Dallas bei Nacht
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 Sapphire Alley

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BeitragThema: Sapphire Alley   Sapphire Alley - Seite 6 EmptyMi 11 Feb 2015 - 7:00

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BeitragThema: Re: Sapphire Alley   Sapphire Alley - Seite 6 EmptyFr 29 Jul 2016 - 14:00

Als Jareth fragte, ob sie das Wort 'Rache' meint, wurde sie rot bis zum Haaransatz und senkte ihr vor Hitze glühendes Gesicht. "Nein. Meinen Name." Dabei deutete sie kurz auf ihn, ohne ihn an zu sehen. "Sasha haben vergessen. Wieder." Oh weh, war ihr das peinlich! Innerlich verfluchte sie ihr Namensgedächtnis. Oh, von Büchern konnte sie sich die komplexesten Beziehungskonstrukte merken, wer mit wem und wie und wo, aber sobald es an echte Leute ging, gab es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie den namen erst einmal ständig vergaß. es gab Ausnahmen. Alexej war so eine Ausnahme. Vivi auch. Und an Lukes namen erinnerte sie sich auch - wegen Star Wars. Oder Star Trek. Jedenfalls dem Ding mit Raumschiffen und Lichtschwertern.

"Sasha finden sinnlos Gewalt und Brutalität immer grausam", erklärte sie leise, ihr Blick immer noch gesenkt auf ihre Handgelenke und den Rock ihres Kleides. Natürlich, Grausamkeit war noch einmal eine schmale Grenze, aber wenn Jemand andere in den Dreck schubste, einfach, weil er es konnte, nur weil er vielleicht größer und stärker war, dann war das grausam. Genauso, wie sie es grausam fand, andere schlecht zu behandeln, nur, weil man mächtiger war und mehr Geld hatte. Allerdings war es genau die Art gewesen, wie Moskau funktioniert hatte... und so sehr der idealistische, verträumte Teil der jungen Frau sich ein bisschen Utopia wünschte, war sie realistisch genug um zu wissen, dass es in Dallas nicht sonderlich viel besser sein würde. Anders, ja, vielleicht subtiler, aber besser? Sicher nicht. Dennoch würde sie das beste daraus machen, eine Chance war immerhin eine Chance - und Dallas war noch immer mehr als alles, worauf sie je hatte hoffen können. Sie musste nur die Sprache lernen.

Von den ganzen Gedankengängen merkte man ihr aber nicht so viel an, da ihr Kopf noch immer gesenkt war und langes Haar ihr Gesicht zumindest teilweise verdeckte - was besser war, denn die Schamesröte brannte noch immer auf ihren Wangen. Wie sollte das nur funktionieren, wenn sie ständig alle Namen vergaß?
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BeitragThema: Re: Sapphire Alley   Sapphire Alley - Seite 6 EmptyFr 29 Jul 2016 - 20:26

Jareth lächelte nachsichtig, als Sasha sich zum zweiten Mal nach seinem Namen erkundigt. Dabei war der Name gar nicht so schwer, anders als Guiseppe oder Dwayne. Dann griff er nach einer langen Haarsträhne von ihr und zupfte tadelnd daran. "Jareth heiße ich. J-A-R-E-T-H. Ich hab auch nichts dagegen einzuwenden, wenn du einen Spitznamen für mich erfindest. So einen habe ich noch nicht." Was das betraf war er sehr unkreativ, weswegen ihm auch nichts Besseres als " Jet " einfiel. Außerdem mussten Spitznamen von jemand anderem vergeben werden, sonst verloren sie ihren Sinn.

Mit ausgestrecktem Zeigefinger stupste er eine ihrer rot angelaufenen Wangen an, weil er sie so niedlich fand. Dann jedoch kam sie auf das vorherige Thema zu sprechen und Jareth seufzte tonlos. Er dachte darüber nach, wie lange sie dieses Thema noch beibehalten sollten, wenn eine Einigung ausgeschlossen war. Für ihn blieben Gewalt und Grausamkeit verschiedene Dinge und die Frage nach dem "sinnlos" würde auch nicht einfach zu beantworten sein.

"Tröstet es dich, wenn ich dir sage, dass ich nie absichtlich grausam gewesen bin und Gewalt nur dazu verwendet habe, mich oder andere zu verteidigen?", fragte er in versöhnlichem Tonfall. Sein Blick folgte ihrem, der auf ihr misshandeltes Handgelenk gerichtet war. Er wollte so sehr, dass dieser hässliche Fleck verschwindet, weil er absolut falsch an Sasha aussah.

Er versuchte in ihr Gesicht zu schauen, doch dieses wurde von ihren herabfallenden Haare gut verdeckte. Ärgerlich runzelte er die Stirn und schob ihr unbefangen die Haare über die Schulter und hinter das Ohr. " Nur Schwächlinge verstecken sich und du bist nicht schwach", murmelte er aufmuntert und tätschelte ihren schlanken Rücken. Er fühlte wie weich und warm ihre Haut war, wie ein lebendiges großes Kissen. Er hätte sie gerne weiter gestreichelt, aber noch hatte er keine Erlaubnis dazu.
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BeitragThema: Re: Sapphire Alley   Sapphire Alley - Seite 6 EmptySo 31 Jul 2016 - 17:30

Sashas Gesichtsausdruck wurde sanfter. "Sasha nicht halten Jareth für grausam." Ihr Tonfall war sanft, aber bestimmt. Er hatte ihr keinen Grund gegeben, davon aus zu gehen, dass er wirklich grundlos gewalttätig wurde. Für ihn war es nur wohl einfach ein Grund, wenn man ihr weh tat - und für sie eben nicht. Sie gab ein fast schnurrendes Geräusch von sich, als er sacht ihren Rücken streichelte, und lehnte sich anschließend leicht ans eine Schulter. Nicht mit Hintergedanken, sondern viel mehr, weil sie Nähe und Geborgenheit einfach vermisste. Seit sie in Dallas war, hatte es nicht viele Möglichkeiten für Körperkontakt oder sogar Zärtlichkeit gegeben. Und dabei war es ein ziemlich essentielles Bedürfnis von ihr, sie war schon immer ein Kontaktmensch gewesen, jemand, der Berührungen benötigte, und waren sie noch so beiläufig. Schon als Kind, wenn sie den ganzen leichten Mädchen, die sich alle gleichermaßen um das Waisenkind gekümmert hatten, auf die Schöße geklettert war und wahllos mal bei der einen, mal bei der anderen im Arm gelegen oder im bett geschlafen hatte. Ja, sie hatte viel Leid, Gewalt, Brutalität und Grausamkeit gesehen - und trotzdem war sie inmitten eines liebevollen, turbulenten Umfelds aufgewachsen, voller Zuneigung, Wertschätzung und Zusammenhalt.

"Sasha sich vielleicht nie merken können namen. Aber 'Schrankmensch' nicht schmeicheln. Sasha überlegen schöne Spitzname." Ihr Kopf ruhte dabei leicht an seiner Schulter, sie nur leicht an ihn gelehnt, gerade so, dass es nicht zu intim oder aufdringlich wurde, während sie gedanklich bereits auf die Suche nach einem passenden Namen ging. Was waren schöne, einfache Spitznamen für so einen Mann? Sie kannte ihn nicht gut genug für etwas passendes,. Keine Hobbys, keine Eigenarten, keine wirklich persönlichen Dinge - kurzum nichts, woraus man einen schönen Spitznamen machen könnte. "Sasha unkreativ", schimpfte sie und zog ihre sommerpsrossige Nase kraus, allerdings bereits wieder mit einem Lächeln im Gesicht, das der Sonne Konkurrenz machen konnte. "Müssen erst wissen mehr über Eigenarten, Interesse, Hobby von Jara.. Jare.. Schrankmensch." Geich würde sie sich den Namen auf die Hand schreiben, beschloss die heimlich. Dann könnte sie auf ihre Hand blicken und es ablesen.
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BeitragThema: Re: Sapphire Alley   Sapphire Alley - Seite 6 EmptySo 31 Jul 2016 - 21:57

Jareth lächelte beglückt, als sie ihm versicherte, dass sie ihn nicht für grausam hielt. Auch wenn er sich nicht für seine Ansichten entschuldigt hätte, so hätte er es nichtsdestotrotz bedauert, wenn sie ihn deswegen für grausam hielt. Ihr Gesicht sah dabei so sanft und ehrlich aus, dass er ihr glaubte.

Er streichelte zögerlich ihren schmalen Rücken, weil er nicht wusste, wie viel Berührungen sie ihm gestattete. Wieder wurde ihm bewusst, um wie viel zarter gebaut sie im Gegensatz zu ihm war. Er wollte ihr nicht weh tun, auch wenn Sasha sicherlich bestritten hätte, aus Glas zu sein. Zu seiner Überraschung stieß sie einen Schnurrlaut aus, was ihn im ersten Moment ganz perplex machte. So musste es sich für Sasha anfühlen, wenn sie plötzlich jemanden in ihrer Sprache sprechen hörte.

Jareth streichelte weiter ihren Rücken und begrüßte es, dass sie sich vertrauensvoll an ihn schmiegte. Der Beschützerinstinkt in seinem Inneren sprang an, denn so verhielt sich nur jemand, der sich beim anderen sicher fühlte. Also gab er ihr Sicherheit und legte sachte einen Arm um sie, damit sie es bequemer hatte. Er hätte gerne das Gesicht in ihren Haaren vergraben und ein bisschen an ihr geschnuppert, doch er ließ es bleiben. Wollte nicht zu schnell zu viel einfordern und sie auf diese Weise an sich gelehnt zu wissen, fühlte sich auch ganz gut an.

" Schrankmensch ist auf jeden Fall originell", sagte er lachend und strich mit der freien Hand einige ihrer Haare beiseite, die im Begriff waren von ihm eingeatmet zu werden. " Vielleicht benennst du mich einfach nach einem IKEA-Regal." Er musste über seinen Scherz lachen, was seine Brust zum vibrieren brachte.

Dann trat Stille ein, die Jareth mit nichts zu fühlen wusste. Er hatte den Eindruck, dass Sasha gerade über Spitznamen nachdachte, während er die vorbeilaufenden Passanten beobachtete und die Wärme von Sasha Körper spürte. Er mochte Nähe wie diese, selbst wenn es gar nicht um Intimität im sexuellen Sinne ging. Als jemand, der über geschärfte Sinne verfügte und zudem zeitweise die Sinne einer Raubkatze übernahm, mochte er sinnliche Erfahrungen generell. Eine Berührung, ein Duft, ein Geschmack... völlig egal. Eine Nähe wie diese hier hatte ihm gefehlt, als er eine gefühlte Ewigkeit in der Wildnis gelebt hatte.

Er lachte wieder, als Sasha missmutig gestand, unkreativ zu sein. Dann jedoch stieß er ein Seufzen aus. "Ich fürchte da gibt's nicht viel. Eigenarten? Hm, ich liege gerne faul auf dem Sofa rum. Interessen? Nun, ich mag Popeye. Und Actionfilme. Und Tiger. Hobbys habe ich keine so wirklich. Manchmal gehe ich joggen oder wandern. Ansonsten ist mein Job wohl mein größtes Hobby ."
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BeitragThema: Re: Sapphire Alley   Sapphire Alley - Seite 6 EmptyMo 1 Aug 2016 - 20:02

"Schrankmensch nicht schöne Spitzname." Sasha klang in diesem Punkt ziemlich sicher, auch wenn man das Lächeln in ihrer Stimme hören konnte. Er legte einen Arm um sie und sie nahm es zufrieden an, während sie seinen Ausführungen lauschte - was er gerne tat und was ihn auszeichnete. Faul auf dem Sofa herum liegen, durch die Gegend stromern - denn das war wandern oder spazieren für sie - und eben Comics und Actionfilme. Und Tiger. "Klingen wie Leben von männliche Katze. Essen, schlafen, Erkunden Umgebung, schleichen draußen herum nachts, verteidigen, zufrieden gehen Hause nach klären mit Prügeln... und wieder schlafen und Essen." Sasha lachte leise. "Geben zu, eigentlich übergroße Katze!" Sie lachte wieder halb an ihn gelehnt. "Sasha könnten nennen Bagira wie Katze von Buch des Dschungels!"

Sie löste sich von ihm und blickte ihm nachdenklich ins ein Gesicht. "Aber nicht aussehen wie Bagira." Sie zog ihre Nase kraus. "Mehr aussehen wie Sherkhan." Besonders dem letzten Namen merkte man die russische Aussprache deutlich an, es klang sehr hart und etwas gezischt, das 'k' beinahe vollkommen verschluckt, dennoch konnte man den Namen des Tiger - Sher Khan - erkennen. Zumindest, wenn man zumindest grundlegend wusste, wovon sie überhaupt sprach. "Sasha könnten nennen Sherkhan. Oder nennen Khan." Sie grinste ihn schelmisch an, wohl wissend, dass 'Khan' früher einmal ein Titel für einen Herrscher oder Befehlshaber oder anderweitigen Anführer gewesen war und wohl noch immer irgendeinen rang bezeichnete. Aber sie mochte den Namen trotzdem, gerade, weil er Tiger ja auch mochte.
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BeitragThema: Re: Sapphire Alley   Sapphire Alley - Seite 6 EmptyDi 2 Aug 2016 - 12:54

Jareth lächelte hintergründig, als Sasha -sehr treffend- feststellte, dass seine Vorlieben und Interessen denen einer Katze ziemlich ähnlich waren. Ihm war das natürlich bewusst, er hätte nur nicht erwartet, dass eine Außenstehende so schnell darauf gekommen wäre. Dann brach er in heiteres Gelächter aus, als sie eine übergroßen Katze nannte. Hast du eine Ahnung, dachte er vergnügt, während er sich zugleich vorstellte, wie Sasha wohl auf seine Tigergestalt reagieren würde. Ob sie ausflippen würde? Angst bekäme? Oder ihn sogar streicheln würde? Irgendwann wollte er das herausfinden, beschloss er. Aber heute nicht.

" War Baghira nicht ein schwarzer Panther?", erkundigte er sich. Er kannte die Geschichte vom Dschungelbuch nur noch vage. Die Frauen im Zirkus hatten sie ihm damals mehrfach vorgelesen, weil so viele Tiere darin vorkamen... und die sich bewusst von den Menschen fern hielten, da diese sie nicht verstanden. Besonders Shir Khan war ihm im Gedächtnis geblieben. Ein Tiger, der den Menschen zu nahe gekommen war und sich buchstäblich daran verbrannt hatte. Damals diente die Geschichte nicht nur der Unterhaltung, sondern auch als Lehre, sich den Menschen nie zu offenbaren. Besonders nicht als Tiger.

" Shir Khan mochte ich schon immer. Nicht nur, weil er ein Tiger ist, sondern weil er so gefährlich ist. Kultiviert, aber gefährlich." Er lächelte wieder und zeigte dabei besonders viele Zähne. Gefährliche Charaktere hatten ihn schon immer angezogen. In dieser Hinsicht war er wie ein Kind: Er liebte, wovor er sich gruseln konnte. Gleichzeitig amüsierte ihn die Art und Weise, wie Sasha diesen Namen aussprach. " Außerdem hatte er so ein boshaftes Schmunzeln im Gesicht"

Sasha schlug vor, ihn 'Khan' zu nennen und Jareth dachte darüber nach. Zwar klang der Name vollkommen anders, als sein eigentlicher Name, aber er stand sowohl für den Tiger als auch für eine dominante Persönlichkeit. In irgendeiner Doku hatte er den Namen "Dschingis Khan" fallen hören und der galt doch als großer Anführer. Aber vor allem, dachte er dabei an das Dschungelbuch, etwas, das ihn fortan an Sasha erinnern wird. "Khan gefällt mir. Er ist was besonderes, wie ein... Insider"
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BeitragThema: Re: Sapphire Alley   Sapphire Alley - Seite 6 EmptyDi 2 Aug 2016 - 19:00

Sasha merkte direkt, dass der zweite Spitzname ein Volltreffer war. Sie fand ihn passend, und dem Schrank schien er auch zu gefallen - was er tatsächlich mit den nächsten Worten und einem breiten Grinsen bestätigte. Kultiviert aber gefährlich, mit einem boshaften Schmunzeln. Ganz so sehr hatte Sasha es nicht mehr im Kopf, aber sie nickte einfach mal, glücklich, etwas gefunden zu haben, was sie sich vielleicht besser merken konnte. "In-Si-Der", wiederholte sie das Wort, kostete es aus und schenkte ihm anschließend ein verschwörerisches Lächeln. "Sasha haben Insider mit Khan!" Der Tonfall war euphorisch, beinahe triumphierend, ehe sie erneut zu kichern begann, mit einem breiten grinsen im Gesicht und ohne sich die Mühe zu machen, das Kichern hinter einer Hand zu verstecken oder den Kopf zu senken, wie es andere Frauen oft zu tun pflegten.

"Sasha mögen Insider mit Khan!" Sie grinste erneut und seufzte zufrieden. "Sasha unbedingt müssen lesen Buch. Lange nicht gelesen. jetzt vielleicht lesen Englisch." Vielleicht würde sie auch den Disney-Film sehen. Den Zeichentrickfilm, wohlbemerkt. Tatsächlich hatte sie als Mädchen den ein oder anderen Disneyfilm oder Zeichentrickfilm, wobei sie Anastasia immer besonders gern gemocht hatte. Wie es wohl war, wenn man eigentlich eine Prinzessin war? Andererseits wollte sie nun wirklich nicht so hässlich verflucht sein. das konnte einem ja das ganze Leben ruinieren. Dann doch lieber keine Prinzessin sein und das Leben selbst in die Hand nehmen!
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BeitragThema: Re: Sapphire Alley   Sapphire Alley - Seite 6 EmptyMi 3 Aug 2016 - 21:02

Als Sasha versuchte das stark englisch klingende Wort "Insider" auszusprechen, lächelte er darüber, wie konzentriert und bemüht sie dies tat. Ihren Ehrgeiz, die Sprache möglichst zügig zu erlernen, konnte er nur bewundern. Er nickte und sagte: "Genau. Insider. Eine... Information, die für Außenstehende keinen Sinn ergibt, sondern nur für diejenigen, die sie erzeugt haben. " Es war eine holprige Erklärung wie er fand, doch eine bessere Definition fiel ihm nicht ein.

Er grinste, nachdem sie sagte, dass sie ihren gemeinsamen Insider mag. Das ging ihm genauso. Für ihn waren Insider Verbindungen zu anderen Menschen, die ihn mit seiner eigentlichen Natur verbanden. Und er bildete sich ein, dass er menschlicher wurde, je mehr Insider er mit anderen besaß.
Sasha seufze schließlich und äußerte ihre Sehnsucht nach einem Buch. Er dachte darüber nach und befand, dass sie sich das durchaus zutrauen könne. "Das solltest du wirklich. Ich bin mir sicher, dass du das gut hinkriegen wirst. An Ehrgeiz fehlt es dir zumindest nicht."

Jareth grübelte, wie man Sasha den Spracherwerb erleichtern könne. Von Büchern hielt er eigentlich nicht viel, deswegen war er überzeugt, dass es noch einen weiteren Weg gab und dann fiel ihm auch schon einer ein. " Was ist mit Filmen? Gut, du magst Bücher lieber, aber bei Filmen kann man doch Untertitel einfügen. Das könntest du den echten Shir Khan auf englisch hören und unten lesen, was er sagt" Es war ein Vorschlag und wenn man ihn fragte, sogar ein ziemlich guter. Er war stolz auf sich.

In der Zwischenzeit streichelte er weiter behutsam ihren Rücken, während er auf die vorbei schlendernden Passanten blickte. Er fragte sich, wie lange Sasha noch auf ihren...Aljosha warten musste. Ihm gefiel die Vorstellung nicht, dass sie das ganz allein hätte tun müssen, wenn er ihr nicht über den Weg gelaufen wäre.
"Meinst du dein Freund kommt noch?", murmelte er in ihr Haar, was wunderbar feminin duftete.
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BeitragThema: Re: Sapphire Alley   Sapphire Alley - Seite 6 EmptyDo 4 Aug 2016 - 15:19

SMS an Sasha Pajari [russisch]
Sapphire Alley trifft sich gut. Ich werde noch jemanden abholen, der sich wohl ganz in deiner Nähe befindet.
Bis gleich.
A.
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BeitragThema: Re: Sapphire Alley   Sapphire Alley - Seite 6 EmptyDo 4 Aug 2016 - 20:25

Sasha hob ihr Kinn an, als Kahn - sie mochte den neuen namen wirklich - erklärte, dass Sasha das schon schaffen würde, weil es ihr an Ehrgeiz zumindest nicht mangelte. "Sasha arbeiten viel für erreichen Ziele!" Dann grinste sie schon wieder und nickte, als er erklärte, dass sie ja auch Filme sehen könnte. Sie konnte schon nachvollziehen, warum er das für sinnvoll erachtete, war es auch sicherlich, aber Sasha hatte keinen Fernseher, und auch kein Geld für einen - ganz davon abgesehen, dass sie auch meistens keinen brauchte. In Russland war sie auch ohne Fernseher zurecht gekommen. "Vielleicht gucken zusammen Film.", erklärte sie gut gelaunt, ehe sie auf seine Frage hin das Handy aus ihrer Tasche fischte. Es zeigte tatsächlich eine neue nachricht - dass Alexej auf dem Weg war und sie abholen würde.

"Er kommen abholen gleich. Besser noch warten. Wenn hier, vermutlich anrufen und fragen nach Sasha." Sie ging zumindest davon aus, dass er sich in der Nähe der Innenstadt einen Parkplatz suchen würde und sie sich dann irgendwo in der Nähe treffen würden oder aufeinander zu gingen - besonders, wenn er noch jemanden abholte machte das Sinn. In ihrem Bauch schwirrte erneut die Vorfreude auf Alexej. Nicht nur, weil sie ihn mochte, sondern auch, weil es so schön war, mit jemandem zu sprechen, der sie verstand! Natürlich, bei Vivi gab es ein Mädchen, das Russisch sprach - aber ihr Russisch war schon etwas eingerostet und sie hatten auch sonst nicht so viel miteinander zu tun.
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BeitragThema: Re: Sapphire Alley   Sapphire Alley - Seite 6 EmptyDo 4 Aug 2016 - 22:20

Er nickte eifrig, als Sasha stolz verkündete, viel arbeiten würde, um ihre Ziele zu erreichen. Nichts anderes hätte er auch von ihr erwartet. Und er schlug vor, dass sie sich doch Filme mit Untertitel angucken könne. Zumindest erschien es ihm plausibel, nicht nur das geschriebene Wort zu lernen, sondern auch das Gesprochene, da sich beide doch irgendwie unterschieden. Daraufhin schlug Sasha vor, gemeinsam einen Film zu sehen. Jareth schaute sie prüfend an und überlegte, ob sie vielleicht keinen Fernseher hatte oder sich einfach freute, Zeit mit ihm zu verbringen.

"Na, klar. Ich hab einen Fernseher und eine bequeme Couch. Und sehr viele Filme. Sag einfach Bescheid, wann du kannst", erwiderte er, da er noch immer nicht an ihre Handynummer kam und sich daher nicht melden konnte. Dann fiel ihm noch etwas ein. "Manche Videos im Internet haben auch Untertitel. Auf youtube erlebe ich das oft." Gesetz dem Fall, dass Sasha womöglich auch keinen Laptop hatte, so hätte sie immer noch die Möglichkeit ein Internetcafé oder dergleichen aufzusuchen.

Dann wurde ihm bewusst, wie lange sie hier schon sitzen und er erkundigt sich, ob ihr Freund wohl noch kommen wird. Vielleicht wohnt er am anderen Ende der Stadt, kam ihm in den Sinn. Nur wenig später entdeckte Sasha auf ihrem Handy eine Meldung und schlug vor, hier weiterhin zu warten. Jareth nickte stumm, weil ihm nichts Besseres einfiel. "Woher kennst du diesen... Aljosha eigentlich?", fragte er neugierig.
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BeitragThema: Re: Sapphire Alley   Sapphire Alley - Seite 6 EmptyMo 8 Aug 2016 - 8:44

Die Russin nickte erneut eifrig, als Khan erklärte, dass er einen Fernseher und ein bequemes Sofa hatte und sie entsprechend gerne zusammen Filme ansehen könnten, wenn sie Zeit dazu hatte. Dass es die Filme bei Youtube auch mit Untertiteln gab, winkte sie schlichtweg ab. "Sasha wollen nicht sehen alleine. Sasha mögen Leute in Nähe." Sie schenkte ihm ein weiteres, unbeschwertes Lächeln. Ja, Lesen war etwas, dass sie lieber alleine tat... zwar überall, doch am liebsten mit einem Tee in ihrem Bett bei stürmischem Wetter oder draußen in der Sonne auf einer Wiese. Aber Filme alleine sehen? Nein, das war doch doof und langweilig.

Als Jareth fragte, woher sie Aljosha kannte, hob sie nur die Schultern. "Aljosha retten Sashas Leben. Sasha nach Unfall verletzt in Schnee. Aljosha gesehen und bringen in Krankenhaus. Ohne Hilfe, Sasha sterben in Schnee." Sie sagte es möglichst lapidar und schob die Erinnerungen - oder eher die Tatsache, dass sie ihr noch immer fehlten - erneut zur Seite. Es war noch immer schwierig. Immer wieder. Aber sie lernte, damit um zu gehen, sie wurde immer besser darin. Inziwschen löste dieses große, schwarze Nichts nicht mehr diese Panik und Verzweiflung in ihr aus, wie die Erinnerungslücken es zu Beginn getan hatten.
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BeitragThema: Re: Sapphire Alley   Sapphire Alley - Seite 6 EmptyDi 9 Aug 2016 - 21:28

Jareth lächelte, als Sasha ihm erzählte, dass sie Leute in ihrer Nähe brauchte. Dieses Bedürfnis war ihm nicht fremd und es war der Grund dafür, weshalb er damals die Wildnis verlassen hatte. Der Kontakt zu Menschen hatte ihm gefehlt. Das erklärte wohl auch, weshalb Sasha wenig Fernsehen sah. Nur die wenigstens taten dies alleine. Er zog Gesellschaft zweifellos vor, allerdings war er schon daran gewohnt, die Dinge alleine zu machen.

Nachdem sie Nachricht von ihrem Freund bekommen hatte, fragte er sie -ein wenig neugierig geworden- wie sie diesen Aljoscha kennen gelernt hatte. Etwas in ihrer Haltung änderte sich, doch es geschah zu schnell, als dass er es hätte beschreiben können. Und dann erzählte sie von einem Unfall und einer Verletzung. Jareths Körper verspannte sich spürbar, als er sich vorstellte, wie wehrlos Sasha zu diesem Zeitpunkt gewesen sein musste. Auf Gedeih und Verderb ihrer Umgebung ausgeliefert.

Er schluckte beklommen, als sie das Wort "sterben" verwendete. Es klang, als wäre sie nur knapp mit dem Leben davon gekommen. Ihn beschlich das Gefühl, dass er diesem Aljoscha dankbar sein sollte, dass er Sasha gerettet hatte. "Dann hattest du großes Glück", stellte er überflüssigerweise fest. Ihr Versuch, das Ganze durch einen unbeschwerten Tonfall herunter zu spielen, misslang. Jareth presste die Lippen zusammen. "Ich bin froh, dass du jetzt meine Handynummer hast."... damit so etwas nicht nochmal geschehen wird. Für Leute, die sich seine Loyalität verdient hatten, würde er alles stehen und liegen lassen.

Seine Neugier darüber, was damals geschehen war, stand im krassen Gegensatz zu seinem Wunsch, die unangenehmen Erinnerungen nicht nochmal bei ihr aufleben zu lassen. Am Ende verlor seine Neugier und er sagte stattdessen: "Ich war auch mal im Krankenhaus. Scheußlicher Ort! Überall diese künstlichen Gerüche, das schummrige Licht und so viel Hektik. Ich war froh, dass ich bald da weg konnte."

Jareth spürte ein plötzliches Kribbeln an der Stelle, an der das Feuer in der Manege seinen Rücken für immer gezeichnet hatte. Doch wenn er an den Vorfall zurück dachte, war die damalige Angst davor, dass seine Identität aufgedeckt wurde, viel unmittelbarer als der Schmerz. Sein Bruder hatte vertuschen wollen, wie schlecht es ihm gegangen war, nachdem die hässliche Brandwunde brandig wurde und er furchtbares Fieber bekam, weil die Wunde sich entzündet hatte.
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BeitragThema: Re: Sapphire Alley   Sapphire Alley - Seite 6 EmptyFr 12 Aug 2016 - 23:12

CF: Nightlife - Queen's Casino - Bar


Der Verkehr war die Hölle gewesen. Umso überraschender war es gewesen, direkt einen Parkplatz in der Nähe der Sapphire Alley bekommen zu haben. Der Russe war dementsprechend einfach nur froh, mit solchen Dingen nicht noch mehr Zeit und Nerven verbrauchen zu müssen als unbedingt notwendig. Mit Schlüssel, Portemonnaie und Handy in den Fingern (wieder einmal mehr verstand er, warum Frauen ihre Handtaschen so liebten, seine Hose bot heute leider nicht den Luxus einer Jeans mit großen Taschen), lief er über die halbe Einkaufsmeile, vorbei an Starbucks und Skylounge, welche für einen kurzen Moment Erinnerungen aufleben ließen. Alexejs Augen suchten nach der Russin, unterbewusst auch sein inneres Wesen die Aura, ehe er sie entdeckte, kurz vor den ganzen Cafés und Restaurants. Das Schicksal hatte heute anscheinend mal wieder einen komischen Sinn für Humor.

"Sasha!", rief er, erleichtert darüber, sie relativ schnell und unkompliziert gefunden zu haben, sodass er noch einmal seinen Schritt beschleunigte. Neben ihr saß wohl die schon angekündigte Begleitung. Er schien wohl sehr groß zu sein, denn neben ihm wirkte Sasha in ihrem luftigen, weißen Sommerkleid noch zierlicher als sonst. Auf eine Weise beruhigte es ihn, dass der Mann groß und muskulös war… auf der anderen fragte er sich, wie zum Geier seine Snegurotschka an diesen Schrank gekommen war. Alexej war sich nicht sicher, ob er es wirklich wissen wollte, aber vermutlich würde sie es ihm sowieso erzählen. Er war fast bei ihnen, da verlangsamte er seinen Schritt, Sasha kam ihm schon entgegen.
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BeitragThema: Re: Sapphire Alley   Sapphire Alley - Seite 6 EmptySa 13 Aug 2016 - 9:40

Sasha nickte, als Khan erklärte, er sei froh, dass sie nun seine Handynummer habe. Ja, war sie auch! Zumal sie es wirklich mochte, neue Menschen kennen zu lernen. Dass er im Krankenhaus gewesen war - und er es scheußlich gefunden hatte - konnte die Russin nachvollziehen. "Krankenhaus nicht... schlimm. Nur kalt. Steril. Aber Aljosha bringen Sasha Bücher und Krankenbett nicht so schlimm, Sasha mit Büchern träumen weg in andere Welt." Das war es, was sie meistens tat - sich davon träumen. Es passierte ihr auch so, sie war eine fürchterliche Tagträumerin und verlor sich immer wieder in Gedanken, aber sie störte das nicht. Zumindest meistens. Sie wollte noch etwas sagen, als sie eine vertraute Stimme hörte und freudenstrahlend von ihrem Stuhl aufsprang und zu dem Mann rannte, der sie egrufen hatte. "Aljosha!" Sie quietschte vor Freude und dieses Mal gab es keine Scheu, keine Hemmung, sie rannte auf ihn zu, flog ihm förmlich in die Arme und umarmte ihn stürmisch.

"Oh ich freue mich so, dich zu sehen! ich habe großartige Neuigkeiten und ich brauche vielleicht ein bisschen deine Hilfe! Ich habe vielleicht einen neuen Job, in einer kleinen Bäckerei, und sie amchen Cupcakes und der ganze Laden ist so wundervoll! Aber ich muss vorher eine Bewerbung ausfüllen und ich kann noch nicht so gut Englsich aber du bist sicher ein ganz wichtiger Geschäftsmann und kannst das sicher richtig gut und ich wäre total dankbar, wenn du mir helfen könntest!" Sie sprudelte auf Russisch los und in der Art, wie sie sprach, lag nichts mehr der zögerlichen Unsicherheit, mit der sie Englisch nutzte - spätestens jetzt verlor sich auch der letzte Zweifel, was wohl ihre Muttersprache war.
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BeitragThema: Re: Sapphire Alley   Sapphire Alley - Seite 6 EmptySa 13 Aug 2016 - 10:59

Er nickte, als Sasha meinte, das Krankenhaus sei nicht schlimm, nur kalt und steril. Dann verzog er das Gesicht. Steril...furchtbarer Zustand seiner Meinung nach. Es war einfach nicht natürlich und roch einfach falsch. Wenn man gewöhnt war, sich per Geruch zu orientieren, dann wirkte ein steriler Raum wie eine Anomalie.

Aber dann lächelte er, als sie von den Büchern erzählte, die ihr geholfen haben, das Krankenhaus aus ihrem Bewusstsein auszublenden. Und von dem Besuch, der ihr die Einsamkeit genommen hat. Er wünschte, er hätte damals beides gehabt. Doch sein Bruder hatte anderweitige Verpflichtung gehabt, genauso wie die anderen Zirkusleute. Und das Fernsehprogramm war damals einfach nur Käse gewesen.

In ihre Unterhaltung hinein, vernahm er plötzlich den erleichterten Ausruf eines Mannes, der ihren Namen rief. Sein Kopf fuhr aufmerksam in die Höhe, während Sasha so freudig aufsprang, als hätte man sie an ein Starterkabel angeschlossen. Ihr Ausruf wiederum erfolgte in einer so hohen Tonlage, dass seine Trommelfelle ein 'Halleluja' anstimmten. Man, Frauen und ihre einzigartigen Stimmbänder!

Dann stob sie davon und direkt in die Arme des Mannes, bei dem es sich zweifellos um diesen Aljosha handelte. Jareth ließ sich Zeit beim Erheben und trat langsam, aber mit durchgedrücktem Rücken auf die Wiedervereinten zu. Er hatte keine Ahnung, was das Sittenprotokoll in diesem Fall verlangte und so schwieg erstmal und gab Sasha Gelegenheit, sich ihre Neuigkeiten von der Seele zu reden. Der leidenschaftlicher Fluss russischer Worte, deren Bedeutung er nicht mal erahnen konnte, ließ ihn etwas perplex blinzeln. Ein derart ungehemmter Sprachfluss hätte er bei so einer zarten Person niemals vermutet.

Da Jareth nun noch weniger wusste, was er sagen sollte, beschloss er weiter abzuwarten. Er hatte mal in einem Film gesehen, dass man als Fremder in einem Bekanntenkreis von jemand anderem vorgestellt wurde. Also steckte Jareth lässig die Hände in die vorderen Taschen seiner ausbeulten Jeans und nutzte deren Unterhaltung, um den Mann mit dem starren Blick einer Raubkatze von oben bis unten zu mustern. Schien tatsächlich jemand zu sein, der auf Sasha aufpassen konnte, wenn Jareth es nicht tat. Das stellte ihn zufrieden.
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BeitragThema: Re: Sapphire Alley   Sapphire Alley - Seite 6 EmptySo 14 Aug 2016 - 15:28

Sasha flog ihm entgegen und er breitete gerade noch rechtzeitig seine Arme aus, um sie aufzufangen. Nur zu gerne drückte er sie an sich, schlang seine Arme um ihre Taille, hob sie hoch, atmete ihren Duft ein und und vergrub das Gesicht im Übergang zwischen Schulter und Hals. Alexej war über alle Maßen hin erleichtert, dass es ihr gut ging. Anscheinend sogar noch besser als gut, da die vielen Worte, die aus ihrem Mund sprudelten, davon zeugten, dass sie wohl einiges gutes erlebt hatte nach ihrem letzten Zusammentreffen. Der Hexer musste einmal kurz lachen, als sie ihm unterstellte, er wäre wohl ein wichtiger Geschäftsmann, schließlich hatte die Russin noch nicht einmal eine leise Ahnung, was er so alles tat.

"Ich helfe dir gerne, Sasha.", antwortete er ihr auf russisch, mit einem Lächeln auf den Lippen, welches sie vielleicht hörte, jedoch noch nicht sah. Sie hatte also auf eigene Faust einen Job gefunden, außerhalb des Dashing Venue, und Alexej war mehr als nur froh darüber. Nicht, dass er etwas gegen das Etablissement hatte, schließlich lief es gut und man hatte bisher keine Klagen im geschäftlichen Sinne darüber gehört, doch wünschte sich der Russe für die junge Frau definitiv etwas anderes. Er hielt sie immer noch hoch und fest, als der fremde Mann zu ihnen trat. Nun, da er stand, konnte der Hexer in wesentlich besser in Betracht nehmen als zuvor.
Der Mann war ein paar Zentimeter größer als er selbst und deutlich trainierter. Der Bart und die langen Haare taten ihr übriges, sodass man leicht einen einschüchternden Eindruck bekommen konnte. Es schien eine von Sashas Spezialitäten zu sein, gefährliche (und nach außen hin so wirkende) Männer magisch anzuziehen. Zumindest wurde bei ihm das dringende Bedürfnis angesprochen, seine Snegurotschka zu beschützen, schon allein wegen ihrer gemeinsamen, wenn auch kurzen Vergangenheit.

"Sag einmal, Sasha... möchtest du mir nicht deine Begleitung vorstellen?", fragte er in seiner Muttersprache, mit einem leicht belustigten Glucksen. Schließlich wirkte der Mann von seiner emotionalen Aura her gerade etwas unsicher und eine Spur verloren. Die Musterung machte ihm nichts, schließlich kam dies öfters einmal von verschiedenen Geschlechtern vor, auch wenn der Mann vor ihm eher nicht seinem Typ entsprach. Durchaus hätte er aber eventuell eine andere Verwendung für ihn. Er wartete die Vorstellung durch Sasha ab, ehe er sich selbst bekannt machte.
"Alexej Kalinin. Sie arbeiten nicht zufälligerweise im Sicherheitsbereich oder haben darin schon Erfahrung sammeln können?", fragte er nach, dieses Mal in akzentfreiem Englisch, welches absolut nicht verriet, dass es eigentlich eine Fremdsprache für ihn war. Normalerweise sprach er frei von sich aus über Geschäftliches, auch wenn es durchaus ein legitimes Gesprächsthema in den Staaten war und einen normalen Anfang im Smalltalk darstellte und noch weniger warb er potenzielle Arbeitnehmer für den Casinobereich an. Es war auch nicht so, dass er dem Fremden wegen Sasha einen Gefallen tun musste. Nein, Alexej hatte einfach nur das Gefühl, dass dieser Mann sich sehr gut im Sicherheitsbereich seines Casinos machen würde, allein durch sein Auftreten.
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BeitragThema: Re: Sapphire Alley   Sapphire Alley - Seite 6 EmptySo 14 Aug 2016 - 17:12

Alexej hob sie einfach hoch, allerdings kümmerte sie das nicht, während sie sich an ihn schmiegte und die Vibration seines Lachens spüren konnte. Stattdessen schmiegte sie sich noch ein bisschen mehr an ihn - zumindest, bis er fragte, ob sie ihm nicht ihre Begleitung vorstellen wolle. Tatsächlich hatte sie Khan für einen ganz kurzen Moment vielleicht ein bisschen vergessen, was dafür sorgte, dass ihre Wangen etwas brannten. Sie stützte sich auf, noch immer von Alexej gehalten, ihre Hände an seinen Schultern. "Das da ist... uh... wir haben uns auf Khan geeinigt. Wie Sherkhan der Tiger von das Dschungelbuch, weil 'Schrankmensch' kein schöner Spitzname ist und ich mir seinen Namen beim besten Willen nicht merken kann. Ich bin ein bisschen in ihn hinein gerannt, weil ich vielleicht nicht ganz aufgepasst habe, und wir haben uns nett unterhalten." Sie sprach das Auf Russisch, wobei man die einzelnen, fremden Begriffe, wie 'Schrankmensch' heraus hören konnte. Ein bisschen wandte sie sich um und schenkte Khan ein breites Lächeln. "Das hier sein Alexej! Freund von Sasha.", erklärte sie gut gelaunt, ihre Hände noch immer auf Alexejs Schultern mit ihrem brüchigen Englisch mit einem Akzent, der so sehr nach ihrem Ursprungsland klang, das es schwer fiel, sie zu verstehen.

Alexejs sprach ihre Zufallsbegleitung an, mit einem im Gegensatz zu ihr akzentfreien, lupenreinen Englisch und sie konnte nicht anders, als zu kichern. "Khan arbeiten als Türstehen und Sicherheitsdienst vor Dallas. Und beschützen uh.." Sie runzelte die Stirn, als ihr die englischen Begriffe nicht mehr einfielen. "Also er hat als Leibwächter gearbeitet, im Personenschutz, als Türsteher und im Sicherheitsdienst", erklärte sie Alexej auf Russisch, ehe sie wieder in ihr brüchiges Englisch zurück wechselte. "Sasha sehen Khan und denken an Bodyguard. Sasha nicht ganz falsch!" Sie lachte erneut glockenhell, ehe sie die Stirn runzelte, weil sie noch immer in der Luft schwebte, und Alexej auf die Schultern klopfte. "Aljosha, lässt du mich bitte runter?" Wieder russisch, wobei sie keine Probleme zu haben schien, zwischen den beiden Sprachen zu wechseln.
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BeitragThema: Re: Sapphire Alley   Sapphire Alley - Seite 6 EmptySo 14 Aug 2016 - 20:41

In seine Betrachtung des Mannes vertieft, fühlte er plötzlich die Konzentration der beiden auf sich gerichtet, auch wenn er kein Wort von dem verstand, was Sashas Freunde gerade gesagt hat. Doch dessen Gesicht war nun ihm zugewandt, als wurde er sich seiner Anwesenheit bewusst. Und was immer er auch gesagt haben mochte, Sasha antwortete in derselben Sprache. Wären dabei nicht rein zufällig Worte wie "Sherkhan" und "Schrankmensch" gefallen, hätte er keine Ahnung gehabt, was sie ihm erzählte. Seinen Namen hörte er allerdings nicht raus, als nahm er an, dass sie ihn mal wieder vergessen hatte. "Mein Name lautet eigentlich Jareth. Jareth Jones. Den Spitznamen konnte ich ihr nicht ausschlagen ", fügte er in einem Tonfall hinzu, der andeutete, dass man der süßen Sasha generell nichts ausschlagen konnte.

Schließlich stellte Sasha ihren Freund vor, wobei dieser seinen kompletten Namen in perfektem Englisch ergänzte. Der Name klang von ihm ausgesprochen wie der Name eines verschollenen Zarensohns und ungefähr so selbstbewusst trat dieser auch auf. Anhand des fehlenden Akzents schloss Jareth, dass er entweder schon länger in den Staaten weilte oder eine gute Schule besucht hatte. Jareth nickte ihm jedenfalls respektvoll zu und hob interessiert den Kopf, als Alexej ihn fragte, ob er Erfahrung im Sicherheitsbereich besäße. Nicht nur der abrupte Themenwechsel war unerwartet, sondern auch die Anfrage, die wie ein Wunder genau zu seiner Arbeitssuche passte. Die Aussicht auf einen neuen Job oder zumindest einen Mann mit Kontakten erfreute ihn.

Jareth öffnete den Mund, um darauf zu antworten, als Sasha ihm plötzlich zuvor kam. Sein Mund schloss sich wieder, während er überlegte, ob er pikiert oder amüsiert darüber sein sollte, dass sie scheinbar die Antwort vorweg nahm. Schließlich lächelte er nachsichtig und ließ sie reden. Zu gerne hätte er gewusst, was genau sie Alexej erzählte. "Personenschutz, Türsteher und Sicherheitskontrolleur", fasste er dann knapp zusammen. "Wieso fragen Sie? Haben Sie einen Job zu vergeben?" Er versuchte die Frage so neutral wie möglich zu stellen, doch das Interesse und die Neugier darin waren dennoch unverkennbar.
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BeitragThema: Re: Sapphire Alley   Sapphire Alley - Seite 6 EmptySo 14 Aug 2016 - 22:00

Alexej konnte einfach nur schmunzeln, als Sasha ihm ihre Bekanntschaft vorstellte und sich anscheinend nicht einmal mehr an den richtigen Namen des armen Mannes erinnern konnte. Es erschien ihm, als wäre dieses vielleicht ein bisschen und das bisschen ein vielleicht die Grundeinstellung der Russin. Man konnte sie fast um diese einfache und leicht naive Sicht auf das Leben beneiden. Als sie jedoch anfing, in einem sehr gebrochenen Englisch zu reden, musste er sich definitiv ein Lachen, Kichern oder sonst eine Regung verkneifen. Ganz gelang es dem Hexer nicht, seine Mundwinkel zuckten äußerst heftig und kurz nach oben. Der Mann stellte sich schließlich noch mit seinem richtigen Namen vor und so ganz wusste er nicht, warum Sasha sich diesen Namen nicht merken konnte. Er hatte mit etwas komplizierterem gerechnet.

Ebenso hatte er gerechnet, dass Jareth seine Frage beantwortete... stattdessen tat es die zierliche Russin, welche er immer noch in seinen Armen hielt. Sie hatte sich auf seine Schultern abgestützt, um etwas mehr Raum zu gewinnen. Zunächst begann sie in Englisch, ehe sie umschwenkte, um es flüssiger in ihrer gemeinsamen Sprache zu erzählen. Der zweite Mann in der Runde bestätigte dies dann noch einmal selbst und Alexej nickte zufrieden, ehe er Sasha vorsichtig wieder auf dem Boden absetzte.
"Richtig... Mir gehört im Prinzip das Casino und wir sind derzeit auf der Suche nach mehr Personal, darunter auch im Sicherheitsbereich.", erklärte er mit sachlicher Stimme, die sehr nach Geschäftsmann klang. Wenn die Referenzen des anderen gut waren, hätte er durchaus hohe Chancen, tatsächlich genommen zu werden. Sofern er den Background-Check durch den Hexer bestehen würde. Alexej klappte sein Portemonnaie auf und zog eine Karte vom Casino hervor. "Melden Sie sich einfach an der Bar, geben Sie dort ihre Bewerbung und Referenzen ab, der Personalchef wird sich bei Ihnen melden." Der Russe überreichte die Karte an den Fremden, ehe sein Blick wieder zu Sasha glitt.
"Ich fürchte, wir müssen weiter.", sprach er zunächst auf Englisch, ehe er ins Russische wechselte. "Meine Schwester wartet noch auf mich, gar nicht weit von... Sasha!" Seine Aufmerksamkeit war auf das farbenfrohe Handgelenk gefallen, welches immer noch in allen Schattierungen einer Gewalteinwirkung funkelte. "Sasha... was ist passiert?" Seine Stimme nahm eine dunkle Färbung an, Schatten legte sich auf sein Gesicht, während sich seine Stirn in Falten legte. Vorsichtig nahm er das lädierte Handgelenk in seine Hände, um es sich genauer anzusehen, ehe er nach anderen Spuren an ihrem Körper Ausschau hielt. Alexej konnte nichts entdecken, zumindest nicht auf den ersten Blick, doch er wusste nicht, ob es ihn beruhigen oder beunruhigen sollte.
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BeitragThema: Re: Sapphire Alley   Sapphire Alley - Seite 6 EmptySo 14 Aug 2016 - 23:01

Alexej stellte Sasha tatsächlich wieder au dem Boden ab und sie war ziemlich zufrieden damit, sich nun zwischen die beiden Männer stellen zu können, um in Ruhe mit beiden reden zu können. Dann runzelte sie die Stirn. Oh... Alexej gehörte das Casino. Er war also tatsächlich ein Geschäftsmann, und ziemlich reich war er vermutlich auch noch, so als Casinobesitzer. Okay, es war nicht ganz und gar überraschend, aber doch schon ein bisschen. Aber es machte Sinn. Und er klang sogar noch mehr nach Geschäftsmann, als sie ihm zugetraut hatte. Glücklicherweise mochte sie ihn inzwischen zu sehr, um sich davon noch zu sehr einschüchtern und beeindrucken zu lassen. Sie sah neugierig und interessiert dabei zu, wie Alexej sein Portemonnaie zückte und eine Visitenkarte zückte.

Dann erklärte er, noch auf Englisch, dass sie weiter müssten, ehe er aufs Russische wechselte. Dass seine Schwester nicht weit von ihnen... was sie tat, warten vermutlich, erfuhr Sasha jedoch nicht, da er in einem vollkommen entsetzten Tonfall ihren Namen ausrief, so sehr, dass sie vor Schreck zusammen zuckte und viel zu baff war, um zu reagieren, als er nach ihrem Handgelenk griff. Dann färbten sich ihre Wangen rot, nicht sicher, ob vor Scham oder Zorn. Oh diese Männer! Das war schon das dritte Mal an diesem Tag! Ernsthaft, es war nur ein bisschen bunt! Sie zog ihre Hand zurück und verschränkte ihre Arme vor ihrem Körper, während sie sich zu ihrer vollen Größe aufrichtete, den Kopf in den Nacken hob und trotzig das Kinn vor reckte. "Ich hatte Streit mit einem Mädchen aus dem Dashing Venue. Ein anderes Mädchen hat etwas dummes gemacht und ein dummes Alkoholregal umgeworfen. Das blonde Mädchen ist sauer geworden und hat ihr weh getan, sie sogar mit einer Waffe bedroht und es war ihr total egal, dass die andere geweint hat und verletzt war und sich entschuldigt hatte! Wir haben uns um das verletzte Mädchen gekümmert und den Laden in Ordnung gebracht, während das blonde Mädchen neuen Alkohol gekauft hat. Vivi war den Abend nämlich nicht da und überhaupt nicht erreichbar. Ich habe dem Mädchen später gesagt, wie hässlich ich ihr Verhalten finde, und dass ich nicht verstehen kann, wie gemein und grausam man sein kann. Ich habe sie wohl ein bisschen sauer gemacht und sie hat mir mein Handgelenk verdreht. Ich habe Vivi gesagt, wie gemein sie war und Vivi hat mit ihr geredet und sicher auch geschimpft. Solange das blonde Mädchen nicht wieder so hässlich zu anderen ist, sehe ich die Sache als erledigt. Das ist passiert!"

Sie schnaubte und hob in einer hilflosen Geste die Hände in die Luft. "Männer! Es ist nur ein bisschen bunt, kann es bitte mal aufhören, dass jeder sofort so ein Drama daraus macht? Ist ja nicht so, als wäre es gebrochen!" Sie zog ihre Stupsnase kraus und schüttelte den Kopf, für sie war es wirklich nicht mehr so ein großes Thema. "Khan hat schon gesagt, dass er jedem weh tun will, der mir weh tut und der Mann, dermir aufgeholfen hat, als ich in die Laterne gelaufen bin, hat gesagt ich soll zur Polizei gehen. Es reicht!"
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BeitragThema: Re: Sapphire Alley   Sapphire Alley - Seite 6 EmptySo 14 Aug 2016 - 23:46

Jareth war wirklich gespannt, ob sich hier für ihn berufliche Möglichkeiten entwickeln würden. Wenn ja, war das wohl ein echter Glücksgriff wenn man bedachte, dass er erst seit so kurzer Zeit in Dallas weilte. Als Alexej erzählte, dass ihm das Casino gehöre und er auf Personalsuche sei, hob Jareth eine Augenbraue. Nun, das erklärte zumindest die selbstbewusste Haltung und den geschäftsmäßigen Tonfall seines Gegenübers. Man war kein professioneller Casinobesitzer, wenn man nicht dementsprechend auftrat und Eindruck machte.

"Ah, das Queen's Casino", entgegnete er. Ein anderes war ihm in Dallas nicht bekannt. Zugegeben, Casinos entsprachen nicht seinem üblichen Metier, aber letztendlich würde sich der Job wohl nicht wesentlich von seinen früheren unterscheiden. Jareth nahm die Visitenkarte entgegen, die Alexej ihm reichte. Nickend hörte er sich an, wie er sich zu bewerben hatte und beschloss, schon am nächsten Abend vorbei zu schauen, damit der Eindruck frisch blieb. Und davon mal ganz abgesehen - wenn er etwas besaß, dann war es Zeit. Warum das Ganze hinaus zögern? "Alles klar. Ich melde mich." Dann verstaute er die Visitenkarten in seiner Gesäßtasche.

Als Alexej an Sasha gewandt sagte, dass sie nun weiter müssten, war das für Jareth das Zeichen sich rar zu machen. Er vertraute diesem Alexj genug, um Sasha unbesorgt seiner Obhut zu überlassen. Seine Mundwinkel zuckten, als er sich vorstellte, wie Sasha reagieren würde, wenn sie von diesen Gedankengängen wüsste. Was sie nicht weiß, macht sie nicht heiß.... Doch bevor Jareth seine Verabschiedung einleiten konnte, rief Alexej Sashas Namen auf eine Art, die Jareths volle Aufmerksamkeit auf sich lenkte. Als er dessen finsteren Blick folgte, wusste er, was der Grund dafür war und er konnte sich sehr gut denken, was in dem Mann gerade vorging.

Sasha nahm eine trotzige Haltung an, während sie rot anlief. Vor Scham? Vor Zorn? Jareth wusste es nicht und vermutete eine Mischung von beidem. Und dann setzte auch schon ein weiterer Fluss russischen Kauderwelschs ein, dem er inhaltlich nicht mehr folgen konnte. Doch er erkannte ihre Mimik und Gestik wieder, hatte sie sich eingeprägt. Daher konnte er sich gut vorstellen, was sie ihm erzählte und in welchem Tonfall. So hatte sie vorhin auch ausgesehen, als Jareth sie zur Rede gestellt hatte.

Ihren Vortrag beendete sie mit einer Reihe aufgebrachter Gesten, die angesichts ihrer schmalen Statur irgendwie nicht so eindrucksvoll waren, wie sie sein sollten. Außerdem hörte er zwischen all der Empörung seinen neuen Spitznamen heraus. Daraufhin verschränkte Jareth demonstrativ die Arme vor der Brust und verlagerte sein Gewicht auf das andere Bein, sodass er nun näher bei Alexej stand. Ein klares Statement, dass er Sashas Meinung nicht teilte.

"Ich hab keine Ahnung, was sie erzählt hat. Aber ich bin mir verdammt sicher, dass es nicht so harmlos ist, wie sie es darstellt", murrte er mit gerunzelter Stirn und ignorierte die Entschiedenheit, mit der Sasha das Thema unter den Tisch fallen lassen wollte. "Bedauerlicherweise will sie die Sache selbst in die Hand nehmen."
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BeitragThema: Re: Sapphire Alley   Sapphire Alley - Seite 6 EmptyMo 15 Aug 2016 - 18:06

Ein Schwall an Worten der Erklärung prasselte auf ihn herüber und auch wenn sich der Zorn der kleinen Russin mit jedem Wort steigerte, strapazierten sie bei Alexej nur eins: seine Selbstbeherrschung, nicht zu schmunzeln und ein Pokerface zu bewahren, als sie sich über die Männer aufregte. Am Anfang hatte er ihr noch aufmerksam gelauscht, nahm jeden Fakt, den sie erzählte, in sich auf und beschloss, Sasha dort nicht mehr wohnen zu lassen. Dies sollte er ihr aber vielleicht in einem ruhigeren Moment erzählen, wenn sich ihr Gemüt wieder etwas beruhigt hatte.

Wenn er eine Erkenntnis aus den Worten gewann, und es waren sogar gleich zwei, so war es auf jeden Fall die Tatsache, dass Sasha sich anscheinend durchaus selbst zur Wehr setzen konnte. Vielleicht nicht ganz so beeindruckend wie diverse andere Frauen, was sicherlich auch ihrem schweren Akzent und den meist noch fehlenden Worten zuzuschreiben war, aber sie stand für ihre Meinung ein. Was Alexej ebenfalls feststellte: Sasha war einfach nur niedlich, wenn sie wütend war. Im Gegensatz zu Jareth aka Khan würde er ihr jedoch nie sagen, dass er jemanden wehtun würde, wenn er Sasha verletzte. Er tat es einfach und hatte es in der Vergangenheit auch schon unter Beweis gestellt. Alexej spürte, dass Jareth sich mehr auf seine Seite stellte, nicht weiter verwunderlich, da die Russin seine Position zur Sache schon klar gemacht hatte.
"Nun... Die Sache hat sie schon in die Hand genommen.", antwortete er glucksend auf die Aussage des anderen Mannes, ehe er zu Sasha trat und sie vorsichtig umarmte. "Ich sage dazu nichts mehr, aber nur unter einer Bedingung. Außerdem müssen wir nun wirklich los, meine Schwester wartet." Wieder ein Wechsel ins Russiche, es war überraschend, wie einfach dies mit Sasha ging.
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BeitragThema: Re: Sapphire Alley   Sapphire Alley - Seite 6 EmptyMo 15 Aug 2016 - 18:38

Und Khan schlug sich noch auf Alexejs Seite. Ganz toll. Männer, tse! Fürchterlich! Erneut schmollte sie, die Arme verschränkt, während Khan sich neben Alexej aufbaute... und dieser aussah, als hätte er schlimm Magenschmerzen, so, wie er das Gesicht verzog. Khan sah das auch viel zu schwarz. Natürlich war es so ungefährlich, wie sie sagte, und außerdem schon ein paar Tage her. Es machte gar keinen Sinn, da jetzt noch irgendein Drama draus zu machen. Immerhin sah Alexej das ein, als er erklärte, dass sie es bereits selbst in die Hand genommen hatte. "Richtig! Sasha nehmen selber Hand und kümmern alleine. Sasha nicht brauchen Hilfe. Und nicht brauchen Hilfe mit Gewalt. Solange blonde Mädchen nicht hässlich zu andere Mensch, Sasha keine Problem mit blonde Mädchen." Damit war das für sie geklärt, zumal Alexej noch seine Schwester abholen wollte - und sie auch neugierig war, sie hatte bisher gar nicht gewusst, dass er eine Schwester hatte. Andererseits wusste sie allerdings auch sonst nicht viel von ihm.

"Sasha und Alexej müssen gehen weiter. Vielleicht sehen bald wieder und sehen Film!" Sie schenkte Khan wieder ein Lächeln, bei dem aller Ärger vergessen schien, während sie auf ihn zutrat und ihn einmal herzlich umarmte, wobei es ihr total egal war, dass sie ihm nichtmal bis zu den Schultern reichte. Dann wandte sie sich zu Alexej um und hängte sich einfach an ihn. "Du hast also eine Schwester? Wie ist sie so? Und möchte ich wissen, unter welcher Bedingung du das Thema fallen lässt?" Letzteres glaubte sie nicht so wirklich, bestimmt war es wieder irgendein furchtbar männlicher Kompromiss, der gar keiner war, aber damit würde sie schon umgehen können. Auch wenn ihr Gedächtnis sie sonst im Stich liess derzeit, sie konnte sich noch gut an die Zeit im Krankenhaus und seine Besuche erinnern. Gemeinsam mit ihm ging sie wieder zurück zu der etwas belebteren Straße mit den ganzen Restaurants und Cafés.

TBC: Dallas - Geschäftsviertel - Einkaufsmeile "Sapphire Alley" - Sidewalk Restaurants & Cafés + Alexej Kalinin
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BeitragThema: Re: Sapphire Alley   Sapphire Alley - Seite 6 EmptyMo 15 Aug 2016 - 19:27

Jareth guckte noch immer unzufrieden drein, nachdem Alexej mit aufreizender Gelassenheit feststellte, dass Sasha die Sache bereits in die Hand genommen hat. Sasha bekräftigte dies natürlich vehement und schon stand er alleine mit seinen Zweifeln. Doch das war ihm in diesem Fall egal. Seiner Auffassung nach ließ sich die Angelegenheit nicht ohne ein klar gesetztes Zeichen aus der Welt schaffen, aber da war Sasha wie bereits herausgefunden wohl anderer Meinung.

Schließlich drängte Alexej zum Aufbruch und da es nun nichts mehr zu sagen gibt, ließ sich Jareth darauf ein. Ein Grinsen stahl sich auf sein Gesicht, als Sasha meinte, dass sie beim nächsten Treffen vielleicht -wie vereinbart- einen Film schauen könnten. "Sehr gerne. Du hast ja meine Nummer. Vielleicht schreibst du mir bei Gelegenheit eine SMS, damit ich deine Nummer einspeichern kann", entgegnete und hob zum Abschied die Hand. "Bis bald, Sasha" Er nickte Alexej ein letztes Mal zu und sah zu, wie die beiden nach und nach seinen Blicken entschwanden. Dann erst machte er sich auf zu seinem Wagen.

Nach einem kleinen Fußmarsch kam er schließlich bei seinem geparkten Pick up an, der sich aufgrund mehrerer rostiger Stellen und dem verblichenen Lack deutlich von seinen Parknachbarn unterschied. Auf dem Weg zum Fahrerhaus strich er gedankenverloren über die Motorhaube, ehe er sich ans Steuer setzte und zu seinem neuen Zuhause fuhr.

TBC: Wohngebiet - Down Town Lofts - Jareth Jones -Wohnzimmer
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