut mir leid Eric.“, flüsterte sie erneut und er trat so weit es ging an die Tür heran. „Tu das nicht Carrie. Lass es mich erklären.“, bat er sie. Doch ihr Kopf schüttelte sich leicht als ihr Blick sich senkte und die Hand zur Tür glitt. „Es ist zu spät Eric. Du hattest so viele Chancen.“, sie begann die Türe zu schließen. „Doch hast du nicht eine davon genutzt.“, erklärte sie und mit einem schluchzen blickte sie zu ihm auf als sie die Tür schloss.
Fassungslos stand er vor der Verschlossenen Türe. Es musste ein Scherz sein, oder? Gleich würde sie kehrt machen die Türe öffnen lachen und ihn wieder hinein beten. Er blieb einen Moment vor der Türe des kleinen Holzhauses stehen. Zwei Minuten, drei Minuten, zehn Minuten vergingen doch sie drehte sich nicht um und kam nicht mehr zur Tür. Verbittert musste er fest stellen das sie es nun wohl ernst meinte. Er wand sich um. Regen setzte ein, fiel aus den dicken nahezu schwarzen Wolken welche über Stockholm hingen. Hätte er es gekonnt, dann hätte der Vampir so einiges geändert das er in den letzten Wochen, Monaten und Jahren sich selbst verbaut hatte.

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Jade Ledoux
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BeitragThema: Re: Blood by Blood   Fr 4 Nov 2016 - 21:11

Kapitel 1: Cold ground

Nach wie vor berauschend pumpte das Blut durchtränkt von Adrenalin durch ihre Adern. Ihr Puls raste, ihr Atem ging schnell. Barfuß stand sie auf der feuchten Straße. Das wunderschöne zuvor Pfirsich farbene selbst geschneiderte Ballkleid hing Nass und nahe zu unförmig von den schmalen Schultern. Hier und dort klebte es an ihren Schenkeln dem Bauch oder den Waden. Es war demütigend und es war als würde ihr eigenes Kleid höhnisch über das Mädchen lachen. Ihre Arme waren in die Luft erhoben. Ihr Blick wütend, kalt und wie von Sinnen. Ihr Gegenüber war ein Auto welches halb in der Luft hing. Carrie hatte nie vorgehabt so die Kontrolle zu verlieren doch Chriss, welche im Wagen Carrie gegenüber saß, hatte das alles provoziert. Mit einem nahezu höhnischen Lächeln stand sie da als sie einen kleinen Schritt zur Seite machte, und der Wagen an ihr vorbei rauschte und in die Zapfsäule der Tankstelle hinter ihr krachte. Langsam ging sie um den zerstörten Wagen herum. Überall roch es nach auslaufendem Benzin das sowohl aus dem Wagen als auch der zerstörten Zapfsäule floss. Vor dem Wagen blieb sie stehen. „Siehst du Chrissy? DAS passiert wenn man von Mommy nicht ordentlich aufgeklärt wird.“, zischte sie fast schon bösartig dem wehrlosen Mädchen entgegen. Deren Gesicht steckte in der Windschutzscheibe des Wagens. „Bitte Carrie. Es tut mir leid. Ich wollte nicht das so etwas, bitte tu das nicht!“, flehte sie weinend. „Tu was nicht, Chrissy? Wirf nicht mit...“, weiter kam Carrie nicht. Sie hatte nicht bemerkt das der Motorraum im unteren Bereich Feuer fing. Als dieses Feuer mit dem Benzin in Berührung kam und sich seinen Weg in den Tank der Zapfsäule suchte kam es dort zu einer verheerenden Explosion.

Das einzige was Carrie machen konnte wie sie reagieren konnte war es die Arme vor ihren Körper zu heben und mit ihrer Fähigkeit ein Schild auf zu bauen das sie vom Feuer fern hielt. Doch von der Druckwelle welch durch die Explosion ausgelöst wurde konnte auch das blonde blutverschmierte Mädchen sich nicht retten. Es drückte sie zurück dann riss es ihr den Boden unter den Füßen weg und sie flog ungebremst quer durch die Luft und prallte an etwas hartem, sie wusste nicht ob es ein Baum, der Hydrant oder eine Hauswand war, ab. Ihr Körper krachte unsanft und schmerzhaft zu Boden. Ihr Blick war verschwommen. Sie wollte sich aufrichten doch sofort schoss der Schmerz ihr Rückrad hinunter. Etwas drückte ihr unerbittlich gegen den Brustkorb und nahm ihr die Möglichkeit zu Atmen. Ein Metallischer Geschmack breitete sich in ihrem Mund aus als das Erste Blut sich seinen Weg hustend aus ihrer Lunge hinauf kämpfte. Immer wieder hustete sie und jeder neue Anfall ließ die Schmerzen in ihrem Körper explodieren. Krampfhaft versuchte sie Luft zu holen doch ihre Lunge füllte sich einfach nicht. Sie brach zusammen und verschwommen huschte ihr Blick unkontrolliert umher. So würde es nun also enden? Ein schwaches Lächeln zierte ihre Lippen. Immerhin wäre sie dann frei. Benommen drehte ihr Kopf sich von links nach rechts. Eine schwarze Silhouette löste sich aus der Dunkelheit. Die Gestalt beugte sich über Carrie und so weit es noch Möglich war konnte sie kühle Finger spüren welche an ihren Hals fuhren ehe alles zu einem unförmigen schwarz verschwamm. Endlich hatte sie es geschafft, sie fühlte sich frei.

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Einen Puls hatte sie noch. Ihre Augen waren offen jedoch im Begriff sich zu schließen. Ein angestrengtes horchen auf ihr Herz bestätigte ihm was er bereits wusste. Das Mädchen würde nicht überleben. Zumindest nicht mit Menschlicher Hilfe. Ihr Herz war bereits zu schwach und zu angestrengt das Blut durch ihre Venen zu Pumpen. Ihr Rücken war merkwürdig nach hinten verbogen. Das rasseln ihrer Lunge während sie Krampfhaft versuchte zu Atmen verriet ihm das eben diese schwer Verletzt sein musste und voller Blut war welches das junge Ding immer wieder unter Krampfhaftem Husten hervor brachte. Die ganze Zeit hatte er im Schatten gestanden. Seid er die Unmengen Schweineblut an ihr gerochen hatte war er ihr gefolgt und hatte sie beobachtet. Der Geruch und dann das Aussehen hatten ihn neugierig gemacht. Was da wohl passiert war? Und dann die kleine Einlage an der Tankstelle, das Mädchen war überaus interessant. Doch im Moment war sie dabei weg zu sterben. Der Herzschlag wurde schwächer, die Atemzüge kleiner und weniger. Ihre  Augen hatten sich nun geschlossen. Normal war der Vampir kein Freund der Menschen doch das was er gesehen hatte, das was dieser Mensch geschafft hatte Imponierte ihm. Es weckte sein Interesse und er wollte mehr über sie wissen. Wer war sie? Aber vor allem die Elementare Frage was sie wohl war beschäftigte ihn. Denn ein Auto in die Luft zu heben und zurück zu halten obwohl der Fahrer Vollgas gibt das schaffte kein normaler Mensch.

Wenn er ehrlich war Imponierte ihm diese Fähigkeit doch sehr. Und sie verdiente sich so in einem gewissen Maße seinen Respekt. Hätte sie das nicht getan und wäre irgend ein Mensch der da lag hätte er sich wohl nicht erbarmt nach ihr zu sehen. Er hätte ihr eher zu gesehen wie sie an Ort und stelle unter ihren Verletzungen litt und weg starb. Nein vermutlich hätte er nicht mal das getan. Bei all dem Blut das sie krampfhaft aus hustete, und dieses roch wirklich mehr als nur köstlich, hätte er das junge Mädchen vermutlich noch bevor sie der Tot erteilte von ihren Qualen erlöst. Er hätte sie bis auf den letzten Tropfen ausgesaugt nicht das getan was er nun im Begriff war zu tun. Er krempelte den Ärmel der schwarzen Lederjacke seiner rechten Hand zurück. Ein für Vampire charakteristisches Klicken war zu hören als seine Fangzähne hervor kamen. Auch wenn er Menschen normal mied er wusste wann es richtig war einem solchen das Leben zu Retten. Das kam nicht oft vor bei ihm. Vielleicht zwei, drei Mal in den letzten tausend Jahren. Er biss sich in sein Handgelenk und riss dieses so auf das rotes dickflüssiges Blut hervor quoll. Mit der linken Hand griff er ihr Kinn um den Kopf etwas gerade zu drehen ehe er seinen Daumen eben jener Hand leicht in ihren Mundwinkel drückte. Der gewünschte Effekt stellte sich sofort ein ihre Lippen und dann auch ihr Mund öffnete sich ein klein wenig.

Auch wenn sie nicht trank wie er es vom Menschlichen Verhalten her gewohnt war so sah er doch das sie ein paar Tropfen seines Blutes in sich aufnahm. Es war nicht viel und bei weitem nicht genügend um all ihre Verletzungen, äußerliche wie innerliche, zu heilen. Jedoch schlug ihr Herz schon jetzt ein klein wenig schneller und begann erneut seinen Kampf. Sie Hustete erneut einen Schwall Blut aus. Darum konnte er sich kümmern wenn er sich und sie in Sicherheit gebracht hatte. Er hob das blonde Mädchen auf seine Arme. Sie war so zierlich und er hatte das Gefühl das sie für ihre Körpergröße zu leicht sein musste. Aufmerksam blickte er sich um nach dem er sich mit ihr im Arm aufgerichtet hatte. Sicher zu gehen das ihn bei seinem tun niemand gesehen hatte war etwas das er schon in jungen Vampir Jahren gelernt hatten. Auch wenn er das Bündel in seinen Armen am liebsten sofort Vollständig geheilt hätte so musste sie noch einen Moment warten. Er musste zu seiner Wohnung. Noch einmal sichergehend das ihn niemand gesehen hatte setzte er sich in der für ihn gewohnten Geschwindigkeit in Bewegung. In der Ferne waren bereits die Sirenen von Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen zu hören. Er hoffte das man nach dem Mädchen nicht suchen würde und selbst wenn dann würde die Spur zu 100 Prozent an der stelle enden wo er sie gefunden und aufgesammelt hatte.

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Der Weg zu seiner Wohnung hatte sich gezogen. Schon der Weg von der Tankstelle bis zu seinem Auto hatte fast Zehn Minuten gebraucht. Er hatte mir ihr nicht einfach fliegen können. In ihrem zustand hätte sie das definitiv nicht vertragen. Vermutlich auch nicht überlebt. Seinen Wagen hatte er in der Nähe eines Diner's stehen gehabt. Ohne Probleme mit flinken Handgriffen buxierte er das Mädchen auf dem rechten Vordersitz und schnallte sie fest. Den Sitz brachte er in eine etwas mehr liegende Position da das blonde Ding sonst keine Luft bekam. Während der Fahrt, welche nochmal gute fünfzehn Minuten einnahm, bemerkte er erste Gefühle die von ihr ausgingen. Ein gutes Zeichen denn sein Blut arbeitete. Auch wenn jetzt noch erkennbar war das ihr Rückrad es noch nicht geschafft hatte zu heilen. Zumindest hustete sie nicht mehr Krampfhaft Blut aus, ein weiteres gutes Zeichen. Jedoch hatte sie genügend an sich und auch so verloren das der Beifahrersitz des schwarzen Bugatti Veyron dringend eine Reinigung benötigen würde. Angekommen am Mietshaus fuhr er in die Tiefgarage. Zu seinem Glück hatte der Vermieter in dieser auf Kameras verzichtet. Es gab jedoch genügend andere Vermieter in Chamberlain die das anders hielten. Doch darüber wollte Eric sich aktuell keine Gedanken machen.
Kaum das der Wagen stand stieg er aus und ging herum. Schnell war die kleine abgeschnallt und aus dem Wagen gehoben. Einen Blick auf den Beifahrersitz wollte er nicht werfen. Er versetzte mit dem Knie der Türe einen stoß und diese viel zu. Da er den Schlüssel in der linken hielt, deren Arm lediglich unter den Knien des Mädchen lagen, konnte er Problemlos mit einem Knopfdruck den Wagen absperren. So schnell er konnte trug er das Mädchen in den vierten Stock was eine geräumige 120 Quadratmeter Dachgeschosswohnung darstellte. Das Aufsperren gestaltet sich mit dem Mädchen im Arm als schwieriger als Gedacht und so stellte er sie auf ihre Beine hielt sie aber immer mit dem rechten Arm unter ihren Armen. Es war eher ein halten als das sie stand. Noch während er damit beschäftigt war die Wohnungstüre zu öffnen und das Mädchen wieder auf den Arm zu nehmen stieß er einen Mentalen Schrei aus. Was hatte er sich dabei gedacht?! Schon jetzt kamen Zweifel auf aber es ließ sich nicht ändern. Er hatte sich entschieden ihr zu Helfen sie am Leben zu erhalten ihrer Fähigkeit wegen. Er würde jetzt keinen Rückzieher machen. So war er nicht. Eric Northman, der Vikinger Prinz und seines Zeichen gestandener Vampir machte nie einen Rückzieher.

Endlich in der Geräumigen Wohnung ging er sofort den Flur zu seinem Schlafzimmer hinunter. Ein Gästezimmer gab es nicht, wozu auch er hatte nie Besuch und wenn dann war es Besuch von der Art wie er es war. Da mussten die Räume absolut Tageslicht dicht sein. Im Schlafzimmer angekommen wollte er sie bereits auf sein Bett legen jedoch viel ihm erneut das ganze Blut auf. Der Plan wurde geändert und er brachte sie ins angrenzende Badezimmer. Dort legte er sie vorsichtig in die Badewanne, wobei ihr Atem wieder stockte und Blut aufstieg. Diese verdammte Wirbelsäule machte ihn fertig. Aber gut hier konnte er sie endlich heilen und dann wäre das wohl das kleinere Problem. Kaum das die kleine in der Wanne lag biss er sich wie zu vor an der Tankstelle in sein Handgelenk. Und wie zu vor hielt er mit der linken ihr Kinn umgriffen und drückte den Daumen in den Mundwinkel. Nur langsam begann die kleine zu trinken. Erst war es ein kaum merkliches schlucken, dann ein dazugehöriges lecken über die Wunden, und binnen von zwei Minuten saugte das Ding leicht an der Wunde. Es war nicht stark doch reichte es das sie diesmal genügend aufnahm bis die Wunde an seinem Handgelenk auch schon wieder verheilt war.

Nun ging der Heilungsprozess, dem er zu sehen konnte, ganz schnell von statten. Innere Blutungen stoppten. Ihre Rippen heilten damit auch die Quetschung der Lunge. Doch nach wie vor ging ihr Atem sehr schwer. Doch dann ging ein Ruck durch ihren Körper ihr Rückrad richtete sich wieder in eine natürliche Position. Und in dem Moment als ihre Wirbelsäule geheilt war atmete sie tief ein und aus. Wach wurde sie nicht. Das hätte Eric auch gewundert. So geschwächt wie das Mädchen war würde sie den Rest der Nacht so wie den kommenden Tag durch schlafen. Nachdem sie nun geheilt war musste er sie etwas sauber machen. Er konnte sie so nicht in sein Bett, was das einzige in der ganzen Wohnung war, legen. Aus diesem Grund begab er sich erneut in sein Schlafzimmer und von dort in sein Ankleidezimmer. Dort holte er eines seiner Shirts und Unterwäsche von irgend einer Frau die er vor nicht all zu langer Zeit für sich eingenommen hatte. Mit viel Glück würde ihr diese Unterwäsche, die natürlich gewaschen war, passen. Mit den beiden Dingen bewaffnet ging es zurück ins Badezimmer. Dort legte er die Kleidungsstücke auf eine kleine Kommode neben dem Waschbecken. Er legte sich noch zwei Handtücher, ein kleines für ihre Haare und ein großes für ihren Körper, bereit ehe er sich zu ihr wand. Er fuhr sich durch die Schulterlangen glatten blonden Haare. „Dann wollen wir mal.“, murmelte er das erste mal seid er sie gefunden hatte etwas zu sich selbst. Er sprach selten mit sich selbst.

Er zog sich nun endlich die Lederjacke aus und legte diese auf den geschlossenen Klodeckel. Da er darunter nur ein schwarzes Muskelshirt trug war es für ihn so einfacher nicht sich selbst zu beschmieren. Seine Arme glitten unter ihre Schultern und er brachte sie in eine Aufrechte Position. Leblos lehnte ihr Oberkörper nun an seinem rechten Oberarm zum teil an der Brust während er um sie herum griff und mit der linken Hand den Reißverschluss ihres Kleides aufzog. Während er sie wieder hin legte zog er Zeitgleich vorsichtig die Träger des Kleides von ihren Schultern. Als das geschafft war kam der schwierige Teil was das Kleid betraf. Umständlich Stück für Stück schob er es über ihre Hüften und den Po hinab um es ihr aus zu ziehen. Sein Gefühl sagte ihm er sollte es nicht einfach zerschneiden und entsorgen sondern Reinigen lassen. Daher warf er es für das erste achtlos in die Dusche um nicht zu vieles dreckig zu machen. Mit dem BH ging er noch genau so Pflegsam um beim Slip sah es schon anders aus. Als sie nun also endlich nackt befreit von den Blutigen Klamotten in der Wanne lag nahm er die Brause in die Hand und drehte das Wasser auf. Als es einigermaßen warm war, er wollte sie ja nicht unterkühlen, begann er sie vom Hals bis zu den Füßen ab zu spülen. Dunkelrot lief das Gemisch aus Blut und Wasser den Abfluss hinab. Vorsichtig spülte er ihre Haare aus. Diese sauber zu bekommen dauerte am längsten doch wollte er es eben ordentlich machen. Lediglich über das Gesicht spülte er nicht sondern säuberte es mit einem feuchten Waschlappen. Als sie nun endlich sauber war wickelte er zu nächst das kleinere Handtuch um ihren Kopf und somit die Haare ein. Dann griff er sich das große Handtuch und zog die kleine auf ihre Beine. Natürlich stand sie noch immer nicht und es war selbst für einen Vampir ein Balance Akt sie in das Handtuch zu wickeln ehe er sich mit ihr auf den Teppich im Bad setzte und sie so mit dem großen Handtuch um ihre Schultern begann trocken zu reiben. Das ganze nahm einiges an Zeit in Anspruch doch in Vampir Geschwindigkeit wäre vermutlich nur irgendetwas schief gegangen.

Als er ihren Körper nun trocken hatte legte er sie vorsichtig hin ehe er ihr erst einmal den Slip anzog. Dann setzte er sich wieder und hielt sie so im arm das er ihre Haare etwas trocken reiben konnte. Eine Bürste hatte er nicht weshalb er nur mit den Fingern durch das dicke blonde gewellte Haar fuhr um es etwas zu ordnen. Als das gemacht war zog er ihr, wenn auch etwas umständlich, das zuvor heraus gesuchte Shirt an ehe er sie nun endlich in sein Bett legen konnte. Ein Glück das es ein Bett von der Größe eines Doppelbettes war. Und was für ein Glück das er immer zwei Garnituren Bettwäsche aufliegen hatte. So war genügend Platz für die beiden. Als sie nun endlich im Bett lag begab er sich in sein Wohnzimmer und ließ sich auf das Sofa fallen. Es war drei Uhr morgens. Er griff nach seinem Handy. Die sonne würde erst gegen sieben Uhr morgens aufgehen und bei dem was er gerade hinter sich hatte konnte er nun dringend einen Drink gebrauchen. „Hallo Caleb... Ja in der Stadt... Genau etwas möglichst frisches.“, orderte er bei seinem bekannten. Caleb war ein mehr als 400 Jahre alter Vampir der im alter von 25 Jahren verwandelt worden war. Doch mehr musste man über den guten nicht wissen. Zufrieden lehnte Eric sich zurück und wartete auf seinen Latenight Snack. Doch die Frage wer das Mädchen war und was sie war, diese Frage ließ ihn einfach nicht los. Doch er war sich sicher schon bald würde er es wissen.

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